Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten Akt II

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    Luca
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    Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 3:41 am

    Luca schlenderte durch die Stadt und betrachtete alle Stände genau. Ihr „treu ergebener Sklave“, wie sie ihn immer nannte, folgte ihr dabei und durfte all die Schätze, die sie sich heute aussuchte tragen. Der junge Mann, der an sich einen recht düsteren Eindruck machte, lief gehorsam hinter Luca her und ertrug ihre Allüren klaglos. Er wurde nicht dafür bezahlt, ihr zu dienen, aber er würde es so lange tun, bis man ihm etwas anderes auftrug. Dieses Mädchen war nicht irgendwer, sie war eine hochrangige Adlige und aus diesem Grund brachte man ihr Respekt entgegen, aber eine solche Person hatte natürlich auch Feinde und für solch einen Fall musste sie einfach beschützt werden.
    „Los! Da drüben hin!“, rief sie ihm über die Schulter zu und zeigte mit dem Finger auf einen anderen Stand. Ohne eine Regung im Gesicht, tat er, was sie von ihm verlangte. Er hatte eine Maske vor dem Mund, was Stark an Verbände erinnerte. Vielleicht war es ihm ja nicht gestattet zu sprechen? Oder aber, er hatte sich verletzt. Wer konnte das schon wissen. Sein langes schwarzes Haar war zu einem Zopf gebunden und seine bernsteinfarbenen Augen stachen unter seinem Haarschopf hervor, wie die eines Falken. Er beobachtete alles um sich herum genau und nichts entging seinem Scharfen Blick. Er bemerkte, wie ein Taschendieb eine ältere Frau bestahl und bekam auch mit, wie ein heruntergekommener Junge einen Apfel vom Obststand stahl. Alles Dinge, die ihn nicht interessierten. Viel mehr interessierte ihn der Mann, unter dessen Toga ein scharfes Messer blitzte. Er lief „scheinbar“ desinteressiert durch die Menge, doch sein Ziel war klar.
    Unvermittelt, machte der in schwarz gewandte einen Ausfallschritt, als der Mann mit dem Messer nah genug war, stieß ihn zur Seite und entwendete ihm unbemerkt das verheißungsvoll scharfe Messer. Der Mann fauchte ihn an, ob er nicht aufpassen könne und schubste ihn zurück, als der Fremde dann jedoch bemerkte, dass dieser unverschämte Kerl zu dem jungen Fräulein gehörte, verzog er das Gesicht und griff nach dem Messer um es der jungen Dame in die Brust zu rammen. Doch es war fort. Er sah ungläubig an sich herab und suchte nach dem Ding, als der Leibwächter der kleinen Dame es spielerisch in seiner Hand wand. Er sah dem Mann in die Augen und dieser suchte schleunigst das Weite. Luca sah ihm hinterher und ihr Sklave rammte das Messer in das Holz von einem der Stände. Als er sich dann wieder seiner Herrin entgegen drehte, bekam er auch schon eine saftige Ohrfeige von ihr.
    „Sieh nur, was du gemacht hast!“ Er blickte auf den Boden, wo sie hinzeigte. Ihm war eines der Kleider runter gefallen und da lag es nun im Dreck. Demütig senkte er sein Haupt und hob das Kleid auf. Sie wartete bis er es aufgehoben hatte und sah ihn noch einmal wütend an. „Dafür bekommst du heute kein Abendessen!“, fuhr sie ihn an und drehte sich so hastig um, dass sie in den nächst besten Menschen lief. Sie prallte gegen den Rücken dieser Person und und fiel nach hinten, wo sie jedoch schon wieder von ihrem Diener aufgefangen wurde. Sie hatte die Augen durch den Aufprall für einen Moment geschlossen und schien ein wenig geschockt, doch als sie sie wieder öffnete sagte sie zeternd mit ihrer glockenklaren Stimme: „Man! Pass doch auf, du Trampel! Unerhört!“ Sie blickte ihren Diener an und befahl: „Los! Räume mir diesen Müll aus dem Weg!“
    Er blickte die Gestalt an, die vor ihm stand. Es war eine dunkelbraune Kapuze über den Kopf gezogen und auch der Rest des Umhanges war dunkelbraun. Er packte die junge Frau, als diese sich umdrehte direkt am Schlafittchen. Sah sie an, doch sein Blick war vollkommen nichtssagend. Er drängte sie zur Seite und ließ sie wieder los.
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    Kyla

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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 4:33 am

    Markt ... Warum eigetlich, musste sie sich ausgerechnet dann dazu herab lassen, sich hier her zuu bewegen, wenn so viele Leute da waren? Es wimmelte nur so von Dieben und Nichtsnutzen auf den Straßen. Natürlich konnten nicht alle was dafür, in eine solche Lage geraten zu sein, aber einige ... Gerade stand sie an dem Stand für Stoffe, an dem sie sich einen Ballen holen wollte, um neue Sachen zu schneidern, wie eben einen neuen Umhang. Dieser hier war schon alt udn langsam zerschliss er an einigen Stellen. Eine kleinere Person ihr in den Rücken stieß. War ja nicht so, als hätte sie sich Augen an die Kapuze gehext. Schon wetterte das Mädchen los udn das nicht mal auf eine sehr freundliche Art. Prompt drehte sie sich um, wurde soglaich am Kragen gepackt und zur Seite geschoben. So was ließ sie sich nun wirklich nicht gefallen. "Was zum ... HEY! Was soll das?" Sie ließ die Wut über dieses Unverschämte verhalten direkt in Form eines kleinen magischen Blitzes, auf den Kerl zu jagen und traf ihn am Po. "Und du kleine Göre könntest etwas freundlicher sein. Die Straße gehört dir nicht allein," fauchte sie das Mädchen an. Adelig hin oder her, aber auch diese hatten sich zu benehmen. Kyla wandte sich wieder von den beiden ab, in der Hoffnung, nun ruhe vor den Beiden zu haben. der Ballen Stoff lag bereits da und musste nur noch bezahlt werden. Ein kleiner Lederbeutel voll Geld wurde dem Händler zu geworfen.
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 4:49 am

    Luca stand der Zorn ins Gesicht geschrieben, als die Frau nun auch noch frech wurde. Sie hatte ganz gerötete Wangen und sah zu ihrem Begleiter der prompt einen Schlag von der Frau bekam. So. Sie war also Magierin, hm? Luca stampfte mit ihrem zierlichen Fuß auf und sagte zu der Frau, die jetzt wirklich auch noch die Frechheit besaß, sich einfach wegzudrehen: „Du weißt wohl nicht wer ich bin?! So eine Unverfrorenheit, sondergleichen!“ Der junge Mann mit dem Verband um den Mund funkelte die Frau an. Er war es nicht gewohnt auf solch eine Gegenwehr zu treffen, da er nur selten mit Magierinnen zu tun gehabt hatte, bis her. Er blieb gewissenhaft hinter seiner Herrin stehen und und musterte die Frau.
    „Los! Erteile ihr eine Lektion!“, befahl sie ihrem Begleiter. Dieser fing den Lederbeutel mit dem Geld, im Flug auf und sah anschließend wieder in die Augen der Frau. Er ließ den Beutel fallen. Luca gluckste und kicherte. Scheinbar war ihr Sklave nicht gewillt der Frau wirklich weh zu tun und sie scheinbar auch nicht, denn sie sah freudig zu ihm hoch und grinste. Dann blickte sie wieder zu der Magierin hoch und meinte: „Los. Knie nieder, vor mir in den Staub. Dein Geld ist dir runter gefallen.“ Wieder ein glockenklares Lachen.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 4:57 am

