Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Akt 1 - Die Offenbarung

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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mi Jun 13, 2012 2:26 am

    na wie nett." Ach ... komm schon. Du höttest genau so gelacht, wenn du es gesehen hättest udn es mich oder Carl anstatt dich getroffen hätte," grinste Elena. Auch sie machte sich fertig für das Frühstück. Moira und Cale halfen Carl beim sauber machen, ehe auch sie hinunter kamen, um mit zu frühstücken. Alle zusammen saßen sie mal wieder am Tisch und ließen es sichs chmecken. Ein friedliches Bild einer glücklichen Familie. Alle Anderen gesellten sich anch udn nach dazu, wärend Elena schon wieder auf stand. Sie wollte noch ein wenig hinaus. Sie sahd en Pferden so gern zu, wenn sie au dem Stall gelassen wurden und voller freude üebr die Wiese tobten. susanna war noch nicht beim Frühstück erschienen, als Elena hinaus ging. Vielleicht schlief sie noch? Nun Elena brauchte auch mal ein bisschen Ruhe nach all dem Stress. Irgendwie fühlte sie sich heute nicht so gut. Das Erlebte kam allmälich hoch und sie woltle niemanden damit belasten. Sie erinenrte sich, wie sie Susanna fast umgebracht hatte und es tat ihr unendlich leid. Sie sah Cian vor sich, wie er durch das Gift so unsagbar agressiv geworden war ... ja Böse ... sie sah die Kinder auf der Koppel liegen, mit den verdrehten Gliedmaßen und gebrochenen Knochen und schließlich sah sie zu guter letzt die Bilder aus der Basi vor sich, ind er Cian so schrecklich zugerichtet war. Eigentlich hatte sie die Pferde beobachten wollen, doch nun kam das alles hoch.
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    Cian

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mi Jun 13, 2012 4:20 am

    Vermutlich hätte er wirklich auch gelacht, aber das hätte er niemals zugegeben. Man konnte deutlich sehen, dass er sich irgendeine Gemeinheit ausdachte. Diese Wiese verwarf und neue überlegte. Susanna war nicht da, aber Cian war sih sicher, dass es Rose ihm gesagt hätte, würde sie sich schlecht benehmen oder den finsteren Gedanken verfallen, die Howard ihr eingeflößt hatte.
    Das Frühstück verlief ohne weitere Vorkommnisse und Elena verabschiedete sich. Wohin sie ging, wusste Cian nicht und er wollte sich weiter darum kümmern Howard endlich das Handwerk zu legen. Je Länge er darüber nachdachte, desto mehr befiel ihn der Drang diesen Kerl auszulöschen. Er war in seinem Computerraum und entwarf Strategien und entwickelte Pläne. Vor sich sah er immer wieder die Bilder, die Howard ihm gezeigt hatte und dachte auch an die Taten. Er wolle sich nicht schon wieder ein schlechtes gewissen einreden, denn alles, was er getan hatte, geschah unter einer Art Zwang, dennoch machte es ihn sehr wütend, was er getan hatte und zwar auf Howard. Er erinnerte sich an die Schmerzen, die er ihm zugefügt hatte und er erinnerte sich sehr gut. Er legte seine Arbeit nieder und seufzte.
    "Papa?" Moira kam rein. "Darf ich dir helfen?"
    "Hierbei nicht, Spatz."
    "Warum nicht?" Sie sah ihn mit großen Augen an. "Wegen heute Morgen?"
    "Aber nein. Ich bin nicht böse. Es ist nur... So ein Erwachsenen-Ding.", sagte er und lächelte dünn. Moira umarmte ihren Vater und er sie. Sie spürte, dass etwas mit ihrem Vater nicht stimmte und sie verstand, dass es an diesem L.A. lag.
    "Hat dir L.A. weh getan, Papa?"
    Er sah sie ernst an und doch liebevoll. Die Frage hatte ihn überrascht und er wusste nicht genau was er Antworten sollte. Doch dann nahm er seine Tohter auf den Arm und sagt: "Du hat Recht. Das hat es. Sehr sogar."
    Er konnte heute nicht mehr arbeiten. Stattdessen ging er mit Moira nah draußen und setzte sich ins Gras. Es war ein herrlicher Tag und er fragte sich, wo Elena war, während Moira auf ihm herum kletterte. Irgendwann drängte sie ihn so lange mit ihm zu üben, dass er nach gab und mit ihr diverse Kampftechnicken zeigte und mit ihr probte.
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mi Jun 13, 2012 5:01 am

    Elena war mit ihren Gedanken gar nicht da. Sie sah alles vor sich. Die Kinderleichen waren das schlimmste. Wie kontne ein Mensch nur so grausam sein, ein so unschuldiges Wesen seinen Eltern,d ie es liebten und beschützten so gut sie konnten, fort zu reißen und sie zu willenlosen Bestien zu machen? Die Menschen waren grausam und Elena war sich dessen bewusst. Als sie so da stand, sah sie die Ranch vor Augen, die sie als Kind zum ersten Mal erblickte. Tante Rosalie hatte sie so lieb empfangen und auch Onkel Emilio war so lieb zu ihr gewesen. Sie sah noch wie Rosalie sie in die Arme schloß, sie tröstete, wenn sie weinte. Onkel Emilio hatte ihr das Reiten bei gebracht und ihr Cousin, Ramon, hatte mit ihr gern gespielt. Er war ihr wie ein bruder gewesen, bis ... Tränen liefen ihr über das gesicht. Sie wusste genau, dass sie die Verantwortung für den Tod der Kinder mit zu verantworten hatte. So schrecklich es klang. Sie wusste, sie hätten die Kinder nicht töten dürfen. Ihre eigenen Kinder hatten versucht sie zu schützen. Wie sehr nahe ihr das ging, konnte sich niemand vor stellen. Sie hatten sich vor ihre verletzte Mutter gestellt und hatten sie beschützt udn wäre Cale nicht gewesen, sie wären fort gewesen. Wenn Cian davon wüsste ... er würde sicher sehr stolz auf die beiden sein, ebenso wie Elena, doch er würde sich sicher eben so bittere Vorwürfe machen. Elena war an dem Punkt an gekommen, den sie erwartete hatte, jedoch gehofft hatte, ihn zu überspringen. Cian wusste vieles über sie, aber leider auch nicht alles. Zumindest glaubte sie das. Cale sah seine Mutter, wie sie da an der Koppel stand, ganz in Gedanken versunken und weinend. Er hatte seine Mama nur dann weinen sehen, wenn sie sich Sorgen machte, sich mit seinem Vater gestritten hatte oder wenn etwas schlimmes passiert war. Also rannte er sofort, Lyall hinter sich her laufen, zu seinem Vater. "Papa, Papa. Mama weint," rief er ihm von weitem zu.
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    Cian

