Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Akt 1 - Die Offenbarung

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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 12:28 pm

    Ein Stoß gefolgt von einem Schwall Wasser und schon war sie es die im Pool lag. nachdem sie die Orientierung wieder gefunden hatte, tauchte sie erst einmal wieder auf. Dann kletterte sie aus dem Pool undlegte sich den Bademantel über, denn leider war der Bikini durchsichtig nachdem er nass geworden war. Noch mehr, als Cian ohnehin schon gesehen hatte, musste er nun nicht sehen. Sie lief die Treppe hinauf, um an das Telefon zu gelangen. Hoffentlich war Carl schon wieder daheim. Er kontne ja auch nicht ewig weg bleiben. Sie hatte Glück, denn gerade als sie die Nummer wählen wollte, ging die Tür auf und Carl kam herein. "Carl er hat mal wieder ein Glas in der Hand zerdrückt. Es sieht sehr ernst aus. Eine Scherbe hat sich direkt durch seine Hand gebort. Er braucht einen Arzt. Sofort." Sie lief wieder hinunter, kniete sich neben Cian an die Liege und sah ihn erneut besorgt an. "Carl ist schon da. Er wird sich sofort um dich kümmern."
    Wofür sollte sie sich auch entschuldigen? Dafür das sie einen ... nun ja och recht tollen Körper hatte udn er damit nicht zurecht kam? Sicher tat es ihr irgendwie schon leid, aber sie wollte sich nun auch kein schlechtes Gewissen einreden.
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    Cian

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 12:43 pm

    Cian hörte, wie sich Elena entfernte. Sie kam ziemlich schnell wieder und gleich danach auch Carl. Er hatte eine Tasche dabei, die er neben der Liege ausrollte. Er sah sich die Hand an und entschied, die Scherbe sofort rauszuholen. Dafür nahm er ein Handtuch. Aber anstatt es als irgendeine Art von Tupfer zu benutzen, stopfte er es Cian in den Mund. Dann zückte er eine Pinzette, die vorne Geriffelt war und ordentlich greifen zu können.
    „3-2…“ Cian schrie ins Handtuch und Carl zog die Scherbe heraus. „3“
    Die Wunde war tief, aber nicht so schlimm, wie man vermutet hätte. die Blutung stoppte schon nach kurzer Zeit und Carl Machte sich an die Näharbeiten, wobei er Cians Hand sehr stark fest hielt, da er immer wieder versuchte, die Handfläche mit seinen Fingern zu verbergen.
    „Wie immer hatten sie Glück“
    Durch das Handtuch klang etwas wie ein sarkastisches „Ach wirklich?“
    „Ja, es sind denke ich keine Sehnen durchtrennt.“
    Cian spuckte das Handtuch aus und erklärte Carl, dass er ihn mit Einzelheiten verschonen sollte, der ihm aber im gleichen Moment eine Art Desinfektion verpasste.
    „HERR IM HIMMEL!“, rief er laut aus und Carl packte seine Sachen ein, nachdem er die Wunde verbunden hatte. Ein Lächeln trat auf Carls Gesicht. Warum, war nicht ganz klar. Er sammelte die restlichen Scherben ein und machte sich daran, das ganze Blut wegzuwischen. Cian lag einfach nur rum und bedauerte sich selbst.
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 6:54 pm

    Elena half Carl so gut sie konnte, indem sie Cians Finger ergriff und die Hand offen hielt. Wenn die Sache nicht so verdammt ernst gewesen wäre, hätte sie wahrscheinlich laut los gelacht bei dem Spektakel, aber sie riss sich zusammen um die Lage nicht noch zu verschlimmern. Wäre es ihr passiert, wohl eher aus anderen Gründen, würde sie auch jedenin den Arsch treten wollen, der dann noch lacht. "Danke Carl," flüsterte sie ihm zu, ehe er ging seine Arbeit zu erledigen. "Du solltest in Zukunft vielleicht lieber Plastik benutzen als Gläser. Deine Selbstzerstörerische Ader ist ja grauenhaft," meinte sie zu dem kleinen, der scheinbar gerade vor ihr saß und sich selbst bedauerte. Er könnte ein Traummann sein, würde er sich nicht dauerhaft so bescheuert aufführen. Gott der Kerl hatte aber auch n Körper wie ein Adonis. Elena ertappte sich selbst, wie sie ihn an starrte und sich gedanken in ihren Kopf schmuggeln wollten, wie sie sich an seine Brust kuschelte. "Möchtest du vielleicht noch etwas zu trinken haben oder bist du zu sehr damit beschäftigt in deinem Selbstmitleid zu ertrinken?" wollte sie wissen.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 8:15 pm

