Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

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    Shiori

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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

    Beitrag  Shiori am Mo Jan 16, 2017 3:14 am

    Ja, Yuki hatte Angst vor Byakuya, aber sie hatte etwas gesehen, was sie vorher nicht vermutet hatte. Eine Seite, die kein Killer haben konnte, es sei denn er war so abgebrüht und kaltherzig, aber das schien Byakuya nicht zu sein. Er schien nach aussen hin sehr kalt, aber allein seine Gedichte verrieten, wie allein er war, wie verletzlich seine Seele war. Ganz behutsam versorgte sie seine Wunde, nähte sie und verbad sie erneut.
    "Byakuya-sama ... bitte seid vorsichtig. Es kann doch nicht heilen, wenn ihr euch immer wieder so anstrengt."
    Sie stand auf, sah ihn aber noch immer nicht an. Den Lappen und die Schüssel nahm sie mit zum Spülbecken, um beides aus zu spülen. Nebenher stellte sie heißes Wasser für Tee auf.

    Kazumi beobachtete das Schauspiel ebenfalls. Sie wusste, wie sich Dämonen heilen konnten. Kanames Reaktion, sah sie an seinem Gesichtsausdruck.
    Nur weil sie Dämonen sind ... müssen sie nicht zwangsläufig böse sein,"
    meinte sie, ehe sie zu ihrem Bruder rüber ging um seine Hand zu halten. Nun war sie nicht mehr so ernst und forsch, sondern viel eher sensibel und mitleidig. Sie fühlte den Schmerz mit.
    "Schhhh. Du lebst und das ist das wichtigste. Die Wunde bringt dich nicht um, doch würde sie es ... wäre er nirgendwo auf der Welt mehr sicher."
    Ihr war durchaus bewusst, das sie keine Chance gegen Byakuya hätte, aber wer ihr den Bruder nehmen wollte, musste mit Rache rechnen, denn er war der einzige Grund, das sie überhaupt lebte.
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    Azazel

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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

    Beitrag  Azazel am Mo Jan 16, 2017 3:26 am

    Byakuya ließ sie machen. Als sie fertig war ermahnte sie ihn doch tatsächlich vorsichtiger zu sein. Er sah auf den Tisch und schließlich erhob er sich. „Das kann ich nicht.“ Er ließ den Krempel alles auf dem Tisch liegen und ging in sein Zimmer, wo er sich umzog. Die Klamotten flogen in den Müll. Dann ging er in sein Arbeitszimmer. Er blickte auf seinen Schreibtisch. Richtig. Er und Kanam waren die Dämonen durchgegangen, mit denen er es in China zu tun gehabt hatte. Sie hatten einige interessante Dinge aufgeschrieben und Byakuya hatte vergessen, das Buch zurück in die Schublade zu räumen. Er ging also zum Schreibtisch und dann blieb er plötzlich stehen. Er ließ den Blick, durchs ganze Zimmer schweifen. „Was…?“ Er drahte sich zur Tür und sein Blick verfinsterte sich. Mit langen Schritten lief er zurück in die Küche und schob energisch die Tür auf.
    „Warst du an meinen Sachen?“ Er sah in der Tat auch wenig erfreut darüber aus.

    Akira lächelte leicht und Kanata sagte: „Hör auf dein Gesicht zu bewegen. Wie soll ich da kleben?“ Akira stellte das Lächeln wieder ein und wartete ab. Kaname musterte Kazumi und machte sich seine eigenen Gedanken. Er fand, dass sich die Geschwister schon ähnlich sahen. Dann sah er zu Rai. Aber sie sahen Rai nicht wirklich ähnlich. War im Grunde ja aber auch egal.
    Er drehte sich zum Tisch und bemerkte, dass Shiori ihm auch noch einen Teller hinstellte. Sehr nett von ihr. Also würde er kaum eine Wahl haben. Er dachte an seinen Vater und fragte sich, was er wohl gerade trieb. Er konnte nicht wissen, dass er schon wieder junge Mädchen einschüchterte.
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    Shiori

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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

