Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Der Neue Mitschüler

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    Sayuri

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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Di Jun 19, 2012 5:53 am

    Sayuri betrachtete sein werkeln, machte jedoch keine Anstallten, einen Einspruch zu erheben. Sie wartete, bis er fertig war und ... na toll ... da kam die Schulschönheit wieder angerannt. Was zum Henker hatte sie denn nun wieder. Sie tat mal wieder melodramatisch und der arme Alex musste darunter leiden. Man dieser Idiot. Warum musste er denn mit dieser billigen ... herumturteln. "Ach ... das tut mir aber leid," meinte Sayuri mitleidig. "Deine Muschi ist tot? Na dann spürt sie ja gar nichts mehr. Wirklich tragisch." Sayuris Zweideutigkeit würde wohl nicht gleich jedem auffallen, doch Kazumi sollte ruhig n bisschen überlegen, was Sayuri gemint haben könnte. Dann sah sie Alex Gesicht und war gleich besorgt. "Kazumi du ..." Kazumi sabbelte dazwischen als sie as Blut an ihrer Hand bemerkte und kippte natürlich um. Wunderbar. "Du dumme Nuss!" meinte sie und zückte ihr Handy. "Ja ... schicken sie bitte einen Arzt in den zweiten Stock im Westflügel. Kazumi Nawasaki ist umgekippt. ... ja ... danke." Sie legte auf, ließ Kazumi liegen wie sie war, allein des Arztes wegen, der ja sicher erst fest stellen würde, ob noch andere Verletzungen vorhanden waren. "Alex ... dein Rücken ..." Wenn sie gestern schon so einen Wirbel darum gemacht hatten, wollte er sicher nicht,d ass der Arzt das sehen würde. Sie schob ihn in seine Wohnung, schloss die Tür und wartete auf den Arzt,d er auch schnell kam. Als er Kazumi mit der Trag hinunter bringen ließ, klopfte sie an die Zimemrtür ehe sie eintrat, denn abgeschlossen hatte er ja nicht. "Was zum ... Spinnst du eigentlich?" fragte sie ihn recht aufgebracht. Das ganze Hemd war rot am Rücken udn dieser Trotel machte nicht mal anstallten was zu sagen, als Kazumi ihn so fest drückte. Sie zog ihm am Kragen herunter, wobei sie ihn halb erwürgte. Ohne ihn an zu sehen, stellte sie sich vor ihn udn knöpfte energisch das Hemd auf. Dann zog sie es runter und betrachtete das Kunstwerk von Verband, den er sich selbst an gelegt hatte. "Du bist total bescheuert weißt du das? Warum hast du denn nicht eher was gesagt. Männer." Sie fing an den Verband ab zu lösen. es sah wschlimm aus, was sie darunter zu sehen bekam. Um genau zu sein, trieb es ihr die Tränen in die Augen. Das kontne sie ihn nicht sehen lassen. Er durfte nicht sehen, dass sie deshalb weinte. "Warte hier. Ich hol was." erklärte sie so gut die Stimme noch mit machte, und rannte aus dem Raum. Sie musste in irhe eigene Wohnung um dort Verbandzeug und das Andere nötige zu holen. Wenn ihre Eltern mal Zeit hatten, dann zeigten sie ihr auch dies udn das. Ihre Mutter war Neurochirurgin und ihr Vater ein bedeutender Herzchirurg. Genau deshalb waren sie dauernd unterwegs. Sie waren sehr gefragt und reisten andauernd herum oder gaben irgendwo Vorträge. Sie waren auf keine Festanstellung angewiesen sondern wurden von jeweiligen Krankenhäusern bezahlt. Ausserdem kümmerten sie sich noch um Patienten, deren Haut durch Feuer oer so vernarbt war. Sie waren wirklich überall gefragt und auch wenn sie ihre Tochter liebten, nahmen sie sie nicht mit, um ihr ein möglichst normales Leben zu ermöglichen.
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    Alex
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Di Jun 19, 2012 6:42 am

    Alex wurde in sein Zimmer geschoben, wo er erst mal perplex rum stand. Was hatte sie denn jetzt? Auch die sarkastischen Bemerkungen über die Katze, deren Zweideutigkeit ihm nicht verborgen blieb, waren ihm ein Rätsel. Sayuri schien wirklich sauer zu sein, so hatte er sie noch nie erlebt. Gerade, als er sich umgedreht hatte und die Blutigen Klamotten von dem Stuhl entfernen wollte, ging die Tür wieder auf, nachdem angeklopft wurde. „Sayuri…“ Aber nein. Weiter kam er nicht, denn sie fuhr ihn auch sofort an. Ihm blieb der Mund offenstehen. War das da wirklich Sayuri? Prompt wurde er am Kragen herunter gerissen, was ihn noch mehr überraschte und das Hemd wurde aufgemacht. Blitzschnell hatte sie eine Schere gezückt und schnitt ihm den Verband in einem Ritt durch. Wo hatte sie denn jetzt die Schere her? Ach ja… Am Morgen hatte er den Verband eingeschnitten, um ihn fest machen zu können.
    Als sie den Verband dann abzog. Drehte er sich halb in jene Richtung, weil es – logischer Weise – wehtat. Er drehte sich somit zu ihr hin, dass sie das ganz sehen konnte. Scheiße. So war das aber nicht beabsichtigt gewesen. Die Haut wies rote Striemen auf, von denen vier oder Fünft, tiefe Furchen waren. Allerdings waren mehr als 10 Striemen zu erkennen. Ganz klasse. Er wollte nicht, dass das irgendwer mitbekam… Warum hatte er auch sein Jackett ausgezogen. Toll! Und nun weinte Sayuri auch noch? Na das war ja fabelhaft. Was sollte er jetzt machen? Blut lief ihm über den Rücken und die Wunden brannten fürchterlich. Er überlegte einen Moment. Sie hatte es ohnehin schon gesehen, eine Flucht war also sinnlos. Vermutlich half es, wenn eine andere Person den Verband anlegte, da er nicht so wirklich gut um sich herum greifen konnte. Er setzte sich auf einen Stuhl, wobei er jedoch die Lehne, unter seinen rechten Arm nahm. Er wartete geduldig auf seinem Stuhl und blickte ernst. Ja fast erzürnt auf die Tür, durch die Sayuri jeden Moment erscheinen musste.
    Die Tür sprang wieder auf und Sayuri kam herein gestürzt und schloss die Tür wieder mit ihrem Fuß. Er saß unverändert da und blickte sie einfach nur an. Sie kam mit unveränderter Geschwindigkeit auf ihn zu. Das Blut tropfte nun hinter ihm auf den Boden. Zum Glück gab es hier keinen Teppich. Sie stellte die Sachen ab und wollte sich gerade die Wunden ansehen, als er sie am Arm fest hielt und sagt: „Was glaubst du eigentlich, was du hier machst? Erst beschimpfst du Kazumi, dann mich und dann fängst du fast an zu heulen, weil du nicht erträgst, was du siehst!“, seine Stimme war hart und fast schon böse. „Ich habe dich in dieser Sache nicht um Hilfe gebeten und ich brauche sie auch nicht. Am besten du vergisst das einfach wieder und gehst schön brav in die Stadt. Lass mich in Ruhe!“
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    Sayuri

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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Di Jun 19, 2012 7:13 am

