Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten

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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Mo Okt 08, 2012 10:58 am

    Tales nickte auf ihren Vorschlag mit dem Karren und er setzte diesen Rat sofort in die Tat um. Alles lief wie am Schnürchen und bald würden sie alle befreien, der Orden musste fallen. Tales setzte ein zufriedenes Lächeln auf. Er hatte sich verändert. Er hatte die Macht gekostet, die er nun hatte und er würde sie gnadenlos gegen alles einsetzen, was sich ihm in den Weg stellte. Er lehnte sich zurück und nun gönnte er sich sogar ein verhaltenes Lachen, als die beiden raus gingen. Das Lachen war unheimlich und von boshafter Zufriedenheit geschwängert.
    Dann stand er auf und ging hinauf in sein Zimmer, wo Nunnaly wartete. Sie sprang auf ihn zu und wollte ihn gerade wieder aufheitern, als sie merkte, dass er schon sehr zufrieden und glücklich war. Was war denn jetzt los? Am Morgen war er doch noch so deprimiert gewesen. Tales hob sie hoch und lachte froh. „Nunnaly… Entschuldige, ich war die letzten Tage nicht gut drauf. Ich werde jetzt noch einmal weg gehen und dann bin ich wieder für dich da. In Ordnung? Du bleibst immer schon bei Kallen, sie passt auf, dass dir nichts passiert.“

    „Wenn Tales durch sie geschwächt wird, werden wir sie holen müssen.“, sagte Ignis schließlich und sah zu Frederik, der niedergeschlagen nickte. Dana fragte ihn, was er noch verheimlichte. Doch Frederik vermochte es einfach nicht zu sagen. Er wusste nicht so recht, wo er hinschauen sollte und suchte dann den Blick zu Suzaku, der da stand und die Fäuste ballte. Er wusste scheinbar auch nicht, was er tun sollte. Auf der einen Seite, musste Tales aufgehalten werden und zwar eher als später, aber ein Kind…?
    „Ich kann nicht Dana, es ist zu… Ich brauche noch Zeit. Es tut nichts zur Sache. Ich habe dich immer sehr gemocht, aber bitte verlange das nicht von mir.“
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Mo Okt 08, 2012 11:05 am

    Xera hatte sich erst einmal auf gemacht in die Ställe, um dort alles vor zu bereiten. Nur ein einzelner Halbblüter würde mit einer Karre die beiden Auserwählten begleiten. Ihr Schwarzer war schon gesattelt und ein Stallknecht war dabei, das Pferd cales zu satteln. Xera sah zum Turm hoch. Nunnaly würde sicher alle sehr vermissen, aber sie hatte noch kallen. "ich muss mich noch verabschieden," erklärte sie und ging noch einmal zu Tales Zimemr hoch, wo sie sich von Nunnaly verabschiedete.

    Nunnaly woltle Tales bereits wider auf neue gute Gedanken bringen, doch er hatte eine blendende Laune, als er wieder herein kam. Er hob sie hoch und erklärte ihr, dass er noch einmal fort musste, aber später wieder für sie da wäre. Xera kam ebenfalls um sich zu verabschieden. Es stimmte Nunnaly traurig, dass Beide gingen, doch es war wohl nicht zu ändern.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Mo Okt 08, 2012 11:09 am

    "Nein Ignis. Es ist mir egal ob sie seine Schwachstelle ist. ich werde kein kind da rein ziehen und es gebrauchen, um an ihn heran zu kommen. Ich kann das nicht und ich will es auch nicht. Dann nehmen wir eben die Frau." Sie sah zu Frederik zurück. "Frederik ... ich will dich nicht drängen, aber alles kann uns im Moment helfen. Also bitte ... sag mir was passiert ist." Sie sah Hilfesuchend zu Suzaku und Ignis. Vielleicht hatten sie mehr erfolg.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Mo Okt 08, 2012 11:32 am

    Tales machte sich nachdem er sich verabschiedet hatte auf zur Burg. Vollkommen alleine. Was ziemlich ungewöhnlich war. Aber scheinbar nicht zu ändern, denn er ritt, ohne auch nur auf ein Wort zu hören von dannen. Kallen stand oben mit Nunnaly und sah aus dem Fenster. Sie sahen zu, wie Tales davon ritt und wie dann gleich darauf auch Xera und Cale die Burg verließen.
    „Und?“, fragte Cale auf dem Weg. „Du und Tales. Ihr versteht euch anscheinend wieder? War ja nicht mit anzusehen.“ Cale hatte eine Narbe an der linken Lippenseite, die von Tales‘ Schlag herrührte. Er selbst hatte dazu noch kein einziges Wort verloren. Es schien ihm irgendwie egal zu sein. Oder er hatte einfach nicht darüber gesprochen. Er war ein Magier und die konnten geheimnisse bekannter Maßen lange für sich behalten.

    Ignis hörte ihre Worte, allerdings war er sich nicht sicher, was er davon halten sollte. Ein Kind… oder die Frau. „Die Frau ist ebenso geübt und schnell wie Tales. Die können wir nicht Gefangen nehmen. Ich zumindest nicht.“, sagte Frederik und sah Dana dann gequält an. Es war wie damals, als Vain ihr nicht mehr erzählen wollte, als unbedingt nötig. „Dana, es hat nichts damit zu tun. Es bringt dir weder Schaden noch nutzen. Vertrau mir.“
    „Warum beschäftigt es euch dann so?“, fragte Suzaku. „Fakt ist, wir brauchen Späher und Spitzel.“ Frederik zog eine Karte hervor. „Er wird diese Burg fordern und … dieses Lager wird er ausräumen. Und zwar zeitgleich. Wer welchen Part übernimmt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.“
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Mo Okt 08, 2012 11:40 am

