Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Die Reise ins Ungewisse...

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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mo Feb 02, 2015 10:05 am

    "Nein. Ich finde es wundervoll hier und ich will noch bleiben,"
    erklärte sie, als sei es das normalste der Welt hier auf der Wiese zu sitzen und einem Eichhörnchen zu zu sehen. Sie sah hier lediglich Frieden, Schönheit und Ruhe. Es war viel zu schön, als das sie jetzt weiter wollte. Das Kylar bereits wieder auf 180 war, merkte sie ja nicht. Schließlich galt es hier ja ihren Wunsch zu erfüllen und nicht seinen.
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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mo Feb 02, 2015 10:12 am

    Kylar sah sein „Herrin“ an und konnte nicht fassen, wie dreist sie war und als Jake dann auch noch fragte: „Warum lasst IHR euch eigentlich von einer wie IHR herumschupsen, gab er dem Armen nur einen Ditsch mit der Faust auf den Kopf und sagte: „Sei still!“ Das SIE die Macht hatte, demonstrierte er heufig genug und er entschied jetzt einfach mal da drüber zu stehen und zu tun, was sie verlangte. Konnte ja nicht wahr sein, dass er wegen diesem Teufel in Menschengestallt dauernd aus der Haut fuhr. Er holte tief Luft und sagte dann: „Also gut.“ Er wartete noch eine ganze Weile und Jake versuchte ihn weiter zu imitieren. Das war wirklich niedlich.
    Kylar sah hinauf zur Sonne und stellte fest, dass es wohl Mittagszeit war. Er ging zum Gepäck und holte das Kochgeschirr raus. Er überlegte sich, was er kochen wollte und entschied dann, dass es erst mal Gemüse, was sie noch dabei hatten und ein wenig Brot mit Käse geben sollte. Er legte alles raus und wollte eben Anfangen, zu schnippeln.
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mo Feb 02, 2015 10:20 am

    Jelais fand, das es bereits spät genug war und stand auf. Sie streckte sich, sah schließlich zu Kylar und meitne: 
    "Was machst du da? Ich möchte weiter. Wir wollen doch irgendwann auch mal die Stadt erreichen oder?"
    Sie ging schon zu ihrem Pferd. Vorsichtig streichelte sie es. Das gepäck wr auf dem anderen Tier noch drauf, Es sah aber auch wirklich nicht gerade licht aus. Sie sollte es dem Tier wirklich spätestens in der Stadt etwas erleichtern. 
    "Wo bleibt ihr denn?!"
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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mo Feb 02, 2015 10:47 am

    Kylar wollte eben die Karotte schälen, als plötzlich meinte, sie wolle weiter. Er hielt inne fragte sich, ob er sie gerade richtig verstanden hatte? Sie wollte weiter? Jetzt? Eben wollte er wieder anfangen, die Karotte, ihrer Haut zu entledigen, als sie ihn anfuhr, wo er bliebe. Das Messer rutschte ab und er schnitt sich in den Finger. Ungeachtet dessen, stand er auf und drehte sich zu ihr um.
    „Wir bleiben!“
    "NEIN! Wir ziehen JETZT weiter"
    "Dann verratet mir mal, wie ihr ohne hilfe da hoch kommen wollt?" Er deutete auf das Pferd. "Dann LAUFE ich eben!"
    "Mit den Schuhen? Seid nicht albern. Ihr kommt keine zwei Meilen Weit."
    "Das werden wir ja sehen!"
    "Wahrscheinlich wisst ihr nicht mal, was eine Meile ist!"
    "Als wenn ich keinen Unterricht gehabt hätte! Mach doch was du willst! Ich werde gehen! Du bist ständig ein so mies gelaunter Kerl! Ich habe es satt ständig deine schlechte Laune zu ertragen!"
    Wiebitte?“ Er sah aus wie der Höllenfürst selbst. „Ihr werdet euch jetzt SOFORT auf euren Prinzessinnenarsch setzen!“
    Da er ohnehin schon aussah wie der Höllenfürst, streckte sie ihm die Zunge heraus. "Einen Teufel werde ich tun!", rief sie und rannte einfach drauf los ins Unterholz. Kylar wurde augenblicklich an das Mädchen erinnert, was vor 10 Jahren der Zofe die Zunge rausgestreckt hatte. Sie rannte in den Wald. Nicht doch! „Jake, pass auf’s Lager auf!“ Er hoffte die Sachen wären noch da, wenn er zurück käme. Er konnte ja nicht ahnen, wie stolz der Junge war, auf die Sachen aufpassen zu dürfen.
    „HALT!“, rief er aus, doch sie rannte wie vom Teufel gejagt. Wieso war sie nur so schnell!! „Lady Jelais! Bleibt sofort stehen!“ Sie konnte nicht ahnen, was für Gefahren in den Wäldern lauerten! Sie wusste nicht, wie die Jäger ihre Beute manchmal fingen und auch nicht, welch wilde Tiere hier manchmal ihr Unwesen trieben. Sie war eine Kleine Maus bereit von mehreren Katzen totgespielt zu werden.
    Er hatte sie fast erreicht und sah das Übel auf sie beide zukommen. Energisch sprang er nach vorn, verstärkt durch Magie natürlich und riss sie von den Füßen, wobei er sie zur Seite Schupste. Sie hörte nur ein metallisches Schnappen und Kylar, wie sein Arm zwischen den Fangzähnen einer rostigen und gemein aussehenden Falle klemmte. Er blutete jedoch nicht, sondern hatte scheinbar einen so starken Körperschild gewebt, dass diese Falle ihm gar nichts antun konnte. Jetzt sah er nicht aus, wie ein Teufel, sondern… Es gab nichts was man DAMIT vergleichen konnte.
    „Seid ihr denn vollkommen … arg! Ich finde keine Worte dafür!!!“ Er Stemmte die Falle kurz er Hand auf, wobei er sie förmlich entzwei riss. „IHR habt es satt meine Laune zu ertragen?! Eure Allüren, werden uns irgendwann BEIDE umbringen und ich habe keine Lust mein Leben zu verlieren, nur weil IHR meint, dass sich die Welt um EUCH dreht! Soll ich euch ein Geheimnis verraten? Die Welt interessiert sich einen Scheiß für euch! Die Welt wird nicht mal merken, wenn ihr verschwinden würdet! Begreift endlich, dass ihr hier nicht im Schloss seid! Hier ist ALLES eine Gefahr! Besonders für euch, die ihr blind und taub durch die Gegend stolziert und meint, ALLES besser zu wissen! Mir steht‘s bis hier!“ Dass er sich um ihr Leben sorgte, konnte man mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen raus hören, aber ob sie das tat, war fraglich. „Ich schwöre euch: Ich werde euch knebeln, wenn ihr hier noch EINMAL weg lauft!“
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mo Feb 02, 2015 11:00 am