    Beitrag  Shiori am Mo Jan 16, 2017 3:46 am

    Yuki konnte ja nicht ahnen, das Byakuya nicht wollte, das jemand seine Sachen aufräumte und er lieber ein gewisses Chaos hatte und sich gern Wollmäuse hielt. Eben wollte sie die Sachen vom Tisch räumen, als Byakuya da stand, wie der Eiskönig in Person. Yuki stach sich heftig in die Hand, als sie vor Schreck zusammen drückte und wurde kreidebleich. Sie ließ alles fallen, wich zwei Schritte zurück, stolperte dabei und fiel auf ihren Allerwertesten. Sofort rappelte sie sich so weit auf, dass sie weg rutschen konnte, bis sie in der Falle einer Ecke und eines Schrankes saß. Ihr Gesicht war von Angst gezeichnet, die Knie angezogen die Arme schützend vor dern Brust.
    "I-i-ich h-ha-hab nur Staub gewischt und aufgeräumt,"
    winselte sie vor sich hin, ehe sie die Hände schließlich über den Kopf hob und quiekte:
    "Bitte tötet mich nicht!"
    Hatte sie jemals solche Angst vor jemandem gehabt?
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    Azazel

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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

    Beitrag  Azazel am Mo Jan 16, 2017 3:55 am

    Byakuya sah sie von oben herab an, als sie sich auch schon in den Finger stach. Sie wurde kreidebleich und er musterte sie weiterhin ausdruckslos. Vor Schreck stolperte sie zurück und fiel auch noch hin, wo sie sich dann selbst in die Ecke drängte. Er ging ihr hinterher und sie hatte wirklich panische Angst vor ihm. DAS hatte er nicht beabsichtigt. Eine Chirurgennadel im Finger war alles andere als angenehm.
    Und dann rechtfertigte sie sich. Sie erklärte, was sie gemacht hatte und wieso und dann kam der absolute Hammer. War sie denn nicht ganz dicht? Wie konnte sie annehmen, er würde sie umbringen? Was war denn los mit dem Kind? Glaubte sie, nur weil er diese Romane schrieb, würde er das auch in der Realität tun? Sie hatte das Dämonenbuch gesehen, ahnte sie was? Er glaubte wohl kaum. Dann waren da aber seine Verletzungen. Vielleicht hielt sie ihn ja wirklich für eine Art. Müllmann der Yakuza? Oh man… Er ging zu ihr hin und hockte sich vor sie. Wobei sie ja den Blick abgewandt hatte und offenbar sterben wollte. Er nahm die kleine Verbandrolle neben sich auf und griff nach ihrer Hand, wo sie leise aufquietschte und sich wohl vom Leben verabschiedete.
    Byakuya zog geschickt die Nadel heraus und wickelte dann, nachdem er ein bisschen Mull drum gemacht hatte den kleinen Verband um den Finger.
    „Ich habe nicht vor irgendeinen Menschen zu töten.“, sagte er ganz ruhig. „Ich möchte nur, dass du nicht an meine Sachen gehst.“ Er hatte es missinterpretiert. Er hatte geglaubt, dass sie für Misaki hatte herumschnüffeln wollen. Er klang anders. Nicht so kalt. Er klang eher sogar warm.
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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