    Xera sah noch einmal hoch zum Nunnaly und winkte ihr zum Abschied. Tales war wahnsinnig genug, die nächste Burg allein in Angriff zu nehmen. Cale fragte sie anch dem Verhältnis zu Tales. "Sagen wir ... ich habe einen Fehler zu gegeben und er hat mir verziehen. Er ist eben ein besserer Freund, als ich ihm einer bin." Sie sah Cale an und fragte sich, ob er nicht doch irgendwie einen gewissen Groll gegen Tales hegte, aber ... er war einfach nicht der Typ dafür. "Wir haben noch einen längeren Weg vor uns. Wie wäre es, wenn du mir deine Geschichte erzählst oder machst du daraus ein riesen Geheimnis?" Es war eigentlich eher der versuch sich mit einem Menschen an zu freunden, wenn gleich sie ihnen misstraute. Wer sagte ihr denn, dass er nicht bei nächst bester Gelegeheit einen Angriff auf sie verüben würde? Ganz einfach. Tales hätte sie in einem solchen Fall nie mit ihm mit geschickt.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Mo Okt 08, 2012 11:47 am

    Dana blieb bei ihrem Standpunkt. "nein. das Kind ist Tabu. Die Kleine ist lieb und hat uns nichts getan. Ich kanndas nicht zulassen." Warum musste das alles imemr so schwer sein und warum mussten immer alle so verdammt geheimnisvoll tun und sie im Dunkeln lassen. Sie starrte auf die Karte. "Er wird die Burg übernehmen. Sie ist für ihn wichtig. Er braucht Platz. Das Lager wird er jemand anderem anvertrauen. Wenn diese Frau eben so geübt ist wie er, dann wird er sie schicken, damit sie die Wächter ausschaltet. Er wird die Festung übernehmen. Anders kann es nicht sein." Sie sah Frederik wieder an. "Ich gebe dir Zeit Frederik, aber ... ich sehe das dich etwas quält. Ich hoffe du kannst es mir noch sagen, bevor es zu spät sein wird." Sie bedachte ihn mit einem besorgten Blick.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Di Okt 09, 2012 2:20 am

    „Es gibt keinen besseren Freund als ihn.“, sagte Cale. „Also brauchst du dir keinen Vorwurf zu machen, dass du schlechter wärest.“ Darüber kicherte er und hörte dann die nächste Frage. Er sah weiterhin nach vorne, aber seine Augen schielten ein wenig zu ihr herüber, als sie ihn nach seiner Geschichte fragte. Er grinste etwas schief und antwortete: „Über mich gibt es nicht viel zu erzählen. Ich bin da eher der Typ, der im Jetzt unterwegs ist.“ Er schlug die Augen nieder und sah dann nach einem kurzen Moment des In-sich-gehens wieder nach vorne. Er sah belustigt aus. Aber Cale sah irgendwie immer belustigt aus. Kaum ein Moment verstrich, da er ernst oder gar zornig war. Er schien unendlich viel Geduld zu haben und niemandem böse gesinnt zu sein. Wirklich niemandem! Warum er sich Tales angeschlossen hatte war vermutlich nicht mal mehr Tales, sondern einfach die Tatsache, dass er an etwas großem Teil haben konnte.
    „Du beherrscht die Nekromantie, Xera. Ich würde gerne etwas darüber lernen. Denn obwohl die Feuermagie meine Spezialität ist, so bin ich auch in den anderen Bereichen der Magie bewandert.“ Er untertrieb maßlos. Cale war der beste Magier an der Akademie gewesen. Und zwar mit einem riesigen Vorsprung. Warum er einen derart unerschöpflichen Vorrat an Astralenergie besaß, zumal er nur ein Mensch war, hing ganz klar mit der Stärke seiner Gabe zusammen.
    „Machen wir einen Deal ich erzähl dir über mich und du unterrichtest mich in der Schule der Nekromantie.“ Nekromantie war nämlich die einzige Magieschule, die der Orden nicht gestattete und Cale somit nur in verbotenen Schriften lesen konnte, die zu allem Überfluss in schweren Sprachen geschrieben waren, von denen er nicht alle zu 100% beherrschte. Geschweige denn dass er die verbotene Sprache in irgendeiner Form verstand. Er hatte lange auf den moment gewartet auch diese Schule zu meistern…
    „Also… Was willst du wissen?“, er grinste sie an.

    Frederik fühlte sich mehr als bedrängt, antwortete ihr jedoch auch nicht. Immer wenn er Dana ansah, versetzte es ihm einen Stich, denn Frederik wusste etwas über Danas Vergangenheit, was ihr bisher niemand gesagt hatte. Eigentlich war es nur Recht und Billig ihr zu sagen, dass ihre und Kilians Eltern noch am Leben waren und auch die Sache mit Cale… Frederik sollte es ihnen eigentlich erzählen, aber er brachte es nicht fertig.
    „Dann müssen wir sie warnen!“, sagte Suzaku und Ignis antwortete: „Ja. Es ist nicht weit von hier. Sie müssen weiter reiten, als wir, wann wollten sie aufbrechen?“
    „Das ist knapp eine Woche her. Tales schien irgendwie nicht er selbst zu sein, vielleicht hadert er immer noch mit sich. Ich weiß es nicht. Die Pläne habe ich gefunden, als die Schlacht… Das Inferno im Gange war, vielleicht ist es noch nicht zu spät.“, sagte Frederik.
    „Und wenn die Frau dort auftaucht, werden wir sie gefangen nehmen!“, sagte Suzaku. Ignis nickte und Frederik seufzte.
    „In Ordnung. Dann werde ich zurück zur Burg gehen und weiter auskundschaften.“, sagte Frederik ruhig. „Habt ihr ein Pferd für mich?“
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Di Okt 09, 2012 2:50 am

    Xera sah ihn an, als wäre er nicht ganz bei Trost. "Du willst die nekromantie erlernen? Die meisten Leute verabscheuen sie udn halten sie für grausam und schrecklich. Sie kann es sein, aber sie kann auch freundlich udn schön sein." Sie fing an darüber nach zu denken, was sie getan hatte, als sie mit Tales unetrwegs war udn angegriffen wurde. "Woher kommst du ... wie alt bist du, wieso bist du nicht bei Dana geblieben und ... warum ggibst du dich überhaupt mit uns ab? Du betrachtest Tales als den besten Freund und doch verabscheuen uns die Menschen. Warum du nicht?" Das waren für den Anfang genug Fragen.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Di Okt 09, 2012 2:58 am