    Jelais rannte, wie vom Teufel gejagt, was angesichts Kylars Stimmung ja auch passte. Er schubste sie mitten im Sprung zur Seite, Jelais blib irgendwo hängen. Ihr bein knackte einmal, dann lag sie da. Sie hörte das metallische Schnappen, ehe sie auf dem Boden lag. Als sie auf sah, sah sie, wie Kylars Arm in dieser Falle steckte. Sie wusste überhaupt nicht, was eben passiert war. Sie sah nur diese schreckliche Falle, die Kylars Arm gefangen hate und sah, wie er sie auseinander riss. Er stauchte sie ganz schön zusammen, als er aufstand und die Falle achtlos weg war. 
    "DANN BRING MIR EBNDLICH WAS BEI!"
    schrie sie ihn an und schon liefen die Tränen. Sie hörte nicht heraus, das er sich sorgte, sondern hörte nur die Vorwürfe. 
    "Ich hab doch nichts anderes gesehen oder gelernt! Was erwartest du denn vonmir? Die fünf Jahre, in denen du weg warst! Ich hatte nur noch deise verdammten Zofen und die hatten ja an allem was rum zu mäkeln! Und jetzt bin ich mit dir unterwegs und lerne nur, weil ich beobachte! Du zeigst mir nichts, du erklärst mir nichts! Woher soll ich dann wissen, was richtig oder falsch ist?! Ich kriege von dir zu hören: ~Lass mich sprechen und sei ruhig,~ anstatt mir zu sagen, das es gefährlich sein wkann wenn ich was sage! Ich weiß NICHTS über diese Welt hier draußen, ausser das, was ich in Büchern gelesen habe und das waren keine Märchenbücher oder Bücher mit der Aufschrift: Gefahren die in der Welt lauern!"
    Sie lag da, ließ ihr Gesicht auf den gebeugten Arm fallen udn weinte. Ihr bein schmerzte ganz fürchterlich und dieser Wutausbruch half ihr, das zu überspielen. Sicher hatte sie sich was verstaucht. Sie musste nur ein paar Minuten liegen bleiben, dann köntne sie wieder auf stehen.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mo Feb 02, 2015 11:13 am

    Was sie ihm da an den Kopf knallte! Er wollte eben gegenan reden, als ihm bewusst wurde, was sie eigentlich von ihm wollte. Oh man… Er verschränkte die Arme und war mit einem Mal wieder ruhig. Immer noch böse, aber er sah zumindest nicht mehr so schrecklich zornig aus. „Was ich von euch erwarte? Meinen Anweisungen Folge zu leisten! Ich verlange wirklich nicht viel von euch, was ist denn nur so schwer daran? Ihr habt wahrlich genug Freiheiten! Und ganz davon abgesehen, bin – im Gegensatz zu meinem König – der Auffassung, dass ich in furchtbarer Lehrer bin! Wie soll ich wissen, was ihr wisst, wenn ihr nicht FRAGT!?“ Oh, es machte ihn so zornig, dass er als Wachhund abgestellt worden ist! Es machte ihn so zornig, dass er nicht auf dem Schlachtfeld war, wo er hingehörte! Und was ihn noch zorniger machte, war die Tatsache, dass er Jelais nichts über diese Welt lehren konnte als Schmerz, Gewalt und Tod! Dieses Mädchen verdiente es nicht, in diese harte Welt gestoßen zu werden! Er stieß die Luft aus. „Kommt, steht auf… Streiten macht es nicht besser. Hört auf zu weinen…“ Er kam nun näher und hockte sich vor sie hin. Er streckte die Hand nach ihrer aus. So wie er es früher getan hatte, wenn sie hingefallen war und weinend nach seiner Aufmerksamkeit gesucht hatte, obwohl er vielleicht gerade beschäftigt war. Er hatte niemals wirklich jemanden nett behandelt nur sie. Seine kleine Prinzessin. SIE hatte ihn IMMER zum Lächeln bringen können.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mo Feb 02, 2015 11:23 am

    Jelais hörte ihm zu. Sie sah erst auf, als er sich zu ihr hockte. 
    "Man - hahat mir aber - beigebracht - das ich nicht zu fragen habe,"
    schluchzte sie. Der ganze Ärger nur wegen eines Missverständnisses. Kylar hatte sie schon früher immer behandelt, wie kein anderer. Er war verständnisvoll und verlangte nicht von ihr, sich zu verhalten wie eine Marionette, der man die Worte in den Mund legte und ihr im gegenzug alles gab, was sie wollte, solange sie mit spielte. Er war immer der Einzige gewesen, der sie behandelt hatte, wie einen Menschen und nicht wie eine Prinzessin. Er war an ihr als Mensch und nicht an ihr als Prinzessin interessiert gewesen. Waruum konnte es nict wieder so sein? Früher hatte er ihr doch auch alles gesagt, ihr was bei gebracht. Er reichte ihr die Hand und sie nahm sie dankbar an. Als er sie nun aber hoch zog, fiel sie gleich mit einem Schrei wieder hin und hielt sich das Bein. 
    "Das tut so weh!" 
    rief sie und sah Kylar verzweifelt an.
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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mo Feb 02, 2015 11:49 am