    Eigentlich hatte sie ja nicht vor, sich weiter mit diesem Gör ab zu geben, aber da man ihr nun das Geld streitig machte, und sie auch noch aufforderte, sich vor diesem kleinen Blag hin zu knien, musste sie sich wohl doch noch mti ihenen ab geben. Genervt drehte sie sich zu den beiden um, beugte sich einw enig zu der Kleinen herunter und lächelte. "Ganz bestimmt werde ich mcih nicht vor einer Rotznase wie dir hin knien. Du hast keine Marnieren udn nur weil du von Adel bist, heißt das nicht, dass du dich benehmen kannst, wie es dir beliebt. Jeder hat ein Recht darauf, vernünftig behandelt zu werden, egal welchen Standes man ist udn nun ... kannst du dich entfernen, denn es interessiert mich nicht im geringsten, welcher Familie du entstammst, solange du keine anständigen marnieren zeigst." Das der andere sie anfunkelte, interessierte sie gar nicht. Statt dessen stellte sie sich gerade hin, streckte die Hand nur schnell aus udn hatte im nächsten Moment schon den Geldbeutel wieder in der Hand. Sie rechte ihn dieses Mal dem Händler selbst, der den Beutel auch gleich an sich nahm und weg steckte. "Ich hole ihn dann später ab." Sie hatte noch anderes vor. Schließlich brauchte sie auch noch ein Zimmer für die Nacht, wobei es ihr egal war, wo es sich befand, solange es nicht gerade Ungezieferverseucht war.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 5:10 am

    „Oh! Da ist aber jemand ganz mutig! Nur, weil du eine Magierin bist, Teuerste, heißt das nicht, dass du tun kannst was dir gefällt. Auch du musst Respekt vor mir haben!“ Sagte sie giftig und machte einen angespannten Schritt auf sie zu. „Und außerdem liegst du falsch! Denn gerade, weil ich von Adel bin, darf ich mich benehmen, wie ich will!!“ Doch nie würde sie sich selbst die Hände schmutzig machen. Sie blickte zu ihrem Begleiter und sagte: „Und mach es dieses Mal richtig!“ Er schloss kurz die Augen, als würde er darüber nachdenken, in was er da nur schon wieder rein geraten war. Er hatte keine Ahnung, was er machen sollte. Und gerade, als siech die junge Frau wegbewegen wollte, trat er ihr auf den Saum ihres Umhangs, der erst ein Stück einriss und dann gänzlich von ihren Schultern rutschte. Luca sah zufrieden aus. Sie wandte sich zum gehen. „Komm! Diesen Abschaum, muss ich mir nicht länger anschauen!“ Ihr Begleiter sah die Frau noch einen Moment stumm an. Wenn man es nicht besser wüsste, sah es aus, als würde er seufzen. Doch kein Ton verließ seine Lippen. Wie auch. Seine Augen musterten die Frau kurz. Er schien ein wenig von ihr fasziniert.
    „Ich sagte „Komm!“ du nichtsnutzige Kopie eines Taugenichts!“ Sofort drehte er sich um und ließ die Dame stehen. Er durfte sich schließlich nicht gegen seine Herrin auflehnen. Dieses Mal achtete er jedoch darauf, dass sie ihn nicht wieder von hinten kalt erwischte.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 5:19 am

    Der Umhang riss udn sie hätte dem Kind am liebsten gehörig eine geklebt, aber sie riss sich zusammen. "Spricht der Abschaum imemr von sich selbst? Solches Verhalten gebührt einer Adeligen wohl kaum," meinte sie kalt, als sie nund a stand, ohne ihren Umhang. Der Diener der jungen Adeligen tat ihr leid. Dieses Mal sollte er ihren Zorn nicht ab bekommen, denn er trug ja keine Schuld an den Marotten dieses kleinen Biestes. Sie drehte sich zu dem kaufmann um, ließ den Umhang auf schweben udn packte ihn sich unter den Arm. Wärend dessen, ließ sie eine kleine Wurzel aus dem Boden empor wuchern, die sich sofort um den Fuß der Göre wickelt und sie so zu Fall brachte. Vor ihr war gerade eine Matschpfütze. BVermutlich würde ihr Leibwächter sie sofort auf fangen, aber das war ihr ziemlich egal. Dieses Kind brauchte Erziehung und die hatte sie scheinbar nie genoßen. Kyla sah gen Himmel. Damals hätte es sowas wohl kaum gegeben. Es hatte sich sehr viel geändert. Oft pilgerten die Leute zu der Grabstätte derer, die das alles hier überhaupt erst ermöglicht hatte. Auch Kyla war auf dem Weg zu dem Tempel, in dem der Leichnahm seit Jahrhunderten aufbewahrt wurde. Sie sah dem Sklaven nach. Warum hatte er diese Verbände vor dem Mund und an dem Arm? Was war ihm zu gestoßen? So ein großer udn doch scheinbar starker Kerl udn ließ sich von diesem Gör herum komandieren. bedauerlich,d as die Kleine vergaß, woher sie kam.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 5:47 am

