Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten Akt III

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Mo Mai 22, 2017 12:48 am

    Vladislava & Vladimir

    Vladislava kam zurück in den Gemeinschaftsraum des Roten Hauses und warf Vladimir die Schüssel mit den Keksen auf den Schoss.
    "Hier, mit freundlichen Grüßen von Caithlyn."

    Vladimir sprang auf und hätte beinahe die Schüssel umgestoßen. Er steckte sich sofort einen der noch warmen Kekse in den Mund und genoss den ersten Bissen.

    "Lass sie das ja nie sehen, dass du vor dem Mittagessen Kekse nascht."

    Vladimir grinste Vladislava breit und frech an.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Mo Mai 22, 2017 2:28 am

    Lia + Lilly


    Da standen die Vier nun und wussten nicht so recht, was sie vond er Strafe halten sollten, denn eigentlich gab es hier ja wirklich nichts zu tun, aber wer wusste schon, was sich hinter Azerals gedanken verbarg.
    "Lilly und ich nehmen uns die Tische vor. So sehr lang kann es nicht dauern."
    Lilly nickte bestätigend. Sie würden nicht lang brauchen, um das hier fertig zu machen.
    "Liam ... wir sind hier nicht Zuhause ... Hier hat Azeral mehr zu sagen, als zuhause. Ausserdem machen wir das doch alles wieder zusammen, wie immer,"
    meinte Lilly und schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln.


    Caithlyn


    Caithlyn hatte nun fürs erste genuig Kekse gebacken. Sie überließ es nun den Anderen weiter in der Küche herum zu stehen. Ein ganzes Blech voller frischer Kekse, schüttete sie in eine Schüssel, die sie mit einem Tuch zu deckte. Sie waren für Azeral bestimmt. Er brauchte ab und zu auch mal etwas zum naschen. Leise betrat sie sein Zimmer, stellte die Schüssel auf den Tisch, zog das Tuch weg.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Mo Mai 22, 2017 3:30 am

    Azeral

    Der Aufseher, der Chaoskinder lag in seinem Bett und schlief. Selbst als Caithlyn herein kam und die Kekse hin stellte, erwachte er zunächst nicht. Sie gab sich ja aber auch keine Mühe laut zu sein. Erst als sie die Schüssel hin stellte regte er sich. Er stöhnte leise und schließlich öffnete er die Augen einen Spalt breit. Er sah nicht mal zu Caithlyn, aber er nahm ihren Geruch war. Und den der Kekse. Er schloss die Augen wieder und dann seufzte er. Er hatte absolut keine Lust, sich jetzt mit ihr zu streiten. Er wollte einfach schlafen. Und schon nach einem kurzen Augenblick tat er dies auch.

    Cian & Liam

    Die beiden Jungs wischten also den Boden und Der Speisesaal war riesig und trotzdem wussten die vier nicht so genau, wieso Azeral ihnen diese „harmlose“ Aufgabe gegeben hatte. Wieso sollten wie etwas sauber machen, was ohnehin schon sauber war. Sie hätten auch einfach behaupten können, dass sie gewischt hätten. Doch Cian hatte darauf bestanden, es zu tun. Dieser Azeral. Er konnte ihn nicht ausstehen. Warum musste ausgerechnet DER ihr Aufseher sein?

    Alle

    Letztlich trudelten alle gegen halb 12 wieder in ihren Häusern ein. Auch die Schüler, der höheren Jahrgänge kehrten vom Unterricht zurück und schnatterten wild durcheinander, was es ebenso zu besprechen gab und welche Nachmittagsbeschäftigung sie so nachgehen würden. Es würde später und schließlich war es viertel vor zwölf, doch es gab keine Spur von Azral. Ein Schüler sagte schließlich: „Pennt der schon wieder?“
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Mo Mai 22, 2017 5:19 am

    Vladislava & Vladimir

    Die beiden Zwillinge riefen alle Schüler zusammen, die neuen und die alten. Sie kümmerten sich sogar darum, dass niemand zurück blieb.
    Medina fanden sie natürlich in ihrem Zimmer.
    Liam, Cian, Lia und Lily waren schon im Gemeinschaftsraum, ebenso wie Raziel. Nur Umi, das Fischmädchen, fehlte.

    "Ich gehe sie suchen", sagte Vladimir. "Ich habe auch schon eine Idee wo sie sein könnte."

    Vladimir

    Vladimir hatte sich schon gedacht, dass es das Fischmädchen in die Nähe eines Gewässer ziehen würde und wenngleich es einige schöne Gewässer an der Akademie gab, vertraute Vladimir seiner Intuition und ging schließlich gleich zum großen See hinter dem Anwesen.

    Schon von Weitem hörte Vladimir einen wunderschönen Gesang und fühlte sich wie angezogen von der bezaubernden Stimme.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Mo Mai 22, 2017 5:35 am

    Caithlyn


    Auch Caithlyn verspürte nicht die geringste Lust, sich wieder zu streioten. Sie nahm ihr Tuch, sah hinüber zu Azeral, der sich endlich was Ruhe gönnte, lächelte liebevoll und verließ das Haus wieder.