    Kylar schnappte ihre zierlichen Finger und wollte ihr eben aufhelfen, als sie wieder zusammenzuckte und schrie. Sie hielt sich das Bein und Kylar sah sie verständnislos an. Sie sah verzweifelt aus und Kylar geschockt. Er verstand erst gar nicht was los war und dann sah er auf ihr Bein herab, sie hielt die Hand drauf und er vermutete natürlich eine Verletzung. Ihm wurde schlecht. Das konnte ja nur passiert sein, als ER sie geschupst hatte.
    „Lasst es mich bitte sehen!“, sagte er ruhiger, als er es sich selbst zugetraut hätte Er sah sofort, was los war, als er ihr Knie mit ihrem Fuß verglich und den Knochen, samt Wölbung der die beiden Körperteile verband. So was … er sah sie dann an und sagte dann irgendwie lächelnd. „Ist halb so schlimm.“ Sein Herz hämmerte gegen seine Brust. Es WAR schlimm, aber er wollte sie ein wenig beruhigen. „Es tut weh, aber es wird auch bald wieder vorbei sein.“ So hatte er es auch früher gemacht, wenn sie sich wehgetan hatte, nur dass sie früher WIRKLICH harmlose Wunden gehabt hatte. Er sammelte sie erst mal auf. Wobei er sehr vorsichtig mit dem Bein war. Sie konnte das zarte Lächeln sehen, was nun irgendwie erstarb, als er sie so trug und ganz vorsichtig mit ihr zurück zum Lager lief. Seine Augen sah sie nicht, denn seine Haar verdeckten sie, wobei er auf den Boden sah.
    Im Lager angekommen setzte er sie ganz vorsichtig ab und sagte dann: „Bitte bewegt euch nicht. Seht mich an.“ Dann zum Jungen, ohne dass er ihn ansah: „Jake, komm her!“ Der Junge tat es. „Was würdest du sagen, hat die Lady für eine Augenfarbe?“ Jake sah ihr in die Augen. Er wichtelte eine Weile herum und schlug dann mehrere dicht beieinander liegende Farbtöne vor. Kylar machte es, weil er sie ablenken wollte, damit sie nicht auf ihren Fuß sah, sondern Jake in die Augen. Während dessen zog er sein Schwert, ließ es blau leuchten und fertigte zwei Schienen. Als der Junge es dann raus hatte, wie er nämlich behauptete, hatte sie die Augenfarbe des Waldes, war Kylar wieder da. Er sah Jelais in die Augen und sagte: „Du hast Recht.“ Er legte seine Hand auf ihre Wange und sagte dann irgendwas ganz leise, was sie nicht verstand, als sie schon in tiefe schwarze Leere gerissen wurde.
    „Hilf mir es zu richten.“ Der Junge nickte. Er musste nicht viel tun. Kylar richtete den leicht verdrehten Knochen und ritzte die Haut leicht ein. Seine Finger legten sich auf die Stelle und blaues Licht floss in die Wunde. Dann riss der Faden ab und Kylar schmierte Heilsalbe auf die offene Wunde. Er war kein Heiler, folglich konnte er nicht heilen, Aber ein Teil seiner Magie, würde zumindest den Knochen von innen stabilisieren. Er legte einen Verband an und denn schiente er das Bein, wobei er es straff, aber nicht zu fest machte. Dann lehnte er sich leicht zurück und konnte sich endlich Vorwürfe machen. Er schloss kurz die Augen und ließ sie noch ein wenig schlafen, bis sich ihr Körper fürs erste beruhigt hatte. Er machte essen und weckte sie dann. Er blieb über ihr hocken und warnte sie vor: „Ganz ruhig. Bitte bewegt euch nicht!“ Langsam half er ihr auf. „Ihr habt euch den Knochen eures Beines gebrochen… ICH habe… euch…“ er räusperte sich. „Es tut mir wirklich leid. Es lag nicht in meiner Absicht euch zu verletzen…“ Die Alternative war, dass das Bein ganz ab wäre… Er erklärte nun sachlich weiter: „Ihr dürft das Bein nicht bewegen, denn erstens heilt es dann langsamer und zweitens leidet ihr dann Schmerzen.“ Hatte er es gut erklärt? Wohl nicht. Er wusste es nicht. Vielleicht wusste sie auch, was es hieß, wenn man sich „etwas brach“ er reichte ihr Pilzsuppe und neigte demütig das Haupt.
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mo Feb 02, 2015 12:11 pm