    Dana sah verwirrt aus. Sie starrte auf die Karte. Die Frau gefangen zu nehmen, würde sicher nicht einfach werden, aber ... die Burg würde Tales eher interessieren. Davon war sie überzeugt. Sie müssten Tales irgendwie davon abhalten, diese Burg ein zu nehmen, müssten aber auch zur gleichen Zeit die Frau gefangen nehmen. Wie solltens ie das nur machen? "Wir müssen uns aufteilen. Tales wird beides wollen, aber in erster Linie wird er die Burg einnehmen wollen. Er braucht nicht nur Platz ... es geht auch darum, den Orden zu vernichten. Mit jeder Festung, die er auslöscht, wird er den Orden verkleinern udn damit auch die Menschen, die ihm angehören. Wir wollen, dass es aufhört, also gibt es nur die Option uns auf zu teilen. Frederik ... wenn du zurück gehst ... dann achte darauf, dass sie dich nicht entdecken und vor allem ... Schau das du was zu essen bekommst." Sie machte sich sorgen um ihn, auch wenn er mnchmal sehr eigensinnig war.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Di Okt 09, 2012 3:32 am

    Cale lachte erneut. Er schien erstens über Xeras Gesicht amüsiert und dann über ihre Art die Welt zu sehen. Er schämte sich dabei auch nicht, sich auf ihre Kosten zu amüsieren, sondern lachte frei heraus.
    „Ein echter Magier, scheut sich nicht davor auch tiefer zu tauchen, als man sollte. Ganz im Gegenteil. Ich will mehr wissen und mehr erfahren, als sonst jemand vor mir.“, gab er ihr zu verstehen und grinste immer noch. „Nur ein Narr, lässt sich abschrecken, von Dingen, die er nicht kennt.“
    Er schaute eine Weile geradeaus, ehe er ihr die anderen Fragen beantwortete. Immer noch lächelte er und sein weißes Haar wehte im Wind. „Ich komme vermutlich aus dem Schoß meiner Mutter ich bin wahrscheinlich 19 Jahre alt. Bei Dana zu bleiben, hieße mit ihr durch die Welt zu ziehen und den Mann zu vernichten, der mir alles geben kann, was ich brauche.“ Dann lachte er wieder und sagte: „Und warum ich mich mit euch „abgebe“, meine Teuerste, liegt wohl daran, weil der arme Tales ohne mich verloren wäre. Richtig. Tales ist ein guter Mann, mit einem schwarzen Herzen, was doch ein wenig platz, für die Liebe bietet. Das ist nicht jedes Menschen Sache. Und mal ehrlich. Außer zu Dane, Kilian, Suzaku, Alexine und ich… Zu welchem Menschen, war Tales sonst nett? Ich nehme die auf der Burg aus. Zu wie vielen Menschen warst du in deinem Laben denn schon nett und hegte Freundschaftliche Gefühle? Wir Menschen sind so naiv und glauben einfach, was man uns erzählt… Nun ja. Ich bin eine Ausnahme. Ich wusste, als ich Tales traf, dass er ein Killer war und das er ein Herz aus Eis besessen hatte. Ich wusste aber auch, dass viel tiefer in ihm einfach nur ein Mann war, der sich vor der harten grausamen Realität verstecken musste. Glaub mir Xera. Es geht jedem von uns so. Nur das die Halbblüter von den Menschen beherrscht werden und nicht andersrum…“

    Frederik nickte und Ignis gab ihm sein Pferd. „Schattenschreiter ist ein gutes Pferd Frederik achte auf ihn.“ Suzaku ließ Dana wieder vor sich aufsitzen und blickte dann zu Ignis, der nun Suzakus Pferd hatte. „Also? Wohin soll ich gehen?“, fragte Ignis. Denn es war klar, dass einer die Frau holen musste, während sich ein anderer um die Burg kümmerte. Suzaku würde in jedem Fall mit Dana reisen. „Willst du Tales wirklich noch einmal gegenüber stehen?“, fragte er sie besorgt, während Frederik sich schon auf den Weg machte.
    „Ich werde ihn nicht töten, sollte mir etwas derartiges, überhaupt gelingen…“, sagte Ignis und neigte den Kopf, wie ein wohl erzogener Mann, nicht wie ein Sklave.
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Di Okt 09, 2012 3:48 am

    Cale kontne einen auf jeden Fall auf die Palme bringen. Er war irgendwie interessant, aber irgendwie ... nervig. Sie verdrehte dei Augen bei seinen ersten Antworten udn dachte, wenn er noch weiter solchen Mist labern würde, würde sie ihm vermutlich irgendwann im Schlaf den Gar aus machen. "Es ist mir wohl bewusst, dass du nicht aus einem Ei geschlüpft bist. Erzähöl mir von deiner heimat, wo du gelebt hast ehe du zu der Akademie und dann zu Tales kamst." Sie dachte über seine weiteren Worte nach. "Zu keinem. Meine Schwester war es. Was ahtte sie davon ... sie wurde getötet. Nur urch sie habe ich von Dana erfahren ... ich kontne das nicht glauben, was sie mir erzählte, bis ich Tales traf udn sie dann selbst erlebte. Es gab bisher keinen Grund nett zu sein, wenn du verstehst." Oh das würde er sicher. Der Wind spielte mit seinem schönen weißen Haar. "Durch takles habe ich gelernt, dass nicht alle Menschen schlecht sind. Leider sind es die meisten, die ich kennenlernen musste. Jeder hat Dreck am stecken ... der Eine mehr, der Andere weniger. Wie werdet ihr aufgezogen? Ich meine ... ich kenne nichts anders, als Schmerz und Rechenschaft ablegen. Wenn ich manchmal die Frauen mit ihren Kindern gesehen ahbe ... wie sie mit ihnen um gehen ... wünschte ich, ich hätte auch eine solche Familie gehabt. Was glaubst du würde pasieren, wenn die Halbblütr über die Menschen herrschen würden. Würde es wohl eben so schlimm für euch sein, wie für uns?" Sie war sich da nicht sicher. Mit Tales als Herrscher, könnte es eine angenehme Welt werden, aber ... würde sie das auch?
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Di Okt 09, 2012 3:51 am