    Cian lag auf der Liege rum und blickte dann hoch zu Elena. Sie sah irgendwie nicht so aus, als hätte sie Mitleid mit ihm, und zu allem Überfluss, erzählte sie dann irgendwas von Selbstmitleid. Er setzte sich auf und antwortete: „Sehr lustig. Plastikbecher… Wie stilvoll.“
    Er schien sich erheben zu wollen und sich selbst was zu trinken zu holen wollen, doch er kam nicht weit. er war vielleicht zur Hälfte aufgestanden, als ihm wieder schwindlig wurde und er beschloss, sich doch wieder hinzusetzen. „Fuck…“, murmelte er und legte sich wieder hin.
    „Ja einen Razz mojito, bitte.“, sagte er schließlich matt und unzufrieden. Carl war immer noch dabei das ganze Blut aufzuwischen. Als er fertig war, verabschiedete er sich indem er ankündigte, das Wasser des Beckens abzulassen und es neu zu befüllen. Cian würde heute ohnehin nicht mehr baden wollen. Er beobachtete stattdessen Elena, wie sie mit dem Rücken zu ihm stand und seinen Drink vorbereitete. Die Tabelle mit den Rezepten hing an der Bar.
    Ihr Rücken war schön geformt und ihr Arsch erst! Kein Wunder, dass er sie so gedankenverloren angeschaut hatte und mal wieder ein Glas zerstört hatte. Irgendwie hatte sie ja Recht. Das musste aufhören. Er bemerkte, wie sich etwas regte und schaute entsetzt gen Süden. „Verdammte…“ , fluchte er sehr leise. Schnell versuchte er ein Handtuch zu finden, dass er sich überwerfen konnte. Das einzige, was da war, war jedoch das, was er im Mund gehabt hatte. Egal!
    Gerade als Elena sich umdrehte, landete das Handtuch auf seinem Schoß und auf dem Handtuch seine verletzte Hand. Unschuldig schaute er zu ihr hoch.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 8:28 pm

    Natürlich ... wieder Alkohol. Na wenn er der meinung war, er müsse das haben... Der bademantel war ihr zu warm gewesen udn der Stoff des Bikinis war durchaus wieder trocken genug gewesen, um ihn ab zu legen, was sie auch tat, ehe sie den Drink mixte. Sie stand mit dem Rücken zu Cian und bekam so nicht mit, was sich da in senem Schoß abspielte. Carl verabschiedete sich vorerst. Elena brachte Cian den Drink, das heißt ... sie wollte ihm den Drink bringen, blieb dann aber auf halben Wege stehen und sah ihn ein wenig irritiert an. "Was zum ..." sie sah auf seine Hand und sein Handtuch im Schoß und zog eine Augenbraue hoch. das sie gleich einesolche Wirkung auf ihn hatte ... Gott Rache konnte so süß sein. Sie stolzierte elegant, nahezu erotisch auf ihn zu, lächlte sogar und setzte sich auf den Rand der Liege. Dann trank sie selbst einen winzigen Schluck des Cocktails, wobei sie Cian verführerisch an sah, kam Cian ganz nahe, wobei sie ihm den Drink reichte, und wie aus versehen mit der anderen Hand über seinen Oberschenkel strich, und hauchte ihm ins Ohr: "Du weißt ja wo du eine kalte Dusche finden kannst." Dann sttand sie auf und lief eben so erotisch zur Treppe um diese hinauf zu gehen.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 8:36 pm

    Cian sah Elena an, sie sah ihn an und er wusste dass sie ihn durchschaut hatte. Seine Wangen röteten sich. Woher nahm er eigentlich das ganze Blut? Elena setzte sich zu ihm und benahm sich dabei, als wäre sie eine Nixe auf zwei Beinen, die ihn verführen wollte, nur um ihn dann aufzufressen. Er konnte jedoch nicht anders, als hinzuschauen.
    „D-Danke.“, presste er heraus und dann berührte sie ihn am Oberschenkel. Gänsehaut kroch über seinen ganzen Körper und er spürte selbst, wie etwas gegen seine Handdrückte. Aber obwohl sie ihm etwas ins Ohr flüsterte, womit sie ihn nur aufzog, war es ein Gefühl, als würde er jeden Moment die Beherrschung verlieren und über sie herfallen.
    Cian! Du Arsch! tadelte er sich selbst. Sein Herz pochte sehr stark und schnell und das Blut Rauschte ihm in den Ohren. Na toll. Da hatte sie nun ihre Rache. Cian musste in Zukunft vorsichtiger sein.
    Er dachte jedoch gar nicht daran weg zu gehen. Hartnäckig blieb er auf seiner Liege liegen und sah dabei zu, wie das Wasser im Becken immer weniger wurde.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 8:46 pm

    Unter anderen Umständen ... und hätte er sich zuvor vielleicht anders verhalten ... hätte das ganze anders enden können, aber so ... Nix da. Der kerl brachte sie alle fünf Minuten dazu aus zu rasten und das eben ... war das pure Vergnügen, wenn gleich sie ernsthaft überlegt hatte ihn zu küssen. Das einzige was sie eben davon abgehalten hatte, war die Tatsache, das er einfach unmöglich, arrogant und absolut selbstverliebt zu sein schien. Klar wusste sie es inzwischen durchaus besser, aber solang er sich benahm wie ein verwöhntes Kind, würde sie es bestenfalls genießen ihn damit auf zu ziehen. Die Gänsehaut war ihr nicht entgangen. Sie bequemte sich hinauf ins Zimmer um sich einen sarong über die Bikinihose zu ziehen. Sie fand einen in rotorangegemischt. Er passte wunderbar zu dem weißen Oberteil. Es war schön warm heute und dieses Outfit dürfte für den Tag über reichen. Auch sie trug Fliflops dazu. Schließlich mussten sie ja nirgendwo hin. Elena begab sich hinunter zur Küche. Sie würden sicher bald zu Mittag essen udn sie wollte vorab schon einmal wissen, was es gab, ehe sie sich wieder etwas antun musste, was es in französischen Restaurants gab. Sie hatte iohre ganz eigene Vorstellung von Mittagessen. Carl schien nicht da zu sein. Wahrscheinlich war er noch immer damit beschäftigt, das Wasser im Pool im Keller ab zu lassen. Gut. Dann eben nach draußen in den garten. Hier gab es immerhin auch einen Pool und eine Liege auf der sie sich bequem zum Sonnen hin legen konnte, was sie prompt tat.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 8:59 pm

