Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Die weite Welt der Fantasy

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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 7:58 am

    Gavin hatte die Frage von Liv erst gar nicht so richtig mitbekommen, aber nun, wo er es sich ins gedächtnis rief, erstarrte er für einen Augenblick. Und du bleibst so lange bei mir? Es fühlte sich an wie ein bitterer Nachgeschmack, nach starker Medizin. Gavin wusste nicht so ganz, wie er reagieren sollte Ailish wendete sich Tryn zu. Sie diskutierten über den Ort, doch Gavin hörte gar nicht zu. Weiterhin spekulierten die beiden, wie sie ihn finden konnten. Ailish schin von nun auf gleich plötzlich Feuer und Flamme. Was für eine Wendung. Sie wollte Tryn einspannen und erklärte ihm, dass er besser tat, was sie sagte, wenn er den Ort jemals sehen wollte und Tryn wiederum versicherte ihr, dass er sich anstrengen würde. Während dieser aufgeregten Gespräche, war Gavin mit den Gedanken jedoch ganz woanders. Seine Hand rutschte aus der Hand von liv und sie stand losgelassen ganz alleine auf dem Schiff

    “Bruder! Da bist du ja wieder. Ich dachte du wärst ertrunken!“
    „Nein alles in Ordnung.“ Gavin war der ältere der beiden Brüder und er wurde von Dazen aus dem Fluss gezogen. Er hatte sein Leben riskiert seinen Bruder zu schützen.
    „Wie schön... Ich dachte schon... Oh Gavin... Du musst mir eins versprechen!“
    „Was denn?“
    „Du bleibst bei mir, ja?“ Gavin nickte und wurde von seinem Bruder in die Arme geschlossen. „Du musst immer bei mir bleiben.“
    „Ich verspreche es, dir!“, antwortete Gavin lächelnd.

    „Du kannst nicht länger mein Freund sein, Dazen! ICH werde das neue Prisma sein und ich habe keine Zeit mit dir zu spielen!“
    „Aber Gavin...“
    „Schluss jetzt! Lass mich in Ruhe ich muss mich wieder meinen Vorbereitungen dafür widmen.“
    „Gavin! Bleib bei mir... Bitte!“
    Doch Gavin drehte sich um und verschwand. Dazen blieb zurück und weinte. Obwohl er schon 13 war saß er da und weinte...


    „Ich verspreche es, dir.“, antwortete Gavin. Er lächelte nicht, doch er legte eine Hand auf Livs Schulter, weshalb sie in genau diesem Moment eben jene Erinnerung vor ihrem inneren Auge zu sehen bekam, wie sie sich in Gavins Kopf abgespielt hatte. Was Gavin wiederum natürlich nicht wusste.
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 8:15 am

    Irgendwas stimmte nicht. Gavin ließ sie los und sie stand unbeholfen und ängstlich da. Die Tränen waren zwar versiegt, aber sie würden bald wieder aufsteigen, wenn sie weiter so allein da stehen würde. Gerade noch auf einem Schiff, wo die Gefahr über Bord zu gehen so hoch war. Ailish und Tryn schienen ganz aus dem Häuschen zu sein, doch gavin ... er war ruhig. Erst als erseine Hand plötzlich auf ihre Schulter legte und ihr zusagte, bei ihr zu bleiben, sah sie die erinenrung und stolperte prompt ein paar Schritte zurück. Wieder füllten sich ihre Augen mit Tränen und ihr Blick war verletzt udn Fassungslos. "So wie du es deinem Bruder versprochen hast? Wirst du mir dann auch sagen,d as du keine zeit mehr für mich hast?" Es war eigentlich der Schreck,d er aus ihr sprachund sie schlug die hand vor den Mund. Wieder spürte sie das Wasser aus irhen Augen laufen. Laut hatte sie nicht gesprochen, doch Gavin sollte es gehört haben. Ailish und Tryn waren hoffentlich zu beschäftigt mit sich selbst. "verzeih mir ... ich .. das ... ich woltle das nicht," erklärte sie leise und sackte auf den Boden, wo sie kniete.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 8:28 am

    Gavin spürte eher, als dass er es sah, wie Liv seinem Griff entschlüpfte und dann etwas ungeheuerliches von sich gab. Er sah sie mit offenem Mund an seine Augen geweitet und die prismatischen Pupillen färbten sie erst Gelb, dann Rot und schließlich würden sie Grün um dann blau zu werden. Letztlich verblieben sie in einem blassen Orange, was Liv natürlich nicht sehen konnte. Aber Gavin konnte kaum atmen. Woher wusste sie das? Würde sein Geheimnis nun doch ans licht kommen?! Nein... Sie hatte gesagt: So wie DU es versprochen hast... Gavin wurde schlecht und er krachte auf die Knie, wobei er sagte: „Woher...“
    Ailish und Tryn hielten inne. Ailish sah ihre Schwester, wie sie schon wieder verzweifelt war und Gavin, wie er am Boden war.
    „Was ist … denn nun wieder?“, fragte sie. Ging zum Prisma und blickte zu Liv. Sie hatte Angst. Verständlich doch Gavin sah vollkommen verstört aus. Er räusperte sich jedenfalls und erhob sich wieder. Er schüttelte Ailish ab und ging zu Liv, um sich vor sie zu knien. Es schnitt ihm so tief in die Seele, diese Erinnerung, dass es ihn drohte auszulöschen und doch sprach er es aus: „Ich habe meinen Bruder im Krieg des falschen Prismas getötet. Ich habe ihn im Stich gelassen. Ich mache grundsätzlich nicht den gleichen Fehler zwei Mal.“, sagte er fast nüchtern und gelassen. Er streichelte ihre Wange und bemerkte gar nicht, wie ihm erneut die Gewalt über seine Erinnerungen entglitt. Dieses Mal merkte er es jedoch. Merkte förmlich, wie seine Erinnerung auf Liv über ging. Wie er über seinem Zwillingsbruder stand, der genauso aussah wie er und im Begriff war, die Klinge in die Brust zu rammen. Schnell ließ er Liv los und sagte außer Atem: „Was ist das für ein Zauber?!“
    „Was ist denn nur los?“, wollte Ailish wissen und ging zu ihrer Schwester. Sie nahm ihre Hand und Ailish drückte sie leicht. „Alles in Ordnung?“
    Gavin sah sie sprachlos an und konnte es kaum glauben. Wie viel hatte sie gesehen? Was hatte er ihr verraten? Er musste auf andere Gedanken kommen und schließlich beruhigte er sich und gab Liv zu verstehen: „Ich... Ich werde dich nicht im Stich lassen.“ Aber dieses Mal berührte er sie nicht.
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 8:50 am

    Es tat ihr so leid. Wie hatte sie nur so in seine Seele blicken können? War diese Gabe im Tausch gegen ihr Augenlicht gekommen? Verwirrt war sie und versuchte in seine Richtung zu sehen, was natürlich versagte. "Gavin ich ... es .. es tut mir leid... ich .. ich weiß nicht wie ..." doch da spürte sie schon, wie er auf die Knie sackte. Sie selbst kniete da auf dem Boden, wusste nicht, wie sie das gemacht hatte udn versuchte gerade damit klar zu kommen, als sie Ailish hörte. "Ich ... ich weiß nicht ich .. oh es tut mir so leid. Ich hatte Angst ... Angst verlassen zu werden, von euch allen." Eine Lüge war es nicht, doch ganz die Wahrheit war es auch nicht. Sie kontne Gavin doch nun nicht hintergehen und allen sagen, was sie eben gesehen hatte. Er hatte seinen bruder getötet? Ihre Augen weitetren sich, noch mehr Tränen quollen heraus. Sie sah es vor sich, als er sie berührte, wie zwei gleiche Gesichter sich anstarrten, der Eine jedoch dem Andren die Klinge in die Brust stoßen wollte. Schrecklich. gavin wich zurück und Liv weinte noch mehr. Ailish kam zu ihr, hielt ihre Hand, drückte sie sogar ein wenig. "J-ja. Es geht schon wieder. Ich ... Gavin ... bitte ... Ailish ... ich habe angst ... bitte verlasst mich nicht," flehte sie noch einmal. Gavin sollte begreifen, dass sie ihn nicht verraten woltle, auch wenn er selbst egrade schon gesprichen hatte. Sie kontne das, was da geschah nicht erklären. Wie denn auch? Sie hatte keine Ahnung, wie das funktionierte. Das ganze weinen machte sie schrecklich müde, aber sie wollte bei Ailish und Gavin bleiben.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 9:00 am

