Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Die Reise ins Ungewisse...

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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 12:54 pm

    Jelais hörte Myrthe zu. Sie erklärte ihr, das sie eine eifnach Frau war und Jelais gern diente. Das war schmeichelhaft, aber Jelais fand, das Kylar mit seinen Worten recht hatte. 
    "Weißt du Myrthe ... Kylar hat mir klar gemacht, das ich unausstehlich mit den Leuten um gehe. ich möchte nicht irgendwann da stehen und mich fragen, warum mich alle hassen. Nur weil ich aus einem hohen Haus komme, heißt das nmicht, das meine Worte anderen nicht weh tun. Ich würde auch nicht wollen, das jemand so mit mir um geht, wie ich es die ganze Zeit getan habe."
    Sie sah Myrthe direkt an. Die Frau war recht derb, aber sehr freundlich. 
    "Danke das du mir hilfst. Wenn dir etwas von dem, was ich nicht mehr brauche gefällt .... nimm es dir ruhig. Und ... du scheinst ihn viel besser zu kennen. Ja ... ich mag ihn sehr und ich will ihm eine Freude ... wer ist das?"
    wollte sie bei dem Geräusch wissen. Sie wusste wie es sich an hörte, wenn eine frau und ein Mann ... schließlich hatte sie auch schon die eine oder andere Magd mit einem Knecht erwischt. Ihr wurde ganz flau im Magen. Der verdacht war da ... aber bestätigen würde es ihr wohl erst ein Blick in das Zimmer oder die Frage beim Wirt, wo Kylar sich herum trieb. 
    "Würdest .. du ..."
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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 1:05 pm

    Die Frau sah Jelais an. Sie fühlte sich sehr wohl, bei der jungen Dame und fand, dass sie wirklich freundlich war. Immerhin war sie aus hohen Hause und es war eigentlich schon eine Ehre mit ihr zu reden. Sie neigte leicht das Haupt und sagte dann in ihrer eigenen Unwissenheit. „Das sind wohl die Mädchen, die zwischen den Laken arbeiten. Sie scheinen einen Freier zu haben.“ Dann sah sie fragend aus: „Würde ich was, Herrin?“

    Drüben hatte Kylar gerade seinen Spaß. Er konnte nicht ahnen, dass es Jelais derart verletzen würde, wenn er sich mit anderen Damen amüsierte. Schließlich war ja hier auch nichts dabei, wie er fand. Es war lange her, dass er überhaupt mit jemandem das Bett geteilt hatte, aber er hatte nichts verlernt. Die Damen jauchzten vergnügt auf, was ihn noch mehr anheizte und dann nahmen die beiden die Zügel in die Hand und … oh … WIE gut sie das machten. Kylar gab ein kehliges Stöhnen von sich und krallte die Finger ins Laken. Er legte den Kopf zurück und stöhnte erneut. „Wir scheinen zu viel für den großen Krieger zu sein…“, kicherte Stella und Kylar musste grinsen. Danach dauerte es nicht mehr lang und Kylar entspannte sich nachdem es vorbei war, während die beiden weiter seinen Körper streichelten und seinen Körper mit küssen bedeckten. Er genoss es. Aber keine der beiden würde er jemals auf den Mund küssen, ebenso wenig, wie sie es tun würden.
    Stella erhob sich und ging in die angrenzende Waschkabine, während das andere Mädchen ihn weiter liebkoste. „Es muss nicht bei dem einen Mal bleiben…“
    „Du hast Recht, das sollte es nicht. Er umfasste ihren Leib und zog sie auf sich. Wo er mit ihren Brüsten spielte.
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 1:15 pm

    Jelais sah Myrthe ein wenig peinlich berührt an. 
    "Sie ... sie sind so ... laut. Und ..."
    Sie sah Myrthe mit einem Blick an, der ihre Befürchtung schon fast aussprach. 
    "Würdest du bitte ..." 
    Ihr Gesichtsausdruck wechselte und der Schmerz, den ihr dieses eine Stöhnen brachte, war ihr sehr deutlich an zu sehen. 
    "Ach nichts ... bürste mir bitte mein Haar ... und flechte es für die Nacht. Danach ... will ich die Sachen aussortieren."
    Wie traurig sie nun klang. Es tat so sehr weh, das sie nun wusste, Kylar war der Freier, der mit den Mädchen da drüben zusammen war. Es machte sie nicht nur sehr traurig, sondern stieß sie fast in eine Verzweiflung. 
    "Würdest du mir bitte noch ein warme Milch holen, bevor wir anfangen?"
    Diese Zeit würde sie nutzen, um ausgiebig in das weiche Kissen zu weinen.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 1:21 pm

    Kylar hatte ja keine Ahnung und er fand, er hatte sich diesen Spaß verdient. Myrthe war bei Jelais und würde sie mit ihrem Leben verteidigen, dessen war er sich sicher. Er fand, dass er sich wirklich mal entspannen konnte. Nun… es war anstrengend, aber auf eine angenehme Art und Weise. Es würde ihn zumindest mal wieder ausgleichen und ein wenig Frieden bescheren. Kylar befriedigte jedenfalls nicht nur sich selbst und irgendwann waren er UND die Damen sehr erschöpft. Sie lagen links und rechts neben ihm und Stella sagte: „Im Bett, werden sie alle schwach. Egal ob Kaiser oder Bettelmann…“
    „Oder Kriegsherr!“, kicherte Konstanze. Kylar strich den Damen weiter über den Rücken und sagte dann: „Ihr zwei seid garstige, ungezogene Mädchen.“ Aber er lächelt dabei. Die beiden sahen sich an und beugten sich beide über ihn. „Will uns der Herr dann nicht Manieren beibringen?“
    „Ladys… Ich bin auch nur ein Mann.“ Sie kicherten wieder und Kylar schloss die Augen. „Genug für heute.“
    „Ohhhh… Schade!“
    „Ich bin noch länger in der Stadt.“ Sie kicherten erneut und dann erhoben sie sich. „Sie reichten ihm die Klamotten an und er zog sich an. „Gute Nacht, ihr zwei Hübschen.“, sagte er leise. Er öffnete die Tür im gleichen Moment, wo Myrthe es tat.