    Als Cian da so lag, dachte er über Elena nach. An sich war sie eine überaus schöne Frau, aber manch mal benahm sie sich wie eine Furie. Außerdem verstand sie keinen Spaß. Seufzend saugte er am Strohhalm seines Drinks. Die ganze Sache hier war oberpeinlich geworden und er wurde das Gefühl nicht los, dass sie ihm öfter so eins Auswischen würde. er seufzte noch einmal und versuchte dann aufzustehen. Es gelang ihm sogar. Wacklig stand er da und verließ das Schwimmbad, aber dabei auf den Boden achtend. Immerhin war Glas zersprungen und auf den Boden gefallen.
    „Noch mal passiert mir das nicht. Dieses Weib ist unmöglich. Was man hier alles erdulden muss. In seinem eigenen Haus!“ Nun eigentlich gehörte es ja Carl. Aber zum Glück konnte man dem Mann ja vertrauen. Er tapste schwerfällig in Richtung Esszimmer. Doch Elena war nicht dort. Er suchte noch eine Weile rum und fand sie schließlich draußen. Er betrachtete sie durch die Scheibe. Dabei verschränkte er die Arm, nur um sie gleich darauf wieder zu lösen, um sich keine Schmerzen zuzufügen. Na ja, auch diese Wunde würde heilen.
    „Cian?“ Erschrocken drehte er sich um und zwinkerte Carl entgegen. „J-Ja?“
    „Vermassle es nicht wieder.“ Damit ließ er Cian stehen und ging in die Küche. Cian sah ihm verständnislos hinterher und stand so mit dem Rücken zum Fenster.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 9:08 pm

    Cian war wirklich eigenartig. Er hatte eine sonderbare Art von Humor. Eigentlich konnte er doch ganz anders sein. Warum machte er dann immer auf Lackaffe? Sie wurde au ihm nicht schlau. Sie hatte das gefühl beobachtet zu werden. Suchend sah sie sich über das Grundstück weg um, fand jedoch niemanden. Schließlich drehte sie sich zum Fenster hin um. Da stand Cian. Seinen Rücken hatte sie nie wirklich so gesehen, doch nun ... Ein großes Tribal zierte seinen Rücken. Es sah fast aus, wie eine Art Bionisches Abbild seines Skelettes, versehen mit einigen Extras. Es sah unglaublich toll aus. Herr im Himmel ... dieser Kerl konnte locker eine Frau um ihren Verstand bringen. Nur zu dumm, dass er sich so dämlich aufführte. Sie legte sich wieder hin, als ob nichts gewesen wäre und dachte daran, wie er sich am Morgen in seinem Zimemr im Bett benommen hatte. Auch an den Abend davor erinnerte sie sich gut, als er so majestätisch wirkte. Das hatte ihr schon gefallen, aber dauernd würde sie das acuh nicht aushalten. Er war wohl der erste mann, der es geschafft hatte sie so ruhig zu kriegen, dass sie auch mal ruhiger sprach und nicht wieder in die Luft ging.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 9:19 pm

    Zum Teufel mit Carl, was meinte er denn nun schon wieder? Im Grunde genommen, war Carl wie ein Freund, nicht wie ein Buttler. Er war immer darauf bedacht, dass es Cian gut ging und das seine Wünsche erfüllt wurde, aber achtete er auch sehr oft darauf, dass Cian nicht zu weit ging. Er war Freund, Beschützer und Buttler zugleich und das schätzte er so an diesem Mann, er hatte ihn mit groß gezogen und ihm Manieren beigebracht, während er von seinem Vater lernte, wie man sich in der Welt der Machthaber zurecht fand, ohne schon nach kurzer Zeit unterzugehen.
    Wieder sah er aus dem Fenster und betrachtete Elena. Er trank seinen Drink aus und stellte das Glas auf den Tisch. Der eine Drink hatte gereicht, um ihn leicht betrunken werden zu lassen, was bei dem, was er heute schon mitgemacht hatte, auch nicht weiter verwunderlich war. Er beschloss sich zu setzten und vom Stuhl aus zu beobachten. Sie war wirklich sehr schön.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 9:31 pm

    Auf die Dauer wurde es langweilig hier allein herum zu sitzen. Ausserdem nutzte sie solchen Luxus nur selten. Lieber ging sie am Strand spazieren oder legte sich zwischen die Dünen und hörte den Möwen und dem Rauschen des Meeres zu. Hier war es viel zu langweilig. Vielleicht sollte sie wieder hinaus auf die Straße gehen. Statt dessen legte sie den Sarong ab, sprang mit einem Köpper ins Wasser, tauchte einen Moment unter, um alle Geräusche hinter sich zu lassen und die absolute Stille zu genießen und tauchte dann wieder auf. Sie schwamm eine Bahn und stieg nahe dem Fenster wieder aus dem Pool. Natürlich war der Bikini nn auch wieder nass, was zur Folge hatte, dass er wieder durchsichtig war. Elena ging direkt auf die Liege zu, wobei ein jeder Schritt wie der einer Raubkatze wirkte. Sie nahmd as Handtuch, trocknete sich ab und legte den Saron wieder an, als sie etwas in der nähe hörte. Jemand schien sich zu unterhalten. Elena runzelte die Stirn, legte das Handtuch weg und folgte dem noch leisen Gerede. Schließlich fand sie, wonach sie gescht hate. Ein Kerl im Anzug war auf dem Weg zur Haustür. Er stand ein wenig abseits vom Weg, als solle niemand was von dem Telefonat mit bekommen. "Nein ... der Buttler soll alles geerbt haben. Keine Ahnung ob er uns die Firma überlässt. ... Ich werde ghleich sehen ob er wirklich tot ist oder noch lebt. ... Sicher ... Ich werde das Problem schon beseitigen, sollte er noch leben. ... Der Buttler wird genau so wenig von den Vorgängen in den geheimen Labors erfahren, wie Cian selbst. Machen sie sich keine Sorgen. ... Ja, sie wird uns nicht in die Quere kommen. ... Ex-Detektiv? Warum haben sie mir das nicht eher gesagt? ... ja ich kümmere mich darum." Dann legte er auf. Elena lief so schnell sie konnte hinten herum zurück. Sie stürmte herein, packte Cian am Arm und legte den Finger auf die Lippen. "Komm. Wir müssen dich verstecken." Sie zog ihn mit sich hinauf in ihr Zimmer und schloß die Tür. Sie nahm ihre Waffe und steckte sie sich hinten in den Saron, um sie schnell ziehen zu können. Dann wartete sie ab.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 9:46 pm

