Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Die weite Welt der Fantasy

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    Ailish

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    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 5:35 am

    Ailish hatte es sich ganz fest vorgenommen. Sie würde ihre Eltern wieder finden. Es war einfach nicht ihre Art einfach zu verschwinden und sie mit ihrer Schwester zurückzulassen. Das konnten sie doch einfach nicht getan haben, also mussten sie entführt worden sein. Was aber auch keinerlei Sinn ergab, da die Entführer ja wohl wenig davon hätten ausgerechnet ihre Eltern zu entführen! Immerhin waren sie nicht gerade Reich. Angehörige hatten sie auch nicht und es würde ganz klar niemand ein Lösegeld zahlen. Was also sollte das alles? Ailish kam ein schrecklicher Gedanke. Was wenn man furchtbare Versuche mit ihnen durchführen wollte? Sie schlug sich die Hand vor den Mund und hielt in ihrer Bewegung inne, ihre Sachen zu packen.
    „Nein, nein, nein, nein, nein, nein, NEIN! Daran darfst du gar nicht denken!“, tadelte sie sich selbst und packte weiter. Sie musste sich die Tränen zurück halten. Sie musste schließlich für ihre kleine Schwester da sein. Sie würde das ganze sicher noch mehr mit nehmen, als sie selbst.
    Ailish war nun schon 16 Jahre alt und eigentlich sollte sie langsam heiraten und Kinder bekommen, aber sie war froh, dass sie Karl von nebenan nicht hatte nehmen Müssen. Mutter war da sehr verständnisvoll gewesen, was das betraf. Und Vater? Nun der hatte eindeutig nicht die Hosen an. Dafür war er super lieb und Ailish hatte das Gefühl, das Liv sehr nach ihm kam, während sie eher dem Charakter ihrer beider Mutter nacheiferte. Ailish hatte fertig gepackt und sah hinüber zu ihrer kleinen Schwester.
    „Bist du so weit? Je eher wir los können um so schneller finden wir Mutter und Vater.“, sagte sie streng, aber nicht böse, sondern eher entschlossen. Ein Feuer brannte in ihren Augen und sie würde nicht eher ruhen, als dass sie sie gefunden hatten. Es war noch sehr früh am Tag, da der Rhythmus nun einmal so war auf dem Land, war die Sonne noch nicht mal aufgegangen. Normalerweise fingen sie schon jetzt zu arbeiten an und ließen das Vieh frei. Ailish würde noch drüben bei Karl klopfen und ihn beten sich um den Hof zu kümmern, so lange sie weg waren. Er würde alles für sie tun. Sie tapste schnell rüber, erklärte aber nicht, warum sie gingen, sondern nur, dass es beschlossene Sache war und kam dann zurück. Sie hoffte Liv wäre fertig.
    Einen Tag waren ihre Eltern nun schon fort. Sie hätten sicher was gesagt, wenn sie so lange weg bleiben, daher gab es keinen anderen Schluss, als dass sie verschwunden sein mussten...
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 6:02 am

    Wo waren sie denn nur hin? Liv verstand die Welt nicht mehr. Sie war ja wirklich nun kein kleines Kind mehr sonern gerade mal 15 aber denn noch verspielt und eigentlich auch eher von dem typischen Mädchenkram abgeneigt. Lieber kletterte sie in Bäumen umher, als sich brav ind er Stube auf zu halten und dort zu nähen oder sowas. Ihre Mutetr hatte sie nie dazu bewegen können, etwas in der Art zu tun udn nun war sie fort. Lag es an ihr, das sie gegangen waren? Weil sie sich nicht wie die anderen Mädchen benahm? Ailish hatte ihren Koffer schon fertig gepackt, wärend Liv noch dabei war, alles ein zu packen, was sie brauchte. Nun eigentlich war es eher Kleidung, eine Decke und ihr Fretchen durfte natürlich auch nicht fehlen. Etwas Proviant nahmen sie auch noch mit. Geld hatten sie ja kaum, also war da nicht viel zu packen. Ailish verschwand noch mal kurz nach neben an zu Karl. Er war zwar freundlich und nett, aber Liv mochte ihn nicht sonderlich. Er mochte Ailish, wie sie wusste udn er wollte sie zur Frau, doch Mutter hatte abgelehnt. Ailish wollte wohl einen anderen Mann. Nun immerhin war sie hübsch udn würde sicher auch einen besseren als den von nebenan bekommen. Nun immerhin war sie mit packen fertig und konnten los ziehen. "Ich bin fertig. Wir können also los."
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 6:49 am

    Immerhin war sie fertig. Sie hatten ein Pferd, was den Pflug in der Regel hinter sich her zog, dass bepackten sie gemeinsam nun mit ihren Sachen und allem, was sie an Proviant zuhause hatten und dann tat sich schon die erste Frage auf: Wo sollten sie eigentlich hin? Sie hatten keinen Anhaltspunkt und Ailish wusste auch nicht, wo sie einen finden konnten. Sie seufzte laut und sagte dann: „Wir gehen zunächst nach Malvelin. Dort finden wir vielleicht jemanden, der uns sagen kann, wohin wir gehen müssen. Bestimmt wird irgendwer wissen, wo man das findet, was man verloren hat! Es muss einfach so sein!“
    Nun sehr logisch klang das in ihren Ohren schon, allerdings war es nicht gerade das, was ihr Herz ihr wirklich glauben wollte. Ailish war verzweifelt. Was wenn ihnen niemand helfen konnte? Was wenn sie ihre Eltern nie wieder finden würden? Was wäre, wenn sie reisten, bis sie alt und grau waren? Sie nahm Hennet – das Pferd – an den Zügeln und sagte dann leise: „Du wirst sehen. Wir finden sie und dann wird alles wieder wie es war.
    Nichts würde jemals wieder sein, wie es war, aber das würden die beiden Damen noch früh genug erfahren, denn diese Reise würde ihr Leben verändern und zwar ganz gewaltig. Aber das konnten sie natürlich noch nicht ahnen.
    Gemeinsam gingen sie los. Sie würden vier Tage in die große Stadt Malvelin reisen und sie hatten auch für diese Zeit Proviant. Es durfte also nichts dazwischen kommen. Der erste Tag verlief auch sehr gut. Sie kamen gut voran und holten sogar noch ein bisschen was raus, sodass sie mehr als gut in der Zeit lagen. Die beiden waren es gewöhnt zu arbeiten, schließlich führte sich ein Hof nicht von alleine. Sie hatten früh mit ran gemusst und auch wenn Ailish nicht so aussah, sie konnte arbeiten und durchhalten. Am Abend war sie trotzdem platt.
    „Ok. Wir schlagen hier ein Lager auf und reisen morgen vor Sonnenaufgang weiter.“, legte sie rund heraus fest und schien gar nicht darüber nachzudenken, dass Liv etwas dagegen haben könnte. Nun, sie war ohnehin recht herrisch und machte sich nie groß Gedanken, dass sie anderen Leuten vielleicht ihren Willen auf zwängte. Was Liv betraf so wusste sie, dass sie ein liebes Mädchen war, auch wenn sie sich manchmal stritten. Besonders, wenn sie wieder diese jungenhaften Anwandlungen hatte.
    Sie fing bereits an die Decken von Hennet ab zu machen, und band ihn an einem Baum fest. Er graste gemütlich im saftigen Grün und der Abend zog sich übers Land, was einen unheimlichen roten Schleier bekam.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 7:10 am

