Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten Akt II

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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mo März 11, 2013 10:25 am

    Zel schlenderte fast Richtung Eingang, als Kyla ihn rief und dass er stehen bleiben solle. Er dachte jedoch gar nicht daran, Luca wollte etwas zutrinken und er würde ihr etwas zutrinken holen. Doch dann blieb er augenblicklich doch stehen. Nämlich als Luca rief: „ZEL! WARTE!“ Er blieb stehen und Luca klebte förmlich an Kyla. Noch nie in ihrem gesamten Leben, hatte Luca ihren lieben Zel verletzt gesehen. Er war doch immer so... so... Tränen stiegen ihr in die Augen, die sie hastig weg blinzelte. Sie zog sanft an seinem Ärmel und drehte ihn zu sich herum. „Zel...“ Ganz vorsichtig, fast so, als habe sie Angst dem Stoff seines Umhangs weh zu tun, schob sie diesen beiseite. Zel reagierte sofort und schnappte sich ihre Hand, ehe sie etwas sehen konnte. Sie sah ihn fast erschrocken an. Seine eine Hand war blutbesudelt, aber nicht die, mit der er Luca fest hielt. Er kniete sich hinab und sah sie von unten hinauf an. Luca streckte ihre Hand nach ihm aus und sagte dann leise: „Was ist mit dir? Was ist los? Warum sagt du nicht, dass dir etwas weh tut? Zel... stimmt das? Würdest du... für mich sterben?“ Er nickte und dann konnte man das erste Mal eine wirkliche Regung in seinen Augen erkennen. Seine Augenbrauen zogen sich leicht zusammen und er sah traurig aus, als er die Tränen von Lucas Wangen herunter laufen sah. Er sah auf die Hand, die er fest hielt und ließ sie nun los, wobei er sich wieder erhob. Dann streifte er mit seiner Hand die Wange der kleinen und wischte die Tränen weg. Er ertrug es nicht Luca weinen zu sehen und stand hilflos in der Gegend herum. Luca griff nach dem Umhang und schlug ihn zurück. Der Umhang, den er an hatte, reichte bis knapp über den Boden und das Blut war an der Seite in seinen Stiefel gelaufen, weshalb man es erst gesehen hatte, als er gelegen hatte. Sie starrte auf die klaffende Wunde und das viele Blut und dann schrie Luca ihn mit einem Mal an: „Du Idiot! Und was soll ich machen, wenn du nicht mehr da bist?!“ Sie sah hinauf zu Kyla und rief nun ebenso laut: „Du bist doch Magierin. Hilf ihm! Los doch!! Mach ihn wieder gesund!!!“ Sie weinte dabei dicke Tränen.
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    Kyla

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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mo März 11, 2013 10:38 am

    Kyla schlug die Hände vor den Mund. Sie sah den dicken nassen Fleck an dem Umhang und Luca drückte irhen Schmerz erneut in Zorn und Wut aus. Er musste überfallen worden sein. Es machte sie irgendwie wütend und mit ihm musste sie anders verfahren, als mit Luca. Sie sah ihn an. "Sie hat recht Zel. Du bist kein Kind mehr. Warum hast du es nicht direkt gezeigt? Wie willst du sie beschützen, wenn du wegen so etwas stirbst? Darf ich es mir an sehen? Ich mache niochts, aber bitte lass es mich wenigstens sehen." Luca riss schond en Umhang weg und Kyla sah die klaffende Wunde, die das Messer hinterlassen hatte. "Ich bin kein Arzt Luca. Ich beherrsche die heilmagie nicht so gut, wie den Rest, aber... wenn er mich lässt, kann ich es versuchen." Sie kniete wieder vor Luca und drückte sie an sich. "Wenn er solche Angst hat, wird er es mich nicht tun lassen. Lauf schnell hinein und schicke jemanden nach einem Arzt, nur für den Fall das Zel es nict zu lässt." Sie ließ die Kleine los und schob sie direkt zu der Tür, um ihren Worten Nachdruck zu geben. Als sie sich wieder erhob, sah sie Zel an. "Darf ich es versuchen?"
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mo März 11, 2013 11:07 am

    Luca sah vollkommen verstört aus. Sie sah nach oben zu Zel, der vollkommen verwirrt auf sie runter sah und dann zu Kyla, die ihr erklärte, was zu tun war. Sie sah zu Zel und sagte: „Er wird sich helfen lassen.“ Sie sah ihn mit ihren großen runden feuchten Augen an. „Hörst du? Du lässt dir jetzt von Kyla helfen!“
    Zel sah auf Luca herab und sein Blick sagte nichts darüber aus, was in ihm vor ging. Er legte seine Hand auf die Brust und neigte den Oberkörper kurz nach vorne, um zu signalisieren, dass er gehorchen wollte. Dann sah er zu Kyla und schien darauf zu warten, dass sie etwas tun würde. Auch ihr gegenüber konnte man nicht genau sagen, was in ihm vor ging. Er beobachtete schließlich wie Kyla ihre Hände ganz vorsichtig zu seinem Körper führte und ihre Hand, wie ein hauchzartes Lüftchen auf der Wunde platz nahm. Er starrte die Hände dieser Frau an, als seien sie eine Ausgeburt der Hölle und der gleiche Blick wurde Kyla selbst ebenso zugeworfen. Seine Atemfrequenz erhöhte sich enorm, aber er machte keine Anstalten sie aufzuhalten. Dann als sie sich konzentrierte und ihr Hände gerade den hauchzarten goldenen Schein annehmen wollten, schien Zel den verstand zu verlieren. Er packte Kayla am Hals und schmetterte sie auf den Boden. Luca schrie auf und kniete sich zu Kayla herab. „Um Himmels Willen! Alles in Ordnung?“ Dann sah sie zornig zu Zel auf und schrie ihn an: „Was fällt dir ein! Bist du jetzt total bescheuert?! Sie will dir helfen!“
    Zel machte zwei schritte zurück von Luca und Kayla weg, dann wurde er schon von hinten gepackt und auf den Boden gedrückt. Zwei der Wachen hatten scheinbar zugesehen und jetzt eingegriffen. Man konnte deutlich hören, wie Zel stöhnte, als er auf dem Boden aufkam. Das erste Mal, das Kyla überhaupt mal seine Stimme gehört hatte und auch Luca schien mehr als überrascht. Sie schrie auf und rief nun verzweifelt: „LASST IHN!“
    Um sie herum bildete sich eine Windhose die schnell an Intensität zu nahm und die Wachen mit einer Druckwelle vier Schritt nach hinten katapultierten. Zel sah sie vom Boden aus an und er schien... Es war nicht direkt Angst. Es war eher so etwas wie absolute Resignation. Vielleicht Enttäuschung? Er jedenfalls blieb reglos liegen und musterte Luca nur.
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    Kyla

