Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Die weite Welt der Fantasy

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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Sep 12, 2013 4:04 am

    Die Stimme des jungen Mannes klang furchtbar. Er schien sich wirklich überanstrengt zu haben. "ich bin Umi," erklärte sie, als er sie fragte, wer sie war. Die Menschen hatten aufgehört an sie zu glauben, als sie Orhalam für sich entdeckten, doch dieses Mädchen, welches ihre Fische gefüttert hatte, hatte sie gebeten udn nicht Orhalam, wenn gleich sie nicht wusste, wer sie war. Sie würde das Mädchen sicher noch einmal besuchen, sie im Auge behalten und sich ihr vielleicht offenbaren, doch nur dann, wenn sie in der Nähe des Wassers waren. Der Mann wurde am Schiff sofort herauf gezogen, so das sie selbst wieder in den Fluten versinken konnte, ohne eine Erklärung ab geben zu müssen.

    Liv war so unendlich Dankbar, das Gavin gerettet wurde. "Danke," hauchte sie in de Wellen, die der Göttin ihre Botschaft gewiss bringen würden. Irgendwi wusste sie, das sie es hören würde. Gavin blieb bewusstlos und Liv durfte bei ihm bleiben. Ailish kümmerte sich um beide, bis sie endlich in Chromeria an kamen. Hier wurden die Mädchen mit in seinen Turm gebracht, wo Liv ein paar mal stolperte, ehe sie oben an gekommen waren. In Gavins Zimmer wurden zwei weitere Betten aufgestellt. Liv hatte das, welches näher an Gavins war. Sie hatte erneut schrecklich geweint, weile r nicht aufgewacht war und sie gehört hatte, Blut sei ihm aus den Augen gelaufen. Es ging ihm deutlich besser, als er nun hier war. Ailish war die ganze Zeit bei Liv, half ihr und versuchte ihr das Blindsein, zu vereinfachen. Ihre Augen öffnete Liv nicht mehr. Sie ließ sie geschlossen, denn ob sie nun offenw aren, oder zu ... es änderte nichts an der Situation blind zu sein. Als Gavin sich rührte, erwachte auch Liv. Sie musste sich ein lachen verkneifen, als sie Gavins Beinahefluch hörte. Irgendwas tat sich und dann hörte sie auch schon Ailish. Für einen Moment war es still, doch dann hörte sie Gavin reden. Ihr wuirde ganz warm ums Herz und eine unerklärliche Freude breitete sich in ihr aus. Er woltle die Welt wieder in Einklang bringen. Sie stand auf, als er fragte, ob sie mit kommen wollten. Ailish musste natürlich auch wieder ihren Senf dazu geben. Sie packte Liv bei der Hand und führte sie. Als sie bei Gavin waren, tastete sie nach seinem Arm. "Ich bin so froh ... das es dir wieder gut geht. sie hat mich doch gehört," flüsterte sie schließlich eher zu sich selbst.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Dez 12, 2013 1:26 am

    Gavin lächelte, als Liv ihm erklärte, wie froh sie war, dass es ihm gut ging, doch das zweite, was sie eher murmelte nahm er schon gar nicht mehr wahr. Seine Gedanken waren schon längst wieder woanders. Und das mussten sie auch. Er konnte sich nämlich nicht leisten, dass er irgendwas vergaß und es würde ihm deutlich einfacher fallen, wenn er erst mal nicht mehr in diesem fürchterlichen Ungleichgewicht sein würde. Er trat zur Tür und als er sie gerade aufmachen wollte, kam ihm eine Frau entgegengelaufen, die auch sogleich mit dem Fuß aufstampfte und ihm sagte: „Was hast du dir dabei gedacht?!“ Gavin war so perplex, dass er sich erst mal nicht rührte. „Karris!“, sagte er lediglich und die Kriegerin funkelte ihn an. Ailish sah, dass Tryndamere sich erhob und die Frau und auch alle anderen weit überragte. Er sah fast ein wenig ärgerlich auf die zierliche und doch muskulöse Frau herab und sie machte einen Schritt zurück.
    „Und wer ist das?“, herrschte sie Gavin an, der beschwichtigend die Hände hob.
    „Das ist Tryndamere. Ein … Er kommt von den nördlicheren Gefilden.“
    „Ich meinte die beiden Gören.“
    Gören? Hatte Ailish sich da gerade verhört? Ihre Wangen wurden zartrosè und ihre Faus ballte sich unbemerkt. Gavin wusste so gar nicht, wo ihm der Kopf stand, als Tryndamere sagte: „Hütet eure Zunge Weib! Diese beiden jungen Frauen, verdienen eure Verachtung nicht.“ Gavin musste sich ein Kichern unterdrücken. Um nicht laut los zu lachen, bei dem Gesicht, was Karris zog, wandte er sich lieber von ihr ab. Ailish sah nur überrascht zu Tryndamere auf sagte leise: „Tryn...damere...“ Sie klang dabei arg verwundert.
    „Das sind Liv und Ailish. Ich habe sie... sagen wir aufgelesen. Dann habe ich zu meinem Bedauern, das arme Mädchen geblendet und achtete auf sie... nun eher umgekehrt. Es ist dir vielleicht entgangen, aber ich war zu lange weg, ich muss dringend etwas erledigen, bis dahin müssen wir unser Gespräch leider verschieben.“
    „Ich lass mich nicht einfach so abspeisen, Gavin! Ich...“
    „Lord Prisma.“, verbesserte er sie und nun stieg auch ihr die Zornesröte ins Gesicht. Gavin hingegen lief nun mit Liv, Ailish und Tryndamere zusammen hinauf auf das Dach. Er stützte Liv dabei und erklärte ihr, dass sie gleich bei Ailish bleiben musste. Oben angekommen pfiff ihnen ein sommerlicher Wind um die Ohren und Gavin breitete die Arme aus. Noch ehe Alish wusste, was geschah, ließ er endlich seinen Kräften freien Lauf. Für Liv roch es nun nach den unterschiedlichsten Düften. Düfte wie frisches Zedernholz, oder Tannengeruch, so etwas wie Baumharz und ein leichter Schwefelholzgeruch. Dazu mischte sich aber auch Lavendel und ein Hauch einer Meeresbriese. Es waren solche Eindrücke, wie an dem Tag, da sie geblendet wurde, nur viel intensiver, weil sich heute ihre Sinne nur auf ihre Nase verließen.
    Für Ailisch war es ein Schauspiel sondergleichen. Ihr klappte der Mund auf, als sie sah, dass Gavin jede erdenkliche Farbe aus... ja aus sich heraus zog? Sein ganzer Körper funkelte, wie ein Brilliant und um ihn herum wehten die Farben des Regenbogens, die eine Farbe stärker und die andere Schwäche, dieses Licht, wurde jedes Mal augenblicklich zu Staub und dann sagte Gavin laut: „Schließt die Augen!“ Ailish und Tryn gehorchten sofort und somit sah niemand, was als nächstes Geschah. Für den Rest der Chromerie leuchtete der Turm des Prismas auf seiner Spitze hell auf und dann war es vorbei. Gavin streckte sich ein Mal und seufzte erleichtert. Er kam zu den dreien gelaufen und meinte nur: „Ihr könnt die Augen wieder öffnen, es ist nun wieder alles gut, dann hörten sie Schritte es war Eisenfaust und er sagte: „Lord Prisma? Die weiße wünscht euch zu sehen.“
    „Natürlich wünscht sie das...“, sagte er fast resignierend und sagte dann: „Da ist man das Sprachrohr Gottes und wird andauernd herumkommandiert... Ich sag euch, Prisma sein ist wirklich anstrengend.“, Doch er sagte es mit einem Hauch von Spott gegen sich selbst im Tonfall. „Ihr könnt nicht mitkommen, daher bitte ich euch, mit Eisenfaust mitzugehen.
    „W-Was? Mit mir? Wieso? Ich bin nicht euer Kammersklave.“ Gavin seufzte und sah dann ernst zu dem großen dunkelhäutigen Mann herüber. „Ich bitte dich als Freund, Eisenfaus. Ich will dass Liv gesund wird. Würdest du sie zu einem Heiler bringen?“ Einene Moment sahen sich die beiden nur still an und dann sagte Eisenfaust. „Weil du mein Freund bist.“
    Das schien Gavin zufrieden zu stimmen. Er streichelte Liv noch einmal über den Scheitel und sagte: „Bis später.“
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Dez 12, 2013 3:23 am

    Sein Lächeln hätte sie ja wirklich gern gesehen, doch die Vorstellung allein war schon schön. Sie selbst lächelte ja auch. Vielleicht sollte sie eine Augenbinde tragen? Nun es war im Moment nicht wichtig. Gavin wollte ihr einen Stab besorgen, damit sie nicht immer auf jemanden Anderen angewiesen war. Sie freute sich darüber wirklich, wenn sie auch wirklich gern bei ihm war und natürlich auch bei ihrer Schwester. Das nächste was sie vernahm, war das gezeter einer Frau. Sie schien ganz schön aufgebracht und ihre Bemerkung, sie seien Gören, ließ Liv ziemlich kalt. Sie waren ja nun wirklich keine Kinder mehr, aber immerhin noch recht jung. Ailish dagegen konnte sie regelrecht die Wut anhören. Es ar fast, wie bei einem Barometer, auf dem die Sonne stand. Es schoß hoch und würde Platzen, wenn es zu aufgestaut wäre. Tryn wies das Weib zurecht, was sogar Liv erstaunen ließ. Was war denn nun los? Gavin drehte sich ein wenig. Warum konnte Liv ja nicht ahnen. Ailish hingegen war so erstaunt, das sie Tryns Namen nur langsam aussprach. Irgendwie fand Liv das wirklich süß. Ob ihre Schwester wohl was für den Riesen übrig hatte? Sie konnte sich gut vorstellen, wer dann im Haus wohl die Hosen an hätte. 
    Gavin erklärte nun endich, wer Ailish und Liv waren und das Liv eher auf ihn achtete, als er auf sie. Er schien nicht wirklich die Lust zu haben mit der Frau zu reden, als er versuchte sie ab zu wimmeln. Schließlich war sie ja auch nicht gerade freundlich. Dann wollt sie sich auch nicht so abspeisen lassen, doch Gavin erinnerte sie an seine Anrede und dann war Ruhe. Er brachte sie auf das Dach, wo er ihr erklärte, sie müse gleich bei Ailish bleiben. Liv nickte. Sie würde ihn bei seinem Vorhaben gleich eh nur stören udn das woltle sie auf keinen Fall. 
    Schon bei dem ersten Duft, den sie wahr nahm, sah sie Gavin vor ihrem geistigen Auge, wie er da gesessen hatte und ieses Ritual versucht hatte ab zu halten. Es war so wunderschön gewesen ... bis dieser Blitz ihr das Augenlich nahm. "Ist er nicht wunderschön?" fragte sie ganz verträumt, wobei sie sich an Ailish lehnte. Er war wunderschön und ES war eben so wunderschön. Die Düfte die ihr nun zu Teil wurden, waren viel intensiver, als zuvor. Hätte sie die Augen nicht schon geschlossen, so hätte sie es spätestens jetzt getan. Es war unglaublich wied er Wind mit den Düften zusammen spielte. Livs Haar wehte leicht umher und sie fühlte sich unglaublich gut. Gavin war fertig ... und musste wieder gehen, doch sie würde ihn bestimmt bald wieder sehen. Eisenfaust war irgendwie sonderbar. Liv wusste nicht so recht, was sie von ihm halten sollte. Er sollte sie zu einem heiler bringen ... ob er helfen konnte? Wahrscheinlich nicht. Einem geblendeten war das Augenlich genommen. Niemand kontne es wohl einfach so wieder her stellen, ausser vielleicht ein Gott. Wieder nickte Liv nur. Langsam wurde sie von Ailish geführt. Zu einem Heiler ... Eisenfaust gefiel das wohl gar nicht. Er schien ohnehin ein recht hartgsottener Kerl zu sein. "Tut mir leid ... das ich euch Umstände mache," entschuldigte sie sich bei ihm.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Dez 12, 2013 4:35 am

