Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten

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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Fr Sep 28, 2012 2:17 am

    Vier Jahre! Tales wurde schlecht. Jetzt, wo er diese Ähnlichkeit einmal gesehen hatte stach sie ihm förmlich ins Auge! Er konnte es nun einfach nicht mehr übersehen. Und wenn schon? Es gab wohl genug Zufälle in letzter Zeit, warum war dies nicht auch einfach nur einer? Vielleicht sah sie Martha ähnlich, vielleicht war sie aber auch einfach nur die Tochter irgendeiner frau, die Marthe ähnlich gesehen hatte. Es war alles möglich. Und selbst, wenn Martha tatsächlich vier Jahre nach seiner Entführung noch einmal Mutter geworden war… Was bedeutete das schon? Selbst wenn das hier seine … seine Halbschwester sein würde, was würde das ändern? Gar nichts!
    „Und wo bist du geboren? Weißt du wer deine Mutter ist? Hat dir Kallen irgendwas erzählt?“ Er wusste, dass Kallen, sich um Nunnaly gekümmert hatte, als sie die Rebellen das erste Mal getroffen hatte. Kallen hatte sich um alle Kinder gekümmert, die sie gefunden hatten. Hätten die Kinder Damals in der Höhle… Hätten sie diese Option gehabt… Gott, Tales durfte nicht darüber nachdenken! Er fühlte sich als habe ihm jemand in den Bauch geschlagen und beschloss ins Zimmer zu gehen und sich aufs Bett zu setzten.
    „Ich habe sie in einem Dorf gefunden. Die Mutter war offenbar verschwunden, aber ich habe frisches Blut gesehen, was schon leicht angetrocknet war. Ich fürchte, sie haben sie verschleppt. Dass sie Nunnaly nicht gefunden haben, war pures Glück.“, sagte Kallen, die wohl gerade die Treppen heraufgekommen war und nun lässig in der Tür lehnte. „Ihrer Mutter gehörte wohl die Taverne, in der ich sie gefunden habe. Zumindest habe ich das gehört.“
    „Wie hieß die Taverne?“
    „Einfach nur Martha’s. Wieso willst du das alles wissen?“ Sie stockte. „Stimmt was nicht? Du siehst aus wie der Tod, bist du krank?“
    Tales war nicht in der Lage zu antworten. Wie viele Zufälle konnten schon ineinander greifen? Wie groß war die Wahrscheinlichkeit, dass Martha noch einmal von jemandem aus dem Dunkelvolk geschwängert wird, dass dieses Kind einen Anschlag auf sie überlebt und nicht gefunden wird und ausgerechnet in dem Rebellenlager auftaucht, was er zu seiner kleinen Privatarmee auserkoren hat? WIE LUSTIG DIE GÖTTER NUR WAREN!!! Er sah Nunnaly an und Kallen sah verwirrt zu ihm runter, kam näher, um festzustellen, ob er vielleicht wirklich krank war.

    Suzaku schlief zwar nicht sehr leicht aber direkt tief und fest, war es auch nicht. Auch er träumte von den erlebten Ereignissen und dem gesehenen, allerdings waren es bei ihm bloß Fetzen, die sich irgendwie zusammen setzten und einfach keinerlei Sinn ergeben wollten. Suzaku wachte schließlich mitten in der Nacht auf und rieb sih die Augen. Halb im Schlaf sah er sich um, das fahle Mondlicht schien durchras Fenster und aus irgendeinem Grund erinnerte ihn dieser silbrige Glanz an Dana. Er dachte neuerdings nur noch über sie nach. Und ganz so als wolle sie dazu auch etwas sagen wollen, hörte er ihren Aufschrei.
    Sofort sprang er auf, schnappte sich sein Schwert und spürte, wie sein Adrenalin ausströmte, was Puls und Atmung beschleunigte. Er war fast nackt, nur mit einer Unterhose bekleidet so schnell auf dem Flur, dass er fast der Meinung war in einem Satz auf den Flur gesprungen zu sein. Danas Tür wurde mit Volldampf eingetreten und schon stand er mit erhobenem Zweihänder im Raum. Er sah sich um, konnte aber nur Dana sehen, die weinend in ihrem Bett saß. Das Schwert klirrte zu Boden und er kam vor ihrem Bett zum knien.
    "Dana... Alles in Ordnung? Was ist passiert?" er streichelte ihr beruhigend über die Schulter und hörte sein eigenes Blut in seinen Ohren rauschen.
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Fr Sep 28, 2012 3:25 am

    "Was hat er denn?" fragte Nunnaly Kallen und sah zu ihr hoch. "Hab ich was falsches gemacht? Oder gesagt?" meinte sie und schien schon der Verzweiflung und der Angst wieder Ärger zu bekommen nahe. kallen betrachtete Tales, als sei er krank. Nunnaly stand vor Tales und meinte: "Es tut mir leid, wenn ich was falsches gesagt oder getan habe." Sie meinte es ehrlich aber sie wusste beim besten Willen nicht, was sie denn so falsches getan oder gesagt haben könnte.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Fr Sep 28, 2012 3:34 am

    Dana verschlug es für einen Moment sämtliche Regungen, als Suzaku ins Zimmer stürmte und eigentlich war dieser Anblick zum schießen witzig, aber dann ... sie kontne nicht aufhören zu weinen. Es tat gut, das Suzaku da war und sie zu trösten versuchte. "Ich - ha- hatte einen ... Alptraum," weinte sie. Sie versuchte sich wieder zu fassen, aber es klappte irgendwie nicht. Sie hielt ein Taschentuch in der Hand, welches sie sich eben aus dem Nachttischchen genommen hatte, in den Händen und spielte nervös damit. "Was ... was wenn wir ihn wirklich ... wenn es wirklich so weit kommt?" mit verweinten Augen sah sie zu Suzaku hoch. Er war für sie da, wie sie sonst für alle Anderen, aber auch Kilian udn Alexine waren für Dane eben so da. Ja selbst Cale mit seiner großen Klappe. Es fehlte Dana mit allen zusammen zu reisen, aber im Moment spielte wohl eher eine Rolle, warum es sie so traf, Tales vielleicht töten zu müssen. Sie würde es tun, wenn es sein musste, allein um die Welt zu retten und sich selbst. Sie konnte verstehen, wie Onairos sich fühlte. "Wir sind ind er selben Lage ... wie die Elite damals und wir tun nichts anderes, als Tales zu opfern um das alles zu verhindern, wenn es nicht anders geht." Noch imemr liefen ihr heiße Tränen über die Wangen.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Fr Sep 28, 2012 3:55 am