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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mo März 11, 2013 11:31 am

    So schnell wie das geschah, kontne Kyla nicht reagieren. Sie sah Zel verwirrt an. Er hatte keine Angst, sondern das war pure Panik. Er hatte eine solche Angst, dass es ihm egal war, ob er drauf ginge oder nicht. Luca kniete bneben ihr und schrie Zel an: "Schon gut Luca. ich hätte es wissen müssen. Er hat Panik. Es tut mir leid Zel. Ich wollte dich nicht verängstigen." Die Wachen drückten ihn auf den Boden und nun geschah genau das, was kylar versucht hatte Luca zu erklären. Sie manifestierte ihre Wut in die Magie und ließ ihr unkontrolierten Lauf, wobei dies noch eine schwache Entladung war. Kyla rappelte sich einfach wieder auf, stand, betrachtete Zel und konzentrierte sich auf ihn. Sie war längst über die Gestenmagie hinaus. Sie dachte nur noch und zumindest diese Art von Magie geschah. Feuerbälle schleuderte sie auf die alte Art, aber das war ja hier nicht von Nöten. Zel durfte auch nicht merken, was sie vor hatte. Sie schloß kurz die Augen. Dieser Zauber war aus der Nekromantie und würde ihn zumindest daran hindern fort zu laufen. Sie würde ihn gleich schlafen schicken, denn so würde er nicht mehr so panisch sein und vor allem ... würde er von der Behandlung nichts mit bekommen. Sein ganzer Körper stand nun unter Kylas Kontrolle. Sie ließ ihn einfach nur stehen, wischte einmal mit der Hand vor seinen Augen herunter und ließ ihn so einschlafen. Endlich konnte sie ihm die Hand auflegen und ihn heilen. Sie dachte an die Geschichte. Dana war eine fantastische Heilerin gewesen udn Kyla würde sich nie zutrauen so gut wi diese Frau zu sein. Auf keinem Gebiet der Magie war sie schwach, aber die Heilmagie strengte sie wahnsinnig an. Allein um Luca wieder lächeln zu sehen, gab sie sich sehr viel Mühe, die Wunde so verheilen zu lassen, dass es keine Narben gab. "Luca ... die Wachen .. sie ... sie müssen ihn halten ... sonst fällt er zu Boden;" flüsterte sie. Das Kind würde sicher nicht merken, wie viel kraft sie in diese Heilung legte und als sie endlich fertig war, verließ sie sämtliche Kraft. Sie kontne den Zauber nicht mehr aufrecht erhalten udn sackte selbst auf die Knie. Kraftlos hockte sie da und atmete schwer. E war ein wahnsinniger Kraftaufwand, den sie da aufgebaut hatte, nur umd as Mädchen neben sich glücklich zu machen. Zugegeben ... die Wunde war gefährlich gewesen. Sie hatte den Heilungsprozess sehen können, hate gesehen, das Zel wahrscheinlich gestorben wäre. Eine kleine Wunde mit tödlicher Auswirkung. Hätte er länger gewartet .... er wäre vermutlich verblutet. "Bringt ihn rein ... er wird bald wieder aufwachen," meinte sie leise udn versuchte wieder zu Kräften zu kommen. Denn noch vergaß sie nicht, was sie Luca sagen wollte. "Siehst du meine kleine Prinzessin?Du hast unkontrollierte Magie frei gelassen. Es hötte tödlich für alle enden können." Sie sah Luca nicht an, denn es ging ihr nicht gut. Sie versuchte auf zu stehen. Ihre Beine und Arme ... ihr ganzer Körper fühlte sich schrecklich zittrig an. "Möchtest du bei ihm sein, wenn er aufwacht? Dann lauf zu ihm. Ich werde mich zurück ziehen und wenn du was möchtest ... komm zu mir. Meine Tür steht nun für dich auch ohne Anklopfen offen." Kylas Haar hing wie ein Vorhang vor ihrem Gesicht, denn sie hatte den Kopf nach vorn gebeugt. Ihr Meister meinte, dass sie sich selbst blockiere, weshalb sie immer so viel Kraft verbrauchte, wenn sie versuchte zu heilen.
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mo März 11, 2013 11:41 am

    Luca sah die Wachen an und blickte auf ihre Hände blickte in die Augen von Zel und ertrug den Blick nicht, wandte ihren ab und bekam kaum noch mit, was weiter geschah. Sie saß wie ein Häufchen Elend die ganze Zeit da und versuchte sich unter Kontrolle zu bringen. Als alles vorbei war, hatte sie es immer noch nicht geschafft. Im Gegenteil. Ihre Sicht verschwamm und Luca rannte weinend ins Haus. Sie rannte schleunigst auf ihr Zimmer und schloss die Tür ab, anschließend warf sie sich auf ihr Bett und weinte heiße salzige Tränen. Sie dachte an die erste Begegnung mit ihrer Magie und Zel. Das erste Mal, als sie Magie unbewusst angewandt hatte, hatte sie solch eine Panik in seinem Blick gesehen, dass sie sich zu tiefst erschrocken hatte und ihn vor Schreck fast angezündet hatte. Er hatte ihr damals verziehen. Natürlich hatte er das und sie hatte ihm versprochen es nie wieder zu tun. Sicher hasste er sie nun. Sie hatte ihr Versprechen gebrochen und davor hatte sie ihn gezwungen sich heilen zu lassen, obwohl er die Magie so fürchtete. Sie konnte nicht aufhören zu weinen ihre kleinen Fäuste ballten sich immer wieder und sie durchnässte ihre Kissen. Aber was hätte sie machen sollen? Was würde sie machen, wenn Zel nicht mehr bei ihr wäre? Wieder schüttelte sie ein heftiger Weinkrampf und sie schlug auf ihr Kissen ein, als wäre es an allem Schuld. Sie hatte ihn auch noch geohrfeigt, weil er zu spät war. Luca war so unglücklich und auch zornig mit sich selbst. Er hatte ihr diese wunderschöne Tasche besorgt und sie hatte ihm eine Ohrfeige verpasst, weil er deswegen überfallen worden war. Luca schrie laut auf vor Zorn und Schmerz und ihre sonst so liebliche Stimme klang verzerrt und von Schuldgefühlen heimgesucht. Dann weinte sie heftig weiter.