    Natürlich fing er sie auf. Sie fiel und er griff sofort nach ihr, wobei ihm dieses Mal keines der Habseligkeiten von seiner Herrin herunter fiel. Er sah zurück zu der Magierin, die jedoch scheinbar nichts mit der Sache zu tun hatte. Zumindest, tat sie gar nicht so als würde sie sich darüber freuen, geschweige denn Interesse daran zu hegen, was noch geschah. Die Wurzel war nur klein gewesen, die sich wie ein kleiner Stolperdraht in den Weg geräumt hatte. Dennoch... Das junge Mädchen hielt sich den Fuß und eine kleine Träne schlich sich in einen ihrer Augenwinkel. Dann jammerte sie ganz leise zu ihrem Begleiter: „Ich will nach Hause. Bring mich nach Hause. Es macht mir keinen Spaß mehr.“ Sie quengelte, doch klang sie bei weitem nicht so boshaft, wie eben gerade noch. Der Mann in Schwarz kniete vor ihr und nickte. Sie warf sich an seinen Hals und er hob sie hoch, als sei es nichts. Die Blicke von umstehenden Frauen nahm er wohl war, aber sie interessierten ihn nicht. Es sah nämlich wirklich niedlich aus, wie er die Kleine mit nur einem Arm vor sich her trug, während sie sich an seine Brust kuschelte und ihr Gesicht verbarg. Einige der jungen Mädchen, waren hin und weg und andere sahen abfällig auf die beiden. Vermutlich auch welche aus dem Hochadel. So schlenderte der junge Mann die Straße entlang und war auf dem Weg zum Schloss. In der einen Hand die Sachen des Fräuleins und auf dem anderen Arm das Fräulein selbst. Ganz so als sei sie eine Puppe.
    Im Schloss angekommen setzte er sie wieder ab und kniete sich wieder vor sie um zu sehen, ob sie wieder glücklicher war. Sie legte ihm eine Hand an seine Wange und lächelte freundlich. „Du lässt mich nie alleine stimmt's?“ Er nickte und sie streichelte kurz über seine Wange, ehe sie sich seufzend von ihm weg drehte und die Wachen vor dem Schloss die großen Türen aufschoben. Luca hüpfte hinein und begrüßte das Personal, was so in der Gegend umher lief. Sie hüpfte die Treppe hoch und blieb vor dem großen Portrait ihrer Eltern stehen. Sie waren nicht die Monarchen des Landes, aber ihr Vater war der Bruder des Königs und so war sie von hohem Adel einfach in diese glänzende Welt hinein geboren worden.
    „Luca!“, rief ihr Vater, als er gerade in die Halle kam. Sie drehte sich um und sah ihn strahlend an. Sie rannte wieder runter und wollte ihn an hüpfen, um ihn in die Arme zu schließen, doch ihr Vater klebte ihr eine, bevor sie ihn richtig erreicht hatte. Ihr Diener sah betreten zur Seite. Sie hielt sich die Wange, die nicht sehr gerötet war. Eigentlich war es mehr Überraschung als Schmerz, was diese Ohrfeige aussagte. „Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du dich in der Öffentlichkeit zu benehmen hast!“, fragte er sie streng, doch seine Augen leuchteten auf. Es tat ihm leid, seiner Tochter eine Ohrfeige gegeben zu haben, aber sie schien immer erst zu begreifen, wenn man diese Mittel anwendete. Sie sah ihn mit ihren großen roten Augen an und ihr Vater blickte mit seinen sanften grauen Augen in ihre hinein. „Du bist gemein! Ich war doch artig!“, protestierte sie.
    „Außerdem sollst du dich nicht ohne Leibgarde draußen aufhalten!“, schimpfte ihr Vater weiter.
    „Ich hatte IHN dabei!!!“, sagte sie nun und deutete auf den Maskierten. Der Vater sah auf den jungen Mann. Er schien eine Abneigung gegen ihn zu haben.
    „Das reicht nicht!“
    „Er hat mich beschützt! Erst vor einem Mann mit einem Messer und dann vor so eine dummen Magierin! Er reicht vollkommen!“, rief sie ihm entgegen und drehte sich um. Sie lief auf ihren Beschützer zu und nahm sah zu ihm auf. „Komm! Ich will in mein Zimmer!“ Gehorsam wie er war tat er dies und blickte auch nicht zurück zu dem Vater seines Schützlings. Der schüttelte nur den Kopf und fuhr erschrocken zusammen, als sich seine Frau von hinten genährt hatte und ihm die Hand auf die Schulter legte. „Lass sie Richard.“, sagte sie sanft. „Sie wird irgendwann begreifen und sich mit ihrem Los abfinden.“
    „Manche Kinder träumen von einem Leben als Prinzessin...“
    „Und unseres träumt von einem Leben außerhalb ihres Käfigs.“ sie lächelte.
    „Irgendwann wird man sie entführen oder umbringen... was machen wir dann?“ Er schien wirklich traurig über seine unvernünftige Tochter. Aber schlimmer noch. Er vertraute diesem Mann mit den Bandagen nicht wirklich. Er kannte seine Fähigkeiten und wusste auch, dass er bisher nie einen Fehler gemacht hatte, aber irgendwie... Hinter ihm räusperte sich jemand.
    „Verzeiht Herr, ich habe die Magierin gefunden nach der ihr geschickt habt.“
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    Kyla

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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 6:09 am

    Etwas an dem Mädchen war sonderbar. Sie schien nicht mal absichtlich so gemein zu sein, sondern eher aus ... ja ... es musste eben doch einen anderen Grund haben,da ss sie sich so aufführte. Was dahinter steckte, wusste sie nicht, aber es gab imemr einen Grund, wenn sich jemand so auf führte. Eigentlich hatte sie es nur daran gemerkt, dass die Kleine fast geweint hatte, als sie fiel. Sie sah den Beiden noch einen Moment nach, ehe sie den Ballen Stoff noch einmal betrachtete. "Wie gesagt ... ich hole hn später ... oder lasse ihn ab holen." Sie wusste, ausserhalb der Stadt war der Tempel, den man vor vielen Jahrhunderten wieder aufgebaut hatte und zu dem Grabmal Danas machte. Es hieß, ihre Leiche sei unversehrt. Viele sagten, sie sähe aus, als schliefe sie friedlich. Die Leute, die dmals das Glück hatten sie zu kennen, mussten sie sehr geliebt haben. Warum sonst hätten sie sie so verehrt? Bisher war sie nie dazu gekommen, sie zu sehen. Es gab Leute, die behaupteten, an ihrer Grabstätte von schlimemn Krankheiten geheilt worden zu sein. Ob da wohl so stimmte? Sie schlenderte gerade die Straße hinunter, auf der Suche nach einem neuen Umhang. Wofür hatte sie sich dann den Ballen Stoff zurück legen lassen? Nun dann würde sie ihn später nähen und den Neuen auf magische Art nähen, so dass er nicht eifnach länger ein Umhang war. Woher sie die magischen Fähigkeiten hatte, wusste sie wohl, denn einer ihrer Vorfahren war Cale, ein großer Magier. An einem Stand blieb sie stehen. Hier gab es die Umhänge, die sie haben wollte, aber sie waren viel zu teuer. Zwei Wachen näherten sich ihr. "Kyla Sionnach ?" "Kyla drehte sich zu den Wachen um. "Was kan ich für euch tun?" Die Wachen schienen nun keinerlei Streit beginnen zu wollen. "Würdet ihr uns bitte begleiten? Unser Herr wünscht mit euch zu sprechen." Kyla zog die Augenbrauen kurz zusammen. Was zum Henker wollte jemnd,d er so einflußreich war, dass die Stadtwachen ihn als ihren Herrn bezeichneten, von ihr? Konnte dieses Gör so schnell gehandelt haben und den Vorfall zu einer Anzeige gebracht haben? Sie überlegte nicht lang. "Natürlich." Sie folgte den Wachen zu dem Palast. Neben diesem war noch ein kleines Chateau, zu dem man sie brachte. Wenigstens wurde sie nicht direkt zum König geführt.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 6:26 am

    Richard sah nach hinten. Die junge Frau war wunderschön und er wurde aus irgend einem Grund an jemanden erinnert, doch es war irgendwie für ihn nicht greifbar, wer das war und in welcher Hinsicht, sie ihn erinnerte er lächelte matt und sagte: „Oh, Seid mir willkommen, Lady Sionnach.“, sagte der Bruder des Königs und ging auf sie zu. Seine Frau lächelte wissend und trat hinter ihren Gatten.
    „Ihr werdet euch sicherlich wundern, was mich veranlasst hat, euch in der ganzen Stadt zu suchen. Euer ehemaliger Meister erklärte mir, dass ihr hier seid und ich habe euch zu mir bringen lassen, weil ich Arbeit für euch habe.“ Er lächelte und bat sie nun in den Salon. „Es geht um eine Anstellung als Hausmagierin, wobei ihr noch eine kleine Nebenaufgabe übernehmen sollt.“ Er lächelte wieder, ganz so, als müsse er die Person vor ihm noch zusätzlich zu der hohen Gage und den unglaublich hohen Standards in diesem Hause aufmuntern. „Ihr dürft selbstverständlich in meinem bescheidenen Heim wohnen und bekommt alles was ihr braucht.“ Er zählte ihr nun auf, was das alles war und berichtete ihr von allen Annehmlichkeiten, die es so in diesem Palast gab und natürlich durfte sie sich auch wieder ihren Studien widmen. Und dann kam der Haken, den sie jedoch noch nicht erahnen konnte. Woher hätte sie auch wissen sollen, wer dieses Kind war, was sie auf dem Markt getroffen hatte.
    „Ihr müsst nur meine Tochter täglich ein paar Stunden unterrichten.“, sagte er lächelnd. „Dafür bezahle ich euch natürlich extra.“, fügte er noch schnell an. „Wärst du so lieb, Liebes?“ Sie nickte liebevoll und ihre bezaubernde Stimme wehte zurück in den Raum, als sie draußen die Truppen hinauf rief: „Luca-Schatz? Kommst du bitte?“, rief die Mutter, die wahrlich eine Augenweide war. Aber auch Richard war wirklich ein Prachtexemplar von einem Mann. So wie die ganze Königsfamilie.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 6:35 am