    Lia + Lilly


    Keiner der Kinder verstand, warum sie einen sauberen Raum wischen sollten, aber das spielte ja nun auch keine Rolle mehr. Die Arbeit war getan und sie mussten ohnehin zurück.
    Im Haus angekommen, warteten alle auf Azeral, der natürlich nicht da. War er so erledigt? Nun die Frage ob er wieder pennt ließ darauf schließen, das er seine Pflichten des öfteren vernachlässigte, aus welchen Gründen auch immer. Die Vladzwillinge trommelten alle zusammen. Umi fehlte allerdings. Sie hatte sicher nicht auf die Zeit geachtet. Lia fand Umi wirklich hübsch. Ein Wesen wie sie, hatte sie bisher noch nie gesehen. Sie sah also aus dem Fenster, während sie alle warteten, das es los gehen konnte.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Mo Mai 22, 2017 6:30 am

    Umi

    Das junge Mädchen sah hinaus auf den See und nach einiger Zeit schloss sie die Augen. Ihr Lied wurde immer lauter und unvergleichlich viel schöner. Der junge Halbvampir hatte keine Ahnung, in welch eine Falle er hinein lief.
    Umi sah den Vampir nicht mal kommen, doch irgendwann war er so dicht, dass sie einen Seitenblick zu ihm warf. Sie richtete sich leicht auf und konnte sich nicht des Gefühls erwehren, ihn zu sich zu locken. Ihr Gesang nahm eine andere Klangfarbe an und Vladimr ging stetig auf sie zu. Es klang wie das schönste Lied, was er jemals gehört hatte. Sie stand auf und streckte die Hand nach ihm aus. Ihre sonst Azurblauen Augen wurden blasser. Sie wartete, bis Vladimir herangekommen war und legte beide Hände an seine Wangen, dann zog sie ihn immer dichter um ihm die Seele auszusaugen. Sie ging dabei stetig leicht nach hinten, um ihn mit ins Wasser zu ziehen.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Mo Mai 22, 2017 7:48 am

    Vladimir

    Vladimir hatte keine Kontrolle mehr über seinen Körper. Er fühlte sich wie von einer Leine zum Wasser hingezogen. Er sah dieses traumhaft schöne Wesen vor ihm schwebend und spürte ihre sanfte, kalte Hand auf seiner Wange.
    Seine Augen waren zu pechschwarzen Kugeln geworden.
    Doch sein Körper gehorchte weder ihm, noch ihren Rufen, stattdessen verharrte sein Körper am Rande des Wassers und an seiner Stelle folgte sein Schatten als eine Kopie seiner ihrem Ruf.

    "Hey, wer hat dir erlaubt dich einfach so zu entfernen?", rief er seinem Schatten hinterher und packte ihn unsanft an der Schulter.
    Seine Augen hatten wieder die typische rote Färbung.
    "Ausserdem hat sie mich gemeint! Hey Misty, komm' aus dem Wasser, es gibt jetzt gleich Mittagessen."
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Mo Mai 22, 2017 9:30 am

    Umi

    Die junge Sirene gierte schon nach der Seele, die sie jeden Augenblick verschlingen würde, doch dann kam alles anders. Ohne, dass sie es überhaupt bemerkt hätte, hatte sich der Schatten von Vlad gelöst und war ihr entgegen gekommen. Sie wollte ihn zu sich ziehen, doch dann … Umis Augen wurden wieder blauer und schließlich schrie sie laut auf und scharfe Spitze Reihen von Zähnen fauchten Vladimir schrill und laut entgegen, als er sie ansprach. Sie stürzte sich auf ihn. Ihre Fingernägel waren deutlich Schärfer und zwischen ihren Fingern hatten sich Schwimmhäute gebildet. Sie wollte sein Gesicht packen und ihr Maul auf seinen Mund drücken.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Mo Mai 22, 2017 10:27 am

    Vladimir

    Vladimir versuchte die wild gewordene Sirene mit seinem gesunden Arm zustoppen. Der Aufprall warf ihn von den Beinen und er stürzte rückwärts zu Boden
    Er musste mit seinem Unterarm gegen ihren Hals drücken und sogar seinen Kopf von ihr wegdrehen, damit sie ihm nicht in die Nase biss.

    "Du kleine Schlampe", zischte er leise. "Du hättest mich wenigstens vorher zu einem Eis einladen können, bevor du versuchst mich zu vernaschen."

    Unter Schmerzen konnte er seinen gebrochenen Arm nach oben reißen. Mit Hilfe seines Schattens führte er den Arm zu ihrem Gesicht und vermochte es nur mit Müh und Not ihren Kopf zu seiner Linken zu drücken.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Mo Mai 22, 2017 11:31 am

    Umi

    Die Sirene wurde aufgehalten. Sie kreischte herzzerreißend und ihre Stimme konnte einem wirklich Ohrenbluten verschaffen. Sie versuchte ihre Klauen und Vlads Fleisch zu versenken, doch er hielt sie auf. Sie sagte nicht mal irgendwas und fauchte nur noch. Unerbittlich war sie und wollte ganz klar Vladimirs Tod. Sie versuchte nun ihn wieder in den See zu ziehen, wobei sie auch keine Rücksicht auf seine Verletzungen nahm und seinen verletzten Arm packte. Dabei schien sie sich nicht mal daran zu stören, dass dieser Arm nun durch die Hilfe des Schattens unterstützt wurde.

    Azeral

    Der Aufseher des roten Hauses schreckte aus dem Schlaf. Sein Blick ging instinktiv zu zum See. „Nicht doch!“ Er öffnete sein Fenster und bewegte sich so schnell, dass er unsichtbar wirkte. Er musste die Sirene aufhalten. Sie würde Vladimir nicht verführen können, aber ihre Kraft und ihre Gier war unersättlich. Schlimmer noch, als ein Vampir je den Hunger verspüren könnte!
    Er sah, wie Vladimir sie von sich drückte und hüllte sich in Finsternis. Er blieb wo er war und versteckte sich. Er konnte kaum mit ansehen, wie seine Schützlinge miteinander rangen, doch er hielt sich zurück. Vladimir würde sie aufhalten und vielleicht konnte er ihr nicht nur widerstehen, sondern sie auch zur Vernunft bringen. Ohne es überhaupt zu realisieren dachte er sich: Komm schon, Vlad! Bändige sie!
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Di Mai 23, 2017 5:19 am

    Vladimir

    Vladimir kämpfte gegen das Mädchen an, um nicht von ihr in das Wasser gezogen zu werden. Die ansosnten so ruhige und schwach aussehende Umi entwickelte plötzlich ungeahnte Kräfte.
    "Ach Fuck!", fluchte Vladimir leise. "Azeral wird mich sowieso persönlich in die Hölle jagen, wenn ich mich hier töten lasse!"