    Cian beobachtete Elena noch eine Weile beim Schwimmen, als sie plötzlich irgendwas aufgeschreckt zu haben schien. Sie kam jedenfalls hereingestürmt und zerrte ihn am Arm mit sich, noch ehe er fragen konnte, was denn los sei. Verwirrt hastete er ihr hinterher, als ihm langsam dämmerte, was der Grund für die Aufregung war. Oben im Zimmer angekommen sagte er. Nicht hier verstecken und nahm Elena nun bei ihrer Hand. Dasselbe Spiel nur, rückwärts. Er zerrte sie hinter sich her und achtete darauf, nicht unmittelbar an den Fenstern vorbeizulaufen, dann kamen sie in eine Art Bibliothek, wo er einen Kerzenhalter Bewegte und sich ein Schrank mit Büchern auftat, dies geschah erstaunlich leise und auf Elektronischem Weg.
    Hinter sich schloss er die Tür mit einem schlichten Knopf an der Wand. Sie kamen in eine Art Keller und vor ihnen tat sich ein Raum auf, der atemberaubend war. Ein großer Monitor, mit verschiedenen Bildern, Bildern, von seinem Haus, von außerhalb und Innen.
    „Hier sind wir sicher.“, gab er ihr zu verstehen und setzte sich vor den Bildschirm. Er konnte den Mann gut erkennen, der unschlüssig am Hauseingang stand. Ein anderer war hinterm Haus und begutachtete das Wasser, es Schwappte immer noch, als erkannte der Mann, dass es kürzlich benutzt worden sein musste. Man konnte auch sehen, wie Karl in einem Zimmer verschwand, dass man nicht mit der Kamera erspähen konnte. Dann kam er mit einer Badehose, nassen Haaren und feuchter Haut, aus seinem Badezimmer. In diesem Moment läutete es an der Tür.
    Carl ging zur Tür und öffnete sie. Er bat denn Herrn hinein und man konnte sehen, wie Cian rötlich anlief. Vermutlich vor Zorn. Es dauerte nicht mehr lange, ehe er die Beherrschung verlor. Der Mann hinterm Haus schaute durch Zufall in die Kamera, die er aber nicht als solche wahrnahm. Diesen Mann erkannte er auch. Er hatte auf ihn geschossen.
    „Was…“
    Cian erhob sich wie in Trance, wenn ihn keine aufhielt, würde er alles versauen und die Tarnung auffliegen lassen, weil er nach oben rennen und den Mann in Stücke reißen würde.
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 9:51 pm

    Hätte sie ja wissen müssen, dass Cian einen solchen Raum hatte. Sie lies sich mit ziehen. das war wie in einem dieser alten Schlösser. Der raum in den sie kamen, hätte eben so gut eine geheime Heldenhöhle sein können. Das ganze erinnerte sie fast an Batman. "Du hast aber nicht noch so eine geheime Identität als Superheld?" fragte sie ihn ein wenig verunsichert. Die Männer auf dem Monitor waren gut zu erkennen. Elena behielt Cian erst einmal im Auge, denn er schien einen Wutanfall zu bekommen. ohne groß darüber nach zu denken, sprang sie auf seinen Schoß und küsste ihn. Das war wohl die beste Ablenkung, die ihr in diesem Moment ein fiel. Vielleicht hielt ihn das wenigstens auf.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 10:01 pm

    Das alles war doch ein schlechter Scherz! Warum haben sie das getan? Cian verstand die Welt nicht mehr, seine eigenen Berater, hatten seine kleine Schwester entführt, ohne irgendwelche Forderungen zu stellen. Warum wollten sie ihn tot sehen? Links neben dem Monitor gab es einen weiteren Bildschirm in dem Rund um die Uhr Nachrichten liefen. Beiläufig schaute er dahin und erkannte, seinen Berater in Sachen Publicity, Howard. Die Schlagzeile, die unten durch den Monitor lief, sagte ganz klar aus: Neuer Kurs von MCI!
    Jetzt fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Das alles nur, weil sie ihren Namen rein waschen wollten, indem sie ihm die Schuld in die Schuhe schoben. Das war eine riesengroße Frechheit! Doch bevor er etwas tun konnte, wurde er von Elena zurück auf den Stuhl gerissen. Sie drückte ihre Lippen auf seine und er sah sie entsetzt an. Sie klammerte sich an die Rückenlehne, doch konnte sie es mit seiner Muskelkraft nicht aufnehmen, Er stieß sie fort und sah sie verwirrt, erzürnt und irgendwie verletzt an. Immerhin hatte sie ihn für den Moment aufgehalten, ihm würde später klar werden, warum sie das getan hatte aber im Moment verstand er nicht, was das sollte.
    Er drehte sich langsam um und ging in Richtung Ausgang, allerdings nicht, ohne sich vorher eine Pistole von der Wand zu nehmen, di dort reihenweise rumhingen.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 10:18 pm