    Draußen war Kyla nun dabei, sich um Zel zu kümmern, der panisch die Augen weit öffnete, als er bemerkte, wie sich dieser Zauber auf ihn legte. Bis sie über seine Augen wischte sah er aus, als würde sie ihn jeden Moment abschlachten. Dann wurde alles schwarz. Erst Lucas schrei weckte ihn aus einem Schlaf, aus dem er eigentlich nicht so schnell hätte erwachen dürfen. Man hatte ihn auf ein Bett gelegt und nun sprang er auf, als hätte man ihn gestochen orientierte sich kurz und lief dann so schnell es seine Muskeln zuließen – und das war wirklich atem beraubend schnell – durch den Palast. Die Tür war verschlossen und er trat sie kurzerhand ein. Luca erschrak so heftig, dass sie sich verschluckte, während Zel fast orientierungslos und wirr umher schaute, aber keine Gefahr entdecken konnte. Luca sah ihn verstört und verweint an und wusste nicht was sie sagen sollte. Dann ruhte Zels Blick auf ihr. Nichts sagend, fast gleichgültig. Sie fing nur noch mehr an zu weinen und warf ein Kissen nach ihm.
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    Kyla

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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mo März 11, 2013 11:52 am

    Kyla war völlig am Ende. Luca war ins Haus gerannt udn Kyla kontne sich vorstellen, was sie beschäftigte. Was da vorgefallenw ar, mit der Magie und Zel udn Luca, konnte sie ja nicht ahnen. Sie hielt sich an der Mauer fest, lehte ihre Stirn gegen irhen Arm und schloß kurz die Augen. Sie würde sich endlich überwinden müssen, diese blöde Heilmagie in den Griff zu bekommen. Langsam schleppte sie sich die Treppen hinauf. Es warkaum ab zu sehen, wan sie endlich irh Zimemr erreichen würde, aber sie schaffte es und ließ sich endlich auf ihr bett fallen. Sie hörte Luca weinen und schreien. Gern wäre Kyla zu ihr hinüber gegangen, aber ihr Körper wollte ihr nicht gehorchen. Das bersten der Holztür ließ sie dann jedoch aufhorchen. Noch einmal versuchte sie alle Kraft zu bündeln und ging hinüber. wo Luca eben ein KLissen nach Zel warf. Sie sah so traurig aus, das es Kyla fastd as Herz brach. Sie ging auf sie zu, setzte sich zu ihr aufs Bett und zog sie zu sich. "Luca ... Es ist alles gut. Siehst du? Er wollte dich schon wider beschützen. Er liebt dich udn würde dir vermutlich alles verzeihen. Mir dagegen wird er das nicht und das verlange ich auch gar nicht von ihm." Sie streichelte Luca über den Kopf. "Er kann nichts dafür,d as du so wütend udn verletzt bist. geh zu ihm und nehm ihn in die Arme Luca. Ich glaube ... zu wissen, das es dir gut geht, ist das, was ihm gut tun würde und dir auch."
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mo März 11, 2013 12:05 pm

    Zel stand da wie angewurzelt und als Kyla herein kam, hätte man meinen können, seine Zähne würden übereinander reiben. Aber man konnte es natürlich nicht sehen. Zel beobachtete sie, wie sie sich zu Luca aufs Bett setzte und sie in den Arm nahm und Luca auch noch bereitwillig in ihre Arme geschlossen wurde. Zels Blick wurde zunehmend … unerfreulicher und Luca vergrub ihr Gesicht bei Kyla. Sie schien erst mal eine ganze Weile nichts sagen zu wollen und dann hob sie mit einem mal den Blick. Sie Kyla an, nicht Zel. „Doch kann er.“, sagte sie dann leise. „Er kann sehr wohl was dafür!“ Sie blickte auf ihre Hände. Dann wieder hoch und sie fuhr ihn an: „Es war ihm ja auch egal, wie ich mich fühle, wenn es IHM NICHT GUT GEHT!“ Zel blickte Luca einen Moment an. Sein immer nüchterner Blick war auch jetzt noch da. Aber dann ganz unvermittelt drehte er sich zur Seite und ging aus dem Zimmer. Nicht sehr schnell, aber schon so, dass man bemerkte, dass er es ernst meinte. Er lief hinunter in die Halle, durchquerte sie und ging nach draußen. Dort angekommen begab er sich zu dem Fleckchen Grün, wo sie gelegen hatten und sammelte Lucas Sachen ein. Den Blutfleck spülte er mit einer Kanne Wasser weg, die er aus der Küche mitgenommen hatte. Dann brachte er die Sachen hoch, stellte sie in Lucas Zimmer ab und ging wieder hinaus, wo er sich neben die eingetretene Tür stellte und wartete.
    Luca sah ihn zwei mal ungläubig an und klammerte sich an Kyla fest. Sie war so unglücklich, dass ihr kleines Herz fast zersprang, dann hob sie den Blick und ihre Augen waren von Trauer aber auch Zorn beseelt. „Bring mir alles bei, was du weißt!“, forderte sie so laut, das Zel es hören musste. Der erstarrte draußen und dann hörte man ihn schnell, dieses Mal wirklich schnell weglaufen.
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    Kyla

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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mo März 11, 2013 12:17 pm

    Kyla hnte, was Zel nun dachte. Er würde glauben, Kyla nehme seinen Platz ein, aber das hatte sie ja nie beabsichtigt. Sie tröstete die Kleine nur, so dass sie sich vielelicht doch endlich beruhigte. "Nicht doch Luca. Du tust ihm unrecht. Wenn du auf dich selbst wütend bist, darfst du das nicht so an Anderen auslassen." Sie tröstete Luca auch weiterhin, trotzdem sie sich eigentlich viel lieber hingelegt hätte. "Luca ... bitte. Sieh dir an, was er eben getan hat. Er hat die Tür eingetreten, weil er glaubte du seist in Gefahr. Er liebt dich so sehr, das es ihn schmerzt dich leiden zu sehen." zel kam zurück, brachte Lucas Sachen udn sie schrie ihn erneut an. "Nein Luca. Ich werde es dir bei bringen, wenn du es wirklich willst, aber nicht, weil du dihn damit bestrafen möchtest. Er hat solche Panik davor, dass er mich für as, was ich getan habe, hasst, aber dich liebt er und du solltest einen solchen Freund nicht einfach davon jagen. ich bin gern für dich da, aber verletze ihn nicht mehr, als er es ohnehin schon ist." Sie streichelte ihr weiterhin über das Haar. "Geh zu ihm Luca. Ich glaube das ihr Beide euch sehr braucht. Sei nicht imemr so furchtbar ungerecht zu ihm. Ich kann dich verstehen meine kleine Prinzessin aber ich glaube auch er hat Angst. Angst dich an jemand anderen zu verlieren."
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mo März 11, 2013 12:32 pm