    liv verdrehte die Augen. Man das würde was werden. Ailish war ja imemr schon recht herrisch udn achtete auf nichts und niemanden, aber sie war denn noch ihre große Schwester, die sie imemr lieben würde und die sie beschützen würde, wenn es irgend wie inn ihrer Macht stand. Die Reise wüde lang dauern und sie würden sich sicher noch ordentlich wegen jedem Mist streiten, aber jetzt, mussten sie zusammen halten, allein um heraus zu finden, was mit ihren Eltern passiert war. Hennet war ein braver und würde sie begleiten, eben so wie ihr Frettchen Jared. Beklagen brachte nichts, also wanderte sie ohne zu jammern mit. Wer wusste schon, wo sie schließlich landen würden. Immerhin waren sie noch nie so weit von Zuhause weg gewesen, wie sie es gerade planten. Gegen Abend beschloß Ailish natürlich einfach, wo sie rasten würden und eigentlich war es Liv auch ganz egal wo, hauptsache sie würde endlcih schalfen können. Sie war völlig erschöpft. Dagegen war die Arbeit auf der Farm ein Witz. "ich hab hunger," jammerte Liv nun doch, wobei ihr die Augen schon fast zu fielen.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 7:39 am

    Natürlich hatte sie das. Sie hatten ja auch nur eine Mittagspause eingelegt. Ailish zog auch den Sack mit dem frischen Essen von Hennets Hüften und öffnete ihn. Da waren Kartoffeln und Möhren, von denen eine Hennet gleich zwischen die Zähne bekam, der dankend schnaubte. Den Rest breitete sie auf einer Decke aus und zählte, wie viel sie hatten und wie viel sie am Abend essen konnten.
    Sie brach ein Stück Brot ab und den Käse von Margret, von gegenüber. Der beste Käse des Landes, wie sie fand, auch wenn sie das nur schwer beurteilen konnte, hatte sie doch sonst noch keinen anderen Käse probiert.
    Als sie alles wieder weg gepackt hatte und Liv ihren mehr oder weniger befriedigenden Anteil gegeben hatte, legte sie sich auch schon direkt hin. Die beiden Mädchen vermuteten keine Gefahren hier auf dem Weg und wie hätten sie das auch wissen sollen. Schließlich waren sie noch niemals zusammen und ganz alleine gereist. Also war auch nicht an eine Wache gedacht. Ailish schlummerte tief und fest, als Liv von Jared geweckt wurde. Er fiepte leise und Liv hörte deutlich Hufgetrappel. Was nicht nur von Hennet her rührte,l aber auch der wurde nun unruhig. Zwei dunkle Gestalten auf Pferden ritten um das winzige Lager herum und hatten Fackeln in den Händen. Sie sahen wild aus und trugen hässliche Grimassen im Gesicht. Sie grinsten lüstern und schienen nicht auf ihre Vorräte aus. Ailish sagte leise: „Oh man Hennet! Reiß dich zusammen!“ Sie machte die Augen auf und sah das Dilemma. Total erschreckt setzte sie sich auf und umklammerte Liv. Sie hatte deutlich und spürbar Angst, was dem einen ein Lachen aus der Kehle trieb. Was sollten sie denn jetzt nur Machen?
    „Liv... Oh nein!“, sagte sie mit zitternder Stimme, als wisse sie, was die beiden Männer mit ihnen anstellen wollten.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 7:58 am

    Liv nahmd as bisschen, was ihre Schwester ihr gab und schlief schon beim Essen ein. Sie war völlig erledigt ud konnte die Augen kaum mehr offen halten. Den Rest verleibte sich Jared ein. Er war hungrig und würde sicher nicht groß auf jagt gehen. Er war eben lieber fauk udnd handelte instinktiv. Es gab Futter, Liv aß es nicht, also könnte er es sich ein verleiben. In der Nacht jedoch, emüpfand das kleine Tier einen deutlichen Anflug von gefahr. Hufe ... Liv musste doch auf wachen und fliehen, ehe ihr etwas geschehen könnte. Auch irhe Schwester müsste aufwachen. Liv wachte von den gefipse auf, sah verschlafen aus udn schon hatte sie ihre Schwester an der Backe, die sie eigentlich lieber weg geschoben hätte, doch dann, als sie sah, warum sie sich so klammerte, bekam sie auch angst. Vater hätte ihr beibringen sollen, wie man mit einem Knüppel um ging. Nicht einfach nur um sich schlagen, sondern auch parieremn, aber Mutter hatte ja immer geschimpft, weil sie sich mehr wie ein Mädchen benehmen sollte. "Ich beschütze dich," erklärte sie, drückte ihre Schwester enger an sich und versuchte einfach keine Angst zu zeigen. Immerhin war sie wenigstens mutig genug, diesen Typen die Stirn zu bieten, wenn es sien musste, was ihr aber kaum etwas bringen würde, denn gegen zwei starke Männer, hatte sie keine Chance, zumindest vom Kräfteverhältnis her.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 8:17 am