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mi Jun 13, 2012 5:59 am

    Cian trainierte gerade mit Moira und sie schlug ihm voll ins Gesicht. Er war abgelenkt gewesen, weil Cale gerufen hatte. Einige Male zuvor, hatte er Moira dazu angestachelt, dass sie doch bitte ordentlich zuschlagen sollte. Der Schlag verletzte ihn nicht, aber er konnte den Druck, von seinen Zähnen an der Unterlippe deutlich spüren. Cale rief ihm zu, warum er so aufgeregt war und Cian sagte Moira, sie solle sich gedulden. Er würde gleich wieder da sein. Trotzig setzte sie sich auf den Boden und schien demonstrative beleidigt.
    Cian ging langsam auf Elena zu, nachdem er um die halbe Burg gelaufen war und sah, dass sie weinte. Er wusste nicht genau warum, konnte es sich aber denken und nahm sie ohne Vorwarnung in die Arme. Er hielt sie fest und setzte sich mit ihr auf eine Bank. Er streichelte sie und hielt sie einfach nur fest. Sie würde es ihm erzählen, wenn sie wollte und er würde es ertragen. Er würde ihr Rückendeckung geben und alles, was sie loswerden wollte einstecken. Er hatte ihr so viel zu verdanken und da konnte man als Gegenleistung doch verlangen einfach mal all ihre Gedanken anzuhören. Nicht wahr?
    „Ich bin immer für dich da, Elnea. Und egal was es ist, du kannst es mir sagen. Du kannst mir alles sagen, was du willst. Ich mache mir nicht mal mehr Schuldgefühle. Versprochen.“
    Er wiegte sie hin und her und streichelte ihren Kopf, während sie an seiner Brust weinte. Er ging davon aus, dass sie es ihm erzählen würde, was sie bedrückte. Wie oft hatte sie das wohl schon gemacht, ohne, dass er davon Wind bekommen hatte? Wie oft hatte sie schon alleine irgendwo gesessen und geweint? Er konnte den Gedanken nur schwer ertragen, dass Elena unglücklich sein würde. Aber er konnte alles ertragen, was sie ihm nun erzählen würde. Alles! Jetzt hätte er es vermutlich sogar ertragen, wenn sie ihm das mit dem getöteten Baby erzählt hätte. Es wäre schlimm gewesen, aber er hätte es ertragen.
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mi Jun 13, 2012 6:36 am

    Es tat so gut in die Arme genommen zu werden. Sie wusste, ees war Cian und sie war ihm unendlich Dankbar. Um die Eigenschaft, sich die Seele vom Leib zu reden, beneidete sie ihn wirklich. Sie war es gewohnt sich zurück zu ziehen, um Andere nicht auch noch zu belasten. Sacht führte Cian sie zur Bank, wo sie sich an seine Brust lehnen konnte und sich ausweinen. Es lag ihr viel auf der Seele. Sie hörte seine Worte udn nickte. Wo sollte sie denn Anfangen? Er hatte es geschafft sich zu befreien, aber sie? Sie war da ganz anders. "Alles ... alles ist so schrecklich. Cale udn Moira ... wir hätten sie fast verloren ... sie haben versucht mich zu beschützen udn haben es geschaft. Die Kinder haben mich gerettet. ... Die Kinderleichen Cian .. es war so schrecklich ... das in LA ... wie sie dich gefoltert," sie schluchzte laut. Das war etwas, was sie eben so wenig ertragen kontne, wie die Tatsache, ihre Kidner fast für immer verloren zu haben. "Noch mehr Verluste ... ertrage ich nicht," hauchte sie unter Tränen. "Meine Tante .. mein Onkel ... mein Cousin .. Ramon ... Alle sidn tot. Meine Eltern. ... Bis du kamst ... war ich allein." Das war der Grund, warum sie so sehr an dem alten Camaro gehangen hatte, der noch irgendwo in LA stand und den sie nie wieder fahren könnte. Die Ranch ... oder das Gelände auf dem sie war, gehörte ihr. Die Pferde die dort gestanden hatten ... waren mit dem Haus und ihren bewohnern Verbrannt. "Es war so furchtbar .. wie die Tiere geschrien haben. Und ... wie es nach verbranntem Fleisch gerochen hat." Alles was sie all die Jahre geschluckt hatte, brach nun heraus. Sonderbarer Weise sprach sie nicht über das tote Baby oder die Vergewaltigung. Das war abgehakt. Das Schlimmste für sie, war die Tatsache, ihre Familie erneut zu verlieren. "Ich war draußen ... um im Mondschein noch ein wenig auf der Koppel zu liegen ... und die Sterne an zu sehen. ... Als ich den geruch von brennendem Heu und Stroh war nahm ... war es schon zu spät." Sie weinte bitterlich. Ein Heulkrampf bahnte sich an und sie war so froh, dass Cian da war, um sie zu trösten. "Petschudo ... er war mein Fohlen ... ich kann ihn immernoch schreien hören," weinte sie. "Ich konnte ihn nicht heraus holen ... das Feuer war zu stark ... Und als ich wach wurde ... war ich im Krankenhaus." Das alles waren Dinge, die Cian auch mit noch so guten Detektiven nicht hatte wissen können, enn es war nie in die Akten eigetragen worden. Nicht mal Elena wusste, dass es darüber keine Aufzeichnungen gab. Man hatte es ihr nie gesagt. Alles war getürkt gewesen,d enn wer sonst als jemand, der das Land wollte um dort eine versteckte Einrichtung zu erbauen, könnte soetwas machen? "Deshalb ... bin ich zur Polizei gegangen ... Wegen meiner Eltern ... und meiner restlichen Familie ... Sie alle sind tot und ich ... ich bin schuld." Sie gab sich dei Schuld, weil sie niemanden hatte retten können.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mi Jun 13, 2012 6:54 am