    Luca sah Kyla an. Sie hörte ihr zu und sie sah zu der eingetretenen Tür. Sie rieb sich die tränen weg und sagte dann: „Ich glaube du überschätzt ihn.“ Sie ging zu ihrem Fenster und sah wütend hinaus. Sie riss es auf, um Luft hinein zulassen. „Er ist ein Eiszapfen. Er schaut immer gleich auf mich herab. Nicht wie auf einen Freund sondern wie auf ein... Ein Stück Fleisch, auf das er aufpassen muss!“ Sie drehte sich wütend zu Kyla. „Ich vertraue ihm mein Herz an, aber glaubst du, er hat ein einziges Mal auch nur einen Schritt auf mich zu gemacht? Ich bin ihm wirklich dankbar. Ich mag ihn wirklich sehr, aber in seinen Augen sehe ich jeden Tag das gleiche Desinteresse, er beschützt mich, weil er Mama etwas schuldet! Das glaube ich ist der wahre Grund. Und er hört mir immer nur so genau zu, weil er ja gar nicht reden kann/will/darf! Manchmal hasse ich ihn dafür, weißt du das?!“ Sie verschränkte die Arme und sank auf ihre kleinen Knie. Sie sah verzweifelt aus und zerbrechlich. „Ich habe ihn ein paar Mal gefragt, ob er die Maske nicht abnehmen möchte nur ganz kurz. Aber... er hat mich immer nur gleich ausdruckslos angesehen. Man kann ihm gar nicht weh tun, diesem Eiszapfen... „Ein toller Beschützer ist er, wenn er bei jedem Anzeichen von Magie gleich das weite sucht. Ja selbst vor MIR Angst hat! Das ist nicht fair! ICH HABE AUCH KEINE ANGST VOR DIESER VERFLUCHTEN MASKE ODER DEM WAS SICH DAHINTER VERBIRGT!!“ Sie sah beiläufig auf die Terrasse, wo die Bank stand, auf der er sich immer nieder ließ und dann fing sie wieder an zu weinen. Sie hörte Schritte. So wie es klang, war er es, aber er stellte sich einfach wieder neben die Tür. Als sei nichts gewesen. Wenn nicht wegen ihr, warum war er denn sonst weggerannt? Und wenn doch wegen ihr, warum war er nun wieder gekommen. Luca sah überrascht und fragend zu Kyla. Dann sagte sie leise: „Genug für einen Tag. Du siehst erschöpft aus. Vielleicht ruhst du dich besser aus. Ich komm schon klar.“, sagte sie. Sie war eine tapfere kleine Prinzessin, aber ihr war anzusehen, das nichts klar war.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mo März 11, 2013 12:43 pm

    Kyla ließ ie gewähren. Das kleine Mädchenherzu wusste so gar nicht, was es mit isch anfangen sollte. Kyla machte das irgendwie traurig. "Meine kleine Prinzessin ... Das Leben ist manchmal so hart ... Auch wenn er so Ausdruckslos scheint, hat er doch auch gefühle. Glaubst du denn wirklich, das er das alles nur für deine Mutter tut? Ich denke das du es bist, die ihn unterschätzt." Ein seufzen verließ ihre Lippen. "Weißt du ... vielleicht geht es ihm ähnlich wie dir und er will die Maske nicht ab nehmen, weil er fürchtet, dich damit so sehr zu erschrecken, dass du ihn gar nicht mehr sehen willst. Du glaubst .. er geht nicht auf dich zu? Luca ... er hat dir eine wunderschöne Tasche besort und ist dabei Überfallen worden. Er wollte nicht, dass du dir Sorgen um ihn machst. Allein deshalb hat er nichts gesagt. Und wenn du mal ehrlich mit dir selber bist ... überlege dir, wie du ihn behandelst. Er tut das für dich ... nicht für deine Mutter." Es grenzte ja schon fast an Liebe in einem ganz anderen Sinn. "j, ich bin wirklich erschöpft, aber ich möchte dich nun nicht mit deinen Sorgen allein lassen. Vielleicht ... hast du Puppen?" Sie würde mit ihr spielen oder mit ihr malen, wenn sie es wollte, nur um sie wieder herunter zu bringen udn ihr auf eine Spielerische Art bei bringen, wie sie mit Zel um ging. "Sag mal ... woher weißt du eigentlich das er Zel heißt?" Sie hätte das schon zu gern gewusst.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mo März 11, 2013 9:48 pm

    Luca hörte ihr zu und ließ sich das durch den Kopf gehen. Sie sah auf die schief in den Angeln hängende Tür und dann zu Kyla, die immer noch versuchte, ihr zu helfen, sie aufzubauen. Obwohl es ihr wirklich schlecht ging. Sie kam zu ihr herüber setzte sich auf ihr Bett. Neben sie und legte ihr die Hand auf die Schulter. Eine Geste, die bei einem Kind er witzig wirkte, weil man sie einfach nicht erwartete. „Es ist schon gut. Ich will nicht auch noch daran schuld sein, dass es dir schlecht geht. Was seinen Namen betrifft... Er hat ihn mir verraten. Nur weil er nicht spricht heißt das nicht, dass er nicht schreiben kann.“, sagte sie und zwinkerte. „Aber psst. Dass bleibt dieses mal unser Geheimnis. Na ja. Also Zel weiß das ja selbst.“ Sie sah wieder zur Tür. Puppen... Wie kam sie denn jetzt auf Puppen? Sie holte einen ganzen Schwung und legte die fein angezogenen Püppchen auf ihr Bett. Dann wandte sie den Blick nun endgültig zur Tür. „Zel!“ Er kam um die Ecke und blickte seine Herrin unterwürfig an. „Mach die Tür wieder ganz.“ Ein Kopfnicken und Zel zog los um sich Werkzeug zu beschaffen.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mo März 11, 2013 10:05 pm