    Sie hätte vermutlich nicht mal mit einem Knüppel etwas gegen diese Barbaren machen können. Wieso befanden sie sich so weit im Süden? Nun Freljord – die Kalten Länder oben im Norden waren nun nicht sooo unendlich weit weg, aber normalerweise hielten sich die Barbaren nicht hier auf. Etwas musste sie hier her getrieben haben. Ailish hatte jedenfalls furchtbare Angst und sie wusste nicht was sie nun tun sollte.
    „Sie werden uns töten.“, prophezeite sie und klammerte sich an Liv. Sie kniff die Augen zusammen und einer der Männer sagte: „Na schau mal einer an. Diese bezaubernden Püppchen machen sich gut an der Wand, findest du nicht?“
    „Auf dem Bett wohl eher. Welche willst du zuerst?“, fragte der andere zurück und Ailish schrie leise und verzweifelt auf.
    „Bitte... Bitte! Lasst uns in Frieden! Wir suchen doch nur unsere Eltern. Habt Gnade meine Herren!“, flehte sie inständig und mit zugedrückten Augen
    „Ohhh. Sie hat uns Herren genannt. Findest du wir sehen aus wie edle Herren, Mädchen?“
    Gerade stieg er ab und ging auf die Beiden zu, als er sich umdrehte. Er lauschte eine Weile und nun stieg auch der andere ab. Der erste schüttelte leicht den Kopf, als habe er sich nur etwas eingebildet, und ging dann weiter. Er hatte sein Schwert gezogen, doch das nützte ihm nur wenig, als es plötzlich ein wirklich ekelhaftes Geräusch gab und dem Mann der Kopf von den Schultern rollte. Er rollte genau auf die beiden Mädchen zu und glotzte sie fast ungläubig an, während der Körper zu Boden fiel. Dem anderen erging es nicht besser. Im Gegenteil. Der versuchte nämlich gerade seine Eingeweide wieder in seinen Bauchraum zu stopfen, als er in die blauen zornigen Augen, seines Henkers schaute. Er stach dem blauäugigen die Klinge in die Schulter und hauchte dann sein Leben aus. Nun, er hatte die Schulter nur gestreift und eine tiefe Schnittwunde hinterlassen. Der Mann, der die beiden nieder gestreckt hatte, hatte schwarze lange Haare, die zu einem Pferdeschwanz gebunden waren und ihm bis zur Hüfte reichten. Sein Schwert steckte nun im Boden und war selbst jetzt fast so lang, wie Liv groß. Oder war es gar größer? Schwer zu sagen. Der Fremde war groß wie ein Schrank und eben so breit und seine Blauen Augen schienen fast zu leuchten. Nur fast. Er kümmerte sich überhaupt nicht um die beiden Mädchen und als Ailish endlich die Augen öffnete und dem Kopf entgegen sah, der da vor ihr lag stieß sie einen spitzen hohen Schrei aus und schien nicht fassen zu können, was geschehen war. Der fremde, riss das Schwert aus dem Boden, hielt es ihr und damit auch Liv entgegen, sodass sie nur noch eine Handbreit von dem sicheren Tod getrennt waren. Ailish verschluckte sich an ihrem Schrei und sah den Mann angstvoll an. Das Schwert zitterte leicht und er senkte es, als er gleichzeitig auf die blutende Wunde sah, die von der Schulter über den Oberarm verlief. Ailish versuchte die Situation zu deuten, aber es gelang ihr nicht und mit riesigen Augen, sah sie den Mann an, der sich nun zu der Kopflosen Leiche herab kniete und sie scheinbar durchsuchte.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 8:43 am

    Sie wären beide tot, doch wenigstens würde Liv sich nicht einfach so geschlagen geben. Sie würde sich mit Händen und Füßen wehren, doch das musste sie gar nicht. Wären ihre Schwester um ihr Leben flehte, schürte genau dieses Livs Drang sie zu beschützen. Sie starrte den Hünen, die nun ab stiegen entgegen. Sie würden die Mädchen aufspießen und das vermutlich nicht mit ihren Schwertern. Allein der Gedanke war furchtbar und widerwärtig. Was Ailish entging, sah sie nun mit schrecken und klammerte sich heftig an ihre Schwester. Kein Ton kam über ihre Lippen, doch nicht weil sie so mutig war, sondern weil sie so schockiert war, einem abgeschlagenen Kopf ins Gesicht zu sehen. Der Mann der sie da eben rettete, war ... gelinde ausgedrückt ... ein Held. Der andere kerl hatte ihm das Schwert in die Schulter gebohrt und er sagte keinen Ton? Was war das für ein mann? Und ... so unglaublich langes Haar . Das war ... es saah einfach schön aus. Ailish schrie erneut auf, als sie den Kopf des Kerls vor irhen Füßen sah. Als nächstes hielt der "Held" ihnen das Schwert entgegen, was nun auch Liv zusammenzucken ließ. Schließlich sank das Schwert wieder. "Ailish ... sieh nur ... er ist verletzt," flüsterte sie ihrer Schwester ins Ohr. "Er hat uns gerettet. Wir sollten ihm wenigstens helfen."
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 9:00 am

    Ailish hörte die Worte ihrer Schwester und beobachtete dabei den Kerl, der ihr rund heraus gesagt mehr Angst machte, als die beiden anderen Kerle. Er war um einiges muskulöser, als die beiden und er war auch um einiges Größer. Aber ganz offensichtlich war er auch um einiges unheimlicher.
    „Hast du 'nen Knall? Dem helfen? Der bringt uns doch um, wenn wir uns nur einen Millimeter bewegen!“, zischte sie flüsternder Weise zurück. Sie war dankbar noch am Leben zu sein, aber dieser Mann da vor ihnen war ganz bestimmt noch gefährlicher, als die beiden mit denen sie es eben noch zu tun gehabt hatten. Sie gestand sich ein, dass sie ohne ihn vermutlich schon längst mit diesen... Sie spann den Gedanken nicht zu Ende, aber das bedeutete ja wohl nicht automatisch, dass er nicht selbiges mit ihnen vor hatte. Sie quiekte leicht auf, als sich der Kerl erhob und nun zu dem anderen Barbaren ging und ihn durchsuchte. Sie schlug sich die Hand vor den Mund, doch der Fremde schien sich nicht für sie zu interessieren. Er durchsuchte einfach weiter und kam dann irgendwann auf sie zu. Ailish sah ihn mit großen Augen an und als er die Hand nach ihr ausstreckte, konnte sie nicht anders, als sie mit ihrem Bein zur Seite zu treten. Sie schloss wieder verängstigt die Augen und der Fremde schien mehr als nur überrascht über ihre Handlung.
    In Wirklichkeit, hatte er überhaupt nicht nach Ailish gegriffen, sondern nach dem Kopf vor ihrem Schoß und sie hatte das nur falsch interpretiert. Er hob diesen jedenfalls auch auf und legte ihn auf den Leichnam des dazugehörigen Körpers. Ailish öffnete die Augen irgend wann wieder und atmete viel schneller, als es normal war. Sie war total in Panik und hatte ganz offensichtlich Angst vor dem Fremden, der aber scheinbar keine Anstalten machte , sie mal irgendwie zu beruhigen oder mal zu sagen, was er hier eigentlich machte. Er sah kniete sich nur hin und betrachtete nun doch mal die tiefe Wunde in seinem Arm und seiner Schulter.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 9:10 am

    War dieser Kerl ein Barbarenjäger? Vielleicht ... vielleicht auch nicht. Was immer er war, er war nicht nur ihrer Schwester unheimlich. "Aber er hat uns gerettet," beharrte sie weiter. Natürlich rutschte auch sie, ihre Schwester haltend, zurück, doch da war ein baum direkt hinter ihnen, was das Wegrutschen erschwerte. Das Schwert war beeindruckend, wie Liv fand. Sie hätte gern selbst gelernt mit sowas um zu gehen, doch ds würde ihr ohl erst mal verwehrt bleiben. "Ich hoffe wir überleben das hier, damit ich dir ind en Ohren liegen kann,d as es deie Schuld ist," zischte sie zurück. Natürlich würde sie das nicht tun, doch im Moment war sie einfach frustriert und verängstigt. Am liebsten wäre sie aufgestanden und hätte diesem Riesen wenigstens die Marnieren bei gebracht, sich vor zu stellen. Statt dessen trat Ailish ihm lieber die Hand weg. "Sag mal bist du bescheuert ihn noch zu reizen?" Liv fasste allen Mut zusammen, den sie aufbringen konnte, ließ ihre Schwester los und stand auf, um au den Kerl zu zu gehen. Das waren keine Muskeln das waren Gebirge. "Ich ... Wir .. wir wollen euch danken ... für eure Hilfe." Immerhin ... wenn der da nicht gerade beide Pferde beanspruchen würde, würde sie sich eines davon nehmen, egal was ihre Schwester dazu sagte.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 9:18 am