    Eisenfaust sah zu dem Mädchen herab und irgendwie tat sie ihm ja auch leid. Auf der anderen Seite, war es natürlich auch ihre eigene Schuld gewesen, was ging sie auch einfach in die Gemächer des Prismas. Aber hatten nicht eigentlich die Wachen Schuld gehabt, die nicht auf ihrem Posten waren? Hatte Gavin die Wachen weg geschickt? Nein, dann wäre er nicht so wütend geworden. Er wusste, dass das Prisma einen sehr weichen Kern hatte, besonders nach der Sache mit seinem Bruder...
    Wenn das ganze aber die Schuld seiner Wachen gewesen war, war es dann nicht auch ein Teil seine Schuld? Schließlich hatte er sie ausgebildet und ausgewählt mitzukommen. Eisenfaust schüttelte leicht den Kopf und als Liv eigentlich schon gar keine Antwort mehr auf ihre Entschuldigung erwarten konnte sagte der große schwarze Mann: „Es gibt nichts zu entschuldigen.“
    Alish sah sich um, während sie durch diese Ansammlung von Türmen gingen. Es waren sieben Stück und der große schwarz weiße in der Mitte, der auch „Der Turm des Prismas“ genannt wurde um diesen in der Mitte befindlichen Turm hatten sich die sieben Türme der jeweiligen Farben angeordnet. Blau glänzte wie tausende Saphire in der Sonne. Der Grüne war matter als sein blauer Bruder und sah eigentlich nach nihcts so richtig aus. Der Gelbe war sehr eindrucksvoll, denn er schien vollkommen durchsichtig zu sein, wobei einige Stellen milchig Trüb waren, schließlich wollte man bei einigen Dingen eben ungestört sein. Der Orange Turm war kleiner und schmaler als die übrigen und Alish schloss daraus, dass auf diese Farbe offenbar kein Wert gelegt wurde. Dann kam der Rote Turm, der im Gegensatz zu den anderen stinknormal aussah. Wie aus rotem Stein gehauen. Rechts davon schloss sich ein Turm an, der die Illusion erzeugte, als würde er brennen. Infrarot? Fragte sich Ailish, doch traute sich nicht die frage auszusprechen. Der Turm neben dem blauen, war ebenso ein klein wenig schmaler als die anderen, aber er war sehr Stilvoll und schlicht. Ultraviolett. Hatte Gavin nicht von so was erzählt?
    Tryndamere blieb stehen und so auch Ailish, die ihre Schwester an der Hand hatte. „Was ist?“ Tryn starrte wie gebannt auf den Boden und Eisenfaust grinste. „Der Lilienstängel. Eine Brücke aus hauchdünnem versiegelten Luxin.“ Es war absehbar, dass Tryn nicht verstand, was Eisenfaust da sagte.
    „Die Brücke ist aus Glas!“, protestierte Tryndamere und sah auf. „Sie wird einfach zerbrechen“ Unter der Brücke war ungefähr zwei Meter tief das Meer und Ailish fasste mit ihrer Freien Hand Tryns Arm. „Komm schon... Sie wird halten. Du wirst sehen.“ Offenbar hatte Tryndamere wirklich Angst weiter zu gehen. Denn so sehr Ailish an ihm zog, sie konnte ihn nicht bewegen. Eisenfaust lachte und sagte: „Sieh her.“ Er sprang einmal in die Höhe und die Brücke erzitterte, aber nur ganz kurz und nicht bedrohlich. Die Brücke war außerdem keine wirkliche Brücke sondern eine Art Schlauch. Nun machte Tryn einen ganz vorsichtigen Schritt und prüfte den Halt. Dann machte er noch einen und schien sich sicher genug zu fühlen, auch wenn er nun im weiteren gehen starr auf Eisenfausts Rücken starrte.
    In Groß Jasper angekommen suchte Eisenfaust nach einem Händler und nun war es zusehends schwerer Liv zu führen. Sie sah hinauf zu ihrem großen Beschützer und sagte: „Trägst du Liv?“
    „Ja.“ Er hob sie ohne Vorwarnung hoch und setzte sie auf seine Schulter.
    Gemeinsam gingen sie nun durch die Stadt wo überall reges Treiben war. Tryndamere hasste Menschenansammlungen wie die Pest. Doch er glaubte auch, wenn zwei Männer seiner Statur zwei zierliche kleine Mädchen begleiteten, dass die Augen der Neugierde auf ihnen lasten würden. Eisenfaust, schien sich hingegen gar nicht zu Sorgen. Er hatte einen Ruf und der eilte ihm Meilen voraus.
    „Da wären wir. Ich kenne keinen Besseren.“
    Sie gingen in ein Haus, welches recht kühl war, aber nach Arznei roch. Tryn entschied auf der Schwelle draußen zu warten und setzte Ailish ab. Drinnen angekommen begrüßte sie eine Frau. Sie sagte: „Guten Tag Eisenfaust, da ist ja die Patientin.“ Ailish fragte sich, woher die Dame wusste, dass sie kämen. „Lass mal schauen, junge Dame.“ Sie legte ihre Hände auf die geschlossenen Lider von Liv und schloss nun ihre Augen. Sie sagte nach einer kurzen Weile: „Nun, das sieht schlecht aus. Da hat dich einer ordentlich geblendet, Liv.“
    „Woher wissen sie das alles?“, fragte Ailish forsch. „Ich meine ihren namen, dass wir kommen, was geschehen ist.“ Die Dame lächelte als sie sagte: „Ich bin nicht nur Ärztin, sondern auch ein Medium und Wahrsagerin. Wie schlecht wäre es, wenn ich nicht mal das vorhersagen könnte?“ Sie lächelte und Ailish wurde blass und ganz kleinlaut.
    „Vielleicht kann ich dir helfen Liv, aber nur, wenn du dich genau an die regeln hältst. Du darfst deine Augen nicht ein einziges Mal öffnen. Sie dürfen keinem Licht mehr ausgesetzt sein, weshalb du eine vollkommen dunkle Augenbinde von mir bekommst. Wenn du sie immer trägst, kann es sein, dass ich dir dein Augenlicht zurück geben kann. Du musst jeden Tag zu mir kommen, egal wie lange es dauert und du darfst keine Sitzung verpassen, verstanden?“ Ailish schluckte. Jeden Tag? Dann konnten sie jeden tag die Stadt unsicher machen. Auch wenn sie noch nicht so Recht wusste wie es nun weiter gehen sollte. Durften sie überhaupt in dem Gemach des Prismas bleiben? War das nicht irgendwie... ketzerisch? Sie fragte sich das, während Livs Augen mit einer angenehmen Wärme durchzogen wurden. Es tat gar nicht weh und es fühlte sich nicht anders an. Scheinbar würde es ein äußerst langer Prozess werden.
    „Ich nehme an, dass das Prisma für die Kosten aufkommt?“, sagte sie und Eisenfaust grinste. „Ich werde es ihm ausrichten.“ Sie grinste: „Ja, ich weiß.“
    Ailish wartete bis Liv die Augenbinde verpasste bekam und nahm sie dann an der Hand. Als sie draußen waren erhob sich Tryndamere, der sich auf die Treppe gesetzt hatte und wartete darauf, dass es weiter ging.
    „Ich werde euch zurück bringen.“, sagte Eisenfaust.
    „Ich will noch nicht zurück.“, entgegnete Ailish.
    „Das Prisma wird mich vierteilen, wenn ich euch nicht heil zurück bringe.“, sagte Eisenfaust energischer.
    „Wir haben Tryn!“, protestierte Ailish. Tryndamere ließ nur immer den Blick zwischen den beiden hin und her wandern und seufzte dann ein Mal.
    „Ich bringe euch zurück, was ihr dann macht, ist mir einerlei!“
    „Wir bleiben! Wir sind nicht deine Gefangenen!“
    „Liv! Sag du auch was dazu!“, forderte sie nur.
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Dez 12, 2013 6:17 am