    Sie verstand, was in Cian vor gehen musste und stieß unangenehm gegen den Pult. Ein sengender Schmerz brannte auf, als sie dagegen prallte. Sie sah, wie Cian sich herum drehte, auf den Ausgang zu ging und sich eine Waffe von der Wand nahm. Elena wusste, dass sie nicht kräftig genug war, um ihn auf zu halten, aber sie war auch nicht ohne. Es brauchte lediglich drei schnelle Sätze, um hinter ihn zu gelangen und ihm den Knauf der eigenen Waffe in den Nacken zu schlagen, so dass er bewusstlos zusammenbrach. Zunächst nahm sie ihm die Waffe ab, hängte sie wieder an die Wand und zog Cian dann wieder zurück in den Raum. Sie hatte sich Ordentlich verletzt, jedoch keine sichtbare Wunde. Man tat das weh. Sie hätte schreien können vor Schmerz. Vorsichtig legte sie Cian auf den sauberen Boden und beobachtete weiterhin das Geschehen. immer wieder sah sie dabei zu Cian, damit der auch ja liegen bliebe. Carl ließ die beiden Herren eintreten, begrüßte sie freundlich, wie es seine Art war und führte sie durchs Haus. Sie unterhielten sich, worüber jedoch, konnte sie nicht fest stellen. Carl würde es ihnen später sicher erklären. Der andere Kerl, der am Pool gestanden hatte, schien sich genauer um zu sehen. Irgendwie schien er viel Misstrauischer zu sein, als der Andere. Carl schüttelte ein wenig traurig den Kopf. Wahrscheinlich ging es um die Beerdigung. Verdammt irgendwie musste man doch feststellen können was die da redeten. Sie fand einen kleinen Regler und drehte vorsichtig an ihm. "Nein Master McKenna wurde in den Kopf geschossen und zwei mal in die Brust. Er hat die OP nicht überlebt. Sein leichnahm wird noch her gerichtet," erklärte Carl gerade. "Es tut mir ausserordentlich leid Carl. Ist das Testament schon verlesen worden?" wollte der Kerl mit dem Telefon wissen. "Ja .. heute früh erst. Master McKenna war so freundlich mir alles zu hinterlassen." "Es mag ja ein unpassender Zeitpunkt sein darüber zu sprechen, zumal er ja auch noch nicht beerdigt wurde, doch würden sie es vielleicht in Erwägung ziehen, uns das Unternehmen zu verkaufen?" "Wo denken sie hin Sir. Master McKenna hat mir alles hinterlassen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich sie verkaufen möchte. Ich werde darüber nach denken und mich dann bei ihnen melden Sir." "Nun gut ... wie sie meinen Carl. Dann will ich sie nicht länger belästigen. Wann wird denn die Beerdigung sein?" wollte er wissen. "Master McKenna wird am Freitag beigesetzt. Bei der Trauerfeier können sie ihn ein letztes Mal sehen Sir." "Vielen Dank Carl. Ich werde sicher da sein. Nun muss ich aber los. Sie wissen ja ... Geschäfte." "Sehr wohl Sir. Darf ich sie noch zur Tür begleiten," meinte Carl in Butlermanier und brachte den Herrn zur Tür. Der andere kam ihnen nach udn verließ das Haus mit dem Ersten. Auf den Kameras konnte man deutlich erkennen, dass er zufrieden war. Sie stiegen gemeinsam in einen Wagen vor der Einfahrt ein und fuhren fort. Elena drehte den Regler wieder zu und kniete sich zu Cian. Hoffentlich würde er nun bald wieder erwachen.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 10:36 pm

    Ihn trennte nur noch eine Geheimtür zu seiner Rache und der Möglichkeit endlich seine Schwester wieder zu finden. Als er schritte hörte, doch bevor er sich umdrehen konnte, spürte er einen sengenden Schmerz in seinem Nacken und verlor augenblicklich das Bewusstsein.

    Als er wieder erwachte, saß Elena vor dem Bildschirm, es dauerte ein paar Sekunden, als er sich erinnerte und brennender Hass stieg seine Eingeweide hoch, wieder aller Schmerzen, die er hatte sprang er auf riss den Stuhl herum und Elena aus selbigem. Er hatte sie mit beiden Händen an den Schultern gepackt, und noch ehe sie etwas tun konnte, schlug er ihr ins Gesicht. Nicht jedoch auf ihre Nase, sondern mitten auf die Stirn. Dann brüllte er sie an: „VERDAMMT NOCH MAL! WAS SOLLTE DAS?!“
    Er riss sie mit sich auf den Boden und kniete über ihr. Immer wieder hob er ihre Schultern an und krachte sie zurück auf den Boden, wobei sie gleichfalls mit ihrem Kopf auf den harten Boden prallte. „WARUM HAST DU DAS GETAN?!“ Er beschimpfte sie aufs übelste und nachdem er seiner Wut freien Lauf gelassen hatte, ließ er von ihr ab, rollte sich zur Seite und saß neben ihr rum.
    Dieses Mal weinte er nicht still und leise, sondern erklärte dabei, was Elena gerade getan hatte. Er hatte die Chance gehabt seine Schwester zurückzubekommen und sie hatte es vermasselt.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 10:45 pm

