Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten Akt III

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    Dana

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Fr Mai 19, 2017 2:18 am

    Caithlyn


    Na das schlug dem Fass doch wohl den Boden aus.
    "Immernoch den egoistischen sturen Esel, mit dem ich einfach so auf eine Reise geschickt wurde! Du wirst dich nie ändern! Wennd as Gift von einer Gorgone ist, soltlest dud en Tee erst recht trinken und dann zu Sora gehen! Du bist so ein verdammter Dickkopf! Glaub ja nicht, das ich angst vor dir habe! Trink den Tee und leg dich hin, solange die Kinder nicht da sind! Du brauchst RUHE! mag sein,d as du anders bist, aber irgendwann wird es auch dich mal dahin raffen!"
    blaffte sie zurück, wobei sie wirklich streng und ernst aussah und die Hände in die Hüften gestemmt hatte.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Fr Mai 19, 2017 2:25 am

    Vladislava

    Vladislava schwirrte der Kopf.
    "Könnten Sie mal die Klappe halten und mir ein Antiseptikum verabreichen? Ich würde heute gerne noch zum Frühstück."
    Vladislava fühlte sich augenblicklich mies, dass sie die nette Sora so anfuhr.
    Anders als ihr Bruder Vladimir, hatte Vladislava bisher noch nie medizinische Hilfe in Anspruch nehmen müssen, aber jedem Student an der Akademie war recht bald klar, dass die Ärztin eine besonders freundliche Person war. Und es war auch sehr angenehm - wenn auch auf eine verstörende Art ungewöhnlich - wenn man sie mit Azerals Verhalten gegenüber seinen Schülern verglich.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Fr Mai 19, 2017 3:39 am

    Lex & Cian & Liam

    Sie setzten ihren Rundgang nun fort, während Dantalion zu seinem Unterricht ging. Sie kamen zur Schneiderei. Traditionsgemäß wurden die Schüler eingekleidet, wobei Azerals Gruppe einen schwarzen Grundstoff hatte die rote Elemente aufwies. Auch hatte jede Uniform das Wappen ihres Hauses auf der Brust. Azerals Gruppe hatte als Wappen einen weißen Mond der zur Hälfte schwarz verdeckt war und sich auf rotem Grund befand. Lex‘ wachsamer Blick ruhte auf allen Schülern und es ging sehr leise und gesittet zu. Wenn der Direktor anwesend war, schienen sich alle ein wenig mehr zusammenzureißen. Lex verkündete: „Ihr geht jetzt zurück zu euren Häusern. Eure Ausbilder erklären euch noch ein wenig die Sitten und Tagesabläufe. Wir sehen uns zum Mittag wieder und dann beginnen eure ersten Unterrichtsstunden."

    Azeral

    Jetzt wurde es ihm zu bunt. Er stand energisch auf. „So, du hast keine Angst vor mir? Solltest du aber!“ AZeral knirschte die Zähne übereinander. Er trat Caithlyn entgegen. „Ich könnte Dinge mit dir anstellen, für die du dich noch bis über den Tod hinaus schämen würdest und du würdest es alles freiwillig tun. Glaub nicht, dass ich dich mit Samthandschuhen anfasse, nur, weil wir uns so lange kennen. Ich habe jetzt hier eine Verantwortung und Faulenzen gehört sicher nicht zu meinen Pflichten, während ein falsches Wort meine Kinder dazu treiben könnte, sich gegenseitig umzubringen!“ Er hatte nicht mal bemerkt, was Caithlyn aber sehr wohl aufgefallen war. Er hatte nämlich ganz unbewusst meine Kinder gesagt und das alleine bewies ja schon, dass er mehr als nur Arbeit in ihnen sah. Er würde für jeden einzelnen von ihnen durchs Feuer gehen. „Ich WERDE zu Sora gehen, aber diesen Tee dort, werde ich nicht anrühren. Es tut schon genug weh, als dass ich jetzt noch was zu mir nehmen kann!“ Er war wirklich fuchsig gerade. Er schloss die Augen, atmete tief ein und sagte: „Wenn dir das nicht passt, dann putz jemand anderes hinterher. Er hatte keine Geduld für so was und er wusste doch selbst, dass er sich erholen musste, aber es war ja noch nicht mal Mittag. Er hatte keine Ahnung, dass Lex nur aus diesem Grund seine Kinder mitgenommen hatte. Ihm war durchaus klar, dass Azeral eine Pause brauchte. Nur Azeral konnte sich nicht vorstellen, dass der „alte Mann“ wirklich auf ihn Rücksicht nehmen würde.

    Sora

    Die freundliche Ärztin sah Vladislava verstört an. „Oh!“, machte se überrascht. Sie schüttelte den Kopf. „Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.“ Sie schüttelte dabei energisch den Kopf. „So geht das nicht. Gorgonengift. Vampirfürsten haben sie ausgerottet. Waren nicht gegen den Blick gefeit. Schreckliches Massaker. Nein, nein. Das Gegengift muss synthetisiert werden.“ Sie treufelte trotzdem etwas auf die Wunde, was ein wenig brannte. „Hält die Versteinerung auf. Heilt sie aber nicht. Macht sie nur langsamer.“ Sie sah Vladislava ins Gesicht. „Ich wünschte ich könnte mehr tun.“ Sie wickelte noch einen Verband um ihre Hand und sagte: „Kannst du deinen Aufseher zu mir bringen?“
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Fr Mai 19, 2017 4:16 am

    Caithlyn


    "Das hast du mir schon damals gesagt und gemacht hast du auch nichts! ich kann niemandem anderen hinterherputzen, wie du es so schön nennst, weil die Obrigkeit offensichtlich der Meinung ist, das ich mich mit dir herum zu schlagen habe! Das bedeutet, das du mich also ertragen werden musst, solange man mich nicht an andere Stelle braucht! Glaubst du mir macht es Spaß dein Kindermädchen zu spielen?"
    Natürlich hatte sie das mit den Kindern mitbekommen. Ihre Augen leuchteten für einen Moment überrascht aber glücklich auf. Er war also doch nicht so ein mieser kerl, wie er sich immer gab.
    "Mach was du willst. Der Tee hätte dir geholfen. Er wirkt gegen das Gift udn sorgt dafür, das es sich nicht weiter ausbreitet, aber du scheinst es nach wie vor vor zu ziehen, dir nicht helfen zu lassen! Geh zu Sora ... sofort. Tot oder schwach und verletzlich bist du den Kindern keine Hilfe."
    Sie drehte sich von ihm weg und wollte zur Tür gehen.

