Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten

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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Mi Okt 10, 2012 1:05 am

    Es schien nichts ungewöhnliches an diesem Lager zu geben, doch vielleicht waren sie auch nru das Opfer einer Illusion. Xera hatte ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Vielelicht stimmte wirklich etwas nicht. "Cale ... ich befürchte ... es wird dieses Mal nicht so leicht, wie beim letzten Lager." Irgendwas ließ in ihr alles dagegen ankämpfen, in dieses Lager zu gehen. "Ich denke ... ich werde es von einer anderen Seite versuchen. Dierekt durchd as Tor werde ich nicht einsteigen. Sollte etwas geschehen ... ich zähl auf dich. Bring die Halbblüter zu Tales. Er braucht euch." irgendwie beschlich sie das gefühl, sie würde die Anderen nicht wieder sehen. "Wenn wir zurück fahren, zeige ich dir, wie man die Knochenkäfige herauf beschwört," lächelte sie, doch man kontne deutlich in ihren Augen sehen, dass sie fürchtete, etwas würde geschehen. Sie machte sich auf den Weg zum Lager. Sie würde auf eienr Seite einsteigen und dort die Wachen anch udn nach dezimieren. geschickt wie sie war, kletterte sie an den kalen Wänden hoch. Das einzige Hilfsmittel, waren ein paar Krallen, die sie an den Handinnenflächen befestigt hatte. Sie stieg ohne Probleme ins lager ein udn schon starb der erste der Wachen. Ein zweiter fiel ihr ebefalls zum Opr. Dann ging es weiter. Sie tötete lautlos. Keiner der Wachen gab auch nur einen Ton von sich.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Mi Okt 10, 2012 1:11 am

    Es ging ihr noch immmer nicht besser udn auch wenn sie es schafften,d ie Leute zuu warnen, würde Tales einen Weg finden, diese Burg ein zu nehmen. Sie hoffte inständig, dass der Abgesandte sich dazu überreden ließ, die Burg zu verlassen und seine Leute mit sich zu nehmen. Dana stand mit gesenktem Kopf vor Alexus danavis udn brachte es kaum fertig Tales zu verraten, doch es musste sein. "Ihr habt sicher schon erfahren, dass eine andere Burg von einr Gruppe Halbblütern eingenommen wurde. Sie sollte zurück erobert werden, doch der Abgesandte, der geschickt wurde, wurde von einem einzelnen vernichtend geschlagen. Es gab nur einen Überlebenden den wir gesprochen haben. Dieser Halbblüter ist auf dem Weg hierher udn er wird euch alle gnadenlos vernichten, wenn ihr euch ihm nicht ergebt oder vorher flieht. Uns wurden diese Informationen uch nur zugetragen udn wir eilten so schnell es ging, hier her um euch davon in kenntnis zu setzen. Es stehen so viele Leben auf dem Spiel." Dana war verzweifelt. Auf der einen Seite galt es leben zu retten, auf der Anderen wollte sie Tales nicht verraten, doch es blieb ihr nichts weiter übrig.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Mi Okt 10, 2012 11:37 pm

    Sie hatte sich schon bis zu den Wachen vorgetötet, die am Hauseingang saßen. Dem einen Hatte sie gerade die Kehle durchgeschnitten und nährte sich dem schlafenden, dem sie selbiges Schicksal zukommen lassen wollte. Doch gerade, als sie die Klinge durch sei Fleisch ziehen wollte. Packte der Mann so schnell ihre Hand, dass sie es Kaum hatte sehen können und übte so viel Druck darauf aus, dass sie die Waffe fallen lassen musste. Als der Mann die Augen öffnete, sah sie in die Blutroten Seelenspiegel und sie waren voller Zorn, aber irgendwie lag auch etwas beruhigendes in ihnen.
    „Guten Abend…“, sagte er und wandte dann mit so viel Kraft und Geschwindigkeit ihren Arm auf ihren Rücken, dass beinahe ihre Gelenke nachgaben. Aber nur beinahe. Dieser Mann hatte eindeutig zu viel Kraft, als dass es normal war. Da musste Magie im Spiel sein. „Dein kleiner Geist, war ein nettes Ausspähungswerkzeug, aber leider, hat er dich auch verraten.“ Er presste sie unsanft und schmerzhaft gegen die Wand des Hauses.
    Ignis legte ihr Handschellen an, die schmerzhaft auf ihre Handgelenke Drückten, sie waren innen mit Spitzen versehen. Die Kette, die an den Handschellen war, war an seinem Arm befestigt und zwar mit einer Normalen Handschelle. So würde er in einem Kräfte messen wohl immer gegen sie gewinnen, wenngleich er ohnehin stärker war. „Gehen wir…“
    Cals beobachtete das Ganze, von weiter hinten. Na prima. Das hatte ja super geklappt. Was war denn das für ein Irrer? Er musste darauf warten, dass sie das Lager verließen, sonst, würde es einfach keinen Sinn machen. Zwar konnte er zur Not auch das ganze Lager zerstören, aber Tales brauchte diese Leute, die da unten gefangen waren…

    Alexus hörte sich die Geschichte an und legte nachdenklich den Kopf schief, als müsse er über etwas ganz dringendes grübeln. Dann ging er auf Dana zu und sagte: „Wenn es stimmt was ihr sagt, dann werde ich Verstärkung anfordern. Ich werde diese Burg nicht freiwillig einem Wahnsinnigen überlassen! Ein Mann… Niemand kann eine Armee auslöschen, alleine! Das sind doch alles nur Ammenmärchen!“
    Er drehte sich um und wandte sich dann Suzaku zu der ihn anfunkelte, als wolle er ihn ermorden. Seine Augen funkelten wie Smaragde und Danavis erwiderte den Blick ebenso.
    „Ihr scheint nicht zu verstehen…“
    „Nein ihr scheint nicht zu verstehen, meine jungen Freunde, dass ein einfacher Sieg, weil die Gegner geflohen sind, nicht drin ist. Wir werden diese Mauern bis zum letzten Blutstropfen verteidigen. Und wenn uns dann ein Mann besiegt hat… Dann ist der Sieg sein rechtmäßiger Besitz. Ich werde nicht fliehen…“
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Mi Okt 10, 2012 11:50 pm

    Sowas war ihr wirklich noch nie passiert. "Las mich los," keuchte sie und versuchte sich aus dem Griff zu winden, was leider vergebens war. Die Handschellen, die er ihr angelegt hatte, waren übel. Die Spitzen stachen in ihre Haut und brachten Schmerzen, doch sie war Schemrzen gewohnt und biss die Zähne zusammen. Sie hatte gar nicht vor, ein Kräftemessen zu veranstallten. Sie würde sich zur Not auch anders befreien können. Sie hatte gewusst, dass etwas nicht gestimmt hatte und das ein Wächter einfach so vor dem haus schlief, hätte eindeutig sein müssen. Dieser Kerl hier hatte vor sie aus zu liefern, dass war klar, doch eher würde sie sterben, als noch einmal zu einer Sklavin zu werden. "Du bist ein Halbblüter. Warum hilfst du den Menschen?" Sie evrstand die Welt nicht mehr. Das sie den Geist geschickt hatte, zeugte nicht von ihren Fähigkeiten, sondern lediglich davon, dass sie wusste, wie man sowas machte. Hoffentlich war Cale wenigstens in Sicherheit udn könnte das hier zuende führen. Sie konnte ihm nicht einmal einen Geist schicken, der ihm berichten könnte, was vorgefallen war. Fürs erste blieb ihr nichts anderes übrig, als ihm zu folgen, doch sie würde eine Gelegenheit finden, sich zu befreien.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Mi Okt 10, 2012 11:57 pm