    Wie früher. Er behandelte sie gerade wieder wie früher, wenn sie sich weh getan hatte. Sie beruhigte sich ein wenig und ließ sich dann von ihm auf die Arme nehmen. Er trug sie zurück ins Lager. Dort setzte er sie hin und gab ihr die Aufgabe, sich nicht zu bewegen. Das er damit wohl eher das Bein meinte, welches wirklich schmerzte, war ihr schon irgendwie klar. Er hatte Jake gerufen und fragte ihn, welche Augenfarbe sie hatte. Jelais sah dem Jungen in die Augen und ließ ihn eine ganze Variation an Farben aufzählen. Er war ein lieber Junge und seine Geselschaft gefiel Jelais. Er wäre doch sicher ein guter Knappe oder Geselschafter. Als er ihr endlcih sagte,d as sie die Augenfarbe des Waldes hatte, lächelte sie. Kylar war auch eben wieder da. Er legte ihr die Hand auf die Wange und noch ehe sie begriff, was er getan hatte, war sie eingeschlafen. 
    Als sie später erwachte, spürte sie diesen schrecklichen Schmerz in ihrem Bein. Sie sah Kylar an, der bei ihr war und woltle eben fragen, als er ihr schon erklärte, was passiert war. Er fühlte sich schuldig, das konnte sie sehen. Sie hörte ihm zu, sah ihn dan an und als er ihr die Pilzsuppe reichte, sagte sie ihm: 
    "Kylar? Wenn du nicht gewesen wärst ... die Falle ... sie hötte mir das Bin sicher nicht nur gebrochen oder?"
    Sie wusste nicht wie viel Wucht dahinter steckte, aber sie hatte gesehen, das Kylar sie mittels Magie aufgehalten hatte. 
    "Danke ..."
    Sie war ziemlich mitgeommen und das bein schmerzte wirklich. Sie nahm sich seine Worte zu Herzen. Sie würde nicht laufen und das Bein ruhen lasssen, so gut es ging. Er KONNTE ein guter Lehrer sein, nur war er oft unbeholfen. jelais sah zu Jake, der sich alle Mühe gab, seinem Idol zu folgen und ihn nach zu ahmen. Warum sie mit Kindern besser konnte, wusste sie nicht. Es war vielelicht die tatsache, das andere Kinder nicht so sein msusten, wie sie und nicht so viel Vorschriften hatten. Das sie es aber auch schwer hatten, hatte sie bisher nie gewusst oder gedacht.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mo Feb 02, 2015 8:34 pm

    Kylar sah der Prinzessin in die Augen. Ja er fühlte sich wirklich schuldig. Er hätte auch nie geglaubt, wie zerbrechlich sie war. Wenn der König DAVION erfahren würde… Kylar senkte den Blick und schöpfte dem Jungen Suppe ein. Dazu gab es Brot. Als sie seinen Namen sagte, sah er auf. Nein, hätte er sie nicht weggeschupst, ihr Bein wäre vermutlich ab. Sie bedankte sich und Kylar würde nicht noch einmal um Vergebung bitten, die ihm offenbar nicht zu Teil wurde, weil sie die Notwendigkeit nicht sah. Dennoch sagte er: „Es ist meine Pflicht, euch zu schützen.“ Und er hatte jämmerlich versagt. Er sah kurz zu ihrem Bein. „Es wird schnell heilen.“ Sie konnte es nicht sehen, aber wenn man den Verband entfernen würde, hätte man das bläuliche Schimmern unter ihrer Haut wahrgenommen. Er hatte ein Lager errichtet, als sie geschlafen hatte und Jake hatte ihm dabei geholfen. Der Junge sah Kylar immer wieder von der Seite an. Irgendwie schien es, als würde der Junge den griesgrämigen Kriegsmagier mögen. Er mochte aber auch die Lady Jelais und eigentlich fühlte er sich hier viel wohler, als bei den Banditen.
    „Wir… sollten heute hier bleiben. Ich werde mir etwas überlegen, dass ihr nicht auf dem Rücken eures Pferdes reiten müsst. Es wird schaukeln und vermutlich hättet ihr Schmerzen. Er würde einfach einen Karren bauen. „Vermutlich werden wir deswegen noch einen Tag morgen hier verbringen müssen.“ Dieses Mal legte er es nicht einfach fest. Er sagte, dass es notwendig war und erklärte auch wieso. Die Wogen hatten sich wohl leicht geglättet, zwischen ihnen. Wenngleich es sicher auch nicht für immer so bleiben würde…
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mo Feb 02, 2015 8:43 pm

    Na immerhin ... sie redeten. Jelais sah wirklich keine Notwendigkeit. es war ihre eigne Dummheit gewesen, die sie in eine missliche Lage gebracht ahte und Kylar hatte das schlimmste verhindert. Jelais würde ihrem Vater davon nichts sagen. Sie hatte Kylar so wahnsinnig gern. Auc Jake mochte sie. Er war irgendwie sehr lieb. Jelais ließ sich erklären, warum sie bleiben mussten und noch nicht weiter ziehen könnten. Es würde sicher nur noch schlimmer werden, wenn sie weiter reisten und das Bein dauernd schaukelte. Würde es sicher auch länger dauern bis es heilte, denn es würde ja eben so belastet werden, auch wenn sie nicht lief. So blieb sie einfach da sitzen, wo Kylar sie hin gesetzt hatte und wartete ab, was er tun würde. 
    "Würdest du mir immer erklären, warum etwas nötig ist, würden wir uns nicht so oft streiten," 
    stellte sie fest. Wie immer schmeckte die Suppe großartig und sie aß sie mit vollem genuß. Es gab eben doch Dinge, die die Küche des Schlosses nicht zustande brachten und dazu gehörten die köstlichen Suppen Kylars.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mo Feb 02, 2015 8:57 pm

    Ja vielleicht hatte sie ja sogar Recht mit dem, was sie sagte, bloß glaubte er, dass sie ihm auch oft einfach nicht zuhörte. Gerade, wenn sie abgelenkt war und außerdem glaubte sie ihm vielleicht auch nicht immer alles, weil sie der Meinung war, es besser zu wissen. Vielelciht hatte sie damit auch manchmal recht. Sie war ein schlaues Mädchen und nicht dumm, auch wenn sie gerne so tat als sei sie es. Er nickte auf ihre Worte und sagte dann: „Ich wird‘s… versuchen.“ Wenn sie allerdings einfach tun würde, was er sagte, würden sie sich auch nicht streiten müssen. Er beließ es jedoch dabei und machte sich noch am gleichen Abend daran, Hol zurechtzuschneiden. Er stellte sich breitbeinig hin und legte die Hand auf seine Klinge dann wischte er darüber und sie schimmerte blau. So schön. Jake betrachtete das Ganze und Kylar ging ein Stück weck um eine bereits vom Blitz getroffenen Baum zurecht zu schneiden. Es dauerte eine Weile und er brachte die Teile dann irgendwann zurück. Bauen würde er das Ding am nächsten Tag. Er seufzte leise, als er sich setzte und kramte aus seiner Tasche eine flache Flasche hervor. Er trank einen Schluck draus und packte sie wieder weg.
    Er aß seine Suppe und Jake kniete sich schließlich vor ihn. Fragend sa er den Jungen an und sagte dann: „Was ist?“
    „Bildet mich aus!“
    Kylar hatte eben wieder aus der Flasche getrunken und verschluckte sich. Er hustete und versuchte irgendwie das Feuerwasser wieder aus der Lunge zu bekommen. „Was?“
    „Bildet mich aus!“
    „Nein.“
    „Wieso nicht?
    „Einfach nein! Vergiss es!“
    „Aber ich will so sein wie ihr!“ Finster sah er aus. „Nein, das willst du nicht.“ Damit schien er durch zu sein.
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Di Feb 03, 2015 1:20 am