    Cian hörte sich an, was Elena sagte und streichelte sie behutsam. Er wusste, wie es war, wenn man sich befreite, wenn man endlich mal raus ließ, was einen beschäftigte. Er hatte vollstes Verständnis darüber und nicht mal er hatte gewusst, was in jener Nacht vorgefallen war, als die Range abbrannte. Seine Detektive waren offenbar nicht gründlich genug gewesen. Er wusste von dem Tod ihrer Eltern, aber dem ihrer Großeltern? Nun das war ihm neu.
    „Du hast keine Schuld. Das ist absoluter Blödsinn. Genau wie du keine Schuld daran hattest, dass ich mir die Schuld geben musste, als ich…“ er sprach es lieber nicht noch einmal aus. „Elena, du bist die Unschuld in Person. Es macht dich traurig, dass Dinge passieren, aber nur, weil du nicht sofort zur Stelle warst, hast du keine Schuld an allem, was auf der Welt geschieht. Das darfst du nicht denken, Liebste. Das ist eine Lüge.“
    Cian wiegte sie weiter. Es machte ihn irgendwie wütend, dass sich Elena immer an allem die Schuld gab. Aber er wiegte sie immer und immer weiter, bis sie aufhören würde zu weinen. Er würde sie noch bis in die Nacht hinein wiegen, wenn es sein musste.
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Mi Jun 13, 2012 8:55 am

    Es war schwer zu glauben, dass sie nicht schuld daran war. sacht wog er sie hin und her, erklärte ihr, dass sie keine Schuld hatte. Sie ließ sich trösten, war so froh, ihren Cian zu haben. Sie presste ihre Gesicht gegen seine Brust udn bekam sich langsam wieder ein. Irgendwann wischte sie ihre Tränen weg. Damals wurde sie für die Polizeiakademi frei gestellt, bekam sogar ein volles Stipendium, wie sie Cian erzählte, doch das waren Dinge, die er wisen könnte, die er über seine Detektive herau bekommen haben könnte. "Ich bin so froh ... das wir zueinander gefunden haben," flüsterte sie leise. Sie war wirklich glücklich, denn ohne ihn wäre sie noch immer in ihrem Strandhaus allein udn hätte niemanden an sich ehran gelassen. Durch Cian wusste sie endlich, was Liebe ist. Sie war Bedingungslos in ihn verliebt, wie am ersten Tag und es würde sich hoffentlich nie ändern. Die Kinder, Cale und Moira, kamen angeschlichen. Hatten sie eetwa alles mit an gehört? Hoffentlich nicht. Aber sie sollten ruhig wissen, wie stolz ihre Mutter auf sie beide war. Cale ließ ein wenig Wasser aus einer Vogeltränke, die in der Nähe stand, in Form einer Rose gefrieren und reichte sie seiner Mutter. "Hier Mama. Die ist für dich, damit du nicht mehr trautig bist." Es war wirklich rührend. "Aber sie wird tauen und zerfließen, genau wie deine Sorgen, wenn wir alle zusammen sind." Elena musste lächeln, nahm ihren Sohn in die Arme und zog auch Moira an sich heran. "Ich liebe euch alle so sehr," erklärte sie und küste die Kidner auf die Stirn. Cian jedoch bekam einen zärtlichen Kuss.
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    Cian

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Mi Jun 13, 2012 11:16 pm

    Cian war stolz auf seine beiden Sprösslinge und lächelte sanft, als die beiden ihre Mutter umarmten und beteuerten, wie lieb sie sie haben würden. Elena umarmte die zwei und Cian gleich mit und die Welt schien wieder etwas besser zu sein. „Wir werden alle immer aufeinander aufpassen.“, sagte Moira, die nichts Besonderes darin sah, ihre Mutter geschützt zu haben. Schließlich schützen ihre Eltern sie auch immer.
    Cale und Moira wuchsen in einer Welt auf, wo es fast normal war, ständig angegriffen zu werden. Sie kannten das bereits und vermissten den Frieden nicht, den sie kaum kennen gelernt hatten. Nun, das war nicht ganz richtig. Immerhin hatten sie fünf Jahre lang Frieden gehabt, doch obwohl ihnen niemand etwas angetan hatte, wussten sie doch sehr wohl, welche Gefahren lauerten. Gerade weil sie anders waren, als andere Kinder.
    „Wollen wir weiter trainieren?“, fragte Moira ihren Vater, der leise auflachte. „Wollen wir?“ Cian schüttelte lächelnd den Kopf und gab Elena einen zärtlichen Kuss, während er sich erhob. „Sie hört ja doch nicht auf zu fragen.“, flüsterte er und ging mit ihr ein paar Meter fort. Die beiden lieferten sich einen Schlagabtausch, der sich gewaschen hatte, aber Cian war Moira ohne Zweifel eindeutig überlegen. Sie konnte weder gegen seine Kraft, noch gegen seine Technik und schon gar nicht gegen seine Schnelligkeit ankommen. Irgendwie machte sie das sauer und es dauerte nicht lange, dass es einen Lichtblitz gab und Cian davongeschleudert wurde.
    „Papa!“
    Cian schlitterte über den Boden und kam erst nach fünf oder sechs Metern zum Liegen. Das Gras war nass und hatte somit für eine ordentliche Rutschpartie gesorgt. Ächzend richtete sich Cian auf und schüttelte benommen den Kopf. Er sah Moira fragend und gleichzeitig verwirrt an. Nicht mal Snow hatte ihn so davon katapultieren können. Aber abgesehen von der verbrannten Stelle auf seinem Bauch hatte er sich nichts getan.
    „Das… das war… beeindruckend.“, gab er zu und stand mühsam auf. Ein wenig wackelig fühlte er sich schon und taumelte leicht zurück zu seiner Tochter die ihn immer noch entsetzt anstarrte. „Mach nicht so ein Gesicht! Es ist nichts passiert.“
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Do Jun 14, 2012 12:17 am

    Eine wirklich glückliche Familie. Es hatte wirklich gut getan, Cian alles zu erzählen. Die Kinder waren so lieb und auch Cian war ein Traummann. Sie musste lachen, als Moira so nervte udn ließ die beiden ziehen, während sie sich Cale auf den Schoß zog. "Das ist so lieb von euch. Ich bin so froh, dass wir uns haben," erklärte sie leise und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Cale war viel ruhiger als Moira, doch ihr kleines Schmuseszenario wurde unterbrochen, als Cian plötzlich über die Wiese flog. Cale und Elena sprangen auf und rannten zu ihm. "Das war mehr als beeindruckend," stellte Elena erstaunt fest, nachdem sie sah,d ass es Cian gut ging. Cale übte ebenfalls regelmäßig, doch für ihn benutzte Elena einen Trainingsraum, in dem zunächst nur Geleartige Puppen aufgestellt waren. Sie hatte diese natürlich nicht ganz Legal bekommen, doch sie brauchte sie, damit ihr Sohn trainieren konnte. Layall kam ebenfalls angerannt und leckte Cians Hand. "Moira mein Schatz .. du wirst mal eine hervoragende Kämpferin, aber denke daran, dass kämpfen nicht alles ist," ermahnte Elena sie. "Es gibt auch noch andere Dinge." Cale hatte das ohnehins chon verinnerlicht. Sein Temperament war sehr gezügelt, im Gegensatz zu Moira. Sacht legte er seine Hand auf den bauch seinens Vaters und kühlte vorsichtig die schwarze Stelle. Er hatte mehr Feingefühl als Moira.
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    Cian

