Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Die Reise ins Ungewisse...

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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 1:10 am

    Jelais sah nachdenklich aus und eben, als Kylar fragen wollte, was es damit auf sich hatte, fragte sie ihn etwas. Er setzte sich wieder und meinte: „Das war eine Bärenfalle. Sie sind dafür da, Bären zu fangen und sie anschließend zu töten. Manche Jäger legen sie aus, um an die Felle der Bären zu gelangen und manche Bauern legen sie, um ihre Gehöfte vor ihnen zu beschützen. Wobei das eigentlich dämlich ist, weil Bären kein Vieh reißen. Sie fressen Fische und Beeren oder andere Früchte.“ Er sah sie an und betrachtete seinen unversehrten arm und dann ihr Bein. „Ihr seht… Die Falle war nicht für uns Menschen bestimmt.“
    Er betrachtete den Stab, der immer noch in der Mitte des Kreises Stand und fragte dann: „Habt ihr hier irgendwas ungewöhnliches Gesehen? Oder gehört?“
    Jake schüttelte den Kopf und sah dann zu Jelais, doch auch sie hatte nichts gehört und Kylar sah nachdenklich aus. Er entzündete das Lagerfeuer, da es dunkel wurde und sagte dann zur Prinzessin, wenn ihr nachher schlafen wollt, werde ich euch ins Zelt helfen.“ Er war nun wirklich wieder ganz normal ruhig, wenngleich irgendwie IMMER eine ganz eigentümliche Anspannung von ihm aus ging. Er schien eigentlich immer auf alles gefasst. Er ein wirklich guter Leibwächter. Umso schlimmer war es, dass sie Jelais seinetwegen so verletzt hatte. Er hätte sie nicht so anfahren dürfen. Schließlich war sie immer noch die Prinzessin! Er unterstand den Befehl des Königs und nicht ihrem, dennoch gehörte es sich nicht eine Prinzessin anzufahren. Eben wollte er noch was sagen, als die Halbkugel plötzlich leuchtete. Kylar sprang auf und sah zur betreffenden Stelle. Ein Mann in schwarzer Robe stand dort, tippte auf die Stelle, von der hellblaue Blitze zuckten und sagte: „Guten Abend. Ich überbringe eine Einladung, Kylar Stern. Er will, dass du zurückkommst.“
    „Wer bist du?“, fragte Kylar aggressiv. „Nur ein Bote seiner Erhabenheit.“
    „Du bist ein Schwätzer.“, sagte Kylar nun und zog sein Schwert. Der Mann sagte jedoch nur: „Kylar… Man beißt nicht die Hand die einen fütterte.“
    „Was zum Teufel redest du da?!“
    Der Mann zog die Kapuze zurück und zog die Hand aus der Tasche. Ganz langsam. Kylar sah auf die Hand und aus ihr rieselte hellblaues Pulver hervor. Kylars Augen weiteten sich leicht, ehe er dem Mann ins Gesicht sah und sein Schwert dann scheinbar kraftlos herab sank. Er sagte nichts und der Mann grinste. Kylar bewegte sich kein noch so winziges Stück und der Mann betrachtete erneut den Schutzkreis. „Er will dass du zu ihm kommst und ich möchte dich weiter ausbilden Kylar. Es war ganz schön dumm von dir wegzulaufen und uns zu verraten. Doch seine Erhabenheit ist bereit dir zu verzeihen. Er lädt dich ein zu ihm zurück zu kommen.“
    Kyalr stand da als würde er überlegen. Der fiese Kerl grinste und Jake sagte, zu Jelais ganz leise: „Ich beschütze euch.“ Wie süß und dann sagte er lauter zu dem Mann: „Meister Kylar wird dich nirgendwo hin begleiten, du widerlicher Schleimpilz! Er würde die Lady niemals im Stich lassen!“
    „Und da willst du drauf wetten, Kleiner?“, fragte der Mann. Kylar sah immer noch auf den Boden. Das konnte doch wirklich nicht sein Ernst sein, wirklich darüber nachzudenken. „Meister?“, fragte Jake unsicher und nachdem er sich immer noch nicht regte, sagte Jake dann wieder zu dem Mann, indem er Kylar das Schwert aus der Hand nahm, der nicht mal was dagegen tat: „Das lass ich nicht zu!“ Er richtete das in seinen kleinen Händen viel zu große Schwert gegen den Magier, wobei seine Beine und hände zitterten. Er hatte ganz klar Angst, aber sagte dann zu Kylar: „Nun macht doch endlich was, ihr werdet euch doch nicht von so einem aufgeblasenem Wichtigtuer ins Bockshorn jagen lassen, oder?!“
    Der Mann lachte und in seiner Hand sammelte sich grünes Feuer. „Lass es lieber Junge, sonst geht es dir schlecht.“
    Jelais konnte beobachten, wie Kylar langsam den Blick hob und wie er zwei Schritte auf Jake zu machte. Es sah aus, als wolle er ihn jeden Moment niederschlagen, doch anstatt die Hand zum Schlag zu erheben, streckte er die Hand aus und nahm dem Jungen von hinten das Schwert wieder ab. Ganz ruhig war er und seine Augen schimmerten. Es sah fast aus, als würde er Jake dabei von hinten umarmen und als er das Schwert dann in der Hand hatte, drückte er ihn mit sanfter Gewalt zur Seite.
    „Sagte eurem Herren dies, Meister Alois: Ich habe euch nicht verraten, sondern geriet in Gefangenschaft. Ich werde euch finden und dann, wenn ich zurückgekehrt bin…“ Der Magier grinste boshaft. „… werde ich kommen und euch euren abscheulichen Kopf von den Schultern schlagen. Ich werde kommen und beenden, was Luxus nicht vermocht hat. Seht in eure Zukunft und zittert, der Tag wird kommen, an dem ihr all das bereut, was ihr getan habt und was nicht. Mein Name ist Vergeltung und ich werde kommen! Er strich über die Klinge und sie wurde Blau. Sie strahlte viel heller als sonst und der Magier riss die Augen auf, als ihm blaues Feuer entgegen schoss und Kylar auf ihn zu sprang. Der Magier jedoch verschwand in schwarzem Nebel und war fort. Kylar stand mit dem Rück zu den beiden anderen und sagte nichts. Dann steckte er das Schwert weg und drehte sich um. Große Augen blickten ihn an und Jake schien zur Abwechslung mal sprachlos. Kylar ging zu den beiden Schützlingen und sagte dann leise zu Jake: „Du willst lernen, ein Schwert zu führen?“ Er schupste ihn leicht zurück, der Junge stolperte und fand sich auf dem Hosenboden wieder. „Dann musst du erst lernen, deine Angst zu überwinden. Und deinen Körper unter Kontrolle bringen.“
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 2:16 am