    Wenigstens etwas. Er wollte es versuchen. Jelais aß die Schüssel fein säuberlich leer. Sie war froh, das es Kylar war, mit dem sie reiste und keine der Zofen, die ohnehin hinter ihrem Rücken immer nur tuschelten. Wieder sah sie zu ihm rüber und musste schmunzeln, als sie sah, wie der junge Jake vor ihm hockte. Das war wirklich zu niedlich. Er wollte, das Kylar ihn ausbildete, aber Kylar tat es nicht. Er schien wirklich Probleme damit zu haben, wie er war, oder ... nein, er war nicht der Typ, der irgendwelche Lorbeeren einheimsen wollte.
    "Bilde ihn aus Kylar. Es kann nicht schaden, wenn er wenigsten mit der Waffe umgehen kann. Vielleicht wird er dann irgendwann auch mal ein Leibwächter. Vater wird ihn sicher gut brauchen können."
    Abgesehen davon, würde er dann nicht in der nächsten Stadt bleiben müssen und könnte direkt bei ihnen bleiben. Das immerhin würde ihr deutlich gefallen, denn sie fand den Jungen sehr höflich. 
    "Ausserdem wäre es doch deutlich besser, als würde er später doch zu einem Banditen werden, der sein Leben aus dieser Dummheit heraus verliert."
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Di Feb 03, 2015 1:58 am

    Kylar sah hinüber zu Jelais und schien ziemlich überrascht. Was dachte sich dieses Mädchen denn? Er WAR verdammt noch mal kein Lehrer! Jake lächelte und Kylar nahm noch einen Schluck. Lächerlich und das Kind schien nun wirklich bestärkt in seiner Annahme, dass er es tun würde!
    "Ich bin für euren Schutz verantwortlich, nicht dafür Kinder aufzunehmen. Ich werde nichts der gleichen tun, egal, was ihr sagt." Sie ließ jedoch nicht locker und Kylar sagte dann: "Ihr wisst ja gar nicht, was ihr mir antut oder was ihr dem Jungen antut!"
    Mein Name ist Jake...", sagte das Kind, nicht "der Junge". Kyalr sah ihn überrascht an. Dann sah Kylar finsterer aus. "Ja, Jake. Richtig. Und jetzt gib Ruhe."
    "Warum nicht?"
    Kylar hatte doch eben gesagt, er solle Ruhe geben! Er sah nur auf seinen Schoß und trank noch einen Schluck. "Meister Stern."
    "Nenn mich nicht so! Hör auf damit!" Er schien wirklich gar keine Lust zu haben den Jungen zu unterrichten. Wobei er sich so sträubte, dass es schon nicht mehr auf bloße UNLUST zurückzuführen war. Er hatte absolut kein Interesse daran. "Bitte! Ich will sein wie ihr! Ihr seid großartig! Alle fürchten euch! Und ihr müsst vor nichts Angst haben!"
    "Schluss jetzt! Du wirst niemals so sein wie ich! Schlag es dir aus dem Kopf!" Der Junge sah ihn nun trotzig an. Dann würde er eben durch Nachahmung lernen. Irgendwann ging er zu Jelais und fragte: "Geht es euch besser?" Dann flüsterte er. "Ich mag nicht in der Stadt bleiben..." Er sah sie traurig an.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Di Feb 03, 2015 2:39 am

    Immer diese Diskutiererei. Warum war er nur so ein Sturkopf? Sie sah zu Jake, der nicht aufgeben konnte. Sie war da kein bisschen anders. Jake kam zu ihr und hockte sich vor sie. 
    "Ich werde dich auch nicht in der Stadt zurück lassen. Noch hab ich hier das sagen,"
    erklärte sie Jake leise.
    "Du weißt aber, das du dann auch reiten lernen musst?"
    flüsterte sie ihm zu. 
    Schließlich sah sie zu Kylar. 
    "Ich verstehe. Du wiedersetzt dich nicht nur meinem Befehl, du bist auch noch unfähig mit dem Schwert um zu gehen."
    Als wenn. Sie hate gesehen, zu was er im Stande war. Sie wusste genau, das er es sehr wohl konnte. 
    "Und hinzu kommt noch, das du nicht mal etwas anderes kannst, als deine Männer herum zu komandieren, aber einen einfachen Jungen aus zu bilden, vermagst du nicht. Das ist wirklich traurig. Nun dann wirst du dich damit abfinden müsssen, das ich ihn nun zu meinem persönlichen Diener mache und somit wird er amit uns reisen."
    Sie würde den Jungen nicht zurück lassen, ausser es wäre sein Wunsch.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Di Feb 03, 2015 3:26 am