    Lia + Lilly + Lileas

    Lileas, die Aufseherin des grünen Hauses, brauchte den Kindern nur einen Blick zu werfen, um sie zur Ruhe zu bringen. Sie lächelte oft, denn sie mochte ihre Schützlinge und versuchte alles in Ruhe und mit viel geduld zu lösen. Abgesehen davon ... war sie eine der wenigen, die Azeral nicht evrurteilte. Er hatte die wohl größte Herausforderung zu bewältigen und machte seinen Job gut. Sie schob gerade sanft ein Mädchen vor, welches sich nun ankleiden lassen sollte. Das wappen des grünen Hauses war ein kleines Gemälde, wenn man so wollte. Ein Lebensbaum, der die Verbindung zur Natur symbolisierte.
    Lilly hatte lex Blick vorhin voll abbekommen. Liam hatte sich vor sie geschoben, wofür sie ihm wohl ewig dankbar wäre. Jetzt stand sie neben ihm, wartete darauf, das sie ihre Kleidung bekam, wie alle Anderen. Lia schien einfach nur neugierig. Sie war richtig gehend aufgeregt. Das alles war so neu und so aufregend. Und nun sollten sie, nachdem sie irhe Kleidung bekamen, zu ihren Häusern zurück gehen. Heute noch würden sie Unterrichtet werden, allerdings ... nach dem Mittagessen? Das hieße ja, der ganze Tag wäre damit hin. Schade, aber gut. Sie wollten ihren Eltern ja alle Ehre machen.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Fr Mai 19, 2017 7:14 am

    Medina
    Medina versuchte Azeral auf dem Fuß zu folgen, doch als er sich von seinen Kindern trennen wollte, blieb sie enttäuscht mit dem Rest der Kinder aus ihrem Roten Haus.

    "Ganz schön cooler Scheiß, den du da vorhin vorgeführt hast."
    Ein Stimme flüsterte sie von Links an.
    "Sind die Schlangen echt? Kannst du sie auch kontrollieren?"

    Medina wandte sich erschrocken zu ihm hin.

    Ein Junge mit lockigen, schwarzen Haaren und eisblauen Augen schaute sie lächelnd an.

    Medina stotterte, zupfte an ihrem improvisierten Kopftuch und schaute verlegen auf ihre Füße.

    "Ich heiße Nico, und wie heißt du?", fragte er und hielt ihr seine rechte Hand hin.

    "Mmm ... Medina", sagte sie und gab ihm zögerlich die Hand.

    Er lächelte sie nochmal an. "Sehr erfreut, Medina. Oh, ich muss zurück in meine Gruppe. Man sieht sich sicherlich!"

    Medina sah ihm noch einen Augenblick lang nach, als er in der Gruppe aus dem blauen Haus verschwand.
    Sie selbst folgte ihren Mitbewohnern und holte sich ihre Uniform ab.
    Sie würde sich später einen schwarzen oder roten Stoff für ein Kopftuch besorgen.

    Vladimir

    Vladimir schloss ziemlich rasch zu den neuen Schülern auf. Obwohl seine erste Stunde bereits angefangen hatte, hatte Azarel ihn dazu verpflichtet die neuen Schüler in ihre ersten Unterrichtsstunden zu begleiten.

    Nun sah er dabei zu, wie die neuen Schüler ihre neuen Uniformen erhielten - er und die älteren Schüler aller Häuser hatten ja ihre Uniformen bereits getragen.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Fr Mai 19, 2017 8:59 am

    Cian & Liam & Lex

    Nun der ganze Tag wäre nicht hin da die Schüler ja auch nachmittags Unterricht hätten. Allerdings verliefen die ersten Schultage hier ja immer so. Die gesamte Meute ging nun geschlossen zurük und lle Schüler wurden von den Aufsehern weiter instruiert. Auch Lex bequemte sich ins Haus der roten Truppe, denn er vermutete, dass Azeral sich hier aufhalten würde. Er betrat den Raum und war überrascht wie ordentlich es war. Doch Azeral war nicht hier. Ber Vladislava war ihnen im Flur begegnet.
    Liam war ganz aufgeregt. Erstens musste er jetzt nicht putzen und zweitens war es ohnehin alles sehr aufregend. Er stolzierte zu einem Tisch und fläzte sich hin. Cian musterte die anwesenden, die sich nun um Lex versammelten. Der musterte die Kinder und schaute dann zur Decke. Er spürte Azerals Präsenz im Zimmer über sich. Nun gut.
    „Setzt euch!“ Dann fing er an aufzuzählen, was die Kinder so erwartete. Er erklärte dass nach dem Frühstück immer die Theorieunterrichte stattfanden. Nach dem Mittag gab es Praxis und schließlich hätten die Schüler bis zum Abendessen Zeit.

    Azeral

    Caithlyn schien genug von ihm zu haben und er hatte auch genug von ihr. Er war müde, sein gesamter Körper schmerzte, er hatte Bauchschmerzen und trotzdem Hunger und jetzt war er auch noch angefressen. Er seufzte und ließ sie einfach gehen. Einen Moment noch lehnte er sich an den Schreibtisch und betrachtete die sortierten Papie. Eine Weile verging, eh er sich die Haare raufte und energisch nach unten gehen. Die kleinen Scheißer währen sicher schon da.
    Gesagt getan, er ging hnab und öffnete die Tür. Sein Blick war gesenkt und er sagte: „Also schön, ihr kleinen Scheißer. Ich...“ Er unterbrach sich, als er Lex sah. Er blieb stehen. „Ehhh… Ich setzt mich da drüben hin.“ Lex musterte ihn und seufzte. „Azeral. Auf ein Wort.“
    „Aber die Schüler, sie wolle lernen, nicht wahr? Nur zu fhr fort.“ Er klang ein bisschen angefressen.
    Lex Mund formte sich zu einem dünnen Strich. Er ging auf Azeral zu und dann blieb er vor ihm stehen. „Deine Schüler, Azeral. Wenn du fertig bist, treffen wir uns bei Dr. Sora.“ Damit ließ er ihn stehen und rauschte davon. Azeral blinzelte ihm hinter her. „Uhm… Also… Fragen?“
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Fr Mai 19, 2017 9:13 am

    Lia + Lilly


    Die neuen Uniformen saßen wioe angegossen. Alles in allem, hatten die Kinder heute eine Menge zu verarbeiten und wer nicht gerade das beste Gedächtnis hatte, musste wohl mitschreiben. Medina war auch wieder da. Lia schenkte ihr ein Lächeln und forderte sie mit einer Handbewegung auf, zu Lilly, Cian, Liam und ihr zu kommen. Wenn sie nicht wollte, wäre das natürlich ihre Sache, aber Lia fand, sie sollte sich nicht allein gelassen fühlen. Abgesehen davon, musste sie doch denken, das nun alle Angst vor ihr hatten. Lex führte alle zurück ins Haus, wo er ihnen die Abläufe und Unterrichtsphasen erklärte. Azeral kam irgendwann auch wieder. Er schien nicht begeistert zu sein, aber wann war er das auch mal. Kleine Scheißer ... dafür würde Lia ihm auch noch die Meinung sagen, aber nicht vor versammelter Mannschaft. Das ließe ihn unautoritär erscheinen.
    Lilly sagte die ganze Zeit über nichts. Sie hörte nur zu, sah auf, wenn etwas gezeigtwurde und hielt sich sonst lieber bei ihren Freunden auf, unter denen sie immer fast unsichtbar wurde.