    "N-Nein...", antwortete er Nunnaly bleich. "Ich... Es..." er beschloss sich erst mal zu sammeln, bevor er nur weiter sinnlos rumstammelte. Kallen kniete sih vor ihn, um ihm in die Augen zu sehen, da er seinen Kopf gesenkt in Richtung Boden hielt. Als er ihre Augen sah, blinzelte er endlich wieder und sah dann auf zu Nunnaly, die fast den Tränen nahe war. Sie wollte wissen, ob sie was falsches gesagt hatte. Nein sie hatte ja gar nichts gesagt. Kallen hatte es ihm erzählt. Und zwar vollkommen unverblümt und ohne ein bisschen Feingefühl! Woher sollte sie das aber auch wissen? Tales musste sich wieder einkriegen. Erst hatte ihm Dana von Martha erzählt und dass sie seine leibhaftige Mutter war und dann das? Er war so lange so allein gewesen in nun hatte er ein wirkliches Familienmitglied gefunden! Konnte das wirklich wahr sein?
    "Kallen? Würdest du zum Platz gehen und mit den Neuzugängen trainieren?"
    "Was aber das Training beginnt doch immer erst ..."
    "Jetzt!"
    Sie sah ihn verstört an und entfernte sich dann zögerlich. Nunnaly musste doch glauben, dass er sie nun Grün und Blau prügeln würde. Doch anstelle der Ohrfeigen und Schläge erhob er sich vom Bett und kniete sich vor sie, um mit ihr auf Augenhöhe zu sein. Er legte ihr die Hände auf die Schulter. Die Ähnlichkeit mit Martha war unverkennbar. "Du... Ich kannte deine Mutter..."

    Suzaku verstand Danas Gefühle. Auch er war hin und her gerissen. Ja was dann? Was würde er tun? Was würde er machen, wenn es so weit käme? Würde er seinen besten Freund wirklich umbringen, um die Welt zu retten? Und selbst wenn, rechtfertigte es ein Leben zu nehmen um Millionen zu retten? Sollte man sich wirklich einmischen? Auf der anderen Seite hatte Tales in Onairos Version sogar darum gebeten, getötet zu werden. Und zwar von der Frau, die er liebte. Er wusste keine Antwort auf Danas Sorgen, denn er hegte ja die gleichen. Sie war am Boden zerstört und Suzaku fühlte sich furchtbar, ihr nicht helfen zu können.
    "Hör mal, Dana... Wir werden Tales nicht opfern. Nicht solange er nicht darum bittet. Wir werden Tales - sollte er denn überhaupt Vorhaben, die Welt zu zerstören - davon abhalten, bevor es zu spät ist. Vertrau mir."
    Suzaku nahm sie in die Arme und ihre heißen Tränen tropften auf seine nackte Haut. Er ertrug es kaum Dana weinen und so unglücklich zu sehen. "Ich werde ihn mit meinem Leben verteidigen, solange ich es vertreten kann. Sollte er aber... Versuchen dir... etwas anzutun...." er sprach den Satz nicht zu Ende.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Fr Sep 28, 2012 4:04 am

    Nunnaly glaubte tatsächlich, sie würde nun die Tracht ihres Lebens bekommen, doch war sie dann völlig überrascht, als Tales ihr sagte, dass er ihre Mutter kannte. "Du kanntest meine Mama? Woher denn?" Wollte sie wissen und wischte sich die bereits laufenden Tränen weg. Kallen hatte ihr gesagt, dass sie von ihrer Mutter keine Spur gefunden hatte, ausser ein paar Blutspuren. Sie wusste nichts über ihre Mutter, ausser, dass sie gekämpft haben musste, als man sie verschleppte.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Fr Sep 28, 2012 4:13 am

    Dan schmiegte sich an Suzaku. Seine Haut war weich udn sehr warm. Er war so ein lieber Kerl. Ein Kerl zum verlieben. "Das wird er nicht. Ich ... ich glaube nicht ... das er mir etwas an tut." Nein das glaubte sie wirklich nicht. "Danke Suzaku ... Du bist ein wirklich lieber Kerl." Sie hatte ihn wirklich gern. Sacht drückte sie ihn. Sie würden das schon hin kriegen. gemeinsam. Moregn würde sie die Vorräte besorgen, um sich mit ihmauf die Reise zu der letzten Addresse von Ignis Umbrarion zu machen. Endlich riss sie sich wieder zusammen, lag aber noch imemr in Suzakus Armen. Sie musste plötzlich kichern. "Es sah zu witzig aus, wie du plötzlich die Tür eingetreten hast und nur mit Unterhose bekleidet mit dem Zweihänder da standest und mich verteidigen wolltest," lächelte sie.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Fr Sep 28, 2012 4:40 am

    Tales Augen wurden feucht, aber er gab sich nicht die Blöße vor ihr zu weinen. Er riss sich zusammen und zog sie nun an sich. Er umarmte sie und sagte: "Weil sie auch meine Mutter war. Du bist meine Schwester, Nunnaly." Er drückte sie an sich und sein Herz schlug heftig. Er wusste nicht so Recht wie es nun weiter gehen sollte, aber er wusste eines ganz genau. Er war sehr glücklich darüber, dass er Nunnaly gefunden hatte und das er sie aus diesem Lager befreit hatte. Sie schien ja nicht lange dort gewesen zu sein, denn dafür war sie noch viel zu aufgeweckt und verspielt. Er ließ sie los und setzte sich auf seine Füße, sodass seine Knie und Unterschenkel auf dem Boden waren. Er sah zu ihr hoch und wartete auf eine Reaktion.
    Gott was für eine eigenartige Sittuation. Da kniete er direkt vor diesem Kind und hatte Angst davor, was sie sagen würde. Er hatte wirklich Angst davor von einem Kind! Zurückgewiesen zu werden! Das war ja wohl der Gipfel des Erbärmlichen!