    Er konzentrierte seine Fähigkeiten. Obwohl er wusste, dass eines der größten Verbote an der Akademie es war, Tore in andere Ebenen oder Dimensionen zu erschaffen, ließ er einenen Vortex hinter der Nixe erscheinen, die einen kräftigen Sog entwickeln sollte, der hoffentlich die Nixe lange genug ablenken würde.

    Leise begann er zu singen und steigerte sich dabei in jeder Strophe immer weiter hinein, bis er schließlich mit lauter Stimme sang:
    "It's all the same, only the names will change
    Everyday, it seems we're wastin' away
    Another place where the faces are so cold
    I drive all night just to get back home

    I'm a cowboy, on a steel horse I ride
    I'm wanted dead or alive
    Wanted dead or alive
    "
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Di Mai 23, 2017 7:22 am

    Umi & Azeral

    Zuerst war die Sirene nur Abgelenkt, doch als Vladimir nun zu singen begann und dann auch noch aus voller Kehle sein Lied schmetterte wurde Umi plötzlich wieder viel ruhiger. Sie ließ von Vladimir ab und dann schien sie endlich wieder klar zu werden. Sie sah ihn verstört an und schließlich bekam sie riesige Augen, rote Wangen und dann schlug sie die Hände vors Gesicht. „E-es… tut mir so leid!“ Sie drehte sich um und Sprang mit einem Köpfer ins Wasser. Beinahe im Sprung wurden ihre Beine zu einem Fischleib und schließlich tauchte sie hinab in die blauen tiefen des Sees.
    Azeral hielt sich weiterhin zurück. Über den Vortex würde er mit Vlad noch reden. Aber er war froh, dass der junge Vampir die Lage gemeistert hatte. Er lächelte sogar ein wenig stolz. Ohne, dass es ihm wirklich bewusst war, hatte er echte Vatergefühle, für die Kinder. Azeral nickte zufrieden und beobachtete weiter… Die Kinder… Die Kinder! Er sah zurück zur Schule. Er hatte die Zeit verpasst! Jetzt würden die wieder ohne ihn zum Essen gehen. Er raufte sich kurz die Haare und feuerte Vladimir innerlich an, dass er sie zurück holen würde.
    Umi tauchte jedoch schnell wieder auf und sah Vlad aus sicherer Entfernung an. Nur ihr Kopf oberhalb ihrer Augen schaute aus dem Wasser. Sie kam nur zögerlich näher.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Di Mai 23, 2017 7:31 am

    Vladimir

    "Komm aus dem Wasser, Umi. Die anderen warten mit dem Mittagessen auf uns."
    Er hielt ihr die linke Hand als einladende Geste hin.
    Dass ihm sein rechter Arm brannte und kurz davor war sich selbst zu zerfetzen, versuchte er mit einem lächelnden Gesichtsausdruck zu verdecken. Die Verletzung würde nach dieser Aktion nicht mehr auf natürlichem Wege heilen.
    "Ich bin mir sicher, du hast auch so einen Riesenhunger wie ich."
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Di Mai 23, 2017 10:16 am

    Umi & Azeral & Raziel

    Umi fürchtete, dass er mit Hunger vielleicht ihren Zustand meinte oder er sie aussaugen wollte, aber nach einigem hin und her schien sie ab gewägt zu haben. Sie traute sich langsam an Lang und ihre Beine waren auch wieder Beine. Sie hatte den Blick gesenkt und erklärte: „Ich sollte mir die Stimmbänder raus reißen.“ Sie hatte Tränen in den Augen. Sie sah zu Vladimir auf und sagte: „Tut mir leid. Ich wollte das nicht.“ Sie war vor kurzer Zeit von einem Mann hier hergebracht worden. Sie sehnte sich so sehr nach ihm zurück. Aber er hatte ihr gesagt, man würde ihr hier helfen können. Sie schämte sich so, wegen ihrer gelüste.

    Azeral beobachtete die beiden noch eine Weile aus den Shcatten heraus und schließlich streckte er die Hand aus und zerrte an etwas. In seiner Hand befand sich ein junger Mann, der ihn erschrocken mit weißlich glühenden Augen ansah. „Reisen durch den Raum... Keine Magie außerhalb der Halle. Du hast nichts in der Ätherischen Ebene verloren.“ Azeral funkelte ihn an. Der Ring an seiner Hand leuchtete noch schwach nach. Er war der Grund, wieso er Raziel überhaupt aus der anderen Dimension hier her ziehen konnte. „Du hast Toilettendienst, du kleiner Scheißer.“ Raziel schloss die Augen und das weiße Glimmen flaute ab. Stattdessen wurden die Augen farbloser und silbergraue Pupillen kamen zum Vorschein, dennoch schimmerten seine Augen weiterhin. Er hatte ein Tuch vor dem Mund und packte Azeral nun am Handgelenk. Dieser ließ ihn nun los und Raziel ging seiner Wege.
    Auch Azeral folgte nun dem Vampir und der Sirene zu den anderen.