    Caithlyn


    Caithlyn verließ Azerals Zimmer. Er hatte ihr schon mehr al einmal vor den Kopf gestoßen und irgendwann, würde sie es nicht einfach mehr so hin nehmen. Er brauchte Ruhe und etwas zu essen. Die Kinder hatten ihm wahrscheinlich ein Frühstück bereit gestellt, welches er nicht hatte essen können. Caithlyn verschwand also erst einmal, um Azeral etwas zu Essen hin zu stellen und sich um andere Dinge zu kümmern.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Fr Mai 19, 2017 10:07 am

    Medina

    Medina war die Aufmerksamkeit der anderen Schüler unangenehm, weswegen sie sich immer wieder in den Hintergrund begab.
    Der Ausbruch ihrer Schlangen heute Morgen hatte bestimmt keine guten Meinungen unter den anderen Schülern hinterlassen.

    Vladimir & Vladislava

    Die Vlads grüßten sich gegenseitig mit einem Fistbump und setzten sich nebeneinander. Sie lauschten Lex' Worte ohne Interesse, denn schließlich hatten sie die gleichen Worte bereits mehrfach hören müssen.
    Stattdessen interessierte sich Vladimir für die Bissverletzung seiner Schwester.

    Vladislava zeigte ihm nur die Bandage, die ihr Sora nach der vorläufigen Wundversorgung verpasst hatte.
    "Nichts schlimmes. Wird wohl in ein paar Tagen verheilt sein. Aber du solltest dir mehr um deinen Arm Sorgen machen. Bist du eigentlich noch ganz klar im Kopf, mit voller Kraft anzugreifen? Wir beiden wissen, du hättest den Schlag noch abbremsen können. Und mich würde es nicht wundern, wenn Azeral es auch schon weiß."

    Vladimir grinste sie schelmisch an.
    "Wie hätte ich denn sonst den alten Beisser dazu bringen sollen, sich mal richtig mit mir zu messen?"

    Vladislava schlug ihrem Bruder auf den ihr zugewandten Oberarm - am gebrochenen Arm.

    Vladimir schrie kurz auf.

    "Selber Schuld, Vlad!"

    Nachdem Lex sich wieder verabschiedet hatte, informierte Vladislava Azeral darüber, dass Sora nach ihm gefragt hatte.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Fr Mai 19, 2017 10:49 am

    Cian & Liam & Lex & Azeral

    Cian blickte zu den beiden Erwachsenen und verfolgte Lex mit den Augen, wie er hinaus ging. Dann sah er zu Lia und er bemerkte fast, wie sie mit sich hadern musste, Azeral nicht einfach anzufallen, um ih zu umarmen. Cian tat es wirklich leid. Und dieser Kerl schien es nicht mal zu bemerken, wie sich seine kleine Schwester ach ihm verzehrte. Dennoch wollte er nun Lia nicht bevormunden und hielt sich zurück. Sicher würde es sich am bend noch ergeben. Außerdem glaubte er, dass der „Aufseher“ genug zu tun hatte.
    Liam fläzte sich hin und bemerkte, dass Lilly wohl ziemlich Angst hatte. Er sagte: „Jo, Azeral.“ Angesprochener sah ihn unleidlich an. „Stimmt es, dass Lilly 'ne Strafe bekommen soll?“ Azeral sah zu Lilly. Er sah zrück zu Liam und schließlich erklärte er: „In der Tat.“ Er schlenderte zu ihm hin und dann beugte er sich zu ihm herab. „Und für deine Vorlaute Aussage, darfst du ihr gerne dabei helfen. Wir sehen uns Morgen früh am See.“ Dann richtete er sich auf. „Ihr knnt euch gern erkundigen, was früh bedeutet. Er sah kurz zu Lia und dann senkte er den Blick. Schließlich sagte er. „Und ich muss noch mal mit dir reden Lia. Heute Abend.“ Er rieb sich die Schläfen und suchte dann nach Medina. Sie hielt sich komplett zurüc sie verkroch sich regelrecht. Aber immerhin setzte sie die Brille auf. Auch das nahm er nur zur Kenntnis. Er stieß die Luft aus und hielt einen Moment inne.
    „So und nun macht was auch immer ihr so macht, wenn ihr alleine seid, haltet euch zurück, und Vlads, reißt euch am Riemen.“ Sie waren sicherlich krank geschrieben, aber Azeral würde ihnen keine Vorschriften machen. Die beiden waren bereits so lange hier. Er vertrauute ihnen. Sie würden selbst entscheiden köne, was sie tun konnten.
    Er ging zur Tür, blieb kurz stehen, sammelte sich und … nun er stand einen Moment da. „Medina? Komm mit mir mit!“

    Lex lief durch die Akademie und ging zurück in sein Büro. Er setzte sich an seinen Schreibtisch und lehnte sich zurück. Dann plötzlich sprang er auf und zog sein Schwert. Er merkte jedoch schnell, wer da in seinem Büro war. „Ich habe… dir doch gesagt dass du nicht herkommen sollst.“
    Die Schattengestalt antwortete: „Und wann habe ich mich je an Regeln gehalten?“ Lex grinste schief, aber dann wurde sein Blick finster. „Was willst du?“
    „Reden.“
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Fr Mai 19, 2017 11:01 am

    Lia + Lilly


    Lia beobachtete ihren Bruder genau. Sie sah wohl, das er ziemlich gestresst war. Er sah müde aus. hatte er so viel zu tun? Lia würde sicher bald merken, wie schwer die Arbeit hier für Azeral war und wie wenig Zeit er überhaupt hatte. Lilly würde also wirklich eine Strafe bekommen und Liam ... nun Lia verdrehte die Augen, als er Azeral so ansprach. Natürlich war er der Kronprinz, aber er sollte doch wohl GERADE nach Direktor Renoirs Vortrag und Erklärungen wissen, das Azeral nun nicht mehr einfach eine Art Kollege oder Freund, sondern ein Vorgesetzter war.
    Lilly sah erschrocken auf, als Azeral das mit der Strafe bejahte. Allerdings sah sie auch nicht gerade begeistert zu Liam, der nun ihre Strafe teilen sollte.  
    Lia nickte auf Azerals Ansage.
    Sie würde am Abend zu ihm gehen, wie er es wollte. Nun hatten sie Freizeit und diese wollte sie mit Cian, Lilly und Liam verbringen.


    Zuletzt von Dana am Sa Mai 20, 2017 2:01 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Fr Mai 19, 2017 7:07 pm

    Medina

    Medina folgte Azeral, wie ein schuldbewusster Hund seinem Herrchen.
    Sie traute sich nicht sich darüber Gedanken zu machen, was er mit ihr vor hatte. Noch weniger würde sie sich trauen ihn danach zu fragen.
    Sie schwieg und lief ihm mit ein wenig Abstand hinterher.