    Sayuri sah seinen Blick, hielt ihm jedoch ebenfalls wütend stand hielt. Woher sie die Kraft nahm seinem Griff zu entkommen wusste sie nicht, aber sie schaffte es. "Genau ... Du brauchst keine Hilfe. Du hast dich ja selbst. Tu mir den Gefallen und halt die Klappe. Meine Eltern sind Ärzte. Glaubst du du kannst mir was vor machen? Ich kann auch eins und eins zusammen zählen. Das muss behandelt werden." Sie ging um ihn herum und tupfte das Blut ab, konnte Alex sogar immer wieder in die richtige Richtung drehen, auch wenn er sich wehren wollte. "Du hast nur deinen Bruder und der hält dicht, sorgt sich wie irre um dich. Das muss genäht werden," erklärte sie und begann eine Crem um die Stelle herum auf zu tragen. Die Salbe betäubte die Haut wenigstens. Da konnte er jetzt toben wie er wollte. "Halt Still," maulte sie ihn an. Sie nahm die nadel, die sie mit gebracht hatte udn das Chirurgengarn, dass sie von ihrer Mutter bekommen hatte, als sie an Apfelsinen übte, näte zu machen, die fein sind, aber gut. Ihre Mutter hatte sie dafür oft geobt udn meinte, dass sie vielleicht auch mal eine Chirugin werden könnte. Ehrlich hatte sie sich darüber noch keine Gedanken gemacht. Sie setzte an und begann zu Nähen. Er wollte sich natürlich nicht helfen lassen. "Wenn du jetzt nicht still hälst, gibts Narben," fluchte sie. Vorsichtig machte sie ihm eine ganz feine Naht. Als sie fertig war, schmierte sie, natürlich mit Handschuhen, seinen Rücken vorsichtig ein. Gott diese Muskeln. Meine Güte sie würde für ihn wahrscheinlich so ziemlich alles tun, was nicht egrade anstößig war. Schließlich schnappte sie sich den Verband und legte ihn vorsichtig an. "So fertig. Nun kannst du ja machen was du willst du Sturkopf!" Sie schnappte sich ihre Sachen, verließ das Zimemr und knallte die Tür derart ins Schloß, dass sie fast aus dem Ramen fiel. Sie verschwand in ihrer kleinen Wohnung, legte den ganzen Kram auf den Tisch und schnappte sich den kleinen Kater, für den sie noch keinen Namen hatte. Sie drückte ihn vorsichtig an sich, ging zum Kühlschrank und gab ihm etwas Wurst. "Ich geh nun in die Stadt und kaufe as für dich. Ich verspreche dir, das ich nicht lange da bleibe, aber du brauchst eine Toilette und Futter und so." Sie setzte den Kater auf ihre bett, wo er sich zusamen rollte udn einschlief. Dann schnappte sie sich ihre Tasche und ging hinaus. Sie wollte zur Stadt und das Alex sie so angeranzt hatte, war mehr als schmerzlich.
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    Alex
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Di Jun 19, 2012 7:44 am

    Sie tat gar nicht so als ob? Sprach er Japanisch?... Nun.. Also das tat er ja in der Tat. Er versuchte sich zu wehren, als sie einfach um ihn herum lief und sich los riss. Gut, er wollte ihr auch nicht weh tun, Sie Tupte ihm das Blut von Rücken und eine ganze Weile, versuchte er sich zu wehren, aber als sie dann die Nadel ansetzte und die Wunden zunähte, blieb er still und hängte sich über die Lehne. Es tat weh. Sogar sehr, aber er ertrug es still und wartete einfach ab. Ihm kamen fast die Tränen, aber er blinzelte sie hartnäckig weg. Sie ahnte es… Wieso zum Teufel war er ihr überhaupt begegnet? Wieso konnte sie nicht einfach genauso oberflächlich sein, wie all die anderen auch?
    Sie schmierte seinen Rücken ein und verband ihn neu. Dann schnauzte sie ihn wieder an und knallte die Tür hinter sich zu, als wolle sie sie aus den Angeln reißen. Alex zuckte dabei zusammen und sah auf die Tür. Sie war noch ganz. Na wenigstens was. Er saß noch eine ganze Weile so da, ehe er sich ein frisches Hemd anzog und es zu machte. Oh Man! So war das aber nicht gedacht gewesen. Alex ärgerte sich, dass er sie so angeschnauzt hatte. Sie hatte ihm helfen wollen und er musste zugeben, dass es viel besser war, als davor. Er war ein riesen großer Idiot.
    Alex schnappte sich sein Handy und tätigte einen Anruf. Keine Stunde später stand ein Blumenwagen vor der Tür. Alex ließ die Blumen rauf bringen und wies die Leute an, sie im Zimmer aufzustellen. Es war schön arrangiert und das Kätzchen hatte er auf dem Arm. Er wartete eine Weile in ihrem Zimmer, hatte sich extra ordentlich angezogen und schien irgendwie sehr schuldbewusst zu sein. In den Blumen steckte jeweils eine Dankes-Karte und er hatte sich auch schon eine Entschuldigung ausgedacht. Sie müsste ja bald wieder kommen.
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    Sayuri

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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Di Jun 19, 2012 8:09 am

    Sayuri hatte sich in der Stadt um gesehen und gefunden wonach sie gesucht hatte. Eine Luxuskatzentoilette, Katzenstreu, Katzenfutter und natürlich ein paar schöne Näpfe für Futter und Wasser. Ein Halsbändchen fand sie auch noch. Letzten Endes brauchte sie auch einen Kratzbaum für den kleinen kerl udn ein Körbchen für auf dem Schrank, wenn er sich zurück ziehen wollte. Wie sie ihn nennen sollte, wusste sie auch nicht. Das musste sie sich noch überlegen. Alles in allem wurde sie nicht wenig geld für den kleinen Kerl los, doch er sollte ja auch nur das Beste bekommen. Als sie alles zusammen hatte, rief sie ein Taxi, denn alles tragen konnte sie nicht ... oder zumindest nicht bis zur Schule.

    Ein neuer Tag und Minako musste sich musste sich hier erst mal einleben. Was für ein dämliches Loch. Es schien hier nur so von hochnäsigen Kids zu wimmeln. Man auch wenn man Geld an den Füßen hatte, konnte es kaum so schwer sein, mal freundlich und locker zu sein. Minako schleppte ihre Koffer durch den Flur im zweiten Stock, wo sie das letzte Zimmer rechts haben sollte ... oder was das vielleicht doch eher links? Sie stand unschlüsig da, stellte die Koffer ab und öffnete die Tür links. Sie war sich sehr sicher, dass es links sein muste, aber manchmal hörte sie eben auch nur mit dem halben Ohr hin. Schlicht weg schob sie die Tür auf. Das ganze Zimmer war mit Rosen ausgestattet. Wer zum Henker dachten die, das hier ein zieht. Nicht das sie das Grünzeug nicht mochte, aber so viel brauchte sie davon auch nicht. War ja n nettes willkommen. Und was war das? Der Oberschüler heir? Und dann noch mit nem Kätzchen auf dem Arm? Wie niedlich .
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    Alex
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Di Jun 19, 2012 8:24 am

    Alex hörte sie. Sie stand eine Weile vor dem Zimmer rum. Auf dem Arm die Katze oder den Kater und dann… Na wer war denn das? Sie glotzte ihn an, als sei er nicht ganz dicht und er glotzte zurück, als würde diese Vermutung stimmen. „Wer bist du?“ Er stellte diese Frage zur selben Zeit, wie sie, sodass seine Bass-Stimme mit ihrer Alt-Stimme, fast melodiös klang. Er sah sie unzufrieden an und sie sah unzufrieden zurück. „Alex.“ „Minako.“ Als hätten sie sich abgesprochen, sagten sie auch das zugleich. Was zum…? Er schien unzufriedener zu werden und sie auch. „Was machst du hier?“ Wieder Gleichzeitig! Was war das für ein Weib? „Willst du mich verarschen?“, fuhr er sie an und ließ die Katze auf den Boden zurück. Die weißen und gelben Rosen, schienen interessant, für das kleine Kätzchen, aber es schnupperte nur interessiert und machte sie nicht kaputt.
    „Wie siehst du überhaupt aus? Hast du dich geprügelt?“, fragte sie, als sie ihre Koffer in den Raum stellte. „Man zieh leine! Hier wohnt schon jemand, du bist im Falschen Zimmer!“, kommentierte er ungeduldig. „Du versaust mir die Überraschung!“
    „Ach? Du bist wohl in die kleine verliebt? Dann hätte ich aber keine gelben, sondern rote Rosen genommen. Und nur als kleiner Tipp.“, sie zwinkerte und sprach weiter: „Weiße Rosen nimmt man zu Beerdigungen.“ Sie schnappte ihre Koffer und wollte gerade wieder aus dem Zimmer. „So ein Trottel… Nicht nur reich, sondern auch blöd. Man, man, man…“
    Alex stand da, als hätte man ihn geohrfeigt. Er war sprachlos. Dass passierte ihm sonst nie. Die Katze strich um seine Beine und er stand steif und völlig fassungslos da. Wer war dieses Freche Mistgör? Das konnte ja wohl nicht angehen! Für wen hielt die sich eigentlich? Er sagte noch: „Nein, ich bin nicht in sie verliebt!“ Und Fräulein Frech blickt gelangweilt über die Schulter. „Aha. Nun, dass kannst du ihr ja auch selbst sagen, da ist sie schon.“
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    Sayuri