    Jelais hörte aufmerksam zu. So wurden Tiere gejagt? Das war grausam. Sie senkte den Kopf, denn auch bei ihr lag eine Decke aus Bärenfell auf dem Bett, um sie warm zu halten. Das war alles andere als schön. Sie hörte Kylar zu und erfuhr Dinge, die in den Büchern nur grob erwähnt wurden. Schließlich wollte Kylar wissen, ob Jake oder sie etwas sonderbares gesehen oder gehört hatten, doch da hatten sie nicht. Jelais sah sich unsicher um. Kylar hatte den Stab aufgestellt. Er wollte ihr später ins Zelt helfen, wenns ie müde wäre. Das war so lieb, auch wenn es eh seine Pflicht war. Der Mann wusste ja gar nicht, wie sehr er Jelais Herz zum schlagen bringen konnte. Plötzlich sprang er auf und eine unheimliche Gestalt stand da. Jake meinte, er wolle ie beschützen, was wirklich goldig war. Er war aber auch en lieber Junge. Jelais hörte die Worte des Fremden und sah, wie er das bläuliche Pulver rieseln ließ. Es war Lyrium, da war sie sich sicher. Es sah aus, wie das, was Kylar auf der Haut hatte. Das war sein Meister gewesen? Dieser widerwärtige Kerl? Kylar war wie erstarrt und Jake versuchte sich zwischen den Kerl und Kylar zu stellen. er hielt das Schwert Kylars udn schien entschlossen, aber die Angst, war überdeutlich. Er zitterte. Dieser Junge, hatte noch niemanden getötet und der Fremde, bedrohte ihn nun auch noch. Kylars Worte schockierten sie noch mehr. Zunächst jedenfalls. Als er dann auch noch so auf Jake zu ging, stockte ihr nahezu der Atem. Er nahm ihm  das Schwert ab und für einen Moment glaubte sie, Jakes Leben sei verwirktDann aber sagte er etwas, was sie auf eine Art beruhigte, auf die Andere aber auch befürchten ließ, er würde sie irgendwann verlassen. Kylar griff den Kerl an,d och der verschwand einfach. Jelais sah zu Kylar auf. Nun konnte sie sich wenigstens wieder ein wenig entspannter hin setzen. 
    "Dieser ... Kerl hat ... er war dein Meister ... Du warst ... in einem Orden. Sie sind ... also wie ... andere Gesetzlose."
    Sie sah sich in ihrem verdacht, was Kylar anging, bestätigt. Man hatte ihm das sicher mit Gewalt angetan. 
    "Dann bin ich froh ... das du nicht bei ihnen geblieben bist."
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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 2:45 am

    Kylar sah auf Jake herab, der nun wahrlich verwirrt und dann glücklich grinsend zu ihm aufsah. Er würde ihn ausbilden, dessen war sich Jake ganz sicher und wenn nicht, würde er trotzdem so lange an ihm herum reden, wie es eben nötig war! Er grinste und setzte sich richtig hin. Kylar sah Jelais an und sagte dann: „Gesetzlose? Sie sind eine Krankheit…“ Er setzte sich ans Feuer und schien sehr nachdenklich zu sein. Er sagte schließlich: „Ich bin nicht freiwillig von ihnen weggegangen.“ Er sah Jelais dann an. „Ja, er hat mich ausgebildet. Ihr habt jedoch nichts zu befürchten, hätte er euch etwas antun wollen, hätte er es jetzt versucht.“ Dieser Bastard, wie hatte er es wagen können, ihn hier vor Jelais und Jeka dieses Angebot zu machen! Kylar sah ins Feuer. Jake betrachtete ihn von der Seite und setzte sich dann so hin, wie er. Er sah zu Jelais und dann zu Kylar und fragte: „Wollt ihr wirklich dorthin zurück?“ Kylar antwortete erst nicht, aber dann sagte er leise: „Nein…“
    Er wollte vor allem nicht darüber reden.

    Kyalr hatte sich eben an den Mann herangeschlichen, der sich aufmerksam umsah, ihn aber ganz klar nicht zu bemerken schien. Sein Blick war blutrünstig und er grinste leicht, als er nach seiner Magie griff. Seine Hände wurden von einem blauen Schimmer umgeben und dann sprang er aus seinem Versteck, um den Mann zu zerfleischen. Er drehte sich um und grinste. „Netter versuch, Bürschchen!“ Kylar wurde von ihm auf den Boden geschmettert und der Kerl sagte einen Spruch auf, der gegen Kylars Magie wirken und diese bannen sollte, doch nichts geschah. Kylar stieß ihn weg und griff erneut an. „Zwecklos!“, rief der Mann, mit der wirklich edlen und schönen Kleidung. Er hatte das Wappen Feruns auf der Brust und schien schon einige Schlachten Geschlagen zu haben.
    Sein Schwert sang und verpasste Kylar einen tiefen Schnitt über die Linke Stirn. Blut lief ihm ins Auge und er schrie leicht auf. Der Mann war ein Kriegsmagier und sein Umhang leuchtete auf, als er nun einen Fesselungszauber sprach. „Auch das ist Zwecklos, Junge!“, sagte er, als er sah, wie Kylar sich zu befreien versuchte. „Was hast du nur für einen interessanten Körper? Was ist das, wie du deine Magie wirkst?“
    „Ich töte dich!“
    „Das sehe ich anders. Ich werde dich mitnehmen, wenn wir diesen verdammten Turm eingenommen haben. Sei sicher, dass wir für dich eine schöne Verwendung finden werden.“ Kylar sah ihn fast schockiert an. Irgendwie verwirrt und ein bisschen eingeschüchtert. Der Mann lächelte und sagte dann: „Warte hier!“ Als habe er eine Wahl… Kylar war gerade 14 Jahre alt und hatte schon einige Menschen getötet im Auftrag seines Meisters. Ganz besonders hatte er Magier um die Ecke gebracht, da die Runen auf seiner Haut einige Vorteile ihnen gegenüber bargen. Nun aber hatte er seinen Meister gefunden, dieser Kriegsmagier hatte ihn mit Leichtigkeit besiegt und auch noch gefangen genommen. Was für eine Schmach… Er lehnte an der Wand. Und die Sinne schwanden ihm.
    Als er wieder aufwachte, lag er auf einem Pferderücken. Der Kriegsmagier saß auch drauf, und schien schwer verletzt. Er hatte eine schwere Brandverletzung im Gesicht, aber der Mantel schien unversehrt zu sein. Komisch. Kylar sah verschwommen auf und der Mann sah stur geradeaus. Irgendwann sagte er nur: „Ich habe deinen Herrn vernichtet.“ Kylar sah ihn nun mit großen Augen an. „Du bist mein Gefangener und es liegt nun in deiner Hand, wie dein Leben weiter geht, Junge.“ Kylar senkte den Blick und unsäglich viele Gefühle kämpften in seiner Brust um die Vorherrschaft. „Wenn du leben willst, dann wirst du meinem König dienen und einen Eid schwören. Wenn du lieber sterben willst, sag es mir jetzt, dann muss ich mein Pferd nicht mit deinem Gewicht belasten. Also?“ Kylar antwortete nicht. „Er ist nicht tot, ich kann es fühlen.“
    „Aber nahezu und jetzt antworte mir, Fenris…“ Kylar öffnete die Augen weit und dann schloss er sie wieder. Er sagte nichts. Fast den ganzen Weg zum Schloss sagte er keinen Ton und vor der Stadtmauer sagte er schließlich: „Mein Name ist Kylar.“ Der Kriegsmagier lächelte trotz der Schmerzen und sagte dann: „Dann lebe, Kylar.“


    Kylar erinnerte sich sehr gut an den Tag. Sie hatten ihn in den Kerker gesperrt und Magier hatten sich abgewechselt ihn zu bannen. Er hatte sehr lange gegen den Willen des Königs angekämpft, doch dann… Kylar seufzte. Er verdankte diesem Mann so viel…
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 3:41 am

    Jelais sah es Kylar an, das er nicht darüber reen wollte. Es war wirklich zum verzweifeln, aber ... sie würde diesen Wunsch respektieren und ihm nicht den Befehl geben, ihr das alles zu erzählen. Es schien ihn zu schmerzen und sie wollte nicht, das er litt. Das er aber oft unter ihr zu leiden hatte, wusste sie nicht. Sie sah zu Jake. Der Junge würde es wohl schaffen, seinen Willen durch zu setzen. Kylar würde ihn ausbilden. Er hatte schon begonnen, als er ihm sagte, das er seine Angst ablegen müsste. Jelais sah zu Kylar. 
    "Ich habe keine Angst ... solange du bei mir bist." 
    So war es schon immer gewesen. Bei ihm hatte sie sich immer sicher gefühlt.
    "Es ist spät. Wir sollten schlafen."
    meinte sie. In erster Liene, weil sie Kylar die nötige Ruhe gönnen wollte. 