    Gavin hatte ihr vesprochen, so lnge bei ihr zu bleiben, bis sie wieder sehen könnte. Nun war es wohl eher umgekehrt, aber warum auch nicht? Schließlich hatten sie so ein Zuhause, immer etwas zu essen und Kleidung. Was ihre Eltern an ging, sie würden sie finden, da war sich Liv ganz sicher. Sie dachte an Gavin. Was er erzählt hatte, ließ sie einfach nicht los. Das was er über seinen bruder erzählt hatte ... Was wenn er gar nicht Gavin war? Für sie, würde sich nichts ändern. Er bliebe das Prisma, bliebe Gavin, egal ob er es nun war oder nicht. Irgendwie riss sie die Stimme des schwarzen Mannes aus den Gedanken. Es gab nicht zu entschuldigen? Wäre sie da nicht hinein gegangen, als Gavin versuchte as Ritual zu vollziehen, wäre sie nicht geblendet worden. Nun weiter dachte sie nicht. Sie fühlte sich wirklich schuldig an der Misere. Ailish führte sie so lange an dr Hand, wie es eben möglich war, dann wurde Liv von Tryn getragen. Liv lächelte, als er sie so hoch hob. "Danke Tryn ... das du mich trägst und uns vorhin so verteidigt hast. Du bist wirklich ein guter und vor allem lieber Freund." Schließlich kamen sie an. Die Frau die sie begrüßte, wusste bereits, wer sie waren und weshalb Liv bei ihr war. Sie war freundlich udn Liv mochte sie. Eigentlich war es keine Kunst, sich bei Liv beliebt u machen, solange man freudnlich war. Anders herum bekam sie auch schnell Angst wenn Fremde ihr sonderbar vor kamen. Alle Dinge die die Heilerin ihr sagte, beantwortete sie mit einem nicken. Sie war fest entschlossen, irgendwann wieder sehen zu können. Eigentlich träumte sie regelrecht davon, Gavin einmal damit zu überraschen. Am besten noch auf einem ball, bei dem sie ein schönes Kleid tragen würde, aber das war wohl eher wunschdenken. Nun es war wie es war. Gavin hatte sehr viel zu tun, aber das war Liv egal. Wichtig war ihr, bei ihm sein zu dürfen, wenn er die Zeit hatte. Nicht das sie nicht gern Zeit mit ihrer Schwester verbrachte, aber Gavin war eben etwas anderes. Bei ihm fühlte sie sich sicher und geborgen. Die Ärztin war wirklich freundlich. Sie wollte ihr sogar eine schwarze Augenbinde geben. Etwas sehr warmes durchfuhr ihre Augen, doch es war so angenehm, das sie am liebsten eingeschlafen wäre. Als sie fertig waren, und Liv endlich die Augenbinde trug, konnten sie gehen. Ailish wollte noch in der Stadt bleiben und sich um sehen. Sicher ... immerhin kannte sie das alles hier noch nicht und wollte wohl auch was erleben. Nun ...  Ailish würde Liv sicher nicht einfach so allein bei dem Prisma lassen. Eisenfaust hingegen hatte nur im Sinn, was ihm blühte, wenn er die beiden Mädchen nicht heil zurück brächte. Als Ailish meinte, sie solle auch was dazu sagen, überlegte sie nur kuz. "ich finde Eisenfaust hat recht. Er hat für uns die Verantwortung. Wir sollten uns wenigstens von ihm zurück bringen lassen. Wenn du ... oder wir ... dann noch mal in die Stadt wollen ... können wir immer noch mal gehen. Asserdem ... kann ich mich dann vielleicht auch ein wenig besser orientieren." Nun das war zumindest das, was sie gern tun würde, um zu lernen. Einen Stab hatte sie noch nicht. "Vielleict sollte ich auch besser dort bleiben. Ich falle dir doch nur zur Last, wenn du mich immer an der Hand halten musst." Sie baute eigentlich auf darauf,d as Ailish ihr gleich sagen würde, wie unsinnig ihre Worte doch waren. Sicher wäre sie gern bei Gavin oder in seiner Nähe, aber das konnte sie nicht immer und das wusste sie. So könnte sie tatsächlich ihre Sinne schärfen, wie das Gehör, den Tastsinn und den Geruchssinn.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Dez 12, 2013 6:47 am

    „Ach das ist doch blöd! Wir laufen zurück um wieder herzulaufen. Außerdem fällst du mir nicht zur Last, Liv. Du bist meine Schwester und alles, was ich noch habe. Wie könnte ich dich im Stich lassen oder schlecht über dich denken?“ Sie umarmte ihre Schwester und flüsterte ganz leise: „Es wird alles wieder gut.“ Sie sagte es vermutlich sogar mehr, um sich selbst Hoffnung zu machen, als ihrer Schwester. Gavin war für Ailish sowieso gestorben. Schließlich war er an dem ganzen Schlamassel Schuld. Ohne es zu bemerken, gaben sich nun also alles selbst die Schuld an allem, außer Ailish. Sie hatte ihren Schuldigen gefunden und Tryn? Nun dem war das ganze ohnehin vollkommen egal. Es hatte ihn nicht mal verunsichert, als Liv gemeint hatte, er sei ein lieber freund. Er war ihr Weggefährte weiter nichts. Und als solcher konnte man auch einen verwundeten Weggefährten tragen. Er fand da nichts dabei.
    „Deine Schwester ist offenbar viel vernünftiger als du, kleines Fräulein.“
    „Wer ist hier klein?!“, sie stampfte mit dem Fuß auf, als sie Liv losgelassen hatte und sagte dann mit einem äußerst arroganten und doch leicht spöttischem Tonfall: „Also schön.“ Pause. „Ich lasse mich gnädiger Weise zurück bringen.“ Eisenfaust sah sie beinahe dümmlich an. Woher nahm sie diese Frechheit? „Und ich werde dem Prisma berichten wie besorgt ihr um unsere Sicherheit wart.“ Eisenfausts Ausdruck wurde Fassungslos. Jetzt wo er drüber nachdachte... Ohhh diese kleine Hexe! „Tryn? Trage Liv bitte bis zur Brücke. Von dort aus kann sie sich den Weg einprägen. Und ihr mein lieber Eisenfaust, bringen uns schnell zurück, ehe uns noch etwas furchtbares geschieht.“ Der dunkelhäutige Mann sah nun wieder vollkommen gleichgültig aus, während Tryn Liv hoch hob. Doch dann grinste er Ailish an und packte sie plötzlich am Handgelenk, wo er sie hoch hob.
    „Weißt du...? Es haben schon Leute wegen weniger Bekanntschaft mit meinem Namensgeber gemacht.“ Liv schluckte und brachte keinen Ton raus. Sie sah ängstlich aus. „Du willst mir drohen? Dich über meine Pflicht einem Freund gegenüber lustig machen? Du solltest lernen, wann aus Mut Dummheit wird, kleines Mädchen.“
    „Lass sie runter.“, forderte Tryndamere mit sehr ruhigem Tonfall und vollkommen ungerührt. Eisenfaust sah zu dem Krieger herüber und er schätzte ihn so ein, als würde er sich nicht noch einmal wiederholen wollen. Er ließ Ailish einfach los und sie fiel. Sie knickte um und schrie leise auf. Dann hielt sie sich den Knöchel und unterdrückte die Tränen. Tryn sah nur auf sie herab und half ihr auf. „Beiß die Zähne zusammen.“, sagte er nur leise und Ailish war darüber so überrascht, dass sie einfach tat was er sagte. Sie humpelte nur am Anfang ganz leicht und dann gar nicht mehr. War wohl doch nicht so schlimm. Sie hatte sich an Tryns Arm festgehalten und gemeinsam liefen sie hinter Eisenfaust her.
    Sie erreichten die Brücke und Tryn ließ Liv herunter. Sie schwiegen alle. Erst als Eisenfaust abdrehte und zwei Schwarzgardisten ihnen den Weg versperrten, wussten sie, dass der große gemeine Mann offenbar der Meinung war, sie weit genug geleitet zu haben. Nun standen sie im Turm des Prismas und wussten so gar nicht, wo sie hin sollten oder was sie mit dem Tag anfangen sollten. Besonders Tryn, der nur die verschneiten Berge und die trostlosen Ebenen kannte fühlte sich unglaublich fehl am Platze. Wo war er hier nur hineingeraten?
    „So ein gemeiner Kerl!“, sagte Ailish nun endlich und Tryn ließ sich wie immer, wenn es nichts zu tun gab an der Wand nieder. „Und was nun?“


    Zuletzt von Ailish am Do Dez 12, 2013 7:44 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Dez 12, 2013 7:38 am

    Das Ailish nicht Livs Meinung war, war Liv von vorn herein klar gewesen. Ailish war nicht lauffaul, aber sie mochte es eben icht, die selben Wege mehrmals nacheinander zu gehen. das hatte sie schon zuhause nicht gemocht. Liv war es einerlei. Sie turnte eh überall herum, egal wo und es interessierte sie herzlich wenig ob es dann auch zwanzig mal der selbe Weg war. Jared war schließlich zu Anfang auch ein Ausreißer und da musste sie ständig hinter ihm her jagen. Wo sichd er kleine Gauner herum trieb, war ihr auch noch ein Rätsel. Sicher machte er die Küche unsicher. Da gab es immer was für den kleinen Frechdachs zu holen. "Stell dich nicht so an Ailish," meinte Liv schließlich, ehe sie von ihrer Schwester erneut zurecht gewiesen wurde und umarmt. Liv erwiederte die Umarmung. "Ich hab dich lieb Ailish. Ich komme schon zurecht. Eigentlich ... gewöhne ich mich immer mehr daran." Das ihr der Anblick der Bäume und des Meeres fehlten, sagte sie ihr nicht. Schließlich wollte sie ihre Schwester beruhigen und nicht noch in größeren Kummer stürzen. Sie ließ sie los, was zur Folge hatte, das Ailish natürlich wieder frech wurde und sich direkt mit Eisenfaust anlegte. Liv war nicht unbedingt immer die Vernünftigste, doch sie war wenigstens immer dazu in der Lage ihre Schwester als ... nun ... schwierig zu erklären udn sie zumindest meistens aus solch bescheuerten Situationen heraus zu holen. Naja .. mit Eisenfaust wollte sie sich auch nicht an legen. Manchmal führte sich irhe Schwester aber auch wirklich auf, wie eine Prinzessin, die ihre Untertanen nur so herum komandierte. Eine Prinzessin war an Ailish wirklich verloren gegangen. Liv wusste, es würde folgen haben sich mit jemanden wie Eisenfaust an zu legen, doch manchmal brauchte ihre Schwester eben eine Lehre. Eisenfaust ging nicht egrade zimperlich mit Ailish um, doch Liv durfte sich auch nicht einmischen. Ohnehin hätte Eisenfaust nicht auf sie gehört. Statt dessen zog Liv ein trauriges Gesicht, denn sie liebte ihre Schwester ja trotz ihrer Fehler. Sie machten sie eben Liebenswert. Tryn war mal wieder ihr Retter ind er Not. Ailish hatte sich weh getan, das kontne Liv deutlich hören, eben so wie Tryns Worte, die bei Ailish offenbar mehr gehör fanden, als die jedes Anderen. Eisenfaust brachte sie nun zurück. Tryn ließ sie an der Brücke wieder herunter. Womit nun wirklich keiner geerechnet hatte war,d as Eisenfausts Leute die kleine Gruppe nicht aus dem Turm heraus lassen wollten. Liv sah das positiv. "Wir erkunden den Turm. Ich habe gehört, wie sich die Gardisten in den Weg stekllten. Sie werden uns sicher nicht heraus lassen. Also ... Vielleicht finden wir ja unterwegs auch noch eine nette beschäftigung für Tryn? Er kämpft doch gern. Vielleicht kann er mit den Leuten hier trainineren? Und du Ailish? Bist du nicht neugierig, was es hier alles zu entdecken gibt?" Für Liv selbst, war es doch eine weitere hervoragende Möglichkeit sich Wege ein zu prägen und sich zu merken, wo etwas im Weg war oder wo eben nicht. Vor allem wollte sie jedoch den Weg zu Gavins Gemächern verinnerlichen. Er war ihr wirklich wichtig. Mehr noch als das. Ihr Herz schlug heftig, wenn sie an ihn dachte. Natürlich schold sie sich innerlich wieder fr dieses Herzklopfen, denn was wollte das Prisma schon von einem Bauernmädchen wissen, das mit seiner Schwester nach ihren Eltern suchte? Egal,. Sie woltle hier sein, wollte alles kennen lernen udn mit ihrer Behidnerung klar kommen, so das sie niemanden mehr zur Last fiel oder sich dauernd jemand um sie kümmern musste.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Dez 12, 2013 10:42 am