    Sie hatte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit. Völlig benommen lag sie nun auf dem Boden und rührte sich nicht. Der Kopf dröhnte udn sie hatte alle Mühe seinem Schluchzen zu folgen. ihr war schlecht und sie hatte das Gefühl sich übergeben zu müssen. Ausserdem war ihr schwindelig. Sie versuchte sich so gut es ging zusammen zu reißen, was schlecht ging. Cian hatte es geschafft, ihr eine Gehirnerschütterung zu verpassen. Sie verdrehte die Augen als sie versuchte ihm zu folgen. Ihr Rücken schmerzte, die Schultern, trotzdem sie eigentlich trainiert war und ih Schädel drohte zu zerspringen. "Du bist ein Idiot," keuchte sie. "Das einzige ... was du damit erreicht hättest ... wäre deine Tarnung auffliegen zu lassen ... und deine Schwester ... in noch größere ... Gefahr zu bringen." keuchte sie. Oh verdammt konnte nicht mal jemand diese Zwerge aus ihrem Kopf entfernen, die wie wild auf ihrem Hirn herumhämmerten? Sie drehte sich zur Seite, wobei sie schmerzhaft aufstöhnte und übergab sich schließlich. Viel kam nicht heraus, denn sie hatte ja fast nichts gegessen, doch es war genug. Sie versuchte auf zu stehen, hielt sich den Kopf und torkelte zur Treppe, die sie fast wieder hinunter stürzte. Sie schaffte es bis nach oben, fand den Mechanismus um die Tür zu öffnen und torkelte durch das Haus, bis sie Carl fand. "Carl ... er sitzt unten ... auf dem Boden und weint ... Kümemrn sie sich bitte um ihn ... und ... es tut mir leid ... aber ich habe gebrochen." Sie torkelte weiter, um nach oben auf ihr Zimemr zu gelangen.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 11:08 pm

    Carl sah Elena verdutzt an und schüttelte dann seufzend den Kopf. Er ging nicht nach unten zu Cian, sondern fing Elena ein. Sie sah nicht gut aus, was hatte dieser Hitzkopf denn nun wieder gemacht. „Sind sie beiden denn nur damit beschäftigt, sich gegenseitig zu verletzen?“, fragte Carl und führte sie zu einem bequemen Sofa im Kaminzimmer. „Bleiben sie liegen, ich hole eine Decke und kaltes Wasser.“ Gesagt getan. Carl deckte Elena zu und legte ihr einen Kalten Lappen auf die Stirn. Außerdem legte er zwei Schmerztabletten auf den Tisch und dazu ein lauwarmes Glas Wasser.
    Anschließend ging er zu Cian runter, der nicht mehr weinte, sondern die Nachrichten betrachtete. Als Carl hinunter ging, um nach ihm zu sehen, sprach Cian ihn auch gleich an.
    „Carl, sie müssen die Firma verkaufen. Ich will damit nichts mehr zu tun haben.“ Carl schwieg und lauschte. Sicher würde Cian es ihm erklären. „Diese Schweine… Ich werde sie vernichten Carl und bevor ich sie töte, werde ich ihnen zeigen, dass ich noch am Leben bin. Sie haben sich den falschen Mann gewählt.“
    Einen so tiefen Hass, hatte Carl noch nie in Cians Stimme gehört. Er war besorgt, sagte aber nichts dazu stattdessen fragte er: „Soll ich dafür sorgen, dass sie ungestört sind?“
    „Wer würde schon einen Toten stören wollen?“
    Cian öffnete eine weitere Geheimtür, hinter dieser Tür sah es so aus, als sei es ein riesiges Labor… oder eine Werkstatt. Cian trat ein und schloss die Tür hinter sich. Obwohl er wie ein normaler verwöhnter junge wirkte, war Cian intelligent und kannte sich mit allerhand Technik aus. Er war Forscher und Erfinder zugleich. Das wusste nur niemand. Mit Ausnahme von Carl.
    Selbiger ging wieder nach oben und sah nach Elena. Er wollte überprüfen, was für Verletzungen sie hatte.
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 11:18 pm

    Elena ließ sich nur wiederwillig von Carl zu dem Sofa bringen. Er war so lieb und gütig, wie man sich einen Vater wünschen würde, oder einen Großvater. So ganz einordnen konnte sie es nicht. Sie tat, was Carl ihr sagte und blieb brav liegen. Die Tabletten und das Wasser nahm sie direkt ein. Als Carl zurück kam, begann sie zu erklären. "Er hätte fast die Tarnung auffliegen lassen. Einer der Männer muss was mit dem Verschwinden seienr Schwester zu tun gehabt haben. Ich musste ihn niederschlagen, sonst wäre er einfach so rein geplatzt und hätte Dummheiten gemacht. Als er wieder wach wurde ... ach egal. hauptsache es geht ihm gut. Er wird noch alles zu nichte machen mit seinem irrsinnigen Stolz. hat er denn nie gelernt nach zu denken, ehe er was tut?" Sie war da anders. Alles wurde vorher überdacht. Sie handelte nur impulsiv, wenn die Situation es verlangte. "Mein Kopf tut weh." Sie hatte eine dicke beule am Hinetrkopf. Am Rücken hatte sich ein riesiger blauer Fleck gebildet. gebrochen war nichts, dafür aber geprellt. Auch ihre Schultern taten ihr heftig weh. bei Cians übergriff war sie so überrascht gewesen, dass sie nicht einen Laut von sich gegeben hatte. Seine Wut war evrständlich. Er begriff nicht, was sie in diesem Moment für ihn getan hatte. Sie hatte versprochen bei ihm zu bleiben und ihm zu helfen. Ausserdem würde sie ihn immer aus solchen Situationen heraus helfen, doch jetzt brauchte sie ein wenig Ruhe, um sich wieder in den Griff zu kriegen. "Mir ist schlecht," erklärte sie. "Danke Carl. Sie sind ein großartiger Mann. Gut das er sie hat. Und danke ... das sie sich um mich kümmern." Sie drehte den Kopf zur Sofalehne. Niemand sollte ihre Tränen sehen, die nicht nur auf Grund der Schmerzen der verletzungen kamen, sondern auch durch Cian. Er tat ihr leid, aber sie hatte doch keine andere Wahl gehabt.
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    Cian