    Suzaku hatte Dana immer noch im Arm und sie dankte ihm für seinen Trost und seine Umarmung. Dann fing sie an zu kichern. Herrje, wie süß sie war. Sie erklärte ihm auch gleich darauf, warum sie so niedlich kicherte. Suzaku ließ sie nun wieder los und schaute zur Tür. Sie lag mitten im Raum.
    "Tja, weißt du... Ich fürchtete um dein Leben und da hab ich... Ich muss sie Carlos wohl ersetzen." was war los? Warum stotterte er den jetzt rum? Nun er saß halbnackt auf Danas Bert herum und fühlte sich irgendwie ... Peinlich berührt. Mit einem Mal viel ihm die Absurdität dieser Sittuation auf und er lief rot an, was man selbst im Mondschein sehen konnte. Er stand mechanisch auf und hob sein Schwert auf.
    "Also... Geht's wieder? Oder... Soll ich... Bleiben?" Er schien selbst über diesen Vorschlag entsetzt und wurde noch roter, wenn das denn möglich war. "Ähm... Ich geh wohl besser." er stellte sein Schwert an die Wand und hob vorher noch die Tür auf, die er halb vor den Durchgang stellte. Er befand sich immer noch im Zimmer und schlug sich innerlich für seinen egoistischen Vorschlag, Zeit mit ihr zu verbringen. Dennoch lächelte er fast dümmlich vor sich hin. Suzaku war einfach nicht dazu gemacht, mit Frauen umzugehen.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Fr Sep 28, 2012 5:11 am

    Nunnaly stand da wie die Kuh wenns blitzt. "Aber ... wenn du ... dann ... dann bist du ja mein Bruder," erkannte sie nach einigen Minuten völlig überrascht und fiel ihm dann um den Hals. Sie hatte einen Bruder, ein richtiges Familienmitglied. Nunnaly drückte ihn ganz fest. "Ich freu mich so. Jetzt bin ich nicht mehr allein," flötete sie und gab ihrem Bruder einen Kuss auf die Wange. Sie war so überglücklich, dass sie ihn so sehr drückte, dass es ihm wohl fast die Luft raubte. Dann aber plötzlich, ließ sie ihn wieder los. "du .. du wirst mich aber nicht wieder ... weg schicken?" fragte sie dann ganz verunsichert.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Fr Sep 28, 2012 5:16 am

    Dana kicherte noch imemr, jedoch mehr über Suzakus Erkenntnis des fast nackt seiens un des umhergestammels. Wie süß er war, wenn er so rot wurde. "Du ... du fürchtetest um mein Leben? Suzaku das ist wirklich süß udn ritterlich und lieb, aber ... glaubst du nicht, du hättest zumindest Kampfeslärm gehört, würde jemand versuchen mich an zu greifen?" fragte sie schließlich kichernd. Sie warf ihm einen vergnügten Blick zu, als sie weiter sprach. "Also ... ich denke ... es wäre schön wenn du mir noch ein wenig Gesellschaft leisten würdest. Aber ... vielleicht möchtest du vorher noch etwas anziehen?" Es ziemte sich nicht, dass er so halbnackt da stand.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Fr Sep 28, 2012 11:52 pm

    Es war ein furchtbar Quälender Augenblick. Nunnaly schaute ihn an, als sei er nicht ganz dicht und plötzlich… Sie stürzte sich auf ihn, fiel ihm um den Hals und freute sich einen Keks. Sie hatte festgestellt, dass er ihr Bruder war und empfand ganz klar, dasselbe, wie er, nur dass sie es anders ausdrückte als er. Sie umarmte ihn, ließ ihn dann aber wieder los und schien fast entsetzt über ihren nächsten Gedanken. Ob er sie wegschickte? Er lächelte irgendwie milde und zog sie dann wieder sanft an seine Brust, um sie mit seinen starken Armen zu umschließen. Er drückte ihren Kopf leicht gegen seine linke Brust, in dem sein Herz kräftig und schnell schlug.
    „Nein… Ich schicke dich nicht weg.“, gab er ihr zu verstehen. Er war sehr glücklich in diesem Moment und auch, wenn die Tatsache doch etwas überraschend kam, war sie ein Geschenk des Himmels. Familie… Er hatte nun eine Verantwortung für das Kind. Kallen stand in der Tür und hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Entgegen seinem Befehl, hatte sie nämlich an der Tür gewartet, falls er Nunnaly etwas hätte antun wollen, wäre sie dazwischen gegangen, aber so… Sie lächelte gerührt und war sich nun sicher, dass hinter Tales starkem Drang, den Orden zu vernichten und hinter seiner knallharten Art, das auch durchzusetzen, ein liebevoller Kerl steckte, den er einfach nur immer versuchte zu verstecken, um genau diesen lieben Mann zu schützen. Sie machte sich auf den Weg nach unten. Es gab viele unwissende zu trainieren und sie war die letzte, die sich so einer Bitte von Tales entgegenstellen würde.