    Myrteh sah Jelais ein bisschen besorgt an. Sie wusste nicht, was geschehen war und kam auch nicht auf die Idee, dass es daran liegen könnte, dass ihr Leibwächter sich diese Nacht vergnügte. Sie nickte nur und flocht ihr Haar. Sie erhob sich, als Jelais nach Milch verlangte und sagte dann: „Ich bin sofort zurück.“ Sie öffnete die Tür und ging hinaus. Gerade als Kylar die Tür öffnete. Er sah entspannt aus und sah den besorgten Blick der Frau. „Ist… alles in Ordnung?“ Sie zuckte die Achseln und sah noch einmal besorgt zurück. Kylar lugte an ihr vorbei und es schockierte ihn regelrecht, wie traurig Jelais aussah. Er schlüpfte an Myrthe vorbei, die eben nach unten gehen wollte und fragte: „Was ist passiert?!“ Natürlich war ER sich keiner Schuld bewusst.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 1:30 pm

    Ausgerechnet jetzt, wo Myrthe hinaus ging, sah Jelais, wie Kylar aus dem Zimemr kam. Sie war so verletzt ... aber sie konnte ihm unmöglich sagen, was passiert war. Sie hasste es zu lügen ... aber sie DURFTE es ihm nicht sagen. jetzt kam er auch noch ins Zimmer und wollte wissen, was passiert war. Jetzt musste sie auch noch lügen. Jelais konnte ihn nicht mal an sehen. Das war einfach viel zu viel für sie. Sie konnte das einfach nicht ertragen. Natürlich hatte er sich das verdient und natürlich freute sie sich, wenn er sich entspannte, aber nicht so. 
    "Ich bin ... so ein schlechter Mensch," began sie. Eigentlic woltle sie nicht mal von ihm in die Arme genommen werden. Sie woltle das er ging, aber er würde bestimmt nict locker lassen, ehe sie es ihm erzählte. Sie war siebzehn ... er dreizig. Wie sollte sie ihm da böse sein? War sie eigentlich auch nicht. Es tat nur so sehr weh,d as er für sie nicht mal ein Auge hatte und diese beiden, wie sie heraus gehört hatte, Weiber beglückte. Dabei spielte es ja keine Rolle, das er dabei nur Befriedigung und keine Liebe empfand. Sie wollte einfach, das er sie auch als Frau wahr nahm und nicht nur als verzogene Prinzessin.
    "Und mein Bein tut weh. ich glaube ich hab es vorhin doch falsch bewegt,"
    schluchzte sie.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 8:41 pm

    Kylar ging einfach ins Zimmer und Myrthe ging hinab. Er kniete sich vor sie, nachdem sie ihm nicht in die Augen sah. Sie weinte… Wie er es hasste, wenn Personen weinten. Wie er es hasste, wenn SIE weinte. Das vielleicht schlimmste Missverständnis an dieser Sache war, dass Kylar ihr nicht wiedersprach, als sie sagte, sie sei ein schlechter Mensch. Denn er wusste, wie wenig man hören wollte: ‚Ach das stimmt doch gar nicht!‘, wenn man das von sich selbst behauptete… Er schwieg und schließlich nahm er vorsichtig ihr Bein in die Hand und er legte die Hand über den Bruch, ohne ihn zu berühren und dann leuchtete seine Hand etwas, wobei wie immer das Lyrium unter der Haut schimmerte. Dann sagte er: „Es scheint alles in Ordnung zu sein. Der Schmerz wird wieder aufhören. Soll ich euch einen Tee für die Nacht bereiten lassen? Er wird euch müde machen, aber auch ein wenig die Schmerzen lindern.“
    Kylar wollte nicht, dass sie weinte und erneut machte er sich bittere Vorwürfe, sie so unsanft behandelt zu haben. Er hätte sie auch weniger energisch zur Seite schupsen können. Das war so furchtbar. Er konnte ja nicht ahnen, was der wahre Grund für ihr Verhalten war. Und er konnte nicht ahnen, was für Schwierigkeiten das alles noch nach sich ziehen würde. Er sah zu ihr auf. Sie sah nicht so aus, als weine sie vor Schmerz. Nein, sie sah unsäglich traurig aus und Kylar glaubte den Grund zu kennen, er wusste nicht, WIE weit er daneben lag. „Mylady? Habt ihr vielleicht Heimweh?“ Sie wusste, wie ungerne er diese Reise angetreten war, in ihren Ohren musste es so klingen, als wolle er sie zurück bringen, um sie endlcih wieder los zu sein. Doch eigentlich meinte er es ja nur gut mit ihr...
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 9:27 pm

    Ja, Jelais WAR unsäglich traurig. Sie konnte ihn nicht an sehen, weil sie fürchtete, er würde erkennen, warum sie wirklich weinte, denn den Schmerz würde man gewiss erkennen. Sie weinte vor sich hin. Kylar antwortete nicht uf ihre Aussage. Er untersuchte ihren Bruch, stellte aber nichts fest. Was hätte sie denn sagen sollen? 
    "Nein ... Myrthe m-macht mir h-heiße Milch,"
    schluchzte sie. 
    "Du hälst mich auch für schlecht und jetzt willst du mich auch noch los werden!" 
    weinte sie nun voller inbrunst und bekam einen regelrechten Weinanfall. Das arme Ding. Sie wusste ja das er die Reise gar nicht hatte antreten wollen. Nun wollte er wohl die gelegenheit nutzen, sie los zu werden und wieder in die Schlacht zu ziehen. Sie wollte sich amliebsten los reißen und weg laufen, aber der Bruch ließ es nicht zu und so musste sie sich ihm nun stellen. 
    "Du wolltest - von Anfang - an nicht - mit mir reisen!"
    weinte sie nun bitterlich, sah ihn aber nicht an. Oh sie hatte noch mehr auf der Zunge, schluckte es aber herunter, denn das würde den wahren Grund ja Preis geben. 
    "U-und Jake - auch!"
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 9:37 pm