    Kylar wurde nun wirklich wütend. Wie konnte sie es wagen?! Kylar ballte kurz die Fäuste und erinnerte sich daran, dass er sich zusammen reißen wollte. Er konnte also nicht mit dem Schwert umgehen? Und dann kam der Hammer. "Ihr habt kein Recht so darüber zu reden.", sagte er zornig aber ruhig. "Ihr wisst nicht was ihr von mir verlangt. Und eure Einschätzung darüber, was ich auf dem Schlachtfeld tue... Ist nicht nur falsch sondern anmaßend." Er funkelte sie nun an und die ganze Sorge und die ganze Sache schien schon wieder vergessen. "Außerdem ist es nicht gerade förderlich Beleidigungen auszusprechen, um jemanden von etwas zu überzeugen. Macht ihn zu eurem Diner, aber lasst mich nun bitte in Ruhe. Ich KANN dem Jungen nichts beibringen. Er ist nicht wie ich."
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Di Feb 03, 2015 3:59 am

    Eigentlich ... hätte Jelais sich nun entschuldigen wollen, aber sie war schon wieder viel zu empört darüber, wie er sich verhielt. 
    "Was ist denn so anders an ihm? Du warst auch mit 12 an unserem Hof und hast gekämpft! Warum kann er es dann nicht auch lernen? Warum erzählst du nicht, was früher war, bevor du zu uns kamst?! Dann würde ich vielleicht auch verstehen, warum du das nicht kannst oder willst!"
    Na war doch auch so. Er machte ja immer aus allem ein riesen Geheimnis. Jelais bewegte beim Schimpfen das Bein und sofort schmerzte es wieder. Sie verzog das Gesicht und kniff die Augen zusammen. Ein zischen verließ ihren Mund. Es dauerte einen Moment, ehe sich der Schmerz legte und sie wieder normal gucken konnte. 
    "Erklär es mir bitte," 
    bat sie ihn nun.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Di Feb 03, 2015 4:27 am

    Kylar sah auf und sein zorniger Blick streifte sie erst und dann sah er kurz zu Jake, der nun etwas betrübt aussah. Und plötzlich lachte Kylar freudlos auf. Nur ein Mal ganz kurz. Sie unterbrach sich und schien Schmerzen zu haben. Irrwitziger Weise tat sie ihm nun überhaupt nicht mehr leid. Er stand auf und sagte dann zu ihr. "Als ich zwölf war, brannte noch frisch das Lyrium unter meiner Haut, Prinzessin! Meine Vergangenheit geht eich einen Scheißdreck an! Gewöhnt euch bitte an den Gedanken, niemals Teil dieses Lebens zu sein!"
    Er trank die Flasche leer und schlenderte ohne Stab und ohne Schwert. Sie hatte ihn so verletzt und Kylar hatte doch nichts anderes als Frieden gewollt! Er begriff nicht, wie man SO sein konnte. So weltfremd! Er blieb nicht stehen und war schnell außer Sicht. Dann ließ er sich auf einem Stein nieder und zog die Beine an. Er ließ die arme darauf und dann Den Kopf darauf sinken. Er hatte wirklich genug von ihr. Wie hatte sie DAS sagen können? Und gleich wieder fragte er sich wie sie es wissen konnte, dass es ihn so verletzte? Natürlich gar nicht.... Er war viel zu jähzornig und aufbrausend. Vielleicht musste er erst sich ändern? Er wusste es nicht...
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Di Feb 03, 2015 4:41 am

    DAS verletzte sie nun  wieder. Sie sah ihm nach, wie er sie allein da sitzen ließ. Nun nicht ganz allein, sondern mit Jake. Sie sah traurig aus. 
    "Jake? Bin ich ein schlechter Mensch?"
    Sie sah ihn fragend an. Sie hatte keine Ahnung von all dem hier. Sie wusste nicht, ob es für Kylar so schwer war darüber zu reden, ob es schrecklich war oder ob er sie einfach nur hasste. 
    "Mache ich alles falsch? Ich weiß ... du bist erst einen tag bei uns ... aber bin ich wirklich so furchtbar, das er meinetwegen dauernd schlechte Laune hat?"
    Es war wirklich so, das sie sich fragte, was sie falsch machte. Das sie ihr ganzes Verhalten eigentlich ändern müsste, wusste sie doch nicht. Sie war eben so erzogen, das sie immer bekam, was sie wollte, das jeder tun musste, was sie woltle. Sie hate keine Ahnung, wie gemein sie gegenüber anderen war, denn für sie war es normal, so zu handeln. Allerdings schmerzte es nun, das Kylar so reagiert hatte. Sie fragte sich, warum. 
    "Ich hab ihn austricksen wollen. Er ist der beste Kämpfer, den es gibt, sagt mein Vater. Meine Mutter mag ihn auch sehr. Eigentlich dachte ich, wenn ich ihm das sage, das er dich dann erst recht ausbilde. Ich glaube wirklich, ich mache alles falsch."
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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Di Feb 03, 2015 5:32 am

    Es war doch wirklich zum Auswachsen! Kylar legte sich beide Hände auf den Kopf und fuhr sich durch die Haare. Er musste daran denken, wie er sich gefühlt hatte, als Jelais sich das gebrochene Bein hielt und wie er sich vorgenommen hatte, dass er ihr mehr Verständnis entgegen bringen musste! Aber unter solchen Bedingungen… Er wusste keinen Rat. Dann sah er mit diesen Augen auf, die kurz leuchteten und dann sah er zum Lager, ehe er aufsprang und zurück rannte.

    Jake sah die Lady an und kniete sich zu ihr. Er hörte ihr zu und überlegte dann mit der Geduld eines Kindes, was er antworten wollte. Er war nicht dumm. Ganz im Gegenteil zu seinem Vater und dann sagte er: „Ich weiß nicht, ob ihr ein schlechter Mensch seid. Aber ich weiß, dass er wegen euch böse wird. Das ist mir gleich aufgefallen. Aber…“ Er tätschelte ihren Arm. „Ich werde ihn dazu bringen, mich anzuerkennen. Ich werde ihn schon dazu bringen, mich auszubilden!“ Der kleine verstand nicht, warum sie so traurig war, aber er wollte sie mit diesen Worten trösten. „Und dann werde ich euch beschützen!“ So viel stand für IHN jedenfalls fest.