    Beitrag  Shiori am Mo Jan 16, 2017 4:06 am

    Wäre Yuki nicht vorher noch auf dem Klo gewesen, sie hätte sich eingenässt, als Byakuya jetzt ihre Hand nahm. Er war mit blutverschmierter Kleidung und / oder einem Schwert unterwegs gewesen, jedes mal, wenn sie ihn traf. Er war die Kälte in Person und er hatte nicht einmal etwas dafür getan, das sie etwas anderes annehmen konnte, als das er ein irrer Mörder sei. Als er sie nun verband, sah sie kurz auf. Noch immer verängstigt, aber doch überrascht.
    "N-nicht? A-aber ... die blutigen Sachen ... das Katana ... ich ... es es tut mir leid."
    Vermutlich hatte sie es wirklich missverstanden. Immerhin gab es keine Nachrichten von Kopflosen Leichen, oder dergleichen, die mit einem Katana getötet worden waren oder er hatte sie wirklich geschickt entsorgt, doch dann hätte es ja auch in den letzten Tagen nur so von Suchanzeigen gewimmelt oder? Yuki schniefte einmal, ließ zwei Tränen über ihre Wange laufen und sah wieder auf den Boden.
    "Ich ... wollte mich nützlich machen. Misaki hat mich einfach hier ab geladen ... und ich ... ich weiß nicht wo hin. Als ich keine andere Aufgabe gefunden habe ... dachte ich, ich kann das andere Manuskript schon anfangen ab zu tippen ... und habe dann gesehen, das es unordentlich und staubig war."
    Yuki wunderte sich gerade über sich selbst: So viel redete sie sonst nie, erklärte nie so lang etwas, ohne gleich dabei zu stottern. Diese warme Stimme, die er an den Tag legte, ließ sie vertrauen fassen, obgleich sie wusste, wie kalt er sonst war.
    "Ich werde nichts mehr anrühren."
    Ihre stimme war fast nur ein Flüstern, aber warum sollte sie auch schreien? Er hatte gute Ohren und sie war dankbar, das er sie nicht gleich um brachte, sondern sie versorgte.
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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

    Beitrag  Azazel am Mo Jan 16, 2017 4:15 am

    Ach herrjeh… sie war ja vollkommen durch den Wind. Was hatte er denn jetzt wieder angerichtet? Manchmal hatte Byakuya das Gefühl, dass ihn alle immer nur missverstanden. Er hockte immer noch vor ihr, hatte ihre Hand aber losgelassen, nachdem er sie verbunden hatte. Sie erklärte, wie sie auf die absurde Idee gekommen war, er könne ein blutrünstiger Killer sein. Irgendwie… es stimmte ihn nachdenklich. Was sollte er dazu auch sagen? Ach was, ich bin ein Dämonenjäger! Und Lügen hasste er. Er schwieg also lieber dazu. Letztlich erhob er sich und sagte nur: „Ich habe noch nie einen Menschen getötet und werde das auch nicht in Zukunft tun, Yuki. Gewöhne dich bitte an diesen Gedanken. Du kannst hier gerne für Ordnung und Sauberkeit sorgen, auch in meinen Privatzimmern. Ich habe es missverstanden.“ Er würde einfach dafür sorgen müssen, dass sie nichts brisantes fand. Dann wandte er sich von ihr ab und goss den Tee auf, für den Yuki das Wasser angestellt hatte. Das Aufräumen des medizinischen Krempels überließ er ihr.
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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

    Beitrag  Shiori am Mo Jan 16, 2017 4:25 am

    Das war ... peinlich. Er war gar nicht so schrecklich, wie sie geglaubt hatte. Langsam erhob sie sich wieder. Das er den Tee nun aufbrühte ... eigentlich hatte sie ihn doch nicht für sich gewollt, sonst hätte sie doch keine neue Tasse hin gestellt.
    "Ja Byakuya-sama. Danke Byakuya-sama."
    Sie stand da wie ein kleines Schulmädchen, welches sich schämte, überhaupt auch nur ein Wort ungefragt von sich gegeben zu haben. Sofort machte sie sich ans Aufräumen. Die chirurgische Nadel wurde ebenfalls gleich entsorgt. natürlich achtete sie darauf, das sich daran niemand mehr verletzen könnte. Anschließend sah sie erneut zu Byakuya auf, jedoch nur ganz kurz. Irgendwie ... sah sie ihn gern an. Jedes Mal, wenn sie ihn angesehen hatte, blieb sein Bild ihr im Gedächtnis, wie ein eben geschossenes Foto. Er hatte so schöne Züge, auch wenn er wirklich kalt sein konnte und Ausdruckslos. Seine Augen sprachen für ihn, selbst wenn er versuchte sie eben so kalt wirken zu lassen. Er hatte gesagt, er habe noch nie einen Menschen getötet und werde es auch nie tun. Es war .. als fiele ihr ein ganzes Bergmassiv vom Herzen. Er war nicht halb so böse, wie sie geglaubt hatte und die schönen Gedichte ... sie trugen seine Seele in den Worten, die er geschrieben hatte. Wie konnte sie das nur wieder gut machen.
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    Beitrag  Azazel am Mo Jan 16, 2017 4:41 am

