Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Blutmagie und das Gesetz

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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 3:03 am

    Varus hörte Aufmerksam zu. Er musste also nur dafür sorgen, dass sie der Polizei die Mordwaffe brachte und zugab, jemanden getötet zu haben. Er sah irgendwie ganz anders aus, wenn er nicht so grimmig guckte und einfach nur zuhörte… sogar wirklich hübsch war er, wenn man so darüber nachdachte… Er sagte schließlich. „In Ordnung.“ Er fand es immer noch lächerlich, aber er würde sich fügen, um seinen guten Willen zu beweisen.

    Später, als Isabella schlief erhob sich Varus. Er prüfte nochmal, ob sie wirklich fest schlief und dann machte er sich davon. Er hatte sich nun gemerkt, wie der Weg zu der Dame gewesen war und Isabella würde er auch wieder finden, da er sie markiert hatte. Er flog förmlich, wie ein Schatten durch die Nacht und ein leises grollen verließ seine Kehle, was einem überaus schaurigen Lachen glich. „Ich komme…“
    Er schlüpfte in das Gebäude, wo die junge Frau wohnte und umging dabei die Blicke der beiden observierenden Polizisten, die ihm durchaus aufgefallen waren. Er verschaffte sich zutritt zur Wohnung und schließlich stand er an ihrem Bett. Er trug die Kleidung, vom Vortag und hatte sich einen Hut geschnappt, den er hier in der Wohnung gefunden hatte. Dann kniete er sich herab und feiner Blutnebel verließ seine Hand, nachdem er sich in den Daumen gebissen hatte. „Wach auf…“ Die junge frau stöhnte leicht und öffnete dann die Augen, sie merkte nicht mal, wie das Blut in diese eindrang und schließlich säuselte Varus auf sie ein. Sie verstand zunächst nicht und diese sanft eingeflüsterten Worte, die Illusion, die sein wahres Antlitz verbarg und die subtile Magie, die auf sie einwirkte veranlasste veranlassten alles zusammen genommen, dass sie sich ihm hingab. Sie erzählte von dem Mord an dem Mann, wobei ihre Worte sanfte seufzer und traurige Laute waren, während Varus sie festhielt.
    „Hab keine Furcht… ich beschütze dich…“, säuselte er ihr sanft ins Ohr. „Du bist sicher, hier in meinen Armen… niemand kann dir etwas tun.“ Sie schmiegte sich an ihn und er sagte: „Du musst dich stellen…“ „N-nein.. bitte…“ „Tu es für mich…“ Er knapperte an ihrem Ohr und dann drückte er sie ganz sanft auf das Bett und kam über sie. Sie sah ihn fast fiebrig und vollkommen vernebelt an. „Aber…“ Varus war so sanft und liebevoll zu ihr und schließlich ließ er die Magie abschwellen, er hatte sie trotzdem voll und ganz in der Hand. Giftige Worte vergifteten ihren Gesit und ließen sie sich ihm hingeben. Gleich einem Inkubus verführte er sie nach allen regeln der Kunst und gönnte sich nach einiger Zeit einen tiefen Schluck, ihres warmen Blutes. Ekstatisch schrie sie auf, jedoch nicht vor Schmerz. „Wie… wie heißt du, oh mein Liebster!“, fragte sie fordernd und Varus haucht ihr ins Ohr: „Samael…“ Sie strich ihm über den Rücken und die furchtbaren Narben wurden einfach von ihr ignoriert. Varus ließ sein Blut in die Wunde tropfen und langsam fing diese an zu heilen. Erst als er sie schließlich zum Höhepunkt gebracht hatte, lag sie keuchend und vor Glückseligkeit grinsend im Bett, während er sich anzog. „Bring mich hin.“, sagte er ganz sanft. „Versprichst du mir, mich zu besuchen?“ „Aber das ist doch wirklich eine törichte Frage.“ Sie sah ihn nun erwartungsvoll an. Er setzte sich wieder zu ihr ans Bett und streckte die Hand nach ihrem Kiefer aus. „Ich werde dich holen kommen, keine Frage…“ Sie lächelte und schließlich zog sie sich an. „Dann komm… mein liebster Engel…“

    Gesagt getan, sie nahm ihn mit aus ihrer Wohnung und die beiden Polizisten gaben durch: „Scheiße! Da tut sich tatsächlich was!“ Isabellas Telefon klingelte und ihr wurde gesagt, dass die Verdächtig mit einem Mann an der Hand unterwegs sei. Sie folgten. Isabella konnte sich denken, wo sie hin musste.