    Nun war Kylar doch tatsächlich irgendwie geschockt. Was war das? Hielt sie ihm das jetzt wirklich vor? Er wusste nicht, was er sagen sollte. Sie hatte Recht, er wollte diese Reise nicht tun, aber das hing in erster Linie mit der Reise an sich zusammen und nicht mit Jelais. Ja, sie war schwierig, aber sie war immer noch die Tochter seines Herrn, dem er alles verdankte und außerdem war sie trotz allem, seine kleine Prinzessin.
    Kylar saß still vor ihr und überlegte, was er tun konnte, um nun nicht noch mehr Schaden anzurichten, er machte ja offensichtlich schon wieder alles falsch. Er stieß die Luft aus und sah hoch zu ihr. „Ich bin Soldat. Natürlich wollte ich nicht reisen. Das hat nichts mit euch zu tun.“, begann er. „Jake ist ein Junge, der nun in meiner Verantwortung steht. Ich lasse ihn nicht zurück. Und ich will euch auch nicht loswerden. Wollte ich das, hätte ich es längst getan.“ Er kam ein kleines Bisschen näher und nahm ihre Hand in seine Hände. Die gleichen Hände, mit denen er gerade die beiden Damen befriedigt hatte. Er hatte sich zwar gründlich gewaschen, aber es waren trotzdem die gleichen Hände.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 9:44 pm

    Was er sagte, verstand sie, aber sie kontne ihm doch nicht wirklich sagen, das sie so traurig war, weil er mit zwei Dirnen geschlafen hatte und sie nur als kleines Kind sah. Er kam nöher, nahm ihre Hand und sie zog sie zurück.
    "Nein ... du hattest - sie gerade an diesen zwei Dirnen sonst wo -  und willst - jetzt meine Hand halten?"
    Das war noch schmerzlicher, als sie es gedacht hate und schon weinte sie wieder los nur noch schlimmer. Das er das nicht verstehen konnte, war ihr nicht ganz bewusst. Sie liebte seine Berührungen, aber im Moment ertrug sie allein den Gedanken nicht, wo er diese beiden Weiber da drüben berührt hatte, um selbst seinen Spaß zu haben. Das war gnadenlos schmerzhaft und nicht akzeptabel.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 10:06 pm

    Kylars Augen weiteten sich ganz kurz, als sie die Hand weg zog. Warum war sie so böse auf ihn? Noch NIE hatte sie sich so verweigert. Sonst hatte sie IMMER seine Nähe gesucht. Es war wie ein Schlag in Gesicht. Und dann dieses Gestammel über die beiden Frauen, die er genommen hatte. Er blickte sie noch einen Augenblick an und fragte sich, was sie nun eigentlich hatte. Es war doch vollkommen normal, dass man… hin und wieder… Kylar verstand sie nicht.
    „Na fein… Ruht euch aus! Schont euer Bein!“ Er erhob sich. Sie wollte nicht und würde nicht darum betteln, sie zu trösten. Es hatte wirklich wehgetan, wie sie die Hand zu zurückgezogen hatte. Er ging aus dem Zimmer und machte die Tür energisch zu. Aber er ließ sie auch nicht so sehr ins Schloss knallen. Kylar war verwirrt und schon wieder machte er sich über sie Gedanken. Seufzend ging er hinunter. Seine Klamotten lagen da noch. Und sein Stab und sein Schwert auch.
    Die junge Magd, die auch das Wasser bereitet hatte, diskutierte gerade mit einem Gast, der sich an Kylars Sachen hatte vergreifen wollen und der Kerl wurde tatsächlich Handgreiflich. Kalantes schien gerade nicht zu Gegend und Kylar dachte sich, dass ihm das gerade Recht kam. Er packte den Kerl an der Schulter und drehte ihn zu sich herum. „Du willst meine Sachen stehlen? Da hab ich aber noch ein Wörtchen mitzureden!“ Er ließ seine Stirn gegen die Nasenwurzel des Mannes krachen und schon war die Schlägerei eröffnet. Myrthe brachte schnell die Milch hoch und klopfte an.
    Kylar stand mit dem Kerl in einem Kreis von Leuten, die derb grölend den einen oder anderen anfeuerten. Auch Kalantes kam wieder dazu und schien begeistert. Ein seltsamer Wirt war er. „Mach ihn fertig!“, rief er Kylar zu und dann prügelten sich die Zwei vom feinsten. Der kerl war wirklich gut und Kylar steckte zwei schläge ein, ehe er ihn mit einem Faustschlag zu Boden schickte. Benommen stand der Kerl wieder auf und Kylar fragte: „Ha! Du könntest nicht mal einem Mädchen, die Puppe wegnehmen!“
    „Ich hol mir dein Zeug von deiner Leiche, du Großmaul!!!“ Er griff an und Kylar konnte ihn ganz leicht abwehren, jetzt wo der Kerl so unüberlegt herumstolzierte. Kylar rammte ihn kurzer Hand mit dem Kopf gegen einen Pfeiler und der Mann blieb ausgestreckt liegen. Kalantes reckte den Hals und fragte: „Ist er tot?“
    „Glaub nicht…“, sagte Kylar und beugte sich hinab um zu sehen, ob der Mann noch atmete. „Labt noch.“ Kalantes lachte laut und sagte dann: „Eine Spitzenschlägerei!“ Eben wollte Kylar sich setzen, als jemand in den Kreis trat. „Hey… Mutant!“ Kylar horchte auf. „Wie bitte?“
    „Du hast mich schon verstanden…“ Der Mann sah nicht sehr stark aus, aber dafür auch nicht so dumm. „Du hast meinen Bruder angegriffen und auch wenn ich ihn wirklich nicht ausstehen kann, ist es doch meine Pflicht, die Familienehre zu bewahren…“ Kylar musterte den Kerl. Er selbst war viel kräftiger als der Mann, aber Kylar wusste auch, dass das nichts zu sagen hatte. „Ehre? Dieser Kerl wollte mich bestehlen, er HAT keine Ehre.“
    „Dem stimme ich zu. Ich aber schon…“
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Mi Feb 04, 2015 10:20 pm