    Alle

    Und diese anderen wurden gerade von Vladislava auf den Hof geführt. Schon wieder war der Aufseher nicht da und natürlich wurde sich wieder das Maul zerrissen. Liam sah unzufrieden aus und sagte: „Hatte ER nicht gesagt, dass was los ist, wenn WIR unpünktlich sind? Wie soll man ihn ernst nehmen?“


    Zuletzt von Tales am Di Mai 23, 2017 10:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Puppenspieler

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Di Mai 23, 2017 10:30 am

    Vladimir

    Vladimir verpasste Umi eine sanfte Kopfnuss, die zwar etwas weh tun würde, jedoch weder eine Beule hinterlassen, noch besonders schmerzhaft sein würde.
    "Hör auf dir sowas einzureden. Du bist jetzt hier bei uns und wir werden dir helfen dich mit deinen Fähigkeiten auseinander zu setzen."

    Vladislava

    "Majestät kann sich dessen sicher sein, dass Aufseher Azeral nur mit einem trifftigen Grund seine Mahlzeiten verpasst. Und ohne ihn gebe es auch kein Rotes Haus und keinen Hort für all jene, die nicht mit ihren Kräften aufgewachsen sind, oder die ihre eigenen Kräfte nicht verstehen."
    Sie sah dabei jeden einzelnen Schüler ihres Hauses an.

    Medina

    Medina wurde rot vor Scham, als Vladislava sie anblickte. Sie war sich ihrer Schuld wohl bewusst. Sie fühlte sich mies dafür, was sie Vladislava angetan hatte.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Di Mai 23, 2017 10:31 pm

    Lia + Lilly


    Vladislava hatte nun die Führung übernommen. Sie brachte alle zum Essenssaal, wo sie alle Platz nahmen. Lia wunderte sich nicht, das Azeral nicht dabei war. Vlad und Umi fehlten schließlich auch noch. Vielleicht gab es ein Problem und die Drei mussten es lösen oder sowas. So viele Wesen auf einen Fleck. Das war irgendwie schon faszinierend. Was sie wohl alle für Fähigkeiten hatten? Wäre wirklich mal interessant zu wissen. Sicher würden sie es früher oder später heraus finden.
    Lilly setzte sich zu den anderen Dreien. Es gab kaum einen Tag, an dem sie nicht zusammen waren. Lilly betrachtete die Anderen eher unauffällig. SIE wollte sich erst gar nicht ausmalen, was das alles für Wesen wären. Es gab gegen alle etwas, um mit ihnen fertig zu werden, aber Lilly wollte es auch nicht drauf an kommen lassen.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Di Mai 23, 2017 10:56 pm

    Vladimirs Worte machte Umi irgendwie Mut und er schien auch absolut nicht böse auf sie zu sein. Zwar hatte er ihr eine leichte Kopfnuss gegeben, aber das hatte er auch nur gemacht um sie wach zu rütteln. Sie senkte den Blick und schließlich lächelte sie. Leicht beschämt war sie außerdem und ihre Wangen wurden etwas dunkler. Sie kehrte mit ein wenig Verspätung zum Speisesaal zurück und so konnten sie noch ihr Mittag abgreifen. Auch Raziel erreichte den Tisch und setzte sich. Allerdings aß er nicht. Und schließlich kam auch Azeral in den Raum und ging zu seinen Kindern. Er setzte sich an die Stirnseite und sah unzufrieden aus. Wie immer eigentlich.
    Liam hatte Vladislavas Worte wohl wahrgenommen, aber er kam gar nicht mehr dazu etwas zu sagen. Aber irgendwie taten ihm seine Worte nun leid. Er wagte einen kurzen Seitenblick zu Azeral und fragte sich, wie schwierig es sein musste, diesen Haufen zusammenzuhalten. Er nickte nur und nahm sich vor etwas bedachter mit seinen Worten umzugehen.

    Nach dem Essen verließ – wie – immer die violette Klasse geschlossen den Saal und ging zum praktischen Unterricht. Auch die anderen Schüler erhoben sich irgendwann und gingen ihren Tätigkeiten nach. Alle neuen Schüler blieben sitzen und wieder musste Lexx sich um die Kinder kümmern. Jedoch waren auch wieder alle Aufseher – außer Violett – da, denn während der Einstimmung war es oft so, dass das ein oder andere Kind absolut die Kontrolle verlor und die anderen Kinder förmlich ansteckte.
    Lex ging also mit allen zusammen in die Trainingshalle und Der Kristall reagierte schon ein – wie das letzte Mal – ein wenig auf die bloße Anwesenheit der Schüler.
    „Wir fangen mit dem Blauen Haus an.“, verkündete Lex und ließ die Schüler samt Aufseher vortreten. Die anderen Schüler wurden hinter einer Magischen Barriere Hausweise versiegelt und der jeweilige Aufseher war dabei.
    Lex sah zu Alon und nickte ihm zu. Es oblag den Aufsehern, in welcher Reihenfolge sie ihre Schüler vortreten ließen.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Mi Mai 24, 2017 6:24 am

    Alon

    Alon rief nacheinander in zufälliger Reihenfolge seine dreizehn neuen Schüler auf.
    Jedem der Schüler wurde ein großer Golem aus unterschiedlichem Material vorgestellt, den es galt zu besiegen.

    Als erstes kam ein junger Elementarist, der problemlos mit den Elementen spielte, große Kugeln aus Elementen erschuf und sie in gewaltigen Explosionen auf einen Juwelengolem einschlugen ließ.
    In wenigen Sekunden hatte er den Golem in tausende kleine Splitter zerschlagen.