    In den nächsten Tagen reisten sie weiter. Jake ritt auf Kylars Pferd, während Jelais selbst von Kylar auf einer selbstgebauten Karre, hinterhergezogen wurde. Das Bein durfte sie nicht belasten und so kamen sie am besten voran. Jake lernte dadurch auch, seine Angst zu überwinden, die er vor Pferden hatte. Jelais wuste genau, wann Kylar Geburtstag hatte, sage aber an diesem Tag nichts, denn sie wollte ihn auf jeen Fall noch mit etwas schlnem überraschen. Dafür würde sie aber Jakes Hilfe brauchen. Endlich kamen sie in der Stadt an, wo Kylar ein Gasthaus für sie suchte.
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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 6:13 am

    Jelais vertraute ihm sehr, wie er ihren Worten entnahm. Sie hatte keine Angst, solange er bei ihr war? Das war irgendwie… ein schönes Kompliment. Dass sie dann so schnell schlafen gehen wollte, kam ihm gelegen und er konnte nciht entscheiden, ob sie es ihm zuliebe tat oder ob sie einfach nur müde war. Kylar hatte an dem Abend noch lange über seine Vergangenheit nachgedacht. Die Prinzessin musste nicht wissen, wer er wirklich mal gewesen war und was er getan hatte um dahin zu kommen, wo er jetzt war und wie sich alles gefügt hatte. Außerdem… Alleine wenn er daran dacht, wie man ihm das Lyrium unter die Hat gebrannt hatte, schien es, als würden die feinen Linien extra schmerzen… Er legte Jelais irgendwann unters Zelt und wünschte ihr eine Gute Nacht. Auch Jake wurde zugedeckt. Mittlerweile vertraute er dem Jungen und ließ ihn deshalb auch natürlich einschlafen. Zuletzt legte er sich ans Feuer und schlief ein. Am folgenden Tag baute er den Karren zusammen und sie konnten bereits nach dem Mittag aufbrechen. Er polsterte Den Wagen der Prinzessin ausreichend aus, damit sie es bequem haben würde. Jetzt wo sie nicht mal auf ihr Pferd achten musste, konnte sie die ganze Umgebung bestaunen und sich einen Eindruck verschaffen. Kylar beantwortete ihr, ihre Fragen und Jake wurde zwar sicherer auf dem Pferd, aber er war weit davon entfernt keine Angst mehr zu haben.
    Sie reisten noch zwei Tage, als sie gegen Nachmittag schon die Stadttore sehen konnten. Hervorragend. Kylar hielt bei den Wachen an, die ihn argwöhnisch musterten. „Was wollt ihr und woher kommt ihr?“
    „Ich will nach da und ich komme von dort.“ Er zeigte erst in die Stadt und dann hinter sich. Jake kicherte und die Wachen sahen sich kurz an, ehe der eine sagte: „Ihr haltet euch wohl für witzig?“
    „Eigentlich nicht, nein.“
    „Was habt ihr geladen?“
    „Damenwäsche.“, gab er unzufrieden zurück und das belustigte die Wachen wohl nun doch. „Euer Name?“
    „Kylar…“ Eine der Wachen schien sich irgendwie an etwas zu erinnern versuchen und Kylar half ihm auf die Sprünge: „ Kylar Stern..“ Das überzeugte den Mann wohl nun und sagte: „Nur herein mit euch, nur herein.“ Kylar ging durch die Tore und ließ die Pferde am Stall vor der eigentlichen Stadt. Man durfte sie scheinbar nicht mit hinein nehmen. Er bezahlte brav und sortierte das Gepäck so zurecht, dass er es irgendwie schaffte, das meiste davon auf dem Rücken zu tragen. Ein paar Bündel gab er Jake und erklärte ihm, dass er gut drauf aufpassen solle. Bepackt, wie ein Esel suchte er nun ein Wirtshaus. Er sah aus, wie ein Vagabund mit dem fleckigen schlecht geflickten Umhang und Jake sah aus, wie der Sohn eines Lumps, während Jelais wie eine Königin in einer fahrenden Sänfte anmutete. Sie gaben schon ein seltsames Blid ab und Kylar fand wonach er suchte.
    Er steuerte auf das Gasthaus zu, wo ein paar Betrunkene herum lungerten. Sie pfiffen und Kylar seufzte genervt. Er versuchte die drei zu ignorieren, doch eienr stellte sich ihm in den Weg. Kylar stieß genervt die Luft aus, während Jake sich vor Jelais stellte um sie vor den widerlichen Blicken zu beschützen.
    „Hey, Bettler! Du siehst aus, als habest due die Dame da ausgeraubt! Lass sie sofort frei.“ Kylar konnte sich nicht entscheiden, ob der Mann zu betrunken, zu berauscht oder zu dumm war um die Wahrheit zu erkennen oder ob er einfach nur Streit suchte und eigentlich war es ihm auch egal. Er sagte schließlich jedoch: „Bettler?! Ich kann dir gleich mal dein großes Maul stopfen, Wurm! Aus dem Weg, oder ich verwandle deine Knochen in Knochenmehl!“ Dümmlich sah der Kerl ihn an und seine Kumpanen schienen es nicht gut zu finden, wie er mit dem Kerl sprach, denn sie stellten sich nun hinter den Kerl und guckten grimmig, aber so, als wollen sie eine Prügelei anfangen.
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 6:37 am

    Jleais gefiel es sehr, so gefahren zu werden, wenn das Bein auch ab und zu sehr weh tat. Vor allem dann, wenn ein Schlagloch oder ein Huckel übersehen wurden. Kylar gab sich jedoch Mühe udn Jelais meckerte weniger, als sonst. Statt dessen stellte sie viele Fragen über die Umgebung, die Kylar ihr auch beantwortete. Ihr fiel auf, das er viel weniegr schlecht gelaunt war, wenn sie weniger meckerte oder Befehle gab. War es das, was ihn so wütend werden ließ? Er redete nicht über seine Vergangenheit, aber sie fragte auch nicht mehr. Sie respektierte seinn Wunsch auch weiterhin. An der Stadt angekommen, gab er den Wachen die Antwort, die am logischsten war. Jelais kicherte ebenfalls. Das die Wachen nicht wissen wollten, aus welcher Richtung sie kamen, wusste selbst sie, aber Kylar stellte sich wirklich zu gut an. Nachdem die Wachen dann seinen Namen hörten, wurden sie in die Stadt gebeten. Wäre ja auch noch schöner, wenn sie nicht durch gedurft hätten. Jelais fand die Stadt aufregend, wenn gleich sie die freie Natur doch viel schöner fand. Sie konnte sich alles in Ruhe an sehen. Das kylar und Jale nun so viel zu tragen hatten, schien sie gar nicht mit zu bekommen. Kleider waren eigentlich nicht schwer, doch mehr als eines, hatte sie selbst nie getragen. Allerding hatte sie sich eh vor genommen, sich von einigen der guten Stücke zu trennen. Sie hate gemerkt, das es in der Welt nicht immer ratsam war, so wertvolle Kleider zu tragen. Vor einem gasthaus, wurde Kylar von einem Betrunkenen angesprochen udn aufgefordert, Jelais frei zu lassen. Jake stand direkt vor ihr, um sie vor den Blicken zu schützen. Sie selbst wllte diese Kerle auch nicht sehen. Das sie nun aber ihre Freigabe forderten, fand sie schmeichelhaft. Sie konnte ja nicht wissen, das die Kerle da nur Streit suchten. Dieses Mal sagte sie allerdings nichts. Sie wollte ihm nicht in den Rücken fallen und schon gar nicht noch einmal erwähnen, wer sie war. 
    "Warum denken die denn, das Kylar mich ausgeraubt hat?" 
    flüsterte sie Jake zu.
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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 7:04 am