    Das Chateau war wirklich schön, aber ihr immernoch zu ... nun zu edel. Denn noch war sie nicht so unhöflich, den Herrnd es Hauses vor den Kopf zu stoßen. Sie hörte sich alles in ruhe an. "Was ihr mir bietet ist mehr, als ich haben möchte my Lord. natürlich bin ich froh, wenn ihr mir Arbeit gebt udn mich dafür bezahlt, aber ... ich kenne die Sitten bei Hofe nicht und weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich jemanden Unterrichten soll. Unterrichten in der Kunstd er Magie?" Sie betrachtete ihn lange, starrte ihn aber nicht an. Auch seine Frau war bildhübsch. Die Königsfamilie schien ja wirklich alles zu haben, was sie sich wünschte. Alles, wovon Andere nur träumen konnten. Die Frau ging zur Treppe und rief nach dem Kind, welches in ihre Obhut gegeben werden sollte. Nun blieb es ab zu warten, was da auf sie zu kam.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 6:56 am

    Luca war auf ihrem Zimmer sie betrachtete ihre neuen Werke und besah sich im Spiegel immer wieder verschwand sie hinter einer Papierwand, zog sich um und präsentierte sich ihrem treuen Diener. Der jedoch schien immer gleich zu schauen, ganz so, als ginge ihn das überhaupt nichts an. Luca jedoch schien das wiederum nicht zu stören. Sie lachte und gluckste zufrieden, wenn sie sich um ihre eigene Achse drehte und sich nicht nur wie eine Prinzessin vorkam, denn sie war ja eine. Und was für eine. Sie war wirklich ein niedliches und hübsches kleines Ding. Sie trug Puder und Rouge auf und dann schnappte sie sich ihren Sklaven und drehte sich mit ihm im Kreis. Sie ließ sich von ihm führen und summte eine Melodie, zu der sie schließlich tanzten. Wieder sah es so aus, als würde der Maskierte überhaupt keinen Anteil an dem ganzen haben, obwohl sich sein Körper deutlich in dem Rhythmus der von ihr gepfiffenen Melodie bewegte. Sie hielt inne und so auch er. Sie streckte sich ihm entgegen und sagte dann ganz leise in sein Ohr, wobei sie ihn ein wenig zu sich herunter zog: „Ich wüsste gerne, ob du manchmal unter diesen Bandagen lächelst...“ Ihre Wangen röteten sich leicht, als sie dann auf den Boden sah. Der schwarzgekleidete blickte sie nur an. Es war natürlich nicht zu erkennen, ob er lächelte oder nicht.
    Luca sah wieder auf und ihr Lächeln erstarb. Sie drehte sich beleidigt weg und setzte sich mit verschränkten Armen auf das Bett, welches ein wahrliches Himmelbett war.
    „Du bist langweilig!“, rief sie aus und schien zu schmollen. Daraufhin kniete er sich wieder vor sie und neigte demütig das Haupt. Sie schien ein wenig aufzutauen, bis ihr Blick fast ein wenig beschämt war. Sie streckte wieder die Hand nach seiner Wange aus und streichelte ihn kurz. „Ich weiß... ich weiß... Du hast sie noch nie abgenommen.“ Sie seufzte. „Ich frage mich was so furchtbar ist, dass du nicht sprechen darfst...“ Er schmiegte sich kurz an ihre Hand un erhob sich wieder, als er die Stimme ihrer Mutter vernahm.
    ~Luca~
    Das Mädchen machte ein langes Gesicht und sagte: „Oh man... Komm, ich will nicht alleine auf dem Schafott stehen...“ Sie nahm ihn an die Hand und ging zusammen mit ihm aus ihrem Zimmer nach unten. Irgendwann wollte sie so schön und vornehm sein wie ihre Mutter, doch im Moment wollte sie doch lieber ein Kind sein und keine Adlige. „Was ist?“, fragte sie zuckersüß und ihre Stimme hatte keine Ähnlichkeit mit dem, was sie auf dem Marktplatz gesagt hatte. Sie betrat den Raum, sah die unverschämte Magierin vom Marktplatz und blieb ganz erschrocken stehen. Sie drehte sich um, und wollte wieder heraus rennen, als sie gegen ihren Beschützer lief und hinzufallen drohte, wenn er sie nicht schon wieder(!) aufgefangen hätte. Sie sah ihn mit großen Augen an und drehte sich wieder um.
    „Diese... Diese unverschämte Person! Sie...“
    „LUCA!“, donnerte ihr Vater und sie war plötzlich ganz klein, versteckte sich hinter dem Maskierten und lugte hervor. Sie hatte Tränen in den Augen und meinte dann ganz leise und kläglich: „Tut... mir leid...“ Dabei schaute sie auf den Boden und nuschelte es eher aus sich heraus, als dass sie es sagte.
    „Meine Tochter ist... manchmal etwas schwierig sagte der Vater und lächelte verlegen. Ich habe von der Sache auf dem Markt gehört. Ich möchte das Verhalten meiner Tochter entschuldigen, sie ist... nun ja... schwierig. Luca.“ wieder an das Mädchen gewandt. „Sie wird dich ab heute unterrichten!“ Das Mädchen bekam ganz feuchte Augen und dann rief sie laut: „NEIN! ICH WILL NICHT! LASST MICH IN RUHE!“ Sie rannte weg und schwartete die Tür hinter sich zu. Dieses Mal sah man sogar tatsächlich eine Regung in dem Gesicht des jungen Mannes, hinter dem sie sich eben noch versteckt hatte. Er schien überrascht und irgendwie schien ihm das peinlich zu sein, wie er da nun alleine vor den Eltern seiner Herrin und der Magierin stand. Es war ihm wirklich ins Gesicht geschrieben, dass er eigentlich nichts lieber tun wollte, als Luca nachzugehen, um dieser Peinlichkeit hier nicht ausgesetzt zu sein. Doch gleich darauf sah er wieder vollkommen gleichgültig aus.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 7:14 am