    Als Liv nun aufstand winselte Ailish irgendwas und der Kerl vor ihnen blickte auf. Er griff nicht nach dem Schwert, was wieder im Boden steckte, sondern sah sie ungerührt an. Sie bedanken sich bei ihm und nun, wo sie ihn auch direkt ansprach und nicht nur tuschelte sah sich der Kerl doch tatsächlich ein wenig verwirrt um. Er blickte Liv wieder entgegen und dann sah er kurz Ailish an, die nun auch aufgestanden war und ihre Schwester am Handgelenk zurück ziehen wollte. Aber mit so wenig Kraft, dass es offenbar nicht ernst gemeint war.
    „Mir danken.“, wiederholte er nun fast ein wenig … nun ja ungläubig. Sein Blick hielt Liv nun fast gefangen und schließlich blickte er auf die beiden Leichen. Dann schien ihm eine Erkenntnis über das Gesicht zu huschen. Na also der Hellste schien er ja nicht zu sein. Kein Wunder. Sagte man solchen Muskelbergen nicht nach, sie haben nichts im Kopf. Ailish glotzte ihn an, als sei er nicht ganz dicht und der Kerl sagte schließlich: „Das war nicht meine Absicht.“ Er betrachtete noch einmal seine Wunde und fragte dann scheinbar beiläufig: „Und wie wolltet ihr mir danken? Ihr habt nichts, was ich brauchen könnte, außer eure Leben.“ Ailish wurde blass.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 9:24 am

    Liv schien ja gar nicht glauben zu können, was dieser Berg da gerade von sich gab. Wundervoll. Na das war ja ein wirklicher Prachtker. Das Hirn musste ihm irgendwann mmal irgendwo hin gerutscht udn schließlich hinausgeflutscht sein. Sie verschränkte die Arme vor der Brust, als Ailish sie wieder los ließ und zog ein ziemlich ernstes Gesicht. "Es ist aber ganz schön unhöflich von dir, meiner Schwester und mir solche Angst zuu machen. Wenn du uns nicht helfen wolltest, warum hast du die Beiden da eigentlich getötet?" Irgendwie wirkte sie unzufrieden. Sie kontne regelrecht mit anhören, wie ihre Schwetser gerade allein der Aussage des Hünen wegen einen Herzkasper schob. "Wie wir dir danken wollen? Nun meine Schwester ist geschickt mit der Nadel und kann deine Wunde nähen. Ich .. ich kann dir etwas zu essen geben." Na wenn das kein Angebot war.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 9:34 am

    Nun zog der große Kerl da vor ihnen die Augenbrauen ein Stück zusammen und obwohl er das gar nicht beabsichtigte, sah er dabei sehr böse aus. Er musterte Liv und sah dann zu Ailish. „Ihr seid also Geschwister.“, sagte er gar nicht so tuend als ob Liv irgendwas gesagt hatte. Ailish sah ihn nun doch ein bisschen fester an. Hätte er ihnen was tun wollen, er hätte es längst getan, dachte sie sich. Sie stellte sich neben Liv und verschränkte die Arme nun auch.
    „Ganz recht. Und du bist ungezogen! Ich bin Ailish und das ist meine Schwester Liv. Wenn du uns nicht freiwillig helfen wolltest, musst du nun damit leben, dass du es trotzdem getan hast und damit, dass wir dir großzügiger Weise unsere Hilfe anbieten.“ Innerlich starb sie tausend Tode, aber sie konnte ihre Schwester nicht im Stich lassen. „Und jetzt beantworte die Frage. Warum hast du diese beiden umgebracht, wenn du uns nicht retten wolltest.“
    „Warum nicht?“, fragte er zurück und stupste den einen Leichnam mit dem Fuß an. „Ich habe sie gejagt und nun erlegt. Das ist alles.“
    Er schien überhaupt nichts dabei zu finden, dass sich die beiden Mädchen gegen ihn auf lehnten. Vielleicht sah er ja nur so böse aus und war in Wirklichkeit... Nein. Er hatte die beiden Männer ohne mit der Wimper zu zucken erschlagen. Wenn Ailish nur daran dachte wurde ihr flau im Magen. Und dann verschlug es ihr die Sprache, als der Kerl erneut sprach. „In Ordnung. Ich nehme das Angebot an.“ Ungläubig glotzte sie ihn an und beobachtete ihn dabei, wie er sich im Schneidersitz hinsetzte und zu warten schien.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 9:50 am

    Hah! Da hatte das Schwesterherz also doch ein bisschen Mut was? Na das wurde ja auch mal Zeit. Natürlich färbte es auf di keline Schwester noch mehr ab und diese, schine ja wirklich gar keine Angst vor dem Riesen da zu haben. Was denn ... er hatte diese Männer einfach so getötet? Na wundervoll. Das wurde imemr besser. Sie hatten ein großes Kind vor sich. Ailish erhob endlich mal die Stimme. Jared durchwühlte die Taschen der Pferde, schien ja im Traum nicht daran zu denken, da könnte etwas drin sein, was ihm schaden könnte. Liv begab sich nun an den Rucksack, nahm Nadel und Faden heraus udn reichte es Ailish. "Nun mach schon. Sonst überlegt er es sich vielelicht noch anders." Sie selbst griff nach dem andren Beutel und nahm einen Teil des Brotes heraus, und etwas vom Käse. "Wir haben zwar selber nicht viel, aber hier ... wir Teilen es gern mit dir." Sie reichte ihm das Essen, begab sich dann aber zu den Pferden, die sie beide zu Hennet führte und bei ihm fest band. Vermutlich würde der Hühne wohl eines der beiden Tiere haben wollen. Liv würde ihm den Rappen nicht geben, das stand fest udn müsste sie auch mit ihm fliehen. Das war einfach ein wundervolles Pferd und schien sogar recht zutraulich zu sein.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 10:06 am