    Es war schon nahezu unglaubvlich, wie niedlich dieses Mädchen sein konnte. Die Geste, die Hand auf die Schulter zu legen, war so niedlich, dass Kyla es kaum fassen konnte. "Aber daran bist du doch nicht schuld," erklärte sie ein wenig überrascht. "Es liegt an mir selbst. Wenn es umd ie Heilmagie geht, blockiere ich mich selbst und ich weiß nicht wie." Sie betrachtete Luca, die ganz offensichtlich nach dachte. Schließlich beauftragte sie Zel, die Tür heile zu machen. Das er schreiben konnte, zeugte zumindest davon, dass er es von irgendwem gelernt hatte und somit nicht immer ein Sklave gewesen war. Kyla betrachtete den haufen Puppen. Sie waren wunderschön. "Sie sind fantastisch. Andere Kinder würden sich vermutlich sehr freuen, auch nur eine von ihnen zu haben. Spielst du gern mit ihnen?" wollte Kyla wissen. Würde sie sie lieber nur in einer Ecke liegen lassen, wäre es auch ok. Spielte sie aber gern mit ihnen, würde Kyla ein kleines Puppentheaterstück vorbereiten udn dafür gleich die passenden Puppen aus wählen.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mo März 11, 2013 10:24 pm

    Luca sah sie fast ein wenig fragend an. Heilmagie... Sie beherrschte sie nicht sonderlich gut und doch hatte sie all ihre Kraft in die Heilung Zels gesteckt. Sie fand das äußerst rührend. Auch wenn sie immer noch der Meinung war, dass Zel ein Idiot war. Sie nickte auf ihre Frage hin.
    „Ja, ich würde gern, aber es gibt niemanden der mit mir mit spielen würde.“ Sie sah zu der Tür. „Und mit einem stummen zu spielen, der die Puppe nur so hält wie man es gerade gerne hätte, ist kein wünschenswerter Spielgefährte, weißt du?“ Sie betrachtete die Puppen und und strich der einen übers Haar. „Ich habe sehr lange nicht mehr gespielt. Ich bin immerhin schon 13.“

    Unterdessen woanders im Haus: Zel plünderte die kleine Hauswerkstadt und suchte nach den passenden Materialien. Als er sich umdrehte stand ein kräftiger Mann vor ihm. Er war der Offizier des Königs und jetzt wo er Zel erblickte, packte er ihn und quetschte ihn gegen die Wand. Zel wehrte sich nicht, sah den Mann einfach nur an.
    „Luca hat geweint. Und ich habe gehört es war wegen dir!“ ganz ruhig hing Zel da. Es machte keinen Sinn gegen diesen Kerl zu kämpfen, er könnte Zels Existenz mit einem Fingerzeig beenden und sterben wollte Zel ganz sicher nicht. Er nickte.
    Der große Mann schlug ihm ins Gesicht und Zel ließ das Werkzeug fallen, was er eben noch festgehalten hatte. Ausgerechnet der Hammer fiel dem fiesen Rüpel auf den Fuß und er jaulte auf, ließ Zel jedoch nicht los.
    „Du kleiner...“ Zel sah Sterne, als die Stirn des Mannes gegen seine krachte. „Wenn sie alt genug ist, werde ich sie zu meiner Frau nehmen und dann wirst du zurück in der Gosse landen, wo du hergekommen bist, klar?“ Zel nickte gequält, doch anstatt dass der Mann nun von ihm ab ließ, schlug er ihm noch mal heftig in den Bauch, worauf hin seine Knie nach gaben, jedoch wurde er von dem Mann weiter an die Wand gedrückt, sodass er halb stehen blieb. Noch einmal landete die Faust des Mannes in seinem Gesicht und da Zel dabei losgelassen wurde fiel er einfach zur Seite um. Der fiese Kerl drehte sich noch mal zu ihm, als er ging und wisperte: „Abschaum.“
    Zel begutachtete den Schaden, den der Mann angerichtet hatte und stellte fest, dass alles heil war. Nun zumindest hatte er ihm nicht die Nase gebrochen. Sein linkes Auge pochte und es war auch rötlich verfärbt, aber es funktionierte noch. Scheinbar war ein Blutgefäß im Auge geplatzt, aber das würde von selbst heilen. Mühselig erhob er sich und räumte die Werkzeuge auf, die von der Wand gefallen war und machte sich dann auf den Weg nach oben, die Tür zu reparieren.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mo März 11, 2013 11:27 pm

    Kyla hörte Luca aufmerksam zu. So .. sie hatte also wirklich niemanden, der mit ihr spielte? "Dann wollen wir das doch einfach ändern. Was meinst du? Würdest du gern mit ihnen spielen? ich würde gern mit dir spielen." Oh ja sehr gern sogar. Manchmal kam eben dochd as Kind durch, wenn gleich sie für die nächsten Tage durchaus anderes vor hatte. "Sieh nur ... sie ist fast so hübsch wie du." Die Puppe sah Luca nicht ähnlich, aber sie war wirklich sehr schön. Hätte Kyla auch nur geahnt, was da unten im Geräteschuppen ab lief, sie hätte dazwischen gefunkt udn die Eltern der kleinen Luca zur Rede gestellt.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mo März 11, 2013 11:49 pm

    Luca kicherte und dachte sich ihren Teil. Normalerweise waren die Erwachsenen nicht so lieb und spielten mit ihr. Vielleicht würde sie mit Kyla ja doch noch viel mehr Spaß haben, als sie gedacht hatte. Sie nickte und sagte: „Gut ich bin das Straßenmädchen und du die Prinzessin.“, forderte sie, während Zel gerade wieder hinein kam um sich um die Tür zu kümmern. Er hängte die aus den Angeln gebrochene Tür aus und besah sich den Schaden, den er angerichtet hatte. Das Schloss war herausgebrochen und die Angeln waren verbogen. Als erstes Würde er das Schloss der Tür austauschen müssen und sogleich fing er damit an. Er werkelte ein bisschen herum und dann nahm er den Hammer um Das schloss herauszuschlagen. Drei Mal klirrte der Hammer gegen die Tür als Luca rief: „Mach nicht so einen Krach!“
    Zel hielt inne, sah zu den beiden Damen und schnappte sich die wuchtige Tür. Sie musste wirklich sehr schwer sein, so massiv wie sie war, doch Zel schien überhaupt kein Problem damit zu haben, diese Tür einfach wegzutragen. Er beschloss auf dem Balkon weiter zu machen. Das Schloss einzusetzen, wäre nicht so laut, daher konnte er schon in der Nähe seines Schützlings bleiben. Zufrieden spielte Luca weiter und Zel sah einen Moment auf und die beiden an. Dann machte er klaglos weiter.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mo März 11, 2013 11:59 pm