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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Di Jun 19, 2012 8:44 am

    Sayuri konnte schon das palaver hören, als sie den Flur betreten hatte und natürlich hörte sie, wie Alex meinte, er sei nicht in sie verliebt. Es tat zwar weh, aber sie wusste es ja. Schließlich mochte er sie und würde deswegen sicher nicht mit ihr aus gehen. Sie war chan ... die Schwester. Denn noch betrachtete sie das Mädchen mit den Koffern neugierig. "Hallo," meinte sie recht freundlich udn lächelte. "Du suchst bestimmt das Zimmer von Hinata. Das gegenüber ist es." Die Neue sah zu ihr hinüber. "Danke." Sie drehte sich um und blaffte Alex an: "Das hättest du mir auch sagen können." Dann sah sie wieder zu Sayuri udn stellte die Koffer ab. Hi. Minako. Freut mich." Sayuri stellte die Taschen ab udn reichte Minako die Hand. "Sayuri Tanaka," antwortete sie. "Schön dich kennen zu lernen. Wenn du was brauchst oder wissen möchtest, sag bescheid." Minako nickte udn verließ den Flur in ihr Zimmer, wo sie sich erst mal einrichten wüde. Die Möbelpacker waren unterwegs und würden die Möbel im laufe des Tages herauf bringen. Wenigstens konnte sie sich heir schon mal um sehen. Sayuri hingegen kam in ihr Zimemr und ließ alles fallen. "Das ... aber ..." Sie sah die Blumen udn mitten drin stand Alex. Eben wollte sie sich was drauf ein bilden, doch schon rief sie sich seine Worte wieder in den Kopf und sah die Dankeskarten. Wieder wurde sie rot und wusste nicht, wo hin sie sehen sollte.
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    Alex
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Di Jun 19, 2012 8:54 am

    Alex stand wie vom Donner gerührt in Sayuris Zimmer. Diese… Diese unverschämte Person, wohnte auch ncoh fast gegenüber? Woher hätte er denn wissen sollen, wo sie hin wollte. Er wollte ihr das gerade noch hinterher rufen, als Sayuri ins Zimmer kam und gar nicht so recht wusste, was sie mit dieser Situation anfangen sollte. Sie stand unschlüssig rum. Man! Das hatte ja toll hingehauen! Die ganze Überraschung verdorben, von diesem schrecklichen Gör!
    „Ich also ich… Tut mir leid.“, sagte er nein! Er stotterte schon wieder! Er räusperte sich, kratzte sich am Hinterkopf und umarmte sie kurzerhand „Ich danke dir.“ Dann ließ er sie los. Er war nun selbst rot angelaufen und spürte die Hitze in seinem Gesicht. „Ich sollte jetzt gehen.“, sagte er knapp, huschte rüber in sein Zimmer und legte sich aufs Bett. Was für ein Reinfall! Er konnte es kaum fassen. Das war die schlechteste Entschuldigung in der Geschichte der Menschheit! Er hatte selber das Gefühl gehabt im Erdboden versinken zu müssen. Er drehte die Anlage auf. „Catholic in the Morning… Satanist at Night“ dröhnte aus den Lautsprechern und er summte dazu mit. Er musste sich irgendwie ablenken.
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    Sayuri

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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Di Jun 19, 2012 9:12 am

    Nun stand Sayuri da wie die Kuh wenns Blitz. Er umarmte sie? Was war denn nun los? Er bedankte sich sogar? Und dann ... schneller als sie es erahnen kontne, war r wieder verschwunden. Sie wollte ihm noch sagen, wie schön sie das alles fand, wie wundervoll und das sie Rosen liebte, doch er war einfach weg udn hörte irgendwas und ziemlich laut. Sie verstand nichts mehr, aber sie fand das wirklich wundervoll und würde sich bei ihm bedanken. Das war wirklich ... Gott wi schön. Selbst die Fensterbänke waren vollgestellt und natürlich würde man das von unten auch sehen. Der ganze Raum duftete wundervoll udn auch wenn er ihr gesagt hatte, das er sie mag, und zu Minako, dass er nicht in sie verliebt war, hatte sie im Moment den ganzen Bauch voller Schmetterlinge. Der kleine kater kam an udn schmuste um Sayuris beine. "Ja .. ja, du hast ja recht mein Kleiner." Sie nahm ihn hoch, roch an den Rosen und fand sie unglaublich schön. Minako fiel ihr wieder ein. Ihre Möbel waren noch gar nicht gekommen und sie hatte sicher noch nichts, wo sie sich hin setzen konnte. Kurzer Hand ging sie mit irhem Katerchen hinüber, klopfte zaghaft und wartete. Jemand kam an die Tür und öffnete. "Ach du schon wieder. Sayuri nicht? Was gibts" "Ähm ... ja ich wollte dir nur ... also du musst nicht in der leeren Wohnung warten. Wenn du magst ... kannst du auch rüber kommen udn bei mir warten." Minako sah sie einen Moment abschätzend an, schnalzte einmal mit der Zunge, kam heraus und schloß die Tür. "Ok. Sag mal ... war das dein Held?" wollte sie wissen, als sie hinüber gingen. "Alex? Er ist ... naja er sieht in mir eher ne kleine Schwester," antwortete sie wahrheitsgemäß. "Aha?" meinte Minako, als sie die Tür hinter sich schloß und eine Augenbraue hoch zog. "So das is also dein kleines Reich hm?" fragte sie und sah sich einwenig um. "Mhm Ich dachte ... du hast deine Möbel sicher noch nicht ... weißt du schon bei wem du Unterricht hast?" Die Mädchen unetrhielten sich eine ganze Weile, wärend Sayuri das Katzenklo her richtete udn den Kater fütterte, kochte sie Tee auf, den Minako mit einem halben Berg Zucker versah. Minako trug das Herz auf der Zunge, aber hatte das Herz auch auf dem rechten Fleck. Sie war wirklich nett ... auf irhe Art natürlich. Sayuri und sie freundeten sich sofort an. Sie war gespannt, wie sie auf Kazumi reagieren würde. Das würde entweder einen dicken Zickenkrieg geben oder ... sie würden sich zu gut verstehen. Als Minakos Möbel kamen, half Sayuri ihr beim Einräumen. Es gab ihr die Möglichkeit den Kopf frei zu bekommen und mal nicht an Alex zu denken. Später dann, ging sie müde hinüber. Es war kein Traum gewesen udn sie schlief heute Nacht in einem Meer aus Rosen. Soetwas konnte sich ein Mädchen wirklich nur wünschen.

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    Alex
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Di Jun 19, 2012 9:37 am

    Alex lag in seinem Zimmer und stellte die Musik erst leiser, als ihm eine Lehrerin gesagt hatte, es sei Sperrstunde und Musik-hören sei ab dieser Zeit untersagt. Seufzend stellte er die Musik ab. Weiterhin fragte sie ihn, warum er einen solchen Verband trug und er antwortete nur: „Weil ich gerne so rum laufe. Gute Nacht!“ Charmant wie immer. Er schien wirklich immer noch wütend zu sein. Auf sich selbst, auf sein Verhalten, Auf Minako und auf die gesamte scheiß Situation in der er sich befunden hatte.
    „Verflucht!“
    Er hatte nichts von den Möbeln mitbekommen, da die Musik einfach zu laut gewesen war. Vor lauter Ärger hatte er sogar angefangen in seinem Zimmer zu trainieren, wobei er seinen Fuß schonte, mit dem er aber schon wieder ganz gut auftreten konnte. Er übte Tritte mit dem Fuß und auch Schläge. Er versuchte sogar eine Zeit lang zu meditieren, aber das gelang ihm nicht wirklich. Er war viel zu aufgewühlt. Was war nur los mit ihm. In der Nacht, als er sich endlich schlafen gelegt hatte, träumte er von seinem Vater. Er träumte ausnahmsweise mal nicht davon geschlagen zu werden, sondern… nun etwas viel schlimmeres. Er träumte von Sayuri, wie er mit ihr bei sich zuhause war. Er hatte sie seiner Schwester vorgestellt und dann seinem Vater, der jedoch nichts Besseres zu tun hatte, als Sayuri grün und blau zu schlagen. Doch Alex konnte ihr nicht helfen, so sehr er es versuchte, er kam nicht zu ihr. „HÖR AUF!“, schrie er laut im Schlaf. „NEIN! LASS SIE IN RUHE!“ Er wachte darüber auf rollte sich zur Seite, fiel aus dem Bett und… Autsch, er spürte ganz deutlich, wie die Wunden aufgingen. „Scheiße!“, sagte er leise. Sein Herz hämmerte wie verrückt. Er lag auf der Seite auf dem Boden und versuchte Herr seiner Sinne zu werden.
    Er träumte von Sayuri?!
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    Sayuri