    Es war eben ein Kaltblüter, das neue schöne Pferd. Ailish nahm fast ein bisschen verstört die Nadel in die Hand und auch den Faden. Sie hatte schon öfter genäht und zwar auch an Menschen, aber bei dem hier? Wenn der nur unabsichtlich ausholte um den Schmerz zu unterdrücken, würde er sie ganz sicher tot schlagen.
    Liv reichte ihm Käse und Ailish schloss mit ihrem Leben ab. Sie trat dichter an ihn heran und ihr wurde bewusst, dass er immer noch nicht seinen Namen gesagt hatte. Toll und der Kerl aß nun ihrer Vorräte auf, die sie mühevoll aufgeteilt hatte. Und so wie der aussah, konnte er viel essen. Er würde einfach alles auf essen, so viel war sicher und sie würden die nächsten drei Tage hungern müssen.
    „Also... Ich... weiß nicht, vielleicht sollte ich euch... fest binden.“, sagte sie ganz leise. „Ich habe Angst, dass ihr mich unabsichtlich tot schlagt, wenn ich das da sauber mache und... Nun ja.“
    „Warum sollte ich das tun?“, fragte er sie ungerührt und schien gerade auf das Brot zu warten.
    „Warum... Na also die anderen hast du ja auch ohne Grund... Habt ihr meine ich.“
    „Ich hatte einen Grund.“
    „Also schön. Aber wenn ich nun drauf gehe, werde ich als Geist wieder kehren und...“
    Der Mann warf ihr einen warnenden Blick zu und sie murmelte etwas vor sich hin, was wie eine Entschuldigung klang. Dann holte sie Wasser und ein Tuch. Sie kippte ihm das Wasser über die Wunde und wischte sie rund herum sauber in der Wunde selbst war nichts, aber sie wollte auf Nummer sicher gehen und fragte: „Haben wir Schnaps?“
    „Der Kopflose, hat welchen bei sich.“, gab der Kerl zurück und Alish torkelte fast auf selbigen zu. Wie sie das ganze hier hasste. Warum mussten sie in diese Situation geraten? Warum ausgerechnet sie? Sie schnappte sich schnell die Flasche und kehrte würgend zurück.
    „Ok. Das tut jetzt weh. Bitte lasst mich leben... Wie heißt du eigentlich?“, irgendwie klang es nicht sehr ernst, so wie sie es sagte. Sie kippte das Zeug rüber und wischte um die Kerbe herum. Der „Held“ zuckte nur ganz leicht, was ihr immerhin zeigte, dass er nicht völlig gefühllos war, aber sonst tat sich gar nichts bei ihm. Sie nähte die Wunde flink, wie der Wind zu und deckte sie mit einem Tuch ab. Während sie das tat, aß der Witzbold seelenruhig sein Essen. Nicht zu fassen.
    „Ich... Also es muss verbunden werden, sonst kommt Dreck rein, aber ich fürchte ich habe nicht solche langen Streifen.“ Sie sollte es ja auch eigentlich nur nähen. Als er aufgegessen hatte stand er wortlos auf und zog seine Klinge mit einem Ruck aus dem Boden.
    „NICHT!“, rief Ailish. „Du musst die Naht schonen, sonst reißt es wieder auf!“, tadelte sie ihn, doch er schien sie gar nicht zu hören. Statt dessen schien er nun einfach gehen zu wollen. „He!“ Sie gab ein wütendes Geräusch von sich und meinte: „Du undankbarer Kerl!“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 10:16 am

    Diese pferde wärn sicher gute Tiere. Das eine ein wenig zickig, erinnerte sie doch an irhe Schwester und doch ... das andere war ruhiger, aber Stille Wasser waren tief. Wie sehr sie diese großen schweren Pferde liebte. Das Essen, was sie dem Hünen gegeben hatte, würde sie sich von ihren Rationen absparen. Immerhin war irhe Schwester zwar nicht viel älter, aber immernoch älter udn brauchte das Essen dringender. Immerhin nähte sie dem kerl die Wunde zu und das war schon mal etwas. Das sie freiwillig den kerl da durchsuchte nach dem Schnapps, wunderte Liv schon, aber wenigstens war sie nicht unhöflich oder unfreundlich. Der kerl dagegen schon. Innerlich erfreute sich Liv an dem Spielchen, welches da gerade ab lief. Natürlich wünschte sie ihrer Schwester gewiss den Tod nicht, aber eine kleine Lektion konnte ihr auch nicht schaden. Der Kerl schien einfach weiter zu wollen. Oh je ... da köntne er sich gleich wohl auf ne Standpauke gefasst machen. "Wenn ich du wäre, würde ich besser auf sie hören. Sie is zwar klein und schmächtig, aber glaub mir ... wütend willst du sie nicht erleben. Vor ihr kriechen die stärksten Krieger wenn sie sauer wird." Ja und wenn die nicht, dann doch die ochsen udn selbst dder Bulle von Karl.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 10:27 am

    Also das war ja wohl die Oberhärte! Ailish stapfte ihm nach und packte ihn an der unverletzten Schulter. Sie wollte ihn wohl zu sich herum drehen. Statt dessen aber, lief sie an ihm vorbei und stellte sich vor ihn. Sie funkelte ihn und er sah sie ungerührt an. „Warum hab ich das genäht, wenn du wieder alles kaputt machst, hm?!“
    Die Worte ihrer Schwester vernahm der Kerl auch noch, aber irgendwie. Es schien ihm egal zu sein, bis er schließlich düster sagte: „Ich knie vor niemandem. Aus dem Weg!“, er packte Ailisch an der Schulter und schubste sie beiseite. Dass sie hin fiel war kein Wunder. Er nahm eines der Pferde. Das ruhige. Und wollte es los machen. Offenbar hatte er aber irgend ein Problem, weil er nämlich inne hielt und leicht schwankte. Dann hob er den Blick, hob das Schwert und rannte los. Sie konnten sehen, wie er sehr schnell den Hügel hinauf raste und dann sahen sie eine Frau auf einem... ja was? Ein Bären-Wildschwein? Sie schwang eine Keule und der Fremde ging auf sie los mit einem furchtbaren Kampfschrei, der einem das Blut in den Adern gefrieren ließ. Der Kampf dauerte nur ein paar Augenblicke und die Frau schien zu gewinnen. Zumindest sah es so aus, weil ihr Retter bald ausgestreckt auf der Wiese lag. Der Morgen graute, weshalb man das Schauspiel noch recht gut sehen konnte. Das Reittier, nahm den Krieger auf und dann verschwanden die Frau und der Kerl.
    „Was... Was war denn das?“, fragte Ailish und sagte dann: „Wir müssen ihm helfen!“ War sie nicht eben noch der Meinung gewesen, ihn am besten gar nicht anzufassen? Nun, auch sie hatte einen starken Helferinstinkt.
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 10:38 am