    Kylar verlor langsam die Geduld und er hatte eigentlich auch keine Lust nun irgendwie noch Streit zu haben. Er stieß die Luft aus. „Diese Frau ist nicht in Bedrängnis und das einzige, was hier an dieser Lage stört seit ihr. Wäret ihr BITTE so nett und lasst mich durch, ehe ich all meinen Anstand vergesse und euch mit anderen Mitteln erklären muss, was es heißt sich mit einem wie MIR anzulegen?“ Unschlüssig schwankte der Mann vor ihm hin und her und sagte dann: „Du… verdienst n paar… aufs Maul!“ *hicks*Kylar drückte Jake das Bündel was er in der Hand hielt in die Arme und sagte dann in einem Gefährlichen Ton. „Aus… dem … WEG!“ Die Faust fuhr aus und traf den Mann direkt zwischen die Augen, wo er umfiel wie ein Brett. Die beiden anderen wollten ihn eben angreifen, als er auch die beiden kurzer Hand nieder schlug. Unfassbar, wie schnell es gegangen war. Dann nahm er das Bündel wieder, legte die Hand an den Karren und stellte Jelais an der Seite ab. Er sagte zu ihr: „Ich bin kurz drinenn und kläre, was zu klären ist. Schreit, wenn etwas ist. Junge? Du passt auf die Dame auf!“ Mit stolz geschwellter Brust sagte Jake: „Jawohl! Ich werde euch nicht enttäuschen, Meister!“ Kylar schüttelte leicht den Kopf und ging hinein. Eine junge Frau stand am Tresen und Kylar trug sein Anliegen vor. Sie gab ihm zwei Schlüssel und Er brachte schnell das Gepäck hoch. Wobei er Jelais Taschen, Koffer und Truhen in ihr Zimmer stellte und seine Sachen im kleineren Zimmer unterbrachte. Dann ging er hinunter und hob Jelais vorsichtig aus dem Karren, wobei sie sich locker an seinem Hals fest hielt. Jake hielt ihnen die Schwingtür auf und Kylar setzte sie auf einen der Stühle. „Ich werde mich sofort um ein Bad für euch kümmern, MyLady. Wieder ging er zu der Frau und sie lächelte ihn an. Sie schien Gefallen an ihm zu fidnen, während Jake die Restlichen Sachen oben in das Zimmer brachte. Gerade nickte die Dame und sagte, sie würde sich kümmern, als ein stämmiger aber eher muskulös, als fett wirkender Wirt aus dem Hinterzimmer und blinzelte, als er Kylar sah. Der sah nun auch auf und der Wirt rieb sich die Augen. Denn hellte sich das Gesicht des Mannes auf und er sagte laut und freudig: „Kylar?! Ich fass es nicht! Du bist wieder in der Stadt? Das… Ich habe dich ewig nicht gesehen!“
    „Kalantes. Schön dich zu sehen. Wie immer übertreibst du.“ Der Wirt breitete die Arme und nahm ihn einfach in selbige und drückte ihn sehr an sich. Kylar ließ ihn gewähren und man sah deutlich, wie der Wirt ihn ordentlich zusammen drückte, bis Kylar sagte: „Krieg… keine Luft!“
    „Oh entschuldige mein Freund!“ Er sah nun zu Jake, der eben herunter kam und sagte: „Du hast einen Sohn?!“
    „Nein. Er ist nicht mein Kind.“
    „Und dahinten die holde Dame… Ein vortrefflicher Geschmack! Sie ist ein bisschen Jung für dich, oder?“ Kylar senkte den Blick. „Sie ist nicht meine Frau.“
    „NOCH nicht?“
    „Nein! Sie wird auch nicht meine Frau! Ich beschütze sie, das ist alles.“
    „Ach? Vom Schlächter zum Kindermädchen? Das ist ja… Fast wäre ich drauf reingefallen!“ Er lachte und schien anhand von Kylars finsterem ärgerlichen Gesicht zu bemerken, dass er es ernst meinte. Er hörte auf zu lachen und sah ein bisschen schockiert aus, Dann sagte er aber: „Also… äh… Ich gebe einen aus!“
    Jake setzte sich brav zu Jelais und behielt die Umgebung im Auge, so wie Kylar es immer tat, nur dass er sich dauernd von Kylar und dem Wirt ablenken ließ. Kylar bestellte für Jelais und den Jungen Apfelsaft und der Wirt trank mit ihm zusammen einen Schnaps und ein Bier. Dabei setzten sie sich aber mit an den Tisch.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 7:33 am

    Jelais wusste, das Kylar nicht lange fackeln würde. Sie ließ iohn machen, wobei sie sich ihren Rock sortierte und fein äuberlich imaginären Schmutz davon herunter wischte. Anders ausgedrückt, es war ihr egal, das drei Kerle im Staub lagen. Kylar ging ins Gasthaus, nachdem er Jelais erklärt hatte, das er was klären wollte und Jake beauftragte, auf sie zu achten. Jelais musste immer wieder über Jake grinsen. Der Junge gab sich aber auch wirklich alle Mühe, Kylar zu zeigen, wie wichtig es ihm war, das er Kylar gehorchte. Irgendwie hatte er es nun doch geschafft, Kylar zu überzeugen, wie Jelais glaubte. Sie wartete. Kylar brauchte ja auch nicht sehr lang. Schließlich holte er sie herein, setzte sie auf einenn Stuhl und brachte das Gepäck herein. Sie betrachtete das Gasthaus von innen und hoffte, es würde nicht zu lang dauern, ehe Kylar wider da wäre. Jake saß bei ihr. 
    "Sehen die Gasthäuser alle so aus?" 
    fragte sie ihn, als sie sich so um sah. Es wirkte doch recht gemütlich, wenn sie ehrlich war. Das Mädchen hinter der Theke sah Kylar hinterher und Jelais bemerkte, wie es ihr einen Stich verpasste. Eifersucht. Auch das kannte sie nicht. Bisher musste sie ja auf nichts eifersüchtig sein. Kylar kam herunter und lief dem Wirt in die Arme. Er kannte ihn? Wie weit war Kylar denn bitte herum gekommen in seinem leben? Sie hörte zu, was die Beiden redeten und wieder versetzte es ihr einen Stich. Dieses Mal war es schmerzhaft. Sie sagte nichts. Statt dessen wartete sie ab und sah ihn nicht mal mehr an. Erst als es um das Bad ging, welches inzwischen wohl fertig war, sah sie an ihm vorbei zur Tür. 
    "Ich soll also mit der Schiene in das Bad steigen?!"
    stellte sie irgendwie angesäuert fest.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 7:45 am