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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Di Jun 19, 2012 10:04 am

    Sayuri hatte noch nie einen tiefen Schlaf gehabt. Sie lag aber auch zufällig benau mit dem Kopf an der Wand, an der auch Alex sein Bett hatte. Sie war so begeistert von den Rosen und wie sie dufteten. Einige hatte sie zum trocknen auf gehangen. Um genau zu sein, von jedem Strauß eine. Fotos woltle sie auch noch machen, um das nie zu evrgessen. Das war das schönste, was je jemand für sie gemacht hatte. Im Moment träumte sie von diesem Roenmeer, doch mitten drin schrie jemand was von Aufhören. Sayuri öffnete verschlafen die Augen. Das war doch Alex?! Sie stand sofort auf. Der kleine Kater lag neben ihr auf dem Kopfkissen, halb zugedeckt. Schnell schlüpfte sie in ihre Hausschlappen und lief aus ihrem Zimmer hinaus, jedoch ganz leise, um die Lehrer nicht auf den Plan zu rufen. Schließlich war schon weit nach Sperrstunde. Leise schlich sie hinüber, klopfte an die Tür, doch konnte sie nicht warten, bis sie Antwort bekam. gerade als sie die Tür hinetr sich schloß, ging das Licht auf dem Nachttisch an und Alex saß davor, mit dem Rücken zu ihr. Der verband war wieder blutig, was nur bedeuten konnte, dass es wieder auf gegangen war. "Oh mein Gott Alex, was ist denn passiert?" woltle sie wissen, ließ ihn jedoch erst gar nicht zu Wort kommen, sondern schlüpfte direkt wieder raus, um aus ihrem Zimmer die Verbandstasche zu holen. Schnell huschte sie wider zurück, wo sie Alex hoch half. "Setz dich auf den Stuhl. Ich verarzte es dir neu," ordnete sie an udn schleifte ihn kurzer Hand dort hin. Sie nahm die Verbandsschere heraus und schnitt den Verband auf. So war es einfacher. Ganz vorsichtig, löste sie den Verband ab. Er musste davon geträumt haben, wie sein Vater ihn verprügelt hatte. Sie wollte ihn nicht darauf an sprechen. Es würde ihm weh tun udn sie wollte ihm nicht auch noch seelische Schmerzen zufügen. "Das könnte n bisschen weh tun," meitne sie und zog den gerissenen Faden. Das sah nicht so gut aus. Sie nahm Jod aus der Tasche. "DAS wird weh tun. Aber es muss sein, sonst entzündet es sich noch." Sie nahmeine Kompresse, ließ ordentlich Jod drauf laufen und tupfte die Wunde vorsichtig ab, nähte es wieder zusammen und verband ihn neu. Dann packte sie irhe Sachen ein, den alten Verband inklusive, und machte die Tasche zu. Als wäre sie ausgewechselt, sah sie Alex nun nur noch aus dem Augenwinkel an. "Also ... wenn du reden willst ... ich bin für dich da," meinte sie leise, war sich aber nicht sicher, ob sie schon gehen konnte oder noch bleiben sollte. "Und ... die Rosen ... sie sind wunderschön. ... Danke." Sie hatte sich mit dem Rücken zu ihm gedreht und war eigentlich bereit zu gehen.
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    Alex
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Di Jun 19, 2012 10:34 am

    Alex wusste gar nicht so recht wie ihm geschah, als seine Zimmertür aufging. Sayuri kam rein, fragte ihn etwas und ging wieder raus. Hä? Dann kam sie gleich wieder rein und redete wirr, während sie ihn zu einem Stuhl zerrte. Irgendwie kam er sich schon blöd vor, wie er da so saß in seinen Shorts und Sajuri den Verband abschnitt. Sie zog den Faden und das tat kein Stück weh, was dann jedoch folgte, raubte ihm den Atem. Er zog die Luft ein und verschluckte sich fast dabei, er blähte die Wangen auf und riss sich zusammen nich loszuschreien, was hervorragend funktionierte. Die Nadelstiche spürte er kaum, so sehr brannte das Jod in der Wunde. Hach ja, süße Qual, dachte er sich nur. Was für ein Alptraum. Er hatte immer wieder das Bild vor Augen. Sein Vater…
    Sayuri wandte sich von ihm ab und war genauso schüchtern wie zuvor. Man, dieses Mädchen machte ihn fertig. Sie wollte mit ihm reden. Er war sich sicher, dass sie wissen wollte, ob er es gewesen war. Nein eigentlich war er sich sicher, dass sie es schon längst vermutete und sich sicher war, dass es so war. Er schüttelte den Kopf, seine Gedanken verwirrten ihn selbst. Dann bedankte sie sich für seine Misslungene Entschuldigung und seine Danksagung. Er sagte gar nichts. Er wusste nämlich nicht was er sagen sollte… Jetzt hatte er sie aus dem Schlaf gerissen und sie hatte sich schon wieder um ihn gekümmert. Sie war wirklich lieb und dann war sie auf der anderen Seite immer so schüchtern. Er umarmte sie von hinten. Er umarmte sie schon das zweite mal. Das durfte bloß nicht zur Gewohnheit werden. Sonst machte sie sich noch Hoffnungen und das wollte er auf keinen Fall! Er wusste, dass er nicht in der Lage war, eine echte Beziehung zu führen.
    Ich danke dir.”, flüsterte er in ihr Ohr, als er sie umarmte und musste sich dabei massiv zusammen reißen. Er war ein Mann und als Mann war man stark und stützte sich nicht auf ein Mädchen. Er hatte weder das Recht dazu, vor ihr zu weinen noch wollte er das. „Gute Nacht.“ Damit entließ er sie und ging zu seinem Bett. Er wartete jedoch bis sie sein Zimmer verlassen würde.
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    Sayuri

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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Di Jun 19, 2012 7:42 pm

    Wieder eine Umarmung? Was war denn nun mit ihm los? Und was war mit ihr? Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Sie schluckte, stand stocksteif da und ging schließlich hinaus, als sie ihre beine wieder spürte. Langsam aber sie ging. Das Verbandszeug nahm sie mit herüber. Vorsichtig späte sie aus dem Zimemr heraus, doch es war niemand zu sehen. Welch ein Glück. Schnell huschte sie über den Flur zurück in ihr Zimmer, stellte ihre Tasche wieder ab und machte sich zurück ins Bett. Der Duft der Rosen, woegte sie schnell wieder in einen wundervollen Traum.

    der Nächste Morgen brach an und Sayuri packte sich ihr Frühstück in die Tasche. Anschließend fütterte sie erst einmal den Kater und stellte ihm frisches Futter hin. Sie brauchte endlich einen namen für den Kleinen. Sayuri war völlig beschäftigt, vergaß dabei jedoch nicht, dass sie Alex versprochen hatte ihn zu wecken. Sie nahm ihre Tasche direkt mit raus, stellte sie an Alex Tür ab und klopfte. Sie hatten noch genug Zeit, aber sie war sich nicht sicher, ob Alex schon aufgestanden war. Zaghaft klopfte sie, und wartete ab. Es war Donnerstag und das Wochenende stand vor der Tü. Wundervoll. Sie würde es einmal mehr hier verbringen. Aus Minakos Zimmer dröhnte schon jetzt laut Musik. Ob sie wohl freiwillig die Schuluniform tragen würde? Oh und wie würde Kazumi auf sie reagieren? Sayuri musste Minako unbedingt vorwarnen.
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    Alex
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Di Jun 19, 2012 8:13 pm