    Hach als könne es nicht noch besser werden, das er allerdings seine Schwester dann weg schubste,gefiel ihr so gar nicht. Stattd essen eilte Liv gleich zu irher Schwester. Das ging ja gar nicht. "Alles ok Ailish?" fragte sie. Da woltle der Kerl sich doch gerade an dem pferd vergreifen, as er irgendwie irritiert schien und schreiend los rannte. Na toll. Es gab wesen die wollte man einfach nicht sehen und dieses Weibsbild mit irhem komischen Reittier gehörte deutlich dazu. "Vielleicht ist das seine Frau und er kam einfach nicht zum essen nach Hause. Dir würde ich sowas auch zutrauen." Irgendwie wirkte Liv bei diesen Worten so unschuldig, wie man eben nur wirken konnte. "Ach eben woltlest du ihn nicht mal nähen und nun willst du ihm helfen? Ich weiß ja nicht ob es deinem scharfen Auge eben entgangen ist, aber hast du vielelicht zufällig gerade das selbe wie ich gesehen oder eher eine Prinzessin auf nem Einhorn, die sich nicht zu helfen weiß? Das Weib tötet uns, wenn wir den da raus holen." Sie half ihrer Schwester auf die beine. "Anderer Seits ... er hat uns ja auch geholfen ... also ... zumindest versuchen sollten wir es. Und sein Schwert will er bestimmt auch wieder haben." Das Ding lag schließlich imemrnoch da drüben auf der Wiese.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 10:57 am

    Ganz Recht. Ailish nickte auf den letzten Satz zustimmend. Er hatte ihnen geholfen und nun halfen sie ihm. Eine Hand wäscht die andere, nicht wahr? Aber Recht hatte sie. Wie sollten sie ihn befreien? Diese Frau war... nun sie sah aus, als wäre auch sie eine Barbarin. Es war zumindest deutlich, dass auch sie Muskeln ohne Ende hatte. Sie hätte vermutlich auch zu ihrem merkwürdigen Helden gepasst, aber so wie er geschrien hatte, war er wohl nicht gut auf das Fräulein zu sprechen. Na ja. Irgendwas mussten sie sich einfallen lassen.
    Erst mal das Schwert retten. Zusammen mit Hennet gingen sie den Hügel rauf und banden das ultra schwere Schwert an Hennets Geschirr fest. Wie konnte ein einzelner Mann eine so schwere Klinge mit einer Hand heben, geschweige denn schwingen? Im Lager angekommen machten sie Hennet wieder fest, dann stemmte sie die Hände in die Hüften.
    „Und nun? Wo wird sie ihn hingebracht haben?“, fragte Ailish und wurde wieder auf die Sache mit ihren Eltern gebracht. Sie sah etwas betrübt aus, dann aber entschlossen. „Norden. Wenn wir schon nicht wissen, wo unsere Eltern sind, so wissen wir doch wenigstens, wo dieser ungehobelte Klotz sein könnte! Wäre doch gelacht!“
    Sie packte also die Sachen zusammen und verstaute sie auf Hennet, ehe sie auf das störrischere Pferd aufstieg und zusammen mit Liv in die Richtung ritt, in die der Bären-Eeber entschwunden war. Sie ritten auch fast den ganzen Tag durch und als Ailish schon die Hoffnung aufgab, konnten sie ein provisorisches Lager erkennen. Die Dame schien gerade nicht zu Gegen, aber den Kerl konnten sie deutlich sehen. Er war an einen dicken Baum gebunden und ließ den Kopf hängen. Entweder er war bewusstlos oder... Nun ja sehr bequem sah es nicht aus, sodass man Schlaf ausschließen konnte. Nun blutete nicht nur die bereits versorgte Wunde wieder sondern auch zahlreiche andere Wunden. Ailish fand es schrecklich. Gehörte sie vielleicht zu den zwei Typen, die er aufgeschlitzt hatte? Sie mochte es sich gar nicht ausmalen, was sie mit ihnen machen würde. Sie mussten die Pferde zurück lassen, aber das Schwert... Sicher brauchte er es um zu entkommen. Ailisch kam eine Idee.
    „Also sie ist gerade nicht da. Wie wäre es, wenn wir schnell das Schwert zu ihm bringen, ihn los binden und er sich dann selbst frei kämpfen kann?“ Was sie dabei außer Acht ließ, war die Tatsache, dass er auch schon beim letzten Mal ganz klar versagt hatte, auch wenn die Frau einiges abbekommen hatte. Ebenso wie ihr Reittier.
    „Wir müssen uns nur beeilen, bevor sie zurück kommt!“
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 11:22 am

    Nun ... die sachen waren schnell gepackt und Liv würde einen Teufel tun, diese beiden Pferde heir zurück zu lassen. Die Typen konnten ihretwegen als Futter für alle wilden Tiere her halten, das wäre ihr egal. Sie packte die Zügeld er Pferde, reichte irher Schwester das zickige Tier, welches ausgezeichnet zu irhem charakter passte und setzte sich auf das ruhigere Tier. Natürlich nahm sie Jared mit sich. Das kleine Tier war ungewöhnlcih schlau. Die Tiere schienen es nicht gewohnt so ruhig zu laufen und schließlich auch mal ausruhen zu dürfen, aber sie ließen sich immerhin zügeln und reiten. Letztlich folgte Liv ihrer Schwester, die nun mal die Führung übernommen hatte. Irgendwann sahen sie das Lager und ihren vermeidlichen helden, der offensichtlich gar nicht mehr so heldenhaft war. So eine Niete. Na immerhin ... er hatte wenigstens was mit dem Schwert drauf, auch wenn sie das nur ungern zugab. "Ich schicke jared. Er kann das Seil durchbeißen. Warte du hier. ich guck erst mal, ob der Kerl überhaupt in Ordung ist. Vielelicht ... schleppen wir das Schwert nur umsonst da hin." Nun ... Ailish würde sie ohnehin nicht mehr allein da hin gehen lassen. "Also ... bind einfach die Pferde an und dann gehen wir zusammen." Irgendwie war sie davon überzeugt, sie brauchten die Pferde bei der rettung des Kerls, doch nun mussten sie ja erst einmal die Lage Checken. Als sie an kamen, schlief der Kerl scheinbar. Mit viel rütteln und ein paar Klapsen ins Gesicht, wurde er wieder wach. leider stellte sich heraus, das er sich kaum bewegen konnte, wobei nun doch die Pferde ins Spiel kommen und natürlich die Kletterkünste Livs. Ailish holte die Pferde, wärend Liv auf den Baum kletterte, dabei ein langes Seil mit sich schleppend, dessen eines Ende sie nun über einen Ast fallen ließ, das andere auf der Anderen Seite herunter ließ. Wenigstens schien der Ast dick genug um diesen kerl zu halten. Das eine Ende des Seils band sie nun an einem der Pferde fest, wärend sie das andere Ende des Seils um den Kerl wickelte, der da am Baum lehnte. Nun führte Ailish das Pferd voran, wärend der Kerl in die Höhe gehoben wurde. Liv führte das andere Pferd unter den Hünen, der nun wieder langsam herunter gelassen wurde. Noch war die Frau nicht in sicht, doch Liv und Ailish wurden immer nervöser. Endlich hatten sie es geschaft ihren bescheuerten Helden auf das Pferd zu hiefen und konnten verschwinden. Allerhöchste Zeit wurde es. keiner wusste, wann die frau wieder auftauchen würde. Schnell schwang sich Liv hinter ihre Schwester, wobei sie das andere Pferd und Hennet führte. Sie mussten so schnell so weit es ging, weg von hier.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 1:29 pm