    Nun, die Peinlichkeit dieser Situation spitzte sich zu, als Dana ihn sogar darauf hinwies, dass er halb nackt war und es trug nicht gerade dazu bei, dass er sich besser fühlte. Im Gegenteil er schnappte sich sein Schwert und zog die Tür so nach rechts, dass es so aussah, als sei nichts geschehen. Suzaku schlich in sein Zimmer und erst jetzt wurde ihm bewusst, dass Dana gesagt hatte, wie schön sie es fände, wenn er noch bleiben würde. Plötzlich wandelte sich das peinlich-berührt-sein in Freude um. Schnell zog er sich seine Kleidung an, die er unter der Rüstung trug. Nämlich eine dunkelbraune Stoffhose und ein Leinenhemd. Auf Bewaffnung verzichtete er gänzlich. Etwas, was Tales niemals gemacht hätte. Er war immer bewaffnet. Suzaku zog sich auch keine Stiefel an und tapste nun zurück in Danas Zimmer.
    „Hier bin ich wieder.“, sagte er lächelnd und ‚schloss‘ die Tür hinter sich, die er nur gegen den Rahmen lehnte. „Es ist mitten in der Nacht und wir haben viel vor.“ Er setzte sich auf den Stuhl, neben Danas Bett. „Aber ich muss gestehen, dass ich ohnehin nicht mehr schlafen kann. Was ist mit dir?“ Suzaku nahm plötzlich einen seltsamen Gesichtsausdruck an, als wäre ihm etwas eingefallen. Denn grinste er verlegen. „Ich rede schon wieder so viel.“ Er sah sie nun an und seine Augen leuchteten förmlich. Offenbar war er in diesem Moment sehr glücklich.

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Sa Sep 29, 2012 12:00 am

    Nunnaly ließ sich gern in die Arme nehmen. Es war ein wunderbares Gefühl. Jemand der für sie da war ... ein großer Bruder. Wünschte sich nicht jedes kleine Mädchen einen starken Beschützer? Das Kallen noch da war, bekam sie gar nicht mit. Es war, als sei ein Traum in Erfüllung gegangen. Nicht mehr allein, endlich einen der für einen da war. Dabei hätte er sie am Vortag am liebsten noch umgebracht. "Werden wir dann nun auch gemeinsam was machen? Oder hast du keine Zeit?" fragte sie, wobei sie ihn wieder mit diesen großen Augen an sah, die ein Kind eben machte, wenn es etwas wollte.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Sa Sep 29, 2012 12:18 am

    Dana kicherte immernoch, als Suzaku hinaus ging. Es schien, als habe er gar nicht verstanden, dass sie es schon gern hätte, wenn er wieder käme. Er war so rot, dass man es im Dunkeln deutlich sehen konnte. Eine wahre laterne. Dana sah zur Tür, immernoch kichernd. Als die Tür sich dann jedoch öffnete und Suzaku herein kam, lächelte sie einfach nur und versuchte ihn nicht schon wieder in Verlegenheit zu bringen. Allerdings fiel ihr auf, wie Glücklich er zu sein schien. Sie lächelte nur und schüttelte den Kopf. "Schon gut. ich kann auch nicht schlafen. Es ist zwar Nacht, aber ich bin froh, dass du da bist. Ich brauche ein wenig Ablenkung. Also tu dir keinen Zwang an und erzähl was du möchtest," meitne sie noch immer lächelnd und legte sich auf die Seite, kuschelte sich ins Kissen und sah Suzaku an. Sie war froh, dass er doch rüber gekommen war, denn es war nichts chön, nach einem Alptraum allein zu bleiben.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Sa Sep 29, 2012 4:02 am

    Tales hielt Nunnaly im Arm. Sie freute sich so sehr, dass es ihm beinahe weh tat. Damit hatte er nicht gerechnet. Umso schöner war es dann jedoch, dass sie ihn so anstrahlte. Dann jedoch schien ihr noch ein schrecklicher Gedanke zu kommen und sie sah ihn mit riesigen Augen an. Tales blickte in ihre Feuerrote Iris und antwortete ihr: „Ich habe frei. Wir können tun, wozu du Lust hast.“ Er lächelte eines dieser schönen Lächeln, bei denen er kleine Fältchen in den Augenwinkeln hatte. Ein echtes glückliches Lächeln, bei dem einem das Herz auf ging, wenn man es sah. Tales war lange nicht so glücklich gewesen. Er wusste es noch nicht, aber er würde diesem Mädchen jeden Wunsch erfüllen. Wirklich jeden, denn sie war die Personifikation, seines persönlichen Glücks und sie lenkte ihn von Dana ab, indem er alle Liebe, die er noch empfinden konnte einfach in sie hinein fließen ließ.
    „Also? Was wollen wir machen?“ Er stand auf und sah nun endlich wieder, wie der stattliche junge Mann aus, der er nun einmal war.

    Suzaku freute sich wie ein Schneekönig. Dana kuschelte sich in ihr Kissen und sah ihn aufmerksam an. Nun dann konnte er ihr vielleicht einmal etwas über sich erzählen, wenn sie ihm ohnehin einmal zuhören wollte, war es wohl das Beste einfach einige kleine Anekdoten zu erzählen. Er fing damit an, wie er in den Orden gekommen war. Eine traurige Geschichte. Nach dem Tod seiner Eltern, auf den er nicht weiter einging, hatte man ihn zum Orden gebracht, er war ja schließlich ein Waise geworden. Man hatte ihn hier zu einem Priester ausbilden wollen, erkannte aber schnell sein Potential, weshalb man ihm die Krieger-Ausbildung schenkte. Er hatte hart trainiert, spickte seine Geschichte aber mit lustigen und manchmal auch peinlichen Begebenheiten, die er so vom Stapel gelassen hatte. Er hatte scheinbar viel Spaß daran, ihr das alles zu erzählen und sie hörte ihm mit Freuden zu. Eigentlich war seine Geschichte gar nicht so traurig, doch irgendwas in seiner Art zu erzählen, verriet einem, dass er – Tales Meinung über ihn entgegen – es nicht so leicht gehabt hatte, wie er es hier darstellte. Onairos war zwar sein Lehrer gewesen, jedoch nur in den Geistigen Künsten. Suzakus Körper wies kaum Narben auf, so wie Tales Haut es getan hatte, aber irgendwie… Suzaku schaute melancholisch aus dem Fenster und eine Sternschnuppe huschte über den Himmel. Suzaku schloss die Augen und wünschte sich, dass Dana ihn lieben konnte und er mit ihr zusammen leben konnte, bis sie der Tod scheiden würde. Ein egoistischer Wunsch und doch ein Wunsch, der direkt auf seinem Herzen stand und vermutlich nie mehr verschwinden würde.
    „Ich… Tales glaubt, ich habe alles verraten, was wir uns geschworen hatten… Aber er hat mir verziehen. Und was hätte ich auch schon sonst für eine Wahl gehabt? Also… Ich werde ihm auch verzeihen, wenn er unsern Schwur verrät, denn was für eine Wahl hat er denn schon?“
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Sa Sep 29, 2012 4:10 am