    „Du hast gut Reden...“, sagte Ailish niedergeschlagen. „Den Turm erkunden, du kannst diese ganzen Wunder ja gar nicht sehen...“ Sie sah hinauf zu Tryn, dem das alles immer noch egal zu sein schien. Sie ballte die kleinen Fäuste und sagte: „Und du! Sei gefälligst nicht so verdammt gleichgültig!“
    „Bin ich nicht.“ Wieder einmal verschlug es Ailish die Sprache. Sie gab ein genervtes Säufzen von sich und sagte dann: „Also schön. Gehen wir zurück zu Gavins Gemächern. Vorerst. Vin dort machen wir einen Schlachtplan!“ Sie schien wieder Feuer und Flamme und Tryn stand auf. Mit den Leuten hier trainieren... So wie sie ihn kannte, würde er alle einfach zu Brei schlagen. Mit Tryn und Ailish im Schlapptau ging sie zurück zu Gavins Gemächern. Auch da standen zwei Schwarzgardisten. „Lasst uns rein!“, befahl Ailish, doch die beiden taten gar nicht so als ob. „He, seid ihr Taub?“ Sie wollte die Tür öffnen, als drei Klingen aufeinander prallten. Ailish sah nur das riesige Schwert von Tryndamere, welches die beiden Klingen der Schwarzgardisten aufgehalten hatte und fiel auf ihren Allerwertesten.
    „Lass es sein!“, sagte er ruhig und gelassen, zu Ailish, die ihn mit offenem Mund anstarrte und noch auf dem Boden zurück rutschte. Die beiden Gardisten entspannten sich und auch Tryn zog seine Waffe zurück. „Du musst wohl auf das Prisma warten.“, sagte er eben so ruhig wie eben noch und schien das auch wirklich ernst zu meinen. Ailish nickte nur und sagte dann zu Liv, als sie wieder aufstand. „Gehen... wir woanders hin...“
    Sie nahm Ailish wieder an die Hand und schlug einfach eine Richtung ein. Sie wusste nicht wohin sie liefen, doch dann kamen sie an eine Tür, wo wieder dieses Mal vier Gardisten waren. Sie sah ein wenig zornig, aber auch traurig aus. „Lasst mich raten: Kein Zutritt!“ Sie drehte sich eben herum zum gehen, als ein wild fluchender Gavin aus dem Raum kam. „Bei Orholams haarigem Arsch! Du kannst mich nicht einsperren!“
    „ICH kann!“, rief ihm eine alte Frau hinterher. Sie war ganz in Weiß gekleidet und Gavin sah nun die beiden Mädchen. „Liv! Ailish!“, sagte er überrascht. „Was macht ihr denn hier?“
    „Das Gespräch ist noch nicht vorbei! Lord Prisma!“, sagte sie ein wenig feindselig und Gavin warf ihr nur einen überaus enttäuschten und zornigen Blick zu. Sie sah ihm ungerührt nach und drehte sich dann energisch um.
    „Ich brauch frische Luft...“, kommentierte Gavin und kam zu den beiden Mädchen. Er hielt die Hand auf und formte rasend schnell einen Stock, der gelblich schimmerte, fast als würde er leuchten. Oder nicht? Er gab ihn Liv, nahm sie aber trotzdem an der Hand. Er ging ziemlich zügig, doch dann verlangsamte er den Schritt und seufzte. Er setzte ein Lächeln auf und fragte: „Was habt ihr bis jetzt gemacht. Eisenfaust, sollte euch doch zu einem Heiler bringen.“
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Dez 12, 2013 11:50 am

    Das sie nicht in die Gemächer gelasen wurden, wunderte Liv nun wirklich auch nicht. Ailish war aber auch wieder energisch. "Lass es gut sein." Schon schlugen  Schwerter aufeinander. Liv erschreckte sich heftig, doch da nmiemand auf schie, war wohl auch niemandem etwas geschehen. Ailish wr auf den Boden gefallen. "Ist alles ok mit dir?" Liv sorgte sich natürlich. Es war hier nicht wirklich schön, wie sie fand und als sie schließlich weiter gingen, gelangten sie offenbar an eine weitere Tür mit Wachen. Liv dachte darüber nach, ob es wirklich so gut war hier zu bleiben. "Ailish? Wenn ich wieder sehen kann ... gehen wir weiter ja?" Ailish ärgerte sich natürlich wieder über die Wachen, die so unverschämt waren, doch die befolgten doch auch nur ihre Befehle. Gavin kam au der Tür gestürmt. Er schien auch nicht gerade bster Laune udn fluchte vor sich hin, das es jeden anderen Gläubigen tatsächlich die Frage ins Gesicht geschrieben stand, ob dieses Prisma wirklich gläubig war oder eben vielleicht am falschen Platz war. Nun es interessierte Liv nicht, denn sie glaubte ohnehin längst nicht so, wie sie sollte. "W-wir wollten ... nun SIE wollten sich umsehen und ich ... wollte ein Gefühl für die Umgebung bekommen," beantwortete sie die Frage, wärend da noch ein Nachhall der alten Dame kam, die Gavin hier scheinbar einsperren wollte. Ein weiterer Beweis, das sie nicht hier her gehörten. Es würde ihr so schwer fallen, aber ... sie wollte sich nicht noch mehr an Gavin gewöhnen udn nicht noch mehr Gefühle für ihn auf bauen, als sie es ohnehin schon getan hatte. Er drückte ihr einen Stab in die Hand, nahm sie dann selbst an die Hand und zog sie mit sich. Erst lief er recht schnell doch seine Schritte wurden dann schnell langsamaer. Liv kontne nur erahnen, was die alte Dame von ihm gewollt hatte. "Ja ... wir waren bei einer Heilerin. Sie wird mein Augenlicht wieder her stellen können." Das sie ihn verlassen wollte, sagte sie ihm nicht. Es würde so wahnsinnig weh tun ihn nicht mehr zu sehen ... geschweige denn bei ihm zu sein, aber das würde sie überstehen. Er war das Prisma udn sie ein kleines Bauernmädchen,d as ihm zufällig begegnet war. Sie war nur eine weitere Person die kam und ging udn die er bald wieder vergessen würde. Wenn es stimmte, was man ind er Stadt zuvor erzählt hatte, war er eh ein Weiberheld. Das waren Gedanken die sie nicht haben wollte, aber sie waren nötig um Abstand zu gewinnen udn sich nicht vollends in ihn zu verlieben. Wenn er dann auch noch eingesperrt war udn so unendlich viele Pflichten hatte ... nein ... das würde niemals gehen. Vielleicht hatte er ja sogar eine Frau? Was auch immer ... Liv wollte diesem Schmerz entgehen. "ich soll die Augenbinde tragen und darf die Augen nicht öffnen. Ich muss jeden Tag zu ihr kommen. Dann werde ich bald wieder sehen können." Sie musste eben stark bleiben, auch wen das sanfte gemüt es kaum ertrug.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Dez 13, 2013 12:35 am

    Gavin lächelte. Er streichelte Liv über den Scheitel, als sie ihm alles erklärt hatte und dann umarmte er sie sogar. „Da bin ich aber froh.“
    Liv konnte sehen und hören, was die weiße Frau eben mit Gavin besprochen hatte. Im Prinzip hatte sie ihn nur gerügt, dass er so lange nicht hier gewesen war, worauf hin Gavin gesagt hatte, er sei ein freier Mann, worauf sie ihm erklärt hatte, dass gerade er als Prisma Verantwortung zu tragen hatte. Ein Wort führte zum anderen und letztlich schien Gavin die Flinte ins Korn zu werfen, dann war die Vision vorbei.
    „Lord Prisma?“ Ein Schwarzgardist verneigte sich tief und Gavin sah ihn ärgerlich an und ließ Liv wieder los. „Luxlord Rot wünscht euch zu sehen.“
    Gavin zuckte leicht zusammen und sagte: „Ich kann nicht immer aufkreuzen, nur weil Er es wünscht. Sagt ihm, ich komme, wenn ich Zeit habe.“
    „Seid ihr sicher?“
    „Ja!“
    Der Schwarzgardist entfernte sich wieder und Gavin seufzte leise. Er rieb sich die Schläfen, als auch schon die Nächste ankam und was wollte. Es war Karris. „Dafür, dass du dich nur um sie kümmern willst, hast du sie ganz schön innig umarmt.“
    „Karris ich...“
    „Ist schon klar. Ich hab's kapiert. Dennoch weiche ich nicht von deiner Seite ich habe Dienst und passe auf dich auf.“ Gavin stöhnte leise und Karris grinste überlegen und ein wenig gehässig. Gavin sah sie an und Ailish erkannte in seinem Blick etwas, was sie nicht für möglich gehalten hätte. Es war Zuneigung. Zuneigung, die er jedoch zu verstecken gesuchte.
    „Kein wunder, dass du abgehauen bist...“, sagte Tryn plötzlich und Gavin drehte sich mit weit geöffneten Augen zu dem großen Krieger um. „Das hätte ich an deiner Stelle auch gemacht.“
    Gavin senkte nun den Blick und auch Karris Gesichts Ausdruck wandelte sich. Sie sah ihn irgendwie Mitleidig an und dann schüttelte sie ärgerlich den Kopf und stellte sich ein paar Meter von ihm Weg. Sie sollte auf ihn achten und nicht in seine Taschen kriechen.
    Gavin räusperte sich und fragte dann fast ein wenig kraftlos: „Also? Wohin wollt ihr gehen? Ich nehme mir einfach die Zeit, die ihr haben wollt.“
    „Erst mal brauchen wir so was, wie 'nen Freibrief... Wir dürfen ja nirgends hin gehen! Das ist ungerecht!“ Gavin lächelte und sagte: „Ich habe Eisenfaust aufgetragen euch zu schützen, ich fürchte er nimmt die Sache ein wenig zu genau. Ich rede mit ihm.“
    „Gut.“, stimmte Ailish zu. „Tryn braucht eine Beschäftigung. Er fühlt sich hier nicht wohl.“
    „Hmmm... Das kann ich mir Vorstellen, leider gibt es hier nicht viel, was er machen könnte.“
    „Ich brauche keine Beschäftigung.“, sagte er schließlich und Gavin sah Ailish an.
    „Na gut. Wenn das so ist. Dann brauchen wir ein wenig Geld. Dafür dass du Liv geblendet hast, können wir wenigstens ein wenig einkaufen gehen oder?“ Gavin lachte amüsiert auf und sagte: „Einverstanden.“ Er gab ihr seinen gefüllten Geldsack.
    „Zum Schluss möchte ich anmerken, dass wir ein Gemach brauchen, oder wenigstens die Genehmigung, in deines gehen zu dürfen. Deine Wachen haben mich beinahe umgebracht, als ich hinein gehen wollte.“ Gavin horchte auf. „Sie haben was?“ Das machte ihn nun wieder zornig und sein Blick wanderte zu Karris die desinteressiert auf den Boden schaute. „Ich sorge dafür.“
    „Gut. Dann können wir ja jetzt machen, was Liv möchte.“ Auf einmal klang sie nicht merh herrisch, sondern sehr fröhlich.
    „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass du eine Prinzessin bist, Ailish.“
    „Vielleicht bin ich ja eine.“, sagte sie und zwinkerte neckisch.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Dez 13, 2013 1:32 am