    Kyalr kam plötzlich durch den Busch gesprungen und sah sich um. Jake sah erschrocken aus, aber dann beruhigte sich der Junge wieder, als Kylar sich wieder normal hinstellte. Er ging wortlos zu seinen Waffen und stellte den Stab dann auf den Boden, wo er ihn los ließ und das Ding aber stehen blieb. Dann schloss er die Augen und streckte die Finger aus. Ein einzelnes blaues Licht, schoss nach oben und dann zerteilte es sich und flog in mehreren Bögen vom Mittelpunkt weg, wobei es eine Kuppel bildete. Auf dem Boden leuchteten Schriftzeichen und Kylar murmelte etwas. Er schien einen Schutzzauber zu machen. Zumindest lag das nahe. Dann entspannte er sich wieder und das Leuchten erlosch. Der Stab jedoch blieb an Ort und Stelle stehen. Er sah kurz zu Jelais hinab und sagte dann ein bisschen tadelnd: „Denkt nicht mal dran.“ Er hatte keine Lust weiter zu streiten, doch er wusste, wenn sie nun den Mund aufmachte, würde es nur wieder zum Streit führen.
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Di Feb 03, 2015 5:46 am

    Jelais sah Jake lächelnd an. Er tröstete sie auf seine Art und versprach sie irgendwann zu beschützen. 
    "Danke Jake. Ich verlasse mich auf dein Wort,"
    lächelte sie. Es waren seltene Moment, in denen sie so war, aber Jake war eben doch anders, als die Zofen udn andere Bedienstete des Hofes. 
    "Dann wirst du also irgendwann mein leibwächter ja?"
    Das wäre es ja wohl. Er war alt genug zu lernen, wie man mit dem Schwert um ging, aber gewiss nicht, um schon Leibwächter zu sein. Denn noch würde sie sich über ihn nicht lustig machen. Er war wirklich lieb. 
    "Weißt du ... ich möchte, das du mir sagst, wenn ich irgendwas flasch amche. Ich bin immer nur von Frauen umgeben gewesen ... die mich erzogen haben. Ich hab das gefühl, das ich dauernd irgendwas tue, was kylar ärgert. Wir ahben uns früher so gut verstanden, aber seit wir unterwegs sind, ist er ganz anders." 
    Himmel sie jammerte sich bei einem zwölfjährigen aus. 
    "Also ... ich möchte lernen. Ich weiß so vieles nicht. Alles was ich weiß, ist wie man sich am Hof des Königs benimmt. Was hier draußen in der welt ist, weiß ich nicht und Kylar tut sich schwer mit mir. er glaubt er könne mir nichts bei bringen und ich glaube, das er das bei dir ach glaubt. Wärest du also bereit, mir vielelicht jeden Abend zu sagen, wenn ich was falsch mache? Also ohne das er es unbedingt mit bekommt? Ich möchte nicht, das er immer wegen mir böse wird." 
    Das ihr Voraben zunächst kläglich scheitern würde, konnte sie ja nicht wissen. Ihr gespräch wurde plötzlich unterbrochen, als Kylar aus dem Unterholz sprang. Was hatte er denn nun wieder ... Er zauberte und es sah natürlich mal wieder unglaublich aus. Sofort warnte er sie, etwas zu sagen. 
    "Aber ich hab doch gar nichts gesagt!"
    verteidigte sie sich.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Di Feb 03, 2015 5:56 am

    Kylar jedoch ignorierte das. Nein, hatte sie nicht, aber hätte er sie nicht gewarnt, hätte sie sicher irgendwas gesagt, was ihm nicht gepasst hätte. Er setzte sich wieder an den Baum und verschränkte die Arme. „Schon gut.“, gab er ihr zu verstehen. „Unterlasst es einfach, mich über mich auszufragen und…“ Er hielt inne, als Jake ihm penetrant dicht ins Gesicht schaute.
    „Hör mal, Junge… Es ist unhöflich so dicht zukommen, hat man dir das nicht beigebracht?“ Jake zog sich leicht zurück und nahm dann aber seine Hand, indem er sich hin hockte. „Was… Was machst du denn da?“ Er zog die Hand zurück und sah Jake tadelnd an. Der ging dann lieber wieder zurück. Er flüsterte Jelais ins Ohr: „Ich weiß nicht, was richtig oder falsch ist, aber ich werde auf euch Acht geben, Lady Jelais.“ Dann sah er noch mal zu Kylar und fragte dann Jelais ebenso flüsternd und mit vorgehaltener Hand: „Diese Farbe… Ist das Lüreum? Ich habe dieses Wort noch nie gehört. Was ist denn Lüreum?“
    „Was tuschelt ihr da?“, wollte Kylar nun wissen und beschloss dann für sich, dass er es vielleicht doch nicht wissen wollte… „Ach egal…“ Er beobachtete die beiden nur und wollte einfach nur seine Ruhe haben. Es war zu viel gewesen für den Tag.
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Di Feb 03, 2015 6:22 am

    Nun maulte er sie sogar schon an, wenn sie gar nichts gemacht hatte. Machte sie das denn auch? Sie fühlte sich schlecht. Das tat weh und es musste ihm doch sicher ach weh tun, wenn sie ihn so behandelte. Sie würde sich alle Mühe geben, das nicht mehr zu machen, oder wenigstens zu ändern. Es war nicht schön, wenn man so angemault wurde. Jake hockte vor Kylar. Er sah ihn genau an. Kylar wies ihn zurecht und Jake zog sich ein bisschen zurück. Schließlich kam er wieder zurück zu Jelais. 
    "Ich weiß es nicht. Aber er wird auch nicht darüber sprechen wollen. Woher weißt du eigentlich so viel?"
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Di Feb 03, 2015 7:10 am