    Kylar sah Jelais an, als habe er gerade einen Aussetzer gehabt und nicht fähig zu denken. Er blinzelte kurz und sagte dann: „Uhm… ja?“ Warum auch nicht? Er würde auch wieder trocknen. Dann schien sich Kylar ihres schnippischen Tonfalls bewusst zu werden und sagte dann unzufrieden. „Oder wollt ihr lieber schmutzig bleiben?“ Er klang nun ebenso schnippisch wie sie. Was hatte sie denn nun wieder? Er verstand das Mädchen einfach nicht. Jake sah Kylar an und fragte dann: „D-darf ich auch ein Bad nehmen?“
    „Sicher.“ Die Augen des kleinen strahlten wie Sterne! Noch NIE hatte er in einer warmen Wanne sitzen dürfen! Kylar wartete Ihre Antwort gar nicht erst ab und nahm sie einfach wieder hoch vom Stuhl, als die junge Frau rief, dass es so weit sei. In der Zwischenzeit, hatte aber auch Kalantes noch zwei weitere Wannen fertig machen lassen, sodass die Jungs auch baden konnten.
    Jetzt jedoch trug kylar das Mädchen herunter und setzte sie unten auf dem Hocker ab. Dann schien er es sich zu überlegen. „Wenn es euch so stört, werde ich die Schiene abnehmen. Aber ihr musst mir versprechen den Fuß so wenig wie möglich zu bewegen. Sicherlich wird Myrthe euch gleich beim entkleiden Helfen und euch in die Wanne heben.“ Myrteh war eine sehr kräftige äußerst maskuline Frau und sie war sogar größer, als Kylar.
    Vorsichtig nahm er nun Verband und Schienen ab. Der Schnitt auf dem Schienbein war schon kaum noch zu sehen, er war auch nur einen Fingernagel breit gewesen, aber das Blaue Leuchten auf ihrem Schienbein unter der Haut sah man deutlich, wenn auch nicht sehr intensiv.
    „Der Junge und ich, sind nebenan. Macht euch bemerkbar, wenn etwas ist. Dann werde ich sofort bei euch sein.“ Er klang nüchtern und ein wenig angesäuert.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 8:02 am

    Das würde auch wieder trocknen. 
    "Bis es trocken ist, sieht mein Bein vermutlich wie eine eingelegte Essiggurke aus,"
    gab sie eben so schnippisch wieder zurück, als er sie schon auf die Arme hob. Jake wollte auch baden und er hatte es auch bitter nötig. Er strahlte richtig. Das war schön, aber Kylars Worte hatten gesessen. Er setzte sie unten auf einen Hocker und nahm ihr die Schiene ab. So? Sie sollte sich melden wenn etwas war? Na da könnte er sich drauf verlassen. Er verschwand und schien ebenfalls baden zu wollen. Sollte er nur gehen. Myrthe war wirklich ein Kerl von einer Frau. Sie half Jelais beim entkleiden und half ihr auch, in die Wanne zu steigen. Es war angenehm warm. und Jelais genoß es sehr. Nur das bein störte sie wirklich. Sie hatte versprechen müssen es nicht zu bewegen und das tat sie auch nicht. Der Shaum war wnderbar und hüllte sie vollständig ein. Jelais saß da und dachte über Kylars Worte zu dem Wirt nach. Warum konnte sie denn nie seine Frau werden? Das war doch völlig bescheuert. Etwas knackte hinter der Tür im Bad. jelais sah zur Tür, und sah, wie sich die Türklinke ganz langsam runter zu bewegen schien. Sie schrie aus Leibeskräften.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 8:15 am

    Kylar holte Oben Jake ab, der ganz aufgeregt und ungeduldig war. Es war wirklich drollig. Kylar ging hinunter. Zwischen den beiden Wannen, gab es eine Wand, die aber vorne noch einen weiteren offenen Durchgang hatte, sodass man vom einen Zimmer ins andere gelangen konnte. Beide Bereiche, konnten aber durch eine separate Tür betreten werden. Der Durchgang war mit einem Leinentuch verhangen, wobei die Trennwand jedoch aus massivem Holz war. Kylar entkleidete sich, während Jake schon in die Wanne hüpfte. Er jauchzte glücklich auf und dann betrachtete er Kylars Körper. Das Lyrium unter seiner Haut war ja wirklich auf seinem ganzen Körper! Auch an den Beinen und dem Rücken, am Bauch und selbst an der Hüfte und den Lenden. Es war wirklcih schön, wie Jake fand und dann sagte er ehrfürchtig: „Das sieht so schön aus…“ Gerade stieg Kylar ins wasser und setzte sich, als Jake das sagte. Kylar wollte ihm eben antworten, als Jelais aufschrie. Er sprang sofort wieder aus der Wanne und rannte durch den Durchgang, wobei er zu ihr sah. Er konnte niemanden sehen und auch sonst keine Gefahr ausmachen, aber die Runen und feinen Linien, die die Runen verbanden leuchteten intensiv und blau. Er sah Jelais an und dann zog er das Leinentuch vor sein bestes Stück, als er fragte: „Was ist hier los?!“
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 8:28 am

    Jelais vergaß über den Anblick, der sich eben bot, direkt, warum sie so geschriehen hatte. Sie starrte Kylar an, der da eben noch komplett nackt vor ihr gestanden hatte. Sie hatte NOCH NIE einen nackten Mann gesehen und war nun verwirrt Ihre Wangen glühten. Sofort sah sie ins Wasser. Erst als er das Leinentuch vor sich hielt, sah sie wieder auf. Er wollte wissen, was hier los war. Jelais Antwort sollte eigentlich sarkastisch klingen, klang aber leider sehr ernst. 
    "Ich wollte sehen wie schnell du da bist, wenn ich schreie. Leider hatte sie sich auch angewöhnt zu lange Pausen zu machen, ehe sie sagte, was sie eigentlich wollte und so MUSSTE Kylar es ja für ernst gemeint halten.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 8:40 am

    Kylar sah sie an und sein Blick wechselte von echter Überraschung zu Zorn! Wie konnte sie… Er fand keine Worte hierfür! Wie konnte man nur so sein?! Hielt sie das alles wirklich nur für ein Spiel? War sie sich denn wirklich nicht bewusst, wie ernst es war? Konnte sie wirklich nicht begreifen, dass er bis zum Äußersten gehen würde, wenn es ihrem Schutz diente. Wütend schlug er gegen die Holzwand und sah sie so finster an, dass er wirklich böse aussah.
    „Und?“, fragte er nun so kühl und böse, dass es einem himmelangst werden konnte. „WAR ich schnell genug?“ Sie schien nicht zu begreifen, was los war und erklärte, dass jemand an der Tür gewesen war. Er sah sie noch einen Augenblick böse an und dann ging sein Blick zur Tür. Mein einer Handbewegung und blauen Schlieren in der Luft flog selbige auf und ein vollkommen verängstigtes Mädchen stand da und blickte ihn an. Sie fing sofort vor Entsetzen und Furcht an zu weinen und ging in die Knie. Jake war aus der Wanne gekommen und hatte ein Handtuch um die Hüften. Er lächelte nur und sagte dann: „Ich mach das Meister!“ Er ging zu dem Mädchen und Kylar sah ihn an, als begreife er grad nicht, was hier los war. „Nur zu. Legt euch in die Wanne und entspannt euch.“ Er ging zu dem Mädchen und machte die Tür hinter sich zu. Nach einer Weile hatte er das arme Kind wohl getröstet und ihr erklärt, dass sie nichts zu befürchten hatte und ging nun zur anderen Tür wieder herein. Wortlos setzte er sich in die Wanne und Kylar sah zu ihm herüber. Der Junge war erwachsener als er geglaubt hätte und sehr schlau. Dann sagte Kylar über die Trennwand hinweg: „Und wenn ihr noch mal Grundlos schreit, werdet ihr vermutlich schuld haben, wenn ich einen Unschuldigen töte! Begreift das endlich!“
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 9:36 am

    Jelais hatte es wirklich nicht begriffen. Sie wollte ihn nicht ärgern, also warum wurde er nun so sauer? Sie sah zu, wie sie die Tür öffneten und ein Mädchen da stand. Jake übernahm das ganze und die Beiden konnten sich in die Wanne zurück setzen. Kylar schimpfte über die Trennwand hinweg mit ihr. 
    "Ich HABE nicht Grundlos geschrien. Glaubst du ernsthaft, ich weiß nicht, das du sofort da bist wenn irgendwas ist? Du bist ein gemeiner und fieser Kerl geworden in den letzten fünf Jahren! Ich erkenne dich nicht mehr wieder! Was ist denn nur passiert, das du so geworden bist?! It es weil ich ein Mädchen und keiner deienr Soldaten bin und weil ich nicht kämpfen kann? Bin ich dir zu alt geworden? Dann sag mir doch was ich falsch mache!" 
    Sie war den Tränen nahe. Warum war er immer gleich auf der Palme?
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 9:50 am