    Am Bahnhof kamen Varus, Samantha und die beiden Polizisten im Schlepptau an. Samantha hatte sie nicht bemerkt und Varus war es egal. Er lief mit ihr bis zum Schließfach und sie legte sacht die Hand darauf. Ihre Finger zitterten und Varus nahm ihre beiden Hände in die seinen. „Hab keine Furcht. Ich bin bei dir…“ „Wann holst du mich?“, fragte sie zitternd und nur für seine Ohren bestimmt. Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und sah sie an. Er hatte sie die ganze Nacht noch nicht einmal auf den Mund geküsste. Und auch jetzt tat er es nicht. Er sah sie nur an und sie schien wieder ganz ruhig zu werden. „So schnell ich kann…“ Sie lächelte wieder und dann ZACK! War schon der Schlüssel in Schloss, sie drehte ihn beherzt und nahm ein in eine Plastiktüte gewickeltes Messer heraus. Es war blank geputzt und es würden keine Fingerabdrücke zu finden sein. Bevor nun die Falle zuschnappte, nahm er noch mal ihr Kinn zwischen die Finger und drückte sie ein wenig gegen die Schließfächer, wo es aussah, als würde er sich noch mal verführen, doch er flüsterte ihr einfach nur wieder Dinge ins Ohr und irgendwann legte sie den Kopf an seine Brust und nickte. Er ließ sie frei und sie sagte: „Hallo?“ Sie trat einen Schritt vor und sagte selbstbewusst: „Ich gestehe! ICH habe den Mord an meiner Freundin Julia und an Alexej begangen zu haben. Varus hatte während dessen die Hand au ihrer Schulter und sah zu den Polizisten, während auch Isabella gerade Rechtzeitig kam, um das zu hören. Licht ging an und Samantha sprach weiter. „Ich tötete sie aus Eifersucht und Hass.“ Varus wurde ganz warm ums Herz. „Und ich bereue es nicht.“ Nun fing er sogar an, leicht zu schmunzeln. „Das hier ist die Mordwaffe. Ich habe ihr den Hals aufgeschnitten und ihre Zunge mit einer Zange dort heraus gezogen. Ich habe es wie einen Mafiamord aussehen lassen, um Alexej die Schuld in die Schuhe zu schieben. Anschließend habe ich ihn getötet.“ Varus flüsterte ihr etwas ins Ohr und sie lächelte. Dann sah sie wie ein kleines Schulmädchen zu ihm auf und nickte dann: „Bitte verhaften sie mich. Ich werde mich nicht wehren.“
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    Isabella

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 6:38 am

    Bella wusste wirklich nicht, wie sie das bewerkstelligen sollten. Sie hatte Schwierigkeiten ein zu schlafen. Es dauerte eine Weile, doch schließlich fiel sie in einen sehr tiefen Schlaf. Das Varus sich aus dem Staub machte, ahnte sie nicht mal. Schließlich aber schellte ihr Handy. Sie ging verschlafen dran, war aber im nächsten Moment hellwach.
    "WAS? ... Bin gleich da. Verfolgen sie die Beiden. Ich komme direkt zum vermutlichen Zielort."
    Das Gespräch war damit beendet. Bella war schnell angezogen, band sich das Haar dürftig zusammen und rannte aus dem Haus. Sie ahnte, das Varus irgendwas gemacht hatte, um das Weib zum Reden zu bringen. Hoffentlich hatte er sie nicht hypnotisiert. Sie fuhr direkt zum U-Bahnhof, wo sie den Wagen schnell abstellte und hinein rannte. Sie bekam eben noch mit, wie Samantha ein Geständnis ab legte. Bella starrte Varus nur einen Moment an, ehe sie die Handstellen zückte.
    "Bringt sie aufs Revier. Sie muss dort ihre Aussage wiederholen. Vor Gericht muss das stand halten. Passt auf, das sie euch nicht entwischt. Wir fahren euch nach."
    Sie sah Varus noch einmal an. Einer der Beamten nahm das Messer entgegen.
    "Spurensicherung,"
    meinte sie schließlich noch, ehe sie Varus mit einem Nicken bedeutete, das er mit kommen sollte. Natürlich wollte sie zum Revier.


    Zuletzt von Isabella am Mi Apr 26, 2017 7:26 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 7:05 am

    Varus betrachtete sein Spiel und die Figuren, die er in Position gebracht hatte und schließlich blieb sein Blick auf dem Hauptakteur hängen. Isabella. Sie machte ihren Fang und Varus sah sie nun einfach zufrieden an. Sicherlich würde sie ihn nun nicht mehr andauernd zu Recht weisen und irgendwie gefiel es ihm, nützlich gewesen zu sein. RECHT gesprochen zu haben und er hatte nicht mal gelogen. Er würde sie zu sich holen…
    „Kommst du… auch mit?“, fragte Samantha noch, ehe sie abgeführt wurde und er sagte: „Gewiss…“ Na klar. Er würde eh von Isabella eingesackt werden. Gemeinsam fuhren sie nun aufs Revier.