    Als sie sein Zimmer verlassen hatte, hatte sich Alex auch wieder hingelegt und gut durchgeschlafen. Das Klopfen, am nächsten Morgen hörte er obwohl er tief und fest geschlafen hatte. Was für eine Überraschung, denn eigentlich hatte er einen festen schlaf. Er erhob sich mühsam und murmelte irgendwas von ‚einen kleinen Augenblick noch‘. Er warf sich ein Hemd über und knöpfte es zu, ehe er die Tür aufmachte. Verschlafen schaute er wieder auf seiner Augenhöhe aus der Tür und blickte dann nach unten. Sayuri! „Hab ich verschlafen?“, nun, er hätte ja auch „guten Morgen“ sagen können.
    Er ließ die Tür einen Spalt auf und verkrümelte sich ins Bad, wo er sich wusch und die restliche Morgentoilette durchführte. Das ging recht schnell. Er konnte laute Musik hören, ein Wunder, dass er überhaupt das Klopfen gehört hatte. Als er fertig war, zog er sich eine neue Uniform an, in der er einfach fabelhaft aussah und schnappte sich seine Tasche. Er lief schon wieder ohne Krücken, was ihm das ganze erleichterte. Seinem Fuß ging es schon viel besser und er glaubte auch in der Nächsten Woche wieder trainieren zu können. Sehr gut.
    Er ging zurück zu seiner offenen Tür und einige Schüler liefen schon durch die Flure. Er hatte keine Lust auf die Schule, aber was sollte err hatte keine Lust auf die Schule, aber was sollte er machen? Er hatte wohl kaum eine Wahl, also stellte er sich bereit zum Abmarsch vor seine Zimmertür, er war ganz eindeutig noch müde, wenn er nicht aufpasste, würde er vermutlich mitten im Unterricht einschlafen.
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Mi Jun 20, 2012 1:13 am

    Sayuri wartete auf Alex. In Minakos Zimmer ging die Musik aus und sie kam heraus. "Guten Morgen Minako," begrüßte Sayuri die neue Mitschülerin. Drei Neue in einer Woche ... und Hinata war weg. "Morgen. Gehst du auch in die Klase von Takeshi?" woltle Minako wissen. Sayuri nickte. "Wartest du auf jemanden?" "Ja ... auf Alex. Er hat fast verschlafen," antwortete Sayuri. Minako hob eine Braue. "Herzchen ... der Kerl is n Aufreißer. Das kannst du mir glauben. Mach du dir mal da keine Hoffnungen." Sayuris Wangen wurden rot, doch mehr geschah dieses Mal nicht, denn schließlich stand Alex nicht neben ihr. "Nein mach ich nicht ... Er ist ja mit Kazumi zusammen. Ausserdem ... bin ich nur sowas wie seine kleine Schwester." Es klang vielelicht ein wenig zerknirscht, wie sie es sagte, aber sie wusste eben, dass sie keine Chancen bei ihm hatte. Minako sah sie ein wenig mit gemischten Gefühlen an. Schließlich schien Sayuri ja doch ein liebes Mädchen zu sein udn dieser Alex schien sie nicht aus nutzen zu wollen. "Ach ja ... Minako ... du musst aufpassen ... mit Kazumi. Sie is hier die Schuldiva ... und Matratze," fügte sie leise hinzu. Minako zog nur ne Augenbraue hoch. Sollte sie mal kommen. Minako wusste sich schon zu wehren. Schließlich trat Alex aus dem Zimmer und Sayuri war wieder ganz schüchtern. Man in dieser Uniform sah er wirklich umwerfend aus. Gemeinsam gingen sie zum Unterricht, der, wie immer bei Frau Takeshi, 15 Minuten früher began. Zum Glück waren die zwei ersten Stunden schnell rum. Blieb nur zu hoffen, dass Kazumi ihnen nicht gerade wieder über den Weg lief, denn es würde früher oder später wieder knallen.
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Mi Jun 20, 2012 1:44 am

    Alex war verstimmt darüber, dass dieses unverschämte Weib mit ihnen zusammen zum Unterricht ging. Sie sah hübsch aus, aber sie war eine Furie. Die Stunden gingen schnell rum und Alex bereitete sich seelisch und moralisch schon darauf vor, dass Minako sie zur Pause begleiten würde.
    Doch es kam anders als gedacht, Kazumi stand nämlich schon an der Tür. Ach ja… Das essen. Er ging zu ihr hin, umfasste ihre Hüfte und zog sie einfach an sich heran und verpasste ihr vor aller Augen einen zärtlichen langen Kuss, der jedes Mädchen erröten ließ, was sich auch nur annährend an ihre Stelle dachte. Sie lag beinahe schlaff in seinen Armen und ließ es geschehen. Dann, als er fertig war, ging er mit ihr zusammen an den Ort, den Kazumi auserkoren hatte. Hier sah es fast genauso aus, wie an dem Ort, mit dem er sich immer mit Sayuri traf. Allerdings waren sie weit ab vom Schuss und neben ihnen befand sich eine kleine Hütte, zu der – wie nicht anders zu erwarten war – Kazumi den Schlüssel hatte. Eigentlich war es das Clubhaus, von irgendwelchen Nerds. Das Ende vom Lied jedenfalls, war nicht, dass die beiden zusammen aßen sondern in der Hütte verschwanden.
    Alex konnte sein Werk endlich vollenden und Kazumi gab sich ihm voll und ganz hin. Und er beherrschte sein Handwerk ausgezeichnet. Endlich! Kazumi, schrie leise und kehlig auf, als sie beide am Ende waren und die Scheiben des kleinen Häuschens beschlagen waren. Sie kuschelte sich an seine perfekte Brust und er hielt sie fest.
    „Das war… wunderschön…“, hauchte sie, noch immer außer Atem. Sie waren beide auf ihre Kosten gekommen und Alex sah zufrieden aus. :Nach den Verletzungen auf seinem Rücken fragte sie gar nicht erst. Oberflächlich… genau, wie Alex es gern hatte.
    Die Pause war fast vorbei und Alex zog sich an, was Kazumi gar nicht passte. „Bleib… Wir haben den ganzen Tag zeit.“
    „Ich muss zum Unterricht.“
    „Ach was ich bin die Schulsprecherin. Ich gebe dir ein Alibi.“
    „Nein danke. Ich muss wirklich zum Unterricht.“ Kazumi wurde säuerlich. „Ist es wegen diesem kleinen Mauerblümchen?“
    „Jetzt wird bitte nicht albern. Warum sollte ich wegen ihr zum Unterricht gehen?“ Kazumi lächelte zufriedener und sagte dann: „Schade… Ich hätte gerne noch mal…“ dabei räkelte sie sich, wie eine Schlange. Alex grinste süffisant und meinte dann: „Wir haben den ganzen Nachmittag.“
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Mi Jun 20, 2012 2:20 am