    Dana war mehr als besorgt. Sie kontnen diese Leute nichtr etten udn Tales würde vor ihnen keinen Halt machen. Sie sah zu Suzaku. Himmel ihr war noch nie aufgefallen, wie schön seine Augen waren. Auch wenn er gerade zornig war, sahen sie so wunderschön aus. dana hoffte, er würde sie verstehen, denn sie würde diese Morde nicht ertragen, doch anders herum, konnten sie nicht gehen, denn diese Menschen hier bräuchten eine Heilerin, die ihr Handwerk verstand und die diese Leute hier zumindest zum teil retten könnte, doch das würde nichts werden. Sie würden entweder selbst mit drauf gehen oder sie würden das Masakerb hier live erleben und vielleicht, mit etwas Glück, auch überleben.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Do Okt 11, 2012 1:08 am

    „Dich loslassen? Das wäre ja wohl mehr als unsinnig…“, sagte er und führte sie vor sich her. Er schupste sie nicht vor sie her, wie ein Stück Dreck, sondern behandelte sie trotz der Handschellen und der Kette respektvoll und ohne sich über sie zu stellen, obwohl er das in jedem Fall glaubte. Er war ungefähr 25 Jahre älter als Xera. Also musste er ja wohl einen Zauber für Stärke und Geschwindigkeit beherrschen. Ignis hatte schon fast das Tor mit ihr erreicht, als sie ihm die andere Frage stellte.
    „Ja ich bin ein Halbblut.“ Aus irgendeinem Grund schien ihn das gerade wütend zu machen. „Ich helfe denen, die meine Hilfe brauchen und dein großartiger Tales wird die Welt zerstören. Ganz einfach. Du solltest dir auch überlegen, dich besser denen anzuschließen, die diese Welt retten wollen.“
    Cale stand hinter dem Tor und hörte was gesprochen wurde, er webte bereits Zauber um Zauber und ließ die Ströme dieser Welt in seinem Willen fließen. Er würde Xera unter keinen Umständen mit diesem Kerl mitgehen lassen. Tales würde ihn umbringen. Außerdem mochte er sie.
    Ignis sah Cale hinter dem Tor. Erst nahm er das gar nicht für voll, weil er ihn nicht erkannte, doch dann schien er zu begreifen, dass Cale der Magier war, den er beinahe ins Flammeninferno geworfen hatte.
    „Du…“, sagte er mit tiefer rauer Stimme. Er ließ Xera los, die ja immer noch an ihn gekettet war. „Dieses Mal wird dich keiner retten…“, drohte er Cale, welcher immer noch seine Zauber vorbereitete.

    Es schien alles gesagt zu sein und es dauerte keinen halben Tag, als Tales die Burg erreicht hatte. Sicher hatte er wieder einen teuflischen Plan ausgeheckt, um sich das Leben all dieser Leute zu nehmen. Er konnte die Burg jedoch nicht zerstören, denn er brauchte sie. Vielleicht war das auch der Grund, warum er Cale lieber mit ins Lager gehen lassen hatte. Jedenfalls schlich er sich in die Burg und erreichte auch alsbald Alexus Danavis. Der Saal in dem sich der Abgesandte aufhielt, wenn er tagsüber da war, glich einem Thronsaal. Suzaku und Dana befanden sich weiter hinten in einem Nebenzimmer, sodass er sie nicht sehen konnte, aber sie konnten ihn deutlich hören.
    „Wenn du dich ergibst, werde ich deine Gefolgschaft am Leben lassen, Danavis… Wenn nicht…“
    „Du bist also der, von dem man in letzter Zeit so viel hört. Wie ist dein Name?“
    „Für jemanden der gleich sterben wird, sind Namen nicht von Bedeutung.“ Tales zog das pechschwarze Schwert hervor und der Mann bekam riesengroße Augen.
    „Wachen!“, rief Danavis.
    „Es kommt niemand…“, flüsterte Tales kälter als Gevatter Tod.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Do Okt 11, 2012 1:16 am

    "Tales soll die Welt zerstören? Was für ein Unfug. Er will uns helfen eine bessere Welt für uns alle auf zu bauen. Warum sollte er sie dann zerstören?" fragte sie ihn verwirrt udn betrachtete seine Sichtd er Dinge eher als Unsinn. Tales köntne die Welt nicht zerstören. Niemals. Als sie Cale hinter dem Tor sah, wusste sie, er würde ihr helfen wollen. Ignis ließ sie los und das war ihre Chance. Sie könnte fliehen, doch dann wäre Cale ihm ausgeliefert. Sie packte also die Kette an beiden Seiten und sprang auf Ignis zu. Sie legte ihm die Kette um den Hals und zog sie fest, so dass ihm die Luft weg bleiben musste. Sie woltle ihn nicht töten, sondern nur Bewusstlos werden lassen. Dann würde sie ihn liegen lassen udn mit Cale und den anderen Halbblütern von hier fliehen. Sie mussten so schnell wie möglich handeln, um von hier fort zu kommen und Xera hoffte, sie würde es schaffen. Die Stacheln stachen in ihre Haut und ihr Fleisch, doch sie hatte keine andere Wahl. Sie mussten von hier weg und dieser Kerl hier, er durfte auf keinen Fall im Wege stehen. Sie hoffte nur inständig, das Cale einen Schlafzauber oder irgendwas in der Richtung auf Lager hätte, damit sie ihn nicht doch noch versehentlich um brachte.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Do Okt 11, 2012 1:21 am

    dana hörte Tales und es zerriss ihr fastd as Herz. Die Stimme des freundes, den sie als solchen noch immer sah. Sie sah hilfesuchend zu Suzaku. Was sollten sie nun tun? Sollten sie hinaus gehen udn ihn versuchen auf zu halten? Dana würde dem nicht stand halten, aber es ging hier umd ie Leben unschuldiger. Sie sprang auf und lief in den Saal hinein. "Bitte ... Tu es nicht. Ich ertrage es nicht, wenn dir etwas passiert oder du noch mehr tötest!" rief sie und stand vor Danavis. Tales hatte, wie sie schon befürchtet hatte, das scharze Schwert und sie spürte die dunkle Aura. "Ich bitte dich ... bitte tu es nicht."
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Do Okt 11, 2012 1:53 am

    Cale schleuderte einen Blitz aus purer Energie auf Ignis, der gerade damit beschäftigt war nicht in Ohnmacht zu fallen, weil ihm die Luft wegblieb und er traf ihn mit voller Wucht, worauf hin er in Xeras Griff erschlaffte und zusammen sackte. Das war leichter als gedacht. Offenbar hatte der Mann nicht damit gerechnet, dass Xera so flink war noch damit, dass Cale hier auftauchen würde. Sie hatten ihn überwältigt und Cale brach alle weiteren Zauber ab.
    „Beeilung. Er wird eine Weile Kampfunfähig sein, wir sollten die Sklaven befreien!“, sagte Cale schnell und öffnete das Tor, mittels unsichtbarer Magie. Er hatte kein Interesse daran, diesen Mann hier zu töten, auch wenn er auf der anderen Seite Stand. Cale war durchaus bewusst, dass Dana so viel Hilfe brauchen würde, wie sie finden konnte, um gegen Tales zu bestehen. Er wollte nicht dass seine kleine Dana starb, also ließ er den Mann leben, öffnete jedoch noch das Schloss der Handschellen, mit einem Veränderungszauber.