    Sie kamen dort an und Varus wurde in einen Verhörraum gebracht. Da er nun bei Isabella wohnte, war auch ein anderer Ermittler da. Caleb. Er beäugte den unheimlichen Kerl und schließlich sagte Varus: „Was ist?“
    „Nichts?“
    „Warum guckst du dann so?“ Caleb stieß die Luft aus und wartete auf Isabella. Sie sollte ihren neuen Freund mit verhören.
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    Isabella

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 7:59 am

    Das Varus nun auch vernommen werden würde, passte Bella nicht. Er war allerdings bei einer Frau gewesen, die zwei Morde zugegeben hatte und die nun verhaftet wurde. Das er nun ebenfalls als verdächtig galt, hatte er der Tatsache zu verdanken, das er bei Samantha gewesen war. Samantha war in dem gegenüberliegenden Verhörraum und würde hoffentlich ordentlich auspacken, während sie nun in den Raum mit Varus ging, in dem Caleb schon wartete. Caleb ... warum ausgerechnet er? Naja ... es kam öfter vor, das jemand anders das verhör mit führte.
    "Hallo Caleb. Mr Adams."
    Sie setzte sich an den Tisch.
    "Wir haben dich mit dieser Frau zusammen angetroffen, weshalb du nun ebenfalls verhört werden musst. Sie hat ein umfangreiches Geständnis zu beiden Morden abgelegt, was vor Gericht hoffentlich stand hält. Natürlich ist nun die Frage, warum warst du bei ihr. Wenn du sie mit Drogen, oder Hypnose dazu brachtest, sich zu stellen, ist das ganze Geständnis völlig Wertlos. Fangen wir also an."
    Sie sah Varus einmal kurz hoffnungsvoll an. Hoffentlich hatte dieses Geständnis wirklich einen Zweck.
    "Also. Du bist, wie gesagt, in der Anwesenheit dieser Frau angetroffen worden, als diese ein Geständnis ablegte. Warum waren sie in ihrer Begleitung und was war der Grund für den Ausflug zum U-Bahnhof."
    Bella sah Varus direkt in die Augen. Auch wenn sie ihn mochte und sie sich für ihn verantwortlich fühlte, durfte sie ihn keinesfalls anders behandeln, als Andere.
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 8:22 am

    Varus verstand nicht ganz, welche Show Isabella nun abzog, aber er entschied sich, mitzuspielen. Er lehnte sich zurück, legte den Finger an die Wange und sah zur Decke. Es sah aus, als müsste er überlegen. Er verharrte eine Weile so und Caleb ballte die Fäuste. „Wollen sie nicht antworten? Sie stehen sonst unter dem Verdacht zur Beihilfe!“ Varus nahm die Hand nun runter, faltete beide Hände unter seinem Kinn und stützte sich auf dem Tisch auf. „Von Beihilfe kann keine Rede sein, besagte Personen waren schon tot, ehe ich Samantha überhaupt kannte. Nein. Ich habe ihr nicht geholfen, Leute umzubringen. Besonders nicht so…“ Er fixierte Caleb und schließlich sagte er: „Ich würde es ganz anders tun.“ Caleb war ein ganz knallharter Hund. Er war mal bei den Mariens gewesen und sehr gut gebaut, aber in diesem Augenblick rutschte er ein bisschen zurück und sagte gar nichts. Erst als Varus den Blick zu Isabella wendete, schien er wieder Luft zu bekommen.
    „Ich habe ihr die Nacht nur mit meiner Anwesenheit versüßt. Sie ist mir verfallen und ich bat sie, sich zu stellen. Das ist alles.“
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 8:39 am

    Was Isabella hier abzog, diente seinem Schutz. Caleb war wirklich nicht gerade auf den Kopf gefallen. Er würde sicher denken, Bella wolle ihren Bekannten schützen. Anders herum kannte er sie gut genug um zu wissen, das sie so etwas nicht tun würde.
    "Caleb ... bitte."
    Sie schrieb mit, was Varus sagte. Es überraschte sie schon, das er so ... offen im Bezug darüber war, wie er töten würde.
    "Also waren sie nur zum Vergnügen bei dieser Frau. Woher kennen sie sie und wie sind sie in ihre Wohnung gelangt? hat sie sie herein gelassen?"
    Isabella sah von ihrem Blatt nicht auf. Wenn sie sich vorstellte, wie dieser Mann da mit einer Frau ... Himmel das musste unglaublich ... Bella räusperte sich. Nicht das sie wirklich ein ernsthaftes Interesse an einer Beziehung hätte, aber .... Naja keine Frau konnte sich davon frei Sprechen schon mal Phantasien gehabt zu haben. Auch Caleb war ein Kandidat, der Frauen zum fantasieren bringen könnte. Es war gerade ein wenig warm in dem Raum, oder meinte sie das nur?
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 8:50 am