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 11:32 pm

    Carl setzte sich auf einen Stuhl neben dem Sofa. Es tat gut, zu hören, wie sie seine Arbeit und seine Taten schätzte. Er wusste jedoch, auch wenn Cian es niemals sagte, dass er derselben Ansicht war, wie Ellena und das war Carls Elysium. Er legte seine Hand auf Elenas Schulter und streichelte sie leicht.
    „Wissen sie, Cian ist in der Tat sehr impulsiv. Er ist schlau und wahrlich ein Genie, wenn es darum geht Dinge zu erfinden und zu Bauen. Er hat ein gutes Herz, auch wenn er es selten zeigt und schon gar nicht gerne zu gibt. Menschen mit einem guten Herz, können in seiner Welt nicht lange überleben.“
    Carl kannte Cian schon seit seiner Geburt. Wo andere Jungs, sich nach der Schule getroffen hatten, war er in einem goldenen Käfig gefangen gewesen, als die Jungs auf den Ball gegangen sind und das erste Mädchen geküsst haben, war Cian zuhause und musste in der Bibliothek ackern oder seinem Vater helfen.
    „Cian hatte immer nur seine Schwester gehabt. Sie ist 7 Jahre jünger als er und doch war sie seine beste Freundin. Sie war sein Ruhepol und seine Sonne. Als sein Vater gestorben war, hatte sich alles geändert. Cian musste die Firma leiten und Susanna blieb auf der Strecke. Und obwohl Cian sie immer noch genauso liebte, hatte er keine Zeit mehr für sie. Manchmal lernt man Dinge erst zu schätzen, wenn man sie verloren hat. Nachdem seine Schwester verschwunden war, hatte er sich darauf konzentriert sie wieder zu finden und überließ die Firma den raffgierigen Aasgeiern aus dem Aufsichtsrat. Und jetzt wo er weiß, dass alle unter einer Decke stecken und dass es der Rat war, der ihn tot sehen wollte…“
    Carl erhob sich und ging zur Tür. vorher kühlte er jedoch noch Elenas Stirn und rieb ihren Rücken mit einer Schmerzlindernden Salbe ein.
    „Wie hätten sie reagiert? Wie viel kann man ertragen, ehe man zerbricht? Es ist gut, dass sie bei ihm sind, Elena.“
    Damit ging er aus dem Zimmer und verschloss sie hinter sich, um Elena in Ruhe weinen zu lassen.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mo Apr 16, 2012 11:42 pm

    Elena hörte Carl zu. Es tat ihr unendlich leid. natürlich konnte Cian nicht anders handeln. Ihr cousin war ebenfalls wie ein Bruder für sie. Sie hatten sich sehr gern gehabt. Vor allem lenkte er sie imemr von dem Tod ihrer Eltern ab. Sie dachte über Cian nach, der nun vermutlich wieder seine eisige Maske auf hatte und jeden von sich schieben würde. Es täte ihm gut, hätte er etwas von Ramon. Sie weinte eine weile, bis sie schließlich in einen tiefen Schlaf fiel. Die Salbe hatte wunder gewirkt und ließ das Einschlafen endlich zu. Vielleicht könnte sie später mit Cian reden und ihm erklären, warum sie all das getan hatte. Sie hatte ihn nicht in das offene Messer laufen alssen können. Er wäre dieses Mal wirklich gestorben und das würde sie nun wohl kaum mehr verkraften, nachdem sie wusste, dass er eigentlich ein wirklich lieber Kerl war.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mo Apr 16, 2012 11:54 pm

    Cian hielt sich Tage lang in seiner Werkstatt auf und bastelte vor sich hin. Was er genau tat, sagte er keinem und er ließ auch niemanden hinein, Sein Essen und zu trinken, stellte Carl immer vor die Tür und ließ ihn in Ruhe. Die Beerdigung fand mit einer täuschend echt wirkenden Cian-Puppe statt und Carl verkaufte die Firma, für einen sehr niedrigen Preis an drei Leute aus dem Rat. Sie waren nun zu gleichen Teilen Inhaber der neuen Firma. Den Namen hatten sie jedoch behalten, da er ein ‚Symbol war. Die Menschen glaubten nun, dass alles mit rechten Dingen zuging. Die Polizei durfte Bücher einsehen und die Firma besichtigen, bis in den kleinsten Winkel. Der Name war reingewaschen. Das Vermögen von Cian und seine Anteile an der Firma gehörten Carl. Alle Welt berichtete über die großen Veränderungen und kaum jemand schien um den Tod von McKenna Jr. betrübt zu sein. Das Theater war perfekt.
    Eines frühen Nachmittages kam Cian die Treppe hoch. Er sah kaputt aus. Er war unrasiert und irgendwie grau im Gesicht. Wie ein Geist lief er durch das Haus und ging in sein Badezimmer. Dort duschte und rasierte er sich. Etwas lebendiger, trat er nun ins Esszimmer, wo Carl gerade damit beschäftigt war das Kaffee anzurichten. Vor Schreck, ließ er beinahe das Geschirr fallen.
    „Fertig?“
    Cian nickte und sah sich um. War Ellena noch da? Oder war sie gegangen, nachdem er sie verprügelt hatte? Er hoffte nicht. Er würde sich entschuldigen, wenn er sie je wieder sah, da er begriffen hatte, warum sie es getan hatte. Er setzte sich lustlos an den Tisch und ließ den Kopf auf seine Arme sinken. Er wirkte antriebslos.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Di Apr 17, 2012 12:05 am