    Es tat so unglaiblich wh, das er das getan hatte und dann ging er. Sie weinte wie ein kleines Kind. Es klopfte kurz und Myrthe kam herein. Auch sie würde nicht verstehen, warum sie so bitterlich weinte. Jelais wischte sich die Tränen weg und versuchte sich zu beruhigen. 
    "Danke," schluchzte sie noch anch und nahm die Milch entgegen. Sie trank einen Schluck, was ihr wirklich gut tat. Sie hätte so gern alles getrunken, doch da unten wurde es verdammt laut. jelais sah auf. Sofort sorgte sie sich wieder um Kylar. Natürlich war er erfahren und ihrer Meinung nach unbesiegbar, weshalb mal sie schließlich mit ihm hatte mit geschickt, aber auch er war nicht unsterblich. Sie woltle aufstehen udn sehen, was da unten los war, um notfalls ein zu schreiten. 
    "Myrthe ... bitte hilf mir." 
    Myrthe reichte ihr den Morgenrock, den Jelais nun überzog und ieß sich von Myrthe zur Treppe helfen. 
    Schon von dort, sah sie, das da unten eine Schlägerei statt fgefunden hatte und dann hörte sie jemanden, der Kylar als Mutant beschimpfte. 
    "Hilf mir bitte da runter. Ich muss meinen Leibwächter beschützen," 
    erklärte Jelais, was zwar süß aber durchaus erstaunlich ernst klang. 
    Auf den unteren Stufen angekommen, sah sie auf die Männer herab. 
    "WAS IST HIER LOS!" 
    rief sie wahrlich königlich und sah die Männer an. 
    "Seit wann muss man die Ehre eines Halunken verteidigen? Ich denke doch nicht, das es mit der Ehre des hauses zusammen hängt, wenn jemand aus der Familie stiehlt! Wohl eher, das er Schande über das Haus bringt, eben so wie einen Mann als Mutanten zu bezeichnen!"
    Sie sah ernst aus und schien keinerlei Angst zu haben.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Mi Feb 04, 2015 10:53 pm

    Kylar fing plötzlich an zu grinsen. Er blickte den Mann an und machte einen Schritt auf ihn zu, während dieser sein Buch nun endlich zuklappte, was er die ganze zeit angeschaut hatte, während er gesprochen hatte. Er sah Kylar in die Augen und schien vollkommen gelassen, während Kylar sich innerlich schon überlegte, wie er den Kerl auseinander nehmen würde.
    Plötzlich jedoch hallte eine wahrhaft königliche Stimme durch den Raum und Kylars Grinsen starb und seine Augen sahen ungläubig zu Jelais. Der Fremde sah das Fräulein an und sagte: „Und seit wann haben Frauen das Recht, sich in ein Männergespräch einzumischen? Geh zurück in dein Zimmer, Dirne.“ Kalantes zog die Luft ein. „Dass du nicht weißt, dass sich Brüder gegenseitig beschützen, zeugt nur davon, dass du ein verwöhntes Einzelkind oder in einer wahrhaft lieblosen Familie aufgewachsen bist.“ Der fremde musterte nun wieder den Mann mit den hellblauen Runen auf der Haut und erkannte, dass IHN dieser Satz irgendwie mehr getroffen hatte, als das Mädchen. „Ach? Hab ich da einen wunden Punkt erwischt?“
    Kylar schlug ohne Vorwarnung einfach nach vorne. Er sah mehr als nur Zornig aus. Jelais würde er sich danach vornehmen! Der Mann lenkte den Schlag ab und wollte Kylar einen hinterher geben, doch der wurde eben zu abgewehrt und dann packte Kylar den Kerl, der sich jedoch wieder aus dem Griff entwand. „So wütend wie du bist, hattest du wohl keine Schöne Kindheit, hm? Was war es? Hat deine Mama dich nicht geliebt? Na ja, so wie DU aussiehst wundert mich das auch nicht.“
    „Als könnten mir deine Worte etwas anhaben!“
    „Nicht? Ich dachte, sie hätten dich erst richtig sauer gemacht.“
    Jedes weitere Wort von Jelais wurde ignoriert. Und die beiden Männer prügelten sich voller Inbrunst. Sie schenkten sich nichts und Kylar kassierte immer wieder auf die gleiche Stelle, wo sich bereits eine dunkele Stelle auf der linken Rippenseite bildete. Irgendwann schlug er dem Kerl aber voll aufs Kinn und der Mann fiel um wie ein Brett. Am Boden aufgekommen stöhnte er und drehte sich zur Seite. Er kam auf die Knie und Blut lief aus seinem Mund, während kylar vor ihm stand und erbarmungslos auf ihn herab sah.
    „Wer seid ihr…?“, wollte der Mann nun wissen.
    „Kylar Stern.“ Der Kerl grinste plötzlich und sagte dann fast lachend: „Kein Wunder…“ Er brach zusammen und Kylar rieb sich die Seite.
    „Du bist eingerostet, alter Freund!“, rief Kalantes lachend und Kylar drehte sich zu ihm. Der Wirt gab ihm einen Schnaps und Kylar trank ihn im Vorbeigehen, wobei er das Glas auf den Boden warf, wo es zerplatzte. Er ging auf Jelais zu. Sein Blick war nicht wirklich böse, aber unzufrieden war er schon. Er fackelte nicht lang und hob sie einfach hoch.
    „Eure Vorsätze halten keinen Wimpernschlag, also entweder seid ihr eine Lügnerin oder habt wirklich keinerlei Ausdauer und Durchhaltevermögen.“ Er ließ sie nicht los. „Tut mir leid, dass ich euch mit meinen dreckigen Händen anfassen muss, Herrin!“ Sie waren von der Schlägerei tatsächlich ein bisschen blutig. Die Knöchel waren leicht aufgeplatzt. Er trat die Tür oben regelrecht auf und setzte sie unsanft, aber trotzdem so, das sie ihr Bein nicht verletzte, auf das Bett, wo er dann davor stand und mit seiner Moralpredigt begann: „'Ruht euch aus!' hab ich gesagt. 'Ich werde versuchen euren Worten Folge zu leisten!' habt ihr gesagt! 'Seid vorsichtiger!' hab ich gesagt und ihr sagtet 'Ich gebe mir Mühe!'“ Er trug es zwar energisch aber nicht laut vor und verstellte seine Stimme leicht, wenn er sie nachahmte. „WAS ist eigentlich euer Problem, hä?! Ihr wollt MICH beschützen??? MICH?! Was stimmt denn mit euch nicht? Wie viel ist euer Wort wert, wenn ihr euch nicht EINEN verdammten Tag am Riemen reißen könnt?“ Er drehte sich um und wollte eben gehen, als er sich allerdings wieder zu ihr drehte und sagte: „Und ich vögle WEN ich will und so oft ich will, klar?!“
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Do Feb 05, 2015 2:16 am