    Gavin war so lieb ... benahm sich aber eher, wie ein großer Bruder. Das wr eigentlich nichtd as,was Liv sich vor gestellt hatte. Allerdings schob sie diesen Gedanken schnell zur Seite. So durfte sie nicht denken. Es tat denn noch gut von ihm umarmt zu werden. jemand kam um ihm zu sagen er solle sich bei jemandem melden. Das war wirklich schrecklich. Dauernd woltle jemand was von ihm. Als sie hn zum ersten mal getroffen ahtte, hätte sie nicht gedacht, das er ein solch schwieriges und anstrengendes Leben hatte. Eigentlich hatte sie geglaubt, er könne sich bewegen wohin und vor allem wann er will. Statt dessen musste er sich wirklich die Zeit nehmen, wenn er welche mit jemand anderem verbringen wollte. Die Frau von vorhin kam wieder an. Sie machte Gavin vorwürfe, weil er Liv so umarmt hatte udn es klang sogar eifersüchtig. Offenbar war Liv nicht die Einzige, die ihn mehr mochte, als es gut war. Wieder war es Tryn, der etwas sagte, was alle Anwesenden ein wenig dumm aus der Wäsche schauen ließ. Irgendwie fand Liv das goldig. Ein Lachen konnte sie sich wirklich nicht verkneifen. So kicherte sie kurz vor sich hin. Ailish stellte ihre Vorderungen, was Liv nun nicht so gut fand, aber irgendwie mussten auch sie überleben. Nachdem sie ihre Vorderungen gestellt und Gavin aus der Fassung gebracht hatte, als sie ihm berichtete, das man sie fast getötet hätte, war sie offensiochtlich zufrieden gestellt. "Ja, das denke ich auch oft. Sie ist aber denn noch meine Schwester und ich liebe sie auch mit ihren Makeln." Liv lächelte, denn Ailish würde sicher gleich die Hände ind ie Hüften stemmen und mit dem Fuß aufstampfen oder etwas ähnliches. "Du wolltes doch so gern in die Stadt gehen Ailish. Dann gehen wir nun dort hin. Da kann ich auch gleich meinen Stab testen und versuchen ohne Hilfe zurecht zu kommen. Hat einer von euch übrigens Jarred gesehen?" Das Frettchen war verschunden ... zumindest hatte es bisher keinen laut von sich gegeben oder sich bemerkbar gemacht.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Dez 13, 2013 2:06 pm

    Ailish lächelte. Sie störte sich nicht an der Bemerkung ihrer Schwester, sie wusste, dass sie manchmal wirklich schwierig war. Und nicht nur das, sie war sogar manchmal höchst anstrengend. Es war schön, dass ihre Schwester sehr oft darüber hinweg sah. Dafür war sie treu und liebevoll, wenn man einmal ihre Zuneigung gewonnen hatte und Liv gehörte zu dem ausgewählten Personenkreis, dieser lieb gewonnen Menschen. Ailish war so glücklich eine Schwester wie Liv zu haben und wollte sie um nichts in der Welt her geben. Auch ihrer beider Eltern gehörten dazu. Eben so wie Hennet, den sie nun hatten zurück lassen müssen. Das arme Pferd, er wird sich sicher einsam fühlen.
    „Also gut! Auf in die Stadt!“
    Sie schnappte sich Liv an der Hand und auch Gavin, der ihr überrascht hinterher stolperte. Auch Karris schien überrascht und sie rief nur: „H-Hey!“ Plötzlich lachte Gavin unvermittelt. Es klang so ehrlich und leidenschaftlich dass Karris für einen Moment sprachlos stehen blieb. Dann sah sie ihn gerührt und irgendwie liebevoll an, ehe sie ihnen allen hinterher stolperte.
    Ailish unterschätzte die Treppe, stolperte und Gavin reagierte blitzschnell. Er zog Liv noch im Fallen auf seinen Schoß und wandelte unter sich und Ailish, Tryn und Karris eine Rutsche aus blauem Luxin, mit einer Schicht Orange, was offensichtlich eher glitschig war als Fest. Die Bahn war jedoch aus solidem Blau und so rutschten sie die Bahn herab.
    Gavin lachte einfach nur so frei, wie seit Jahren nicht, Tryn versuchte irgendwie Halt zu finden, genau wie Karris und Ailish schrie fast panikartig. Eine Wache lief in den Weg und wurde dummerweise mit von der rutschenden Meute erwischt.
    „L-Lord Prisma!“, rief er überrascht und Gavin konnte nicht mehr aufhören zu lachen. Am ende der rutschpartie, rutschten sie auf einer Schicht Orange auf den Vorhof, wo Gavin auf dem Rücken liegen blieb und kaum mehr atmen konnte vor Lachen.
    „Er wird ersticken!“, sagte die Wache panikartig und nun fing auch Karris an zu lachen. Auch Ailish bekam sich wieder ein und lachte nach dem ersten Schock verhalten mit. Nur Tryn hatte weit geöffnete Augen und versuchte den Boden unter sich irgendwie zu ertasten. Um sie herum duftete es nach Orange und das glitschige Luxin löste sich zu Staub auf, während Gavin sich nun sogar den Bauch vor lachen hielt und sich auf die Seite rollte.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Dez 14, 2013 3:08 am

    Liv wurde einfach so von ihrer Schwester gepackt und mit gezogen. Aufder treppe, die Liv natürlich nicht sehen kontne, stolperten sie, doch Gavin fing sie sofort auf und hatte sie auf dem Schoß. Gavin begann zu lachen, was sich wirklich schön an hörte. Liv hörte Ailish aufschreien, was Liv verunsicherte, aber es konnte doch nichts schlimmes sein, wenn Gavin so lachte oder? Irgendwann schienen sie an zu halten. Liv war noch imemr auf Gavins Schoß, der nun lag und lachte. Ailish begann ebenfalls zu lachen und selbst die Kriegerin fing an zu lachen, wärend eine Wach, die schon zuvor erschrocken protestiert hatte, glaubte Gavin würde ersticken. Liv lachte einfach nur, weil alle lachten und sie eine freude empfand, die irgendwie ausgelassen war. Inzwischen saß sie auf dem Boden, denn Gavin hatte sich auf die Seite gerollt. Liv hörte das alles um sich herum, nahm die Düfte wahr und empfand es als unglaublich schön. Es war herrlich. Es war einfach so unglaublich schön. Liv war vermutlich die Erste, die aufstand. Mit dem Stab versuchte sie zu ertasten, wo sie war, oder besser, ob etwas in ihrem Weg lag. Es war doch recht gut, das sie ihn bekommen hatte, denn so kam sie wunderbar zurecht. Eigentlich ... gefiel es ihr sogar, denn so konnte sie ihre Sinne gut schulen. Selbst wenn sie wieder sehen könnte, würde sie das alles viel mehr würdigen und auch mit der Augenbinde würde sie oft herum laufen, um ihre Sinne auch weiterhin zu schärfen. Es freute sie, das selbst Karris nun lachte. Irgendwie schien es lange nicht vor gekommen zu sein, das sie und Gavin so herzhaft gelacht hatten. Es wärmte Liv das Herz. Hätte sie geahnt, wie Karris Gavin an sah, es hätte ihr weh getan, aber sie hätte es verstanden.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Dez 14, 2013 11:46 pm

    Gavin beruhigte sich als er schon ganz merkwürdig angesehen wurde. Er wischte sich Lachtränen aus den Augenwinkeln und versuchte wieder normal Luft zu holen. Irgendwann erhob er sich dann und sagte: „Also schön. Das war doch mal eine Rutschpartie. Er half Ailish auf und Tryn blickte sich ein wenig um. Er murmelte irgendwas in einre Sprache, was niemand verstand und ging Richtung Lilienstiel.
    „Lord Prisma. Soll ich euch begleiten?“, fragte der Schwarzgardist und Gavin lächelte. „Ich habe Karris Weißeiche bei mir. Ich glaube nicht, dass noch mehr Schutz von Nöten ist. „Wie ihr wünscht.“ Schnell machte sich der Gardist vom Acker um nicht in noch mehr merkwürdige Sachen hineingezogen zu werden. Dieses Prisma... Noch nie hatten sie einen so eigentümlichen Kerl. Aber noch nie zuvor war das Prisma auch so jung gewesen... Eigentlich Schade um seine Jugend, denn wie alle wusste, lebten Prismen nicht lange.
    Gavin ließ Liv weitestgehend alleine laufen, redete aber mit ihr, um ihr anzuzeigen wo er war. Ihnen gingen sowieso alle aus dem Weg, wenn sie erkannten, wer er war. Hinter ihnen rief ein Aufgebrachtes Mädchen: „Lord Prisma! Lord Prisma!“ Er drehte sich um.
    „Ein Brief!“
    „Ist das denn so wichtig?“, fragte er. Und das Mädchen senkte den Blick. „Ich glaube schon.“ Gavin seufzte und nahm den Brief entgegen. Karris pflückte ihn aus seiner Hand und öffnete ihn. „H-Hey!“
    „Was denn? Ich prüfe deine Post immer auf Sprengfallen.“ Gavin schlug die Augen nieder und spannte seine Muskeln an. „Gib schon her! Ich bin das Prisma, ich sehe es, wenn sich irgendwelche versteckten Fallen daran befinden!“ Sie kichert und sagte: „Von mir aus...“
    Gavin faltete den Brief auf und sein Gesichtsausdruck veränderte sich. Er las den Brief noch einmal und schwankte leicht. „Das kann doch nicht...“ Der Brief ging in Flammen auf, ehe irgendwer drauf schauen konnte und Gavin sah Karris schuldbewusst an. Dann räusperte er sich und sagte: „Gehen wir weiter.“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am So Dez 15, 2013 12:03 am

    Gemeinsam liefen sie in die Stadt. Liv kam wunderbar mit dem Stab zurecht und konnte schon bald erkennen, welcher Schritt zu welcher Person gehörte. Gavin redete viel mit ihr, was sie zu schätzen wusste. Eigentlich hatte sie gar keine Lust in die Stadt zu gehen, aber Ailish wollte so gern hier her. Liv woltle doch, das ihre Schwester wenigstens glücklich ist, wenn sie schon ihretwegen noch mehrRücksicht nehmen musste. Liv wollte es allen erleichtern. Wäre sie nun ohne Binde, ie wäre vermutlich wieder irgendwo hoch geklettert um einen besseren Ausblick zu haben, doch so ... Langsam ging es voran. Sie machte Fortschritte, was ihr Mut machte und sie an trieb. Inzwischen war es ihr schon fast egal, ob sie wieder sehen könnte, denn das hier war eine ganz neue Welt, die sie entdeckte. Sicher wäre es schön, die ganzen Farben udn all das wieder zu sehen, doch nun lernte sie auch, wie man mit den Händen sah, wie man mehr hörte und wie die Gerühe wirklich waren. Der Gardist hatte sich aus dem Staub gemacht, als Gavin meitne, er habe Karris bei sich. Irgendwie schien er dieser Frau sehr zu vertrauen. Ein geruch machte sich in ihrer Nase breit, den sie deutlich zuordnen konnte. Es war jasper, der gerade von irgendw her angrannt kam, an ihr herauf krabbelte und sich wieder einmal bei seiner Herin versteckte, wärend irgendwo hinter einer Häuserecke jemand aufgebracht schrei udn nach etwas suchte, was er asls zu lang geratene Ratte bezeichnete. Liv konnte sich vorstellen, was passiert war, denn der Geruch von geräucherter Wurst haftete noch an ihrem kleinen Freund. "Wo willst du denn eigentlich hin Ailish?" fragte sie ihre Schwester gerade, als sie ein Mädchen hörte, welchs nach Gavin rief. Es brachte einen Brief. Karris schien ihn gern zu necken. Gavin bekam den Brief jedoch gleich zurück. gavin war so schrecklich ruhig, das Liv an nahm, es war etwas schlimmes geschehen. Im nächsten Moment ging der Brief in Flammen auf. Irgendwas musste geschehen sein, denn seine Stimme klang nun wirklich nicht mehr so fröhlich wie eben noch. Nach zu fragen brachte da wohl kaum etwas. Es ar seine Sache udn sie wusste ohnehin schon viel zu viel.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am So Dez 15, 2013 1:01 am