    Die zweite Schülerin wich den Schlägen eines Steingolems erfolgreich aus. Schließlich ließ sie sich von ihm in die Luft werfen. Als sie den höchsten Punkt in der Luft erreichte, konzentrierte sie einen Lichtstrahl auf den Golem und einen Augenblick später tauschte beide ihre Positionen aus. Der Golem fiel aus großer Höhe, schlug hart auf dem Boden auf und zersprang wie Geschirr.

    Als drittes kam Nico, den Medina bereits kennen lernen durfte. Sie beobachtete ihn aufmerksam.
    Als er den Trainingsraum betrat, zog er sich seine Sportuniform ab - dadrunter hatte er jedoch zum Glück ein Paar Shorts - und legte sie behutsam auf die Seite.
    Nico wartete, bis der Eisengolem seinen Angriff begann, dann spannte er seinen Körper an. Er schrie vor Schmerzen laut auf.
    Sein Körper zerplatzte in einer Wolke aus Blut und Knochenstückchen.
    Als sich der Blutnebel wieder gesetzt hatte, stand eine schwarze humanoide Bestie an seiner Stelle.
    Die Bestie bewegte sich mit hoher Geschwindigkeit auf den Eisengolem zu und teilte ihn mit ihren Klauen in große Stücke.

    Auch die anderen Neulinge durften ihre Fähigkeiten zeigen und jedesmal vibrierte der große Kristall in einer Resonanz, als würde er jeden Augenblick in tausend Splitter zerfallen.
    Alon musste nur einmal eingreifen, da sich eine Schülerin überschätzt hatte.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Mi Mai 24, 2017 8:30 am

    Lileas

    Nachdem Alon seine Schützlinge hatte austoben lassen,w aren nun die ihren an der Reihe. Sie schickte zuerst Meril vor. Das Mädchen war zierlich, ruhig und offenbar mit sich im Einklang. Ihr wurde ein Steingolem entgegengesetzt. Meril schloß für einen Moment die Augen und streckte die Hände nach vorn. Als sie die Augen öffnete, schnellten ihre Arme als Dornenbesetzte Ranken nach vorn, umklammerten den Golem und drohten ihn zu zerdrücken. Meril war inzwischen selbst von Dornen übersäät und ließ sich immer näher an den Golem heran ziehen, bbis sich ihre harten Dornen in den Golem bohrten.
    Nach Meril folgten die anderen Neuen des grünen Hauses. Bei denen, die nervös waren oder Anzeichen von Ungeduld zeigten, beruhigte Lileas ihre Schützlinge. Auch heir gab es zwei Eingriffe ihrerseits. Ungeduld war eben nicht gut. Besser war es besinnt und ruhig an die Sachen heran zu gehen, dann ließ sich die natur und ihre Kräfte wesentlich einfacher lenken.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Mi Mai 24, 2017 11:03 am