    Kyla ging der Aufforderung Lucas nach udn spielte mit ihr. Die Prinzessin spielte sie allerdings durchaus so, wie Luca sich gegenüber Fremden auf dem Markt verhielt. Natürlich nicht durchgehend, sondern nur ab und zu. Vielleicht würde sie ja sehen, wie sie sich selbst verhielt? Nund as Stück, was sie ihr vor tragen wollte, würde sie überraschen, zweifellos, aber das würde sie nicht heute machen,d en sie musste dafür auch noch etwas mehr Energie haben, al sie sie jetzt hatte. Vermutlich würde sie am Abend halb tot ins Bett fallen, aber wenn es Luca glücklich machte, würde sie den ganzen Tag noch mit ihr spielen. Zel sah zu ihnen herüber udn Kyla sah sein auge. Das war vorher aber noch nicht da gewesen. Fürs erste sagte sie nichts. Sie würde zel sicher nicht dazu bewegen können, ihr zu ... erklären wer das gewesen war. Offensichtlich wurde er nicht nur von Luca ab und zu wie ein Sklave behandelt.
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Di März 12, 2013 12:16 am

    Luca spielte den ganzen Vormittag mit Kyla und es schien sie nicht im geringsten zu stören, wie Kylas Figur mit ihrer umsprang. Sie hatte viel Spaß mit ihrer neuen Lehrerin und als Zel fertig war, die Tür zu reparieren stellte er sich wieder vor Lucas Tür. Zum Mittagessen wurde sie dann schließlich von einem der Hausmädchen gerufen, wobei sie darauf bestand, dass sie es auf ihr Zimmer gebracht bekommen wollte um weiter mit Kyla zusammen zu sein. Ihr Wunsch wurde erfüllt und auch für Kyla wurde essen gebracht. Zel verschwand auch für einen Moment von der Tür weg und kehrte nach einem viertel einer Stunde wieder zurück.
    „Weißt du...“, sagte sie nach dem Essen. „Ich glaube du hast Recht.“ Sie ließ die Puppe ein wenig zur Seite kippen und sah aus dem Fenster. „Manchmal bin ich zu streng mit ihm.“ Sie seufzte. „Es war so... Ich habe noch nie … Das viele Blut und die Vorstellung er könnte irgendwann nicht mehr sein.“ Luca sah Kyla traurig an und stand dann langsam auf. „Zel?“ Er öffnete die Tür und kam augenblicklich hinein. Er konnte gar nicht so schnell gucken, wie sie sich um seinen Bauch klammerte und sich an ihn drückte. „Tut mir leid Zel! Es tut mir leid! Ich will nicht, dass es dir schlecht geht und ich will, dass du bei mir bist. Ich hatte solche Angst. Die Tasche ist wunderschön und“ Sie schniefte. „Und die Ohrfeige tut mir leid! Bleib bei mir ja? Verzeih mir!“
    Zel stand unbeholfen vor ihr und wusste nicht so recht, was er tun sollte. Dann jedoch legte er seine Hände auf ihre Schultern. Als sie sich beruhigt hatte, ließ sie ihn los und er kniete sich vor ihr hin. Er sah sie durchdringend an und Luca war wie gebannt von seinen Augen. Er hob den Finger als Achtungszeichen, dass sie ihm genau zuschauen sollte und dann zog er mit dem Finger eine Halbkreisförmige Linie über den Verband. Es dauerte einen Moment, ehe Luca begriff, was er ihr damit sagen wollte. Sie lachte freudig auf und Tränen kullerten noch mal kurz über ihre Wangen, ehe sie sich wieder an ihn schmiss. Er fing sie auf und es war ein herrliches Bild, die Beiden wie Bruder und Schwester so beieinander zu sehen. Er blickte schließlich zu Kyla auf, aber es war nicht zu erkennen, was er in diesem Augenblick dachte. Doch er hatte Kyla schon einige Male das Gefühl gegeben, dass er sie nicht leiden konnte, ja vielleicht auch etwas Angst vor ihr hatte. Als sich Luca dann endlich von ihm löste, wischte sie noch einmal mit dem Ärmel über ihr Gesicht und sagte dann: „Wir wollten verstecken spielen!“ Dann besah sie sich noch einmal Kyla und meinte dann: „Oh... Ähm... Du willst dich bestimmt ausruhen.“
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Di März 12, 2013 12:29 am

    Kyla fand es so herzzerreißend schön, wie Luca sich nun doch endlich zu Herzen nahm. Sie lächelte auch weiterhin, als sie Zel so in die Arme fiel udn er sich geschlagen gab, sie in die Arme nahm und ihr zeigte, das er lächelte. Kyla rührte das sehr. Ja, sie wusste, dass sie oft einen sehr strengen Eindruck machte, aber es war wohl wie bei Luca. Nach außen hin hart wie ein Stein und innen ganz weich. Auch war ihr nicht entgangen, das Zel sie nicht mochte, was sie bedauerlich fand, aber nicht ändern konnte. Wie stolz Kyla nun auf Luca war, konnte niemand sich vorstellen. Sie kannte das ädchen gerade mal einen Tag klang, aber sie hatte gemerkt, dass Luca durchau ein liebevolles Kind war, welches tatsächlich nach dachte, wenn man es denn richtig anstellte. "Ich kann mich heute Abend noch ausruhen," meinte sie als Luca ein wenig entäuscht wirkte. "Vielleicht möchte Zel auich mit spielen? Zu viert macht es bestimmt viel mehr spaß und ich verspreche," sie sah zu Zel, "das sich keine Magie einsetze. Es tut mir sehr leid Zel. Ich hätte das nicht tun dürfen, aber wir hätten dich verloren." Sie wollte ihn nicht zum Feind haben. Er schien Bärenkräfte zu haben udn ein Herz aus Gold, zumindest, was Luca an ging.
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Di März 12, 2013 12:45 am

    Luca grinste fröhlich. „Juhu!!“ Sie lief zu Kyla drückte sie und sah dann verschwörerisch zu Zel, der da stand und darauf wartete, was seine kleine Herrin von ihm verlangen würde. Luca blickte wieder zu Kyla und dann wieder zu Zel. Sie sollte sich nicht dafür entschuldigen, ihn gerettet zu haben, aber Luca hatte fürs erste begriffen, dass Zel auch selbst denken konnte und sie nicht andauernd über ihn bestimmen dürfte.
    Zel sah Kyla an und schüttelte leicht den Kopf. Sein Blick war keines Falls freundlich und er schien nicht wirklich dankbar, dass sie ihn geheilt hatte. Er war sich zumindest ziemlich sicher, dass er das überlebt hätte. Und er hätte sich früh genug darum gekümmert. Luca platzte schließlich wieder dazwischen.
    „Wir holen erst Quesado ab und dann erkläre ich die Regeln.“, legte sie fest. In der Küche angekommen sah der Bursche freudig zu den Dreien und rief: „Na endlich!“ Gemeinsam gingen sie nach draußen. „Aaaalso. Ich fange an zu suchen!“, legte sie fest. „Ja wie immer.“, antwortete Quesado und tat so als sei er genervt.
    „Das Areal ist das gesamte Grundstück.“ Sowohl im Haus, als auch im Garten. Ich zähle langsam bis einhundert und dann fange ich an zu suchen. Wer das Grundstück verlässt ist raus aus dem Spiel. Verstanden?“ Sie kicherte und meinte dann, während sie ihre Augen schloss. „Husch, husch! Eins, zwei, drei, ...“
    Quesado lief augenblicklich los und Zel bewegte sich lautlos wie ein Schatten hinter Luca und kletterte geschmeidig wie eine Eidechse einen dicht bewachsenen Baum hoch. Dort beobachtete er das Kind. Klar, dass er nicht außer Reichweite ging. Er achtete schließlich andauernd auf sie.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Di März 12, 2013 12:59 am