    Gavins Erinnerungen quollen förmlich über in seinem Kopf. Liv war so verzweifelt und erinnerte sich an Dazen. Dazen, der genauso gefleht hatte. Dazen, der Gavin angefleht hatte bei ihm zu bleiben. Dazen, der Gavin aus dem Fluss geholt hatte und Gavin, der ihm einfach so den Rücken gekehrt hatte. Er ging auf Liv zu. Ailish nahm ihre Schwester in die Arme und als Gavin nun wieder näher kam, wollte sie aufstehen und ihn aufhalten, aber dann sagte Liv, er solle sie nicht verlassen. Sie funkelte ihn an und Gavin stockte.
    „Ich... will dich gar nicht verlassen.“, sagte Gavin. Er kniete sich vor sie, betrachtete Ailish, die nicht so Recht verstand, doch schließlich, ließ sie Liv los und Gavin schloss Liv in seine Arme und legte seine Wange auf ihren Scheitel. „Ich hab's doch versprochen.“ Ailish hätte sich unter normalen Umständen gewünscht an Livs Stelle zu sein, so aber freute sie sich einfach nur, dass er sein Wort hielt und für Liv da war.
    „Ich habe es doch versprochen...“, wiederholte er und lächelte dabei. „Hab keine Angst.“ Dieses Mal konnte Liv überhaupt nichts sehen. Offenbar funktionierte die Gabe nicht immer. Wobei Gavin eine Idee kam. Wenn sie Erinnerungen sehen konnte, konnte sie dann auch Erinnerungen sehen, die... nur einen Wimpernschlag zurück lagen? Er blickte zu Ailish und fragte ganz leise: „Kannst du das sehen?“
    Doch Liv sah absolut nichts. Vielleicht würde man diese Gabe jedoch trainieren können? Es war nicht undenkbar und doch machte es Gavin angst, sie könne sein Geheimnis irgendwann herausbekommen. Sein tiefstes und abgrundtiefes Geheimnis... Das die gesamte Welt, so wie sie war dem Untergang weihen würde...
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 9:48 am

    Was in Gavin vor sich ging, konnte sie nicht wissen, doch sie hatte diese Bilder vor Augen. Es musste entsetzlich sein, seinen eigenen Bruder zu töten. Was immer geschehen war, sie konnte es nicht nach vollziehen, denn sie war nicht dabei gewesen sondern hatte nur die Erinnerung gesehen. Ailish umarmte sie und Liv legte irhen opf an irhe Schulter. Sie liebte irhe Schwester und war froh, sie bei sich zu wissen. Gavin kam zu ihr, was Ailish offensichtlich dazu veranlasste, sie los zu lassen. Gavins Arm legten sich um sie und seine Wange auf irhen Scheitel. Es war ein schönes Gefühl. Er hatte es versprochen ... er würde bleiben, bei ihr, bis sie wieder sehen könnte. "N-nein," antwortete sie auf seine Frage hin. Vielelicht könnte man es trainieren, doch das waren gerade nicht die Sorgen die sie hatte. Liv würde nun elernen müssen, ohne ihre Augen klar zu kommen. Ein Stab wäre da sicher hilfreich. Sie schmiegte sich wieder an gavin, fragte sich, wo Ailish war, denns ie war ja ihre Schwester udn irh sollte sie doch mehr vertrauen, als Gavin, aber er war eben irgendwie ein Ruhepool, wärend Ailish imemr aufbrausend war. "Ailish? Kümmer dich bitte um Tryn. Und sei Gavin bitte nicht böse. Er ist kein schlechter kerl. er ist lieb ... ich kann es spüren," flüsterte sie die letzten Worte. Sie war wirklich ziemlich am Ende, und froh jemanden zu haben,d er bei irh war. Ailish hätte sicher wieder nur geschimpft, weil sie sich ärgerte, aber genau das konnte Liv jetzt wirklich nicht gebrauchen. Liv schmiedete jetzt schon Pläne, was sie machen wollte, was sie lernen woltle udn sie würde nicht aufgeben. "Danke ... Ich danke euch Beiden," flüsterte sie nun.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 10:04 am

    Ailish schimpfte aber nicht im Geringsten. Sie sah, wie das Prisma ihre Schwester hielt. Wie er sie umklammerte, als sei sie sein wertvollster Besitz und irgendwie... Sie dachte wieder an die Bibliothekarin und was sie gsagt hatte, über seinen Geschmack. Irgendwie stieg nun ein Teil Scharm und Zorn in ihr auf. „Also... Also, dass wir uns nicht falsch verstehen, ja?!“ Gavin sah sie überrascht an und Ailish stand da wie eine Löwin, die ihr Junges verteidigte. „Dass du sie ja nicht begrapscht, klar?!“
    Gavin sah sie sprachlos an und war in all seinen Bewegungen erstarrt. Tryndamere sah auch auf das Prisma herab und sah ziemlich finster aus. Ailish stellte sich vor Tryn und stemmte die Hände in die Hüfte, wobei sie einen Blick drauf hatte, der diabolisch aussah und mit Tryn im Rücken, sah sie unbesiegbar aus.
    „Sie begrab...schen?“, fragte Gavin und war immer noch bewegungsunfähig.
    „Du hast schon Recht gehört, sollte ich das mitbekommen, schwöre ich dir, bei Orholam, werde ich dir die Finger brechen! Und es ist mir auch ganz egal, dass du dann das Prisma bist! Und dann ist mir auch egal, was du geleistet hast in den sieben jahren die du... die du...“ Ailish erschrak selbst über die Worte und Gavin fand die Kontrolle über seinen Körper zurück. Er erhob sich und ließ Liv nicht los. Er lächelte warm und wunderschön. „Schon gut.“ Ailish nahm die Hand vor den Mund und sagte: „Ich wollte nicht... Also...“
    „Ha! Das macht doch nichts. Ich bin schon 8 Jahre lang das Prisma. Vor 5 Jahren war der Krieg und da ich die Sieben schon überlebt habe, bleiben mir mindestens noch sechs Jahre!“, er sagte es, als sei es nichts. „Es wird in 7er Schritten gezählt. Es gab schon vor mir Prismen, die die erste Periode überlebt haben. Scheinbar hat Orholam mich ganz besonders gern.“ Er sagte es lächelnd und Ailish ließ sich davon blenden, aber Liv hörte deutlich den bitteren Nachgeschmack in seiner Stimme.
    „Also schön. Ich finde wir sollten die Fahrt noch etwas genießen, bevor wir in der Chromeria ankommen, wir...“ Er stockte zuckte zusammen und stützte sich ungewollt auf Liv, wobei er einen erschreckend schmerzvollen Laut von sich gab, den er erfolglos zu unterdrücken gedacht hatte.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 10:27 am