    „Wo ich hin will? Na einkaufen.“ Sie lächelte und verlor besser kein Wort über diesen Brief und auch Karris bewahrte schweigen. Gavin hingegen war plötzlich nicht mehr so redselig und schien wirklich in Gedanken zu sein. Na fein. Eine tolle Gesellschaft war er. Eben hatte er noch gelacht und nun das. Konnten die Leute ihn nicht einfach in Ruhe lassen? Ailish würde um keinen Preis mit ihm tauschen wollen. Er schien ja wirklich selbst in seiner „Freizeit“ nur unter Druck gesetzt zu werden. Nein, das war kein Leben, was sich Ailish wünschen würde. Und es war kein Leben was sich Ailish für Liv wünschte....
    Tryndamere versuchte nicht allzu sehr in der Stadt aufzufallen, aber das war natürlich vollkommen unmöglich und er gab es irgendwann auch auf. Dadurch dass sie mit Gavin durch die Stadt gingen, stellte ihn weder jemand in Frage, noch traute man sich ihnen in den Weg zu stellen. Ähnlich wie bei Eisenfaust nur noch ehrfürchtiger.
    „Ich war lange nicht in der Stadt.“, stellte er irgendwann fest. Dabei wohnte er hier.
    Sie gingen den ganzen Tag über den Markt und Ailish fand ein schönes Kleid nach dem anderen und Schmuck und alles was ein Frauenherz begehrte und Gavin zahlte kräftgi. Natürlich suchte sie auch Sachen für Liv heraus, richtete sich dabei jedoch genau an ihre Angaben. Liv war nicht so der Typ der tolle Frauenkleider trug, das respektierte sie, auch wenn sie ihr heimlich auch ein schönes Kleid kaufte und den passenden Schmuck. Tryndamere schien auf dem Markt so gar nichts interessantes zu finden, bis sie an einem Stand waren, wo aus Holz und Stein gefertigte Anhänger auslagen. Er betrachtete die Stücke und schließlich betrachtete er eines der Teile genauer.
    „Na? Was gefunden?“, fragte Ailish fröhlich. „Diese Anhänger...“
    „Gefällt er dir?“, bohrte sie nach.
    „Es ist das Symbol meines Clans.“, sagte er leise. Das überraschte Ailish nun doch. Sie schlug die Hand vor den Mund. Sein Clan war ausgelöscht und er wollte zu dem Ort, wo man wiederfand, was man verloren hatte... um seinen Clan zurückzuholen. Das war so traurig. „Ich kaufe es dir, wenn du es willst.“
    „Schon gut.“
    „Nein! Ich kaufe es dir!“ schon war es geschehen. Tryn beobachtete sie dabei, wie sie dem Händler fröhlich das Geld gab und den Anhänger in Empfang nahm. Dann wendete er den Blick ab. Ailish sah zu ihm auf. „He Tryn!“ Er sah sie wieder an und sie stemmte die Hände in die Hüften.
    „Bei uns sagt man danke! Und jetzt beug' dich zu mir runter, oder denkst du ich kann so hoch springen?“ Einen Moment sah er noch etwas unschlüssig aus, dann neigte er jedoch den Oberkörper und Ailish lächelte. Sie Hing ihm den Anhänger um den Hals und zog seinen Pferdeschwanz unter dem Lederband hervor. Als er sich gerade aufrichten wollte strich Ailish ihm über die Wange und er erstarrte. „Wir finden diesen Ort...“ Sie ließ von ihm ab und tippelte schon zum nächsten Stand. Tryn sah ihr verdutzt nach und Gavin grinste. Er konnte diesen Blick sehr gut deuten. „Danke...“, murmelte Tryn mit seiner tiefen, rauen Stimme leise und berührte sich selbst an eben jener Stelle, an der Ailish ihn berührt hatte. Gavin schüttelte gutmütig den Kopf und sagte dann ebenfalls leise: „Verrückt.“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am So Dez 15, 2013 2:57 am

    Liv lief gemütlich mit, testete aus, was sie mti dem Stab alles erkannte, also zumindest Gegenstände die im Weg standen udn konzentrierte sich völlig darauf. Es würde schwer werden, aber sie würde es schaffen. Sie hatte imemr schnell gelernt und tat es auch jetzt. Gavin war plötzlich so ruhig. Liv legte ihm die Hand auf den Arm. "Es wird sicher alles wieder gut." Sie hatte keine Ahnung vond em, was in dem Brief stand, doch sie wollte ihm Mut machen. War er wirklich Dazen, würde er vermutlich lieber wider in sein altes leben zurück schlüpfen, als das Prisma zu sein. Villeicht aber, hatte er diese Aufgabe auch nur übernommen und bei behalten, um sich selbst zu strafen? Den Druck den er täglich auf sich nahm, wie man ihn bevormundete, trotzdem er doch das höchste Wesen der Welt war, musste furchtbar sein. Er hatte Freunde, doch diese waren rar und wenn Liv wieder sehen konnte, wollten sie weiter ziehen. Sie MUSSTEN weiter ziehen. Was hatte sie sich nur dabei gedacht, gefühle für ihn zu hegen. Er war viel älter und seine Zeit lief jeden tag gnadenlos ab. Sicher ... auch sie kontne jeden Tag sterben, doch sie kontne auch noch alt werden, im Gegensatz zuu Gavin. Er würde nicht mehr viel Zeit haben udn jung sterben. Sie wollte ihn als Freund behalten, den sie ab und zu mal besuchen würde, der sie als gute Freundin in Erinenrung behielt. Sie schob die gedanken bei Seite, als Ailish begann sich Kleider und Schmuck zu kaufen. Liv lächelte nur darüber. Was wollte sie denn mit dem ganzen zeug. "Ailish ... wir brauchen andere Dinge. Wie willst du das denn alles mit nehmen? Und vor allem ... wir werden wieder auf dem Boden schlafen. Sie werden dreckig. Hoffentlich bereust du das nicht noch." Ailish ließ sich nicht stoppen, das wusste Liv udn so gab Gavin ein vermögen für Ailishs Bedürfnisse aus. Liv war da einfacher gestrickt. Sie wollte Zweckmäßiges Zeug haben, welches auch ein wenig robuster war. Sie hatte nie gern Kleider an gezogen, und würde es vermutlich auch nie gern tun. Hosen waren doch viel praktischer. Den Ball, auf dem sie gavin dann überraschen wollte, schlug sie sich auch aus dem Kopf. Sie wollte so bald wie möglich weiter ziehen, denn das hier war alles nicht wirklich das, was sie sich vor gestellt hatte. Ausserdem wurden sie gebraucht. Ihre Eltern brauchten sie, Henneth brauchte sie eben so und sie wollte ihn u jeden Preis wieder haben. nun der Bummel ging weiter und schließlich konnte sie Tryns Worte deutlich vernehmen. Es stimmte ihn traurig. Was einmal tot war ... bekam man nicht zurück. Selbst Liv stimmte das traurig, aber Ailishs fröhliche Art, war so reißend ... wie konnte sie da lange traurig sein? Irgendwie fand sie es süß, wie Tryn und Ailish sich benahmen. Zu gern hätte sie es gesehen, wie sie sich nun angesehen haben. Als sie weiter gingen, hob sie den Kopf zu Gavin, als wolle sie ihn an sehen. "Gavin? Wir bleiben doch immer Freunde oder?" Mehr verlangte sie nicht mehr, denn mit dem Wunsch an seiner Seite zu bleiben, hatte sie abgeschlossen. "Ich meine ... wenn wir weiter reisen, dann möchte ich dich wenigstens besuchen dürfen." Ja, und ihn hoffentlich glücklich sehen. Sie wünschte ihm ein langes Leben in Gedanken. Sie hatte viel von seiner Vergangenheit gesehen, was sie überrascht hatte und sie nahm noch immer manchmal einiges wahr, wenne r sie berührte udn aufgewühlt war. Darüber würde sie jedoch kein Wort verlieren. Sacht legte sich nun ihre Hand auf die Seine.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am So Dez 15, 2013 5:21 am

    Und als sie das tat, sah sie auch die fatalen Worte, die in dem Brief gestanden hatten. Gavin hatte ganz klar im Krieg einen unehelichen Sohn gezeugt und das schien ihn gerade tierisch zu belasten. Er sah zu Liv herab und meinte dann: „Liv, ich würde mir nichts lieber wünschen.“ Es klang ehrlich und Karris musterte ihn eingehend. Irgendwas verschwieg er doch. Sie lächelte und sagte dann: „Gavin... Spann mal aus. Lass deine Seele baumeln, du kannst nicht immer für alles und jeden da sein. Hör auf so ein Gesicht zu ziehen und schieb deine düsteren Gedanken beiseite.“
    Wie könnte ich, wenn ich in dein Gesicht blicke Karris. Wie könnte ich das, wenn ich weiß, dass Gavin eine andere Frau geliebt hat, als er mit DIR verlobt gewesen war... Er wandte den Blick ab und sagte dann fast fröhlich: „Also schön! Lasst uns was essen gehen!“
    Gavin führte sie in ein deftiges Wirtshaus und der Wirt war sprachlos, als er das Prisma an einem seiner Tische sitzen sah! Er kam sofort angelaufen und sagte: „Was darf's sein? Ich bringe alles, was ihr begehrt, verlasst euch drauf!“ Er zog sich dabei die Kappe vom Kopf und knetete sie hin und her.
    „Ach wirklich?“, fragte Alish und der Wirt nickte. „Dann hätte ich gern ein Schälchen Himbeeren!“ Gavin Lachte darüber und der Wirt erschrak. „Keine Himbeeren. Bringt uns das Tagesgericht.“ Auch Ailish kicherte, natürlich hatte sie das nicht ernst gemeint und hatte den Wirt bloß aufziehen wollen. Tryn bekam eine extra große Portion und das gefiel ihm sichtlich. Es gab Fleisch im Überfluss, aber auch Gemüse Kartoffeln Salat und Obst. Es war ein regelrechtes Festmal!
    „Wenn wir fertig sind, will ich noch Dinge für die Reise kaufen.“ Gavin lächelte verhalten und sagte: „Wenn ihr weiter zieht, bin ich pleite.“
    „Das ist doch wohl das mindeste!“
    „Sie wird doch wieder gesund...“, stellte Tryndamere trocken fest und Ailish fuhr zu ihm herum: „Tryn!“ Er sah sie verdutzt an, dann konzentrierte er sich wieder auf sein Essen, was plötzlich ganz besonders interessant war. Wieder lachte Gavin und aß auf.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am So Dez 15, 2013 6:35 am