    Nun nicht nur das Mädchen war erschrocken darüber, wer da stand, sondern auch Kyla. Sie betrachtete das Kind, welches wirklich unverschämt auf dem Marktplatz benommen. Ihr Vater entschuldigte sich für sie und Kyla, sah ihn ein wenig erzürnt an. "Ihr müsst euch nicht für sie entschuldigen Sire, sondern sie selbst. Sie hat den Fehler gemacht. Wenn ihr euch immer wieder für sie entschuldigt, wird sie aus den Fehlern nicht lernen. Ihr wollt, das ich sie unterrichte? Dann habe ich allerdings Bedingungen." Sie sah den Mann vor sich ernst an. "Sie wird ihren Diener nicht vor schicken, um diverse Strafen für sie ab zu arbeiten. Sie selbst wird die Strafen abarbeiten, egal in welcher Form, egal was ich von ihr verlange. Er hat sich nicht vor sie zu schmeißen, wenn ich ihr das Duellieren bei bringen soll. Sie selbst muss lernen sich zu verteidigen. Wenn er dauernd ihr Schutzschild spielt, wird sie es nicht lernen. Außerdem ... darf er sie nur dann auffangen, wenn sie wirklich in Gefahr ist und nicht, wenn sie mal hin fällt udn stolpert. Sie muss lernen, das nicht imemr jemand da ist, der ihr alles hinterher trägt udn das auch sie Verantwortung hat. Es wird schwer werden udn ich wilol ihn nicht von ihr trennen, aber ... wenn sie von mir unterrichtet werden soll ... wird sie keinen Spaziergang haben. Er wird sie nicht dauernd tragen udn auch ihre Sachen wird sie zum Unterricht und nach dem Unterricht weg bringen und es nicht ihm auftragen. Was sie machen, wenn sie Freizeit haben ist mir egal, aber solange sie unter meiner Obhut steht ... möchte ich, das sie diese Regeln beachten."
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 7:31 am

    Irgendwie... Luca hatte sich in ihrem Zimmer eingesperrt, aufs Bett geschmissen und geweint. Ihr Diener stand immer noch wie angewurzelt da und die Magierin spulte ihre Forderungen herunter. Die Mutter der Kleinen hob die Brauen und lächelte verhalten, während der Vater da stand und nicht wusste was er sagen sollte. Er blickte hin und wieder zu dem Maskierten und sagte dann: Ich also... ich...“ Die Mutter lachte glockenklar auf und gesellte sich zu ihrem Mann.
    „Wissen sie, junges Fräulein. Wir haben schon so oft versucht, unserem Mädchen zu erklären, dass ihr „Sklave“, wie sie ihn nennt nicht immer beschützen kann. Aber...“ Sie sah zu ihm herüber und er blickte Kyla unentwegt an. „... Es scheint, dass niemand die beiden trennen könnte. Wir haben keine Macht über ihn.“ Der Vater sah ein wenig zornig auf den jungen Mann der da stand, wie bestellt und nicht abgeholt, den das alles aber nicht zu interessieren schien. „Luca ist unser größter Schatz. Sie hat furchtbar geweint, als wir ihr verboten haben, mit ihm zusammen zu sein. Also haben wir es ihr erlaubt und bis her, hat er sie gut beschützt.“ Sie atmete aus und kam dann auf Kyla zu. Sie ergriff ihre Hände und drückte sie leicht. Eure Forderungen würden wir natürlich begrüßen, wobei sie nicht lernen soll, im Dreck zu liegen, sondern erst mal nur ein bisschen mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Sie soll jemanden haben, der ihr ein wenig Vernunft bei bringt und sie soll vor allem lernen, dass Adel nicht mit grenzenloser Macht einher geht. Doch was ihn betrifft...“ Sie sah wieder zu dem Bandagierten. „Das müsst ihr mit ihr klären. Ich würde mir wünschen ihr würdet es erst einmal versuchen. Ihr könnt jederzeit immer noch sagen, dass ihr gehen wollt, Kyla.“ Sie lächelte herzerweichend und ihr Gatte seufzte leise. „Ihr dürft mich Marianne nennen.“, fügte sie lächelnd an. „Ich werde euch auch gerne zeigen, wie man sich bei hofe benimmt. Das kann später sicherlich auch für euch nützlich sein, wenn mein Schwager vielleicht auf euch aufmerksam wird.“
    „Ich muss jetzt zum König.“, sagte Richard und verabschiedete sich. Er lief an dem Diener seiner Tochter vorbei und der wich ihm gekonnt aus, damit er dem Vater seiner Herrin nicht im Weg stand. Auch bei ihm legte er die gleiche Demut an den Tag, wie bei Luca.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 7:51 am

    Die Eheleute waren wirklich nett. Kyla sah den Sklaven an, der da stand und scheinbar lieber gehen wollte. Sie hörte ruhig zu udn betrachtete den mann mit den Bandagen weiterhin. Dan, als Marianne zu ihr kam, ließ sie auch sie ein Lächeln auf ihren Lippen erscheinen. "Ich werde mir mühe geben , eine gute Schülerin zu sein Marianne. Nein, sie soll wirklich nicht lernen im Dreck zu liegen, sondern, dass sie sich nicht imemr darauf verlassen kann,d ass jemand sie auf fängt. Das leben ist hart und auch wenn sie von Adel ist, so wird sie sich nicht immer darauf verlassen können, das ihr das hilft." Nun ging sie zu dem Diener. "Hast du einen Namen? ... Willst du mir helfen? Wahrscheinlich steckt wetwas ganz anderes hinter ihrem Verhalten ... sonst wärest du ihr nicht so treu ... aber ... selbst wenn du ihr alles ab nimmst .. tust du ihr keinen Gefallen." Ihre Augen hefteten sich regelrecht an die seinen. "Du wirst tun was sie sagt nicht wahr? Egal wie schlimme s für dich sein mag." Kyla seufzte und wendete sich wieder an Marianne. "Seid mir nicht böse Marianne ... aber das wird sehr hart für Luca. Ihr soll natürlich kein Schaden zu kommen, sondern die Strafen werden eher aussergewöhnlich sein. Würdet ihr mir bitte meine Gemächer zeigen Marianne? Eure Tochter hat meinen Reiseumhang zerreißen lassen und ich muss mir einen Neuen fertigen."
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 8:08 am

    Er sah sie an. Beobachtete, wie sie und die Dame des Hauses miteinander sprachen. Eigentlich würde er nichts lieber tun, als zu Luca hinauf zu gehen, aber sie hatte vorhin auch ihm befohlen, sie in Ruhe zu lassen, also wartete er. Diese Magierin stellte ganz schön hohe Ansprüche, aber im Grunde genommen ging ihn das überhaupt nichts an. Er würde tun, was Luca von ihm verlangen würde. Und auch, was ihre Eltern verlangen würden. Schließlich war er durch die Gnade von Marianne hier. Doch es stimmte. Wenn Luca ihren Willen nicht bekam, egal wen es betraf, dann war Staatstrauer angesagt. Er hob den Kopf ein wenig als sie auf ihn zu kam. Sie fragte ihn wie er hieß und erklärte ihm dann noch einmal, was sie Luca angedachte. Wie um ihr zu verstehen zu geben, dass es ihm leid tat, ihr dabei nicht helfen zu können, senkte er die Lider und blickte auf den Boden. Wie hätte er ihr antworten können?
    Er sah wieder auf, als sich Kyla weg drehte, sie fragte nach ihren Gemächern und Marianne lächelte freundlich. „Ihr nehmt also an?“ Sie geleitete sie, indem sie sich erhob und mit einer eleganten Handbewegung andeutete, wo es lang ging. Der Diener von Luca, betrachtete die beiden und Marianne sah zu dem jungen Mann.
    „Komm...“, sagte sie sanft und lächelte ihm zu, während er ihr treu folgte. Sein ganzes Verhalten, glich eher einem dressierten Hund als einem Mann. „Ich möchte dass du zu Luca gehst, bevor sie wieder aus dem Schloss schleicht. Bring sie zu Kyla, sie soll sich entschuldigen.“
    Er nickte. Dann stellte er sich jedoch vor die beiden Frauen und sah Kyla durchdringend an. Erst geschah gar nichts und gerade als Marianne fragen wollte, was der Grund für diese Unterbrechung war, drehte er sich schon wieder um und stieg in Windeseile die Treppen hinauf.
    Marianne führte Kyla einige Zeit durch die obere Etage und zeigte ihr alles. Wirklich jeden Winkel. Als sie dann schließlich die Gemächer gezeigt bekam. Klopfte es an der offenen Tür und wieder stand der Mann mit der Maske da. Er hatte den Stoff für Kyla besorgt und legte ihn nun auf eine Kommode. Dann neigte er tief den Kopf, was eigentlich einer Entschuldigung gleich kam.
    Erst dann ging er zu Luca und Augenblicke später hörte man sie drüben rufen. Es war zu unverständlich, was sie sagte durch die dicken Mauern, aber scheinbar ließ sie ihre Wut nun an ihm aus.