    Tales schaute Danavis an und plötzlich… Warum zum Teufel, passierte so etwas andauernd?! Wieso war sie denn hier? Tales starrte sie an und Alexus griff nach seinem Schwert. Na toll. Sein schöner Plan! Und wenn Dana hier war, dann war auch…
    „Tales!“, rief Suzaku und stellte sich schräg vor Dana, um sie im Notfall beschützen zu können. Na toll. Tales wusste nicht, was er tun sollte. Damit konnte er nun wirklich nicht rechnen. Woher hatten sie gewusst, was er vorgehabt hatte?
    „Es ist mir egal, wie viel du ertragen kannst!“, blaffte er Dana an. „Und ich werde so viele töten, wie ich muss, um mein Ziel zu erreichen! Und du bist da keine Ausnahme…“
    „Tales! Jetzt komm endlich zur Vernunft! Du bist doch mein Freund! Und Dana, sie ist deine Freundin, verdammt noch mal!“
    Tales schloss für einen Moment die Augen und machte ein gequältes Gesicht. Suzaku glaubte fast, dass sie ihn wirklich überreden konnten. Doch anstatt die Waffe niederzulegen, fing er plötzlich an bösartig zu kichern und dann zu Lachen. Seine Augen, waren nicht mehr die schönen Rubine, wie sonst, sondern wieder diese glühenden Drachenaugen. Das Schwarze Schwert schien noch mehr Dunkelheit auszustrahlen und Tales Stimme klang fürchterlich und überlagert. „Freunde? Nein. Ihr seid meine Feinde…“ Damit griff er An und Suzaku konnte im letzten Moment das Schwert vor Dana schwingen, um die Klinge abzulenken. „Nein!“, schrie er Tales an und setzte nun seinerseits zum Angriff an. Tales war so schnell, dass es unmöglich zu sagen war, wie Suzaku noch vorhersehen konnte, wo Tales zu schlug. Doch es dauerte keine halbe Minute, als Tales ihm das Schwert mitten ins Gesicht schlug. Er hatte mit dem Griff zugeschlagen, sodass Suzaku nach hinten Taumelte und eine blutende Wunde an der Schläfe hatte. Tales streckte ihm die Klinge entgegen und sagte. „Verschwindet, oder ihr erleidet dasselbe Schicksal, wie er…“, er deutete dabei auf den Abgesandten, der kreidebleich auf den Thron niedersank.
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Do Okt 11, 2012 2:01 am

    das war ja wirklich reines Glück. Cale öffnete ihr die Handschellen. Noch nie im Leben war sie so froh, einen Menschen bei sich gehabt zu haben. "Danke," flüsterte sie. Sie ließen die Halbblüter heraus und nahmen die wenigen Sachen, die sie brauchen konnten gleich von ihnen mit tragen. Sie verteilten sich auf den Wagen udn wurden sofort von hier weg gebracht. Glücklicher Weise wurden die Wachen im haus nicht wach und so konnten sie ungehindert wieder von dannen ziehen. Sie würde sich bei Cale auf jeden Fall noch erkenntlich zeigen. Sie durften in dieser Nacht nicht rasten udn mussten ihre Pferde laufen lassen, trotz der Gefahr, dass sie sich was brechen konnten. Die Pferde leifen durch udn schienen kaum zu ermüden. Die ganze Nacht hindurch jagten sie, um den Vorsprung zu wahren. Dieser Halbblüter würde sicher nicht aufgeben. Was Xera am meisten Interessierte war, woher wusste er, dass sie dieses Lager überfallen wollten udn das zweite, warum hatte er versucht sie gefangen zu nehmen? Später, als sie den Pferden dann endlich eine Rast gönnten, sprach sie mit Cale. "Was glaubst du, woher sie es wussten? Und ... warum ausgerechnet mich?" jemand musste geplaudert haben, es sei denn sie hatten einen Hellseher oder einen Spion in ihren Reihen. Cale schloß sie aus, weil er ihr einiges erklärt hatte und er sie auch gerettet hatte.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Do Okt 11, 2012 2:38 am

    dana kannte diesen Blick. Es war nicht mehr Tales der da sprach. "Tales ist unser Freund, aber du, Mutter, bist es nicht. Du benutzt ihn nur um deine Rache an uns zu begehen!" Rief Dana. Suzaku versuchte sie zu schützen, doch er bekam den Knauf des Schwertes von Tales ab. Dana fing ihn auf. "Suzaku! NEIN!" Sie legte sofort einen Schutzzauber über sich udn Suzalku. Den Abgesandten zu schützen war sinnlos, denn wenn Dana nun mit Suzaku die Burg verließ, würde sie den Zauber nicht mehr aufrecht halten können. Ddana gab sich die größte Mühe. Selbst die Beschützer würden es nicht mehr schaffen, gegen diesen Tales an zu kommen. Es war zu spät und sie hatte es gewusst. Sie musste Suzaku hier heraus bringen. "Wir sehen uns wieder ... und ich hoffe ... das du Tales frei geben wirst, ehe es zu spät ist," sprach sie. Noch einmal wendete sie sich an den Abgesandten. "Bitte ... vergeudet nicht noch mehr unschuldige Leben. Er wird niemanden am Leben lassen, der noch hier ist. Wir haben versucht euch zu warnen, doch nun seht ihr selbst, was ihr angerichtet habt." Sie schleppte Suzaku, der noch immer völlig benommen war, hinaus und brachte ihn zu ihrer Stute. Sie wusste, sie würden nichts mehr ausrichten können udn es hatte keinen Sinn mehr hier zu bleiben, denn die Leute hier waren schon tot, ohne es zu wissen. Dana gab sich alle Mühe, doch sie konnte Suzaku nicht allein auf die Stute hiefen. Das Tier ging in die Knie und ließ sich Suzaku über den Sattel legen. Dana selbst stieg auf und ritt direkt hinaus aus dem Burgtor. "FLIEHT SO LANGE IHR KÖNNT!" rief sie. Sie floh nicht, weil Tales es von ihr verlangt hatte, sondern weil sie einen geliebten Menschen schützen musste. Sie ritt, ohne an zu halten udn suchte nach einem Platz, an dem sie sich um Suzaku kümmern könnte. Als sie ihn gefunden hatte, sprang sie von der Stute und zog Suzaku herunter. Zunächst zog sie ihn hinter ein paar Büsche, wo sie sich hin kniete und seinen Kopf auf ihrem Schoß bettete. Dann heilte sie seine Wunde und hoffte er würde bald wach werden. Sie lächelte, als er die Augen öffnete und, wischte sich die letzten Tränen weg. "Ich bin so froh, dass du wieder zu dir gekommen bist. Ich hätte es nicht ertragen, wärest du mir genommen worden. Es hätte mri das Herz zerissen." Sie wusste endlich was sie fühlte udn sie wollte Suzaku auf keinen Fall mehr verlieren, denn er liebte sie und sie liebte ihn.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Sa Okt 13, 2012 11:57 pm