    Jelais machte sich erst gar nicht die Mühe, sich zu erklären oder irgendwas zu sagen, sondern sah einfach nur noch erschrocken zu. Sie sah, wie Kylar den Kerl verprügelte und selber ordentlich einsteckte. Schließlich hatte Kylar es geschafft und den Kerl auf den Boden gerammt. Dieser wollte dann noch wissen, wen er  da vor sich hatte und fiel grinsend um. Kylar schien wirklich sehr ... nun unzufrieden kam er ihr weniger als sauer vor. Er hob sie einfach hoch und brachte sie nachh oben, wobei er ihr schon auf dem Weg nach oben predigte, was ihm auf der Zunge lag. 
    "Ich hab doch nur helfen wollen," 
    antwortete sie eingeschüchtert. Ja, eingeschüchtert war sie wirklich. Er packte sie auf das Bett und stutzte sie zurecht. Als er gehen wollte, ließ er den wohl schlimmsten Satz von den Lippen. 
    "Dann mach es ... vögke unterwegs während du mich am pferd führst, oder während mir etwas passiert. Mach es Kylar. Geh rüber und nimm sie dir sofort noch mal vor. Es spielt doch eh keine Rolle, was ich sage. Es ist dir ohnehin egal, das nicht nur ich verletzend sein kann, sondern auch du. Und jetzt verschwinde. Ich will allein sein."
    Sie sprach überraschend ruhig, aber mit bebender Stimme. Die Tränen in den Augen konnte sie kaum mehr zurück halten. Sie wollte ihm in diesem Moment wirklich weh tun, ihm zeigen, wie schmerzhaft es ist, wenn er so verletzend ist, aber anders herum, wollte sie, das er nicht mehr böse auf sie wahr. Sie sah zum Fenster, nicht mehr zu ihm. Heiße Tränen liefen ihr die Wange herunter und ihr zarter Leib wurde vom aufkommenden Weinen geschüttelt.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Do Feb 05, 2015 2:28 am

    Kylar funkelte Jelais an. Sie wollte helfen… Er konnte es nicht fassen. „Glaubt ihr, ich kann meine Angelegenheiten nicht alleine Regeln? Ich gebe wirklich wenig auf den sogenannten Stolz eines Mannes, aber das eben war nicht nur fahrlässig von euch, sondern auch gefährlich!“ Eigentlich hatte er gehen wollen. Er kam nun aber noch mal zurück und sah sie nun von oben herab an. „Ich bin ein erwachsener Mann, Mylady! Und ich werde mich gerne weiterhin eurem Wort beugen, wenn wir reisen. Ich habe doch wirklcih alles für euch getan, habe stets versucht euren Ansprüchen gerecht zu werden. Kalt, warm, Hunger, Pipi, langweilig, zu nass zu trocken, ich will noch nicht weiter, worauf warten wir eigentlich?, bring dies, bring das! Ich bin wirklich ein geduldiger Mann, Mylady, aber auch ICH habe Bedürfnisse und wenn euch das nicht passt, ist die Reise mit euch hier und jetzt vorbei!“ Er wendete ihr den Rücken zu, verschränkte die Arme, würde aber nicht gehen. Dann schien ihm noch etwas einzufallen: „Und NOCH was! Ihr wart erst in Gefahr, als ihr mit einem verdammten gebrochenen Bein auf einer Treppe gestanden habt!!!“ Er konnte ihre Tränen selbstverständlich sehen und es störte ihn irgendwie. Er war gerade aber auch wirklich richtig in Fahrt. Sie verstand ihn nicht, er verstand sie nicht und ein Wort würde das andere ergeben. Doch er beruhigte sich langsam auch wieder und stieß die Luft aus. Wobei er seine Tirade nun beendete indem er sagte: „Ich bin ein Mensch und kein dressierter Hund, begreift das bitte.“ Jetzt klang er sogar irgendwie verletzt, aber vermutlich eher, weil er sich an etwas erinnenrte.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Do Feb 05, 2015 2:53 am