    Während die Kinder jeweils kämpften stand Lex einfach nur da und schien ihnen zuzusehen. Er blieb zumindest recht starr an der Seite. Aber die Ausbilder wussten, dass ER es war, der den Kristall einstimmte, solange die Kinder ihre Fähigkeiten benutzten. Die ausgefeilte Technik hinter dem großen Kristall, war Lex‘ verdienst und nur er konnte ihn anpassen. Es war immer wieder erstaunlich, was die Kinder an Fähigkeiten zeigten und welch immense Kraft in ihnen schlummerte.
    Aber es war auch beängstigend. Nach dem die ganzen Häuser durch waren, war nun das rote Haus an der Reihe. Azeral holte tief Luft und er hatte absolut keine Lust, sich noch weiter zu verausgaben, oder verprügeln zu lassen. Und er war sich sicher, dass es geschehen würde. Er hatte bei jeder dieser Einstimmungen und jedem seiner Schüler ein ebenso mulmiges Gefühl, wie die Kinder selbst.
    „Also schön…“ Er wollte mit jemandem Anfangen, der nicht so schnell außer Kontrolle geraten würde. Er sah zu Liam. „Los, mach schon.“
    Liam trat todesmutig vor. Allerdings gab es im roten Haus keine Golems zu bezwingen und so stand Liam nun einfach da. Schließlich fragte er: „Und… was soll ich machen?“ „Was du willst.“ „Äh… Hu?“ Er schien sich nicht ganz sicher zu sein, ob Azeral ihn auf den Arm nahm. Schließlich sah er zu Lex, der die Augen geschlossen hatte und sich konzentrierte. Liam zuckte die Schultern, legte die Hände zusammen und zog sie wieder auseinander. Zwischen seinen Händen formte sich ein Schwert und es glänzte wie ein Spiegel. Er umfasste es, während er es vor sich in der Luft schweben ließ und überzog es mit einem weiteren Zauber, der die Klinge leicht gelblich färbte. Azeral betrachtete Lex, der nun die Augen wieder öffnete. Gerade wollte Liam weiter machen, als Azeral sagte: „Ok, genügt. Jetzt du Cian!“ Liam sah ihn verdattert an. „Aber ich hab doch noch gar nichts gemacht! Ich kann noch viel bessere Sachen! Ich…“ „Ich sagte es genügt!“, donnerte Azeral und Liam sah ihn verstört an, warf sein Schwert auf den Boden, wo es sich auflöste und ein wütender Liam an seinem Bruder vorbei stiefelte und schmollte.
    Cian stellte sich unter den Kristall und Lex schloss die Augen. Dann konzentrierte sich Cian und strich sich mit der Hand über den Körper. Eigentlich geschah absolut nichts in den Augen aller beteiligten, aber in Wirklichkeit verstärkte Cian seinen eigenen Körper mit immer neuen Zaubern und schließlich sagte Azeral: „Reicht!“ CIan hörte sofort ab und es gab ein Geräusch von zersplitterndem Glas, als seine Zauber von ihm ab fielen. Wortlos ging er zurück zur Gruppe und stellte sich wieder zu Lia, die zunehmend unruhiger wurde. Sie hatte Angst und das spürte er. Sie hatte Angst davor, dass sie etwas schlimmes tun konnte.
    Als nächstes war Lilly dran. Sie sah schrecklich ängstlich aus. Vielleicht vermutete sie sogar, dass es irgendwie wehtat. Sie machte einfach ein Schild um sich herum. Das schien nicht zu reichen und so machte sie noch eins und noch eins. Dann schuf sie einen Bannkreis und danach zog sie weitere Barrieren hoch und füllte den Raum mit ihrer passiven Magie. Azeral rief: „Lilly!“ Sie hörte aber nicht auf. Sie lächelte bei ihren Bewegungen und schien sich von Magie fluten zu lassen.LILLY!“, donnerte Azeral und schließlich sprang er nach vorne. Die Barrieren schepperten, beim brechen und Azeral wurde ein paarmal zurückgeschleudert. So viel Magie konnte nicht gut für ihren kleinen Körper sein. Azeral griff nach seiner Macht und tiefschwarze Finsternis umgab seien Hände. Er sprang nach vorn und ein einziger Klauenhieb zersplitterte Lillys Schilde, wobei sie auch endlich wieder zur Vernunft kam. Erschrocken sah sie aus und Azerals flammende Augen und sein ernstes Gesicht schüchterten sie ein. Er hielt sie fest, als sie nun einfach zur Seite kippte. Azeral trug sie zu ihren Freunden. Sie war nicht bewusstlos, aber ziemlich geschwächt, weil sie so viel so schnell auf einmal gemacht hatte.
    Er sah Raziel an und der junge mit dem Mundschutz trat in die Mitte. Azeral sagte: „Vergiss nicht, dass du nicht…“ Und schwupp war der Junge verschwunden. Azeral sah sprachlos zu dem Fleck und dann rief er zornig. „Du kleiner Scheißer!“ Er schloss die Augen und als er sie wieder öffnete funkelten sie erneut rötlich, ebenso wie der Ring an seinem Finger. Er sprang zur Seite und griff in die Leere, wo seine Hand einen Augenblick verschwand. „Hab ich dich!“ Er zerrte Raziel wieder hervor und der Junge trat ihm vor die Brust. Dann wollte er wieder verschwinden und Azeral hielt ihn weiter fest. Er umklammerte das Kind und die Augen des Jungen schienen hell weiß. Er gab ein Geräusch von sich, was ziemlich animalisch klang und dann ploppten beide weg, während Lex die Augen öffnete. Er sah überrascht aus und es legte sich langgezogenes Schweigen über die Halle. Erst nach einigen Augenblicken kamen beide mit einem Knall zurück. Raziel flog gegen Lex, der ihn fast spielend leicht auffing und Azeral wurde gegen die Barriere geschleudert, wo er ächzte und herab fiel. Er stand umständlich auf und klopfte sich einen Schritt zur Seite torkelnd den Staub ab und wischte mit der Hand an seinem Kopf vorbei, als wolle er Fliegen verscheuchen. Er schüttelte den Kopf und dann schien er sich wieder gefasst zu haben. „Reicht… doch hoffentlich…“ Lex musterte Azeral streng und half Raziel sich hinzustellen, der ebenso neben sich zu stehen schien, wie Azeral. Wer konnte schon wissen, was die beiden eben erlebt hatten?
    Und DAS war der angenehme Teil gewesen. Azeral zog ein unzufriedenes Gesicht holte tief Luft und sagte nun: „Lanara.“ Sie sah zu ihm auf und dann senkte sie den Blick. Lex betrachtete das Mädchen und dann sah er bedeutsam zu Azeral. Der jedoch stellte sich direkt vor die Kinder und schon jetzt tropfte schwarze Finsternis von seinen Händen. Lanara schloss die Augen und Azeral machte sich bereit, während um Lex ein goldener Bannkreis schimmerte. Das Mädchen sagte leise: „Laesura…“ Sie streckte dabei die Hände aus und unter ihren Ärmeln kamen auf jeder Seite zwei andere Hände hervor. Sie waren klauenartig und dunkelgrau. Die Finger verschränkten sich ineinander und dann mit einem „Poff“ und einiger Funken und Rauchentwicklung stand dort ein Dämon. Azeral stürmte sie direkt an und Lanara ihn. Sie kämpften einfach nur körperlich miteinander und so gab es einen heftigen Schlagabtausch zwischen ihnen. Sie bewegten sich so schnell, dass es aussah, als würden sie immer wieder verschwimmen und wo anders wieder auftauchen. Azeral gab einen Schrei von sich und schmetterte die Dämonin auf den Boden. Er ließ schwarze, gefiederte Schwingen hervorbrechen und stürzte auf sie zu. Er packte ihr Gesicht und schmetterte es auf den Boden. Er packte sie mit unbeschreiblicher Kraft und fixierte sie, wo sie fauchend und schreiend liegen blieb und schließlich war es soweit. Das erste Mal, seit die Neulinge hier waren reagierte der Kristall. Lex schien fertig zu sein und ein gleißendes Licht fuhr herab. Alle, die nicht hatten kommen sehen, was geschehen würde, waren nun geblendet und sahen nicht, wie Azeral von Lanara wegsprang und sich ihr Körper zurück verwandelte. Azeral hatte sich hingekniet und das Mädchen hochgehoben. Sie machte die Augen auf und sah ihn nur an. Dann jedoch sammelten sich Tränen in ihren Augen und sie klammerte sich an seinen Hals und drückte ihr Gesicht an seine Brust. Er hatte einige Hiebe kassiert, aber sie waren nur oberflächlich. Er hatte sich entsprechend geschützt, sonst hätte dieses Mistvieh ihn vermutlich zerfetzt.
    Pause. Er brauchte eine Pause! Er sah zu seiner Truppe. Haha, Azeral… Er fixierte Medina mit seinem Blick. Im Augenwinkel sah er, dass Cian Lias Hand fest hielt. Wenn sie jetzt schon solche Angst hatte, was sollte das dann nachher erst werden? Azeral hatte jetzt schon keine Lust mehr. „Komm Medina.“ Sie hörte auf ihn und auch dieses Mal, schien Azeral von Anfang an, Nebenstatist sein zu wollen. Er beugte sich vor sie und sah ihr auf die Brille. „Erinnerst du dich an heute Vormittag?“ Natürlich tat sie das. „Wir machen das noch mal.“ Hoffentlich machten ihr seine Augen nun keine Angst. Er hoffte, sie vertraute ihm. Seine Augen schimmerten rötlich und dann überzogen sie sich mit seinem Blut. „Jetzt nimm die Brille ab und sie mir in die Augen. Nirgends sonst, in Ordnung?“ Lex fragte: „Was wird das, Azeral?“ Doch der winkte nur ab und sah Medina weiter an. Er sagte nur: „Mach du deine Arbeit Lex, ich mach meine.“ Der Direktor kniff die Augen leicht zusammen und ließ Azeral gewähren.
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    Puppenspieler