    Varus musterte Isabella. Also schön, sie wollte also vor ihrem Kollegen geheim halten, woher er die Frau kannte? Das war seltsam, daher versuchte Varus sie nicht reinzureiten… wobei. Eigentlich… warum nicht? „Meine Liebe Isabella. Wir beide waren zuvor schon in ihrer Wohnung und haben sie befragt. Ich bin nur zurückgegangen, um ihr ins Gewissen zu reden. Und ja… Ich habe ihr ein Vergnügen bereitet, woran sie sich bis an ihren Lebtag erinnern wird. Sie hat mich reingelassen. In jede einzelne ihrer Öf...“ Caleb spannte sich leicht an. Dieser Kerl war… ein Teufel. Er misstraute ihm zutiefst. „Schluss! Sie hatten also Sex.“
    „Oh jahh…“, sagte er übertrieben anstößig. „Ich habe sie mit meiner Zunge verwöhnt und ihre Haut zum Brennen gebracht, während ich ihre tiefe, feuchte…“ „Genug! Das hier ist kein Softporno!“ „Hm…“ „Ihre Zungenakrobatik und Sexpraktiken, sind irrelevant.“ Varus musterte ihn und schließlich lehnte er sich zurück. „Du könntest von mir lernen, großer, schwarzer Mann.“ Er grinste selbstgefällig. Caleb dachte sich nur, dass er froh war, nicht erröten zu können. Varus sah Isabella fast anzüglich an und sagte schließlich. „Und du? Scheint ja von großem Interesse hier zu sein.“ „Ist es nicht! Weiter im Text! Nach dem Akt… haben sie sie einfach gefragt ob sie sich stellt?“
    „Ich habe sie darum gebeten. Was soll ich machen. Manche Menschen können mir einfach nichts abschlagen.“
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    Isabella

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 9:08 am

    Bella sah Varus an.
    "Ich muss das fragen, für das Protokoll. Es dient unter anderem der Überprüfung, ob du die Wahrheit sagst."
    Sie sah wieder auf ihr Blatt, als er begann an zu deuten, was er alles mit der Frau angestellt hatte. Scheiße ... es wurde wirklich sehr warm im Raum. Gott ... wenn er eine Frau verführte, dann vermutlich mit allem, was dazu gehört. Caleb griff ein, als Isabella gerade Mundtot war. Sie wusste nichts zu erwidern, aber Caleb brachte es auf den Punkt. Schwarzer Mann. Wie viele Frauen standen auf diesen Typ Mann? Bella mochte es sich den Körper an zu sehen, aber mit Caleb ins Bett hüpfen würde sie nicht wollen. Varus war da ein ganz anderer ... oh man was dachte sie denn da? Wenn er ihr über den Hals streicheln würde, hätte sie vermutlich grüßte Mühe sich zu beherrschen. Jedesmal, wenn er ihr so nahe kommt, spürt sie dieses Kribbeln im Bauch, welches sie nicht abstellen kann, aber verbergen muss.
    "Bitte was? Ich bin was?"
    Also die Bemerkung, sie sei hier von großem Interesse. Verdammt in was hatte sie sich da rein manövriert. Sie selbst würde ihm vermutlich auch verfallen, wenn er versuchen würde sie zu erobern, wobei sie hartnäckigen Widerstand leisten würde. Oh ja, das stand fest.
    "Caleb ... ich glaube wir sind hier fertig. Mr Adams kann in meinem Büro auf mich warten. Ich werde ihn gleich Heim bringen. Danke."
    Sie stand auf, sah Varus wirklich verwirrt an, wobei ihre Wangen an Röte zugenommen hatten und wäre beim raus gehen, fast vor die geöffnete Tür gelaufen. Er verwirrte sie wirklich sehr.
    "Kümmern sie sich bitte noch um die Frau,"
    meinte sie, als sie die Akte mit in Richtung Aufzug nahm. Sie besann sich eines besseren, als sie merkte, in welche Richtung sie ging. Sie schüttelte den Kopf und versuchte die Gedanken aus dem Kopf zu bekommen. Himmel ... es war doch nur Sex ... mehr nicht. Warum war es dann so ... so unglaublich frustrierend zu wissen, das er das Geständnis Samanthas auf diese Art erlangt hatte?
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 9:21 am

    Caleb war mindestens genauso verwirrt, wie Isabella und obwohl sie nun das Verhör beendete und wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend lief, beneidete er sie fast, dass Varus bei ihr wohnte. Er sah dem Mann nach und als er in Bellas Büro war, glaubte er aus allen Wolken zu fallen. Er beneidete sie?! Dieser verdammte Scheißkerl! Er hatte irgendwas gemacht! Er hatte sie beide vollkommen in seinen Bann gezogen und zum Narren gehalten! Was für ein… Er ballte die Fäuste, dass sie knackten. Isabella lief durch die Gegend und schließlich nahm Caleb sie zur Seite: „Bella! Mit dem stimmt was nicht. Ich hab das im Urin. Der sollte nicht bei dir wohnen bleiben.“ Caleb hatte natürlich keine Ahnung, WIE nah er der Wahrheit gekommen war. Aber das wusste Bella auch nicht.