    Jelais versuchte ihnd as nicht sehen zu lassen, aber wie könnte er das nicht sehen? Sie war so derart traurig, das es nicht greifbar war. Er beruhigte sich zwar, aber das machte es auch nicht besser. Er hatte sie so heftig erwischt, das sie sich gerade wünschte zu sterben. 
    "Was weiß ich denn schon ... ich bin eh nur ein Kind, was dauernd angeschrien wird .... wenn es einen Fehler macht. Du willst die Reise beenden ... dann tu es. Ich bin eh jedem egal. Sperrt mich wieder im Palast ein, dann seid ihr alle frei und könnt tun und lassen, was ihr wollt."
    Noch immer blieb sie ruhig, aber auch maßlose Traurigkeit sprach aus ihr. Was sollte sie denn bitte den ganzen tag machen im Palast? Hatte sie Freunde? Nein. Hatte sie Spielgefährten im gleichen Alter je gehabt? Nein. Einzig ihre Mutter hatte imemr gemerkt, wenn etwas nicht stimmte, aber, sie durfte eben die Erziehung nicht in ihre Hand nehmen, sondern hatte es den Zofen überlassen müssen. Alles was Jelais wusste, war das, was sie im Schloss gelernt hatte. Ihr vater hütete sie wie einen Augapfel und merkte gar nicht, wie schrecklich es für Jelais war, nur diese Hofdamen und Zofen um sich herum zu haben. Sie war daran gewöhnt, ihre Befehle zu geben und eingesperrt zu sein. 17 Jahr lang war sie eingesperrt gewesen und nun war sie zum ersten Mal unterwegs und Kylar war dauernd wütend auf sie. Ja, so hatte sie es sich vorgestellt.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Do Feb 05, 2015 3:08 am

    Jetzt reichte es ihm aber langsam! Er sah sie an. Nicht zornig, nicht böse oder auch nur annährend ärgerlich, sondern unglaublich enttäuscht. Gefangenschaft… Pha! SIE hatte keine Ahnung, was Gefangenschaft bedeutete! Und selbst wenn, sie in einem goldenen Käfig aufgewachsen war. Selbst wenn sie keine Spielgefährten gehabt hatte und immer an ihm gehangen hatte, als er da gewesen war, weil er offenbar ihr einziger wahrer Freund gewesen war… der nicht nur die Prinzessin sondern ein freches, aber liebenswertes Mädchen gesehen hatte… Selbst wenn das alles zutraf, hatte sie keine Vorstellung davon, was andere Kinder durchmachten… Sie wusste nicht, wie es war in die Sklaverei verkauft zu werden oder an einen Magier verkauft zu werden, der furchtbare und grausame Experimente an einem durchführte. Sie hatte keine Ahnung, wie viele Kinder den Hunger- und Kältetod starben oder wie viele Menschen gefangen gehalten wurden. Sie hatte einfach nicht das Recht dazu, ausgerechnet DAS zu sagen…
    „Erzählt MIR nichts von Gefangenschaft! Denn wenn IHR glaubt, euer Leben bestand bisher aus Gefangenschaft und wäre schrecklich gewesen… So seid ihr noch Egoistischer und arroganter, als ich es je für möglich gehalten hätte. Und wenn ihr glaubt, allen egal zu sein, seid ihr nicht nur blind, sondern offensichtlich auch taub.“ Er klang auch enttäuscht und es hatte nur ein Haar gefehlt, ehe er die Hand erhoben hätte, wie konnte sie DAS sagen. „Freiheit. Ein schönes Wort, Lady Jelais. Und doch ist es nur ein Wort. Bedeutungslos in aller Wahrheit. Niemand auf dieser Welt ist gänzlich frei…“ Er lief zur Tür. „Gute Nacht!“ Er ging, gewährte ihr ihren Wunsch. Er wusste auch, dass sie nun weinen würde, bis sie ausgetrocknet wäre. Und seltsamer Weise war es ihm dieses Mal sogar egal. Er konnte einfach nicht länger mit diesem störrischen Mädchen reden. Als er die Tür hinter sich schloss, blitzte sie bläulich auf und niemand würde auch nur in ihre Nähe kommen, sie aber auch nicht hinaus.
    Er wusste was ER heute Abend tun würde…
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    Jelais

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Do Feb 05, 2015 3:36 am

    Nichts mehr. Nicht ein Wort verließ ihre Lippen. Dafür floßen die Tränen nun Sturzbachartig. Er hatte ja gar keine Ahnung. Ja, sie hatte es arm, sie wusste nichts von den Dingen, die er gerade im Kopf hatte, doch dafür wwusste sie genau, wie es war, in einem Schloß leben zu müssen, Ettikette zu lernen, Sticken, Nähen und so weiter. Das war langweilig auf dauer und man beginnt irgendwann, nicht mehr zu wissen, was man anstellen soll, ausser sich dauern irgendwelches Zeug zu wünschen. Natürlich wusst sie, das ihre Elten sie liebten, aber manchmal fühlte man sich eben schrecklich allein und so, als würde die ganze Welt gegen einen stehen. Jelais weinte sich in den Schlaf. Das war dann doch alles ein wenig viel.
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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Do Feb 05, 2015 3:53 am