    Kyla verschwand in den Garten. Hier fühlte sie sich sehr wohl. Sie versteckte sich inmitten der Blumen, die die selben Farben hatten, wie ihre Kleidung. Sie beobachtet, wie sich der Junge schnell versteckte und sich nun nicht länger hier aufhalten wollte. Das Zel sie einfach so an ... giftete, brachte sie fast zum verzweifeln. Fand er es denn so schrecklich, wenn amn sich bei ihm entschuldigte? Himmel noch mal das konnte doch wohl nicht wahr sein. Denn noch ... wie er den baum da hoch klettete, war schon faszinierend an zu sehen. Zel war etwas besonderes, genau wie Luca. Sie passten so wunderbar zusammen, das es kaum zu glauben war, nur irgendwann würde Luca älter werden und sie würde sich verlieben ... und was dann? Jemand anderes würde seinen Platz ein nehmen. Sie schüttelte die Gedanken ab und blieb regungslos zwischen den Blumen liegen. Sie war gespannt, wie schnell Luca sie alle finden würde.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Di März 12, 2013 1:09 am

    Als sie bis hundert gezählt hatte rief sie: „ICH KOMME!!!“ Sie sah sich an Ort und sStelle um. Ging zu den nahen Gebüschen und sah hinter Säulen und Bäumen nach. Irgendwann widmete sie sich den Baumkronen und sagte „HA! Wusste ich es doch!“ Luca grinste fröhlich und Zel kletterte von dem Baum. Sie sah ihn von der Seite an und meinte dann: „Du versteckst dich immer in meiner Nähe.“ Zel folgte ihr bei ihrem Rundgang durch den Garten. „Du hilfst mir Suchen!“, verkündete sie und ging ins Haus. Nach einer Weile kamen sie wieder raus und Quesado zeterte vor sich hin: „Es ist immer das selbe! Wenn er dir suchen Hilft, ist das Spiel nicht fair. Kann der Kerl durch Wände sehen?!“ Er sah Zel angriffslustig an und ging dann spielerisch auf ihn los. Zel jedoch fing seine Händ auf und hob den Jungen hoch, wo er herum zappelte. Luca kringelte sich vor Lachen und irgendwann stimmte auch der Küchenjunge mit ein. Zel ließ ihn wieder runter und Luca verlangte, dass sie sich auf seine Schultern setzen dürfe, um einen besseren Überblick zu haben. Es geschah und so zogen die Drei los um Kyla zu suchen. Insgeheim dachte Luca, dass sie vielleicht eingeschlafen war, weil sie ja schon sehr erschöpft ausgesehen hatte. Zel lief zielstrebig zum Blumenbeet und blieb fast direkt neben Kyla stehen. Dennoch hielt er einen gewissen Abstand. Die Blumen waren wirklich sehr Hoch gewachsen und sie viel kaum auf. Luca quengelte und meinte schließlich: „Wo steckt sie nur, Zel?“ Er deutete mit dem Finger auf Kyla und Luca fing an zu lachen. „Du siehst aus wie eine Blume Kyla!“, stellte sie fest und ließ sich von den Schultern heben. „Jetzt bist du dran mit suchen.“
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Di März 12, 2013 1:20 am

    Tatsächlich würde sie nun wirklich gern ein wenig schlafen, aber das würde Luca entäuschen und schließlich war sie eben dabei, einen guten Draht zu ihr zu bekommen. Kyla verhielt sich ganz ruhig und wartete ab. Zuerst fand Luca natürlich Zel und dann suchte sie mit ihm auch schon im Haus und fand auch den Küchenjungen, dessen Namen Kyla vermutlich niemals behalten würde. Natürlich hatte Zel sie längst entdeckt, denn er hatte ja immer alles im Blick. Kyla erhob sich, als Luca so lachte. "Das ist lieb von dir meine kleine Prinzessin, aber du spielst nicht fair," erklärte sie: "Wer hilft denn ihm oder mir beim suchen?" fragte sie schließlich, als sie so da stand. Die Kleine saß ja auf Zels Schultern. "Bleibd as nächste mal bitte fair Luca. und nun haut ab udn versteckt euch,d amit ich euch suchen kann," lächelte sie nun wieder.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Di März 12, 2013 1:27 am

    Luca verzog das Gesicht und meinte nur zu Kyla: „Na wenn du Hilfe brauchst, dann sieh doch zu, dass du Zel zuerst findest. Dann hilft er dir auch. Es ist nicht verboten, dass die anderen mit suchen dürfen.“ Sie kicherte und rannte los, sich zu verstecken.
    Zel blieb immer in ihrer nähe, aber dann sagte sie zu ihm: „Versteck dich woanders. So haben wir bessere Karten!“ Er nickte und tat, was sie ihm auftrug. Wieder versteckte er sich im Garten. Allerdings suchte er sich dieses mal einen anderen Baum aus auf dem er sich sehr leise verhielt. Dennoch versuchte er das Grundstück im Blick zu behalten.
    Der Küchenjunge versteckte sich im Gartenhäuschen und Luca suchte sich im Haus ihr Versteck aus. Sie entschied sich für ihren Kleiderschrank, wo sie sich Papier und Stifte schnappte, um nebenbei zu malen. Sie fertigte ein Portrait von Zel an, den sie wirklich gut traf. Sie war eine Künstlerin. Denn ihre Bilder waren so gut, dass man hätte meinen können, sie hätte einen Spiegel, der ihn darstellte.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Di März 12, 2013 1:45 am