    Es dauerte doch recht lange,bis das Augenlicht Livs wieder hergestellt war, doch der Tag kam und sie freute sich wirklich, endlich wieder sehe zu können. Gavins Geheimnis war bei ihr sicher aufgehoben. Auch das von dem Kind. Zu traurig, das er der Junge keinen Vater mehr hatte, das man ihn glauben machte, Dazen sei sein wahrer Vater, oder besser  ... das Prisma, welches sich für Gavin aus gab. Der Tag des Abschiedes war schlimm fü Liv gewesen. Sie hatte in den letzten Tagen wohl gesehen, das Gavins Herz für das Karris schlug, was ihr noch mehr weh tat, doch sie hatte sich ja schließlich erstens entschieden und zweitens, war es wohl klar, das Gavin nicht mehr als eine freundin in ihr sah. Sie wollte das nicht zerstören. Die Binde und den Stab, nahm sie mit sich. Sie woltle auch weiterhin imemr mal wieder üben, denn sich in einer Stadt aus zu kennen, war doch etwas ganz anderes, als in der Wildnis, in der sie nun am Abendlichen Lagerfeuer saßen. Liv starrte ind as Feuer. Sie hatte versucht nicht mehr an Gavin zu denken, doch das war gar nicht so leicht. 7 Jahre vielleicht noch ... konnte man denn dagegen gar nichts tun? Tryn hatte Ailishs ganze Sachen mit geschleppt. Die ganzen Kleider und den Schmuck, während Liv ihre wenigen Habseeligkeiten selbst in einem Rucksack trug. Was würde sie nun wohl als nächstes erwarten? Sie wussten a nicht mal wo sie hin wollten.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am So Dez 15, 2013 11:26 am

    Trotz dessen, dass Liv nichts sehen konnte, war es doch eine schöne Zeit in der Chromeria. Liv lernte einiges über Etikette und verdrehte einigen Jungs sogar den Kopf. Nicht nur Wandler, sondern auch junge Schwarzgardisten leckten sich nach ihr die Finger, wenngleich sich niemand traute sie anzusprechen. Schließlich nächtigte sie im Gemach des Prismas. Wider aller Erwartungen, die Liv und Ailish hatten, war Gavin KEIN Weiberheld. Wie auch, hatte er denn Zeit dafür? Nein.
    Tryndamere begnügte sich damit hin und wieder einen Kampf mit Eisenfaust auszutragen und schien sich alles in allem nicht mehr so unwohl zu fühlen. Einen Abend war er mit Ailish zurückgekommen und legte sie behutsam ins Bett. Sie war beim Sterne gucken eingeschlafen und nicht mehr wach zu bekommen gewesen. Tryn verschwand jede Nacht und war am nächsten Morgen immer vor der Tür des Prismas, wenngleich er der Gegenüberliegenden Wand saß, wo keine Schwarzgardisten waren.
    Irgendwann hatte Liv ihr Augenlicht wieder zurück und Gavin bezahlte die Heilerin Anständig und großzügig. Sie hatten selten was mit Gavin unternehmen können ein Mal war er sogar über mehrere Tage verschwunden gewesen, doch irgendwie hatten sich alle mit ihnen abgefunden. Einige freuten sich darauf, dass sie die Chromeria nun verließen andere trauerten ihnen nach. Es war dennoch befreiend endlich weiter zu können. Gavin hatte ihnen zum Abschied zwei Dolche geschenkt. Er hatte sie ihnen gewandelt und die Klingen waren Blau-Gelb und erschienen so grünlich. Er hatte gesagt, eine härtere, schärfere Klinge gab es nicht. Tryndamere behielt seine Waffe selbstverständlich, doch Gavin wollte ihm etwas schenken und so hatte er einen langen Umhang in seiner größe bekommen. Der Umhang war schwarz und ein kleines Symbol war innen zu sehen. Es war kein direktes Geschenk von Gavin, sondern von Eisenfaust, denn das Zeichen war das der schwarzen Garde. Diese Leute hatten ihn offenbar mehr geschätzt, als Tryn es gewusst hatte. Dennoch machte er sich so gar nichts daraus. Ob er es überhaupt bemerkt hatte?
    Und so konnte die Reise weiter gehen. Sie saßen gerade am Lagerfeuer und Ailish zog ihre Tasche hervor. Sie spähte hinein und holte Proviant raus. Tryndamere bekam wie üblich deutlich mehr, als die beiden Mädchen und Ailish sagte: „Wir hätten das Buch mitnehmen sollen.“ Tryn schien etwas einzufallen.
    „Oh ja... Das Buch.“ Er zog es hervor. Ailish sah hinab, sprang auf und fiel ihm einfach um den Hals. „Tryn! Du hast dran gedacht! Du bist ein Schatz!“ Sie küsste seine Wange und der riesige Barbar hatte die Augen weit geöffnet, als er ins Nichts blickt. Erst als sie von ihm abließ sah er hinab auf seine Hände, wo das Buch lag, was Ailish ihm aus selbigen heraus pflückte. Tryn betrachtete Ailish von der Seite, als sie das Buch geschäftig hin und her drehte und erhob sich dann. Ailish sah zu ihm auf. „Wo gehst du hin?“
    Er antwortete jedoch gar nicht erst und Ailish sah ihm verwundert nach. „Hey Tryn! Wohin willst du?“
    „Pissen.“, antwortete er und Ailish sah ihm fast angewidert nach. Das hätte er auch schöner verpacken können.“, murrte sie.
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am So Dez 15, 2013 11:41 am

    Liv war mit den Gedanken ganz woanders. Ohnehinw ar sie stilelr als sonst. Sie legte sich ans Feuer, wärend Ailish Tryn um den Hals fiel, weil er an das Buch gedacht hatte. Hoffentlich würde gavin .... nein Dazen die kurze Zeit die er noch hatte, genießen können und glücklich sein. Liv wollte ihn auf jeden fall noch ein paar mal besuchen, sehen wie es ihm ginge. Es tat weh, aber sie wusste auch, das es so am besten war. Gefühle  konnte man nicht erzwingen und abgesehen davon, war es wohl eher eine verliebtheit. Er sah ja auch imemrhin umwerfend aus. Einen Wandler wollte sie sich jedenfalls nicht als Mann suchen, wenn sie denn überhaupt jemals einen finden würde, der mit Dazen mithalten konnte. Hier siegte klar der Verstand über das herz. Liv beobachtete Tryns Reaktion und lächelte vor sich hin. Ob er was für seine Schwester empfand? Er sah sie so ... nun wie kontne man den Blick beschreiben? Irgendwie hatte Liv das Gefühl, das da mehr zwischen den Beiden war, als es zunächst den Anschein hatte. Als er aufstand und ging, wollte Ailish natürlich wissen wo er hin ginge. Die Antwort war zwar nicht die Feinste, aber was hatte sie denn erwartet, was er antworten würde? "Er ist ein Barbar ... warum sollte er es noch mit Blümchen schmücken?" Na eben. Warum sollte er? Er hatte nichts für Etikette und sowas über und brauchte es ja bisher auch nicht. Er war auf seine Art schon ein klasse Typ. Liebenswert, auf eine gewisse weise nicht mal dumm, auf di andere Art nicht ganz ... bei sammen, aber doch ein kraftpacket, das zu ihnen hielt. "Und was interessantes gefunden?" fragte sie beiläufig, um auf andere Gedanken zu kommen.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am So Dez 15, 2013 9:14 pm

    Aylish sah Liv an, als sie ihm erklärte,dass Tryn nun mal war, wie er war, wobei sie die Augen nieder schlug und sagte: „Er könnte sich wenigstens ein bisschen Mühe geben!“ Sie sah wieder auf das Buch und dann drehte sie es noch einmal in ihren Händen hin und her, wobei sie langgezogen seufzte.
    „Nichts zu machen, Liv... Wir werden wohl einen Gelehrten aufsuchen müssen, dass Buch zu entziffern...“ Sie reichte es Liv und das Buch war in einer merkwürdigen Sprache verfasst. Sie stützte die Ellenbogen auf die Knie und sah fast ein wenig traurig ins Feuer.
    „Glaubst du wir finden sie?“, fragte sie leise und Vernahm viel später als Liv das Geräusch, dass Tryn zurück kam. Nun nicht ganz, denn es klang eigentlich nicht ganz nach dem Schritt das Barbaren. Ailish ignorierte ihn einfach, denn sie war immer noch ein geschnappt, dass er sie so angefahren hatte. Nun nicht wirklich angefahren, aber.
    „Na nu?“, eine fremde Stimme. „Zwei wehrlose Mädchen, ganz allein unterwegs?“ Ailish fuhr herum und instinktiv kam sie näher zu ihrer Schwester. Der junge Mann sah nicht wirklich bedrohlich aus, aber irgendwas sagte ihr, dass sie ihm besser nicht zu nahe kam. Schon wieder Banditen... „Tryn!“, rief Ailish und der Kerl lächelte.
    „Meine Männer kümmern sich schon um ihn. Gebt mir was ihr habt und ihr bleibt am Leben.“ Ailish handelte wieder instinktiv. Sie zeigte auf eine der Taschen. „Da sind aller Schmuck und alle teuren Kleider, die wir besitzen. Aber lasst Tryn am Leben!“ Sie hatte wirklich Angst, mal wieder. Aber das Leben Livs, Tryns und auch ihr eigenes war ihr viel mehr wert, als irgendwelche dummen Kleider, auch wenn es das Prisma war, welches ihr sie geschenkt hatte. Dennoch. Sollte er sie haben, wenn er sie haben wollte. Ailish würde sie ohnehin nirgends anziehen können. Sie war eben wer sie war: Ein Bauernmädchen.
    Die beiden Damen hörten Kampfgeräusche und der Bandit grinste. „Vielleicht lasse ich ihn am Leben.“ Er sah auf die beiden herab und sein bis eben noch halbwegs charmantes Lächeln wurde zu einem fiesen Grinsen. „Ich will eure Waffen.“
    „Nein.“, sagte Ailisch sofort. Es war das einzige, was sie von Gavin hatte, was auch wirklich einen Nutzen hatte. „Nimm den Schmuck, aber nicht... unsere Waffen...“ Nun zog der Kerl doch tatsächlich seinen Degen und reckte ihnen ihn bedrohlich entgegen. Wieder verließ sie der Mut und sie wollte aufgeben und ihm den Dolch geben. Und wenn Liv im ersten Moment sehr ängstlich aus sah, schien sie schon im nächsten halbwegs erleichtert zu sein.
    Ohne ein weiteres Wort stieß Tryn sein Schwert durch die Brust des Kerls. Blut spritze Ailisch und Liv entgegen, allerdings nur winzige Tröpfchen, die kurz vor ihnen auf dem Boden nieder fielen und sie nicht trafen. Der Tote gurgelte ekelhaft und Tryndamere ließ ihn achtlos zu Boden fallen. Ailish sah das entsetzt mit an, nahm die Hände vor den Mund und mochte sich nicht ausmalen, was er mit den anderen Menschen gemacht hatte.
    Er war über und über mit Blut besudelt und Ailsh erkannte sofort, dass auch sein eigenes aus eine Ellen-langen Kerbe aus seiner Flanke lief. Sie erschrak so sehr, dass sie ein merkwürdiges Geräusch von sich gab, was wie Schluckauf klang und der Anblick des Toten war ihr egal. „Tryn...“ ihre großen blauen Augen füllten sich mit Tränen. „Tryn!“ Er sah sie nur ein wenig fragend an, ehe er begriff, weswegen sie so aus dem Häuschen war.
    Er ließ sein Schwert sinken und als sie aufsprang ihn anzusehen, nahm er sie an beiden schultern. „Seid ihr in Ordnung?“ Er sah zu Liv. Das war das erste Mal, dass er sie offensichtlich in seinem Denken wissentlich und absichtlich gerettet hatte. Also nicht direkt, aber es war irgendwie anders als sonst.
    „Ob wir…?“, fragte Liv mit geröteten und wässrig schimmernden Augen halbherzig und ihre vergleichsweise winzige Faust schlug ihm gegen die Brust. Nun es war kein echtes Schlagen, sie wollte einfach nur zusammen brechen und Tryn ging mit ihr zusammen auf seine Knie, damit sie nicht einfach herunter rutschte. Er war ein wenig verwirrt und sah fragend zu Liv. „Was ist denn passiert?“, wollte er wissen, nicht verstehend, dass sich Ailish einfach nur sorgte, weil er verletzt war. Ailish war eben keine Kriegerin. Sie war jedes Mal, wenn ihnen so etwas passierte immer total aufgelöst, ganz gleich ob jemand verletzt wurde, oder nicht.
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mo Dez 16, 2013 3:28 am