    So fühlte es sich also an, wenn jemand einen wirklich beschützte? E war unglaublich, wie er sie hielt. Dann aber kam der Schreck. Liv war eben so bewegungsunfähig wie Gavin. Hätte sie ihr Augenlicht nicht verloren, sie hätte ihre Schwester mit hochrotem Kopf angestarrt, konnte es aber eben nicht. Rot war sie denn noch im Gesicht. Vermutlich hätte sie laut los gelacht, wenns ie irhe Schwester unrd Tryn so gesehen hätte, doch nach Lachen war ihr gerae auch nicht und wie erwähnt, konnte sie es eh nicht sehen. Gavin stand auf, ohne sie los zu lassen, zog sie somit mit hoch. Er schien sich eben so sehr verhört zu haben, wie Liv auch. "AILISH," entwich es ihr empört. Das kontne doch nicht ihr Ernst sein. Sowas dem Prisma zu unterstellen. Ihre folgenden Worte klangen nicht eifnach nru ernst, Liv wusste auch, sie meinte es toternst. Allerdings klammerte sie sich gleich an Gavin, als Ailish von den sieben Jahren sprach udn Gavin erklärte er sei schon länger im Amt. Sie hörte sehr wohl diese Bitterkeit heraus udn fragte sich unweigerlich, ob es mit dem Zusammenbruch zu tun hatte. Noch fester klammerte sie sich an ihn, als er sich auf ihr abstützte. Sie woltle nicht das ihm was geschah. Sie wollte ihm doch helfen und er hatte es versprochen, hatte versprochen, sie nicht zu verlassen. "Ailish ... schnell ... er hat Schmerzen," erklärte sie ohne zu laut zu werden. "Gavin ... Gavin ist alles in Ordung? Was hast du denn nur?" Sie klammerte sich an ihm, stützte ihn, wie er es für sie getan hatte.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 10:50 am

    „Was, aber was...!“, fragte Ailish und war schon wieder ganz aufgewühlt. „Was soll ich denn aber tun!?“ Sie sah zu Tryn und der war ebenso überfordert, wie die beiden Mädchen, während Gavin vollends die Kraft zu verlieren schien auch nur einen Moment noch zu stehen. Er stöhnte und sagte irgendwas, aber es war unmöglich das zu verstehen.
    „Tryn! Lauf zu Eisenfaust! Hol ihn her!“ Angesprochener nickte und vergaß sogar sein Schwert in der Pnik mitzunehmen. Stumm lag es auf dem Boden herum, während Ailish Liv half das Prisma zu stützen und auf das Deck zu legen. Er rührte sich kaum, außer dass er vor Anstrengung zitterte und starke schmerzen zu haben schien. Dann gab er einen entsetzlichen Schrei von sich und spätestens jetzt würde die ganze Schwarze Garde wissen, dass irgendwas nicht stimmte. Ailish nahm Liv in den Arm, wendete das Gesicht von Gavin ab und zog Liv dabei weg. Sie wendete das gesicht nur deshalb ab, weil sie fürchtete irgendwas furchtbares musste jeden Moment geschehen, während man lautes Getrampel hörte und Tryn mit Eisnefaust zurück kam.
    „GAVIN!“, rief der strake schwarze Mann und kam krachend neben dem Prisma auf die Knie.
    „Bitte nicht!“, flehte er. „BITTE ORHOLAM BITTE NICHT!“
    Gavin stöhnte und Eisenfaust hielt ihn fest, während er die Hand nach Liv ausstreckte. Sieben große Ziele... und erst zwei erreicht. Vielleicht konnte er Liv wenigstens noch die Wahrheit vermitteln. Er hatte nur ein Ziel, welches er unbedingt noch hatte erreichen wollen, weil es selbstlos war, aber nun, fühlte er, wie sein leben schwand. Ailish gab Gavin Livs Hand. Dann riss Gavin die Augen auf und schrie in den Himmel: „ICH HABE ES VERSPROCHEN!!!“
    Eisenfaust sah ihn merkwürdig an und dem großen Schwarzen Mann liefen Tränen herab. „Bitte nicht...“
    Dann fiel Gavins Hand einfach herab und Gavins Körper erschlaffte einfach so. Eisenfaust, war am Ende. Er hielt Gavins Körper in Händen und starrte fassungslos auf ihn herab. Er sagte leise: „Ich habe noch nie ein Prisma sterben sehen... Ich habe... Gavin...“ Er weinte und erschreckendes Schweigen rauschte über das Deck. Ailish war total schockiert und nach einer schier endlosen Stille sagte jemand: „Idiot... Ich sterbe doch nicht so unspektakulär, verstanden?“ Eisenfaust sah Gavin in die halb geöffneten Augen und nun waren es Freudentränen, die links und rechts herunter liefen. Aus Gavins Augenwinkeln lösten sich rote Tränen und er schloss die Augen.
    „Du störrischstes aller Prismen...“, schniefte Eisenfaust und grinste dabei.
    „Ich brauche... Dunkelheit...“, sagte Gavin und hatte die Augen nun fest geschlossen.
    „Sollst du haben.“, schniefte Eisenfaust und hob ihn hoch. Ailish lachte und half Liv auf. Sie wollte bestimmt bei ihm bleiben und er hatte bestimmt nichts dagegen sie bei sich zu haben. Andererseits, musste er sicher auch einfach mal seine Ruhe haben. Nun er schien sich nicht dazu äußern zu wollen. Erst mal ging sie Eisenfaust nach.
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 11:12 am

    natürlich Kopflos wie immer ihre liebe Schwester. Warum war sie nicht ein bisschen praktisch veranlagt und behielt die Nerven wenns drauf an kam. Irgendwie schaltete sie dann aber doch und half Liv endlich. Nichtd as Gavin gerade wer weiß wie Schwer war, aber Liv kontne sich selbst kaum halten, denns ie sah jja nichts und hatte Angst er würde ihr irgendwann aus den Armen gleiten. Gemeinsam legtens ie ihn auf das Deck. Tryn lief los um Eisenfaust zu holen. Polternd kamens ei angelaufen, wärend Liv von ihrer Schwester weg gezogen wurde. Ailish hielt Liv in den Armen, wärend Liv das gefühl nicht los wurde, irgendwie das Weinen heute nicht mehr einstellen zu können. Sie hatte Angst um gavin, ihren Beschützer, der ihr versprochen hatte, bei ihr zu bleiben, bis sie wieder sehen könnte. Ailish würde sie nie allein alsssen,d as wusste ie und hätte sie Tryns Blick vorhin gesehen, hätte sie auch gewusst,d as er sie nicht mehr so ohne weiteres allein lassen würde. Denn noch wollte sie diese Gruppe nicht mehr missen. Gavin musste schreckliche Schmerzen haben. Er schrie so laut auf, das Liv glaubte, sämtliche Leute ind er Nähe müssten ihn gehört haben. Wachen kamen angerannt. Liv konnte Eisenfaust hören, wie er sprach und sie hörte irgendwas krachen. Eisenfaust flehte Ohalam an, wie sie hörte udn gavin ... Liv wurde eine Hand in die ihre gelegt. das musste Gavins sein. Er schrie, er habe es versprochen, dann fiel seine hand herab. Liv wurde blass. Sie wurde sogar panisch. Als sie die Worte Eisenfausts hörte, schrie sie auf und woltle sich losreißen, um zu ihm zu kommen, aber Ailish schaffte es locker sie zu halten. Gerade drückte sie sich wieder an ihre Schwester, als sie seine Stimme hörte. Zwar schwach aber er lebte. Eisenfaust schniefte. er schien gavin wirklich sehr zu mögen. Ailisch half Liv auf udn führte sie. Ungewohnt ar es, nun selbst zu laufen. Es klappte aber und sie kamen sicher unten in den Kajüten an. Liv entschloss sich, bei Gavin nur dann zu bleiben, wenn es ihm nichts aus machte ... er es wirklich wünschte. In seiner Kajüte lag er nun auf dem bett. "Möchtest ... du allein sein?" fragte sie ihn leise. Sie wollte ihn nicht aufregen. Er brauchte wirklich ruhe. Ihr würde die Dunkelheit nichts mehr ausmachen, denn die hatte sei nun immer vor sich.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 11:36 am