    dana wartete, bis Suzaku aufgesessen war. "Ignis ... ich möchte dih nicht verlieren. Bitte übernehm du die Frau. Und ja Suzaku ... Ich werde ihm gegenübertreten müssen. Kein Weg führt daran vorbei. Egal wie sehr ich mir wünschte, es wäre Anders. Tales muss aufgehalten werden udn vielleicht ... schaffen wir es doch noch ihn dazu zu bewegen, diesen Kampf auf zu geben und sich mit den anderen Halbblütern zurück zu ziehen." Sie würde es versuchen auf Teufel komm raus. Sie würde sich nicht noch einmal so herum schubsen lassen udn sie würde keinesfalls aufgeben. Weder Tales, nochd en Versuch die Welt zu retten.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Di Okt 09, 2012 9:12 am

    „Dass deine Schwester getötet wurde, wie du sagst, liegt vermutlich nicht daran, dass sie nett zu Menschen war, also kannst du das nicht als Gegenargument benutzen.“, belehrte er sich fachmännisch und dann lächelte er wieder. „Natürlich gibt es für dich keinen Grund nett zu sein. Ebenso wenig, wie es für Tales einen Grund gegeben hatte. Menschen ändern sich und ihr seid da nicht ausgenommen. In meinen Augen seid ihr ebenso menschlich, wie unser eins. Was euch von uns unterscheidet, sind die Körper. Ihr seid von Natur aus robuster und leistungsfähiger außerdem seid ihr von klein Auf mit Magie gesegnet, die ihr intuitiv einsetzen könnt. Es ist für einen Menschen nicht leicht zu akzeptieren, dass IHR die Krone der Schöpfung seid. Es wäre nur natürlich, wenn ihr euch über uns erheben und UNS versklaven würdet. Scheinbar hat das jemand eingesehen und hat deshalb angefangen euch systematisch auszurotten und zu versklaven, damit keine Gruppen von euch einen Angriff führen. Mit anderen Worten: Tales tut genau das, was der Orden so lange hatte verhindern wollen. Tales ist der Keil, der sich langsam durch die Eingeweide des Ordens in sein Herz wühlt. Und das, Xera…“ Jetzt war er vollkommen Ernst und diese Ernsthaftigkeit verlieh ihm ein mystisches und absolut anziehendes Aussehen. „… das ist der Grund, warum ich bei Tales bin. Nicht weil ich Mitleid habe oder weil ich Gerechtigkeit fordere, sondern weil ich Teil an etwas Großem habe. WIR werden Geschichte Schreiben… Egal wie dieser Kampf ausgeht. Wir werden uns in den Büchern unserer Kinder verewigen und ewig sein.“ Dann wurde er wieder genauso ironisch und seltsam, wie die ganze Zeit zuvor. „Wenn das Nebenprodukt dieser Taten die Freiheit der Unterdrückten ist, dann freut es mich umso mehr.“ Er grinste zufrieden und fügte dann an: „Ach, eh… Meine Heimat. Die existiert nicht mehr. Der Orden hat alles vernichtet. Kennst du Silavina? Das war die Stadt in den Immergrünen Wäldern, von denen nun nur noch die sogenannten schwarzen lande übrig sind?“ immer noch lächelte, aber dieses Mal war es melancholisch. Vor 10 Jahren, war dieser wunderschöne Flecken Erde vernichtet worden.

    Suzaku schien nicht glücklich darüber zu sein, aber er nickte nachdenklich. Tales würde sie sicherlich nicht töten, obwohl er das gesagt hatte und er schätzte ihn auch nicht so ein, dass er ihn töten würde. Allerdings würde er sich auch nicht kampflos ergeben und er würde keine Rücksicht auf die Menschen dort nehmen. Zu aller erst, war es notwendig, dass der Orden gewarnt wurde. Sie durften keine Zeit verlieren. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit. Und ob sie dieses mal gewinnen konnten, war fraglich.
    „In Ordnung. Ich werde diese Frau gefangen nehmen und dann zu euch zurückkehren.“, sagte Ignis und gab dem Pferd die Sporen. Suzaku hielt Dana und die Zügel vor sich fest und flüsterte Dann: „Mögen die Götter uns beistehen…“ Er ließ die Stute steigen, denn obwohl sie Dana treu ergeben war, ließ sie sich gerne von ihm anweisen und gehorchte ihm. „Der Segen deiner Helferin wäre nicht schlecht.“, sagte er scheinbar nur zum Spaß.
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Di Okt 09, 2012 9:29 am