    „Lass mich! Ich habe keine Lust mehr auf diesen ganzen Zirkus!“, fuhr sie ihn an. „Ich dachte du bist auf meiner Seite!“ Sie versuchte sich aus seinem Griff zu befreien, als er sie eben noch aufhalten konnte, bevor sie an dem Laken-Seil aus dem Fenster klettern wollte. Sie scheuerte ihm ein, aber er tat gar nicht so als ob. Er sah sie einfach nur weiter an und packte ihr Handgelenk. Sie schrie ihn weiter an: „Lass MICH LOS!!“ Doch anstatt ihrem Wunsch nachzukommen, zog er sie zurück ins Zimmer Sie tobte und trat um sich, wobei sie ihm direkt in den Bauch trat und er nach hinten taumelte... Durch das geöffnete Balkonfenster über den niedrigen Balkon. Nun der erste Stock war nicht hoch, aber es war nicht angenehm, als er unten aufschlug. Ein hoher Spitzer Schrei entfuhr Luca und sie rannte auf den Balkon wo sie hinunter schaute. Tränen quollen aus ihren Augen. „ZEL!!!!“
    Er sah einfach nur hinauf. Kein Shcmerzenslaut. Nichts war zu hören.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 8:39 am

    Kyla ließ sich durch das Chateau führen. Überall Gemälde und Wandteppiche. Schließlich kamen sie an einem Zimmer an, ind as sie geführt wurde. So viel Prunk war sie gar nicht gewöhnt und woltle ihn eigentlich auch gar nicht, aber sie hätte Platz sich hier ein labor ein zu richten, wenn gleich sie für die Alchemie nicht so sehr schwärmte, wie ihr Vorfahre. Der bandagierte Mann folgte ihnen auf Schritt und tritt. Kyla konnte nicht anders, als immer wieder zu ihm zu sehen. Seine Augen ... irgendwie schien es ihr, als wolle er durch sie sprechen. Kyla ließ sich durch nichts so schnell erschüttern und so hielt sie seinen Blicken durchaus stand. Marianne wollte, das Luca sich entschuldigt, was Kyla so gar nicht wollte. Der Bandagierte verschwand schneller, als Kyla etwas sagen konnte, denn der Blick eben, war sehr durchdringend gewesen udn auch wenn sie sich nichts anmerken ließ, jagte ihr dieser Blick einen Schauer über den Rücken. "Lady Marianne ... Es bringt nichts, wenn ihr sie zwingt sich zu entschuldigen, denn so tut sie lediglich, was ihr von hr verlangt, meint die Entschuldigung jedoch nicht ernst. Sie muss erst verstehen, wo ihr Fehelr lag und sie muss lernen, dass sie ihren Diener nicht wie Dreck behandeln darf." Es dauerte nur wenige Augenblicke, ehe dieser wieder da war, und ihr den Stoff brachte, den sie auf dem Markt gekauft hatte. Verwirrt blickte sie auf den Stoff und dann zu dem Bandagierten. "Danke," meinte sie verblüfft. Ihr Blick ging von dem Bandagierten auf den Stoffballen und von ihm wieder auf den Bandagierten, um dann wieder auf Marianne zu fallen. Der Mann verließ das Zimmer. "Marianne .. ich sehe ihr habt einfluß auf den jungen Mann. Bitte tragt ihm auf, um was ich euch bat. Er darf sich nicht immer vor sie werfen. Sonst wird es wirklich hart werden für Luca. Wie heißt er eigentlich?" Plötzlich schrie Luca wie am Spieß. Kyla ließ alles stehen udn liegen udn rannte hinüber, denn offenbar kam das Schreien aus dem Nachbarzimmer. Sie riss die Tür auf, packte Luca an den Schultern, riss sie zu sich herum und sah sie ernst an. "Was ist pasiert?" fragte sie sie ganz ruhig.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 8:53 am

    „Ich könnte es ihm natürlich befehlen, Kyla. Aber... Ich übe ungern Macht auf ihn aus. Wie würdet ihr euch fühlen, in dem Wissen, sein Herz zu zerreißen, weil er nicht weiß, auf wen er besser hören sollte? Nein. Dieser Mann hat schon genug in seinem Leben durchgemacht, als dass ich ihm das aufbürden möchte.“ Marianne schien wirklich eine gute Seele zu sein. Eine zarte Seele, die es nicht ertrug andere leiden zu sehen. „Sein Name ist...“ Ein Schrei. Erschrocken riss sie die Augen auf und hauchte: „Luca...“ Sie rannte schnell in das Zimmer ihrer Tochter, was nur eine Tür weiter lag und sah sie auf dem Balkon stehen. Sie blickte hinab. Dann griff Kyla schon beherzt zu und holte sie von der Brüstung weg.

    Der Diener mit dem Namen „Zel“ sah hinauf in das Tränenreiche Gesicht, seiner kleinen Herrin und es tat ihm irgendwie weh, dass sie nun seinetwegen weinte. Er erblickte Kylar, wie sie Luca zu sich herum riss und die Hausherrin, wie sie zu ihm herunter sah. Er holte dann endlich tief Luft. Noch ein zwei Mal atmete er ein und aus und richtete sich dann auf. Er war unverletzt. Es sah zumindest so aus. Er blickte nun stehend hinauf und wandte dann den Blick von seiner Herrin, um durch die Vordertür hinein zu gehen.