    Als sie alle unten angekommen waren, führte Ailish Liv bis zu dem Bett des Prismas, der von Eisenfaust abgelegt wurde. Er lag da und rührte sich kaum ein Stück. Er atmete ruhig und der Hauptmann der Schwarzen Garde blieb einen Moment noch stehen. Dann sah er auf Ailish hinab, die ihre Schwester gedankenverloren anschaute. Irgendwie begriff sie, dass sich Livs Zuneigung zum Prisma auf mehr stützte als seine Funktion in dieser Welt. Obwohl er sie – wenn auch unabsichtlich – geblendet hatte, schien sie ihm zu vertrauen. Schien ihn sehr zu mögen und zwar Gavin und nicht das Prisma.
    „Nein!“, hörte sie Gavin sagen. „Nein...“ Er schllug die Augen auf und nahm ganz schwach Livs Hand. „Ich...“ Er holte tief Luft und sagte. „Leg dich... zu mir.“
    Ailish schloss die Augen und ihre Brauen zogen sich zusammen. Ihr Fäuste ballten sich und sie packte Gavin am Kragen, der überrascht die Augen aufriss und in die lodernden Augen von liv sah. „Was hab ich dir gesagt über...“ Unsanft wurde sie von Eisenfaust zurück gerissen: „Was fällt dir eigentlich ein, hm?!“, wies er sie zurecht und Ailish sagte laut: „Bei Liv hört die Freundschaft auf! Ich bin nicht bereit, sie einem alten Knacker zu überlassen!“
    Gavin sah hinüber zu ihr: „Alter... Knacker...?“
    „Wie redest du denn über den hohen Lord Prisma?!“, fuhr Eisenfaust sie an und Ailish konterte: „Ach jetzt auf einmal hoher Lord. Hast du ihn nicht vorhin geduzt???“ Einen Moment schwieg Eisenfaust und Ailish grinste ihn triumphierend an. Dann sagte der Hauptmann: „Wenn du nicht augenblicklich dieses Zimmer verlässt, knüpf ich dich auf!“
    „Ich stehe unter dem Schutz von dem Prisma!!“
    „Aber ich diene ihm nicht direkt!!“ Nun blitzten seine Augen förmlich und sein Grinsen war alles andere als liebenswert. Gavin hörte sich das ganze eine Weile an und griff nach Livs Hand. Er zog sie sanft zu sich und sagte leise: „Hab keine Angst. Ich... tue nichts unanständiges... Ich will nur nicht...“ Er stockte und seine Stimme nahm einen schmerzvollen Unterton an. „...alleine sein.“ Die beiden anderen zeterten noch einen Augenblick und dann räusperte sich Gavin. Beide hielten den Mund, sahen ihn an, und während Eisenfaust rot anlief vor Scharm, war es Ailish, die vor zorn anlief. Beide sagten gleichzeitig: „Aber! Aber das geht doch nicht!!!“
    „Ich fürchte, wenn ich noch länger dem Licht ausgesetzt bin sterbe ich...“, klagte Gavin leise und hüstelte. Ailish und Eisenfaust erschraken gleichermaßen und sagten dann ganz leise: „Verstehe.“ „Also, wenn er dich angrabbelt...“ „Wir sind schon weg.“ „... tritt ihm in die Eier...“ „Angenehme Nachtruhe.“ „Dann ist er außer Gefecht!“
    „Du kleine Furie, was fällt dir ein so über ihn zu sprechen!“, wisperte Eisenfaust und Ailish antwortete: „Sie ist meine SCHWESTER!“, dann fiel das Schloss in die Tür.
    Gavin seufzte und sagte dann schon während er einschlief: „Endlich... Du hast... eine ganz... tolle... Schwester.“ Was sie nicht sah, war die Träne, die seine Wange herab lief, als er an seinen Bruder dachte.
    Tryndamere hatte sich vor dem Zimmer postiert und würde niemanden hinein lassen. Außer vielleicht Eisenfaust. Ailish stand bei ihm und sagte: „Sag mal.. Du und Eisenfaust... Warum habt ihr euch bekämpft?“
    „Um zu sehen, wer besser ist.“
    Ailish guckte ihn dümmlich an und begriff nicht, wie man so doof sein konnte. Sie holte Verbandszeug und kam wieder. „Knie dich hin.“, verlangte sie und Tryndamere tat es. Dann verband sie ihm den Arm und während sie das tat sah Tryndamere sie ganz seltsam an, was sie jedoch nicht mitbekam. Als sie fertig war, strahlte sie ihn an und sagte: „Fertig!“ Er betrachtete sie, sah ihr in diese wunderschönen blauen Augen und richtete sich dann wieder auf. Verwundert sah er an sich herab und fragte sich, wieso sein Herz so schnell schlug. Ailish hingegen machte es sich neben ihm bequem und fiel irgendwann erschöpft gegen ihn. Weshalb auch er sich setzte und sie es sich nach kürzester Zeit auf seinem Bein bequem machte. Erst verunsicherte Tryn das, doch dann lächelte er. ER LÄCHELTE! Und ließ sie dort schlafen.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 9:01 pm

    Ailish war so lieb. Liv liebte ihr Schwester wirklich. Es musste für Ailish irgendwie schwerer sein, ihre Schwester nun blind zu wissen, als für Liv selbst. Ailish brachte sie zu Gavin, der irhe Hand nahm. wie schwach er war. Er wollte nict das sie ging. Das freute sie irgendwie, doch lächelte sie nur schwach ... oder eher sanft. Er woltle das sie sich zu ihm legte, was sie gern tun würde, würde ihre Schwester nicht gerade wieder zur Furie werden. Irgendwie musste Liv grinsen. Hätte sie allerdings gesehen, wie sie Gavin am Kragen packte, sie wäre dazwischen gegangen. "Ailish ... AILISH ... Hör auf." Sie hörte ja nicht mal auf sie, sondern legte sich unvermittelt direkt mit Eisenfaust an, der sie gern hinaus werfen wollte, doch irgendwie schienen die Beiden ja gar nicht zu merken, das sie sich gerade vor Gavin die Schädel einschlagen wollten. Er räusperte sich und die Beiden stritten sich leise weiter. Gavin zog sie näher zu sich heran. Liv legte sich zu Gavin, der nicht allein sein wollte und ihr versichert hatte, er wolle nichts unsittliches tun.Ailish hatte ihr gesagt was sie tun sollte, sollte Gavin etwas versuchen, was sich nicht gehörte, doch das würde sie bestimmt nicht brauchen. Sie vertraute Gavin mehr, als sie es eigentlich tun sollte. Es war beruhigend zu wissen, das sie eine so wundervolle Schwester hatte, die sich so sehr um sie sorgte. Sie gab Gavin recht ... sie hatte eine fantastische Schwester. Er würde also sterben wenn er dem Licht länger ausgesetzt war. Später würde sie sicher danach fragen, doch nun war sie selbst viel zu müde. Sie kuschelte sich an Gavi an, blieb bei ihm liegen und schlief selber bald ein.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 9:58 pm