    Vladimir, Vladislava

    "Du musst etwas für mich machen, Vladimir."

    Vladimir wusste, sobald seine Schwester ihn bei vollem Namen nannte, dass sie solange nicht locker lassen würde, bis er nachgab. Es war in den meisten Fällen einfacher, klüger und vor allem ging es schneller, wenn er ihr einfach nachkam.

    "Sprich schon", sagte er etwas knurrend. Er mochte ihr vielleicht diesen Sieg schenken, doch er würde es ihr nicht schmackhaft machen.

    "Ich möchte in die Bibliothek. Jetzt. Könntest du solange alleine auf das Haus aufpassen?"

    Vladimir knurrte lauter. Er zog ein grimmiges Gesicht.

    "Ich bringe dir auch einen Haufen Kekse von Caithlyn mit!", versuchte sie ihn zu bestechen.

    Vladimirs linke Augenbraue hob sich aufmerksam in die Höhe.
    Mist! Er hatte sich verkauft.

    "Super! Ich beeile mich, versprochen!"
    Vladislava rannte in Richtung des Ausgangs.

    "Und vergiss die Kekse nicht!"


    Zuletzt von Puppenspieler am Sa Mai 20, 2017 11:44 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am Sa Mai 20, 2017 2:08 am

    Cian & Liam

    Bei den anderen war es nun ruhig Liam sagte: „Na ja, lief doch gar nicht sooo schlecht, nicht?“ Cian setzte sich vor den Kamin und holte ein Buch hervor, wo er dann drin las. Er war immer ziemlich ruhig und strahlte eine kühle Distanziertheit aus. Aber er konnte auch anders. Und seine Freunde wussten das.
    „Also? Was stellen wir an?“ Cian sah auf und musterte seinen Bruder und sagte nichts. Im Grunde genommen, war es ihm egal, ob Azeral litt oder nicht, aber Lia war es nicht egal. Und doch… er würde immer hinter seinem Bruder stehen, denn ihm fühlte er sich mehr verpflichtet, als allen anderen. Und wenn er nun irgendwas anstellen wollte, würde er ihm dabei helfen.
    Das Mädchen mit den Außenkiemen sah zu Vladimir und dann zu Liam. „Aber wir sollen uns doch ruhig verhalten.“ Und Lanara sah nur aus dem Fenster. Dann erklärte er. „Wir könnten in den Garten gehen.“ Cian sah zu ihr herüber. Sie war außerordentlich schön, obwohl sie gerade Mal 12 war. Sie benahm sich auch nicht, wie eine zwölfjährige sondern eher wie eine erwachsene Frau. Die meiste zeit zumindest.

    Azeral & Sora & Medina

    Das Mädchen mit den Schlangenhaaren und verantwortliche für die meisten Schmerzen an und in Azeral folgte ihm brav. Er verließ das rote Haus und machte sich auf zur Krankenstation. Er schwieg eine ganze Zeit lang, während sie liefen und schließlich sagte er: „Auch du wirst eine Strafe erhalten müssen.“ Zwar hatte Tristana vorhin erklärt, dass er sich ganz besonders fiese Strafen ausdenken würde, wenn er die Schüler bestrafte. Aber in der Regel waren seine Strafen eher erzieherische Maßnahmen, Nachsitzen mit langweiligen Inhalten oder unangenehme Aufgaben innerhalb und außerhalb des Hauses. Das wusste Medina ja aber nicht.
    Sie kamen bei Sora an und sie sah auf. „Vladislava hat dich erreicht.“ Azaral sah ärgerlich zur Seite. Er hasste es, irgendwo hinzitiert zu werden. „Sora.“ "Hatte gemerkt, dass was mit dir nicht stimmt. Brauche Blutproben.“ "Sora!“ „Deine Wunden müssen behandelt werden. Gebrochene Hand.“ „SORA!“ Die freundliche Ärztin hielt inne. „Wir brauchen ein Gegengift.“ Er legte Medina die Hand auf die Schulter. „Die Gorgonin. Wollte mit dir darüber reden. Benötigen Heilmittel. Hat sie dich auch gebissen?“ Sie schlich um ihn herum. „Nein.“, sagte Azeral. „Ich habe aber Vladislavas Biss ausgesaugt.“ Sora blieb erneut stehen und sah Azeral mit großen Augen an. „Trinkverbot an der Schule. Törichte Entscheidung.“ Azeral blickte zur Seite. Als hätte er eine Wahl gehabt. Gorgonen waren die erklärten Totfeinde der Vampire. Vermutlich hätte Medinas Gift außerordentlich schnell gewirkt, wenn er nicht gehandelt hätte. Und dass er noch nicht vollkommen aus Stein war, lag vermutlich an der anderen Hälfte seiner Herkunft. Aber es fühlte sich jedenfalls nicht gut an und seine natürliche Abwehr hatte sich schon so in den Prozess gesteigert, dass er mittlerweile leichtes Fieber hatte. „Brauche Giftprobe. Muss die Schlange melken.“ Azeral sah zu Medina. „Glaubst du, du schaffst das?“
    Er setzte sich auf eines der Betten und Sora sah sich seine Hand an. Azeral hatte den Blick die ganze Zeit auf Medina gerichtet. Sie hatte vorhin ziemlich entschlossen ausgesehen und er hoffte, dass es nun keine Probleme geben würde. „Kann es auch aus Blutprobe nehmen, dauert dann aber länger.“ Sie schmierte Salbe Auf Azerals Hand und verband diese. „Du solltest vorsichtiger sein. Vladimirs Arm, ist vollkommen zertrümmert.“ Azeral warf ihr nur einen Seitenblick zu. „Ich hatte ihn gewarnt.“ Sora drehte sich zu ihrem Schreibtisch und griff nach unten, wo ein Eimer stand. Dann hielt sie Azeral irgendwas vor die Nase und dieser konnte keine Sekunde länger an sich halten. Er übergab sich in den Eimer und als er fertig war keuchte er irgendwas von „Miststück“, „eines Tages“ und „umbringen“.


    Zuletzt von Tales am Sa Mai 20, 2017 10:10 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Sa Mai 20, 2017 4:01 am

    Lia + Lilly


    Lia sah auf.
    "Was anstellen? Wir könnten uns ein wenig umsehen. Hier werden wir ja nun mal eine Weile so was wie ein Zuhause haben. Ich finde, da sollten wir uns auch um sehen. Allerdings sollten wir darauf verzichten, solchen Unfug an zu stellen, wie zu Hause."
    Das war wohl in Lillys Sinn, denn sie schien auch nicht egrade begeistert davon, sich noch mehr ärger ein zu handeln.
    "Was bedeutet bei Azeral früh?"
    fragte sie schüchtern in die Runde.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am Sa Mai 20, 2017 12:10 pm

    Medina

    Medina war erschrocken, als ihr Azeral mit einer Strafe drohte.
    Was würde er nur mit ihr tun? Würde er ihr die Hände abschlagen? Oder ihre Augen mit heißen Eisen versengen? Jede ihrer Schlangen in eine saure Zitrone beißen lassen?
    Sie schauderte.