    Kylar ließ den Abend ausklingen indem er sich volllaufen ließ. Die Stimmung unten im Schankraum, war ausgelassen und Kylar gewann ein Wetttrinken nach dem anderen. Er machte sogar plus und ließ sich so nicht nur die Getränke bezahlen, sondern wurde noch fürs trinken bezahlt und Kalantes verdiente sich an ihm, eine goldene Nase. Er saß eben einem Mann gegenüber, der einen Goldzahn hatte und offensichtlich Pirat war und Kylar war schon ziemlich betrunken.
    „War…das *hicks* nich‘ schmertshafd?“, fragte er und deutete auf den Zahn. Der Pirat lachte und sagte dann: „N bisschen.“ Er war ebenso blau, wie Kylar. Er beugte sich leicht nach vorne. „Und… bei dir?“ Kylar sah ihn verständnislos an. Zumindest versuchte er ihn anzusehen „Hä?“, fragte er und fuhr sich mit der Zunge über die Zähne. „Na *hicks* dasda!“ Der mann deutete sich im Gesicht rum und Kylar verstand was er meinte. Er grinste und sagte: „Ich hab nie… was Schlimmeres gespürt.“ Er schien noch mal nachzudenken und sagte dann: „Es… hadd swei Jahre gedauert.“ Er zeigte dabei drei Finger und sah sie verwirrt an. „Uhm… glaub ich.“ Dann grinste er wieder und sagte: „Prost!“ Er stieß an, trank den Humpen leer und kippte rücklings von der Bank. Die Menge jubelte, dass er endlich geschafft war und kalantes bahnte sich seinen Weg zu ihm. „Komm schon, großer Krieger! Ich bring dich in dein Zimmer!“
    „Ich WILL abber nich…“, protestierte er. Kylar hielt sich am Tisch fest und zog ihn hinter sich her, weil Kalantes einfach weiter lief. „Ich will *hicks* nicht… da hoch.“
    „Warum denn nicht? Da wartet ein weiches Bett und ein Eimer auf dich.“
    „Abber… da oben *hicks* ist die Da~ame.“ Er zog das Wort so in die Länge, dass es irgendwie niedlich klang. Er grinste und sagte dann: „Sie... mag nich wenn ich bedrungken bin.“ Völlig logisch oder? Kalantes lachte nur und sagte: „Und wo willst du lieber schlafen?“
    „Gar… nichd.“ Kalantas wollte eben die Treppe hoch gehen, als sich Kylar regelrecht aufspannte und sich links und rechts am Aufgang festklammerte. Wieder lahcte Kalente und drückte so fest, dass Kylar auf die Stufen klatschte und sich da umständlich umdrehte. „Das… ist aber *hicks* nichd ned.“ Myrthe schüttelte den Kopf und die anderen Gäste schütteten sich aus vor Lachen. Kylar stand auf stolperte und fing sich aber wieder. „Ich… geb einen aus!!“, verkündete er und der Wirt sah seinen Freund mitleidig an. „Eine Runde Schnabbes für alle!“ Und das ließen sich die Leute nicht zwei Mal sagen. Auch Kylar trank noch einen Mit und schließlich kippte er einfach um. Kalantes hatte ihn davor gewarnt, aber er wollte ja nicht hören…

    Myrthe kam am nächsten Morgen hoch und klopfte zaghaft an die Tür. „Mylady? Ich bringe Frühstück. Darf ich rein kommen?“
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Do Feb 05, 2015 4:08 am

    Jelais hatte lange geweint und hatte von Kylars ausfällen unten nichts mehr mit bekommen. Hätte sie die Möglichkeit gehabt sich so zu betrinken, sie hätte es wohl auch getan. Früh am Morgen, weckte sie schon der Hahnenschrei. Sie sah aus dem Fenster und konnte die Sonne aufgehen sehen. Ein schöner Anblick. Es dauerte nicht mal lange, ehe Myrthe klopfte. 
    "Ja, komm rein," 
    meinte Jelais niedergeschlagen. Ob die Tür überhaupt auf ginge, war eine andere frage, denn das blaue Leuchten hatte Jelais nach Kylars Abgang gestern wohl geehen. 
    "Wenn die Tür nicht auf geht, musst du wohl oder übel Kylar wecken."
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    Kylar

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Do Feb 05, 2015 4:16 am

    Myrthe drückte die Klinke herunter. Die Tür ging natürlich nicht auf. Sie sagte: „Moment, ich werde ihn wecken!“ Sie klopfte am Nachbarzimmer und Jake machte die Tür auf. „Morgen…“, sagte er verschlafen. „Ist Sir Stern gar nicht hier?“, fragte sie und Jake schüttelte den Kopf. Er gähnte und rieb sich ein Auge. „Ne.“
    „Mylady? Ich muss ihn erst suchen. Bin gleich wieder da.“
    Sie ging nach unten und sah das Chaos. Sie war ja gestern gleich ins Bett gegangen, aber offensichtlich, haben es die Jungs hier noch ordentlich krachen lassen! Und wer durfte aufräumen? „Moira? Wo ist mein Bruder und Sir Kylar Stern?“ Sie fegte gerade Scherben zusammen. „Ich weiß es nicht. Er ist auf jedenfalls nicht in seinem Zimmer. Und schlafen tut er wohl auch nicht, sonst würden wir ihn wohl hören.“ Myrthe ballte die Fäuste: „Na warte! Komm du nur nach Hause!“ Sie ging wieder hoch und sagte „Mylady? Euer Begleiter scheint außer Haus zu sein. Ich lass mir was einfallen!“ Sie stellte kurzerhand eine Leiter an das Fenster und sagte dann: „Wenn ihr erlaubt, werde ich euch durch das Fenster abholen.“ Sie konnte sie problemlos herunter tragen, so viel Gleichgewicht hatte sie immerhin. Sie wartete nun auf die Antwort.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Do Feb 05, 2015 4:22 am