    Gavin schlief ganz ruhig und schien die Ruhe wirklich zu brauchen. Dass er unbedingt nicht alleine sein wollte, hatte ganz bestimmt einen triftigen Grund und irgendwie schien ihn dieser Grund auch wirklich nahe zu gehen. Irgendwie fühlte sich Gavin in Livs Nähe sicherer als sonst wo. Sie konnte nicht in seinen Augen lesen, was er wirklich empfand. Konnte in seinem Gesicht nicht lesen, wann sein lächeln echt war. Sie hatte nur seine Stimme zur Verfügung und sie sah auch sonst nicht, wie er sich fühlte.
    Eigentlich war es ja gerade Mal Mittag und doch schlief er schon wieder. Er musste endlich in die Chromeria, damit dieses Unwohlsein endlich aufhörte. Er bedauerte es, dass Liv nun nicht sehen konnte, wie es dort aus sah. Die meisten Menschen kamen nämlich aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn sie es das erste Mal sahen.
    Gavin schlief drei Stunden, dann wachte er wieder auf. Liv war noch bei ihm und er war froh darüber. Er hatte es zu verschulden, dass das arme Mädchen nichts mehr sehen konnte und nun musste er für sie sorgen. Nein er wollte. Sie war wirklich hübsch, aber das war zweitrangig. Er würde ihr eine Augenbinde besorgen, die nicht so abgeranzt aussah, wie der Rest auf diesem Schiff. Vielleicht auch einen Schleier. Wie sie wollte. Er würde sie bei Gelegenheit darauf ansprechen und sie fragen.
    „Liv? Ich will dich nicht beunruhigen, aber sobald wir angekommen sind... Muss ich dich für den Moment alleine lassen. Damit... es mir besser geht und ich muss mich um einige wichtige Dinge kümmern. Aber ich verspreche dir, dass ich wieder zu dir zurück komme.“
    Draußen polterte etwas und schon begann Ailish draußen wieder zu zetern: „Kannst du nicht aufpassen?!“ Jemand murmelte was zurück und Ailish keifte: „Dann heb doch deine Füße!“
    „Du ungehobeltes Gör ich werde dich...“, ein Schwarzgardist, doch Tryn ging offenbar dazwischen und sagte mit seiner dunklen und Furcht erregenden Stimme: „Geh!“
    „Danke, Tryn.“, flötete Ailish nun wieder und dann war es still. Gavin grinste und dann kicherte er. „Zum Feind will man sie nicht haben.“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 10:35 pm

    Auch Liv schlief ganz ruhig. Das viele Weinen hatte sie müde gemacht. Als sie aufwachte, wusste sie nicht so recht, ob es Tag oder Nacht war. Sie hielt die Augen geschlossen, denn wofür sollte sie sie auf behalten, wenn sie doch eh nichts sehen würde. Sie kontne Gavins Züge vieleicht nicht sehen, aber an der Stimme konnte sie auch lesen. Zwar noch bei weitem nicht so gut, wie manch ein Anderer, der vielleicht schon Jahre ohne das Augenlicht verbrachte, doch bald würde auch sie das erlernen. Sich eben auf Gehör udn Geruch und tastsinn verlassen müssen, bedeutete, die Dinge anders wahr zu nehmen. Sie hörte gavins ruhigen Atem und wollte sich am liebsten noch mehr bei ihm einkuscheln. Er war so lieb ... auch wenn er sie geblendet hatte. Sie gab ihm noch immer nicht die Schuld, würde es wohl nie tun. Gavin war wach geworden ... er sprach mit ihr und sie kuschelte sich ängstlich an ihn. "Du ... du hast es versprochen ... und ich .. ich vertaue dir. ich werde ... warten." Mochte sein, sie kontne es nicht sehen, aber sie würde es hören udn spüren können. Irgendwie ... hatte sie plötzlich nicht mehr das Verlangen danach, irgendwelchen Unsinn an zu stellen. Sie wollte einfach nur bei Gavin sein und die Ruhe genießen. Draußen polterte es und sie hörte Ailish schon wieder, wie sie wetterte. Ein Schwarzgardist schien irgendwie Wiederworte zu geben und Tryns Stimme erklang auch. Er hatte noch nie wirklich Partei für einen der Beiden ergriffen, doch nun tat er es für Ailish. Liv lächelte. "nein ... wirklich nicht ... Würde man sie entführen, würden die Entführer noch drauf zahlen um sie wieder zurück bringen zu dürfen, aber ich liebe sie trotzdem." Ihr Gesicht wandte sich zu Gavin, als sähe sie ihn an. "Warum ... tötet dich das Licht?" Sie sah wirklich besorgt aus, auch wenn ihre Augen nur starrten.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 10:46 pm

    Gavin folgte ihren Ausführungen und lächelte beim Klang ihrer Stimme. Liv spürte, wie er lachte und hörte es dann auch. „Ach das. Ich wollte dich nicht erschrecken. Das habe ich nur so dahin gesagt, damit Eisenfaust Ailish mit nimmt und mich in Ruhe lassen.“ Er lächelte, als er das sagte: „Aber... Es ist nicht so einfach, so ein einfältiges Prisma wie ich zu sein, Liv. Dass es mir so furchtbar schlecht geht, hängt damit zusammen, dass ich... meine Pflichten vernachlässigt habe.“ Er seufzte und sprach dann weiter: „Das da draußen vorhin war vermutlich Orholams Rache, dass ich ihn vernachlässige.“ Er setzte sich auf, rieb sich die Schläfen und erklärte dann weiter: „Du weißt sicher was Wandler sind, hm? Sie benutzen Licht um ihre jeweilige Farbe zu wandeln. Das sichtbare Licht: Rot, Orange, Gelb, Grün und Blau und die beiden Unsichtbaren: Ultraviolett und Infrarot. Je mehr gewandelt wird auf der Welt um so unausgeglichener ist unsere Welt und Ich muss dafür sorgen, dass sie wieder ins Gleichgewicht kommt. Das... habe ich versäumt und deshalb... Weil ich auf das Gleichgewicht so empfindlich reagiere geht es mir schlecht. Das ist alles. Wenn ich wieder in der Chromeria bin, werde ich das Gleichgewicht wieder herstellen und dann wird es auch wieder gehen.“
    Gavin hatte ja keine Ahnung, dass Liv noch nie etwas von dem Wandeln an sich gehört hatte und irgendwie kam ihm das auch nicht in den Sinn. Aber er würde ihr ganz sicher all ihre Fragen beantworten können, wenn sie denn welche hatte. Draußen ertönte wieder eine Stimme, dieses Mal war es Tryn: „Kein Zutritt.“, brummte er.
    „Aber ich habe...“
    „Troll dich!“, sagte Tryn nun noch düsterer und energisch. Dann war wieder Ruhe.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 11:06 pm

    Draußen war wieder Ruhe eingekehrt. Liv lauschte Gavins Worten. So er wollte sie also nur los werden, um Ruhe zu haben. Irgendwie brahte es Liv zum lächeln. Sie hielt die Augen egschlossen, auch wärend sie sprachen. Gavin setzte sich auf udn tat irgendwas. Sie kontne es am raschelnd er Kleidung hören. Verrückt, was man nicht alles wahr nahm, wen man nichts sehen konnte. Sie selbst blieb liegen, drehte sich so auf die Seite, das sie ihm weiter zuhören konnte. "Ich ... ich habe keine Ahnung .. was Wandler genau tun oder ... was wandeln genau ist." Irgendwie fühlte sie sich gerade schrecklich dumm. "Was ... was ist die Chromeria?" wollte sie wissen. Immerhin würden sie bald da sein udn Ailish würde sich dort sicher um sehen wollen. Liv würde sie begleiten, würde sie es wollen, aber einfach würde es sicher nicht werden, denn sie würde zum ersten Mal so herum laufen, ohne zu sehen, wo etwas war. "Ich werde einen Stab brauchen ... und du ... bitte lass mich nicht so lang allein." Warum sie ihm so sehr vertraute udn so sehr seine Nähe wollte, war ihr selbst noch nicht kalr. Es war eben anders als bei Ailish. Sie hatte ihre Schwester lieb und wollte sie nicht missen, war gern bei ihr, doch oim Moment, war gavin der, der ihr viel erzählen konnte, ihr Fragen beantwortete udn irh das gefühl von Sicherheit gab. Sie sah vor sich, wie Ailish ihn umgerannt hatte ... Seine Augen .. sie hatten in allen Farben geleuchtet. Sein Haar war rot, aber eben nicht so ein fürchterliches Karottenrot, sondern eher ... Feuerrot. So rot wie der Sonnenuntergang. Wenigstens hatte sie ihn sehen dürfen. "Habe .. ich dich ... ich meine .. als du hier im dunkeln saßt ... als diese Lichter ... udn die Düfte überall hier waren, hast du da versucht die Welt wieder in Einklang zu bringen? War der Blitz ... warer sowas wie ein Schutz für dich?" Jemand woltle offebar herein kommen. Sie hörte Tryn, wie er jemanden weg schickte. Widerworte würde dieser Rise wohl sicher nicht zulassen.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 11:24 pm