    Cale hatte nicht die geringste Ahnung, warum sie hinter Xera her waren. Dieser Kerl gehörte nicht zum Orden. Er gehörte zu Dana und Suzaku und Cale konnte sich wirklich nicht vorstellen, was sie mit der Gefangennahme Xeras… Im selben Moment fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.
    „Na klar… Sie wollen dich, damit Tales leidet. Sie wollen ihn mit dir erpressen. Aber warum nehmen sie dann nicht Nunnaly? Das wäre viel einfacher.“ Er hatte es noch gar nicht ganz zu Ende gesprochen, als er Xera mit großen Augen ansah. Nicht dass er viel für dieses Kind empfinden würde, aber wenn Tales dadurch handlungsunfähig wird… oh je…
    „Wir sollten uns beeilen. Ich vermute, sie sind schon auf dem Weg oder dort.“
    Er hatte keine Ahnung, dass Dana gesagt hatte, dass das Kind tabu sei, wobei er sich das ja eigentlich auch denken konnte. In diesem Moment wollte er aber einfach nur Nunnaly retten, um Tales noch eine Weile zur Seite zu stehen. Wenn sie das Mädchen hätten, würde es nicht mehr lange dauern und sie würden Tales haben und dann würde das alles hier den Bach runter gehen. Aber was wollten sie mit Tales anstellen, wenn sie ihn gestellt hätten? Cale hatte keine Ahnung, aber sicherlich würden sie es bald herausfinden.


    Tales wunderte sich schon über das seltsame Verhalten von Dana. Er war so verdutzt, dass er gar nicht fähig war zu handeln. Warum floh sie? Das war nicht die Dana, die er kennengelernt hatte. Suzaku hatte er schwerer getroffen, als er beabsichtigt hatte, aber immerhin hatte er ihn nicht getötet. Das war doch auch schon mal was. Dass sie ihn mit der Nachtmutter verwechselte, wunderte ihn nicht, denn er hatte festgestellt, dass sie ihn manchmal mit dieser sonderbaren Stärke segnete und ihm ins Ohr flüsterte. Dennoch war er er selbst. Sie sprach noch mit Danavis, der kalkweiß auf seinem Thron saß und Tales anstarrte, als sei er der Leibhaftige.
    „Bitte… Töte mich nicht.“
    „Doch, genau das werde ich tun und es gibt nichts, was mich davon abhalten wird.“
    „Wirklich?“ Es war Frederik, der hinter ihm im Eingang stand. In seinen Armen hatte er ein Kind, dessen Augen verbunden waren und an dessen Kehle eine Klinge war. Tales erkannte das Mädchen, noch bevor er ihre Stimme hätte vernehmen können und erschrak so sehr, dass er glaubte, sein Herz würde stehen bleiben. Augenblicklich verlor er diese seltsame Aura und diese fürchterlichen Augen und sah Nunnaly teils gequält und teils zornig an. Nun, er sah Frederik an. Du wirst dich jetzt schön brav von diesem Mann gefangen nehmen lassen, sonst schlitze ich diesem Mädchen die Kehle auf. Verstanden?“

    Suzaku kam irgendwann mit heftigen Kopfschmerzen wieder zu Bewusstsein und sah in Danas Augen. Gott! Wie schön sie war. Sie erklärte ihm, dass sie es gut fand, dass er endlich wieder bei Sinnen war. Und dass sie furchtbar unglücklich gewesen wäre, wenn ihm etwas zugestoßen wäre. Das rührte ihn irgendwie.
    „Ist er entkommen?“, fragte er leise.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am So Okt 14, 2012 12:27 am

    Auch Xera kam dieser Gedanke. Sie sah Cale ebenfals mit großen Augen an. "Du begleitest die Wagen weiter. ich mache mich auf den Weg in die Burg. Allein bin ich schneller udn werde die Kleine beschützen. Dieses Mal werden sie mich nicht einfach so überrumpeln," erklärte sie und sprang auch schon auf ihren Schwarzen. Ohne eine Antwort ab zu warten, gallopierte sie los, wie von sämmtlichen Teufeln gejagt. Sie würde sehen, wenn dem Tier etwas auf dem Weg im wege liegen würde und sie würde in diesem Fall dafür sorgen, dass dem Tier nichts geschehen könnte. Früh am Morgen, kam sie an der Burg an, wo die Wachen sie sofort herein ließen. Xera sprang vom Pferd und jagte hinauf in den Turm, wo Nunnaly für gewöhnlich schlief. Leise öffnete sie die Tür und trat ein. Nunnaly war nichtd a. Sie hatten sie geholt. Anders kontne es nicht sein. Xera rannte hinunter, in den Hof, schnappte sich ein frisches Pferd und jagte in Richtung der Burg, die tales als nächstes ein nehmen wollte.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Okt 14, 2012 12:38 am

    Dana sah Suzaku glücklich an. Sie hatte Tales die Stirn bieten wollen, doch als er Suzaku zusammen geschlagen hatte, konnte sie nicht anders. Sie musste Suzaku schützen und wenn es auch die Burg kostete. Sie half Suzaku hoch und fiel ihm um den Hals. "Ich ... es tut mir leid ... aber ich bin mit dir geflohen. Ich konnte nicht zu lassen, dass dir etwas geschieht. Ohne dich schaffe ich es nicht, ihn auf zu halten." Sie schmiegte ihr gesicht an seine Brust und wirkte wieder so zerbrechlich, wie in den Tagen zuvor. Sie liebte Suzaku, aber sie kontne es ihm jetzt nichts agen. Er war imemr da, kümmerte sich um sie, und war einfach ein wundervoller Mann. Sie war niedergeschlagen, dass sie den Abgesandten einfach so zurück gelassen hatte, doch sie hatte keine Wahl gehabt. SIE waren es, die ihn aufhalten mussten, doch das könnten sie nur dann, wenn sie lebten.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Okt 14, 2012 9:01 pm