    Varus wartete brav im Büro und schloss dort die Augen. Er konzentrierte sich auf Samanthas Blut, was er getrunken hatte und ließ ihre Erinnerungen auf sich einwirken. Es war äußerst anstrengend, aber nur so konnte er mehr über diese Welt erfahren. Er bemerkte nicht mal, wie er davon Nasenbluten bekam. Er hatte den Kopf eh in den Nacken gelegt, aber dennoch lief ihm das Blut aus der Nase und traute sich nicht so recht über die feine Wölbung seiner perfekten Lippen.

    Caleb sah rüber zum Büro und meinte dann: „Sein einfach nur vorsichtig.“ Dann ging er zu Sam in den Verhörraum, wo schon ihr anderer Kollege Sam zugegen war. Sie gestand alles ohne Umschweife, machte Angaben über Tatortgeheimnisse und der Fall war abgeschlossen. Wenn es jedes Mal so einfach wäre…

    Varus beendete seine Gedankensitzung und betrachtete Samantha noch einmal kurz, ehe er die Augen wieder öffnete, als Bella die Tür aufmachte. In dem Moment viel ihm auch das Nasenbluten auf. Er leckte sich über die Lippen und nahm die Hand vor die Nase.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 9:32 am

    Bella wusste gar nicht, wo sie hin sollte, ehe Caleb sie bei den Schultern fasste und sie bat auf zu passen. Er war nun schon der Zweite, der sie nicht in Varus nähe wissen wollte. Was hatten sie denn nur alle? Warum konnten sie nicht alle einfach mal Ruhe geben.
    "Caleb ... er ist ein wenig sonderbar, ja, aber er tut mir nichts. Ich kann schon auf mich aufpassen. Ich bin schon ein großes Mädchen,"
    lächelte sie und legte ihm freundschaftlich die Hand auf den Arm.
    "Danke das du dir Sorgen machst. Ich passe auf. versprochen."
    Sie drehte sich um, ging zu ihrem Büro und trat ein. Varus hatte Nasenbluten. Sie griff nach einem Taschentuch, kam schnell auf Varus zu und schob seine Hand weg, um das Blut weg zu wischen und ab zu tupfen.
    "Wie ist das denn passiert?"
    War er etwa von seinen eigenen Erzählungen so aufgeregt, das er Nasenbluten bekam oder war es einfach nur die Tatsache, das er verhört wurde?
    "Tut mir leid, aber ich musste dich das alles fragen. Standartprozedere. Und im Dienst darf ich dich eigentlich nicht anders behandeln, wie jeden Anderen Nichtpolizisten."
    Er würde noch einsehen müssen, das er sich von diversen verdächtigen fern halten müsste, oder besser sich mit ihnen nicht sehen lassen dürfte.
    "Du hast mir sehr geholfen. Danke. ich weiß nicht, wie du sie überreden konntest, aber du hast es geschafft. Wollen wir Heim fahren, oder hast du noch hunger?"
    Es war zwar schon spät, aber hier bekam man immer irgendwo eine Pizza oder etwas, anderes, auf das man eben lust hatte.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 10:38 am

    Varus hatte ganz bestimmt keinen Hunger. Er war aber entsprechend müde. Er ließ sich das Tuch geben und wunderte sich darüber, dass Isabella es selbst machen wollte. Also hielt er kurz still, verscheuchte ihre Hand dann aber. „Nichts ist passiert.“ Er schniefte und schon hatte es aufgehört. Sie erklärte ihm, warum das alles so abgelaufen war, wie es abgelaufen war und schließlich sagte Varus: „Verstehe. Für mich war es kein Problem.“ Er lächelte dieses überlegene selbstgefällige Lächeln und schließlich erhob er sich. „Ich möchte nichts essen. Ehrlich gesagt, bin ich wirklich sehr müde.“ Er hatte sich die halbe Nacht auf der Straße um die Ohren gehauen und danach war er zu dieser Samantha gegangen um sie zu verführen. Dann ist er mit ihr durch die halbe Stadt gelatscht und schließlich wurde er hier her geschleppt. Er hatte an diesem Tag unglaublich viel Blut verloren und jetzt schlug das alles tierisch auf seine Lebensgeister. „Ja… einfach nur müde…“ Er merkte es erst jetzt und gähnte. Es wunderte ihn. Hatte er so unendlich lange geschlafen und war nun immer noch müde.

    Isabella kümmerte sich um letzte klitzekleine Formalitäten und schließlich fuhren sie nach Hause. Sie hatte sich bei ihm bedankt, was wohl hieß, dass er seine Sache gut gemacht hatte nicht? Es hatte ihm Spaß gemacht und jetzt wo er im Auto war, blickte er kurz zu Isabella, sie fuhr gerade noch und er fragte: „Welche Strafe wird sie erhalten?“ Da sie selbst ausgesagt hatte, wohl nicht die Todesstrafe. Sie erklärte ihm, was auf sie Zukäme und Varus gab irgendwann ein verächtliches Schnauben von sich. „Kostbare Zellenkapazität. Ich würde ihr einfach den Strick geben.“ Aber so war es nun mal nicht. Er sah aus dem Fenster und freute sich schon diebisch auf die Wohnung.