    Luca sah Kyla entsetzt an und stammelte etwas unverständliches. Ihre riesigen Augen waren wie gebannt auf die von Kyla gerichtet und dann ergaben ihre Worte plötzlich Sinn: „Er... Ich...“ Sie schluckte und dicke Tränen kullerten aus ihren kugelrunden Augen. „Ich wollte doch nicht dass er fällt!“, schrie sie Kyla an und riss sich los, nur um sich dann an ihrer Mutter festzuklammern. Sie weinte fürchterlich und Marianne legte eine Hand auf ihre Schulter. Sie hätte zu gerne gewusst, wie das passiert war, aber jetzt war es auch unmöglich mit Luca darüber zu reden. Sie ging mit ihr hinein. Später würde sie jemanden beauftragen, das Laken-Seil zu entfernen.
    „Mama! Ich will nicht lernen, wie man Magie anwendet!“, sagte sie ganz leise. Sie wusste ja schon, dass Kyla eine Magierin war, daher zählte sie eins und eins zusammen. Ihre Mutter war überrascht. Sie streichelte ihrer Tochter über den Kopf und fragte sie dann leise: „Aber warum denn nicht?“ Doch Luca schien sich zu diesem Thema ausschweigen zu wollen. Zel ging durch die offene Tür und sah, wie Luca im Schoß ihrer Mutter weinte sie warf ihm einen viel sagenden Blick zu und er verstand sie scheinbar. Er neigte den Kopf und verließ den Raum wieder um draußen zu warten. Er rieb sich unterbewusst die Rippen und rollte einmal sein Schultergelenk. Dann lehnte er sich gegen die Wand und wartete.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 9:08 am

    Luca schien völlig daneben zu sein. Sie schrie Kyla an und klammerte sich an ihre Mutter. Sie hatte ihn also herunter gestoßen. Was war nur mit diesem Kind los?Natürlich hatte sie die Worte der Herrin gehört. Sie verstand Marianne sehr gut und wollte das dem Bandagierten auch nicht aufbürden, wenn er denn so sehr an dem Kind hing. Kyla sah zu Luca udn zu Marianne. Die Situation war nicht leicht und für Kyla erst recht nicht, wo sie eigetnlich nichts mit Kindern oder Erziehung solcher am Hut hatte. Denn noch wollte sie versuchen Luca ein wenig näher zu kommen. Hierbei ging es ihr nicht mal um den Lohn, sondern einfach darum, heraus zu finden, wie sie dem Mädchen helfen könnte. "Luca ... ich weiß wir hatten einen schlechten Start. Ich verlange auch nicht, dass du dich entschuldigst. Ich würde versuchen dir etwas bei zu bringen ... aber dafür musst du auch was tun. Schau ... Deinem Diener geht es gut. Er ist wieder da und wird auch bei dir bleiben dürfen." Sie sah die Kleine an, sagte nichts weiter, sondern erhob sich und nickte Marianne zu. "Wenn sie sich beruhigt hat ... ich bin nebenan." Sie verließ das Zimmer. Der Bandagierte stand da an dr Wand. "Es hat einen Grund, das sie sich so benimmt, nicht wahr?" fragte sie ihn. "Ist alles in Ordnung? Hast du Schmerzen?"
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 9:15 am

    Marianne nickte Kyla dankbar zu. Sie kannte ihre Tochter und auch wenn es so aussah, als würde sie gar nicht zuhören, wusste sie, dass das Mädchen sie genau verstanden hatte. Luca hatte ihr Gesicht an ihre Mutter gedrückt und nun wo Kyla den Raum verließ, schien sie sich zu beruhigen. Marianne tröstete sie noch eine ganze Weile.
    Draußen stand Zel, der geduldig wartete. Kyla stellte ihm zwei Fragen und er blickte sie lange an, ehe er seine verschränkten Arme vor der Brust löste. Er schüttelte langsam den Kopf, als er sich eine Hand auf seine Brust legte. Nein, er hatte keine Schmerzen, zumindest keine Körperlichen. Er blickte an Kyla vorbei zur Zimmertür und dann wieder sie an. Er schlug die Augen nieder und sie konnte ihn ausatmen hören. Es klang wie ein seufzen nur tonlos. Er sah ein wenig traurig aus. Scheinbar wusste er selbst nicht genau, was mit ihr los war. Dann wurde sein Blick genauso emotionslos, wie zuvor.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 9:24 am

    Kyla verstand ihn irgendwie ... oder glaubte zumindest diesen mann zu verstehen. "Also gut ... du hast keine Schmerzen ... und ihr Benehmen amcht dir scheinbar auch zu schaffen udn doch lässt du alles zu, was sie dir an tut. Ich glaube nicht, das sie ein schlechtes Kind ist, aber ... sie muss lernen, ihre Wut nicht an anderen aus zu lassen udn sie nicht zu behandeln, wie den letzten Dreck. Sie hat scheinbar vergessen ... was das Volk damals durch machen musste. ich werde ihr nichts tun, das verspreche ich, aber sie wird, wenn sie eine Strafe erteilt bekommt, diese selbst ausbaden. Hab keine Sorge ... ich werde ihr nichts auf geben, was ihr schaden kann." Sie schenkte dem Mann ein Lächeln, was sie nicht oft jemandem schenkte. Sie nahm ihre Studien viel zu ernst und auch das Leben nahm sie ernster, als so manch ein Anderer. Was sie jetzt studieren wollte, war ein sehr altes Buch, welches ihr Vorfahre damals selbst geschrieben hatte. Er war einer der ersten Menschen gewesen, die sich mit einem Halbblut verheiratet hatte und allein weil Kyla wusste, dass sie Halbblutblut in sich hatte, wusste sie das Geschenk, welches Dana ihnen hinterlassen hatte, zu schätzen. "Wenn was ist ... ich bin in meinem Zimmer ... und ... noch mals vielen Dank für den Stoff." Nun drehte sie sich entgültig von ihm weg um in ihr Zimmer zu gelangen. Der neue Reiseumhang wäre schnell genäht, aber sie wollte ihn noch besticken. Sofort machte sie sich daran, den Stoff auf zu rollen und ihn zurecht zu schneiden.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 10:08 am

    Zu gerne hätte Zel sie einfach gepackt und gegen die Wand gedrückt. Er hatte ihr auf seine Art gezeigt, dass er auch nicht glücklich damit war, wie sich seine kleine Herrin benahm. Zumindest, wenn sie sich wieder einmal selbst Schaden zu fügte, aber er wollte auf keinen Fall, dass diese Frau... Sie sagte ihm, wo sie zu finden sei. Er sah ihr nach und sein Blick war irgendwie... schneidend. Er hatte nicht vor zuzusehen, wie Luca auch nur eine Schramme davon trug. All sein Denken war darauf ausgerichtet, dieses Kind zu schützen. Vor allem! Auch vor sich selbst.
    Für ihn dauerte es eine Ewigkeit, ehe die Kleine fertig war und Marianne heraus kam. Sie nickte ihm ein wenig zaghaft zu und begab sich dann nach unten. Auch sie hatte Pflichten, denen sie nun nach kam. Zel ging in den Raum und wurde schon gleich von Luca angehüpft. Er fing sie auf und sie klammerte sich fest.
    „Es tut mir leid Zel!“, sagte sie und dann strahlte sie ihn förmlich an. In diesem Augenblick lächelte er und auch, wenn sie es nicht sehen konnte.... immerhin wusste er es. Er setzte sie wieder ab und sie holte tief Luft. Sie schien all ihren Mut zusammenzunehmen. „Und nun zu dieser.... Magierin!“
    Sie lief in das angrenzende Zimmer machte ohne weiter zu klopfen oder so die Tür auf und sagte: „Du willst mir was beibringen? Ich will dir aber eins sagen!“ Sie machte eine Pause und sagte dann: „Ich mache NICHTS ohne Zel! Er passt auf mich auf und das wird für immer so bleiben.“ Wie zu erwarten war, stand er hinter ihr als Rückendeckung.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 10:29 am