    Ja, wie nur? Das blieb abzuwarten. Sie könnte ja Misaki fragen oder den sonderbaren jungen Mann, der ihr hier begegnet war und sich als sein Sohn herausgestellt hatte. Jetzt wo sie wusste, dass er kein Monster war, konnte sie sich ja wirklich was Schönes für ihn einfallen lassen. Immerhin ließ er sie hier wohnen. Und das auch noch kostenlos.
    Er schenkte sich selbst Tee ein und ließ die Kanne dann stehen. Dann drehte er sich um und hatte den Blick gesenkt. Er hatte gespürt, dass sie ihn beobachtete hatte, aber nun, wo er aufsah sah sie woanders hin. Es schien, als habe sie Angst davor ihn anzuschauen. Wirklich seltsam das Kind. Er würde sich nicht wiederholen. Er hatte schon gesagt, dass er ihr nichts tun wollte. Eigentlich wollte er sie nicht hier haben. Nicht, weil sie besonders lästig oder so wäre. Sondern eigentlich eher aus dem Grund, dass er eben dieses Doppelleben führte. Dieses Haus war sehr gut vor Dämonen geschützt und doch war Byakuya der Ansicht, dass dieses unbedarfte Kind nicht in seine Welt gehört. Senkte den Blick wieder. Dann ging er aus der Küche. Was sollte er auch schon sagen? Er ging in sein Arbeitszimmer und schrieb weiter an seinem Skript. Eigentlich war er wirklich müde und fertig. Akira war ihm zwar nicht gewachsen gewesen, aber der Kampf hatte an ihm gezehrt.
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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

    Beitrag  Shiori am Mo Jan 16, 2017 5:06 am

    Das sie ihn nicht an sah, wenn er gerade herüber sah, lag schlicht und ergreifend an der Tatsache, sie konnte seinem Blick nicht stand halten, auch wenn er ihr nichts an tun wollte. Yuki gingen die Gedichte nicht aus dem Kopf. Sie hatte eine wage Idee, wie sie ihm VIELLEICHT eine Freude bereiten könnte. Das wollte sie dann doch allein machen, ohne das ihr jemand half. Sie nahm sich einen Tee, ging zurück in ihr Zimmer und zog sich um. Sie wollte noch einmal in die Stadt. Es gab da einen kleinen Laden, in dem man besondere Geschenke bekommen konnte. Yuki mochte so kleine Läden, weil sie keine Massenwaren verkauften, sondern eher handgemachte Unikate. Ganz sacht klopfte sie an die Tür des Arbeitszimmers und fragte durch die zue Tür:
    "Byakuya-sama ... brauchen sie noch etwas aus der Stadt?"
    Das SIE klang befremdlich. Yuki wartete auf eine Antwort. Er wollte Tinte, also würde sie diese mit bringen.
    Yuki machte sich zu Fuß auf den Weg. Sie wollte ein wenig die frische Luft genießen. Seit sie bei Byakuya war, verlangte er dauernd, sie solle im Haus bleiben. Das tat sie auch, aber ein bisschen frische Luft würde ihr auch mal gut tun. In der Stadt selbst, besorgte sie erst einmal die Tinte für Byakuya, kaufte dann ein und ging endlich zu dem kleinen Laden, in dem sie etwas besonderes für Byakuya kaufen wollte, als kleine Entschuldigung. Sie fand ein Handgebundenes leeres Buch, auf dessen Einband ein wunderschöner Kirschbaum in voller Blüte gemalt war. Einige Blütenblätter schienen vom Wind fort geweht zu werden. Es war wunderschön und würde für seinen Gedichten zusätzlichen Glanz verleihen. Ausserdem ließ sie sich dazu hin reißen, ein Kalligraphie Set im alten Stil zu kaufen. Alles zusammen ließ sie als Geschenk einpacken. Eine Karte kaufte sie auch dazu, die sie zuhause noch beschreiben wollte. nachdem sie alles verstaut hatte, machte sie sich auf den Heimweg.
    Es war schon fast dunkel, als sie endlich da war. Sie brachte die Einkäufe in die Küche, nahm ihr Geschenk für Byakuya mit in ihr Zimmer und wollte die Karte beschreiben, doch alles was ihr einfiel, war ein Dankeschön für alles. Ob er sich darüber freuen würde, würde sie erst morgen sehen ... oder wenn er das Arbeitszimmer für eine Weile verließe, damit sie es ihm auf den Schreibtisch legen könnte. Anders herum ... nein. Sie konnte es ihm nicht selbst geben, also ging sie einfach nur zum Arbeitszimmer, klopfte sacht und wartete, um ihm die Tinte zu bringen.
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    Beitrag  Azazel am Di Jan 17, 2017 1:07 am