    Xera hörte ihm zu. Es klang alles vernünftig durchdacht udn logisch. "Vielleicht hast du recht, aber ... es gibt immer welche die aus der Reihe tanzen und dass sie so egoistisch sind ... ich weiß nicht. Ich kenne Menschen nur als grausame und schlechte Wesen. Die, unter denen ich aufgewachsen bin, waren korupt udn ließen keine Gelegenheit aus, Andere, die ihnen irgendwie die Macht streitig machten, aus zu schalten. Den Prinzen wollten mehrere tot sehen, denn sie wussten, dass er vieles ändern wollte udn auch würde, wenn er an die Macht käme. Vielleicht wären wir genau so, aber im Moment sehe ich uns als das unterdrückte Volk, welches sich nie zusammen schließen konnte. Tales hat es erst ermöglicht udn er schafft es sie alle zu begeistern. Er hat mir gezeigt, dass nicht alle menschen unbedingt schlecht sind. ... Zumindest ... mag ich dich udn Kallen. Dana ... kenne ich zu wenig um mir ein Urteil zu bilden, aber ... Tales ist wie besessen von ihr. Sie muss wirklich ein besonderer Mensch sein." Sie dachte über das nach, was Cale ihr erzählt hatte. "Nein ... ich kannte es nicht. Es muss sehr schön dort gewesen sein. Es tut mir leid, dass deine Heimat nicht mehr existiert. Selbst für einen Menschen bist du ungewöhnlich." Sie mochte das weiße Haar. Es sah so wundervoll aus. Manchmal würde sie ihm gern einfach durch das weiße Haar streicheln, um es einfach mal zu fühlen, zu wissen, ob es sich eben so anfühlte wie ihres. Es sah so fein udn so weich aus. "Und hast du Geschwister gehabt?" wollte sie von ihm wissen. Sie hatte den Verdacht, dass Cale irgendwie eher seine ganze schelmische Art an den Tag legte, um vieles zu verbergen.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Di Okt 09, 2012 9:37 am

    Ignis war so schnell weg, dass dana sich kaum noch darum kümmern musste, ob er schnell genug wäre oder nicht. Suzaku schien es zu genießen, mit Dana auf einem Pferd zu reiten. Sie lächelte. "Wir werden es auch ohne ihren Segen schaffen. Vertrau mir. Ich werde sie nicht zu rufen versuchen. Egal ob wir es rechtzeitig schaffen oder nicht ... Tales wird die Burg einnehmen. Ich habe das gefühl ... er will jede Festung nach einander einnehmen udn den Orden so systhematisch tzerstören. Wenn sich alle Halbblüter zusammenschließen, werden sie Tales folgen. Du weißt doch, dass er die Fähigkeit hat, die Stimmung von Leuten zu beeinflussen oder?" Blieb nur zu hoffen, dass Ignis mehr Erfolg haben würde.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Di Okt 09, 2012 11:42 am

    „Natürlich habe ich Recht.“, sagte Cale immer noch lächelnd. Ja ich bin sonderbar. Das habe ich zumindest schon oft gehört. Und ich glaube du erweist mir zu viel Ehre, wenn du sagst, dass du mich magst. Ich bin einfach nur ein Blatt im Wind und mein Lebensinhalt ist es, dem Wind zu befehlen, wohin er mich trägt.“ Er schwieg eine Weile und seine Gedanken schienen in weite Ferne zu rücken. Er blickte zum Horizont. Er war Blutorange. Dann sah er wieder zu Xera und seine Mine verriet, dass er doch mehr war, als ein Gaukler, der nur Witz und Spaß zu empfinden schien. „Ja ich hatte Geschwister. Mary, Sue, Terry, Cuthbert und Susanna. In dieser Reihenfolge. Sie sind beim Angriff gestorben. Und bitte… Ich möchte nicht, dass du mir jetzt dein Mitleid beteuerst, denn im Gegensatz zu den Meisten, habe ich mit diesem Kapitel abgeschlossen. Ich kenne den Schmerz des Verlustes, ebenso wie jede verdammte Kreatur auf diesem Planeten, doch… Glaub mir wenn ich dir sage, dass ich sie stets in meinem Herzen trage. Niemand ist gefeit vor unsäglichem Hass und Zorn. Doch man muss lernen ihn zu kontrollieren. Es WAR schön dort, aber es ist nicht mehr. Genau, wie der Orden oder wir bald nicht mehr sein werden. Das ist der Lauf der Welt, Xera.“
    Er klang nicht wie ein 19 jähriger Halbstarker, der zufällig die Kunst der Magie kennen gelernt hatte. Cale klang wie ein weiser Mann, der die Dinge akzeptierte und die Welt sah, wie sie war. Cale war unergründlich und seine Seele schien älter, als die Meisten Menschen wurden.
    „Ich bin im Orden aufgewachsen und es war eine gute Kindheit. Ich habe alles erreicht, was ich erreichen konnte und nun kann ich mich weiterentwickeln.“ Ihm schien noch etwas einzufallen. „Dana ist meine Freundin und ich werde sie gewiss nicht richten, wenn es so weit ist, aber ich werde den Wind lenken und ich werde tun, was getan werden muss. Wenn dabei ein Orkan entstehen sollte, dann wird es so sein.“ Er klang nicht eine Sekunde emotional, sondern sachlich nüchtern und über alles erhaben. Jetzt sah er Xera von der Seite an.

    Tales ließ sich keine Zeit, aber er beeilte sich auch nicht sonderlich, schließlich würde der Orden vollkommen Ahnungslos sein, dass er käme und im rechten Augenblick, würde er dann einfach seine neu gewonnene Macht benutzen. Er verließ sich natürlich nicht gänzlich darauf und würde alle seine Fähigkeiten nutzen und präzise einsetzen. Ein diabolisches Grinsen schlich sich auf seine Züge, als er darüber nachdachte, wie er den Abgesandten in die Knie zwingen würde.
    „Der Sieg ist mein…“, murmelte er und glaubte in seinem Hinterkopf ein zufriedenes Lachen zu hören, was er aber gar nicht so richtig zur Kenntnis nahm. Seine Augen hatten die Form, eines Reptils und die Farbe war die, glühender Kohlen.

    „Wenn wir ihn daran hindern können, dann wird er die Festung nicht bekommen Dana. Tales ist stark, ich weiß es nur zu gut, aber ich bin es auch… Er kann die Gefühle beeinflussen, das stimmt und ich weiß auch, dass es ihn kraft kostet, diese Fähigkeit einzusetzen.“ Er verstummte eine Weile und dachte daran zurück, wie Tales sie früher benutz hatte, um ihm zu helfen. Wie er sie benutz hatte, wenn Suzaku mal Traurig war oder wie er Leute beeinflusst hatte, die zu schnell vom Alkohol erzürnt wurden. „Nur früher hat er sie eingesetzt, um Gutes zu tun…“ Es klang bitter wie er es sagte und im Grunde genommen, war es das ja auch. Suzaku war ein Ritter und als solcher hatte er gelernt gerecht zu bleiben und alles zu tun, um diese Gerechtigkeit zu bewahren. Unabhängig vom Orden. Dana war fast genau wie er. Wieso hatte er eigentlich dieses unüberhörbare Verlangen, sie zu schützen. Er würde sie selbst dann noch schützen, wenn es unrecht wäre. Verrückt. Auch er würde Dana folgen. Bis ans Ende der Welt.