    Nun dass sie fragen hatte, war ganz normal. Normalerweise trauten Menschen, die ihm begegneten sich nicht ihm auch nur eine Frage zu stellen. Außer wenn er gerade unterrichtete. Was er hin und wieder über sich ergehen lassen musste.
    „Du kommst nicht aus der Stadt...“, stellte er fest. „Dieses Wandeln... Es bedeutet Licht in etwas Greifbares zu verwandeln. Um etwas zu erschaffen brauchen Menschen also die Sonne oder Feuer. In vollkommener Finsternis, kann nicht mal ich wandeln. Um eine Farbe wandeln zu können muss man sie sehen. Um also Grün zu wandeln ist ein Wald ideal. Blau hat man meist schon am Himmel oder im Meer. Die meisten Menschen können entweder gar nicht oder nur eine Farbe wandeln, aber es gibt auch Leute, die mehrere Farben wandeln können. Ich bilde die Ausnahme, Ich kann mich aller Farben bedienen und muss sie nicht mal sehen. Infrarot kann man nicht sehen, aber wenn man Wärme zur Verfügung hat, kann man daraus Feuer erschaffen Und Ultraviolett... Nun diese Farbe kann man immer Wandeln, WENN man sie wandeln kann.“ Er überlegte ob das nicht ein bisschen Viel für den Anfang war. „Die Chromeria ist die Universität, die alle Wandler ausbildet. Die meisten Menschen können nicht wandeln und daher hören sie auch nicht so viel darüber. Außerdem ist dies der Sitz des Spektrums und … nun ja mir. Die Chromeria ist allerdings nicht nur eine Uni, sondern sie ist dafür verantwortlich, dass die Sieben Reiche friedlich miteinander umgehen. Jede Farbe repräsentiert ein Land. Natürlich gibt es auch noch andere Reiche, zum Beispiel das, wo euer großer Freund her kommt, auf die wir keinen Einfluss üben. Aber Politik interessiert dich vermutlich weniger.“
    Den Stab würde er ihr selbst anfertigen, wenn er wieder Licht hatte. Er war immer noch nicht darüber hinweg, sie geblendet zu haben und zu allem Überfluss sprach sie genau das auch noch an. Er holte Luft und dann verließ ihn diese Luft als ein Seufzer. Er blickte Liv an und strich ihr sanft über den Arm. „Ja.“, antwortete er. „Ich habe versucht die Welt in Einklang zu bringen. Mehr oder weniger.“ Er machte eine Pause. „Es hat nicht geklappt, daher... daher dieses grelle Leuchten. Also... Ich hätte warten sollen. Ich hätte einfach nur noch ein bisschen warten sollen. Aber es wird schlimmer. „Ich hätte einfach nur noch ein bisschen länger warten sollen.“ Er blickte auf seine Hände. Nun zumindest dahin wo er seine Hände vermutete.
    „Blaue Augen filtern das meiste Licht. Sie sind am empfindlichsten. Wandler mit blauen Augen haben einen natürlichen Vorteil.“ Gavin seufzte erneut. „Ich hatte auch mal blaue Augen.“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 11:39 pm

    Liv hörte ihm zu, schüttelte dann den Kopf, nicht ahnenend,d as er das nicht sehen konnte. Sie wollte ihn nicht unterbrechen. Licht in etwas greifbares zu wandeln. Sonderbar. "Aber gibt uns den Orhalam nicht schon alles was wir brauchen? Warum muss dann das Licht gewandelt werden? Es ist doch ... Ich verstehe das nicht. Bei uns Zuhause... haben wir die Dinge, die wir brauchten aus der Natur genommen, und Holz zurecht geschnitzt oder geschlagen. Sicher wäre das mit wandeln viel einfacher gegangen, aber ... so weiß man doch schließlich, was man selber schaffen kann." Es klang irgendwie so bequem, das Licht zu wandeln. Was die Chromeria an ging ... "Dann ... ist die Chromeria keine Stadt?" Irgendwie ängstigte es sie nun schon wieder. "Aber ... heißt das wir bleiben hier auf dem Schiff udn warten hier auf dich?" Nein, Politik interessierte sie nun wirklich gar nicht. Das war irgendwie nicht wirklich interessant. "Gavin? Es tut mir leid ... das du dich jetzt meinetwegen schuldig fühlst." Sie setzte sich auf, tastete nach seinem Arm und umarmte ihn. "Ich werde dir nie die Schuld dafür geben hörst du? Und ich will auch nicht das du sie dir weiterhin gibst. Alles was geschieht, hat einen Sinn. Orhala wollte das ich in eben jenem Moment da bin und das Augelicht verliere. Du warst nur sein Werkzeug. Dich trifft also wirklich keine Schuld." Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter und drückte ihn vorsichtig, denn sie hate das Gefühl, das es ihm nicht gut ging. Lass uns nicht mehr davon reden. Es ist geschehen und wir können es nicht rückgängig machen. Wir werdene inen Weg finden und ... und du ... du hast mir etwas versprochen. Ich vertraue dir."
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 11:53 pm

    Was sie nicht wusste, war dass Gavin bereits allen Glauben an Orholam verloren hatte und das, wo die Menschen behaupteten, dass er ihm doch am nächsten stehen müsste. Gavin ballte die Fäuste. Er wusste nicht was er sagen sollte und ein Klos bildete sich in seinem Hals. „Die Menschen sagen mir oft, ich sein ein Gott, Liv...“, begann er und mit einem Mal durchzuckte sie eine Erinnerung. Sie sah, sich selbst, wie Gavin sie gesehen hatte, als sie von ihm geblendet wurde. Dann sah sie wie viele viele Menschen von ihm getötet wurden und schließlich auch, wie jemand lächelnd vor ihm stand und er ihr einen Dolch in die Brust rammte.
    „Weißt du was passiert, wenn man Wandelt? Es bildet sich ein Halo um die Pupille und er wächst mit jedem Mal wandeln. Er verdrängt die eigene Augenfarbe und irgendwann... Irgendwann Füllt er die Iris komplett aus. Nun müsste man sich fragen, was danach geschieht? Ich sag es dir. Der Halo zerspringt und dann wird man zu einem Farbwicht. Jemand, der vollkommen von der Farbe besessen ist und gefährlich wird. Viele Unglücke entstehen dann aus solchen Menschen. Niedergebrannte Städte von einem roten Wicht. Sie können nur zerstören und töten.“ Gavin hielt inne. „Und weißt du warum es so wenige von ihnen gibt?“ Nun schluckte er schwer und seine fröhliche lässige Art war vollends verschwunden. „Bevor das passiert, bevor der Halo springt, versammeln sich die Wandler, die kurz davor sind ihn zu durchbrechen. Sie nennen es die Befreiung. Sie treten vor das Prisma. Jeder einzelne berichtet ihm von Sünden und erbittet Vergebung und Absolution.“ Er erklärte es ihr, als ihr Kopf auf seiner Schulter lehnte. „Und dann bitten sie mich sie zu töten.“ Er schluckte. „Sieben Mal. Sieben Mal habe ich dieses Ritual durchgeführt. Nach dem Krieg waren es so viele Wandler, dass ich nicht mal jeden anhören konnte. Wie könnte ich jedoch einem hoffnungsvollen Menschen abschlagen, was er sich von mir erhofft und alle Träume zerstören? Sie nennen es Befreiung... Ich nenne es Mord.“ Wieder lief eine Träne. Er glaubte einfach diesem unschuldigen Mädchen alles erzählen zu können. „Liv... Ich bin kein Gott, ich bin ein Monster.“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Sep 12, 2013 12:48 am