    Die Medizinerin der Akademie - wie sie vermutete hieß sie Sora, zumindest nannte Azeral sie so - schien an eben jenem Azeral vorbei zu reden. Entweder schien sie in ihrer eigenen Welt zu leben, oder aber verrückt zu sein.

    Medina schluckte. Wie jetzt, man wollte sie melken? Oder zumindest eine ihrer Schlangen. Aber sollte es dann nicht die richtige sein?

    "M-meinen Sie Antres?

    Medina wickelte vorsichtig das Kopftuch ab. Sie schnappte vorsichtig nach einer bestimmten Schlange und hielt sie der Ärztin hin.

    In diesem Augenblick erbrach sich Azeral über einen Eimer und Medina hechtete zum Spülbecken, um sich ebenfalls zu erbrechen.

    Vladislava

    Vladislava begab sich kurz auf die Suche nach Caithlyn, in der Hoffnung sie mit einem schmeichelhaften Kompliment dazu zu bewegen, ihr ein Blech mit ihren berühmten Keksen zu backen.

    Vladimir

    Vladmir schaute an dem Mädchen, dass ihn nach der frühen Stunde gefragt hatte, von oben nach unten und wieder nach oben.

    "Jedem anderen hätte ich jetzt Fünf Uhr gesagt. Aber für dich sollte halb Sechs ausreichen."
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am Sa Mai 20, 2017 11:37 pm

    Caithlyn


    Caithlyn war gerade dabei, ein paar Kekse aus dem Ofen zu holen. Sie hatte in irher Wut eine Beschäftigung gebraucht und hatte begonnen ein wenig sauber zu machen. Dabei dachte sie an die schwere Bürde, die Azeral zu tragen hatte und wie er meinte, es seien SEINE Kinder. Das ließ wieder ein warmes Gefühl in ihrer Brust aufsteigen. Also begab sie sich in die riesige Küche, um dort den Backofen zu beschlagnahmen. Dieser wurde heute eh erst später gebraucht und wäre vorgewämt ohnehin besser verwendbar. Caithlyn hatte einmal angefangen zu backen, da konnte sie auch gleich für alle mit backen ... nun zumindest würde sie so lange backen können, bis der Ofen gebraucht werden würde, aber bis dahin, wären wohl viele Kekse fertig.



    Lia + Lilly


    Lilly wagte es kaum, Vladimir an zu sehen. Schüchtern sah sie einmal kurz auf, als er ihr antwortete. ihre Wangen wurden leicht rot.
    "Danke,"
    antwortete sie und versuchte sich schon wieder hinter Lia zu verstecken.
    Lia ließ Lilly gewähren. Sie wusste ja, wie schüchtern Lilly war. Eigentlich hatte sie gar keinen Grund dazu, doch alle hatten es einfach hin genommen, denn so war Lilly nun mal.
    "Wir sollten uns wohl auf den ersten Unterricht vor bereiten. Umsehen können wir uns doch später auch noch."
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am So Mai 21, 2017 12:56 am

    Azeral & Sora

    Dass die Kleine sich nun auch augenblicklich übergeben musste schien Azeral ziemlich kalt zu lassen, aber er war auch eher mit sich beschäftigt. Sora hantierte mit irgendwelchen Medikamenten und sagte zu Azeral: „Mund auf!“
    „Geh sterben… Sora.“
    „Mund auf!“ Er funkelte sie an und schon packte sie ihn an dan Haaren, zog seinen Kopf nach hinten und stopfte ihm Tabletten in den Mund. Dann prasste sie die Hand auf seinen Mund und sagte: „Schlucken!“ Azeral hatte ja ohnehin keine Wahl und als er das Zeug unten hatte sagte er gequält: „Du bist die grausamste Person die ich kenne.“ Er lehnte sich zurück und legte sich aufs Bett. Ihm war hundeelend. Sora lächelte und kümmerte sich dann um Medina. „Deine Schlangen haben Namen? Ich brauche das Gift von der, die Zugebissen hat.“ Sie legte ihre Hand auf Medinas Schulter. „Tut mir leid, dass du das mit ansehen musstest. Azeral ist ein Baby.“
    „Ich bin übrigens hier.“, sagte er leise und unzufrieden. Dass er das mit sich machen ließ schien ja wohl zu bedeuten, dass er und Sora ein gutes Verhältnis hatten.

    Cian & Liam & Umi

    Liam tat es wirklich leid, dass Lilly diese Strafe erfahren musste und er würde ihr gern helfen. Er nahm sich vor, zusammen mit ihr dorthin zu gehen. Cian indes stimmte Lia mit ihrer Argumentation zu und gesellte sich zu ihr, nachdem er sein Buch zugeklappt hatte. Umi – das Fischmädchen – sah ratlos in die Runde und fragte: „Und wie sollen wir uns vorbereiten?“ Sie wussten ja nicht mal, was sie tun würden. Praktischer Unterricht. Ihr Aufseher würde sie begleiten, während ein Lehrer mit ihnen übte? Sie sah zu Vladimir. „Was machen wir denn nachher?“ Der Vampir wusste, dass die Kinder alle unterschiedliche Fähigkeiten hatten und der Praktische Unterricht fand immer gemeinsam statt, damit die Kinder voneinander lernten, was sie so drauf hatten. Gerade die Kinder des roten Hauses übten oftmals mit denen aus anderen Häusern zusammen, da die anderen Häuser nach Fähigkeiten eingeteilt wurden und so als Lehrbeispiele dienen konnten. Vampire allerdings gab es nur im roten Haus.
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    Puppenspieler

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am So Mai 21, 2017 2:13 am

    Medina

    Medina wischte sich mit dem Handrücken den Speichel von den Lippen.
    "Antres ist der aggresivste von ihnen.
    Sie hielt ihre Hand in die Höhe und eine der Schlangen bettete ihren Kopf auf ihren ausgestreckten Finger.

    Vladimir

    "An eurem ersten Tag werdet ihr erst einmal geprüft und auf den magischen Kristall eingestimmt. Er wird euch und eure Fähigkeiten zwar alle gleichzeitig dämmen können, die Lehrer wollen jedoch auch nicht, dass er eure Fähigkeiten komplett blockiert. Also wird es erst einmal ein kleines Sparing geben."

    Vladislava

    Vladislava fand sich in der großen Bibliothek wieder. In der zentralen Hauptkammer standen mehrere Dutzend großer Eichentische mit einfachen Eichenbänken. Zu jeder der vier Seiten waren je vier Stockwerke, mit umlaufenden Galerien. Der Luftraum über dem Lesebereich war von einem gläsernen Dach überdeckt. Doch das nötige Licht wurde von tief hängenden Kronleuchtern, die mit magischen Steinen leuchteten, erbracht.