    Nunnaly strahlte bis über beide Ohren. Ja ... wozu hatte sie lust? Sie wusste es selber nicht so recht. kallen hatte sie mit anderen Kindern fangen spielen lassen oder verstecken, jedoch durften sie nie weit weg gehen, wegen der Ordensleute. Dann aber fiel ihr etwas ein, was er sicher nicht erwartet hätte. Spitzbübisch sah sie ihn an. "Weißt du ... ich hab mir immer eine Puppe gewünscht, der ich dann die Haare frisieren kann. Ich hab ja leider nie eine bekommen, aber nun hab ich ja dich." Ihr grinsen erinnerte an einen haifisch, der jeden Moment zuschnappen könnte. Sie schielte zu einer Komode auf der eine Bürste lag. Ein paar Bänder hatte sie in ihrem Zimmer gesehen, also rannte sie hinüber, um sie sich zu holen. Dann zog sie Tales mit zu einem Stuhl und begann ihm die Haare zu bürsten, zu flechten und als sie in eine der Schubladen sah, fand sie noch Schminke, die Tales schließlich auch noch aufgetragen wurde. Nunnaly war zufrieden mit ihrer Arbeit. Jeder andere würde Tales wohl nun für einen durchgeknallten Paradiesvogel halten. "Fertig," verkündete sie freudestrahlend, als sie auch schon Schritte hörte. Es war Kallen, die gerade herein kam.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Sa Sep 29, 2012 5:02 am

    dana hörte ihm aufmerksam zu. Er erzählte so schön und sie fand es großartig, ihm zu hören zu können. Mal lachte sie, mal hätte sie losheulen können. dana sah die Sternschnuppe nicht. Sie hätte sich etwas anderes gewünscht, aber albst wenn sie Suzakus Wunsch gekannt hätte, hätte sie es ihm verziehen, einmal so egoistisch zu sein. Als er fretig war zu erzählen, meinte er er würde Tales auch verzeihen, wenn er ihren Schwur brechen würdem, weil er keine andere Wahl hätte. "So ging es Onairos wohl damals auch," meinte sie leise. Sie dachte an Tales. Wie würde sie reagieren, wenn sie ihm gegenüber stünde und ein versprechen brechen müsste. Dana fühlte sich schlecht bei dem gedanken und sofort sah sie wieder zu Suzaku. Er war bei ihr, verließ sie nicht und wollte sie beschützen. "Ich kenne meine Eltern nicht. Vain hat uns in einem abgebrannten Haus gefunden. Ich weiß nicht einmal wie wir das überleben konnten. Kilian und ich sind in der Akademie aufgewachsen. Es war keine schlechte Zeit aber ... ich hätte gern Eltern gehabt. Vielleicht hab ich deshalb den Drang imemr die Welt retten zu wollen, weil ich Andere glücklich sehen möchte." Sie sah nachdenklich aus, doch im nächsten Moment lächelte sie schon wieder, als sie daran dachte, wie sie zum ersten Mal auf ihrer Stute geritten war. Dann erzählte sie Kilian von der Begegnung mit Shiva udn der Vergiftung und wie sie sich mit Tales angefreundet hatte, trotzdem er immer wider versucht hatte ihr aus dem Weg zu gehen. Das Schwimmen im Teich ließ sie nicht aus, denn das war ja damals nichts, was er als spaßig empfunden hätte. Ein schmerz wollte auf kommen, als Danas Gedanken schon wieder bei Suzakus wunderschönem Lächeln an ihrem Geburtstag war. "Ich möchte dir Danken. Und ich muss mich entschuldigen. An meinem Geburtstag ... als du mir gerade ein geschenk überreichen wolltest, ich hab dich einfach stehen lassen, weil die Anderen mich mehr oder weniegr mit geschleppt haben. ich möchte es gern wieder gut machen." stellte sie lächelnd fest.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Sa Sep 29, 2012 6:00 am