    Kylar lehnte sich eben zurück und tauchte unter. Er wollte ja gar nicht streiten. Als er eben wieder hoch kam, sagte Jelais, was ihr auf der Seele lag und Kylar erstarrte. Er sah gerade aus ins Leere und spürte förmlich, wie sein Herz aussetzte. Er sah schließlich beinahe Schockiert zur Holzwand. Er konnte nicht glauben, was sie da sagte. Meinte sie das ernst? Er wusste nicht was er sagen sollte und sie verletzte ihn sehr mit ihren Worten. Er wusste nicht, was er sagen sollte und schwieg deshalb. Er spürte, wie ein anderes Gefühl in ihm aufbegehrte und das war ein sehr bekanntes. Schmerz.
    Wortlos erhob er sich, trocknete sich ab und zog sich an. Jake sah ihm dabei zu und wusste nicht was er sagen sollte. Der stolze große Krieger, vor ihm, sah irgendwie traurig aus, aber auch zornig… oder bildete er sich das ein? Kylar hatte eigentlich vorgehabt zu entspannen, aber… Es war unmöglich, wenn sie in der Nähe war, dass er auch nur eine Sekunde entspannen konnte… Es war furchtbar.
    Er ging zur Tür und sagte, als er sie öffnete: „Eure Zunge schneidet schärfer als es ein Schwert je könnte.“ Ob sie die Metapher verstand oder nicht, wusste er nicht und es war ihm auch egal…
    Er ging einfach hoch und schlug die Tür dabei hinter sich zu. Dann kam er an den Tresen und setzte sich. Er hatte nur seine Hose und seine Stiefel angezogen, für den Rest hatte es nicht mehr gereicht, weil er nur schnell weg wollte, von da unten. Sie war so verletzend, wieso merkte sie das eigentlich nicht? Es prallte wirklich viel an ihm ab, aber irgendwann war es auch ihm zu viel. Er lehnte sich auf die Theke und Kalantes stellte ihm einen Humpen hin. Er sagte: „Geht aufs Haus, mein Freund.“
    „Danke…“ Er trank ihn sogleich leer.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 10:04 am

    Jelais liefen schon die Tränen und sie schluchzte leise. Sie wollte nur noch aus der Wanne raus und wollte in ihr Zimmer um allein zu sein. 
    "Myrte ... ich will auf mein Zimmer!" 
    rief sie so ernst es nur ging. Mytre kam herein, half ihr aus der Wanne und sie ankleiden. Natürlich hatte sie die Metapher verstanden, aber sie verstand nicht, was ihn daran nun verletzt hatte. 
    "Myrte ... er muss mir die Schiene und den verband noch an legen. Auch wenn ich ihn nicht sehen will. Hol ihn her."
    Ja, selbst Myrte gegenüber verhielt sie sich nun wie immer. Kylar hatte die Arbeit zunichte gemacht, indem er sie heute so verletzt hatte, ohne es zu wissen.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 10:12 am

    Kylar saß an der Theke, als Myrthe hoch kam, sie sagte: „Verzeiht, Mein Herr. Die Lady wünscht, dass ihr herunter kommt.“
    „Dann richtet ihr aus, dass ich beschäftigt bin.“ Kalantes musterte ihn. „So schlimm? Habt ihr beiden euch gestritten?“
    „Nein.“
    „Aber etwas ist vorgefallen. Du bist ein unerschrockener Krieger, aber eine Frau macht dir Angst?“
    „Angst und Zorn sind zwei verschiedene Sachen.“ Myrthe sah ihn an und meinte dann: „Die Lady sagte, ihr sollt ihr die Schienen und den Verband wieder anlegen.“ Kylar seufzte langgezogen und trank das Bier leer. Myrthe verschränkte die Arme und baute sich vor ihm auf. Kylar sah hoch und erschrak fast vor dem finsteren Gesicht der Frau. „Sie sagte, sie wolle euch eigentlich nicht sehen, scheint ja aber verletzt zu sein und braucht eure Hilfe.“
    „Seht ihr ähnlich…“, brummte er und stand auf. „Irgendwann kratzt sie mir die Augen aus…“ Er ging hinunter und kam ohne zu fragen rein. Wortlos kniete er sich vor sie und streckte die Hand nach ihrem Fuß aus. Er sagte nichts und wartete darauf, dass sie ihr Bein ausstrecken würde, damit er es verbinden konnte. Er sah das schimmern seiner Magie noch viel deutlicher als alle anderen.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 10:24 am

    Jelais wartete mit verweinten Augen auf Kylar, der nun herein kamm Sie hatte keine Lust zu streiten, aber er war manchmal wirklich schwierig. Myrthe war eine wahre Wonne. Seltsamer Weise mochte Jelais sie. Als Kylar herein kam, sagte sie nichts. Er wollte ihren Fuß, aber Jeais wollte was anderes. Sie wollte die gute alte Zeit zurück, als Kylar nicht so kalt war. Anstatt ihm den Fuß zu geben, fiel sie ihm um  den Hals und weinte. Das er das jetzt gewiss nicht verstehen würde, war ihr klar, aber sie schluchzte ganz herzzerreißend. 
    "Es tut mir so leid ... ... Ich wollte dich nie verletzen!"
    Was sonst sollte sie ihm auch sonst sagen? Er war der einzige Mensch in ihrem Leben, der sie so akzeptierte, wie sie war, auch wenn er es musste, so hatte sie oft das gefühl, er wolle ihr nicht alles recht machen und sie lernen lassen und das selbst. Er wollte das sie selbst lernte, durch Erfahrung, überlegen und fragen. Genau das wollte sie ja auch, aber manchmal tat er irgendwas und dann rutschte sie wieder in die Rolle der Prinzessin.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 10:36 am

    Sie wollte ihm ihren Fuß also nicht geben? Kylar wollte sie eben anfahren, ob sie nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte, als sie sich an ihn warf. Er war so überfordert mit ihr, dass er beinahe umgefallen wäre. Aber er fing sie auf, und versuchte den Schaden zu minimieren, den sie sich nun selbst zufügen würde, wenn sie nicht aufpasste! Dieses Biest! Und dann verstand er den Sinn ihrer Aktion. Ach du… Sie schluchzte und erklärte ihm, dass es ihr Leid tat und dass sie ihn nicht verletzen wollte. Kylar dachte an ihre Worte und er fragte sich, ob sie überhaupt wusste, womit sie ihn verletzt hatte? Er hielt sie fest. Als sie ihre Finger auf seine nackte Haut legte und die Runen berührte, fühlte sie, wie damals, als sie erst fünf gewesen war, dass sie hart waren. Zumindest härter, als die Haut Kylars und sie lagen auch nicht auf, sondern unter der Haut. Des Weiteren leuchteten sie an der Stelle etwas auf, wo sie sie berührte und Kylar versteifte sich kurz. Aber eher vor Überraschung, als vor Schmerz. Er hob sie nun hoch. Und setzte sie wieder auf den Hocker, obwohl sie ihn nur wiederwillig los ließ. Er sah ihr in die Augen und sagte: „MyLady… Ihr sollt euch doch nicht so ruckartig bewegen.“ Seine Stimme klang sanft und so wie früher, wenn er sie tadelte. „Lasst mich das schnell verarzten.“ Er streckte erneut die Hand nach ihrem Bein aus und sah sie dann an. Sein Blick sprach Bände. Es war ein bittender Blick und doch lag da etwas in seinen Augen, was ebenso von seiner verletzten Seele kündete. Aber dieser Schmerz lag deutlich tiefer, als dass sie es eben angerichtet haben könnte.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 10:49 am