    Tales stand da wie vom Donner gerührt. Er sah abwechselnd zu Frederik und Nunnaly, die ja nur seine Stimme hatte hören können, denn ihre Augen waren ja verbunden. Sein Schwert sank unwillkürlich nach unten, wo er es klirrend ablegte. Er hob die Hand nach oben, um zu zeigen, dass er nicht angreifen würde und der Abgesandte, der sich nun ganz langsam und vorsichtig erhob kam letztlich auch näher.
    „Das wirst du ber….“, seine Stimme war leise und ruhig, weshalb er auch von Frederik unterbrochen wurde. „SCHWEIG!“ Die Klinge an Nunnalys Kehle drückte schmerzhaft auf ihre Haut und ritzte sie ganz leicht ein. Dennoch löste sich ein dünner Faden roten Blutes, der den Hals herab lief. Tales sah das und er machte einen zaghaften Schritt, den er aber auch gleich wieder zurück nahm. Er überlegte angestrengt, wie er hier herauskommen könnte, aber das war scheinbar unmöglich. Der Abgesandte legte ihm kalten Stahl um die Hand. Und dann um die andere. Seine Hände waren hinter seinen Rücken gebunden und Frederik entspannte sich etwas, aber nur ein bisschen.
    „Eine falsche Bewegung…“, warnte er Tales und lief nun hinter ihm her. „Bringt ihn ins Verließ ich kontaktiere die Leitstelle und werde erfragen, was zu tun ist. Sorgt dafür, dass er nicht fliehen kann, egal wie, verstanden?“ Der Abgesandte der den Befehl von Frederik entgegennahm, ohne zu zögern, brachte Tales ins Verließ. Tales drehte sich noch einmal um er sah Nunnaly an und die nackte Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben. „Nunnaly! Ich werde dich befreien!“
    „Halts Maul!“ Der Stahl eines Dolches traf ihn an der Wange, als Alexus nach ihm schlug. „Los! Da rein!“ Er stieß ihn in eine Zelle, wo sie Nunnaly hinbrachten, wusste er nicht.
    Nach einiger Zeit kam jemand der eine Kapuze aufhatte, die der eines Henkers glich. Wenn sie ihn jetzt töten würde, würde Nunnaly niemals frei kommen. Tales war am Boden zerstört er stand da und wartete auf das was kommen würde. „Ist mir ein Vergnügen...“, sagte der Mann. Er schupste Tales nach hinten an die Wand, wo Fesseln an der Wand befestigt waren. Er zog die Kette heraus und öffnete den Riegel, dann legte er sie Tales um, der noch ziemlich verwundert war, was daran nun so schlimm war. Die Ketten wurden zurück gezogen, sodass er direkt an der Wand stand und die Arme links und rechts ausgebreitet waren. Dann nährte sich der Mann wieder, mit zwei Metallstücken in der Hand. Na klar. Er schlug ihm die Nägel zwischen Elle und Speiche hinter die Handgelenke und Tales tat ihm nicht den Gefallen auch nur einen Mucks von sich zu geben. Blut lief seine Arme herab. An Flucht war nicht zu denken.

    Ihre Worte rührten ihn erneut, was für eine Frau. Er fühlte sich fast wie im Himmel. Sie brauchte ihn und er brauchte sie. Sie brauchte seinen Schutz und er brauchte ihre Nähe. Damit konnte er leben. Vor allem, wenn sie ihm das auch noch so ins Gesicht sagte. Er drückte sie an sich und sagte mit beruhigenden Worten. „Es wird alles wieder gut. Du wirst sehen. Tales wird schon irgendwie zur Vernunft kommen. Und dann wird Gras drüber wachsen. Wir alle werden bald wieder Vereint sein und dann können wir den Orden von innen heraus vernichten.“ Er wusste nicht, ob er nun nur Dana oder auch sich selbst beruhigen wollte, aber er war sich sicher, dass von alledem nichts wahr sein würde. Und doch hoffte er es so sehr, wie nichts sonst. Er hätte einen Arm für seinen Traum hergegeben… „Wir brauchen mehr Leute. Alleine können wir das nicht schaffen.“
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Mo Okt 15, 2012 1:13 am

    Xera ritt wie ein Teufel. Das pferd war durchgeschwitzt und war bald am Ende seiner Kräft, wenn Xer nicht bald eine Pause ein legte. Sie hielt das Tier an, welches bereits zitterte, stieg ab und tätschelte beruhigend seinen Hals. "Keine Angst ... ich werde dich nicht zu Tode reiten," erklärte sie, nahm die Decke, die hinter dem Sattel befestigt war und legte dem Tier diese um. Es durfte aber auch nicht einfach nur stehen, dann würde es krank werden. Xera hatte jedoch auch nicht die Zeit weiterhin zu warten, also musste sie handeln. Sie beschwor ein Skelett herauf, welches sich in den Sattel setzte und das Pferd im Schritt bewegend zur Burg zurück bringen würde. Vor der Burg würde es verschwinden und es würde aussehen, als sei das Tier allein zurück gekommen. Xera indes überlegte, wie sie schnell voran kommen könnte. Sie hatte noch nie ein Pferd beschworen, doch es sollte eigentlich nicht schwerer sein, als ein Skelett oder einen Geist zu beschwören. Sie konzentrierte sich auf da, was sie haben woltle und kurz darauf, erschien ein Pferd, schwärzer aals das schwärzeste Schwarz, mit Feuerroten Augen. Xera war zufrieden und sprang auf. Dieses Pferd würde nicht ermüden und den restlichen Weg rennen, als hätte es nie etwas anderes getan.

    Nunnaly hörte ihren Bruder udn woltle nach ihm rufen, doch sie hatte Angst auch nur einen Ton von sich zu geben. Sie spürte den Schmerz am Hals und Tränen liefen ihr über das Gesicht. Irgendwas fiel auf den Boden und dann wurde Tales weg gebracht, genau wie sie selbst. Der Mann hatte einfach plötzlich im Zimmer gestanden und sie Bewustlos geschlagen. Dazu gehörte bei einem Kind nicht viel. Als sie erwachte, waren ihre Augen verbunden und sie weit weg von der Burg. Blieb ihr nur zu hoffen, dass Xera sie befreien würde.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Mo Okt 15, 2012 1:18 am

    Es tat so gut in seinen Armen gehalten zu werden. Er beruhigte sie, versuchte es zumindest, doch irhe Welt drehte sich gerade um etwas ganz anderes. Ihr Herz klopfte schneller, als sonst. Er ahnte nicht, was sie in diesem Moment empfand und sie wusste nicht recht, ob sie es ihm sagen sollte ... oder wollte, doch dann sie sah ihn an, sah in seine wundervollen grünen Augen und konnte gar nicht anders. "Ich ... Suzaku ... ich ... ich habe mich verliebt ... in dich ..." gestand sie endlich. Wie könnte man einen Menschen wie ihn denn nicht lieben? Ihre Wangen verfärbten sich wieder in ein zartes Rose, welches durchaus davon kündete, wie verlegen sie in diesem Moment wurde. Sie sah nach unten und wollte ihn nun wirklich nicht an sehen.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Mo Okt 15, 2012 2:32 am

    Frederik zitterte immer noch, als er mit der Kleinen durch die Burg ging. Er hatte bemerkt, dass sie leicht blutete und hatte die Wunde sofort abgedeckt. Er schob sie auf sanfte Art und Weise durch die Gänge und wies sie darauf hin, wenn Stufen oder ähnliches kamen. Er bedauerte es die Kleine verletzt zu haben und auch dass er sie überhaupt erst entführen musste.
    „Tut mir leid Nunnaly. Ich wollte dir nicht weh tun.“, sagte er auch wenn er sich fast sicher war, dass das Mädchen ihn hassen musste. Immerhin hatte er ihren Bruder dazu gezwungen aufzugeben. Nunnaly wurde in die Hände einer Frau gegeben, die dem Orden treu ergeben war, trotz dessen, dass sie eine Halbblüterin war. Sie schloss die Tür ab und steckte den Schlüssel ein. Vor den Fenstern waren Gitter, aber ansonsten war das Zimmer scheinbar sehr schnell Kinderfreundlich hergerichtet worden. Nun durfte sie die Augenbinde abnehmen.
    Frederik trug das Schwert mit sich herum und verstaute es nun in einer Kiste, die in der Schatzkammer der Burg war. Er würde es dort aufbewahren, bis er einen besseren Ort fand.