    Ob es nun Orholam gab oder nicht ... die Menschen brauchten imemr etwas woran sie glaubten udn verloren sie irhen Glauben, wurden sie irgendwie ... sie verloren sich. Das Gavin nicht mehr an ihn glaubte, war eben so. Sie selber glaubte auch nicht an ihn, aber da er das Prisma war, glaubte sie, sie müsse ihm halt eben sowas sagen. Sie hörte ihm zu, ließ ihn bis ganz zuende reden. Die Bilder die sie sah ... waren furchtbar. Sie erkannte, dass das Prisma nichts weiter als ein Hochrangiger Mordbeauftragter war. Sie verstand ihn ... reimte sich seine Erzählungen mit den Bildern zusammen. Es nahm ihn sehr mit, was sie aus seiner Stimme erahnen konnte. Sie würde niemalndem jemals davon erzählen,d enn es würde die Hoffnungen der Menschen irgendwie zerstören. Die Mädchen, die sich so dämlich verhalten ahtten, das man sie eigentlich nur verachten konnte, taten ihr plötzlich leid. Sie lauschte ihm weiter, drückte ihn ab und zu ein wenig fester, als leide sie mit ihm und schließlich ... schließlich meinte er, er sein ein Monster. "Gavin ... ich weiß nicht ob es einen Gott gibt ... aber es gibt das Prisma, an das die Menschen glauben. Du bist, was sie aus dir machen. Du gibst ihnen Hoffnung ... aber hast selber so gar keine mehr nicht wahr? Ich habe das Gefühl ... es quält dich so sehr. Sag ... dein Bruder ... war er auch einer von denen die Befreit werden wollten?" Sie verstand irgendwie, warum er blaue Augen so mochte und glaubte nun auch zu verstehen, warum er seinen Bruder getötet hatte. "Lächeln sie denn immer dabei?" Es war ihr ja gar nicht bewusst,d as er nicht wusste, das sie seine Erinnerungen schon wieder gesehen hatte. "Du bist kein Monster Gavin ... Das was du tun musst ist grausam und tust du es nicht ... werden viele Unschuldige sterben. Sie sind alle zu Feige sich selbst das Leben zu nehmen und wollen in dem Gewissen sterben, das richtige und vor allem ohne Sünden zu sterben. Du gibst ihnen Hoffnung und deshalb sehen sie dich als Gott. Ich sehe dich ... als der, derdu bist. Ein Mensch ... Gavin ... der mich beschützt, weil ich so dumm und so unachtsam war. Du bist ein liebenswerter Mensch und wenn es auch nur wenige sind, so gibt es doch jene die dich gern haben." Wo nahm sie diese Worte denn nud alle her? Vermutlich kam es, weil sie so viel nach dachte, sich so viele Gedanken um ihn gemacht hatte.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Sep 12, 2013 1:05 am

    Gavin lachte ein mal freudlos auf. Es tat gut in den Arm genommen zu werden. Das war schon lange nicht mehr vorgekommen. So lange nicht. Das letzte Mal war es seine Mutter gewesen, als sie an der Befreiung teil genommen hatte. Es war so unfair das Prisma sein zu müssen. Sie hatte sein Geheimnis gekannt und sie hatte darüber hinweg gesehen. Sie hatte sein Geheimnis mit ins Grab genommen und ihm erklärt, dass sie mehre Morde begangen hatte, sein Geheimnis zu schützen. SIE hatte an Orholam geglaubt.
    „Wenige? Die meisten lieben mich, gleich gefolgt von denen, die mich los werden wollen. Und dann sind da noch jene, die mich schützen wollen, weil es ihre Pflicht ist.“ Er seufzte streckte sich aus und sagte dann: „Wie wenig du weißt... Der Krieg des falschen Prismas. Es gibt immer nur ein Prisma auf dieser Welt, Liv. Nur eins. Mein Bruder und ich... Wir hatten beide die Fähigkeit, alle Farben zu wandeln und Dazen führte einen Krieg gegen die Chromeria an. Am gespaltenen Felsen in Tyrea... Dort haben wir zuletzt gekämpft. Gavin... Ich ging als Sieger hervor. Mein Bruder zog den Kürzeren. Der Krieg verschlang so viele Menschen und ich... Ich habe meinen Bruder nicht befreit. Habe ihm keine Absolution erteilt und … Er hatte nie an Orholam geglaubt. Dazen... Nicht einen einzigen Tag.“
    Er lächelte leicht und sagte dann: „Es tut gut, jemanden wie dich zu haben. Du bist so unbefleckt von all den korrupten Menschen, die nur ihren Vorteil sehen. Du bist so ehrlich ohne Lügen ... Es tut mir leid.“ Wofür er sich genau entschuldigte, war nicht klar.

    Plötzlich krachte die Tür auf und Eisenfaust stand panisch im Zimmer: „LORD PRISMA!!! EIN MEERESDÄMON!“
    Gavin sprang aus dem Bett und rief: „Kümmere dich um die Mädchen!“ Das Boot schaukelte Plötzlich und Gavin war verschwunden. Eisenfaust schnappte sich Ailish und zog sie in den Dunklen Raum. „Haltet euch fest!“, rief er und eilte wieder hinaus. Ailish ging zu Liv und umklammerte sie.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Sep 12, 2013 1:36 am

    Es verletzte sie schon fast, das es so freudlos war, aber sie hörte ihm weiter zu. Was er sagte, ließ sie die Augenbrauen zusammen ziehen. "Gavin? Aber ... Ich meinte wenige die DICH lieben ... nicht das was du bist," warf sie leise ein. Sie lauschte ihm weiter, hörte, was er sagte udn schließlich ... es war nur dieser eine Satz, den er nicht mit Dazen, sondern mit gavin begann, der sie drauf kommen ließ, was sein riesen geheimnis war. Sie sagte nichts, sondern behielt es für sich. Niemals würde sie ihn verraten. Er war da, beschützte Ailish und sie und auf gewisse Weise sogar Tryn. Nein ... er war kein schlechter Mensch. er lebte das Leben eines Anderen. Hätte er es gewusst, er hätte es sicher nicht getan, doch so ... Er tat ihr so unendlich leid. Ja, sie wusste wenig, war aber nicht auf den Kopf gefallen. "Ich freu mich ... wenn ich für dich da sein kann," flüsterte sie und hob den Kopf. Sie hörte schon ehe die Tür auf ging, das jemand heran stürmte. Gavin sprang auf, wobei Liv zurück ins Bett fiel. Er hatte sich entschuldigt und sie vermutete, es ging entweder um die Lüge, oder um ihr Augenlicht, doch das war nun nebensächlich. Ailish kam herein, setzte sich zu ihr aufs Bett udn hielt irhe Schwester ganz fest in den Armen. Liv spürte wie das Schiff schaukelte. Ein meeresdämon, der wütend war, könnte sie alle auslöschen. Liv konnte nichts tun: Sie würde hier waren müssen mit ihrer Schwester. "Ailish .. halt dch fest hörst du? ich will dich nicht verlieren. Wo ist Tryn?" Der Hüne wäre sciher mit an Bord gegangen um gegend as Vieh zu Kämpfen. "Ailish ..." Sie packte eine Stange und hielt sich an ihr Fest. es schaukelte wirklich gefährlich. Hoffentlich geschah denen da oben nichts und vor allem Gavin nicht." Noch nie waren die Mädchen solch einer Gefahr ausgesetzt gewesen. Selbst Jared kam aus irgendeinem Loch gekrochen und sprang auf Livs Schoß, die ihnauch gleich packte. Das würde nicht leicht werden.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Sep 12, 2013 1:54 am