    Er hielt sie und dann war er da, der moment, da er ihr scheinbar doch verzieh. Sie hielt sich an iohm fest, hielt den Fuß aber ind er Luft, denn ein versprechen würde sie halten, egal wie schwer es war. Sie fuhr sacht mit den Fingern über seine Haut und wieder spürte sie die Runen. Es musste im so wahnsinnige Schmerzen bereitet haben. Ob es ihm immer noch weh tat? Er setzte sie wieder auf den Hocker und hielt erneut seine Hand hin, damit er sie verbinden könnte. Bereitwillig, reichte sie ihm ihren Fuß, wollte aber seinen Blick noch einen Moment erhaschen.
    "Ich kann dir nicht versprechen ... mich zu ändern und zu merken, wenn ich was falsch mache ... aber ich will daran arbeiten, weil du mir wichtig bist und ich nicht will, das irgendwas oder Jemand dich verletzt."
    Sie sprach mit ihm, als würde sie ihr Herz auf der Zunge tragen. In diesem Moment tat sie das wohl auch.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 10:59 am

    „Mylady…“ Er fand keine Worte auf ihre und er war ohnehin total schlecht darin zu reden. Besonders dann, wenn es nicht darum ging, jemandem zu drohen oder selbiger Person den Kopf zurechtzurücken. Er sagte lieber nichts und machte seine Arbeit stumm. Schließlich sagte er jedoch: „Löblich, dass ihr es immerhin versucht.“ War das nun wieder zu gemein? Er hatte ja keine Ahnung, was in der Frau vor sich ging. „Ich möchte auch nicht, dass euch jemand verletzt. Deshalb macht es mich wütend, wenn ihr fahrlässig mit euch umgeht oder ihr euer Schicksal herausfordert.“ Ja da sollte erst mal reichen. Er seufzte leise und sah sie an. „Prinzessin…“, er sagte es so leise, dass es niemand hörte, außer ihr. „Seid vorsichtiger… In jeder Hinsicht.“ Auch mit ihren Worten. Er konnte ihr aber auch kaum sagen, was sie alles falsch machte, denn es gab so einiges, womit sie die Leute ihrer Umgebung tyrannisierte und doch war es wohl nicht SEINE Aufgabe, sie zu erziehen, nicht? Er hob sie hoch und trug sie voran. „Ich bringe euch auf euer Zimmer.“, erklärte er ihr. Er selbst würde vermutlich noch ein bisschen unten an der Bar bleiben. Jake hatte sich ganz leise verhalten. Er wollte noch nicht aus der Badewanne und als Kylar eben durch die Tür ging, wähnte er sich schon in Sicherheit, doch Kylar rief: „Komm raus da, Junge!“ Jake stöhnte, gehorchte aber. Kylar lief unterdessen mit Jelais nach oben.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 11:23 am

    Irgendwie war es süß ... aber anders herum befürchtete sie schon wieder einen tadel. Statt dessen erklärte er ihr, das er genau so wenig wollte, das sie verletzt wird. Er erklärte es wirklich gut und sie verstand, was er sagen wollte. 
    "Ich dachte, seit wir abgereist sind, das du mir nur alles nehmen willst, das du mich einfach nur ... wie eine Gefangene halten willst. Das haben sie im Schloß dauernd mit mir gemacht. Ich habe alles bekommen, was ich wollte, aber ich durfte nie raus. Ich durfte nirgends hin und was entdecken."
    Sie war ihm nicht böse. Nein gar nicht. Sie war sogar bereit dazu, sich von ihren Sachen zu trennen nd sich andere an zu ziehen, die praktischer waren. Dazu müsste sie aber erst mal wieder aufen können und das allein. Vielleicht würde Myrthe mit ihr einkaufen gehen und das alte Zeug verschachern. 
    "Ich möchte Mythe noch mal sprechen und ... würdert du morgen mti Jake neue Sachen kaufen gehen? Für euch Beide. Du brauchst auch endlich mal neue."
    Sie ließ sich von ihm ins Zimmer bringen. 
    "Kylar? Würdest du mir helfen? Und mir genauer erklären, was du meinst, wenn du sagst ich soll vorsichtiger sein? Auch mit meinen Worten?"
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 11:50 am

    Kylar betrachtete die Prinzessin. Neue Sachen? Sein Blick wurde fragend. „Warum brauche ich neue Sachen? Was stimmt denn mit diesen nicht?“, wollte er nun wissen. Im Gegensatz zu ihr, legte er überhaupt keinen Wert darauf gut gekleidet zu sein. Aber es schien ihm auch überhaupt nicht aufzufallen, dass er wie ein Vagabund aussah. Und Jake? Nun der brauchte ein neues Hemd und die Hose? Die war noch ausreichend, wie er fand. Dann betrachtete er jedoch die feine Spitze des Kleides, was Jelais trug und schließlich schien ihm ein Licht aufzugehen. „Findet ihr etwa, wir sehen zu schäbig, neben euch aus?“ Ihre Frage hatte er zurückgestellt und würde sie vielleicht nach ihrer Antwort beantworten.
    "Aber nein ... ich dachte nur, ihr würdet euch freuen, wenn ihr auch mal neue Sachen hättet, als so abgenutzte." Kylar blickte sie noch einen Moment an und sah dann an sich herab. „Abge… hmmm…“ Er sah ein bisschen überrascht aus und wie er so seine Hose betrachtete und da so stand, und nicht begriff, dass seine Klamotten wirklich schäbig aussahen, sah er selbst unheimlich niedlich dabei aus. „Wie ihr meint. Ich werde morgen neue Sachen kaufen gehen.“ Er erhob sich und sagte dann: „Was gibt es da nicht dran zu verstehen, Mylady? Was Vorsicht ist, wisst ihr doch wohl. Und man kann mit Worten eben so viel Schaden anrichten, wie mit Taten. Worte sind meist noch viel verletzender, als Taten und wenn man jemanden gern hat und ihn schützen möchte… Ist das letzte was man tun sollte ihn mit Worten zu verletzen.“ Dass er es selbst hin und wieder tat, war ihm nicht klar. „Ich werde Myrthe nun holen.“ Gesagt getan. Er ging hinunter und Jake trottete eben hoch. Er gähnte du Kylar schickte ihn ins Bett. Dann setzte er sich an die Theke und Kalantes sagte: „Alles wieder in Ordnung?“
    „Japp.“
    „Oh? Du hast ja gute Laune. Trinken wir drauf!“
    „Du findest immer einen Grund, hm?“ Der Wirt grinste und Myrthe ging hinauf. „Ihr schicktet nach mir?“, fragte sie, als sie geklopft hatte und hereingebeten worden war.