    Sayuri hatte sich in der Pause ganz zurück gezogen. Das Alex Kazumi so geküsst hatte, hatte sehr weh getan. Natürlich war sie viel zu schüchtern und kein so oberflächlicher Typ wie Kazumi, die nichts anderes als ihr vergnügen im Kopf hatte. Sie hatte sich vor genommen, sich einen neuen Platz zu suchen, an dem sie sich allein zurück ziehen konnte. Minako hatte sich direkt beliebt gemacht. Viele bewunderten sie, weils ie die Klappe auf machte und sich von anderen nichts gefallen ließ. Weder von Jungs, noch von Mädchen. Einige umringten sie, auf der Suche nach Aufmerksamkeit, doch Minako hatte sich Sayuri ausgesucht. Dieses unscheinbare Mädchen, welches tatsächlich durchaus das Zeug zur Schulkönigin hätte, war lieb und sensibel. Sie folgte ihr zu den Rosen. "Sayuri warte," rief sie ihr nach. Sayuri blieb stehen udn sah sie an. "Oh ... ich dachte ... du wolltest mit den anderen zusammen die Pause verbringen." Gemeinsam gingen sie weiter, bis sie an der Nerdhütte an kamen. Sayuri sah die beschlagenen Scheiben. Da kontnen es wohl zwei gar nicht aus halten was? Als die Tür auf ging, sah sie Alex, der gerade noch zu kazumi sah und sie dämlich an grinste. Tja, das tat weh. Sayuri sah ihn nur kurz an, ehe sie sich um drehte und weg rannte. Kerle. Sie hatten gar keine Ahnung, was in einem Mädchen vor ging. Minako sah Sayuri verblüft nach, sah dann zu Alex und dem Mädchen, das offensichtlich noch nicht genug hatte und meinte: "Idiot!" Dann rannte sie Sayuri nach. Sayuri hatte sich irgendwo hinter ein paar Hecken versteckt und versuchte die Tränen weg zu wischen,d ie nicht aufhören woltlen zu laufen. Minako fand sie, nahm sie in die Arme und versuchte sie zu trösten. "Er ist es nicht wert,d as du ihm nach weinst. Der weiß gar nicht, was er an einem Mädchen wie dir hätte. Du hast ja gesehen mit was für ner Tussi der sich ab gegeben hat." Sayuri schmiegte sich an Minakos Schulter und versuchte sich zu beruhigen. "Hey ... der Unetrricht beginnt gleich. So kannst du doch nicht wieder in den Unterricht gehen. Soll das die ganze Klasse sehe?" Minako wischte Sayuri die Tränen weg. "So und nun lächel doch mal. An einem so schönen Tag ein so trauriges Gesicht von einem hübschen Mädchen? Das geht nicht. Wir könnten ja nachher mal in die Stadt gehen. Dann zeigst du mir hier alles. Was hälst du davon?" Sayuri versuchte zu Lächeln und es gelang ihr schließlich, als Minako ein par Grimassen zog und ihre Vorstellung von Kazumis benehmen vor trug. Als sie sich wieder gefangen hatte, gingen beide Mädchen wieder zum Unterricht.
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Mi Jun 20, 2012 2:41 am

    Alex hatte die Tür aufgemacht und sah Sayuri im fast gleichen Moment wegrennen. Minako fauchte ihn an, er sei ein Idiot und rannte Sayuri hinterher. Was hatte er denn nun wieder falsch gemacht? Achselzuckend lief er langsam zurück in die Klasse. Er wollte seinen Fuß schließlich nicht all zu sehr belasten, daher tat er jeden Schritt langsam. Sein Hemd schaute noch unter dem Jackett vor und er stopfte es ihm gehen in seine Hose. Das hatte echt gut getan. Er war erleichtert und Kazumi sah nicht nur im Gesicht gut aus… Sie hatte einen wunderschönen Körper und auch sie war gut in dem was sie mit Jungs tat. Er hatte geglaubt, er würde es nicht mehr rechtzeitig schaffen, sie zum Höhepunkt zu bringen, ehe sie es bei ihm geschafft hatte. Das wäre peinlich geworden. Aber er hatte es geschafft… komisch, er machte sich darüber Gedanken, obwohl er auf dem Weg zum Unterricht war. Vielleicht sollte er sich wirklich sorgen machen, ob er nicht süchtig war?
    Quatsch! Er lächelte über sich selbst, als er in die Klasse kam. Kazumi würde vermutlich noch eine Weile weg bleiben. Stumm setzte er sich auf seinen Platz. Sayuri hatte seltsamer weise alle Kurse mit ihm und jedes Mal saßen sie beide auf dem selben Platz. Ungewöhnlich. Alex schaute aus dem Fenster und war schon wieder in Gedanken versunken. R dachte jedoch nicht an kazumi, sondern an alles mögliche, was ihn so beschäftigte. Er dachte auch schon wieder an den Traum den er durchlebt hatte. Unwillkürlich bekam er eine Gänsehaut. Er hatte noch genügend Zeit, denn er war viel zu früh zurückgegangen, aber das machte nichts. Plötzlich wurde er am Kragen gepackt.
    „Hey, du Arsch!“ Alex sah ihn verwundert und dann emotionslos an. „Wenn du dich schon an Sayuri ran machen musst, dann enttäusche sie nicht so, indem du dich mit der Schulschlampe bald auffrisst!“ Alex legte seine Hand um das Handgelenk des Typen, dessen Namen er nicht mal kannte und drückte zu, er spürte, wie der leicht nachgab und sein Hemd los ließ. Alex schubste ihn weg und sagte nichts dazu. „Das ist nicht fair.“
    „Ist es das jemals? Keine Ahnung, wo du deine haltlosen Behauptungen her nimmst, weder fresse ich kleine Schulmädchen, noch mache ich mich an irgendwen heran.“
    „Du…“ Er redete nicht weiter und zimmerte Alex eine. Die Lippe, die schon aufgeplatzt gewesen war, ging erneut auf und Alex schaute unbewegt zur Seite. Hatte dieser Schwächling ihm gerade eine runter gehauen? Der Kerl stand jedenfalls vor ihm, als wäre er ein Unüberwindbares Hindernis. Langsam erhob sich Alex und blickte dem jungen entgegen, wie der leibhaftige persönlich. „Du schlägst mich?“, fragte er ihn und der Fels in der Brandung bröckelte. „Hast du noch alle Tassen im Schrank?“ Er packte den Jungen am Kragen und zerrte ihn zu sich heran, der war so schockiert, das er gar nichts mehr machte. „Bist du total durch?!“ Er schüttelte irgendwie ängstlich den Kopf und umfasste Alex‘ Handgelenke.
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Mi Jun 20, 2012 3:07 am

    Sayuri hatte sich tatsächlich wieder beruhigt und Midoriko heiterte sie wieder auf. gerade kamen sie im Klassenzimmer an, als Sayuri wie erstarrt stehen blieb udn Midoriko direkt zwischen die Streithähne ging. "HEY! Lass den kurzen los. Ich denke du willst keine Probleme haben, also lass den Scheiß," meinte Minako.
    Sayuri kam endlich dazu. "Alex ... bitte ..." Sie dachte an die Schläge, die er nur von seinem Vater hatte bekommen können. Denn eine Frau konnte kaum eine solche Kraft auf bringen, dass sie ihm solche Wunden bei bringen konnte. Wenn Alex sich nun wieder Ärger einhandelte, würde er sicher erneut solche Wudnen davon tragen, wenn nicht sogar schlimmere. Sie legte eine Hand auf seinen Arm udn sah ihn bittend, den Tränen nahe, an. Minako schnallte gar nicht was da nun ab ging. Sie sah die Kleine an, als habe sie den Verstand verloren. Natürlich konnte sie nicht wisen, was da los war, aber die keline schien echt was für diesen Vollpfosten über zu haben.
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Mi Jun 20, 2012 3:28 am

    Natürlich wieso auch nicht, sie wusste zwar nicht, um was es ging, aber sie musste ihn natürlich erst mal anschnauzen. Und jetzt war er wirklich nicht in der Stimmung sich diese zicke noch einmal anzutun. „Wie wär‘s wenn du zur Abwechslung Mal deine Scheiß Fresse hältst?!“, schrie er sie an und hob den Kerl am Kragen hoch, wobei der sich jedoch an seinen Handgelenken festklammerte, um sich seine Klamotten nicht zu zerreißen.
    Sayuri kam an und wollte ihn aufhalten. Sie legte seine Hand auf seinen Arm und bat ihn darum aufzuhören. Sie schien fast zu heulen und er war erstaunt darüber, er setzte den Kerl ab und fing sich prompt noch eine von ihm. Wollte er den Helden spielen oder was. Das ging zu weit. Alex schlug dem Kerl in den Bauch und packte ihn am Schlafittchen und schleuderte ihn mit Volldampf auf den Boden. Also das war ja wohl nicht zu fassen so ein Penner. Er schien jedoch nicht aufgeben zu wollen. Er stand wieder auf und ging erneut auf Alex los.
    „Du kleiner Idiot!“, brüllte Alex ihn an und wehrte den Schlag ab. „Du bist mir nicht gewachsen!“ Er wehrte noch einen Schlag ab und die Jungs umringten die Beiden kämpfenden. Es war scheinbar mal eine schöne Abwechslung für alle. Plötzlich sprang ihm noch einer auf den Rücken und versuchte ihn zu würgen. Alex schrie auf, packte den Hänfling zog ihn über seinen Rücken von sich runter und warf ihm den anderen entgegen. Die beiden flogen gegen die Tische und zwei gingen dabei zu Bruch. Alex betrachtete die beiden, die stöhnend da rum lagen und sah sie zornig an. Den anderen blieb der Mund offen stehen. Alex sah Sayuri an und ertrug ihren Blick fast nicht. „WAS?!“
    Er nahm seine Tasche und verließ den Raum und ging in die Jungentoilette.
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Mi Jun 20, 2012 3:44 am