    "Einen Gelehrten? Meinst du der kann uns da helfen? Wir hätten Gavin fragen sollen." meinte sie ein wenig betrübt. Sie vermisste ihn, trotzdem er wenig Zeit hatte und er doch offensichtlich nur Freundschaft für sie empfand. Liv sah auf das Buch, welches Ailish ihr gegeben hatte. Nun sah sie auf. Sie mochte es nicht, wenn Ailish traurig war. "Sicher werden wir sie finden ... und nach Hause bringen." Selbst wenn sie nicht mehr lebten, würden sie sie zumindest hoffentlich in einem anständigen Grab vorfinden. Liv sah auf. Es ar dunkel, was ihr zum Vorteil gereichte, da sie ihre Sinne nun wieder eher auf Ohren udn Nase und spüren, was auf der Boden erzählte verlagerte. So hörte sie noch ehe sie zuende gesprochen ahte, die Schritte, die eindeutig nicht die von Tryn waren. Sofort erhob sich Liv, bereit ihre Schwester zu vertidigen, obwohl sie eigentlich nicht wirklich kämpfen konnte. Das Training mit dem Stab machte ihr zwar Spaß, aber ob sie damit wirklich gegen einen Gegner an kämme, war fraglich. Die Stimme war unbekannt. Ein junger Mann, der offensichtlich nichts gutes im Schilde führte, kam zu ihnen. Er wollte also ihr Hab udn Gut? Dann sollte er es nehmen. "Ailish nein ... Er wird gar nichts von uns bekommen." Das er allerdings verlauten ließ, das Tryn bereits beschäftigt würde, ließ Liv erschaudern. Wussten die überhaupt mit wem oder was die sich da an legten? "Du bekommst unsere Waffen nicht!" Fauchte Liv den Typen an. Woher wusste er denn, das sie Waffen hatten udn vor allem ... das sie so Wertvoll waren? Nichts da. Sie waren Geschenke gewesen und unverkäuflich. Selbst als er ihnen den Degen entgegen reckte, zeigte Liv keine Spur von Angst, denn sie hatte Tryn schon längst bemerkt, der dem Kerl nun den gar aus machte. Es war alles andere als ein schöner Anblick, doch damit mussten sie ja nunmal klar kommen. Tryn hatte eine ordentliche Wunde an der Flanke, was Ailish irgendwie wirklich schockierte, wie Liv fest stellte. Ihre Augen wurden ganz nass. Auf Tryns Frage hin nickte Liv, wärend Ailish ihm gegen die Brust schlug und schließlich mit ihm in die Knie ging. Wie süß ... Liv fand es soo bewegend, das sich auch bei ihr Tränen in den Augen sammelten. Tryn begriff scheinbar gar nicht, was da vor sich ging, warum Ailish nun weinte. Liv wischte sich schnell die Tränen weg. "Sie hat sich große Sorgen um dich gemacht und nun hat sie gesehen, das du verletzt bist. Sie hatte angst, das diese kerle dir etwas an tun," erklärte Liv ihm. Oh man das war wirklich süß. Tryn hatte sie beide noch nie gerettet, weil er es wollte, sondern nur weil die Situation es so ergab.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mo Dez 16, 2013 4:02 am

    Ailish weinte nur einen Augenblick, als sie Livs Worte hörte nickte sie leicht und sah dann auf. Tryndamere war immer noch total überfordert. Erst, als Ailish sich anschickte, die Wunde zu betrachten, schien sie ihm aufzufallen. Er hob den linken Arm und betrachtete den tiefen Einschnitt. Es sah fast so aus, als würde ihn das überraschen und dann bemerkte Ailish dass ebenso. Ihre Augenbrauen, zogen sich ein Stück nach unten und sie sagte: „Willst du mir etwa weis machen, du hast DAS“ Sie deutete auf den tiefen Schnitt. „nicht bemerkt?“ Tryndamere war sich nicht sicher, ob er ihr wirklich auf diese Frage antworten sollte und sagte dann: „Nun… Doch.“ Er sah verstohlen zur Seite. „Irgendwie…“
    Ailish sah ihn weniger verdutzt als vollkommen irritiert an. Dann schüttelte sie den Kopf und als er den Arm wieder herunter nahm, giftete sie ihn an: „Lass mich sehen!“
    „Es heilt von selbst.“ Ailish versuchte seinen Arm wegzudrücken und Tryn schien sich fast einen Spaß daraus zu machen, dagegen zu halten. Ailish schob wie bekloppt und rief: „TRYNDAMERE!“ Er ließ locker und Ailish flog gediegen an ihm vorbei ins Gras. Mit geröteten Wangen drehte sie sich zu ihm und sah, wie er grinste und dann anfing zu lachen. Trotz der Wunde, schien ihm das überhaupt ncihts auszumachen. Ailish vergaß ihren Zorn beim Anblick seines Lachens. Endlich… Wie lange waren sie schon unterwegs und Tryn hatte nie wirklich gelacht. Ailishs Herz machte einen Satz und sie freute sich. Dann ging sie lächelnd an ihren Rucksack und holte ihr Handwerkszeug hervor. Sie kniete sich vor Tryn und er sah sie immer noch leicht lächelnd an. Als sich ihre Blicke trafen, fühlte Tryndamere, wie ein seltsames Gefühl in ihm auf stieg und er hielt sich eine Hand auf den Bauch.
    „Alles in Ordnung? Lass mich das bitte behandeln.“ Sie schlüpfte zu ihm und Tryndamere beugte sich leicht nach vorne, wobei er die Ellebogen auf seinen Knien aufstützte, damit der Arm nicht störte. Ohne auch nur zu blinzeln, ließ er die Behandlung über sich ergehen und richtete sich dann wieder auf. Er schien einfach keine schmerzen zu fühlen, oder?
    „Du musst vorsichtiger sein.“, stellte Ailish fest und Tryn brummte irgendwas. Ailish sah zu Liv und sagte dann: „Ich glaube nicht, dass Gavin uns das hätte übersetzen können. Sonst hätte er doch sicher was gesagt. Wir müssen einen Gelehrten finden.“ Sie zeigte das Buch kurz Tryn und fragte aus Spaß: „Oder weißt du was das ist.“
    Als er das Buch jedoch anschaute und scheinbar versuchte zu lesen was da stand schliefen Ailish die Gesichtszüge ein. Konnte er wirklich lesen? Sie schüttelte den Kopf.
    „Das ist Keilschrift.“, gab er zu verstehen und Ailish klappte der Mund auf.
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mo Dez 16, 2013 4:24 am

    Ailish war irgendwie immer so niedlich. Liv liebte ihre Schwester sehr. Sie sah zu, wie Tryn sich seine Wunde an sah, die er offensichtlich nicht bemerkt hatte. Wie er nun versuchte sich raus zu reden. Liv legte sich wieder ans Feuer. Das da an zu sehen, war wirklich irgendwie eine erleichterung für sie. Tryn wollte Ailish offenbar nicht an die Wunde heran lassen, doch wie immer, gab die liebe Ailish nicht nach. Als Tryn nun den Arm wieder hob und Ailish an ihm vorbei flutschte, um direkt im Gras zu landen, musste Liv kichern. Leider war Tryns Lachen unglaublich ansteckend, was dazu führte, das Liv mit lachte. Außerdem fand sie es wirklich schön, wie Tryn lachte. Das war wirklich ein schöner Abend, wenn gleich da noch immer die Leiche des Typen lag. Vielelicht solltens ie ihn nach seinen Habseeligkeiten durchsuchen? Endlich kam Ailish dazu, Tryn zu verarzten: Liv war nicht mehr blind udn kontne durchaus sehen, was Tryn tat. Er schien Ailish wirklich zu mögen. Wie schön. Liv wünschte sich wirklich da Ailish Tryn genau so mögen würde. Er wäre der perfekte Mann für sie. Er kam wenigstens mit ihrer Art klar und das war gut so. Als Ailish fertig war, ermahnte sie den Barbaren, vorsichtiger zu sein. "Vielleicht hätte er es gekonnt. Er war doch so viel beschäftigt, wie sollte er uns dann auch noch damit helfen? Er tut mir leid." Warum, verschwieg sie. Sie würde ihn nicht verraten. Nicht einmal nach seinem Tod. Ailish würde vermutlich glauben, weil er ein so stressiges Leben hatte. Ihre Schwester war einfach goldig. Sie reichte Tryn das Buch und fragte scherzhaft, ob er es lesen könnte. Wie dumms ie nun aus der Wäsche schaute, war einfach göttlich. Liv drehte ich erst einmal um, um nicht laut los zu lachen. Als sie sich einiger maße beruhigt hatte, sah sie wieder zu Tryn. "Kannst dud as lesen?" fragte sie ihn.

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

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