    Die gesamte Bibliothek war fast vollständig leer. Nur eine Schülerin sass an einem der Tische und ein Schüler schlich durch die Gänge, auf der Suche nach einem Buch.

    Vladislava ging geradewegs auf den langen Empfangsthresen zu. Der Thresen war unbesetzt und es lagen vier große, verschlossene Bücher verteilt.

    Vladislava näherte sich dem zweiten Buch von links.
    Das Buch schlug auf magische Weise auf. Einige fremdartige Lettern zeigten sich auf den aufgeschlagenen Seiten.
    "Ich suche nach Gorgonen", sagte Vladislava zu dem Buch und wartete bis es sich bewegte. Doch es regte sich nicht. Sie schaute auf ihren verbundenen Arm. "Ähm, Medusen? ... Medusenbiss?"

    Das Buch blätterte rasch durch mehrere Seiten und blieb dann aufgeschlagen stehen. Die fremden Lettern bewegten sich über dem Papier, bis sie drei Worte schrieben: VICIPAEDIA PHARMACOPOLIUM EXOTICIS

    "Ja", sagte sie, "das Buch würde ich gerne lesen."

    Wie von Geisterhand schwebte aus einem der oberen Etagen ein großes, grün eingebundenes Buch herab und landete auf dem Thresen.

    Vladislava nahm sich das Buch mit beiden Händen und ging dann zu einem der großen Tische rüber um es zu lesen.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am So Mai 21, 2017 2:34 am

    Lia + Lilly


    Einstimmen auf den Kristall, der ihre Kräfte blocken könnte ... das klang nicht egrade sehr verlockend. Lia war plötzlich sehr ruhig. Sie sah zu einem Fenster hinaus. Was wenn dieser Kristall einen dieser Anfälle verursachte, die sie nicht kontrollieren konnte? Lia hatte viele Fähigkeiten, aber sie war wohl eher hier, um diese Anfälle unter Kontrolle zu bekommen.
    Lilly hatte ihre Kräfte weitestgehend unter Kontrolle. Allerdings würde sie noch etwas Unterstützungbrauchen, die Magie in die richtigen Bahnen zu lenken, denn sonst könnte es durchaus passieren, das plötzlich ein halb verwestes Kaninchen püber eine Wiese hoppelte, auf der eigentlich eine schöne Blume erblühen sollte.
    "Ich weiß auch nicht ... wie wir uns darauf vorbereiten sollen,"
    meinte Lia. Natürlich hatte sie angst, denn wenn sie einen solchen Anfall erlitt, wusste sie nicht, was geschehen war und nur Cian konnte sie dann noch beruhigen und zurück holen. Lia wusste, wie schlimm es für ihn war, sie so zu sehen, wie schlimm es für ihre Freunde war ... Vielleicht würde es aber auch gar niocht so weit kommen.
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    Tales
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am So Mai 21, 2017 3:20 am

    Azeral & Sora

    Sora betrachtete Medusas Tochter und lächelte freundlich. Sie holte ein kleines Schälchen und näherte sich vorsichtig der Schlange. „Darf ich?“ Blitzschnell packte sie die Schlange am Kopf und versuchte das Gift aufzufangen. Das geschah alles unter dem wachsamen Blick von Azeral, der zwar aussah, als läge er halb tot auf der Liege, aber trotzdem bereit war jederzeit einzugreifen. Zum Glück war das nicht notwendig und so entspannte er sich nach der Prozedur. Sora nickte zufrieden und ließ die Schlange wieder los. „Danke.“, sagte sie artig und lächelte erneut. Dann ging sie zu ihrem Labortisch und werkelte vor sich hin. Azeral erhob sich wieder und fragte: „Wann bist du fertig?“ Doch Sora war so in ihrer Forschung vertieft, dass sie nicht sagte. Er zuckte die Schultern und sagte dann zu Medina. „Na komm. Wollen wir doch mal sehen, was deine Kammeraden so treiben.“
    Er machte die Tür auf und Sora sagte als sie schon fast draußen waren: „Heute Abend.“ Azeral nahm das nur zur kenntnis und verschwand zusammen mit Medina.

    Cian & Liam & Umi

    Auf den Kristall eingestimmt werden. Das klang jetzt nicht sonderlich aufregend, aber vielleicht würde es ja doch ganz spannend werden. Cian sah zu Lia. Er wusste, dass sie sich dauernd Sorgen um ihre Kraft machte. Sie war aber auch wirklich furchterregend. Er hatte es ein Paar mal gesehen. Zu anfang hatte sie nur ihre Eltern kontrolliert, doch bei einem späteren Anfall hatte sie sogar seinen Vater unter Kontrolle gehabt. Die Zerstörung war wirklich erschreckend gewesen und er wusste nicht, wie der Direktor oder Azeral DAGEGEN vor gehen wollten. Liam schien guter Dinge zu sein und sagte schließlich: „Na mal sehen. Ich bin gespannt, was das wird.“ Auch Umi nickte nun etwas erleichtert. Sie wusste um ihre eigenen Kräfte und es erschreckte sie. Wenn sie hier lernen sollte, damit umzugehen, würde sie sie Anwenden müssen und was das für ihre Umgebung bedeutete machte ihr wirklich Angst. Einzig Lanara schien das alles hier überhaupt nicht zu interessieren. Sie sah nur weiter aus dem Fenster und wartete.

    Auch Azeral und Medina kamen zurück zur Klasse und sagte: „Ich bin überrascht. Ihr seid ja alle noch am Leben.“ Er blickte von einem zum anderen. „Erstaunlich. Nicht mal Verletzte.“ Liam grinste und Cian verdrehte die Augen. Wie konnte ein einzelner Mann so ein Kotzbrocken sein?
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    Puppenspieler

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am So Mai 21, 2017 5:37 am

    Medina

    Medina war erleichtert, dass Antres kein aggressives Verhalten zeigte, wenngleich er auch kurz zischte und mit der Zunge züngelte, als man ihn hart anpackte.

    Medina folgte Azeral, wie der treue Schosshund, der sie nicht sein sollte.

    Vladimir

    "Es gibt nichts, worauf ihr euch vorbereiten bräuchtet. Zieht euch einfach eure Sportuniformen an, macht euch keinen Kopf und zeigt dem alten Juveliér was ihr so drauf habt. Und jetzt hört auf euch einzuscheissen und lest ein Buch oder häkelt euch einen Schal oder was ihr versnobten Gören sonst so macht, wenn ihr euch selbst beschäftigen müsst."

    Vladimir selbst begab sich an seinen Lieblingssessel und fletzte sich breitbeinig und mit einem Bein über die Armlehne geschwungen darauf.
    Aus dem Augenwinkel heraus versuchte er die Gruppe im Blick zu behalten.