    Hätte sie deie Gedanken des Mannes gekannt, sie hätte ihm erklärt, dass sie der Kleinen keinen Schaden zufügen würde. Statt dessen wollte sie sie lehren, erst einmal mit der Welt klar zu ommen. Ihre Eltern nahmen sie viel zu sehr in Schutz und erleichterten Luca ihre Eskapaden. Der Stoff war zurecht geschnitten und sie begann ihn zu nähen. Plötzlich flog die Tür auf und sie hörte die Stimme der Kleinen, sah jedoch nicht auf. Statt dessen nähte sie einfach weiter, als wäre nicht gewesen. Sie antwortete ihr auch nicht, sondern konzentrierte sich nur auf ihre Arbeit. Sollte das Mädchen erzählen, so viel es wolte, Kyla würde keinerlei Regung zeigen. Erst wenn Luca lernte an zu klopfen und zu warten, bis sie herein gebeten würde, würde Kylar ihr antworten. Sie hob eine Hand. Natürlich setzte sie Magie ein. Luca und der Bandagierte wurden zurück geschoben udn die Tür schloß sich. "Und nun klopfst du an udn wartest, bios ich dich herein bitte. DANN werde ich dir zuhören," meinte Kyla. Ein weiterer zauber wurde auf die Tür gelegt, der es nicht erlaubte die Tür zu öffnen, ehe geklopft und herein gebeten wurde. Sollte die kleine Prinzessin die Tür rhig einschlagen lassen, es würde Kyla nicht interessieren. Zauberei lag ihr im Blut und vielleicht lag es an dem Halbblutblut, das sie es nahezu intuitiv und kaum Kraftverbrauchend nutzen konnte oder woran auch sonst. Kyla wusste, wie außergewöhnlich sie war, aber sie trat es nie breit. Bewundert zu werden, lag ihr nicht.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 12:44 pm

    Luca wurde gegen Zel und dann beide aus der Tür geschoben. Ihr blieb schlichtweg die Luft weg. Gerade noch zeterte sie und schon im nächsten Moment, war sie so überrascht, dass sie kein Wort mehr heraus brachte. Fassungslos stand sie vor der Tür. Diese Frau! Wie konnte sie...
    „Wie kann sie es wagen?!“, sagte sie fassungslos. Sie sagte es so leise dass es nur für Luca selbst bestimmt war. Und dann diese... diese Bodenlose Unverschämtheit ihr auch noch SO zu kommen. Lucas Gesicht färbte sich rot. Ihre Püppchenhaftes Aussehen verwandelte sich in eine Fratze des Zorns. Zel betrachtet das Mädchen wütend sah sie nach oben zu Zel. Sie selbst kannte ihre Grenzen gut und ihrem Diener zu befehlen das Haus zu zerstören war eine Davon.
    „Mach die Tür auf!“, zischte sie leise zu ihm. Er versuchte es, aber nichts geschah. Im Gegenteil er zuckte zurück und machte einen Schritt zurück. Luca funkelte ihn an. „Mach... die Tür auf!“ Er blickte sie vielsagend an, doch in ihrem Zorn bemerkte sie natürlich gar nichts mehr. Sie rüttelte an ihm herum und schrie ihn an: „DIE VERDAMMTE TÜR!“
    Er legte seine Hände auf ihre Schultern. Blickte sie durchdringend an.
    „ZEL!!!“ Sie verpasste ihm wieder eine Ohrfeige, dass es nur so knallte und er sah sie gleich darauf wieder aus seinen Bernsteinaugen an. Sie hatte Tränen der Wut und der... ja was? Verzweiflung? Auf dem Gesicht. „Zel...“ Er sah zurück auf die Tür. Seine eine Hand löste sich und gerade, als sie wieder etwas sagen wollte, legte er ihr unvermittelt den Finger auf die Lippen. Sie war zu verdutzt um irgendwie zu reagieren. Dann griff er sacht nach ihrem Arm, mit seiner anderen Hand und glitt hinab bis zum Handgelenk. „Zel...“, wiederholte sie. Ihre Wangen röteten sich noch mehr und sie schien verlegen zu sein. Er zog sie zur Tür und dann pochte er mit ihren Fingerknöcheln leicht gegen die Tür. Seicht und ganz langsam öffnete sie sich einen Spalt breit. Luca sah überrascht aus. Und nahm schnell die Hand runter, die von Zel sogleich losgelassen wurde. Sie sah zu ihm auf und er blickte starr geradeaus auf die Tür. Luca war gar nicht mehr nach reden zumute und irgendwie war das alles gerade seltsam gewesen. Sie war so perplex über das alles, dass sie irgendwie vergessen hatte, was sie eigentlich gerade für Beschimpfungen vom Stapel lassen wollte. Sie drückte sich an Zel und flüsterte dann ganz leise: „Ich habe Angst...“ Er bewegte sich keinen Fingerbreit, sah nun aber auf sie herab. Er kniete sich herab und nahm ihre Hände in seine, als sie sich von ihm löste. Sie sah in seine warmen Augen, doch sie konnte nicht feststellen, was in ihm vor ging. Sie strich ihm sanft über den Verband vor seinem Mund. „Zel... Du bist der einzige, der mir zuhört.“ Sie warf sich noch mal in seine Arme und drückte ihn. Dann drehte sie sich entschlossen um, wischte sich die letzten Tränen weg, klopfte nun fester, aber nicht brutal und sagte mit klarer und fester Stimme: „Bitte einzutreten!“ Zel stand wieder hinter ihr und blickte stur geradeaus.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So März 10, 2013 10:32 pm

    Es tat seine Wirkung, aber natürlich wurde erst einmal geflucht, geschrien und geschlagen. Der arme Bandagierte. Er tat Kyla wirklich leid. Denn noch musste das Kind da durch. Irgendwann, nachdem sie sich scheinbar ausgetobt hatte, klopfte es an der Tür und siehe da, Luca bat um Einlass. "Komm herein," meinte Kyla, ohne von ihrer Näharbeit auf zu sehen. "Nun? Du möchtest mir etwas mit teilen?" fragte sie gelassen. Es war, als wäre nie etwas geschehen und Kyla dachte nicht daran, Luca noch einmal daran zu erinnern, was sie falsch gemacht hatte. So würde sie es sich vielleicht besser merken, denn imemr an die Fehler erinnert zu werden, war etwas, was einen auf die Palme bringen konnte. Der Bandagierte stand ungerührt hinter dem Mädchen.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So März 10, 2013 10:39 pm

    „Ja allerdings das möchte ich!“, rief sie aus. „Mag sein, dass meine Eltern dich jetzt zu meiner Lehrerin gemacht haben, aber eines verrate ich dir: Ich werde mich nicht wie Dreck behandeln lassen, klar? Nicht von dir. Und noch eins: Zel bleibt bei mir!“
    Der Mann hinter ihr, schaute nein er funkelte Kyla an. Irgendwie schien sie etwas getan oder gesagt zu haben, was dem bandagierten nicht zu passen schien.
    „So und jetzt, will ich wissen, was du mir beibringen könntest, denn eins ist sicher! Ich werde n7ichts über die Magie lernen. Ich will einfach nicht, verstanden?“ Ihr /Ton war nicht laut aber er drückte aus, dass sie es sehr ernst meinte, was sie da sagte. Andere würden sich geehrt fühlen, was die Magie betraf und was es hieß von jemandem wie Kyla ausgebildet zu werden, nicht jedoch Luca. Warum nicht?

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    Re: Licht und Schatten Akt II

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