    Dort angekommen, machte er sich wortlos ins Bad und betrachtete sich im Spiegel. Er hatte abgeschlossen und schloss die Augen. Er murmelte ganz leise vor sich hin, was in Isabellas Ohren klang, wie ein Summen und schließlich öffnete er die Augen. Seine Pupillen waren extrem geweitet und die Adern seiner Augen, färbten diese fast Rot.

    Im Revier erzählte Samantha gerade noch allen die es eh nicht mehr hören konnten, wie toll ihr Geliebter sei, als sie plötzlich inne hielt und schließlich zucken und sabbernd zusammen brach, worauf sie fast augenblicklich starb. Später würde man Hirnblutungen feststellen, die nach einem extremen Schlaganfall aussahen. Und außerdem würde man auch keine eventuellen fremden Substanzen feststellen, sodass es ein natürlicher Tod wäre.

    Varus stöhnte leicht und schloss die Augen. Er wischte sich die aufgekommenen Tränen weg und hielt sich keuchend am Waschbecken fest. Zu viel des guten… Er wusch sein Gesicht und schwankte dann wie ein Geist in sein Zimmer, wo er einfach nur ins Bett fiel.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 8:21 pm

    Bella ließ ihn sein Blut selbst abwischen. Schließlich war er kein Kind mehr. Müde war er ... ja, das war sie auch. Sie hasste es, wenn sie Nachts raus musste, aber manchmal ließ es sich einfach nicht ändern.
    "Ok. Ich mach eben den Kleinkram weg und dann fahren wir."
    Es ging ja eigentlich auch ganz schnell. Varus sah echt fertig aus. Zusammen verließen sie das Revier.

    Es überraschte Bella kaum, das Varus nicht wusste, was nun weiter geschehen würde. Bella erklärte ihm, was nun geschehen würde. Natürlich war auch sie der Meinung, Menschen wie Samantha haben eine ganz andere Strafe verdient, nur ... die Todesstrafe fand sie zu einfach. Warum jemanden auch noch erlösen? Egal. Jeder sah es anders. Mit gleicher Münze heimzahlen, war eben nicht immer das Beste.

    Sie waren endlich zuhause angekommen. Bella war auch erledigt, aber sofort schlafen? Sie wartete, während Varus im Bad war. sein Summen klang irgendwie schön, aber das Lied erkannte sie nicht. Ab in die Küche. Sie brauchte jetzt einen warmen Tee und würde sich dann wieder aufs Sofa kuscheln. Als Bella aus der Küche kam, war Varus bereits im Bett. Sie betrat das Bad, schloß die Tür und zog sich um. Endlich war auch sie fertig und ging schlafen.

    Lange schlief Bella nicht. Sie stand auf und bereitete das Frühstück vor. Im Fernsehen liefen die Nachrichten. Unter anderem wurde über den aufgeklärten Mord berichtet, wie auch vom plötzlichen Tod der Tatverdächtigen. Bella griff zum Telefon. Sie rief im Revier an. Vielleicht war Sam noch da, oder wieder. irgendwer würde ihr da sicher was sagen können.

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 8:33 pm

    Caleb ging ans Telefon. „Ja… Hast du es schon gesehen? Als hätte sie die Strafe Gottes getroffen.“ Caleb war zwar bei der Armee gewesen… oder vielleicht genau aus diesem Grund, war er gläubig. Nicht etwa, ein Fanatiker, oder extremer Katholik, aber er glaubte, dass da etwas war. „Sie hat es nicht bereut und sie hätte es genauso wieder getan. Ich weiß, wir dürfen uns das nicht erlauben, aber… ich mache den Mächten keinen Vorwurf.“

    Varus schlief noch und wurde erst durch das Klingeln wach. Er setzte sich auf und rieb sich die Augen. Er war nicht mehr wirklich müde, doch er empfand den Komfort eines weichen Bettes äußerst angenehm. Er streckte sich und sah runter auf den Verband. Es würde schnell heilen.
    Varus erhob sich, schlich durch den Raum und gab ein leises: „Morgen.“ Von sich, ehe er ins Bad verschwand. Er wusste, dass man Leute, die telefonierten, nicht störte. Er lernte so viel über die Welt, nur indem er Blut trank. Er würde vielleicht aber auch lieber den herkömmlichen Weg beschreiten: Die Bibliothek. Er mochte die Umgebung, verstaubte, alte Bücher und Aufzeichnungen längst vergessener Tage. Hach… Nur dass er das in dieser Zeit kaum finden würde. Was hatten die Menschen denn mit all den Büchern gemacht? Verbrannt? Er wusch sich, putzte Zähne und führte den Rest der Morgentoilette durch, ehe halbnackt zurück durch das Zimmer lief. Er blieb kurz stehen und sah aus dem Fenster. Die Narben auf seinem Rücken waren deutlich sichtbar und Varus träumte einen Augenblick vor sich hin. Er hatte einen wunderschönen körper, wenngleich er auch etwas blass war.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 8:48 pm