    Als Azeral wieder zurück kam, schaute Vladimir nur kurz über die Schulter.
    "Natürlich sind sie unverletzt. Ich kann doch nicht riskieren, dass du mir den Kopf wegen den Pissern abreisst."

    Vladislava

    Vladislava schlug die richtige Seite gleich beim ersten Mal auf.
    Auf der rechten Seite waren mehrere Abbildungen und Skizzen von Schlangenbissen an Händen, Armen, Beinen, die unterschiedliche Stufen einer Versteinerung aufwiesen. Darunter war ein Text in einer ihr unbekannten Schrift. Dieser Text wurde auf der linken Seite des Buches fortgesetzt.

    Vladislava nahm sich zwei Pergamentstücke von dem Stapel, der in der Mitte des Tisches lag und legte sie plan über die beiden offen liegenden Buchseiten. Dann entnahm sie eine der roten Federn aus dem gemeinsamen Tintenfläschchen und tippte damit dreimal auf das erste Pergament.
    Der Stift begab sich wie durch magischer Hand geführt in Bewegung und schrieb folgenden Satz in die Mitte des Papiers:

    Wünschen Sie eine Digitale Kopie oder eine Fotokopie?

    Vladislava unterstrich das Wort Fotokopie und die Feder setzte sich wieder in Bewegung. Zuerst strich es die Frage mit einem Strich durch und gleich darauf verschwanden die Buchstaben wieder. Dann begann es die darunter liegende Seite, Buchstabe für Buchstabe, Bild für Bild zu kopieren. Selbst die Fehler, Flecken und verblasste Farbe kopierte es perfekt, bis schließlich eine nicht unterscheidbare Kopie des Originals angefertigt worden war.
    Nur zuletzt fügte es einen kleinen an den Rand der Kopie hinzu: >>Copy made by (c)Ikaros.pen<<

    Vladislava kopierte sich auch die zweite Seite und als sie fertig waren, schrieb die Feder mit einer feinen, dünnen Linie in die Luft:

    Der folgende Betrag wurde von ihrem Studienkonto abgezogen: 0.90 Silber


    Zuletzt von Puppenspieler am So Mai 21, 2017 8:42 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am So Mai 21, 2017 6:59 am

    Lia + Lilly


    Lia sah nicht auf. Sie war einfach nur dankbar Cian da zu haben. Sollte der vampir doch machen was er wollte. Sie sollten tun, was sie zuhause auch machten? Nun das würde heir eher schwierig werden. Ausritte, toben im Garten oder im Haus jemandem Streiche spielen ... Nein, das wäre hier sicher keine gute Idee. Noch wussten sie nichts über ihre Kräfte. Umi schien auch besorgt zu sein. Sie wirkte etwas nervös, im Gegensatz zu Lanara.
    "Das ist keine gute Idee,"
    murmelte Lia. Ihr Blick hatte scih auf Cian gelegt. Sie woltle ein wenig hier raus, aus dem Haus.
    "Lasst uns ein wenig vor die Tür gehen. ich brauche ein wenig frische Luft,"
    schlug sie vor. Lilly nickte sofort bereitwillig. Ihr war der Vampir auch alles andere als geheuer.
    "Wer möchte kann sich gern anschließen."
    Nun Lia wollte niemanden ausschließen, also wählte sie ihre Worte mit bedacht. Eben wollte sie sich zur Tür wenden, als Azeral und Medina zurück kamen. Das Azeral aber auch immer so ... zynisch sein musste. Eigentlich wollte sie sich freuen, aber sie war nervös und die nervosität stieg. Unsicher sah sie ihren Bruder an. Er würde sie da nicht aussen vor lassen dürfen. Die Anderen hier hatten sicher auch schreckliche Kräfte, so wie Medina, aber ... Lia ging einfach an Azeral vorbei. sie brauchte jetzt wirklich frische Luft und sollte sie durch die Aufregung einen Anfall erleiden ... sie würde es sich nicht verzeihen, wenn jemandem ihretwegen etwas zu stieße. Vlads Worte überhörte sie einfach.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am So Mai 21, 2017 8:58 am

    Liam stand auf, als Azeral zurück kam und musterte ihn. Er hatte einen Verband an der Hand, wo er Vladimir aufgehalten hatte. Der Vampirjunge hatte auch eine Schiene am Arm. Unwillkürlich fragte sich Liam, was mit Medina geschehen wäre, wenn Azeral nicht im Weg gewesen wäre. Unheimlich.
    Lia ging einfach an ihm vorbei und als sie eben schon hinter seinem Rücken war, schneppte er sich ihren Kragen und sagte: „Hiergeblieben.“ Er zog sie sanft zurück und Cian fasste Azerals Handgelenk. „Lass sie los.“ „Oh? Du hast wohl von Kraft geträumt?“ Cian funkelte ihn an und dann ging alles sehr schnell. Azerals Körper flackerte nur kurz und dann war er auch schon verschwunden. Er war so schnell gewesen! Er war hinter Cian und sah auf ihn herab. Er sah aus, als habe er eine niederhöllische Aura und grinste diabolisch. „Aufmüpfigkeit wird bestraft.“ Cian drahte sich irgendwie mechanisch zu ihm um und wich dann einen Schritt zurück. Hatte er Azeral schon mal SO gesehen? Er sah aus wie der Höllenfürst höchst selbst. Nun aber trat Liam hervor. „Lass das, Azeral!“
    „Ahhh. Noch ein Freiwilliger. Ihr werdet hier keine Sonderbehandlung genießen. Und Vlad. Wasch dir den Mund!“
    Oh Azeral würde den Jungs von seinem einstigen Untergebenen zeigen, wie es hier lang ging. Er würde sie mit Strafarbeiten überschütten, dass sie nicht mehr wussten, wann sie alles erledigen sollten.
    Umi sah Azeral schockiert an und Lanara schien ein leichtes Lächeln auf dem Gesicht zu haben, währen Liam sich nun an seinen Bruder klammerte und entsetzt zu Azeral aufsah. Der jedoch wendete nun den Blick einfach ab und sagte: „Ich erklär euch jetzt die Regeln genau einmal: Keine Streitereien untereinander. Ihr hört auf das was die höheren Jahrgänge sagen. Ihr widersprecht mir nicht und hinterfragt meine Entscheidungen nicht, sondern führt einfach aus, was ich sage. Ihr benehmt euch anständig und zeigt euch von eurer besten Seite. Keine Magie außerhalb der großen Halle und…“ Er hob den Finger und deutete damit ein Achtungszeichen an. „am wichtigsten: Legt euch nicht mit mir an, sonst geht es euch schlecht.“ Er wartete einen kleinen Moment und empfing hier und da ein nicken. „Cian! Liam!“ „J-ja?“, antwortete Liam. „Ihr bewaffnet euch jetzt mit einem Eimer und einem Wischmob und schrubbt den Speisesaal. Bis zum Mittag solltet ihr fertig sein, sonst denke ich mir noch was aus.“ Er sah in die Runde. „Ihr anderen macht was ihr wollt. Wenn ihr irgendwas wissen wollt, fragt. Ich werde in mein Zimmer gehen. Das ist genau hier oben drüber. Wir sehen uns hier viertel vor zwölf wieder. Und wehe einer von euch kleinen Scheißern fehlt.“ Er wartete noch, ob jetzt jemand fragen hatte. Er wollte sich unbedingt hinlegen. Es ging ihm furchtbar.
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    Puppenspieler

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Puppenspieler am So Mai 21, 2017 9:35 am

    Medina

    Medina war wie erstarrt hinter Azeral stehen geblieben - nun, wohl eher da wo er zuvor gestanden hatte.
    Erst als er in sein Zimmer verschwand, verschwand auch sie klamheimlich in ihr Zimmer. Die Aufregung des Vortag hatten ihr gereicht.