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Do Jun 14, 2012 5:43 am

    Cian empfand den kühlen Balsam von Cale auf seiner haut als angenehm und bedankte sich bei seinem Sohn. Moira schaute ihn immer noch total entgeistert an und betrachtete die verbrannte Stelle, auf Cians – zugegebener Maßen – Adonis gleichem Bauch. Die Stelle an sich war nicht groß. Sie hatte vielleicht eine Fläche von einem Quadratzentimeter, aber um Cians Haut zu verletzten brauchte es, wie alle wussten, schon ganz schön viel Power.
    „Ich weiß Mama. Ich interessiere mich doch auch für Computer und Wissenschaft.“, sagte sie, sich langsam aus ihrer Starre lösend.
    „Du musst lernen, das zu kontrollieren, Moira. Vor allem, solltest du nur mit mir, oder Snow trainieren.“ Sie nickte schuldbewusst und blickte zu Cale, der ihren Papa den Schmerz genommen hatte, sofern er überhaupt Schmerzen hatte. Es sah nämlich nicht so aus. Irgendwie war ihr die Lust vergangen, aber Cian forderte sie auf, weiter zu machen. Zeigte ihr neue Techniken und legte den Zweikampf vorerst auf Eis. Er wollte nicht noch mal so eine gewischt bekommen. In den Pausen neckte er Elena indem er versuchte sie zu kitzeln und alberte mit Cale und Moira rum. Es war wirklich ein herrlicher Tag.
    Später kämpften die beiden wieder gegeneinander und Moira riss sich zusammen, nicht gleich wieder wütend zu werden. Irgendwann schaffte sie es hinter Cian zu kommen, um ihm einen Schlag zu geben, den er unmöglich aufhalten konnte, aber sie flog ein paar Meter zurück, als Cian einfach seine Schwingen breitete und sie damit wegschleuderte. Sie rappelte sich wieder hoch und Cian grinste sie an.
    „Das war unfair!“, rief sie empört.
    „Ja.“
    Auf diese offenkundige Art sie zu bestätigen, war sie nicht vorbereitet und konnte darauf nichts sagen. Wieder griff sie an, doch Cian flog einfach in die Höhe und blieb da.
    „Komm runter du Feigling!“, schrie sie ihn an und Cian lachte sie teilweise aus und teilweise freute er sich über die niedliche Art, ihn anzuschreien.
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Do Jun 14, 2012 7:51 am

    Schnell waren alle Sorgen vergessen udn sie konnte wieder ausgelassen mit toben. Moira machte wunderbare Fortschritte. Es war Großartig ihr zu zu sehen und Cian trainiertte wirklich gut mit ihr. Schließlich würde Cale früher oder später auch gegen jemanden Lebendigen antreten müssen, denn auf unbbewegliche Ziele zu schießen war einfach, doch Lebende Ziele, gegen die man sich verteidigen musste, waren schwerer. Schließlich udn letzten Endes, würde Cale früher oder später wohl gegen den einen oder anderen Antreten müssen, es sei denn, seine Eltern würden es schaffen, Howard irgendwie auf zu halten. Elena hatte eigentlich vor gehabt, selbst mit Cale zu trainieren, doch das Risiko im Flug getroffen zu werden, war zu hoch. Wenn er ihr den Flügel einfrieren würde und sie stürzte, würde sie ihn vielleicht gänzlich verlieren, abgesehen von den anderen Verletzungen. Immerhin war Cale in der Lage, die Feuchtigkeit in der Luft zu Bündeln und zu vereisen. Wo imemr er Flüssigkeit herziehen konnte, er kontne einfach alles damit anfangen. Er kontne selbst einen Blizzard herauf beschwören oder es zu Weihnachten schneien lassen, wenn der Schnee nicht von selbst kam. Er hatte die Fähigkeit, selbst die wärmste Wüste in eine Eiswüste zu verwandeln, wenn er es denn wirklich wollte, doch das würde Elena ihm nicht auf die Nase binden. Seine Gabe war wirklich mächtig und tödlich, dochj auch Moira würde früher oder später Snow in den Schatten stellen, denn sie beherrschte die Elektrizität. Eben so Tödlich udn Mächtig wie Cals Gabe. Blieb allen nur zu hoffen, dass die Kidner sich niemals auf die falsche Seite wechseln würden. Allein deshalb sagte Elena ihnen immer wieder, dass eghal was passieren würde udn egal wo sie jemals sein würden, sie ihre Kidner immer lieben würden und sie nie vergessen oder im Stich lassen würden, denn genau das sind die Dinge, die jemand wie Howard nutzen würde, um den Kindern das Gegenteil weiß zu machen.
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    Cian