    Tales wusste gar nicht so reg wie ihm geschah, als er auh schon auf einen Stuhl gezerrt und dann tüchtig in die Mangel genommen wurde. Das Bürsten seiner Haare alleine nahm shon die Hälfte, der aufgewandten Zeit in Anspruch. Denn seine Haare waren alles andere als sortiert. Im Gegenteil. Sie waren struppig und verfilzt. Als Nunnaly mit dem Bürsten fertig war, hörte die Marter jedoch nicht auf, denn sie hatte ihn ja zu ihrer Puppe auserkoren. Nun gut, er hatte schon schlimmere Folter erlebt. Sie frisierte ihn, was wunderbar klappte, da seine langen Haare perfekt dafür geeignet waren. Sie waren zwar immer noch splissig, aber genau deswegen ja auch super geeignet.
    Brav wartete er sogar, bis sie ihn geschminkt hatte und Tales ahnte schreckliches. Dennoch ließ er es über sich ergehen und wagte, als sie "Fertig!" rief kaum die Augen zu öffnen. Was er dann im Spiegel sah, schockierte ihn. Er fand gar keine Worte. Ihm fielen Begriffe wie grotesk und abscheulich ein, aber beide trafen es nicht so ganz. "Ich... Mir fehlen die Worte.", gelab er zu und Kallen kam herein. Sie nahm eine Hand vor den Mund und Tales sah sie durch den Spiegel an. Gerade wollte sie etwas sagen, als er den Zeigefinger erhob und meinte: "Ein Wort und ich schneide dir die Zunge heraus." Kallen nickte, aber sie schien fast zu platzen vor Lachen. Zum krönenden Abschluss, kam auh Cale zufällig den Gang entlang und spähte hinein.
    "Ach du scheiße!", rief er vergnügt und Tales seufzte. "Wow! Das Grün passt so perfekt zu deinen Augen, Schätzchen! Und dieser Taint! Tales! An die ist echt eine Frau verloren gegangen." er lachte und kam ins Zimmer.
    "Cale..."
    Er kramte im Kleiderschrank und holte ein Samtgrünes Kleid heraus. "Perfekt!" Kallen viel mit einem Mal auf ihren Hitern und schien fast zu ersticken, weil sie so lachen musste. Sie hustete und schlug sich einmal gegen die Brust. Cale hielt ihm das Kleid hin und Tales sah finster zu ihm rüber. "Was sagst du Nunnaly? Würde perfekt passen oder?" er hielt es gern Tales Brust.

    Suzaku hörte ihr aufmerksam zu. Sie erklärte ihm die Umstände, wie sie in den Orden gekommen war und erzählte von Vain und Kilian. Suzaku wusste, dass Vain die beiden gefunden hatte. Er wusste über alle Bescheid, weil der Orden ihm davon berichtet hatte, schließlich ging er nicht unvorbereitet auf eine Mission. Ihm wurde schon wieder eng um die Brust, er hatte nämlich ein Geheimnis, was er bisher noch nicht preisgegeben hatte. Und er hatte auch nicht vor es zu tun.
    "Glaubst du Cale ist Tales nachgelaufen? Und wenn ja, warum wohl? Er scheint doch gar nichts Gegenden Orden zu haben und ihr seid seine Freunde... Warum ist er wohl abgehauen? Und das ohne sih zu verabschieden..."
    Suzaku wirkte nahde klick und immer wenn er nachdachte, bildete sich diese kleine Falte zwischen seinen Augen. Er sah niedlich aus, wie er so mit dem Finger auf seinen Lippen herumt tippte. Er sah irgendwann zu Dana. "Ich meine, was will er eigentlich? Was ist sein Ziel im Leben? Ich verstehe den Kerl nicht..."
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Sa Sep 29, 2012 6:09 am

    Nunnaly hatte natürlich ihre eigene Vorstellung von schön und fand es wirklich gelungen. Für Cale und Kallen, musste es aussehen, als sei Tales der Häuptling der Hottentotten. Begeistert klatschte sie in die Hände, als Cale ihm das Kleid vor die Brust hielt. "Ja, das sieht ganz toll aus," freute sie sich. Himmel sie würde jeden Spaß mit machen, nur um mal ein bisschen Freude zu verspüren, wenn gleich Tales natürlich nicht so begeistert war, da ja der Spaß auf seine Kosten ging. Denn noch stimmte sie Cale zu und freute sich, das Kallen sich kaum noch vor Lachen ein bekam, wobei sie sich ernsthaft fragte ... "Kallen er meint es gar nicht so. Er schneidet dir nicht die Zunge raus, nicht war Tales?" Wieder dieser Blick mit den großen Augen aber dabei glücklich lächelnd.
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Sa Sep 29, 2012 6:19 am

    Dana sah Suzaku an, hörte ihm zu und dann kam die Frage, warum Cale wohl weg gelaufen war. "Cale muss man nicht verstehen. Er hat Tales immer als sein ... Studienobjekt gesehen. Er war so fasziniert von dem, wie Tales machte und wie er es machte, dass es ihm spaß machte, Tales zu studieren. ich nehme an, er ist ihm gefolgt um ihn auch weiterhinzu studieren." Suzaku sah wirklich süß aus, wenn er nachdachte. Sie mochte ihn sehr und erwischte sich in den letzten tagen des öfteren, wie sie ihn ansah oder dachte, wie lieb er ist oder eben, dass er wirklich süß war. Denn noch ... war sie sich nicht sicher, ob sie mehr für ihn empfinden konnte, als Freundschaft. Die Zeit würde zeigen, ob sie es könnte oder nicht. Für einen Moment schloß sie die Augen. Ein Anblick als schliefe ein Engel. Unvermittelt öffnete sie die Augen wieder udn zwei goldene Sterne schienen Suzaku an zu sehen. "Wir werden ihn hoffentlich aufhalten können, ehe wir Blut vergießen müssen."
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Sa Sep 29, 2012 7:22 am

    Tales sah Cale mordlustig an. Kallen bekam sich wieder ein und hielt sich nur die Hand vor den Mund, um das Fette Grinsen zu verbergen. Nunnaly war ein göttliches Kind. Ohne es zu wissen, war Nunnaly scheinbar das einzige hier, womit man ihn erpressen konnte. Wieder sah sie ihn so an und er antwortete: "Nein. Ich werde ihr nicht die Zunge herausschneiden. Das war nur sinnbildlich so dahin gesagt."
    Er betrachtete das Kleid und Cals triumphierendes Gesicht. Er würde kein Kleid anziehen! Nicht jetzt und nicht in Zukunft. Schlimm genug, dass er sich hatte Schminken lassen müssen, aber das ging ja wohl nun eindeutig zu weit! Er versuchte den Blick von Nunnaly abzuwenden, schaffte es aber nicht. Warum waren diese beiden Spaßvögel hergekommen? Oh! Das war die Idee!
    "Cale? Was willst du?"
    "Ich will, dass du dieses extravagante Kleidungsstück anziehst." Tales machte ein langes Gesicht und sah dann zu Kallen. Sie hob die Hände zur Abwehr hoch und schüttelte den Kopf. Tales sah noch unzufriedener aus. Stand dann auf und ging ganz nah zu Cale heran. "Das wirst du sehr bereuen..." Cale grinste ihn an. "Ich mag rassige Frauen, Talina."
    Cale lachte und hielt sih sogar den Bauch und auch Kallen Laute erneut, während Tales ihn anschaute wie eine Kuh, wenns donnert. Cale warf ihm das Kleid zu und ergriff dann schnell die Flucht. Tales Ringes Kleid und glotzte es an, als habe er noch nie eines gesehen.