    Byakuya schrieb während dieser Zeit an seinem Buch. Er bemerkte nicht mal, wie die Zeit verging und andauernd musste er an diese beiden Dämonen denken, die da bei Kanata im Haus lebten. Was für ein durcheinander. Er hörte Yuki schließlich zurückkommen. Kurz verschwand sie noch in ihr Zimmer oder sonst wo hin und klopfte dann, um ihm die Tinte zu bringen. Byakuya stand auf und ging zu Tür. Sie kniete davor, wie es in solchen Tempelanlagen üblich war, wenn man eine Frau war. Sie gab sich wirklich mühe, ihm alles recht zu machen. Er nahm das Tintenfässchen ab und stellte fest, dass er wirklich müde war. Er wollte aber auch nicht ohne Abendessen ins Bett.
    Er trug das Tintenfässchen zu seinem Tisch zurück und entschied für heute Schluss zu machen. Er wollte sich noch einen Tee zubereiten und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Er hatte ohnehin sonst immer viel zu viel um die Ohren. Also ging er in die Küche und kochte Tee.
    Er wartete dort und setzte sich an den Tisch. Er ließ noch mal seine Gedanken um Yuki kreisen. Sie hatte ihn nun schon mehrfach versorgt und vielleicht hatte er ihr ja auch ein bisschen die Angst vor ihm genommen. Also wirklich! Wie hatte sie glauben können, er sei ein skrupelloser Killer? Nun… war er das nicht sogar irgendwie? Er schüttelte leicht den Kopf. Er schlachtete Dämonen ab. Aber das war irgendwie was anderes. War es das wirklich?
    Er goss den Tee auf und wartete dass er durchzog.
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    Beitrag  Shiori am Di Jan 17, 2017 1:44 am

    Nachdem Byakuya das Tintenfässchen entgegen genommen hatte, verschwand sie noch einmal in ihrem Zimmer, wuselte da herum und schlich noch einmal ins Arbeitszimmer. Dort deponierte sie das Geschenk auf dem Schreibtisch. Anschließend kam sie in die Küche, wo Byakuya schon saß und einen Tee vor sich stehen hatte. Yuki lächelte ein wenig verlegen, sah ihn dabei auch kurz an und begab sich dann ans Abendessen. Byakuya sah müde aus. Er hatte sich ein wenig Ruhe verdient, wie Yuki fand. Sie bereitete ein gutes Abendessen zu, welches nicht zu Zeitaufwendig war, aber denn noch sättigte. Als sie fertig war, servierte sie natürlich ihm zuerst, was sie hergerichtet hatte und nahm dann selbst erst. Für Kaname stellte sie etwas an die Seite. Er würde sicher später auch hunger haben. Yuki konnte ja nicht wissen, das der Junge schon bei jemandem Anderen gegessen hatte. Yuki hätte Byakuya so gern für die Gedichte gelobt, aber sie wagte es nicht. Sie fürchtete, er würde nur wieder rüde werden. Misaki hatte Yuki zwar gebeten, ein Auge auf Byakuya zu haben und Yuki hatte natürlich ein gewisses Pflichtgefühl ihr gegenüber, aber sie vertrat auch den Standpunkt, wenn Byakuya wollte, das Misaki etwas wusste, würde er es ihr sicher sagen. Abgesehen davon, war sie ihm mehr als einfach nur dankbar, das sie hier bleiben durfte.
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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