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Do Jun 14, 2012 9:27 pm

    Cian kreiste oben am Himmel und Moira starrte hinauf. Natürlich war es unfair, aber Cian wollte nicht nur mit ihr üben, wie sie kämpft, sondern auch, wie sie ihre Wut im Zaum hält. Zorn machte nämlich unvorsichtig und man neigte dazu Dinge zu tun, die man später bereute. Da sprach er aus eigener Erfahrung. Er wollte irgendwie Moiras Talent zügeln.
    „Jetzt komm da runter!“, schrie sie ihm mit roten Bäckchen entgegen.
    „Komm du doch hoch.“, antwortete er ihr sarkastisch. Natürlich wusste er, dass sie nicht fliegen konnte. Sie wollte unbedingt gegen ihn weiter kämpfen und Cian fragte sich langsam, warum sie so versessen darauf war. Nun ja, jedem das seine und wenn das ihr Hobby war, hätte er sicherlich nichts dagegen.
    „Ich kann aber nicht fliegen!“
    Cian lachte und kreiste wie ein Adler am Himmel mit einem Mal, fühlte er sich leicht benommen und im selben Moment fühlte er schon, wie er abstürzte und auf dem Boden einschlug. Er war höchstens fünf Meter gefallen und hatte sich überhaupt nichts getan. Immer noch fühlte er sich irgendwie, als würde er halb schlafen und schon hatte Moira ihn in einem Haltegriff, aus dem Er sich nur hätte befreien können, wenn er ihr weh getan hätte. Und nichts lag ihm ferner. Triumphierend sah sie auf ihn herab und konnte bereits das selbe Haifischgrinsen, wie er. Er musste sich eingestehen, dass es wirklich eine arrogante Art zu lächeln war.
    „Wie hast du…?“, fragte er und die Frage löste sich in Luft auf, als Liam neben ihm erschien. Er hatte ihn betäubt? Missmutig sah er zu ihm hinauf und er blickte belustigt herab.
    „Cian, wir müssen uns unterhalten. Seit deiner Abwesenheit, wartet Amerika und Deutschland auf Anweisungen.“
    „Ich bin beschäftigt.“
    „Es duldet keinen Aufschub.“
    „Ich mein… Ich würd ja wirklich gerne, aber… Du siehst…. Ich komm hier nicht weg.“ Und das war keine Ausrede, sondern die Wahrheit. Er lächelte leicht verlegen und Moira ließ ihn schließlich los.
    „Ich gönn mir jetzt eine Limonade und das nächste mal, wenn du einfach davon schwirrst, hol ich dich da persönlich runter.“, sagte Moira spitzzüngig und machte auf dem Absatz kehrt.
    „Ne richtige kleine Diva.“, stellte Liam fest und schon durchzuckte ihn ein silbriges Licht, was jedoch allenfalls als Kribbeln gelten konnte. Cian lachte ihn aus und bekam in dem Moment eine gewischt, als Liam ihn in die Seite stieß. Fassungslos, sahen sie der Göre nach und standen da, wie hingestellt und vergessen.
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Do Jun 14, 2012 11:43 pm

    Elena sah Cian zu, wärend Cale mit Lyall spielte. Moira war wirklich wütend und schien gleich den nächsten Blitz abfeuern zu wollen. Statt dessen aber, fiel Cian plötzlich herunter. Elena sprang direkt auf doch sah sie schnell, dass es Cian gut ging und Liam neben ihm auftauchte. Moira schien zufrieden, ala sie ihren Vater so im Griff hatte, doch dann ließ sie ihn endlich los und verpasste beiden noch einen kleinen Schlag. Elena konnte nicht anders al lachen. Cians Gesicht war zum Schießen. Sie lachte und konnte sich kaum noch halten. Es war ja nicht nr er Schlag, sondern auch Moiras Worte. Das Kind kam ganz nach dem Papa. Sie fragte sich, woher Cale seine ruhige Art her hatte, denn sie selbst war normal eher Temperamentvoll, was sich in den Jahren, seit der Verwandlung tatsächlich gelegt hatte. Einzig war sie hartnäckig geblieben und wollte nicht aufgeben, wenn etwas geschah. "Corazon Liam hat recht. Du musst dich endlich darum kümmern. Wie solld as ganze funktiponieren, wenn der Chef nicht hilft?" Sie selbst war alles andere als begeistert, aber es musste ja sein. Sie hätte den Tag auch lieber mit ihm und den KIndern verbracht. Nun würde sie sich halt allein die Zeit vertreiben müssen. Sie schnappte sich die Kinder und ging mit ihnen einmal mehr hinunter zum Strand um zu sehen, was sie hier noch finden könnten. Vielleicht konnten sie heir ein wenig Spaß haben oder Muscheln suchen. Es gabschließlich immer etwas am Strand zu sehen.
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    Cian

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Fr Jun 15, 2012 1:48 am

    "Jawohl Chef!", sagte Cian leise und stand stramm, als Elena die Kinder einsammelte und mit ihnen davon ging. Cian seufzte und sah irgendwie unglücklich aus. Seine Lippen formten einen Strich und dann meinte er: "Liam. Well mir die Verbindung her."
    "Wie jetzt schon? Willst du die nicht erst was überlegen?"
    "Was glaubst du wie langsam dieses Ding arbeitet?", fragte er ihn und zeigte auf seinen Kopf. Liam nickte und lief zusammen mit Cian rein. Der zig sich jedoch noch schnell etwas anderes an, um wenigstens ein bisschen anständig auszusehen. Nun, in Wirklichkeit sah er fabelhaft aus. Der Anzug verlieh ihm noch mehr Autorität, aber das Violette Hemd, dass oben am Hals geöffnet war gab ihm eine Lässigkeit, die absolut himmlisch war.
    "Alles bereit?", fragte er. Sam und Victoria saßen auch mit da und Rose kam gerade dazu. Betretenes Schweigen und schwarze Bildschirme. Cian setzte sich an die Stirnseite. "Liam kam rein und sagte: "Leute! Sie sind beim Mittag! Die Verbindung muss stehen bevor..." Er unterbrach sich selbst und blickte Cian an, als sei der ein Geist.
    "Bevor was, hm?" Cian blickte ihm finster entgegen. "Willst du mir sagen, dass du mich von meiner Familie weggeholt hast, nur um mir jetzt mitzuteilen, dass du die, um die es hier geht nicht auf den Monitor bekommst?"
    Liam schluckte und all erschraken, als Cian mit der Flächen Hand auf den Tisch schlug. "Inakzeptabel!"
    "Aber es ist doch nicht meine Schuld..."
    "Na dann ist es wohl meine?" Er rieb sich die Schläfen und plötzlich ging wenigstens Amerika an. Snow blickte ihm entgegen. Der Hintergrund zeigte ganz klar eine leich keckerte Basis. Sie kaute noch und sah Cian schuldbewusst an. Wenn Cian doch sonst so ein lieber Kerl war. Bei Geschäften kannte er keine Gnade. Dennoch hörte er sich Snows Bericht an und erteilte ihr Befehle, die besagten, dass der Vorrang im Wiederaufbau lag und im Anwerben neuer Mitglieder. Alle sollten Howard fürs erste in Ruhe lassen. Dennoch müssten die Kindesentführungen gestoppt werden. Er sendete einige Einheiten von seiner Basis als Verstärkung. Als Deutshland endlich den Monitor anwarf, empfing Paul einen tötlichen Blick und Cian beendete seine Ausführungen Snow gegenüber, die sofort Befehle erteilte.
    Selbige erteilte er Paul auch, nicht jedoch bevor er ihm eine Standpauke erteilt hatte. Unzufrieden saß er eine Weile noch mit den anderen da und diskutierte über Maßnahmen, Ideen und Vorschläge. Sie hatten ja Recht. Es müsste endlich was getan werden! Als es schon nach Acht Uhr war, verabschiedeten sich die anderen und Cian saß alleine in dem Büro. Müde und erledigt saß er über den Aufzeichnungen und sortierte die Gedanken und Ideen in eine anständige Form. Er entwarf Strategien und entwickelte Pläne, die er auf seinem Laptop sicherte und mehrfach kopierte. Er drückte sie aus und erstellte Bögen, die ungefähr 30 Seiten umfassten. Diese heftete er sorgsam in verschiedene Ordner und erteilte sie auf den Plätzen seines Führunsstabes. Snow und Paul sendete er jeweils ein Exemplar per e-mail, die so oft verschlüsselt war, dass ein Zugriff darauf fast unmöglich war.
    Total erledigt saß er nun da und ging alles noch mal durch. Das vierte Mal. Es war mittlerweile schon nach halb eins.
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Fr Jun 15, 2012 2:14 am