    Bella hatte sich dem Frühstück wieder zu gewand, während sie telefonierte.
    "Ja ... ich habs eben gesehen. ... Ja, wie die Strafe des Herrn selbst. Wer  weiß. Vielleicht hat er sie wirklich bestraft."  
    Nicht das Bella etwa die Katholikin vor dem Herrn war, aber sie glaubte schon daran, das jeder das bekam, was er verdiente.
    Varus schlich durch den Raum, während sie telefonierte und gab ein leises guten Morgen von sich. Bella erwiderte den Gruß mit einem Lächeln und einem nicken. Sie zeigte auf das Frühstück, doch Varus war schon wieder weg.
    "Was gibt es denn da zu erlauben Caleb. Wenn höhere Mächte am Werk waren, können wir doch eh nichts dagegen unternehmen. Im Knast hätten sie diese Frau vermutlich eh umgebracht und da sie nicht mal bereute, hätte der Staatsanwalt vermutlich eh auf Todesstrafe ... gepocht."
    Es verschlug ihr für einen Moment die Sprache, als sie Varus so sah. Kein Wunder das Samantha ihn einfach so rein gelassen hatte. Er war ... umwerfend. Bella räusperte sich kurz, drehte sich um und beendete das Gespräch.
    "Wir sehen uns später. Nora wird sie sicher schon auf dem Tisch haben. Sie wird schon herausfinden, was Samantha umgebracht hat. Bios später Caleb."
    Sie legte das Telefon wieder weg und sah zu Varus. Sein Rücken wies furchtbare Narben auf. Es schmerzte Bella das zu sehen. Sicher war er kompliziert, anstrengend und auch manchmal echt nervtötend, aber ... da war mehr an ihm, als das. Sie sah auch jemanden der Verletzlich war und wer immer ihm das da angetan hatte, musste mit Schuld an seiner Art haben, oder war das ein Unfall? Was wenn er mal gefoltert wurde? Einmal mehr wurde Bella klar, das sie eigentlich gar nichts über Varus wusste.
    "Frühstück ist fertig, wenn du magst,"
    meinte sie ruhig.
    "Wie .. ist das passiert?"
    fragte sie vorsichtig und wies auf seinen Rücken. Wenn er nicht drüber reden wollte, wäre es ok, denn eigentlich ging es sie ja nichts an.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 8:57 pm

    Wollte er nicht. Aber zunächst drehte er sich nur um und fragte: „Was denn?“ Sie signalisierte ihm, dass sie seine Narben meinte und Varus blickte sie einfach nur stumpf an. Dann senkte er den Blick und ging wortlos in sein Zimmer um sich anzuziehen. Als er wieder raus kam, schien er sich vielleicht ein paar Worte zurechtgelegt zu haben, aber er sagte nur: „Ein törichter Akt der Rebellion.“, war schließlich alles, was sie herausbekam. Er setzte sich an den Tisch und ließ es sich schmecken. „Und? Heute wieder auf Verbrecherjagd?“ Er hatte Gefallen daran gefunden, ihr zu helfen. Nicht aus Nächstenliebe, sondern einfach nur, weil es ihn erheiterte und vor allem nicht langweilte. Er blickte über den Rand der Kaffeetasse und schien überrascht. Er senkte den Blick wieder auf das Gebräu und sagte: „Köstlich!“ Nun… Isabella hatte Instand-Kaffee, weil es morgens manchmal schnell gehen musste, sie wusste jedoch auch sehr genau, dass diese Art der Kaffeezubereitung bei weitestem am scheußlichsten schmeckte. Nun… wenn es sein Geschmack war…?
    „Ich würde gern weiter helfen. Mach mich zu einem Gesetzeshüter.“ Das war absurd.
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    Isabella

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 9:08 pm

    Offenbar wollte er wirklich nicht darüber sprechen. Schließlich gab er, nachdem er sich angezogen hatte, nur eine sonderbare knappe Antwort. Er setzte sich zu ihr, nahm einen Kaffee, den er sonderbarer Weise als köstlich empfand. Bella hob eine braue bei dieser Aussage. Er hatte offenbar noch nie richtig guten Kaffee getrunken. Das musste sich dann wohl mal ändern.
    "Is mein Job. Also ja, ich werde sicher wieder was zu tun bekommen. Morde geschehen jeden Tag."
    War ja toll, das er Spaß dran fand, ihr bei der Jagd zu helfen. So war er wenigstens beschäftigt. Anders herum, brachte sie ihn nur in Gefahr. Sie trank eben einen Schluck und verschluckte sich fast, als er meinte, er wolle ebenfalls ein Cop werden. Bella stellte die Tasse ab, klopfte sich hustend auf die Brust und sah ihn schließlich überrascht an.
    "Also ... so einfach ist das nicht. Du musst erst mal zur Polizeiakademie und dann wirst du da erst mal bestehen müssen. Dann würdest du erst mal zum Streifenpolizist werden und danach würde es ne Menge Prüfungen geben, ehe du in meiner Einheit überhaupt anfangen könntest. Als Berater würde gehen und auch nur mit der Erlaubnis des Bürgermeisters."
    Wäre schön wenn es so einfach wäre, dann hätte sie die ganze Prozedur einfach umgehen können, aber so einfach war es eben nicht. Da könnte ja jeder kommen. Es überraschte sie, das er das nicht wusste, oder wollte er sich einfach nur einen Scherz erlauben?
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 9:26 pm