    Ignis ritt wie der Teufel und sein Pferd litt dabei kaum Qualen, denn er murmelte hin und wieder vor sich hin, um dem Tier die Erschöpfung zu nehmen. Wozu war er sonst ein so begnadeter Magier? Nur wenn es dunkel wurde, gönnte er sich und dem Tier eine Pause, denn wenn es stolpern würde, hätte er auch nichts gekonnt.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Di Okt 09, 2012 9:23 pm

    Xera hörte Cale zu und verfiel in eine nachdenkliche Stuimmung, die sie eine ganze Weile beschäftigte. Die schöngheit des Sonnenunterganges, bekam sie gar nicht mehr mit.Cale hatte so recht mit allem, was er sagte. Er trug alles mit Fassung und er hatte nicht nur eine Schwester verloren, sondern gleich mehrere Geschwister. Sie selbst hatte sich immer nur auf den Hass den sie empfand konzentriert, auf ihre Schwester und deren Tot, den sie hatte rächen wollen, wobei sie das eigentlich längst getan hatte. Es hatte ihr nicht das gewünschte Gefühl der Genugtuung gegeben. Im Gegenteil. Jetzt führte sie ein anderes Leben. Sie war nicht mehr die selbe wie vorher. Es war schon längst Dunkel, als sie wieder aus dieser Nachdenklichen Stimmung heraus kam und den Lagerplatz für die Nacht fest legte. Nachdem Das Feuer entfacht wurde, setzte sie sich zu Cale, den sie wirklich interessant fand. "Du hast mir viele Dinge gesagt, über die ich nachdenken konnte. Ich danke dir. Das macht alles irgendwie leichter. Das Leben ist wie ein großes Puzzel, das man versucht zusammen zu setzen und hat man das eine Teil gefunden, sucht man direkt das nächste. Du hast mir nun einige Teile gegeben, die ich zusammen setzen konnte, die mir helfen. Nun bin ich dran. Die Necromantie ist nicht nur einfach das auferstehen lassen von Toten. Sie ist so viel mehr. Du kannst Seelen beschwören, dich mit ihnen unterhalten, du kannst schwächere Dämonen beschwören, die dir gehorchen, sofern du den Zauber richtig handhabst. Wie bei allen Zaubern, gibt es auch hier tödliche Gefahren. Ich werde dir das einfachste zuerst bei bringen. Es ist vielleicht ein wenig sonderbar für einen Necromanten, aber äußerst Hilfreichm gegen Taschendiebe." Xera grinste schelmisch. Dieser Zauber war ihrer Meinung nach durchaus Hilfreich udn sie hatte ihn nur durch Zufall entdeckt. Sie brachte Cale zunächst bei, wie man einen Taschenwächter erscheinen ließ. Dieser sitzt in der Tasche, die man mit dem Zauber belegt. Er kann die Form einer Ratte, eines Scorpions oder einer Giftspinne haben oder auch eine andere. Nur der Zaubernde kann nun noch gefahrlos in die Tasche greifen. Jeder andere wird dann eine Böse Überraschung erleben, die je nach Zauber auch tödlich sein kann.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Di Okt 09, 2012 9:32 pm

    Dana wusste nicht viel über die Umstände damals. Sie kannte nur die kleinen Geschichten, die sie isch erzählt hatten, wenn sie am Lagerfeuer saßen. Sie lauschte Suzakus Worten, doch sie fürchtete, dass sie längst zu spät waren. "Wenn die Mutter ihm hilft ... werden wir keine Chance gegen ihn haben." Tales Vorhaben hatte Vorrang vor allem: Dana dachte an den Moment, da er so zerbrechlich vor ihr gekniet hatte. Sie hatte das Leid in seinen Augen sehen können, doch da war noch mehr. Sie hätte schwören können, dass er sie hatte verjagen wollen, aber warum? Sie waren doch Freunde gewesen und sie hatte ihn gern, trotz allem. Dana spürte Suzakus Nähe und sie war froh, dass er da war. Ein so liebevolelr Mann ... und er liebte sie. Warum konnte sie sich nicht einfach darauf einlassen? Was war es, was sie davon ab hielt ihn zu lieben? War es die Tatsache das er für sie ein Freund war, den sie nicht verletzen wollte oder war sie einfach noch nicht bereit für sowas? Sie war plötzlich sehr nachdenklich. "Suzaku? Warum hast du dich in mich verliebt?" fragte sie plötzlich aus heiterem Himmel heraus.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Di Okt 09, 2012 10:51 pm

    Cale hörte Xera zu, als sie sich am Lagerfeuer nieder gelassen hatten. Er saugte jedes Wort in sich auf und widerholte innerlich, alles, was sie ihm sagte. Während Halbblüter intuitiv zauberten, so mussten die Menschen, die Abläufe genau studieren und immer wieder lernen, was sie erfahren hatten. Zauber zu weben und die Ströme der Astralen Energie so zu formen, dass sie ein ganzes ergaben und erschufen, was man brauchte, war eine Kunst unter den Menschen, die nicht sehr häufig war. Doch Cale würde das meistern er würde alles schaffen, das wusste er genau. Dennoch zauberte er nicht. Er schien nachdenklich. Widerholte und berechnete, wie er was zu tun hatte. Vain konnte die unsichtbaren Ströme sehen, wenn er es wollte und Cale… Nun er hatte diese Fähigkeit auch, auch wenn er es niemandem erzählt hatte. Als Vain ihn von der Macht getrennt hatte, hatte er genau sehen können, wie er es getan hatte, und immer wieder stellte er es sich vor und hatte es nie vergessen. Würde ihm das noch einmal passieren, würde er seine Ströme neu knüpfen können und im Notfall, konnte er auch andere Kreaturen, von der Macht abschneiden, obwohl er sich geschworen hatte es niemals zu tun.
    „Danke, Xera. Erzähl mir mehr.“ Noch immer hatte er nicht gezaubert, aber er hatte sich Notizen gemacht. Wie immer schrieb er in Isdira. Die alte Sprache der Magier.