    Elena hatte mit den Kindern sogar Fossilien gefuunden. Nichts besonderes, aber imemrhin schöne kleine Steine mit versteinerten Nautilusen und Uhrzeitkrebsen. Sie waren sehr gut erhalten udn für die Kinder war es ein Spaß sie sich mit zu nehmen. Später brachte Elena die Kinder ins Bett, die sichtlich erschöpft und müde waren. Elena selbst machte sich noch auf den Weg zu Jonathans kleiner Praxis, die gegenüber Mirindas lag. Mit ihm hatte sie noch zu sprechen, wegend er Tiere. Gerade aber wegen Lyall. Es gab kein Tier an dem Cale mehr hing, als an Lyall. Jonathan war der Tiermediziner hier und kümmerte sich um alles, was die Tiere hier anging. Seine Kraft war unetr anderem ein Röntgenblick, der ihm erlaubte, den Körper des Gegenübers so zu sehen, als wanderte er durch ihn hindurch. Ausserdem kontne er durch feste Materie greifen, was fü Gegenstände in seinen Händen eben so galt, jedoch nur so lange er sie hielt. Lyall war geimpft und entwurmt worden. Was Jonathan jedoch genau so wenig ahnte, wie Elena, war das Jessica, die hier immer geholfen hatte, im Auftrag Howards, die Impfe für den Wolf mit dem Serum prepariert hatte, um später fest zu stellen, wie sichd as Zeug auf ein Tier aus wirken würde. Nachd em sie das gespräch mit Jonathan beendet hatte, ging Elena in die Küche, um sich einen tee zu holen. Cian war lange im Büro ... zu lange. Es war bereits halb eins udn Cian machte noch immer keine Anstallten das Büro zu verlassen. Elena betratd as Büro leise, legte ihre Arme von hinten um Cian und küsste ihn zärtlich am Hals. "Glaubst du nicht, es war für heute erst einmal genug?" fragte sie ihn sanft und küsste ihn erneut.
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    Cian

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Fr Jun 15, 2012 3:24 am

    Cian hörte Elena nicht einmal. Er dachte gerade über ein Problem nach, was er bosheit vernachlässigt, beziehungsweise ganz außer Acht gelassen hatte und erschrak sich heftig, als sie plötzlich da war. Was man ihm jedoch nur durch ein leichtes Zucken ansah. Elena wollte ihn von seiner Arbeit weg holen, aber er war ja noch nicht fertig.
    "Was? Es ist doch erst..." Er schaute auf die Uhr. "HALB EINS?!" ratlos blickte er sich um und sah dann hin zu Elena. Er hatte versäumt, den Kindern gute Nacht zu sagen. Nun ja, sie würden auch die nächsten Nächte noch ins Bett gehen können nicht wahr? "Ich will das noch fertig machen. Ich muss es morgen präsentieren. Es wird die anderen umhauen, Elena. Es wird das ganze revolutionieren!" Nun, das behauptete er von jeder seiner Ideen. Was das ganze an Glaubwürdigkeit verlieren ließ. Er ließ den Blick zurück auf seine Aufzeichnungen wandern. Es handelte sich um einen Schlahtplan. Sie hatten weniger Personen zur Verfügung, daher müsste die Strategie einwandfrei passen. Wenn ein Loch entstehen würde, wäre es das Ende der Basis und damit auch das ihrer Bewohner. Wieder müsste sich Cian mit Krieg, Mord und Totschlag herum plagen. Aber scheinbar schien es ihm ja Spaß zu machen. Er a hütete schon gar nich mehr auf Elena.
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Fr Jun 15, 2012 3:39 am

    Es würde mal wieder alles revolutionieren. Manchmal ... wenn Cian sich in seiner Arbeit verkroch, fragte sie sich, ob sie überhaupt noch für Cian existent war. Sie liß von ihm ab udn ging zu Bett. Er würde schon nach kommen ... oder wahlweise hier einschlafen. Es war nicht unwichtig, was Cian da machte, doch meist war es eben so, dass er sich so sehr hinein stürzte, dass er für nichts anderes mehr Augen und Ohren hatte. Was aber würden sie alle tun, wenn es solche wie ihn nicht gäbe? Elena war Ratlos, denn sie wusste nicht, wie sie noch helfen konnte. Sie war irgendwie ... nutzlos. Die Frau die sie am Strand gefunden hatten, hatte überlebt. Sie hatte wertvolle Hinweise liefern können, auf das Schiff und die Basis hier in Irland. Diese sollten sie vielleicht zuerst zerschmettern. Elena lag wach im Bett. Es war ungewohnt, nicht neben ihrem Mann ein zu schlafen oder nicht noch ein paar schöne Stunden mit ihm zu haben. Er fehlte und sie spürte, wie schrecklich es wäre, würde ihm etwas passieren.

    Howard schäumte vor Wut. Sein bester Trumpf war ihm aus der Hand genommen worden udn sein Sohn ... tja der war auf der Krankenstation. Brian hatte den Schlag gegen die Wand nur schwer verletzt überlebt. Er musste nun, ob er woltle oder nicht .. den anderen Trumpf ausspielen. Wie lange er sein kleines Spielchen schon trieb, wusste niemand ausser er selbst. Er drückte auf einen der Knöpfe und sprach in das Mikrophon. "Bringt mir den Harpyienmann." Wenn er Cian nicht klein kriegen konnte, indem er ihm seinen Schwester nahm ... dann eben indem er ihm seine Frau nahm, an der er offensichtlich mehr hing, als an allem anderen.