    Klar war Luca nun ein wenig entäuscht, aber das war Kyla ziemlich egal. Sie begann zu zählen, wobei sie die Augen schloß. Als sie fertig war, begann sie zu suchen. Sie machte sich erst gar nicht die Mühe Zel zu finden, denn sie wollte keine Hilfe und schon gar nicht von jemandem der sie nicht mochte. Schnell suchte sie nach Anzeichen von Veränderung. Nichts. In den Blumen gab es nichts zu entdecken und auch hinter den Büschen nicht. das gartenhäuschen war natürlich nahezu Ideal um sich zu verstecken, also sah sie dort als nächstes nach. Hinter einer großen Kiste, fand sie schließlich den Küchenjungen. "Ah hier hast dud ich also versteckt. Na dann komm raus udn such dir einen gemütlichen Ort. Du wirst sicher der nächste sein, der suchen muss." Sie ging wieder hinaus, sah in die Bäume hoch und entdeckte dort eine der bandagen zwischend en Blättern. "Na los komm da runter. Ich suche nun Luca," meinte sie, dieses Mal jedoch weniger freundlich als vorhin. Die Tür zum Haus stand offen und Kyla ging hinein. Vielleicht hatte sie sich ind er Küche versteckt oder aber woanders. Schließlich begann sie in der nächsten Etage zu suchen. Ihr Zimemr wäre der ort, an dem man am wenigsten suchen würde und genau da suchte sie nun auch nach ihr. unter dem Bett, auf dem Balkon, und schließlich im Schrank. Sie öffnete ihn vorsichtig um Luca nicht zu erschrecken. "Da bist du ... Du hast gezeichnet?" Sie betrachtete das Bild. Es war wunderschön. "Das ... es .. es trifft ihn genau." Sie fand dieses Bild unheimlich schön und hätte es sehr gern für sich gehabt, allein, weil sie Zel sehr mochte und ihn so geheimnissvoll fand. "Komm meine kleine Prinzipess. Die beiden anderen warten schon unten auf uns."
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Di März 12, 2013 2:13 am

    Quesado zog ein langes Gesicht, als er gefunden wurde und ging mit hinaus. Dennoch schien er auch viel Spaß zu haben. Er sah Kyla von unten hinauf an und war da nicht ein schüchterner Blick zu erkennen. Schnell steckte er die Hände in die Taschen und ging neben ihr her.
    Zel beobachtete das Treiben. Ein Vögelchen landete neben ihm auf einem Ast und er beobachtete das kleine Tier. Es schaute ihn an und zwitscherte aufgeregt. Zel war unachtsam und dann konnte er schon hören, wie Kyla ihn aufforderte herunter zu kommen. Er kam ihrem Wunsch nach und glitt elegant von dem Baum. Quesado bemerkte: „Warst du früher mal ein Affe?“ Zel sah ihn von der Seite an und der Küchenjunge wich einen Schritt zurück. „Schon gut. War nicht so gemeint.“ Zel machte aber auch immer einen düsteren und Furcht erregenden Eindruck, wenn er einen so anschaute. Dazu noch der blutunterlaufene Augapfel... Quesado lief aufs Haus zu. „Warte auch mich, der Kerl ist ja unheimlich!“

    Während Kyla den Weg durch das Haus nahm, machte sich Zel über den Balkon in ihr Zimmer. Er schaute sich jedoch zuvor um, ob ihn jemand beobachtete. Da das nicht der Fall war, zog er sich nun hoch und betrachtete gerade, wie Kayla die Schranktür öffnete. Da Kyla sie ohnehin gefunden hatte, machte sich Zel gar nicht erst die Mühe, sich ganz hinauf zu ziehen, sondern ließ sich wieder fallen und kam geschmeidig unten auf. Als sie nun im Eingangsbereich standen sagte Luca: „Und jetzt du Zel!“
    „Haha. Er kann uns ja nicht mal vorwarnen, wenn er kommt. Und er kann nicht laut zählen.“ Stellte der junge wie jedes Mal fest und Luca wies ihn zurecht: „Na und! Vertraust du ihm etwa nicht?“ Der Junge schnaubte und wollte gerade los laufen, sich zu verstecken, als die Tür des Haupteinganges aufflog. Zel stürzte regelrecht auf die Knie und ein paar verwirrte Augenblicke Später machte es der Küchenjunge genauso. Luca verneigte sich tief, als der König herein trat. Damit war das Spielen wohl vorbei. Der König war in Begleitung von Lucas Vater, der sogleich auf seine Tochter zu kam.
    „Luca! Mein Engel.“, sagte der König. Sein Name war Edward und er schien seine Nichte sehr zu mögen. Sie blickte auf und der König hielt die Arme geöffnet, worauf hin sie auf ihn zu ließ und ihn stürmisch umarmte. „Onkel!“
    „Luca!“, ermahnte sie ihr Vater und schüttelte leicht den Kopf.
    „Lass nur Richard. Sie hat ja Recht.“ Er grinste und ließ Luca wieder los.
    „Wir haben gerade verstecken gespielt!“, erklärte sie und grinste ihren Onkel, den König an. „Zel sollte gerade suchen gehen, aber dann kamst du. Was machst du denn hier? Du warst schon lange nicht mehr bei uns.“ Edward lächelte und erklärte ihr, dass er ein Land regieren musste und andauernd Leute etwas von ihm wollten und er deshalb keine Zeit mehr hatte. Luca sah ein wenig missmutig zur Seite und lief dann wieder zu ihren „Spielkameraden“ Sie sagte in ihrer kindlichen Naivität: „Das ist Kyla. Sie ist meine Lehrerin.“ Sie blickt zu ihr hinüber, da auch sie sich vor dem König zu verneigen hatte. Wenn auch nicht so tief, wie ein einfacher Diener. Bei dem König stand der erste Offizier und sah voller Zorn auf Zel. Es war ganz klar ersichtlich, dass dieser Mann Zel abgrundtief hasste.
    Der König bat anwesende sich zu erheben, wobei Quesado schleunigst aufsprang und sich Zel würdevoll erhob. Er sah den König niemals direkt an, außer dieser hätte es von ihm verlangt. Den Offizier jedoch sah er eiskalt und nichtssagend an, dass dieser die Fäuste ballte. Dieser Blick machte ihn rasend.
    „Dann wünsche ich euch noch viel Spaß, Luca.“, sagte der König und ging mit der Schar von Leuten in einen der großen Säle. Luca seufzte. „Da dürfen wir jetzt nicht mehr rein.“, verkündete sie und sah dann zu Zel. „So aber jetzt! Du bist dran mit suchen!“

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    Re: Licht und Schatten Akt II

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