    Suzaku sah Dana an. „WENN sie ihm hilft. Das wissen wir nicht.“ Dann überrumpelte ihn jedoch schon die nächste Frage von Dana. Tja warum? Wer wusste denn darauf schon eine Antwort? Er schaute ihr direkt in die Augen und sagte: „Das ist als würdest du fragen, wieso Vögel anfangen zu fliegen, wenn sie aus dem Nest gestoßen werden. Es passiert einfach. Du bist eine wundervolle Frau und …“ Jetzt wurde er doch rot. „Ich finde dich eben einzigartig und wunderschön…“ Er sah nun auf den Boden und verstummt. Darüber zu reden, bereitete ihm Unbehagen. Er fühlte sich nackt und irgendwie schutzlos. Aber er sah nicht unglücklich aus. Vielmehr war es eine Art von Glück und Beklemmung. Was sollte man denn auch auf so etwas antworten, hm?
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Di Okt 09, 2012 11:07 pm

    Für Xera war das alles ganz normal, dass sie die Zauber einfach wiren kontne. Sie war damit aufgewachsen udn beherrschte diese grauenhafte Macht durchaussehr gut, wenn auch noch nicht Perfekt. Sie kannte die schrecklichsten varianten ihrer Magie. Einer der grässlichsten war wohl, den Körper eines Menschen bei Lebendigem Leibe verfaulen zu lassen. Sie erklärte Cale zunächst jedoch die einfacheren, wie Skelette zu beschwören, Geister zu sich zu rufen und diese zu befragen. Es gab für alles eine Reihenfolge, die man einhalten musste udn eben so war es mit dem Auflösen der Zauber. Kleinere Dämonen wurden ähnlich wie Geister herbei gerufen. Bei ihnen musste man allerdings viel Vorsichtiger sein, als bei geistern,d enn Dämonen konnten einem wirklich gefährlich werden. nachdem sie dieses Thema abgehandelt hatten, machte Xera eine Pause. "Du bist wirklich entschlossen Cale. Du nimmst alles so hin, wie es kommt und stellst nichts in Frage. Bewundernswert. ich denke aber ... für Heute hast du genug erfahren und gelernt. Das alles will evrarbeitet werden und morgen musst du fit sein. Wir haben morgen Abend eine Aufgabe vor uns, die unsere voll Aufmerksamkeit fordern wird. Leg dich hin und schlaf. Ich brauche weniger davon als du." Sie schenkte ihm sogar ein Lächeln, was überaus selten vor kam. Xera hatte noch imemr viel nach zu denken. Sie hatte in Cale nun eine Art Lehrling. Ausserdem ... empfand sie ihn als einen sehr angenehmen Reisegefährten.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Di Okt 09, 2012 11:11 pm

    Das die Mutter Tales helfen würde, stand für dana ausser Frage. Sie hatte ein Ziel und Tales war ihre Schachfigur in diesem Spiel. Himmel, Suzaku war so süß wenn er sich so benahm. dana lehtne sich an ihn. "Ja ... da hast du wohl recht. Man weiß es nicht ... es geschieht einfach," wiederholte sie nachdenklich. Nun sah sie ihm in die Augen. "ich weiß nicht ob es funktionieren kann Suzaku. Ich habe Angst dir weh zu tun, weil ich mir selbst über meine Gefühle nicht im klaren bin. Ich liebe dich auf eine besondere Weise, aber ich bin durcheinander und ich weiß nicht ... ich will dich nicht verletzen. Dafür liegt mir zu viel an dir." Sie sh ihm noch einen Moment in die Augen..
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Di Okt 09, 2012 11:47 pm

    Cale nickte und grinste sie an. Er legte sich augenblicklich hin und sah sie von dort aus noch einmal an. Sein Grinsen verwandelte sich in ein Lächeln und er sagte, vorlaut, wie er nun einmal war: „Weißt du Xera, du bist gar nicht so übel, wie ich gedacht hab. Du bist eine interessante Frau. Gute Nacht.“ Cale ließ sie mit dieser Aussage allein und schlief. Zumindest antwortete er nicht mehr, sollte sie ihn etwas fragen.
    Xera weckte ihn schließlich zu seiner Wache und er stellte fest, dass die Dämmerung in diesen Monaten schon recht früh einsetzte, so dass er einigermaßen gut sehen konnte. Es geschah nichts in dieser Nacht und die Reise konnte gefahrlos weiter gehen. Auch tagsüber geschah nichts sonderbares, sodass sie schon am Abend an ihrem Ziel angekommen waren. Das Lager sah ganz normal aus, die Halbblüter waren eingesperrt und Wachen liefen draußen herum. Vor dem großen, mit Stacheln versehenen Tor, standen keine Wachen. Merkwürdig. Warum nicht?
    „Ich finde, irgendwie, sollten wir vorsichtig sein. Das kommt mir seltsam vor.“, sagte Cale. Den Wagen konnten sie im angrenzenden Dickicht ausmachen und der andere würde ganz sicher auch noch weiter hinter stehen. „Ich habe ein ungutes Gefühl…“