    Zuletzt von Elena am Fr Jun 15, 2012 4:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Cian

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Fr Jun 15, 2012 3:59 am

    Cian war tatsächlich eingeschlafen und zwar auf seinen Unterlagen. Er träumte etwas furchtbares und wachte vor Schreck auf, wobei er so mit dem Knie gegen die Tischplatte schlug, dass dieser direkt zerbrach.
    "Schwiße!" fluchte er leiser als erwartet und lauter als gewollt und sammelte seine Unterlagen ein. Er sah auf die Uhr und stellte fest, dass es schon fast sechs Uhr war. Toll! Na dann lohnte es sich auch nicht mehr noch ins Bett zu gehen. Er stellte mit letzten Ausbesserungen noch mal zwei Seiten des Manuskriptes um und heftete sie ordnungsgemäß in die Mappen. Dann rief er Carl an.
    "Ja?"
    "Carl? Ich brauche..."
    "Cian, es ist noch nicht mal sechs! Schlaf weiter!" piep, piep, piep.
    Na also! Das war ja wohl die Höhe! Noch nie! Noch nie hatte Carl ihn so behandelt! Er war unendlich sauer und wartete allein im Büro auf die Ankunft seines Stabes! Das Elena am Abend zuvor nicht da Ei gewesen war, war nur, weil sie wohl mal mit den Kindern zusammen sein wollte. Normalerweise brauchte er sie an seiner Seite. Vielleicht würde sie ja heute kommen. Allerdings war der Chef sehr schlecht gelaunt. Meistens traf es denn den Armen Liam oder Sam. Manchmal aber auch alle zusammen. Mit den Fingern auf dem Tiech klopfend wartete er ungeduldig. Hoffentlich würde einer dran denken Kaffee mitzubringen...
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    Elena

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Fr Jun 15, 2012 4:07 am

    Und wie sie daran dachte. Elena stand auf, duschte sich udn zog sich a, ehe sie in die Küche hinunetr ging. Es war 6 und Cian war noch nicht da. Ungewohnt nach so langer Zeit mal wieder allein geschlafen zu haben. Nun wie auch immer. Die Kidner schliefen noch und Cian ... nun er würde sicher im Büro über seinen Unetrlagen eingeschlafen sein. Elena brachte gleich ein ganzes Fühstück für alle mit. Schließlich mussten alle etwas essen. Heute würde sie an seiner Seite sein und sie würde ihn bremsen, würde er seine schlechte Laubne wieder an den anderen auslassen, die im Prinzip nichts dafür konnten. Vorsichtig öffnete sie die Tür, schob den Frühstückswagen herein udn stellte ihrem Liebsten eine Tasse Kaffee hin, wobei sie ihn zärtlich auf dei Wange küsste. "Guten Morgen Corazon. Wird das nun wieder zur Gewohnheit?" woltle sie von ihm wissen, ehe sie ihm das Frühstück servierte.
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    Beitrag  Cian am Fr Jun 15, 2012 4:42 am

    Cian war schon bereit, den ersten anzufauchen, wenn die erste nicht gerade Elena gewesen wäre. Sie brachte ihm Kaffe und servierte ein keckeres Frühstück. Sie dachte abe auch an alles. Nur ihr Vorwurf gefiel ihm nicht so ganz. Hatte sie ihm am Abend doch noch gesagt, dass er sich endlich wieder seinen Aufgaben zuwenden sollte. Nun ja, sie hatte aber auch sicher nicht gemeint, dass er sich die Nächte um die Ohren schlagen sollte. Der Kaffee tat gut, nur essen wollte er noch nicht. Er schob des Essen beiseite und reichte Elena eine Mappe.
    "Ich hoffe nicht. Aber du kennst mich. Ich hasse angefangene Arbeit.", sagte er schließlich auf ihre Frage und wartete weiter, während Elena las, was er ihr gegeben hatte. Wenn sie jetzt schon sagen würde, dass das Manuskript nicht gut wäre, würde er es einfach wegschmeißen und ein neues erstellen. Dieses Manuskript bereitete den Ernstfall vor. Die Abweh war auf die Fähigkeiten ausgelegt, die ein jeder besaß. Aber was wirklich neu war, war die Tatsache, dass bei einem Angriff dieses Mal auch die Kinder kämpfen würden. Natürlich nicht alleine. Aber jedes bei einem Elternteil. Nämlich Moira bei ihrer Mutter und Cale bei ihm. Das jedoch stand ganz am Ende des Bogens. Verschlafen betraten Vici und Liam den Raum. "Morgen."
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Fr Jun 15, 2012 7:11 am

    An sich hatte Elena so gar nichts gegen den Schlachtplan ein zu wenden, bis auf das Ende. Sie sah entsetzt zu Cian auf. "Bist du verrückt geworden? Du willst die Kinder doch nicht jjetzt schon mit in den Kampf schicken," fragte sie ihn. Ihre Babys schon jetzt in den kampf zu schicken war wahnsinn. "Sie beherrschen ihre Kräfte noch nicht. Selbst wenn sie bei uns sind. Wie sollen wir kämpfen und gleichzeitig auf sie achten?" das alles warf sie ihm noch vor dem Eintreffen der Anderen an den Kopf. Sie kamen gerade hinein und schienen sogar noch recht evrschlafen zu sein. "Guten Morgen. Setzt euch. Wir haben was zu klären," befahl Elena. Sam und Rose kamen auch gerade an. "Ganz wie damals ... Wunderbar. Das bedeutet das ihr wieder irgendwas nicht passt," komentierte Sam und erntete dafür direkt einen bösen Blick von Elena. Er zog den Kopf ein, als würde er gerade einen Imaginäre klapps in den Nacken bekommen, und setzte sich auf seinen Platz. Elena gab die Mappe unzufrieden an Cian zurück. Sie würde ihre Babys nicht in gefahr bringen. Dafür würde sie lieber selbst mit zig Gegnern kämpfen, um die Beiden aus jeglichen Kämpfen heraus zu halten.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Fr Jun 15, 2012 7:46 am