    Elena hatte sich in den letzten Tagen von der Gehirnerschütterung und den sämtlichen prellungen erholt. Carl hatte sie mütterlich, oder doch eher väterlich umsorgt udn ihr jede noch so kleine Arbeit ab genommen. An diesem Morgen war sie aufgestanden, hatte sich geduscht und zog sich für ihre Verhältnisse recht normal an. Sie wollte sich gar nicht zu sehr an dieses Kleidertragen gewöhnen, obwohl es durchaus etwas hatte. Das Cian sich verkrochen hatte, wusste sie von Carl. Als sie so vor dem Spiegel stand, erkannte sie sich kaum mehr wieder in ihrem alten Outfit. Sie schmiss die Sachen zurück aufs Bett und kramte im Schrank umher. Sie war heute nicht darauf aus sport zu treiben oder irgendwen zu verzücken, aber was Cian ihr an Kleidern in den Schrank gesteckt hatte, war durchaus ok. Für heute sollte es ein weißes Kleid sein, welches einen zarten blauhauch hatte. Da es hier imemr recht warm war, hatte es nur Träger anstatt Ärmel. Als sie fertig war, kam sie die Treppe herunter. Sie hatte nicht vor ins Esszimmer zu gehen und tat es auch gar nicht erst, so das sie Cian übersah. Sie marschierte in die Küche, machte sich dort flux etwas zu essen und aß direkt hier. Sie wollte in die Stadt und ein kleines Dankeschön für karl kaufen, der stets so freundlich war und so lieb. Vielleicht würde sie Cian ja auch? ... Nein. Nachdem er davon überzeugt war, dass sie alles vermasselt hatte, würde er sicher nichts von ihr an nehmen. Als sie fertig war, verließ sie die Küche, ging erneut an dem esszimmer vorbei ohne hinein zu sehen und wollte sich auf den Weg machen.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Di Apr 17, 2012 12:12 am

    Carl stellte das Geschirr hin und hörte, wie Elena durch das Haus trappelte. Auch Cian horchte auf. Es konnte nur Elena sein, wen anders würde Carl nicht ins Haus lassen. Er schreckte hoch, doch sie lief vorbei, ohne ihn zu bemerken. irgendwie, fiel Cian ein Stein vom Herzen. Er hatte nicht geglaubt, dass Elena noch länger bleiben würde. Erneut lief sie vorbei, ohne im Esszimmervorbei zu schauen. Egal! Er sprang auf und Carl lächelte vergnügt. Der Stuhl, auf dem er gesessen hatte kippte um und machte Lärm.
    „Elena!“, rief Cian. „Elena!“ Er hastete aus dem Zimmer und traf sie in der Eingangshalle an. Sie war kurz davor die Tür zu öffnen, war aber in ihrer Bewegung erstarrt. Sie schien ihn gehört zu haben. „Elena. Ich… Es tut mir leid.“ Er sah schuldbewusst auf den Boden. „Ich wollte dich nicht verletzen. Meine Sicherung ist durchgebrannt. Ich…“ Er sah sie wieder an. „Verzeih mir.“
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Di Apr 17, 2012 12:23 am

    Zunächst sah sie ihn überrascht an, hörte ihm zu und lächelte schließlich. "Was soll ich dir denn verzeihen? Es ist nichts geschehen, was ich dir verzeihen müsste," meinte sie lächelnd. "Schön das du aus deinem Versteck wieder heraus gekommen bist. " auch sie war erleichtert. Sie musste ihm nun nichts mehr erklären. Er hatte es wohl endlich begriffen. "ich war ja selbst dafür verantwortlich. Ich dachte ... wenn ich dich küsse ... gerätst du so ausser Fassung, dass du alles andere vergisst. Als du darauf nicht reagiert hast ... musste ich dich nieder schlagen ... damit du nicht alles auffliegen lässt und uns alle in Gefahr bringst. Ich habe vollstes verständnis für dein Handeln. ich war überrascht, aber ich habe dir keinen Vorwurf gemacht und war dir nicht böse." Sie sah ihm in die Augen als sie ihmd as alles erklärte. Vielleicht begriff er nun endlich, dass sie ihn gern hatte und ihn schützen wollte. "Hast du schon etwas gegessen?" fragte sie ihn und hakte sich bei ihm ein. Sie wollte das alles nicht wieder aufwühlen. Statt dessen drängte sie ihn Richtung Esszimmer. "Carl ich glaube unser lieber Cian braucht ein gutes Frühstück. Würden sie es ihm bitte bringen? Und wie wäre es, wenn wir alle drei gemeinsam frühstücken? Sie arbeiten immer so viel. Es würde mich sehr freuen, würden sie mit uns zusammen frühstücken," erklärte sie schließlich, nachdem sie Cian auf seinen Platz begleitet hatte und ihren eigenen besetzt hatte. "Ausserdem gibt es da noch verschiedene Dinge zu klären. Wir sind hier nicht mehr lange sicher. Sie werden sicher noch einmal kontrolieren ob du wirklich tot bist. Wir sollten hier verschwinden." Mit der Firma hatte er abgeschlossen. Vielleicht sollten sie die Finger davon lassen udn einfach nur noch seine Schwester finden.

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