    Beitrag  Azazel am Di Jan 17, 2017 2:13 am

    Byakuya setzte sich an den Küchentisch und beobachtete Yuki. Sie hatte eben gelächelt und irgendwie fand er, dass es viel schöner war, wenn sie lächelte. Ihr Lächeln hatte etwas sehr warmes und freundliches. Sie bereitete ihm ein Abendessen zu und servierte es dann, ehe sie sich mit an den Tisch setzte. Das Abendessen verlief still und Byakuya zog sich irgendwann zurück. Er ging in sein Schlafzimmer und dann ins Bad. Er hätte gern gebadet, aber mit diesen Verletzungen fiel das leider aus. Er wusch sich also mit einem Lappen und machte sich Bettfertig. Er trug leichte schlafbekleidung in Weiß und sein schlanker Leib urde von dem weiten Stoff umschmeichelt. Er ging noch mal in sein Arbeitszimmer, um… Was war denn das?
    Er lief zu seinem Schreibtisch und betrachtete das Geschenk. Er nahm die Karte und las. Eine Danksagung. Die Schrift war eine, die er nicht kannte. „Yuki.“, stellte er fest und sah zur Tür. Sie war ja wirklich allerliebst. Bloß, wie sollte er darauf reagieren? Er betrachtete das Set und das Buch. Beides war wirklich schön und es freute ihn. Er ließ das unbeschriebene Buch auf dem Tisch liegen und ging dann in sein Schlafzimmer. Er würde sich was überlegen müssen. Sie hatte sich damit bei ihm bedankt und er musste eigentlich gar nichts erwidern, aber irgendwie…
    Wie auch immer. Er ging erst mal schlafen, da er wirklich erschöpft war.
    Kaname kam spät nach Hause und verkrümelte sich auch gleich in sein Zimemr. Er war erstaunt gewesen, wie wenig diese Dämonen mit denen zu tun hatten, die er bisher bekämpft hatte und erste Zweifel machten sich breit, ob sein Vater sich nicht vielleicht doch irrte. Mit diesen Gedanken jedenfalls schlief er ein.
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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

    Beitrag  Shiori am Di Jan 17, 2017 2:34 am

    Yuki räumte noch den Tisch ab, während Byakuya sich schon zurück zog. Sie war sehr pflichtbewusst, was den Haushalt und überhaupt alle Tätigkeiten an ging, die sie verrichtete. Auch der Abwasch war schnell gemacht und sie selbst konnte sich auch endlich um ziehen. Sie war müde. Es war ein anstrengender Tag gewesen. Vor allem der Schreck hatte sie sehr mit genommen und müde gemacht. Yuki merkte gar nicht, das Kaname nach Hause kam. Sie schlief tief und fest. In ihren Träumen sah sie Byakuya. Sie sah ihn, wie er immer war. Traditionell gekleidet und ehrenwert. Er wirkte kalt, wie immer, aber da war etwas in seinen Augen, was sie schon einmal gesehen hatte. Langsam lief er durch das Bergdorf, in dem sie aufgewachsen war. Sie wusste, er war ein Krieger, kein Samurai eines Herrschers, sondern selbst der Herrscher, der das Dorf und seine anderen Ländereien beschützte. Das Volk fürchtete ihn, liebte ihn aber gleichermaßen. Sie alle wussten, er war gerecht aber streng. Yuki sah, wie er weiter schritt, sah wie ihm andere Krieger folgten, doch er stach völlig heraus. Er war es, der zwar alle um sich herum hatte, aber doch einsam war. Es schmerzte Yuki das zu sehen, aber sie war nur eine Tempeldienerin, die ihrer Großmutter im Tempel half. Was könnte Yuki schon tun?

    Kazumi hatte die ganze Zeit bei ihrem Bruder gesessen: Kaname war erst spät gegangen. Offenbar hatte er solche Dämonen noch nie gesehen. Kazumi verspürte den Wunsch, Kaname mehr über die Dämonen zu vermitteln: Sicher kannte er nur die niederen oder die starken, die allerdings weniger intelligent waren, dafür aber brutal und böse. Nun lag sie wach in ihrem Bett und starrte an die Decke. Warum waren alle immer so ... gemein? Waren sie selber vielleicht zu verschlossen, um sich mit jemandem an zu freunden? Mit diesen Gedanken schlief auch sie nun ein.

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    Re: Azazel Kaia Der‘Ker Amon Cham-Er Vanth Charun Lux Ferre...

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