    „Nicht schon wieder.“ Liam sah Elena mit großen Augen an, während Cian stumm mit dem Skript in der Hand da saß. Es war ja nicht so, dass sie sich gerade auf einen Kampf vorbereiteten. Es war ja nur für den Notfall. Der zugegebener Maßen sehr schnell eintreten konnte, da Howard die Basis nun kannte. Sam seufzte und Rose schob ihre Mappe bereits in die Mitte des Tisches. Wortlos stand Cian auf, nahm die Skripte und ließ sie in Flammen aufgehen. Nur Sam hielt seins fest um die Brust.
    „Ich werde nicht wieder den ganzen Tag hier verbringen und diskutieren. Ich will es wenigstens lesen!“
    „Sam.“, sagte Cian geduldig.
    „Nein! Bitte tu uns das nicht an!“, flehte er.
    „Sam!“ Cian griff nach dem Skript und unter der Krafteinwirkung der beiden zerriss es einfach. Sam schaute sich seine Hälfte an, dann Cians und murrte unzufrieden. Er klatschte ihm die Hällfte vor die Füße und sagte: „Ohne mich!“
    „Sam!“, protestierte Rose und hielt ihren Liebsten am Arm, der sich prompt wieder hin setzte. Er murrte und jammerte vor sich hin, während Cian das Skript verbrannte und sich dann mit unter dem Kinn gefalteten Fingern an die Stirn setzte.
    „Vorschläge?“, fragte er und Alle seufzten auf. „Was? Was? Wollt ihr im Schlaf überfallen werden?“
    „Cian. Vielleicht war es gut, warum musst du immer gleich alles verbrennen, wenn Elena meint, es sei nicht gut?“ Entschuldige Elena, das ist nicht gegen dich?“
    „Damit es nicht in die falschen Hände kommt.“
    „Du weißt, dass ich das so nicht gemeint habe. Warum vernichtest du es überhaupt? Ich meine. Dann bestell uns nicht her! Dann denk dir doch mit ihr zusammen was aus!“
    „Ich bin alleine produktiver!“
    „Das ist nicht zu übersehen.“, kommentierte Sam. Cian funkelte seinen Freund an und verschränkte die Arme. „Fein!“ Er legte beide Hände auf den Tisch schob den Stuhl zurück und erhob sich. „Dann macht es einfach selbst!“ Cian warf die Hände hoch und öffnete die Tür aus dem Konferenzraum heraus. Er war ziemlich eigen. Womöglich würde er jeden Moment wieder herein kommen, weil er die Idee hatte, aber das konnte auch schon mal ein paar Stunden dauern. So hatte er eine Konferenz jedoch noch nie verlassen.
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Fr Jun 15, 2012 8:12 am

    Elena funkelte böse auf das Skript. "Nein, das hab ich auch gar nicht so aufgefasst," erklärte sie mehr oder weniger resigniert. Als Cian natürlich mal wieder alles verbrannte, anstatt es zu ändern, wurde sie erst recht wütend. "Cielo de nuevo. Por qué siempre tienes que destruir completamente todo. El guión era genial, excepto para los niños. ( Himmel noch mal. Warum musst du immer gleich alles komplett vernichten. Das Skript war super bis auf die Kinder.)Sie haben da drin nichts zu suchen!" rief sie ihm nach und lief wütend hin und her. Als hätte sie hier nicht genug Kinder. Allein Sam benahm sich schon wie eins. Warum musste Cian imemr gleich alles hin schmeißen. Elena wusste nicht recht, was sie dazu noch sagen sollte. Besser niemand machte sie noch wütender. Sie könnte durchaus explodieren, wobei sie dann wohl eher den Raum verlassen und hinaus gehen würde. "Komm gefälligst zurück. Ich sagte nur das die Kidner da nicht rein gehören!"
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Cian am Fr Jun 15, 2012 8:29 am

    Cian schien sie gar nicht zuhören, aber als sie zu Ende gesprochen hatte, drehte er sich so schnell um, dass es kaum wahrnehmbar war. „Es geht nicht ohne die Kinder!“, sagte er ihr leise, aber energisch. „Das Skript ist nutzlos, wenn es an nur einer Stelle bricht!“ Darum ging es ihm auch gar nicht. Er war irgendwie… übernächtigt. Er liebte seinen Beruf, hatte ihn geliebt, aber seit dem die Kinder da waren… Er war hin und her gerissen. „Ich meinte was ich sagte: Macht es selbst. Ich hab keine Lust mehr. Es ist nicht das erste mal, dass angezweifelt wird, was ich sage. Dies IST kein Demokratie!“ Er nahm sich die Hand vor den Mund und schaute Elena an, als habe er ihr gerade etwas furchtbares gesagt. Er wollte kein Diktator sein, aber es war zwingend notwendig, das etwas geschah und das ging nicht, wenn alle meinten immer in seine Anweisungen hinein zu palavern oder seine Anordnungen in Frage stellten oder gar einfach nicht reagierten.
    „Elena. Ich liebe diese Leute hier, will sie beschützen. Ich mache ihnen keinen Vorwurf, aber ich kann es nicht mehr. Ich habe es verlernt und will es auch nicht mehr machen!“ Ein Kloß stieg in seinen Hals, aber er würde nicht schon wieder weinen. Nicht deswegen! Er gab auch nicht Elena die Schuld an ihrer Aussage, er glaubte an sie, verließ sich auf ihr Urteil. Sie war es, die ihn bremste, wenn er zu viel verlangte und dafür war er dankbar. „Ich danke die für deine Ehrlichkeit und Offenheit, aber ich kann es nicht mehr…“
    Dieses Mal blieb er stehen, wendete sich nicht ab. Er wollte nicht, dass sie wütend wurde, aber er schaffte es regelmäßig und sie schaffte es auch oft genug bei ihm. „Macht es selbst.“
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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

    Beitrag  Elena am Fr Jun 15, 2012 8:43 am

    Was er da sagte, konnte unmöglich sein Ernst sein. Er war der Kopf des ganzen. Wie sollten sie denn ohne seine Pläne klar kommen? Ihr Blick sagte alles. Dieses Mal würde er kein Verständnis von ihr erwarten dürfen. NICHT dieses Mal. Sie ging scauf ihn zu, gab ihm eine Backpfeife die sich gewaschen hatte. "ich habe dich sehr wohl verstanden. DU warst immer der, der mit seiner Macht prahlte, der imemr alles in den Griff bekam und sich alles zu nutze machte, was er konnte. DU warst es, der den Krieg angefangen hat, als wir in Amerika waren und diese Leute, die du ja so sehr liebst, dazu brachten, dich als Anführer zu bezeichnen udn nun wirst du deinen Arsch da hinein bewegen und diesen Leuten ins Gesicht sagen, dass du entgültig auf gibst! Das du sie im Stich lässt, weil ich der Mienung bin, dass unsere Kinder nicht in diesen Krieg hinein gezogen werden dürfen. Sie sind noch zu jung Corazon. Sie sind noch nicht so weit. Sie waren schon damit überfordert, als ich die Rippen gebrochen hatte und sie mich beschützen wollten. Sein Skript war Großartig ... aber wie sollen wir sie beschützen und gleichzeitig kämpfen? sag mir ... das ihnen nichts passiert und ich bin mit allem einverstanden. Vorher aber ... gehst du da rein und wirst es diesen Leuten klar machen, das wir alles auflösen und diese ganze Familie sich auflöst, weil du nicht mehr kannst." Sie wollte gerade an ihm vorbei, als sie es sich anders überlegte.

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    Re: Akt 1 - Die Offenbarung

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