    Ailish fand den Plan von Liv ausgezeichnet. Ihre Schwester war immer diejenige, die eher für die Praxisorientierten Dinge verantwortlich war. Sie hatte auch die Vogelscheuche entworfen und das Vogelhaus. Während sie sich immer mit den Weibersachen beschäftigt hatte. Irgendwie bewunderte sie sie gerade, was sie natürlich niemals zugeben würde. Ihrem tollen Retter ging es offenbar ziemlich schlecht, aber sie würde ihn erst verazten können, wenn sie hier wieder heil raus waren. Die ganze Aktion dauerte eine Weile, aber Ailish bemühte sich den Anweisungen ihrer Schwester genauestens zu folgen. Schließlich hatten sie den Kerl auf dem Pferd hängen und banden ihn fest. Er war offensichtlich nicht tot, da sie ihn wach bekommen hatten. Zwar hatten sie einige Versuche gebraucht, aber sie hatten es geschaft. Er hielt sich zumindest so gut er konnte noch zusätzlich fest, als sie davon ritten. Ailish fühlte sich sehr gut. Sie hatten dem Mann gerade das Leben gerettet und das fühlte sich für sie sehr gut an. Sie hatten solches Glück gehabt, dass die Tussi nicht zurückgekommen war, aber sie sollten ihr Glück nicht heraus fordern. Aus diesem Grund ritten sie auch die halbe Nacht durch und fanden schließlich einen geeigneten Platz, den Mann zu verarzten und Schutz zu haben.
    Sie befanden sich in einer Höhle, die unbewohnt war. Im hinteren Teil gab es eine Grotte mit blinden Fischen und Ailish versuchte ihren „Helden“ irgendwie vom Pferd zu bekommen, ohne dass er nun einfach runter fallen würde. Sie band ihn los, während Liv ein Feuer machte und als sie das Pferd gerade herunter bringen wollte rutschte der Kerl doch echt von dem Gaul runter. Scheppernd schlug er auf und stöhnte leise.
    „Oh Gott! Tut mir leid!“, entfuhr es ihr. „Hast du dich verletzt?“ Was für eine bescheuerte Frage. Ailish biss sich auf die Lippen und versuchte ihn ordentlich hinzulegen. „Man bist du schwer...“, murrte sie und mit einem beherzten Griff zog sie ihn in eine liegende Position. Er stöhnte abermals und Ailish hielt sich die Hand vor den Mund. „Himmel! Tut mir leid.... Tut mir leid!“ Sie kniete sich herab und benutzte eines ihrer Kleider um es als Lappen zu missbrauchen.
    „Mein... Schwert...“, sagte er leise und Ailish musterte ihn. Sie war besorgt. Er blutete aus zahlreichen Wunden und wer wusste, was er sich noch alles getan hatte. „Es... Dein Schwert ist hier. Es liegt gleich da drüben. Sie drehte sanft seinen Kopf und zeigte es ihm. Darauf hin schloss er die Augen und schien wieder einzuschlafen... oder das Bewusstsein zu verlieren. Ailish seufzte und begann nun damit seine Wunden zu versorgen. Sie machte dabei den meisten Teil seiner Rüstung ab, die scheinbar nur zierde war, weil sein halber Oberkörper ja schutzlos war. Sie befand schließlich, dass es ein Wunder war, dass er noch in einem Stück da herum lag.
    „Sieht nicht gut aus. Sie hat ihn ganz schön... verprügelt.“, sagte Ailish schließlich leise und blickte zu Liv. „Ich kann die Wunden nähen. Ich hoffe nur, er hat sich nichts gebrochen. So wie der herum turnt, würde das nie heilen...“ Sie sagte es mit einer Spur Beleidigung in der Stimme. „Du bist ein ganz toller Hecht. Erst rettest du uns und dann so was. Was hast du dir dabei nur gedacht? Ist ja nicht so als, sei sie dir offensichtlich überlegen gewesen mit diesem... diesem Monster. Du bist ganz schön Dumm weißt du das?“, redete sie auf ihn ein, doch lediglich seine Brust hob und senkte sich gleichmäßig. Als sie fertig war, graute bereits der Morgen und Ailish war todmüde.
    „Tut mir leid... Ich muss schlafen ich falle gleich um, Liv.“
    Sie war Blut besudelt und hatte sich ihre Finger wund genäht, aber immerhin blutete der Kerl nicht mehr. Ailish schlief auf der Stelle ein und am späten Vormittag schlug ihr Patient die Augen auf, während sie seelenruhig zwei Schritte entfernt neben ihm lag. Der Typ sah sich zunächst nur mit den Augen um und dann drehte er leicht den Kopf. Er blickte zu seinem Schwert und dann drehte er den Kopf in die andere Richtung zu seiner Ärztin. Er versuchte sich aufzurichten und beschloss, dass das eine blöde Idee war. Er war in Sicherheit. Vorerst und die beiden Mädchen hatten ihn augenscheinlich befreit. Wirklich? Er zweifelte an seinem Verstand und konnte nicht glauben, dass ausgerechnet diese beiden ihn befreit haben sollten. Er gab keinen Laut von sich, auch wenn sich der Schmerz durch seinen ganzen Körper zog. Er hatte tierischen Durst und stellte fest, dass er direkt an einer Grotte lag. Er streckte also den Arm aus und zog sich ein kleines Stück nach oben, wo er sich dann mühsam, umständlich und unter Schmerzen drehte um zu trinken. Als er das gemacht hatte, ließ er sich wieder auf den Rücken fallen und starrte an die Decke. Sein Blick war zornig und irgendwie auch bedauernd. Dann schloss er die Augen und plötzlich sah er einfach nur unglücklich aus und nicht mehr so wild und böse. Was war eigentlich los mit ihm? Ailish regte sich und richtete sich schlaftrunken auf. Er hatte sich bewegt. Na klar. Ein toller Held war er. Sie sagte nichts, sondern sah ihn nur bissig an. Dann sah sie zu Liv.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 9:38 pm

    Na immerhin hatten sie ihn retten können. Totmüde waren die Mädchen, als sie ihren ach so tollen Helden endlich in eine Höhle verfrachtet hatten. Ailish flickte den Typen wieder zuammen, wärend Liv sich ums Feuer udn ums essen kümmerte. Diese Nacht blieb sie wach, selbst als Ailish sich hin legte, blieb sie wach. Zwar nickte sie immer wieder weg, aber noch mal wollte sie eine solche Überraschung, wie die Nacht davor, nicht erleben. Der Brocken schien sich mehr um sein bescheuertes Schwert zu sorgen, als um etwas anderes. Nun sie war sich nicht sicher, was sie von dem da halten sollte, aber sie wuste, sie musste ihre Schwester beschützen und so wie der Typ drauf war, wollte sie es nicht riskieren ihn einfach so unbeaufsichtigt zu lassen. Später zog er sich hoch zum Wsser. Man der muste echt durst haben, wenn er das Zeug da trank. Immerhin waren da Fische drin. Fische fraßen irgendwas. Folglich ... hatten sie auch irgendwie etwas, was ihr Körper früher oder später als Ballast ab tun würde und raus werfen wollte, also ... würde auch das zwangsläufig da drin landen. Na gut .... es war ne Grotte, also würde das Wasser von irgendwo her kommen müssen, somit auch irgendwo hin gehen, allerdings fragte sie sich dann, warumdie Fische dem Waser nicht folgten udn lieber das Blindsein in kauf nahmen. Als Ailish auf wachte, lächelte Liv. Ihre Augen hatten dunkle Ränder und sie war vollkommen am Ende ihrer Kräfte.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 10:09 pm