    Tales hing an den Ketten und litt Höllenqualen. Nicht nur, dass sein Folterknecht ihm dieses Eisen durch sein Fleisch getrieben hatte, auch wusste er nicht, wie es Nunnaly erging. Das machte ihm am meisten Sorgen. Er fühlte sich elend schlapp und Kraftlos, was wohl auch mit dem Blutverlust zusammen hing. Er hing da, wie gekreuzigt. Die beiden Fesseln, die er um die Handgelenke hatte, würde man nur mit sehr viel Geschick und Kraft oder mit einem Hammer lösen können und der Folterknecht grinste Tales böse an.
    „Du bist ein toter Mann, Freundchen. Schön, dass ich vorher noch ein bisschen Spaß mit dir haben darf. Weißte du, deines Gleichen ist Abschaum, der für nichts anderes da sein sollte, als gefoltert zu werden.“
    Tales sah den Mann an, der gerade dabei war eine Flüssigkeit zu entzünden. Was hatte er denn nun wieder vor?
    „Wo ist Nunnaly…?“, fragte er leise, doch der Folterknecht, lachte ihn nur aus.


    Suzaku sah ihr in ihre Augen, als sie ihn anschaute, als sei etwas nicht ganz in Ordnung. Nun, das war es ja auch nicht, aber irgendwas war anders und dann stammelte sie ein paar Wortfetzen, die doch irgendwie einen Sinn ergaben und Suzaku blieb fast das Herz stehen. Doch dann machte es einen Freudensprung und belebte ihn scheinbar wieder. Sie wandte den Blick ab und starrte nach unten, als gäbe es dort etwas überaus Interessantes. Suzaku drückte sie voller Glücksgefühl an sich und legte seine Wange auf ihren Scheitel. Er war so froh und das in einer derartigen Situation! War das verrückt? Ein bisschen vielleicht.
    „Ich liebe dich und ich werde immer bei dir bleiben, Dana.“ Wenn sie ihn nicht ansehen wollte, müsste sie es nicht tun, aber er würde sie auf Händen tragen, wohin sie wollte. Bis ans Ende der Welt und darüber hinaus. Er war in diesem Augenblick der glücklichste Mann der Welt und sein Herz hämmerte gegen seinen Brustkorb, als wolle es herausspringen. Er liebte Dana mehr als sein eigenes Leben oder das aller anderen Wesen dieser Welt.
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Mo Okt 15, 2012 3:04 am

    Xera sah nun endlich die Burg. Kein Rauch stieg auf und Leichen schien es auch keine zu geben. Verdammt. Er war ihnen in die Falle gegangen. Sie würden sicher Nunnaly als Druckmittel benutzt haben. Sie entließ das Pferd aus ihren Diensten und betrachtete das Gebäude. Sie kontne sich zwischen einigen Bäumen udn Büschen gut verstecken und sie hatte einen ausgezeichneten Blick auf diese Burg. Vielleicht könnte sie in der nacht einsteigen und die Kleine und ihn befreien. Zunächst jedoch galt es, heraus zu finden, ob beide sich auch darin befanden oder eben nicht. Sie beschwor einen geist, der die Fähigkeit besaß, sich unsichtbar zu bewegen. Vielleicht hatte ihr Gegenspieler eben eine solche Fähigkeit, wie Xera selbst? Sie hatte keine Ahnung, aber sie musste sicher gehen. Vielleicht sollte sie ein paar Geister mehr ausschicken zum auskundschaften und um zu sehen, ob es einen adneren ihrer Art gab. Sie schickte 10 Geister aus, die alle sammt unsichtbar für alle anderen waren und sich dort umsehen mussten. Sollten sie etwas verdächtiges sehen, würden sie es ihre Herrin wissen lassen. Nun hieß es abwarten und Geduld zeigen.

    Nunnaly hasste ihn nicht, aber sie hatte große Angst vor diesem Menschen. "Warum hast du das gemacht? Ich hab dir nichts getan udn Tales auch nicht. Warum hast du mich entführt udn ihn gefangen nehmen lassen?" wollte sie von Frederik wissen, der sie allerdings einfach nur in ein Zimmer brachte und wieder verschwand. Eine Halbblüterin war da udn kümmerte sich um sie, doch Nunnaly wollte von ihr nichts wissen. Sie verkroch sich in eine Ecke im Zimemr und weinte.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Mo Okt 15, 2012 3:10 am

    Dana schmiegte sich wieder an ihn. Es war ein schönes gefühl endlich Gewissheit zu haben. Sie ahnte ja nicht, wie sich das Schicksal noch ergeben würde und was sie zuvor für tales gefühlt hatte. Endlich sah sie zu Suzaku hoch, sah ihm erneut in seine wunderschönen Augen und lächelte. Sie war mindestens eben so Glücklich wie er. Irgendwie lag jedoch noch etwas schweres auf ihrer Seele. Sie schob es auf die schwere Zeit, die sie im Moment durch machten. "Das hoffe ich doch sehr," flüsterte sie. Es gab im Moment sicher wichtigeres, doch für Dana gab es im Moment nichts wichtigeres als das hier. "Es war mir in dem Moment klar, als Tales dich nieder schlug. Ich hatte solche Angst um dich. Ich kann ihn nicht hassen, aber dich in Sicherheit zu bringen ... war in diesem Moment für mich das wichtigste," gab sie leise zu, wendete jedoch den Blick nicht ab. "Wir müssen die Anderen trefen udn ihnen berichten, was hier passiert ist und ... wir werden noch mehr Leute finden, die sich uns anschließen, um Tales auf zu halten. Zusammen können wir das schaffen."
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Mo Okt 15, 2012 3:31 am