    Er war gar nicht da und wollte IHR eine Strafpredigt halten? Na warte ... Er sollte längst mit Jake zum Markt gegangen sein um sich neue Sachenzu kaufen und Myrthe und sie wollten doch Sachen aussortieren. Na das würde noch heiter werden. Myrthe kam an einer Leiter hoch und fagte, ob sie Jelais mit aus dem Fenster nehmen soltle. 
    "Wenn es dir keine Umstände macht gern. Aber hilf mir bitte erst beim ankleiden."
    Gesagt getan. Das Haar wurde gebürstet und hoch gebunden, ein Kleid über gezogen und schließlich durfte Jelais mit Myrthe hinaus. Sie woltlen ja Kylars geburtstag auch noch vorbereiten, aber dann würde jelais auch wieder in ihr Zimmer wollen. Ihn zu sehen und seine Worte erneut zu hören, würden ihr heute nur noch mehr weh tun und sie musste die Kleider noch aussortieren, wobei sie Myrthes Hilfe eben so brauchte.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Do Feb 05, 2015 4:31 am

    Myrthe half Jelais beim zurecht machen und brachte sie schnell hinunter. Erst mal sollte die Lady essen. Wo war Kylar denn hin? Myrthe und Jelais unterhielten sich über die nächsten Schritte und da sie nun nicht so richtig an die Klamotten kämen, würden sie aber wenigstens schon mal die Händler abklappern um Angebote einzuholen. Der Karren bot sich dabei gut an. Myrthe ging hinaus um ihn zu holen, doch… Er war nicht da. So was. Wer klaute denn hier einen Karren! Unerhört!
    „Es tut mir leid Mylady. Das Gefährt ist weg. Aber vielleicht könnt ihr auch einfach mit Krücken gehen?“ Zufällig hatte Moira auch mal welche gebraucht und so waren sie noch da und Moira hatte auch die gleiche Statur wie Jelais. Ihr wurden die Krücken gebracht. „Etwas anderes haben wir leider nicht…
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Do Feb 05, 2015 4:38 am

    Myrthe half ihr hinunter und brachte sie erst mal zum Frühstücken weg. Sie selbst wollte die karre holen, doch die war nicht da. Na so was. Myrthe bsorgte Krücken von Moira, der Schankmaid. 
    "Danke ... ich werde es versuchen, aber ... ich verspreche nicht, das ich es schaffe, lange damit zu laufen."
    Sie erhob sich und versuchte ihr Glück. Es war anstrengend, wie sie fand, aber sie wollte es durch halten, allein schon um Kylar eins aus zu wischen. Er war so ekelhaft gemein gewesen. 
    "Von mir aus können wir gehen," 
    erklärte Jelais und machte sich schon auf den Weg zur Tür. Da sie eine zierliche Statur hatte, trug sie ja kein Zusätzliches Gewicht mit sich herum. Blieb nur zu hoffen,d as sie auch lang genug durch hielt, um wieder zurück zu kommen.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Kylar am Do Feb 05, 2015 4:46 am

    Sie verließen das Wirtshaus und Jake bestand darauf, sie zu begeliten. Schließlich konnte er die Damen nicht im Stich lassen! Das war wirklich süß. Geld ahtten sie alle keins, weil das ja Kylar verwaltete und so konnten sie nicht mal Sachen für ihn kaufen. Sie liefen jedoch nicht ganz zehn weiter, als Myrthe feststellte, dass die Schweine aufgeregt quiekten. „Was ist denn da los?“, fragte sie. Jelais hatte ein wirklich gutes Gehör und sie konnte ein ganz leises Schnarchen hören. Myrthe lief auf den Stall zu und versuchte die Schweine zu beruhigen. Sie sah hinein und schrie auf.
    Im gleichen Moment machte Kylar die Augen auf stöhnte und schob eines der Schweine weg von seinem Gesicht. Er setzte sich auf und hielt sich die Stirn. Plötzlich wurde er hoch gerissen und geschüttelt. „Was hast du mit ihm gemacht!?“, schrie Myrthe ihn an und Kylar konnte gar nicht begreifen, was nun wieder los war. Er stöhnte und hatte die Augen geschlossen. „Was… ist denn… passiert?!“ Er bekam eine Ohrfeige und das weckte ihn wohl irgendwie und Myrthe schüttelte ihm, während sich kleine Tränen in den Augen sammelten. „Was hast du mit meinem Bruder gemacht?!“ Kylar sah hinüber. Ort war Kalantes. Er hatte ein entsetztes Gesicht und schien sich verteidigen zu wollen, aber er war vollkommen erstarrt, als sei er eingefroren. Kylars Augen weiteten sich leicht und er blickte geschockt auf seinen Freund.
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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

    Beitrag  Jelais am Do Feb 05, 2015 4:57 am

    Jelais fand Jake wirklich absolut niedlich. Er war wirklich ein Schatz. Jelais humpelte einfach zwischen Myrthe und Jake. Sie achtete sorgsam darrauf, das Bein nicht zu belasten. Die Schweine quiekten wie verrückt, so das Myrthe aufmerksam darauf wurde. Sie ging zum Stall udn Jelais wollte ihr eigentlich folgen, aber wer wusste schon, was sie da nun wieder erwartete. Kurz drauf hörte sie Myrthe aufschreien und schließlich hörte sie die Worte Myrthes. Jelais kontne sich gut ausmalen, was geschehen war, denn sie hate Kylar berreits betunken am Hof erlebt. Sie hasste es, wenn er zu viel trank. Jelais sah zu Jake. 
    "Ich wette mit dir, sie hat Kylar gefunden und er hat was angestellt."
    meinte sie eher nüchtern und ein wenig genervt. Egal wie sie es drehte und wendete, sie würde ohnehin mit Kylar gleich wieder aneinander geraten, denn sie stand hier draußen und nur Jake war bei ihr. Wie sollte sie sich bitte heir draußen schützen? Myrthe war da drin und schien verdammt aufgelöst zu sein. Besser Jelais näherte sich nicht auch noch.

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    Re: Die Reise ins Ungewisse...

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