    Sayuri fand es irklich gut, dass Alex aufgehölrt hatte udn war ihm dankbar, dochd as der andere nicht anch gab, war furchtbar. Alles geschah recht schnell und Sayuri stand da und schrie: "HÖRT ENDLICH AUF!" doch sie wurde nicht gehört. Statt dessen gingen zwei Tische zu Bruch und die Jungs lagen da, als habe man sie mit einer ganzen Truppe auseinander genommen. Minako funkelte Alex an. "ICH WÜRDE ERST ÜBERLEGEN UND DANN HANDELN DU VOLLTROTTEL!" schrie sie. Sayuri fasste das alles nicht mehr und dann ... Alex war einfach raus gerannt. Sayuri wusste nicht weiter, sie sah Minako hilfesuchend an und wusste nicht wirklich, wassie sagen sollte. "Er darf die Stunde nicht verpassen," flüsterte sie und Minako sah sie an, als sei sie ein Geist. "Willst etwa das ichd em nach renne?" "Bitte ... Er darf die Studne nicht verpassen. ich versuche das mit dem Lehrer zu klären." Gesagt getan. Minako rannte los um Alex aus dem Bad zu ziehen, wobei sie keinerlei Rücksicht darauf nahm, ob es jemanden störte, ob sie einen Jungentoilette betrat. Sie stürmte einfach hinein, schob Alex wieder hinaus, der sich wehrte und schnauzte ihn an: "Da gibt es ein sehr liebes Mädchen,d ass mich gebetebn hat dich zu holen, damit du die Studne nicht evrsäumst, sonst wäre ich einem wie dir gar nicht erst nach gerannt. Ausserdem ist sie es, die dir vermutlich gerade den Arsch rettet und wenn du sie jetzt einfach hängen lässt, werde ich dir persönlich derbst in den Arsch treten!"

    Indes kam Herr Yamamoto, der Geschichtelehrer,d ern Frau Takeschi am anfang der Woche vertreten hatte. "Was ist denn hier passiert?" Wollte er wissen. Sayuri antwortete ihm prompt. "Es gab ein Missverständis und als Alex sich setzen wollte, hatte er zu geschlagen." Sie wies auf Haro, der immernoch in der Ecke lag. "Alex hat sich nur verteidigt. Bitte ... rufen sie nicht bei ihm zuhause an." Den letzten Satz bat sie sehr leise. "Also gut Sayuri. Ich werde nicht an rufen, aber das muss geklärt werden. Wir sprechen anch dem Unterricht."
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Mi Jun 20, 2012 4:09 am

    Alex stand im Waschraum und sah sein Gesicht im Spiegel an. Was hatte er verbrochen, dass man ihn so strafte? Er würde sich zum Direktor scheren müssen und der würde es dann wieder seinem Vater sagen und … Oh man. Warum konnte nicht einfach alles mal so laufen, wie er sich das vorstellte? Sicher würden auch die Eltern von den beiden Jungs Anzeige erstatten. Wie konnte schon wieder alles so außer Kontrolle geraten? Das war doch lächerlich! Jeden Tag was anderes! Alex musste an diesen Blick von Sayuri denken. Dann dachte er an Chris und zuletzt wieder an seinen Vater. Er konnte wirklich für Dinge, die er getan hatte gerade stehen, aber dieser Blick. Er wischte sich über die Lider und wusch sich das Gesicht. Dann hörte er wie die Tür aufgestoßen wurde. Er wurde am Arm gepackt und aus dem Klo gezerrt. Minako?! Sie erklärte ihm, dass es auf Sayuris willen geschah und er war wie betäubt, ehe er realisierte, dass er gerade von einem Mädchen entführt wurde. Letzten Endes riss er sich los.
    „Ach ja?! Dann versuch es doch! Ich habe weder darum gebeten, dass sie mich beschützt, noch dass sie mir den Arsch rettet, noch sonst irgendwas! Wenn du „einem wie mir“ nicht nachlaufen willst, dann tu es verdammt noch mal auch nicht und halt dich aus meinen Angelegenheiten raus!“ Er schubste sie von sich und funkelte sie an. Sie wich keinen weiteren Zentimeter zurück und stellte sich ihm rotzfrech entgegen. „Und wenn du mich noch ein Mal anfasst…“ Sie befanden sich ohnehin schon fast vor dem Klassenzimmer, aber Alex sprach leise mit ihr, damit es nicht gleich jeder mitbekam. Er ging einfach an ihr vorbei und öffnete die Tür zum Klassenraum. Der Lehrer sah ihn seltsam an und drei Schüler halfen den anderen beiden hoch. Sie schienen sich nichts getan zu haben. Ein Wunder! Wenigstens ein Mal in seinem Leben schien er Glück zu haben.
    „Kazama!“, der Lehrer sah ihn böse an. „Im Dachgeschoss im Anbau gibt es neue Tische du und die anderen beiden Raufbolde!“ Er blickte die Zwei an. „Ihr geht jetzt da hoch und holt zwei neue Tische. Die alten stellt ihr vor den Klassenraum. Aber dalli!“ Alex sah den Mann verdutzt an und stellte seine Tasche ab. „J-Ja.“, antwortete er verblüfft und schnappte sich einen der Tische. Die anderen beiden sahen sich fragend an und taten es ihm gleich. Das holen der neuen Tische, verlief reibungslos. Die Kontrahenten schwiegen sich einfach an und vermieden es sich auch nur anzuschauen. So weit so gut.
    Als sie zurückkamen, stellten sie die Tische wortlos hin und Yamamoto unterbrach hierfür den Unterricht kurz. „Heute Nachmittag, nach dem Unterricht kommt ihr zu mir, dann klären wir die Sache.“ Wenn überhaupt hatte nur der Direktor der Schule das Recht, die Eltern anzurufen, aber eigentlich auch nur, wenn eine Behörde eingegriffen hatte. Es sei denn ein Elternteil der Raufbolde, würde sich beschweren.
    Alex setzte sich neben Sayuri und stützte sich mit den Ellenbogen auf dem Tisch auf. Er wagte nicht, sie anzusehen, was durchaus auch leicht damit hätte verwechselt werden können, dass er sie ignorierte. Er konnte dem Unterricht kaum folgen, weil er zu sehr in Gedanken versunken war. Er sah – obwohl er weit weg war – sehr interessiert aus. Eine Kunst, die nicht jeder beherrschte. Gott, wie er dieses Weib hasste. Er kannte sie noch nicht mal einen verdammten Tag und hasste sie schon…
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Mi Jun 20, 2012 5:26 am