    Medina sorgte schnell dafür, dass das Zimmer und ihr Bett wieder ordentlich aussahen. Schließlich hatte sie nach ihrem Tränenausbruch und Azerals Rede alles sehr unordentlich wieder verlassen.

    Vladimir

    "Jawohl, Sir!", rief Vladimir von seinem Sessel aus und griff mit seiner linken Hand in eine leere Keksdose, die auf dem kleinen Beistelltisch neben ihm stand.

    Vladislava

    Nachdem Vladislava ihre Kopie angefertigt hatte und das Buch wieder zurück gegeben hatte, machte sie noch schnell einen Abstecher zu Caithlyn, um für ihren Bruder ein großes Blech Kekse zu erhaschen. Wie zu erwarten, fand man sie in der großen Küche.
    Vladislava versuchte dabei so höflich und freundlich zu sein, wie sie nur konnte, ohne sich selbst in die Hand beißen zu müssen. Gott, wie sie es hasste mit dem Personal zu sprechen.

    "Verzeiht, Miss Caithlyn. Ich hätte da eine kleine Bitte: mein Bruder - Vladimir - hat sich bei einem kleinen Sparing heute Vormittag seinen Arm gebrochen und ich wollte ihm als kleine Aufmunterung ein paar von seinen Lieblingskeksen mitbringen."
    Sie versuchte ein trauriges Gesicht aufzulegen, ihre großen rötlich schimmernden Augen und ihren Schmollmund ins Spiel zu bringen. Hätte sie Caithlyn erzählen sollen, dass das Sparing mit Azeral stattgefunden hatte? Besser nicht, schließlich wusste Vladislava was für ein schwieriger Charakter Azeral war und dass nicht viele auf der Akademie gut auf ihn zu sprechen waren.
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    Dana

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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Dana am So Mai 21, 2017 9:52 am

    Lia + Lilly


    Lia spürte den leichten zug am Kragen. Azerals Stimme klang so vertraut und doch so anders. Cian ergriff noch Partei für sie, doch Lia schüttelte den Kopf. Leider war Cian schneller mit den Worten, als sie ihm irgendwie zu verstehen geben konnte, er solle es lieber lassen. Na toll. Nun war sie die Einzige, die noch ohne Strafe geblieben war. Liam hatte sich nun schon die zweite Strafarbeit eingesackt und Cian ... das war nur ihre Schuld. Sie würde den Beiden helfen, sofern Azeral sie nicht noch davon ab halten würde. Die Jungs könnten ja schrubben, während sie die Tische säuberte. Lilly würde sicher auch helfen. Schließlich hielten die Vier doch immer zusammen. Die Regeln verstanden wohl alle deutlich. Nun ... dann konnten se ja wohl los gehen, bis sie sich wieder heir treffen müssten.


    Caithlyn


    Eben nahm Caithlyn das letzte Blech aus dem Ofen. Es waren genug Kekse gebacken, um eine ganzes Haus damit zu versorgen. Als Vladislava sie an sprach, drehte sie sich zu ihr um. Caithlyn kannte die Kinder des Hauses gut und wusste wohl, wie die Zwillinge zusammen hielten.
    "Sicher. Ich hab hier welche für dich. Er soll sie sich ein teilen."
    Caithlyn gab Vladislava eine Schüssel voll Kekse. Ein ganzes Blech voll ... aber warum auch nicht.
    "Ich weiß nicht, wann ich wieder zum backen kommen und du solltest sie ihm nicht unbedingt vor den Anderen geben, sondern wenn ihr allein seid."
    Nun das wäre wohld as mindeste.
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    Re: Licht und Schatten Akt III

    Beitrag  Tales am So Mai 21, 2017 8:34 pm

    Azeral

    Der Halbvampir schlenderte, nachdem wohl niemand mehr Fragen hatte in seine Räume. Er schloss die Tür hinter sich und lehnte sich leicht dagegen. Einen Moment verharrte er so, dann stieß er sich leicht ab und lief zu seinem Schlafzimmer. Er setzte sich vorsichtig auf sein Bett und machte den Nachtschrank auf. Leer. Er seufzte und ließ sich sacht nach hinten aufs Bett fallen. Jedes Mal wenn er hier so lag und die Kinder allein waren, hatte er das Gefühl, dass sich jeden Moment etwas Schreckliches zutragen würde. Aber er brauchte eine Pause. Er legte sich den Unterarm über die Augen. Nur einen kleinen Moment. Kraftlos stellte er sich einen Wecker und dann schlief er augenblicklich ein. Er musste Vladimir und seiner Schwester vertrauen.

    Liam & Cian


    Die beiden Jungs holten sich einen Eimer, wobei Liam die ganze Zeit jammerte, dass er das gar nicht verdient hatte. Was hatte er denn auch schon gemacht? Er seufzte. Aber schließlich gingen die vier Kinder in den Speisesaal. Eigentlich sah es doch ganz sauber aus. „Was stimmt denn bloß nicht mit Azeral? Was bitte sollen wir denn hier sauber machen?“ Cian sah sich um und schließlich sagte er: „Vielleicht unter den Tischen.“ Sie blickten unter die Tische. Auch hier war es makellos sauber. Liam zog ein unzufriedenes Gesicht. Cian zuckte die Schulter und sagte: „Wischen wir einfach nochmal.“ „Das ist so was von sinnlos…“

    Umi

    Während die anderen Kinder irgendwo ind er Schule herum geisterten nahm Umi sich vor, an den See zu gehen. Sie liebte das Wasser. Und sie liebte es zu singen. Sie summte leise vor sich hin und setzte sich auf einen Stein am Ufer. Ihre Wangen waren leicht mit Azurblauen Schuppen besetzt und auch um die Augen und die Schläfen hinauf war das so. Ihr blaues Haar fiel in schönen Wellen hinab und ihre Augen funkelten wie Sonnenlicht, was sich im Wasser brach. Sie machte den Mund auf und fing schließlich mit geschlossenen Augen an zu singen.

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    Re: Licht und Schatten Akt III

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