    Zuerst, schnitt er Tales die Lederrüstung vom Körper, sodass er bald nur noch seine Hose anhatte. Selbst die Stiefel zog er ihm aus. Dann tauchte der Kerl eine Kette in die brennende Flüssigkeit, die anfing zu glühen und mit der er dann Tales malträtierte. Er verprügelte ihn regelrecht und legte die Kette um seine Füße, wo sie dann auch festgezogen wurde und hässliche Brandwunden verursachte. Tales ließ das alles fast unbeteiligt geschehen und dacht nur daran, wie er Nunnaly aus den Händen, dieser Leute befreien konnte.
    „Die Kleine wirst du nie wieder sehen. Wenn ich mit dir fertig bin, werde ich mich ihr widmen. Ich werde sie erst entkleiden und dann werde ich Dinge mit ihr tun, die du dir nicht ausmalen kannst…“
    Tales versuchte sich so voller Hass und Zorn zu befreien, dass er denn Mann laut anschrie. Er riss an den Fesseln, aber es war hoffnungslos. Er konnte sich einfach nicht befreien. Der Schmerz war ihm vollkommen egal und Tränen liefen unbewusst über seine Wangen.
    „STIRB!“, schrie er den Mann laut und verzweifelt an. Dieser zog daraufhin einen Dolch hervor und sagte: „Zu Befehl, mein Meister…“ Der Dolch landete in seinem eigenen Herzen und Tales starrte den Mann entsetzt an. Das hatte er nicht beabsichtigt. Was würden sie Nunnaly antun, wenn er nicht mitspielte? Und was sollte er sagen, warum dieser Mann sich gerade getötet hatte? Zorn und Hass verwandelten sich in Furcht und Verzweiflung. Sie würden Nunnaly töten. Wieso sagten sie nicht einfach, was sie von ihm wollten? Er weinte still und gab sich nun endlich seinem Schmerz hin. Er hing schlaff und als ob er gekreuzigt worden war an der Wand und wartete auf das, was da kommen mochte.

    Die Frau ließ Nunnaly in Ruhe. Sie wollte die Kleine zu nichts zwingen ihr Auftrag lautete nur, dass sie sie im Raum festhalten sollte. Essen und Trinken stand schon auf einem Tisch eigentlich gab es nur Dinge, die Kindern sehr gut schmeckten.


    Dana konnte ja nicht ahnen, was Tales in diesem Moment wiederfuhr und hätte sie es geahnt, hätte sie es vermutlich unterbunden. Sicherlich waren schon höhere Leute auf dem Weg da hin und sicherlich würde es weitreichende Folgen haben, dass Tales gefangen genommen worden war, aber auch für Suzaku gab es gerade nichts wichtigeres, als Dana. Sie war so zerbrechlich und musste beschützt werden.
    „Ich bin sehr glücklich, in diesem Augenblick.“, sagte er leise. „Ja. Wir werden alles schaffen, solange wir nur zusammen halten.“ Seine Stimme war sanft und wo sie ihn nun wieder ansah, nahm er ihr Gesicht in die Hand, wobei er ihre Wange sanft streichelte und küsste sie voller Liebe und Zärtlichkeit. Suzaku sah ihr zunächst in die Augen und schloss sie dann nach einer Weile. Der Kuss war scheinbar endlos und doch schien er binnen eines Wimpernschlages, wieder vorbei zu sein.
    „Ich folge dir überall hin.“ Er sah zurück zur Burg, die scheinbar in weiter Ferne stand. Man konnte nichts erkennen, ob sich da etwas tat. „Glaubst du er hat schon, was er will? Ich will den Leuten dort helfen, Dana… Ich kann nicht einfach nur… Sie brauchen uns.“ Aber er wollte Dana auf keinen Fall wieder in Tales‘ Nähe wissen. Egal, ob sie glaubte, dass er ihr nichts tun würde. Er traute dem ganzen nicht daher, war ihr Vorschlag trotzdem besser. „Lass uns zur Akademie gehen.“
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Mo Okt 15, 2012 3:45 am

    Einige der Geister kamen zurück und berichteten, was sie ind er Burg gesehen hatten. Auch von Nunnaly, die in diesem Zimemr saß, wurde ihr berichtet. Das die Halbblüterin ihr nicht half, verstand Xera nicht. Es war schrecklich und das Tales da unten im Kerker so litt, ging ihr sehr zu Herzen. Die Leute ind er Burg schienen ihren täglichen Geschäften nach zu gehen, wobei sie Halbblüter bemerkt hatten, die ängstlich zu sein schienen. Die wenigsten schienen zufrieden oder nicht ängstlich zu sein. Sie würden ihr sicher helfen, wenn sie sie bitten würde udn sie würden vielleicht auch wissen, wie man den einen oder anderen Weg finden könnte, Nunnaly udn Tales zu retten. Nun hieß es jedoch erst mal bis zum Einbruch der Nacht warten. Die Nägel die amn Tales in die Arme gejagt hatte, würde sie allein nicht entfernen können, denn sie selbst hatte nicht dieKraft dafür, doch sie hatte genug Zeit Pläne zu schmieden, wie sie ihn befreien köntne und sie wie Nunnaly da rau holen könnte. Wenn es sein müsste, würde sie jeden Einzelnen in dieser Burg töten, um Tales da heraus zu holen.

    Nunnaly weinte, bis sie irgendwann einschlief. Sie wollte das Essen nicht anrühren und fühlte sich alles andere, als zuhause.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Mo Okt 15, 2012 3:55 am

    Alles in Dana schrie, denleuten dort zu helfen, doch wie? Suzaku war so liebevoll, so zärtlich. Als er sie küsste, spürte sie, wioe ein Schwarm Schmetterlinge in ihrem Bauch herauf flog und sich nicht wieder einkriegen wollte. Es war ein so wundervolles Gefühl. Auch sie schloß die Augen, um diesen Moment voll udn ganz zu genießen. Wie gern hätte sie jetzt einfach nur in Suzakus Armen gelegen udn hätte mit ihm in die Wolken geschaut, doch er hatte recht. "Du hast recht," meinte sie stirnrunzelnd und sah sich zu der Burg um. Nichts. Es war als wäre nie etwas geschehen. "Irgendwas ... stimmt da nicht," meinte sie schließlich. "Es scheint als sei alles ganz normal. Ob sie ihn bezwingen konnten?" Zur Akademie zurück reiten ... "An der Akademie sind fast nur Kinder. Wir können keine Kinder in den Krieg schicken. Vielleicht ... " Sie dachte nach. "Vielelicht ..." Es gab natürlich nicht nur Kinder dort, doch Dana kam es immer so vor, weil sie fast imemr nur mit der Elite zu tun hatte und dauernd neue Kidner dazu kamen.Es gab genügend, die Alt genug waren, um ihnen zu helfen udn sicher genug, die es auch tun würden, ohne mit der Wimper zu zucken. Vielleicht fanden sie dort doch Unterstützung. "Vielleicht sollten wir noch mal zur Burg und schauen, ob wir ihnen irgendwie helfen können ... ob dort noch überlebende sind." Sie war sich uneinig, denn einerseits wollte sie die Menschen hier nicht im Stich lassen, auf der anderen Seite, wollte sie Tales in seiner Derzeitigen Verfassung, nicht gegenübertreten müssen, auch wenn sie nicht glaubte, dass er ihr etwas tun würde.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Mo Okt 15, 2012 9:10 am