    Hätten Suzaku und Dana gewusst, was für einen Spaß Cale hatte und wie gut es Tales ging, hätten sie sich vermutlich nicht so gesorgt. Cale sah Tales zwar als Studienobjekt, abe auch als Chance tiefer in die Magie in die Wissenschaft einzutauchen, als jemals zuvor, denn bei Tales unterlag er keinen Regeln, die er befolgen müsste, sondern hatte durch Tales nicht nur freie Hand, sondern auch eine Scharr von Helfern, die ihm einfache Arbeiten abnehmen konnten.
    Suzaku fand es jedenfalls ziemlich grotesk, dass Cake in Tales ein Studienobjekt und keine Person sah. Ob er die anderen Menshcchen auch nur erforschte? War er überhaupt in der Lage normale Bindungen einzugehen? Suzaku schüttelte den Kopf, als Dana die Augen schloss. Großer Gott ein Engel lag neben ihm! Ihr fehlten lediglichdie Flügel und der Heiligenschein. Dann sahen ihn diese goldenen Augen an und e verlor die Fähigkeit zu sprechen. Er starrte sie an und ein unglaublicher Schmerz Drang in sein Herz. Sie würde ihn niemals mehr lieben, als einen Freund. Da war e sich fast sicher und es Tat ihm unendlich weh. Er blickte aus dem Fenster und fragte nah einem unendlich quälenden Moment: "Dana? Liebst du ihn? Liebst du Tales?"
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Sa Sep 29, 2012 7:29 am

    Nunnaly fand das allgemeine Heitersein wundervoll und sah ihren Bruder bittend an. "Ach komm schon Bruderherz. Das sieht bestimmt total schön aus. Und... " sie schlich regelrecht zu ihm hinüber, zog ihn zu sich herunter und flüsterte ihm ins Ohr: "Cale muss auch noch her halten udn du darfst ihn dann allen präsentieren." Sie tat besonders verschwörerisch, denn schließlich sollte Cale nichts hören. Auch wenn er nicht im Raum war, war sie sich nicht sicher, ob er das vielleicht doch hören konnte, wenn sie es laut aussprach. Kallen gluckste nur so und kriegte sich gar nicht mehr ein. Sie hatte schon tränen in den Augen. Nunnaly stand vor Tales und rieb sich schon freudig die Hände. Ihren Bruder einmal so zu sehen war wie eine Puppe zu haben, die man an uns auskleiden konnte. "Bitteeeee," bettelte sie. Was sie mit Cale vor hatte, würde allerdings dem Faß den Boden ausschlagen.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Sa Sep 29, 2012 7:36 am

    Dana wusste, wie Cale war. Er wollte immer tiefer tauchen, in die Magie hinein und sie spüren, nicht nur durch vorgegebene Regeln gezügelt lassen, aber sie hatte es nicht so erklärt. Statt dessen musste es sich für Suzaku anhören, als wäre er ein Forscher der in nichts und niemandem etwas anderes als Forschungsobjekte sah. Suzaku blieb einen Moment lang ruhig, ehe er Dana mit seiner Frage den Boden unter den Füßen weg zog. Ihre Gedanken wirbelten, bekamen aber keinen Punkt, auf den sie zugreifen konnten. Sie versuchte die Gedanken zu ordnen und meinte dann: "Ich habe ihn gern. Ich liebe ihn wie einen Freund ... genau wie dich." Wie hätte sie anders Antworten können. Was war plötzlich mit ihm los? Er wirkte so ernst ... fast betroffen. Sie sah ihn aus ihren großen goldenen Augen an und legte die Handauf die seine. "Hey .. ist alles in Ordnung?" Sie wirkte ein wenig besorgt.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Sa Sep 29, 2012 8:12 am

    Und da war es. Obwohl Tales eben noch gedacht hatte, dass er es niemals tun würde, würde er es nun doch tun. Er sah Kallen finster entgegen und dieses Bitte von Nunnaly hallte in seinen Ohren wieder. Was für eine unendliche Demütigung. Er würde sich sicherlich noch öfter fragen, warum er folgende Tat nun getan hatte, aber die Tatsache, DASS er es gemacht hatte, würde ihm so lange, wie er lebte nachhängen. Er nahm das Kleid und streifte es über. Entweder war die Dame de es gehört hatte sehr Maskulin gewesen oder der Bagesandte war gerne in Frauenkleidern rumgelaufen, denn das Kleid passte perfekt. Es passte ihm, als sei es für ihn geschneidert worden und das Mächte die ganze Szene noch viel unheimlicher, als sie ohnehin shon war. Kallen Betrachter ihn von oben bis unten und nickte schließlich anerkennend. Cale lugte hinter dem Rahmen hervor und applaudierte, während Tales auf den Boden starrte. Klar wer den Shaden hatte... Und so weiter. Zu allem Überfluss schwebte Shizu nun auch noch vorbei, weil sie von dem Lärm angelockt worden war. Sie hatte ein Kuscheltier im Arm und blickte Tales verwundert an, der warnend wieder den Zeigefinger hob. "Ein Wort!"
    "Tales... Deine Vorlieben sind mit egal. Aber..." Sie zog eine Schnute und musterte ihn. Dann shüttelte sie den Kopf und ging weiter. Sie kam rückwärts noch mal zurück gelaufen, sah ihn wider an und Laute dann wie ein Glockenspiel. Ihr Blick fiel auf Nunnaly. Dann sollte es eben so sein...