    Nun, das war genau das was jeder Mann von der Frau die er liebte hören wollte… Ich mag dich und will dir nicht wehtun. Er war für sie ein Bruder und kein Geliebter, das war doch mehr als ätzend. Aber gut, wenn das ebenso war, dann musste es wohl so sein. Sie sah ihn an und er erwiderte den Blick, ehe er wieder weg sah und leise sagte: „Warum lassen wir dieses Thema dann nicht einfach?“
    Er sah hinauf zu den Sternen. Sie will ihn nicht verletzen. Er würde sich von ihr zerfleischen lassen, um nur ihr Herz einmal sein eigen genannt haben zu können. „Ich werde die erste Wache machen.“, legte er fest und sah in s Feuer. Er lächelte ausnahmsweise mal nicht.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Di Okt 09, 2012 11:59 pm

    Xera sah Cale überrascht an, sagte aber nichts weiter, sondern lächelte zaghaft. Es war das erste Mal, dass ihr jemand eine Art Kompliment gemacht hatte. Sie ließ Cale schlafen und zog ihe eigene Wache länger heraus, als sie nötig war, um ihm etwas mehr schlaf zu gönnen. Sie betrachtete Cale immer wieder und wusste nicht, wie sie zu ihm stehen sollte, doch sie weckte ihn schließlich irgendwann. Sie reisten später weiter, und kamen ihrem Ziel schnell näher. Es war bereits dunkel, als sie an kamen. Auch bei Xera klingelten sämtliche larmglocken. "Ich füchte, wir laufen in eine Falle," flüsterte sie. "Was sollen wir nun tun? Ein anderes Lager nehmen? Tales verlässt sich auf uns." Eine Gänsehaut kroch ihr den Nacken hoch, als sie daran dachte, da ein zu steigen. "Warte. Ich habe da so eine Idee." Sie beschwor einen Geist herauf, den sie aussandte, im Lager hrum zu schnüffeln. Da er durchsichtig war, konnte man ihn im Dunkeln nicht ausmachen. Nun hieß es abwarten, was der Geist zu berichten hätte.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Mi Okt 10, 2012 12:10 am

    Dana fühlte sich furchtbar. Sie wusste doch selber nicht, was sie fühlte. Sie wusste nicht, ob sie Suzaku eine Chance geben sollte oder nicht, ob sie ihn mehr liebte, als einen Freund oder Bruder, oder nicht. Sie war so verwirrt, dass sie ihm nun derart weh tat, dass es ihr fast das Herz zeriss. "Weil ich nicht weiß was ich wirklich fühle Suzaku. Ich ... weiß gerade nicht ... wie ich zu mir selbst stehe. Du bist der wundervollste Mann, den sich eine Frau wünschen kann und ich würde mir beide Beine für dich ausreißen ... aber reicht das?" Wieder machte sie eine Pause. "Es tut mir leid. Ich habe dich sehr verletzt ... das woltle ich nicht," flüsterte sie schließlich. Sie bad ihre Stute an und suchte Feuerholz, um ihm nicht noch weiter weh zu tun. Sie fühlte sich so elend. Wenn er doch wenigstens einmal die Traute hätte, sie einfach in die Arme zu schließen ... wenn er einmal seinen gefühlen nach gäbe ... vielelicht ... nein. Das war nicht seine Art udn vielleicht machte es das Ganze nur noch schlimmer. Sie sah zurück zu Suzaku. Wie hatte sie ihn nur so verletzen können. Es tat ihr so sehr leid, dass sie nicht mehr klar denken konnte. Diese Nacht blieb für sie wahnsinnig unruhig und sie konnte sich nicht verzeihen, was sie ihm angetan hatte. A nächsten Tag grübelte sie nur. Sie kontne nicht anders. Die Burg war bereiss in Sichtweite und Dana war noch immer tief in Gedanken versunken.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Mi Okt 10, 2012 12:57 am

    Der Geist schwebte durchs Lager und untersuchte alles, was es zu untersuchen gab. Auch in die Fenster des Hauses wurde hinein gespäht. Aber es schienen alle zu schlafen und nur die Wachen draußen schlenderten umher. Eine der Wachen schien eingeschlafen zu sein. Es war eine der beiden Wachen, vor dem Eingang des Hauses.
    Ansonsten war nichts Ungewöhnliches zu entdecken. Alles schien ganz normal zu sein. Das einzige was komisch war, war die Tatsache, dass vor dem Tor keine Wachen zu sehen war. Der Geist kehrte zu Xera zurück und berichtete ausführlich. Cale war nachdenklich er sah zum Lager und antwortete Xera: „Er wird einen Grund gehabt haben, ausgerechnet dieses Lager zu nehmen, aber ich weiß nicht… Vielleicht sorgen wir uns zu viel, auf der anderen Seite… Wir müssen so oder so darein.“

    Dana entschuldigte sich am Abend noch bei Suzaku und so zerbrechlich wie sie im Moment war, ließ Suzaku es einfach darauf beruhen. Er hielt lange Wache in der Nacht und weckte Dana, als er nicht mehr wach bleiben konnte. Er schlief sehr schnell ein und am nächsten Morgen konnte die Reise endlich weiter gehen.
    Die Weiterreise war still und es war fast beklemmend hinter Dana zu sitzen und sie so festzuhalten. Doch Suzaku streifte nach einiger Zeit diese dunklen Gedanken ab und nahm wieder seine von Natur aus fröhliche Art an. Auch wenn er nichts sagte, so ging es ihm deutlich besser.
    „Da vorne ist es.“, gab er zu verstehen und trieb die Stute noch einmal an. Als sie an der Burg ankamen, wurden sie sofort eingelassen, da man an Suzakus Rüstung deutlich sehen konnte, woher er stammte. Das Pferd wurde in einem ordentlichen Stall untergebracht und Suzaku ließ sich zusammen mit Dana zum Abgesandten bringen. Der Mann hieß Alexus Danavis und hieß sie freundlich willkommen.
    „Ich grüße euch und heiße euch in meinem heim willkommen. Setzt euch doch bitte. Ich hörte, ihr habt ein dringendes Anliegen?“
    „Eure Burg wird angegriffen werden.“, sagte Suzaku rund heraus und die Augen des Mannes verengten sich.
    „Wie bitte? Und woher habt ihr diese Information?“


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    Re: Licht und Schatten

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