    Das Geschaukel hielt eine ganze Weile an. Sie konnten Männer rufen hören und dann wurde es ganz plötzlich ruhig. Das Schiff fuhr normal weiter und sie hörten Schritte. Ailish sah, wie der große Hauptmann unten in die Kabine kam und er machte keinen glücklichen Eindruck. Ganz im Gegenteil. Er vergewisserte sich gerade, ob es den beiden Mädchen gut ging und sagte: „Er... Das Prisma...“ Ailish ahnte schon das schlimmste, aber dafür war Eisenfaust nicht traurig genug. Er sagte nur: „Er hat den Dämon weggelockt.“
    Wie konnte ein Mann einen Dämon weglocken, auf offener See? Ailish war verwirrt. „Wie das? Kann er fliegen?“ Eisenfaust lachte freudlos und sagte dann: „Er ist das Prisma. Er kann ein Boot bauen, was beinahe über die Wellen fliegt, ja.“
    „Ein Boot? Das ist doch Unsinn...“

    Tatsächlich war es kein Unsinn. Denn anstatt zu Rudern hatte Gavin ein sehr schmales Boot gewandelt und anstelle der Riemen hatte er zwei Röhren ins Wasser gewandelt, durch die er stoßweise Ultraviolettes Luxin (Das feste Licht) pumpte und somit so schnell war, dass es eine enorme Belastung für seinen Körper war. Er lockte den Dämon so vom Schiff weg. Er wusste dass dieses Wesen lediglich sein Revier verteidigte und dass es ihm nicht darum ging unbedingt Menschen zu töten. Diese Riesen der Meere wurden zu Unrecht, als Dämon bezeichnet. Denn Gavin hatte schon einmal einen gesehen. Sehr friedlich waren sie sonst. Nach einer Ewigkeit, tauchte der Dämon ab und Gavin drehte um. Er war ganz schön verausgabt und seine Muskeln schmerzten schon. Erst am Abend kam er vollkommen erschöpft wieder zu dem Schiff, wo Liv und Ailish an Deck auf ihn warteten. Sie konnten ihn noch nicht entdecken, als Gavin ganz plötzlich die Kontrolle verlor. Verdammtes Ungleichgewicht. Das Boot zerbröselte zu Staub und Gavin klatschte ins Wasser, wo er krampfhaft versuchte, über Wasser zu bleiben. Wenn nur die Schmerzen nicht währen. Er strampelte sich ab, aber... Vergeblich. Seine Muskeln verkrampften und er ging einfach unter.
    So hatte er sich das nicht vorgestellt. Er schnellt wieder nach oben und versuchte zu rufen, aber er war zu erschöpft. Er brauchte ein Wunder.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Sep 12, 2013 2:38 am

    Liv war nicht begeistert, doch sie vertraute darauf, Gavin wusste, was er tat. "Doch Ailish ... er kann das. Ich weiß das er zurück kommen wird." Natürlich würde er das schaffen. Er war das Prisma ... nein ... er war Gavin ... und er hatte es ihr versprochen. Nach einer Weile, brachte Ailish Liv an Deck. Sie hatte solche Angst um ihn, das sie es selbst kaum glauben konnte. Sie atmete das Salzige Wasser ein und dachte an die Frau, die sie inder Höhle gesehen hatte. Ganz leise, so das es wirklich kein Anderer hören konnte,sprach sie zu ihr. "Bitte ... bitte beschütze ihn. Ich kann dir nichts geben dafür .... aber ich werde, wann immer ich an deiner Höhle vorbei komme, deine Fische wieder füttern." Fraglich war zwar, ob sie da wieder vorbei käme, aber wenn, dann würde sie ihr Versprechen einlösen.

    Umi hörte die Worte,m denn der Wind trug sie durch die Wellen zu ihr. Was meinte das Mädchen dennn nur mit ihm? Das Prisma? Vermutlich. Die ganze Zeit durch weg, blieb sie unter ihm, schwamm unter seinem Bot her, welches wirklcih atemberaubend schnell war und achtete darauf, was mit ihm war. Wenn dieses Mädchen ihre Fische fütterte, wann imemr sie bei ihnen vorbei kam ... würde es bald zu viele von ihnen geben. Anders herum .. hatte das Kind ein gutes Herz und Umi war gewillt ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Der junge Mann hatte tatsächlich viel Glück, denn er fiel. Einen Moment lang war sie noch unschlüssig, denn es schien er könne sich noch retten, doch dann sank er. Sie schwamm zu ihm, ergriff ihn und trug ihn an die Wasseroberfläche. Eigentlich nahm sie dem Meer nicht, was es sich holte, doch sie spürte, dieser Mensch war wichtig ... nicht nur für das Mädchen, sondern für so viele Andere auch. Vielleicht sogar für sie selbst. An der Oberfläche angekommen, sah sie ihn an und lächelte. "Da gibt es offensichtlich jemanden, die sich sehr um dich sorgt. Sie hat mich gebeten auf dich zu achten."

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Sep 12, 2013 3:00 am

    Gavin konnte das gesagte, durch den roten Vorhang aus Schmerz gerade so hören. Er wunderte sich, öffnete die Augen, die von einem roten Film bedeckt waren. Jetzt zu wandeln, war einfach nur eine saublöde Idee gewesen. Er hätte wissen müssen, dass sein Körper das nicht mit machen würde. Wer war diese Frau. Durch seine Wahrnehmung hindurch bemerkte er, dass sie ihn über Wasser hielt und der hämmernde Schmerz, der seinen ganzen Körper umschloss, als wolle er ihn in Stücke reißen verebbte langsam wieder. Prima. Und wer war diese Frau?
    „Wer... bist du?“, seine Stimme klang wie ein Reibeisen und immer noch liefen ihm Blutige Tränen aus den Augen. Wieso hatte er eigentlich so lange gewartet, die Welt ins Gleichgewicht zu bringen? Er schloss die Augen und ließ sich von der Frau zurück bringen. Als sie am Schiff ankamen, wandelte Eisenfaust eine Blaue Treppe um Gavin aus dem Wasser zu ziehen.
    Gavin fragte sich, wer die Frau wohl darum gebeten hatte ihm zu helfen und ihm fiel eigentlich nur die alte Meeresgöttin ein. Sie wurde seit Orholam nicht mehr verehrt und deshalb...
    Er verlor das Bewusstsein und Dunkelheit umfing ihn.

    Gavin wachte auf. Er befand sich auf einem Bett und es schaukelte nicht. Also entweder war es wirklich, WIRKLICH windstill oder er befand sich nicht an Bord seines Schiffes. Er richtete sich auf. War er alleine? Wahrscheinlich. Er stand torkelnd auf und lief drauf los, als er sich die Zehen anschlug. „Bei den Eiern Orho...!“, er stöhnte und zwang sich nicht zu fluchen. Er tastete nach dem Gegenstand und schließlich stellte er fest, dass er sich in seinem Turm befand. Wie war er hier her gekommen. Wo war Liv? Das war noch viel wichtiger. Er öffnete die Rollläden, mittels einem Mechanismus, der Ultraviolettes Licht benutzte. Aber nur einen Spalt. Liv war tatsächlich hier. Sie lag auf einem zusätzlichen Bett ebenso, wie ihre Schwester. Tryn war nirgends zu sehen. Komisch. Er bewegte sich nun leiser und das letzte was er wusste war, diese... Diese Frau. Sie hatte ihn aus dem Meer gefischt. Endlich konnte er diese Last von seinen Schultern wälzen. Er zog sich geschwind um.
    „Na? Wieder wach?“, fragte Ailish und Gavin erstarrte. Auch Liv schien wach zu sein. Gavin grinste und sagte schließlich: „Ich werde die Welt nun in Einklang bringen. Wollt ihr mitkommen?“
    „Und auch blind werden?“
    „Keine sorge. Dieses Mal wird es funktionieren.“ Ailish nickte und nahm Liv bei der Hand. „Wollen wir?“

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

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