    Unten sagte der Wirt gerade: „Sie ist ein wirklich hübsches Kind.“
    „Ja.“
    „Und? Willst du sie wirklich nur beschützen?“
    „Ja.“
    „Ach komm schon! Du lässt doch sonst nichts anbrennen, hä?“
    „Kalantes… Sie ist die Prinzessin - die Tochter meines Königs. Ich werde sie nicht mal anfassen, wenn sie das letzte Weib auf der Welt wäre!“ Der Mann lachte ausgelassen und schlug mit der Hand auf den Tisch dann sagte er: „Wusste doch, dass sie mir bekannt vorkommt!“ Kylar lächelte dünn und Kalantes sagte: „Na wenn das so ist, mein Freund, dann wird ich dir ein anderes Geschenk für heut Abend bestellen, hm? Wenn du SIE schon nicht anfasst, dann wenigstens eines meiner Mädchen, hä?“
    Kylar lächelte breiter und sagte dann: „Ich kann mir das nicht leisten.“
    „Geht aufs Haus, werter Freund.“ Kylar hob den Krug: „Darauf!“
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 12:11 pm

    Jelais dachte darüber nach, was Kylar eben gesagt hatte. Sie begriff immer mehr, das ihre Worte auch anderen weh taten. Vor allem, wie sie mit ihnen um ging. Sie sah ja, wie Kylar manchmal mit ihr um ging ... und da war es eben so schlimm gewesen. Sie merkte, das Worte wirklich schlimmer waren, als jedes Schwert, wenn gleich sie noch nie von einem verletzt wurde. Sie sah Kylar erschrocken nach. Sagen konnte sie nichts mehr. Erst jetzt wurde ihr bewusst, wie sie imemr mit jedem Umsprang. Sie würde sich bemühen das nicht mehr zu tun und sich seine Ratschläge auch zu Herzen nehmen. Es klopfte. Myrthe kam herein, nachdem Jelais herein gebeten hatte. 
    "Myrthe ... Danke das du gekommen bist. Setz dich bitte zu mir. Ich ... ich hab da ein Anliegen an dich."
    Sie wartete, bis Myrthe saß. 
    "Erst einmal .... ich möchte mich für mein abscheuliches Verhalten vorhin entschuldigen. Jemand hat mir gesagt ... wir verletzend meine Worte sein können ... und ich denke, das ich dich ehrum komandiert habe, ohne ein Dankeschön, war nicht sehr freundlich."
    Sie ließ Myrthe einen Moment Zeit, ihre Worte wirken zu lassen. 
    "Dann habe ich, wie du siehst, einen haufen Gepäck dabei. Es sind viel zu viele Kleider und Schuhe die ich mit mir herum schleppe. Sie sind mir alle lieb und teuer, aber sie ernähren mich nicht und sie sind nur eine unnötige Last auf dieser Reise. Vielleicht weißt du jemanden, einen Schneider vielleicht, der sie kauft oder jemanden, der sie gebrauchen kann. Dann würde ich sie auch so her geben. Und ... da wäre noch ein Haufen Schmuck,d en cih los werden will ... bis auf wenige Stücke. Und das letzte, was ich auf er Seele habe ... würdest du mir morgen, wenn Kylar udn Jake zum Markt gehen ... Kylar hat Geburtstag und ... ich habe noch nie etwas für ihn selbst machen können, außer einer Blume mit einer blauen Schleife zu versehen. Würdest du mit mir einen Kuchen für ihn backen?"
    Sie sah ihn Hilfesuchend an.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 12:38 pm

    Myrthe setzte sich auf ihre Aufforderung hin zu ihr und lauschte ihren Worten. Sie war eine gute Frau und sie verstand Jelais auf Anhieb. Sie lächelte und sagte schließlich: „Mylady. Eure Worte und eure Art mit mir umzugehen, verletzte mich keines Wegs. Ihr seid eine hochwohlgeborene Dame und ich bin eine einfache Frau. Ich bin froh, euch dienen zu dürfen. Natürlich werde ich euch helfen.“ Sie überlegte. „Wenn der gnädige Herr Geburtstag hat, so sollten wir ihm ein Fest bereiten. Ihr wisst es vielleicht nicht, aber er ist ein sehr guter Freund meines Bruders, Kalantes. Sie haben vor einigen Jahren gemeinsam in einer Schlacht gekämpft und er hat ihm das Leben gerettet. Klar Stern ist ein großer Mann! Mit Freuden werde ich euch helfen. Was eure Kleider betrifft, so weiß ich schon genau, wo ich sie verkaufen kann.“ Die gute Frau war recht einfach, aber sie war sehr freundlich und nett, wenn auch etwas derb. „Euren Schmuck könnte ich an den hiesigen Juwelier verkaufen.“ Sie half ihr dabei sich umzuziehen, dass sie ein bequemes Nachtgewandt tragen konnte. „Ihr mögt ihn auch sehr.“ Sofort senkte sie dann den Blick und sagte: „Oh! Entschuldigt! Das geht mich ja auch gar nichts an. Lasst mich nun bitte euer Haar bürsten!“
    Jake war schon eingeschlafen und träumte gerade von seinem neuen Meister und wie er ihm Übungsstunden gab. Er lächelte im Schlaf.

    Unten im Schankraum saß Kylar nun bei seinem vierten Bier und dem dritten Schnaps. Er wurde wirklich nicht schnell betrunken und Kalantes schwärmte gerade von der Schlacht.
    „… und das ihr Hübschen zeichnet einen wahren Krieger aus! Ihr hättet sehen sollen, wie er die Schlacht zu unseren Gunsten entschied, nachdem wir alle bereits die Hoffnung aufgegeben hatten!“
    „Zu viel der Ehre, Kalantes. Ich tat meine Pflicht. Mehr nicht.“
    „Ohhh und so bescheiden!“, schwärmte eine der Damen.
    Zwei Mädchen hatten ihren Platz links und rechts von ihm gefunden und eine der Damen spielte gerade ein wenig mit seinen Haaren und sagte verführerisch: „Ihr seid wahrlich ein tüchtiger Mann, Sir Stern… Doch… ist kämpfen alles, was ihr könnt?“ Kylar lächelte leicht und sagte dann: „Wohl kaum.“ Er legte seine Hand, auf die ihre und drückte diese leicht nach unten, damit sie aufhörte in seinen Haaren herumzugrabbeln. Sie lächelte weiterhin und der Wirt sagte: „Ihr erdrückt ihn ja, Ladys.“ Er lachte und setzte seinen Krug auf dem Tisch ab, dass es nur so krachte. Die andere Dame strich ihm leicht über die Brust und sagte dann ebenso verführerisch, wie ihre Kollegin: „Ob der große Kriegsherr es mit uns beiden aufnehmen Kann, Stella?“ Die andere sah zu der Kurtisane herüber und kicherte: „Finden wir es raus, Konstanze…“ Kalantes lachte ausgelassen und die beiden Mädchen schnappten sich je eine Hand. Kalantes stieß einen Pfiff aus und lachte erneut: „Nur zu, mein Freund! Hab ein bisschen Spaß und lass deine Müden Knochen verwöhnen!“ Kylar lächelte leicht und erhob sich, während die Damen kicherten und ihn sanft mit sich zogen.
    Sie gingen hinauf und die beiden sahen wirklich verführerisch aus. „Kommt großer Kriegsherr…“ Sie liefen hinauf und bezogen ein Zimmer gegenüber von dem, in dem Myrthe und Jelais waren. Er sagte nichts und sie zogen ihn in das Zimmer. Die Tür fiel ins Schloss.
    Kylar wurde zum Bett geführt und die eine der beiden kniete sich hinab um ihm die Stiefel auszuziehen, während die andere seinen Oberkörper nach hinten auf das Bett drückte. Sie fuhr fast spielerisch über seine Nackte Brust und er öffnete ihr Kleid. Die andere hatte bereits, die Schuhe ausgezogen und kam Katzengleich ebenfalls auf das riesige Bett. Sie küsste die Haut seines Oberkörpers, während Kylar nun das Mieder der anderen öffnete und sich ihm schon die nackten Brüste entgegen reckten. „Hmmmm.“, gab er von sich und ihm schien zu gefallen, was er sah. Dann fielen ihre Hüllen ganz. Während sich die andere nun auszog öffnete sie mit Geschickten Fingern seine Hose und zog sie ihm aus. „Oh?“ Sie schien Überrascht über den Anblick, aber auch sehr zugetan.

    Gerade, als Myrthe und Jelais drüben den Geburtstag planten, hörten sie plötzlich, wie eine der Damen überrascht, aber durchaus sehr erfreut aufstöhnte. Sie hörte ein weiteres Mädchen kichern.

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

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