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Fr Mai 26, 2017 2:54 am

    Medina

    Medina wollte Azeral nicht schon wieder wehtun. Hatte er außerdem nicht schon genug eingesteckt? Der Kampf mit der Dämonin sah sehr gefährlich aus.
    Medina machte ein ernstes Gesicht und nickte Azeral zu. Sie schloss kurz ihre Augen, schob die Brille auf ihren Kopf und öffnete dann langsam ihre Augen. Sie suchte erst den Boden nach seinen Füßen ab. Dann folgte sie langsam seiner Silhouette, bis hin zu seinen Schultern. Dann schließlich sein Gesicht und seine Augen.
    Sie schaute ihn - und nur ihn - an.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Fr Mai 26, 2017 3:26 am

    Lia

    Was musste der arme Kerl nicht alles einstecken. Lia beobachtete besorgt, was da geschah. Die Unruhe in ihr wuchs udn sie spürte, wie die Angst sich steigerte, irgendwem etwas schreckliches an zu tun. Lilly hatte sich total verausgabt. Das geschah ihr ja immer. Sie würde sicher mal euine mächtige Magierin, aber sie musste unbedingt lernen, sich nicht immer einfach mti dem Strom mitreißen zu lassen. Lia wäre am liebsten davon gelaufen. Leidr wusste sie, diese Prozedur musste sein, damit der Kristall sich auf sie einstimmte. Hier sollte ihr geholfen werden. Hoffentlich war es überhaupt möglich, ihr zu helfen. verängstigt und unsicher, sah sie zu Azeral, der eben der Gorgone in die Augen sah.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Fr Mai 26, 2017 3:59 am

    Niemand der Ausbilder und nicht mal Lex hätten je geglaubt, wie sich all das entwickeln würde. Die kleine Gorgonin sah ihrem Ausbilder nach einem kurzen Zögern in die Augen und Azeral hielt diesem Blick stand. Lex wollte ihm vertrauern und nach einem kurzen Moment öffnete er sein linkes Auge einen Spalt breit. Unfassbar! Er wusste, dass Gorgonen die nahezu natürlichen Feinde der Vampire waren. Er fand es sensationell, dass Azeral diese Technik beherrschte. Irgendwann sagte Azeral etwas angestrengt. „Das Reicht jetzt, nicht wahr?“ Lex hatte sich von seinem Erstaunen mitreißen lassen und er sagte: „Ja.“ Azeral fixierte Medina weiterhin und sagte: „Dann kannst du die Brille wieder aufsetzen, Kleine.“ Sie gehorchte ihm und Azeral rieb sich die Augen. Er lobte sie nun nicht unnötig, schließlich hatte er das bei den anderen auch nicht gemacht. Nun sah er zu Umi. Sie hatte eine gewaltige Kraft und dieses Mal wagte Azeral es kaum, in der Nähe der kleinen zu verweilen. Aber es war sein Job. Lex sah Azeral nun noch strenger an. Azeral senkte den Blick und dann sagte er zu Umi: „Du bist eine Sirene. Ich werde dich festketten. Und mich auch.“ Sie sah ihn erschrocken an. „Ich will nicht!“ „Aber du musst. Los, glaub nicht, für mich ist das angenehmer.“
    Azeral stemmte die Hände in die Hüften. „Na los. Wird’s bald? Ich hab nicht ewig Zeit!“ Umi hätte heulen können. Sie trat vor und Lex beobachtete die beiden. Er wünschte Azeral nicht den Tod und auch wenn er ihn nicht ausstehen konnte, so hatte Azeral noch nie etwas getan, was den Schülern oder der Schule geschadet hätte. Azeral zog einen Kreis um sich und das Mädchen. Er war ein Vampir es würde ihr ohnehin schwerer fallen von ihm besitz zu ergreifen, daher… Azeral hoffte, sich nicht zu überschätzen. Er streckte beide Hände vor sich und nun waren er und Umi in einem Schalldichten Zylinder. Die anderen Kinder waren hinter einer magischen Barriere und Azeral ließ schwarze Ketten aus der Erde entstehen, die von Lex scheinbar noch mal versiegelt wurden und verstärkt. Er kettete erst Umi fest und dann sich. Lex schloss die Augen und wischte sich einmal über die Ohren. Dann blieb er aufmerksam und nickte Azeral durch den Schleier zu. Azeral sagte wohl irgendwas zu Umi und regte sich dann tierisch auf, als das Mädchen schließlich wohl anfing zu singen. Schnell verlor sie sich in ihrem Gesang und einen Moment geschah absolut nichts. Dann aber starrte er das Mädchen nur an und ging auf sie zu. Als er nicht weiter kam, weil ihn die Ketten hielten ging sie näher an ihn heran, doch erreichen konnten sie sich nicht. Sie sang immer weiter und Azeral riss an den Ketten, als hinge sein Leben davon ab. Lex schien noch nicht fertig und öffnete eben die Augen, als erst Azerals selbstgeschaffene Magie nachgab und dann auch die Versiegelung von Lex. Azeral stürzte sich auf Umi die ihn freudig empfang und ihm die Lippen auf den Mund presste. „NEIN!“, rief Lex. Er hätte dem nie zustimmen sollen! Mache Wesen SOLLTEN einfach nicht existieren. Eben wollte er das Treiben beenden, alss ihm jemand zuvor kam. Azeral löste sich von der Sirene und schleuderte sie gegen die nächste Barriere. Nach dieser Aktion schuf er ein schwarzes Schwert, was ein Abbild von dem seines Vaters war. Das wusste natürlich aber nur Lex und die vier Kinder von Tales und Zel. Lex verstand im ersten Moment gar nicht und schließlich ging von Azeral eine drückendschwere und schwarze Aura aus. Er lief auf Umi zu, die nun ängstlich gegen die Magische Barriere rutschte und Todesangst hatte. Azeral ging jedoch stetig und langsam auf sie zu. Und erhob die Klinge zum tödlichen Streich. Lex begriff gar nciht, was los war und bevor er irgendwas anderes Tat deaktivierte er die Barrieren, damit die anderen Aufseher eingreifen konnten, ohne erst alles zertrümmern zu müssen. Dann würde er die Barrieren erneut hochziehen müssen, um die Kinder zu schützen.