    Ailish betrachtete Liv und stellte fest, dass sie offensichtlich nicht geschlafen hatte, was nicht gut war da sie weiter mussten... Auf der anderen Seite konnte der Kerl kaum stehen, also wie sollten sie weiter? Ihn hier einfach zurück lassen, war keine Option. Sie seufzte. Sie würden verhungern und allen voran der Kerl da drüben. Aber er brauchte Kraft. Irgendwie mussten sie Essen beschaffen, denn ihres neigte sich. Auf der anderen Seite, hatten sie auch ein gutes Stück hinter sich gelassen. Es waren nur noch zwei Tage in die Stadt, doch ob Mr. Held, dessen Namen sie immer  noch nicht kannten, überhaupt in der Lage war aufzustehen, war fraglich.
    „Wie heißt du eigentlich?“, fragte sie etwas bissig und er schlug die Augen auf.
    „Habt ihr mich von ihr weg geholt?“, fragte er zurück.
    „Na das... Glaub ich das? Hör mal du ungehobelter Klotz! Beantworte mir meine Frage, sonst sag ich überhaupt nichts, klar?! Das gibt es ja wohl nicht!“
    „Tryndemere.“, seine Stimme klang ruhig.
    „W-Was?“, sie hatte scheinbar nicht damit gerechnet, weil er schon die ganze Zeit damit hinterm Berg gehalten hatte. „S-So. Also gut Tryndamere. Ja wir waren das.“
    „Und Sejuani? Ist sie noch am leben?“ Ailish guckte ihn verdattert an. Sie sah kurz zu Liv, die sich kaum noch wach halten konnte. „Leg dich hin, Liv.“ Dann wieder zu ihm. „Sie war nicht da, als wir dich befreit haben.“
    „Gut.“
    „Gut? Die wollte dich offenbar umbringen!“
    „Und warum lebe ich dann noch?“ Er sah sie nun scharf an und Ailish wich ein Stück zurück. „Weil... Weil...“ Ja warum?
    Schmollend setzte sie sich zu Liv und sagte dann. „Mach doch was du willst.“
    Er setzte sich mühsam auf und betrachtete die beiden Mädchen und Ailish kam eine Idee: „Da wir dich gerettet haben, bist du UNS nun wohl was schuldig, hm?“ Tryndamere erwiderte ihren Blick und sagte dann: „Das stimmt.“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 10:23 pm

    Liv war wirklich völlig erledigt, aber sie brauchten ja etwas zu essen. Abgesehen davon war Ailish scheinbar eben auf dem Kriegspfad. Sie ließ den armen kerl aber auch nicht in Ruhe. Endlich stzand sie auf, sah in die Grotte runter und dachte nach. Die Fische waren Blind, was aber auch nicht hieß,d as man sie leicht fangen könnte. Sie würde darüber schlafen müssen, sonst würde ihr nichts gescheites einfallen. Ailish wollte ebenfalls,d as sie sich hin legte. Gut ... wenn sie es denn so wollte. So bissig wie sie war, würde sie den Kerl schon im Zaum halten können. Ein paar Stunden Schlaf würden wahre Wunder wirken. Sollte Ailish dem Kerl ruhig jede Antwort aus der Nase ziehen. Wenigstens wussten sie nun seinen Namen. Gott er hatte ihn eben erst ausgesprochen, da war er auchs chon wieder vergessen. Toll. Sie würde ihn Tryn rufen, dann würde sie ihn wenigstens nicht völlig kränken. Kaumd as sie die Augen egschlossen hatte, schlief sie auch schon ein. Erholsam war zwar was andere, aber wenn es eben nicht anders ging ... Liv war da nicht wählerisch.

    Als sie wach wurde, sah sie sich verschlafen um. Was immer die Beiden nun ausgeheckt hatten, war Liv jedenfalls entgangen. Langsam stand sie auf, bewegte sich zum Höhleneingang, wo ein paar Äste und längere Zweige herum lagen. Aus ihnen baute sie sich eine Konstruktion, die einer Angel nahe kam, jedoch eben nicht völlig, denn ein Seil anstatt eines starken Fadens, war am Ende der Stange befestigt. Daran hatte sie vier Äste gebunden, di in vier Richtungen gebogen waren. "ich brauch mal Nadel udn Faden," verkündete sie und holte sich selbiges von Ailish. Schließlich nahm sie ein Tuch, nähte recht unbeholfen den Saum um einen starken Zweig, an allen vier Rändern udn verband das ganze mit dem Konstrukt an dem Seil. Als sie geprüft hatte, ob nun alles hält, und auch gut bverbunden war, ging wsie zu der Grotte, senkte vorsichtig udn langsam das Tuch hinunter, welches sich natürlich sofort mti Wasser voll sog und wartete ein paar Minuten, bis sich alles wider beruhigt hatte. Langsam zog sie das gebilde nun wieder hoch, in dem sich gut und gern 10 Fische gesammelt hatten udn nicht mehr herauss kamen. "Unser Abendessen ist damit wohl gerettet," meinte sie grinsend und begann die Tiere zu töten und aus zu nehmen. Sie sollten nicht leiden, wenn sie schon als Abendessen her halten sollten.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 10:43 pm

    Tryndamere beobachtete das Treiben von Liv und wunderte sich schon sehr. Er war zwei Mal kurz davor zu fragen, was sie da trieb, hielt dann aber doch den Mund. Sie fischte. Er verstand nicht wie sie auf diese merkwürdige Konstruktion gekommen war, aber sie schien ihm recht sinnvoll. Auch Ailish verstand ihr Treiben im ersten Moment nicht und erst als es klick machte grinste sie stolz und sagte: „Sehr gut! Dann gibt es heute Fisch!“ Sie holte Stöcke und legte sie neben das Feuer. Sie ging zu Tryn, den sie selbst auch nicht beim vollen Namen nannte und sagte: „Lass mich das kurz ansehen.“ Sie meinte damit die Kerbe in seiner Schulter, die wohl am stärksten geblutet hatte. Sie schaute nur kurz undter das provisorisch festgebundene Tuch und befand offenbar, dass alles in Ordnung war. Tryndamere bewegte sich kein Stück und fragte dann: „Wie kommt es, dass ihr alleine reist? Ihr seht nicht besonders wehrhaft aus.“

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

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