    Suzaku war ja über sih selbst überrascht gewesen. Dass er diese Frage gestallt hatte, glaubte er ja selbst kaum. Es war unbeschreiblich. Diese Antwort hatte er nicht erwartet. Er hatte sich unsterblich in Dana verliebt. Das glaubte er zumindest und dann so was. Sie empfand für Tales das selbe wie für ihn. Tales hatte sie im Stich gelassen, während er sich um sie kümmerte. Sie beshützte, auf der Suhe nach IHM. Ohh er dürfte nicht so denken. Tales war sein Freund. Dennoch empfand e es als ungerecht. Nun sie kannte Tales viel länger als ihn und was sie so erzählt hatte, schien sie viel mit ihm gemacht zu haben. Sie haben sich jedenfalls öfter gestritten... "Ich..."
    Suzaku knüllte mit seinen beiden Händen, die auf seinen Oberschenkeln lagen, seine Hose zusammen. Ja was sollte er denn nun sagen? 'Tut mir leid, aber ich liebe dich?' Das kam wohl kaum in Fage. "Nichts... Ist schon gut. Ich... Entschuldige die Frage."
    Er stand auf, ging aber nicht. Das wäre nun äußerst unböflich gewesen.
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    Xera

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Xera am Sa Sep 29, 2012 8:29 am

    Nunnaly stand da, aplaudierte begeistert udn strahlte Tales an. Es stimmte. Das Kleid saß wie angegossen. Auch Kallen schien es wunderbar zu finden. Cale übertraf sie natürlich alle. Er schien einen heidenspaß an diesem Spiel zu haben und auch diese Grünhaarige Frau schien ihren Spaß an der Szene zu haben. "Das sieht toll aus," meinte Nunnaly und schnappte sich dann Cales Hand. "Und jetzt bist du dran und Tales wird mir helfen damit du nicht weg läufst," erklärte sie und setzte ihn auch schon auf den Stuhl. Auch er musste nun herhalten, wurde frisiert und geschminkt und zum schluß suchte Nunnaly ein schönes weißes Kleid mit Schleier heraus, welches Cale anziehen sollte.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am Sa Sep 29, 2012 8:36 am

    Mochte ja sein, dass Dana manchmal ein wenig naiv wirkte, nur diesesmal hatte sie durchaus verstanden, woher diese Frage kam, wenn auch etwas zu spät.Betroffen sah sie Suzaku an. "Es ... es tut mir leid. Es ist viel passiert und ... ich kann dir nicht die Antwort geben, die du vielleicht hören möchtest und will dir keine Hoffnungen machen, aber auch ich weiß nicht, was die Zeit bringt. Es ist nicht unmöglich, dass ..." Himmel sie machte alles nur noch schlimmer. "Ich habe dich sehr gern ... aber manchmal brauchen die Dinge ihre Zeit." Sie drehte ihr Gesicht von ihm weg. Das hatte sie nicht gewollt. Sie hatte ihn nicht verletzen wollen und hate es doch getan. Es tat ihr so unglaublich leid.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am Sa Sep 29, 2012 9:53 am

    Cale wehrte sich nicht. Im Gegenteil er schien es freiwillig zu machen und spottete sogar über sich selbst. Er machte genau das selbe, wie an dem Tag, als Dana ihm zeigen wollte, wie man tanzte. Als er an diesen Tag dachte und auch an die Absurdität dieses Tages und dem heutigen, müsste er plötzlich lachen. Ja! Tales der unbarmherzige! Tales der Ordens-Vernichter! Und Tales der Killer! ER lachte übe diese seltsame Aneinanderreihung von Ereignissen. Kallen lächelte ihm zu und Shizu saß auf dem Bett und kicherte vor sich hin. Auch sie lachte nun herzhaft und Lachtränen standen ihr in den Augenwinkeln. Cale grinste Nunnaly an und tätschelte ihr Haupt. Es war ihm egal, ob sie es verstand oder nicht, aber er sagte: "Danke, meine Kleine." Tales überreichte Cale einen Strauß, den er aus einer Vase genommen hatte und Kallen kappte eine der Blumen um sie Cale passend ins Haar zu stecken.
    "Wo ist mein Bräutigam?!", fragte Cale mit verstellter Stimme und schien empört. Tales sah ihn daraufhin hämisch an und sein Blick wechselte zu Shizu, die mit dem Plüschtier im Arm auf der Decke des Bettes saß. "Ich?", fragte sie entrüstet, aber durchaus von der Idee angetan. Ihre Längen Haare steckte Kallen hoch und stopfte sie in einen Zylinder, während Tales schnell ein würdiges Männer-Kostüm besorgte, was ihr nur ein bisschen zu groß war. Schon war ach der Bräutigam hergerichtet.

    Suzaku sah sie mit einem Mal erschrocken an, als er feststellte in welche Sittuation er Dana gebracht hatte, mit seiner egoistischen Fragerei. Er war so ein Idiot!! Schnell kniete er sich wieder nieder. Sie hatte seine Hand wieder losgelassen. Es hatte ihn zuvor für einen Moment paralysiert. Er war so verdammt bescheuert!
    "Dana! Nicht, ich wollte nicht..." er unterbrach sich selbst und grinste nun wieder. "Loeben wie einen Freund ist doch wunderbar! Ich liebe dih auch, wie eine Freundin und mal ehrlich: so lange kennen wir uns nun auh nicht. Das einzige was ich will, ist, in deiner Nähe zu sein und dich zu beschützen, ganz gleich, wie wir zueinander stehen. Ich werde immer da sein. Versprochen."
    Seine Hand legte sich auf ihre Schulter und er lächelte sie auf eine Weise an, was sehr ermutigend wirkte. "Ich schwöre es."

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    Re: Licht und Schatten

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