    Was währenddessen ebenfalls passiert war:
    Lia hatte dem Treiben zugesehen und ihre Angst war ins unermessliche gestiegen. Niemand hätte auch nur ahnen können, dass das Mädchen nun folgendes tat. Ihre Augen färbten sich schwarz wie die Nacht und sie schrie auf. Cian reagierte zwar sofort, aber er hatte keine Chance. Sonst war er es immer gewesen, der sie beruhigen konnte, und Lia trug einen Schutztalisman, der sie davor bewahrte, den Verstand zu verlieren. Doch das vollkommen verängstigte und verzweifelte Mädchen riss ihn sich vom Hals. Cian wurde von ihr zur Seite geschleudert, ohne dass sie noch die Kontrolle darüber hatte und krachte mit dem Kopf gegen die Barriere. Liam erschrak heftig und sofort rief er: „Zurück!“ Er drückte die anderen Kinder von Lia weg und sie stand einfach nur da und grinste schrecklich boshaft. Liam versuchte Cian aufzuwecken.
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    Puppenspieler

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Fr Mai 26, 2017 5:07 am

    Alon

    Was auch immer Azeral da gerade geplant hatte, entweder ging es gerade richtig schief, oder aber er hatte noch ein Ass im Ärmel.

    Lex löste die Barriere, und Alon zögerte nicht lange.
    Das musste ein Zeichen gewesen sein.

    Alon war der Erste, der reagiert hatte und war bereits im Feld, als die anderen Aufseher erst reagierten.

    "Azeral!", rief er und hielt seinen linken Arm schützend vor sich. Funkenschlagend teilte Blaues Licht um seinen linken Unterarm und breitete sich zu einem großen weißen Schild aus.

    Alon sprang zwischen Azeral und das Mädchen und hielt sein Schild schützend über sie.

    Medina

    Medina hielt sich die Ohren zu, als das kleine Mädchen anfing zu schreien. Was war hier nur los?
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Fr Mai 26, 2017 5:26 am

    Lileas


    Ziemlich interessant, was die Kinder für Kräfte wallten ließen, allerdings wurde es bei der Sirene dann doch verdammt eng. Nicht nur das das Mädchen es schaffte Azeral in seinen bann zu ziehen, sie hatte die Kräfte eines anderen Mädchens geweckt, welche offenbar völlig in Panik geraten war. Noch ehe Lileas reagieren konnte, ging Azeral auf die kleine Sirene zu, ein sonderbar schwarzes Schwert in der Hand haltend. Was zum ...
    "AZERAL!"
    Er reagierte nicht. Lileas eilte auf ihn zu, blieb stehen und ließn Lianen und Ranken um Azerals Körper entstehen, die ihn nicht nur am weitergehen hindern sollten, sondern auch an dem Gebrauch des Schwertes.


    Lilly


    Lilly war noch ganz erschöpft, doch als sie Lias Schrei hörte, weiteten sich ihre Augen. Sie sah zu ihr, erkannte, was geschah und schüttelte bestürzt den Kopf.
    "Lia ... LIA! NICHT!"
    Doch es war schon zu spät. Lia hatte selbst Cian von sich geschleudert. Er war doch der Einzige, der Lia stoppen konnte.
    "Liam du musst was tun! Wenn Cian nicht zu sich komtm, wird Lia ..."
    Sie hatte große Angst um ihre Freundin. Auch sie wusste, welche Auswirkungen Lias Macht auf alle haben könnte.

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    Re: Licht und Schatten Akt III

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