    Jake sah Lady Jelais an und wunderte sich ein bisschen, dann aber sah er fast verlegen auf den Boden und sagte: „Aber… ich weiß gar nicht sooo viel.“ Kyalr sah den beiden zu und ein bisschen versetzte es ihm doch einen Stich, dass sie mit dem Jungen so normal umging und ihm gegenüber immer so… so seltsam war… Jake sah ihn an und fragte: „Was ist Lüreum?“ Kylar sah ihn eine Weile an und sagte dann: „Es heißt Lyrium.“ Jake wartete noch eine Weile und fragte dann: „Und was ist es?“ Kylar stieß die Luft aus.
    „Magier benutzen es, um ihre Macht schneller zu regenerieren.“ Kylar sah zu den beiden herüber und irgendwie tat es ihm Leid, Jelais so angefaucht zu haben. Er löste die verschränkten Arme und sagte dann: „Magier bauen es ab und verflüssigen es durch ein spezielles Verfahren. Dann nennen sie es Lyrium-Trank. Es reagiert in ihren Körpern auf ihre Quelle und sorgt dafür, dass sie wieder mit Energie gefüllt wird.“ Er hielt inne um zu sehen, ob die beiden es begriffen. Jake hing an seinen Lippen. Dann sagte er: „Wird es nicht verflüssigt, hat es einen anderen Effekt. Es funktioniert immer noch, aber deutlich zu stark. Schwache Menschen verlieren den Verstand und ganz besonders jene, die nicht magisch sind. Andere sterben einfach, weil ihre Körper es nicht aushalten und wieder andere werden machtvoller und verrückt.“ Er schüttelte leicht den Kopf. „Ich habe bereits alles gesehen. Wie genau es wirkt, kann ich euch auch nicht sagen.“ Jake nickte sachkundig, üobwohl er nur die Hälfte verstand und sagte dann: „Also man muss es trinken, stimmt‘s?“ Kylar räumte gerade den Rest des Abendessens weg und sagte: „Ja, wieso fragst du. Hab ich doch eben gesagt.“
    „Dann verstehe ich nicht, wie es unter eure Haut kommt…“, sagte der Junge nachdenklich. Er war verdammt schlau, für sein Alter. Kylar, ließ fast alles fallen. Er sah aus, als habe er sich regelrecht erschreckt. „Ihr habt gesagt, dass bei euch mit 12…“
    „Ich weiß, was ich gesagt habe! Vergiss das einfach wieder, Junge!“
    „Aber…“
    „Schluss damit!“ Warum er sich dabei so hatte! Er sah auf den Boden und Jake schwieg. Er würde nicht noch einmal fragen… Er sah trotzig aus. Dann hob er den Blick und meinte: „Dann nehmt mich als Schüler an. Vorher könnt ihr mir gar nicht befehlen, was ich zu tun oder zu lassen habe, weil ich nämlich Lady Jelais Diener bin!“ Das zauberte Kylar nun Überraschung ins Gesicht. „Was?“, fragte er irgendwie überrumpelt. „Ihr habt mich schon verstanden! Also: Das da ist doch Lyrium oder?“ Sprachlos schien Kylar und fragte sich womit er das verdient hatte und dann sagte er: „Und ich muss dir nicht antworten. Also gib endlich Ruhe!“ Er packte alles weg, schien aber weniger wütent, als vorhin. Jetzt sah er eher trotzig aus.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Di Feb 03, 2015 7:45 am

    Jelais sah sich das Schauspiel an. Sie fand es recht amüsant, wie Jake mit Kylar um ging. Er war anders, als sie selbst. Sie wusste nicht, wie Jake es schaffte, Kylar zu besänftigen. Bei ihr war es so, wenn sie etwas Befahl, bekam sie es und es wurde gemacht. Das Jake ihn nicht umstimmen konnte, war irgendwie ... befremdlich. Sie wollte ihm so gern helfen ... aber selbst wenn sie es Kylar befahl, würde er sich weigern. Nun hatte sie ja nicht mal mehr die Option weg zu laufen. Sie musste bleiben. Als sie so zuhörte, überlegte sie, warum Kylar nicht darüber sprechen wollte. Gerade als Jake fragte, wie das Zeug unter seine Haut kam, war sie nachdenklich. Hatte man ihn .. sie hatte mal gehört, wie ihr Vater mit jemandem gesprochen hatte, der davon berichtete, das eine Organisation von Magiern experimente an Menschen durch führten. Ob ihm sowas geschehen war? Damals war ihr nie klar gewesen, was Experimente waren, doch als ein Hauslehrer ihr die Frage beantwortete, indem er ihr eines vor führte, jedoch nicht mit einem mensch oder Tier, sondern eher mit ein paar Dingen au der Küche. Er erklärte ihr, das es gute und schlechte Experimente gab. Nachdem die Zofen den armen Kerl aber nicht leiden konnten, so glaubte sie, wurde er entlassen. Seit her unterrichteten sie die Zofen und eine Lehrerin, die scheinbar noch weniger wusste, als die Zofen. Jelais bewunderte Jakes Einfallsreichtum, Kylar davon überzeugen zu wollen, ihn doch als Lehrling an zu nehemn udn Kylar schien sich von dem Charme des Jungen irgendwie beruhigen zu lassen. Nun zumindest war er nicht mehr so gereizt. 
    "Kylar? Kannst du mir erklären, was das im Wald für eine Falle war?" 
    Sie kannte alles nur aus Büchern und von Zeichnungen, die nicht mal genau waren. Sie würde nicht mal eine Eidechse von einem Drachen unterscheiden können, zumindest nicht vond er Größe her. Er hatte ihr gesagt, das sie nicht fragte udn nun begann sie es zu tun.

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

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