    Alexus ging hinunter in Tales‘ Zelle, als die Nacht herein brach. Es war noch früh am Abend, aber schon leicht dämmrig. Er fand den toten Folterer dort vor und dass er sich ganz klar einen Dolch in die Brust getrieben hatte. Doch wie er Tales dort vorfand, empfand er als noch wesentlich schlimmer. Er ging zu ihm hin und betrachtete die Wunden, die ihm der Mann scheinbar zugefügt hatte. Warum hatte er sich denn getötet. Tales stöhnte leise und schien gar nicht so recht ansprechbar zu sein. Alexus Danavis ging weiter auf Tales zu. Großer Gott, je länger er sich das vor Augen führte, wie Tales da hing, desto schlimmer empfand er es. Er hatte ja nicht geahnt, dass sein Foltermeister gleich so weit gehen würde. Und noch schlimmer, dass er da tot da lag.
    „Tales…“ Er hatte den Namen von Frederik erfahren, der auf dem Weg zur Leitstelle war. „Tales!“ Besagter öffnete die Augen einen Spalt breit und blickte auf Alexus herab. “Ich wollte das nicht, aber du hast mich dazu gezwungen…“
    „Wo ist Nunnaly…?“, fragte er leise.
    „Es geht ihr gut.“
    „Nein!“ Tales sah den Man mit glasigen Augen an. „Es geht ihr erst gut, wenn sie wieder frei ist… Lasst sie gehen! Sie hat nichts getan.“
    „Das kann ich nicht. Sie ist das einzige, was dich aufhält. Ich will noch nicht sterben…“
    „Aber das wirst du…“ Tales schloss die Augen nun wieder und hing weiter unbewegt da. Dem Abgesandten wurde Himmelangst und er verkroch sich in seinem Zimmer, was eine sehr strenge Sicherheitskontrolle hatte. Er hatte wirklich Angst vor Tales.

    Suzaku war nicht davon begeistert, dass Dana zurück zur Burg wollte und er wollte sie auch nicht in Tales Nähe wissen. Schon gar nicht, wenn er diese seltsamen Augen hatte. Tales war manchmal nicht er selbst und Suzaku war das schon im Kindesalter aufgefallen. Sehr komisch.
    „Dana, ich würde lieber nicht dahin zurückgehen. Wenn er die Menschen dort vertrieben hat, erwartet uns nichts als der Tod und wenn nicht, dann haben sie ihn möglicherweise doch gefangen.“
    Er überlegte noch einmal. Eigentlich dämlich, wie er sich verhielt immerhin hatte er gerade noch gesagt, dass er den Leuten dort helfen wollte. Aber seine Liebe zu Dana war einfach noch stärker und noch wichtiger, als das Leben irgendeines Menschen. Wenn Tales jedoch weiter machen würde, wäre auch bald ihr Leben in Gefahr. Er war hin- und hergerissen.
    „Entscheide du. Ich werde auf jeden Fall bei dir sein.“
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Mo Okt 15, 2012 9:33 am

    Es war Abend. Inzwischen hatte ein weiterer geist Xera berichtet, dass es nichtd er Abgesandte war, der so schrecklich mit den Halbblütern um ging, sondern viel mehr die berater udn deren Anhänger. Inzwischen waren die meisten Halbblüter in ihre Schlafgelegenheiten geschickt worden, die abgesperrt wurden. Xera kontne nun die gelegenheit nutzen, sich Zugang zur Burg zu verschaffen. Wie auch schon bei der anderen Burg, gab es heir ein Abwassersysthem, durch das sie in die Burg gelangen konnte. Das erst, was sie tun müsste, wäre Tales zu befreien. Das nächste äre, ihnd avon ab zu halten, die Kleine heraus zu holen. Xera schlich durch die kanalisation, an Ratten vorbei und an anderen sonerbaren Tieren, von denen sie sich nicht sicher war, was diese waren. Irgendwo kletterte sie einen Tunnel hinauf, hob vorsichtig und leise das Gitter und kam schließlich in der Küche heraus. Niemand war dort. Sie kletterte hinaus, legte das Gitter vorsichtig wieder drauf und suchte sich ihren Weg hinauf zum Turmzimmer, in dem die Kleine offensichtlich gefangen war. Sie hatte ihren Plan umgeplant udn würde zunächst die Kleine befreien. In selbiger Zeit, ließ sie, auf Grund der Information eines der Geister, den toten Folterknecht auferstehen. Der Solch steckte ihm noch immer in der Brust, doch er stand auf. Xera spürte, wie sich der Körper regte. Er wirkte wie ein Zombie, doch er ging und holt eine Zange, die er an den Nägeln an setzte und mit Leibeskräften zog, um die Nägel wieder aus Tales Handgelenken zu ziehen. Der Auftrag, den sie dem Toten gegeben hatte und dieGeister, die sie ihm zusätzlich zur Hilfe in seinen Körper geschickt hatte, schaften es auch, die Nägel heraus zu ziehen, trotzdem es sie eine enorme Anstrengung kostete. Xera blieb zunächst hinter einem Wandteppich in einer Niesche stehen, um sich besser konzentrieren zu können. Nachdem die Nägel gezogen waren, ließ sie die Ketten an den Füßen und an den Händen lösen. Ihr war klar, dass Tales es so nicht allein schaffen würde, doch sie musste sich nun auf den Toten verlassen, der Tales über die Schulter warf udn in die Kanalisation entschwand, wo er das Gitter erneut schloß, um keine Spuren zu hinterlassen. Xera setzte nun erst ihren Weg fort, nach oben, wo sie leise und Schritt für Schritt ihren Weg zum Zimmer fort setzte. Hier angekommen, ließ sie einen der Geister eindringen, um zu sehen, wo sich die Halbblüterin befand, die auf Nunnaly aufpassen sollte. Diese hatte das Kind ins Bett gelegt und saß in einem Sessel. Xera ließ ihren Kräften freien lauf. Sie war reichlich erschöpft, durch die tatsache, dass sie kaum geschlafen hatte udn eine Menge energie ind ie Zauber legen musste, doch Tales war verletzt udn noch verletzlicher, wegen Nunnaly. Xera sah ihr Ziel deutlich vor sich. Ihre geisterenergieen erstreckten sich zu der halbblüterin und töteten diese leise und plötzlich. Nun erst knackte Xera das Schloß des Zimmers, schlich hinein und hielt Nunnaly die Hand auf den Mund. "Pssst. ich bin es. Ich komme um dich Heim zu bringen." Nunnaly sah sie mit großen Augen an, legte dann aber ihre Arme um Xera und drückte sich an sie. Xera trug Nunnaly hinaus, schloß die Tür und machte sich auf den Weg wieder hinunter in die Küche. Immer wieder mussten sie sich der Wachen wegen verstecken, doch sie kamen schließlich in der Küche an und verschwanden nun wieder durch die Kanalisation. Unten am Ausgang, traf sie den toten, der Tales hielt. Sie beschwor erneut das Geisterhafte Pferd. Den toten schickte sie zurück in den Kerker, nachdem er Tales auf das Pferd gehieft hatte. Xera half Nunnaly auf das Pferd und sprang schließlich zuletzt hinauf. Augenblicklich galoppierte das Tier los. Es galloppierte schneller, als jedes andere Pferd. Xera durfte nur nicht einschlafen. Tales war in einem schrecklichen Zustand und Nunnaly weinte seinetwegen, doch er war so weit weg, dass es kaum zu glauben war. Die ganze Nacht ritten sie durch, wobei Nunnaly irgendwann wieder einschlief udn Tales ... nun er musste erst einmal wieder zu sich kommen. Hoffentlich kontne irgendwer inzwischen einen Heiler auftreiben, oder wenigstens einen Kräuterkundigen.

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    Re: Licht und Schatten

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