    Das richtige zu tun war sicher nicht einfach, aber Sayuri hatte das gefühl, es getan zu haben, auch wenn Alex sie nun ignorierte. Der Unterricht des Tages verlief schnell und auch die Pausen waren schnell zuende. Nach dem Unterricht, soltlen alle beteiligten zu Yamamoto, der der Rektor war. Sayuri hatte sich am ehesten dort eingefunden, denn sie wollte zuerst noch einmal mit Yamamoto reden. Sie erklärte ihm, das sie die Klasse betreten hatten und Alex bereits deutlich gereizt war. Auch berichtete sie ihm, das Alex auf ihre Bitte hin, Haro hatte herunter gelassen und, das Haro eben danach zugeschlagen hatte. Ausserdem hatte sie bemerkt, das Haro noch kein Haar gekrümt woden war, als sie die Klasse betrat, dafür Alex aber bereits an der Lippe blutete. Sie bat ihn Alex Vater nicht zu benachrichtigen. Alex sei ein netter Junge der leider imemr zur falschen zeit am falschen Ort sei.Yamamoto sah Sayuri auf ihr flehen hin nachdenklich an. "Was verschweigst du mir?" woltle er wissen. "Herr Yamamoto. Ich habe den höchsten Respekt vor ihnen, aber bitte ... bitte lassen sie das mein Geheimnis bleiben. Ich will nur einfach nicht, dass er Ärger bekommt. Er ist nicht so, wie alle immer sagen." Yamamoto lächelte sie an. "Sayuri. Du weißt, das ich wirklich viel geduld habe und das ich nicht sofort für jeden Kleinen Vorfall die Eltern an rufe, ausser das mit er Eisdiele." "ja,, aber das wäre auch nicht nötig geween. Er hat mich nur beschützt," erklärte sie. Sie log sonst nie, aber es ging nicht anders. "Sayuri ... du machst es mir sehr schwer." "Bitte Herr Yamamoto. Ich übernehme auch die verantwortung für die Tische." Yamamoto saah sie ernst an, lächelte dann wieder und meinte, "Also gut. Ausnahmsweise. Das darf aber nicht zur Gewohnheit werden. Auch wenn du ihn ... sehr magst, kann ich nicht imemr ein Auge zu drücken. Du hast Glück, dass du ein so liebes Mädchen bist. na los ... geh schon. Sie werden gleich da sein." Sayuri strahlte und verneigte sich vor Yamamoto, der ihr dann auch glatt die Tür auf hielt. Minako stand bereits draußen und wartete. "Sag mal .. was hast du denn so lang da drin gemacht?" woltle sie wissen. "Ach, ich hab nur mit dem Direktor geredet." "Ja, das hab ich gemerkt. ich dachte schon du kommst nie mehr raus. Warum rettest du einem wie Alex den Hintern?" wollte sie wissen. " Ich mag ihn. Er is ein lieber Kerl, auch wenn alle was anderes sagen." Sie gingen weiter. Sayuri wollte Minako ohnehin das Gebäude und die Gegend zeigen. Ausserdem ... hoffte sie auf andere Gedanken zu kommen, wenn sie Alex nicht schon wieder sah.
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Alex am Mi Jun 20, 2012 8:46 am

    Alex brachte den Tag irgendwie rum, obwohl sein Rücken schmerzte. Er war sich aber, sicher, dass nichts aufgegangen war. Zumindest nicht so, dass es neu verarztet werden musste. Und Sayuri würde er bestimmt erst mal nicht fragen, so wie sie auf ihr reagiert hatte… Er wusste gar nicht so recht, was das Problem war. Sie wusste doch, dass er mit Kazumi in die Kiste ging, das war keine Überraschung, außerdem war sie mehr eine liebe Nachbarin und nicht seine Freundin. Am aller meisten ärgerte ihn jedoch diese Minato, alleine deswegen hielt er Abstand von ihr.
    Die Schule war vorbei und er machte sich schlapp und lustlos auf zu Herrn Yamamoto. Er ahnte, dass das nicht gut ausgehen würde und klopfte ohne zu zögern an die Tür an, bevor er hinein ging. „Ah ja, Kazama. Komm rein. Setzt dich doch. Also ich habe jetzt schon zwei Versionen gehört, von dem was sich zugetragen hat, wie ist deine?“
    „Ich saß da rum, als der Kerl auf mich zu kam und irgendwelche Warnungen aussprach, dann feuerte er mir eine und ich nahm ihn mir zur Brust. Tanaka kam und bat mich aufzuhören, was ich auch tat, da zimmert mir dieser Halbstarke noch mal eine. Was hätte ich machen sollen? Ich habe mich verteidigt, als mich dieser andere Affe ansprang. Ich musste mich ja irgendwie wehren!“
    „Ist ja gut, Alex.“ Jetzt nannte er ihn beim Vornamen. „Ich werde deine Eltern nicht anrufen, deswegen. Alex sah so erleichtert aus, dass es schon auffällig war. „Setz dich.“ Alex setzte sich, lehnte sich aber nicht an. „Woher ist das?“ Yamamoto deutete auf sein Gesicht. „W…“ „Und frag jetzt nicht, was ich meine.“ Alex war überrascht. Er schaute nach links oben und meinte. „Von ‘ner Schlägerei.“
    „Mit deinem Vater?“
    Alex erschrak so heftig, dass er fast zusammen zuckte. „Das nehmen sie zurück!“
    „Was denn? Es war nur eine Frage?“
    „Das stimmt einfach nicht! Brauchen sie noch was?“ Er erhob sich und machte Anstalten zu gehen. Doch der Direktor hielt ihn zurück und zwang ihn mit seinem strengen Blick fast sich hinzusetzen. Alex tat, was von ihm verlangt wurde. „Zieh deine Jacke aus.“
    „W-Was?“
    „Zieh sie aus!“, die Stimme war sehr sanft. „Sie können nicht…“
    „Du glaubst ja gar nicht, was ich alles kann, Alex. Mir würde aber auch ein Geständnis reichen.“ Alex zog di Jacke aus und warf sie auf den Stuhl, deutlich erzürnt. Der Direktor stand auf, lief um ihn herum und betrachtete die schmalen Linien, die sich von dem Verband abzeichneten. „Und woher kommt das?“ Er drückte mit dem Finger leicht drauf und Alex wich nach vorne aus, um den Druck zu mildern.“ „Auch von der Schlägerei!“
    „Offene Wunden? Alex… Ich bin nicht Direktor einer solchen Schule, weil ich blind, dumm und degeneriert bin.“
    „Lassen sie mich gehen…“ Er klang niedergeschlagen. „Bitte…“
    „Fürs erste. Ich will nicht noch einmal so einen Zwischenfall haben, Kazama. Ich kann die Füße nicht immer still halten.“
    Alex stapfte aus dem Zimmer, wobei er seine Jacke wieder anzog. Man! Das lief ja wieder mal prima. Wie er es hasste. Wann hatte er den jemals um Hilfe gebeten? Er lief geradewegs zu seinem Zimmer. Er wollte heute niemanden mehr sehen. Auch nicht Kazumi. Hoffentlich lief sie ihm nun jetzt nicht mehr über den Weg.
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    Re: Der Neue Mitschüler

    Beitrag  Sayuri am Mi Jun 20, 2012 9:10 am

    Minako und Sayuri waren durchaus im Stande sichd en ganzen Tag lang zu vergnügen udn beschlossen, ihre Freundschaft zu besiegeln, indem sie sich ein Freundschaftsband an legten. Sie kauften gemeinsam ein und richteten Minakos kleine Wohnung ein. Natürlich durfte dabei Musik und ein guter Film nicht fehlen. Später hörte Sayuri die Tür zu schlagen und wusste, es konnte nur Alex sein. Sie würde ihn heute in Ruhe lassen. Es wäre besser, ihm heute aus dem Weg zu gehen. Sie hatte einfach im Moment zu viel Spaß mit Minako. Sie war witzig udn irgendwie mochte sie sie sehr gern. Gegend Abend ging sie hinüber in irh Zimmer. Der kleine kater begrüßte sie maunzend udn schmiegte sich um ihre Beine. Die Rosen dfteten noch imemr herlich. Sayuri schmiss sich ins Bett. Der tag war lang gewesen udn sie hatte eine gute Freundin gefunden. Alex dagegen ... schien sie gänzlich verloren. Er ignorierte sie, sprach nicht mit ihr und ließ den ganzen Tag nichts von sich hören. Traurig lag sie nun in ihrem Bett, dachte an die letzten Tage. Es waren nur 4 aber es kam ihr länger vor udn ... sie hatte ihn wirklich ... sie war in ihn verkliebt, aber er ... vielleicht war es bsser er verletzte sie so, als das er sie in einer Beziehung verletzte. Sayuri dachte an seinen Rücken, seinen gesichtsausdruck udn wie er gelitten haben musste. Warum hasste sein vater ihn so sehr,d ass er setwas tat? Sie war ratlos und schlief schließlich mit Tränen in den Augen ein.

    Der Morgen war hektisch. Sayuri hat sich Glücklicherweise das Frühstück schon am Abend vorbereitet und packte es nun schnell ein. Sie klopfte an Alex Tür und hoffte, er habe nicht verschlafen. Minako ging heute schon vor und woltle sich noch mit ein paar anderen Kids unetrhalten und treffen. Das Versprach ein ruhiegr tag und eine ruhige, einsame Pause zu werden.

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    Re: Der Neue Mitschüler

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