    „Hm.“ Schien ganz schön lange zu dauern, ehe man Polizist sein konnte. War ja wieder klar. Warum einfach, wenn es kompliziert ging? Er schlürfte den Kaffee auf und sagte: „Wenn das so ist…“ Er lehnte sich zurück und schien nichts mehr sagen zu wollen, machte sich jedoch seine eigenen Gedanken dazu. Sehr ominös dieser Kerl. „Nimm mich trotzdem mit zur Wache.“ Er wollte doch mal sehen. Wenn er die Erlaubnis irgendwelcher Vorgesetzten brauchte, würde er das schon hinbekommen.

    Gesagt getan, sie fuhren los und als sie ankamen waren alle in heller Aufregung. Es ging wohl immer noch um Samantha und als Varus mit bei Isabella stand, wurde er misstrauisch von Caleb beäugt. Er mistraute ihm und er glaubte zwar auch, dass höhere Mächte die Hand im Spiel hatten, aber er konnte sich auch vorstellen, dass es dieser Adams gewesen ist. Das würde die Autopsie herausstellen. Lucy war schon kräftig bei der Arbeit.
    „Was macht der Passant hier?“
    Isabellas Chef war wieder da. Dean Specter. Er war noch jung, aber sehr ambitioniert und wirklich gut in dem, was er tat. Er musste eher aus dem Urlaub zurück sein. „Detectiv Auditore?“ Varus musterte den Kerl und fragte sich, ob ER etwa mit ‚Passant‘ gemeint war. War ja nicht so, als habe er den Fall quasi gelöst. Nun ja… zumindest auf Isabellas Hilfestellungen hin.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 9:42 pm

    Er wollte also mit.
    "Also ... ich nehm dich mit, aber ich kann dir nicht versprechen, das du da bleiben kannst."
    Sie fuhren also zum Revier. Es ging hier drunter und drüber. Lucy hatte Samantha auf dem Tisch, wie Isabella schon erfahren hatte. Sie sah seinen Misstrauischen Blick durchaus. Nun aber warteten andere Probleme auf sie. Der 'Passant' war natürlich Varus. Specter war offenbar früher aus dem Urlaub zurück.
    "Sir? Der Zivilist hatte maßgeblich Teil an der Aufklärung eines Doppelmordes. Er scheint einen ... wie soll ich das sagen ... also er hat einen guten Einfluß auf die Frau ausgeübt, so das sie freiwillig gestanden hat. Ich würde ihn gern für eine Weile als Berater mit nehmen, wenn der Bürgermeister und sie einverstanden sind."
    Sam und Caleb würde nun zwar die Hutschnur platzen, aber das war ihr Momentan echt egal.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 9:55 pm

    Specter musterte Varus und schien wenig begeistert. „Und sie sind?“ Varus sah ihn an. „Äh… interessiert?“ Sam grinste und Caleb verschränkte die Arme, über diese Unverfrorenheit. „Ihr Name.“ „Ach so. Varus.“ Dem Lieutenant schien langsam die Geduld auszugehen. „So wie der Römer? Ich möchte ihren vollständigen Namen, ihren Wohnort und will wissen, was sie sich erhoffen. Was machen sie beruflich?“ Varus‘ Blick wurde nun finsterer. „Varus Adams. Ich wohne bei Isabella habe keinen wirklichen Beruf und erhoffe mir hier, meine Langeweile zu vertreiben. Wollen sie nun auch noch wissen, welchen Stuhlgang ich heute hatte?“ Sam blieb der Mund offen und selbst Caleb, schien sprachlos, während die Augen von Dean nun aufblitzten. Er schien ein wenig sprachlos über das hier und schließlich sagte er: „In mein Büro!“ Er ging voraus und Varus sah kurz zu Isabella, dann zuckte er die Schultern und ging ihm nach.
    Nach einer gefühlten Ewigkeit, kamen sie wieder raus. Alle Augen gingen auf sie und Dean hatte die Hand auf Varus Schulter gelegt, als er zwar leicht lächelnd, aber bestimmt sagte: „Halten sie sich an Isabella. Gute Arbeit übrigens. Ich werde sehen, was ich tun kann, Adams. Fürs erste: Willkommen im Team.“ Varus lächelte ebenfalls und sagte freundlich: „Vielen Dank Lieutenant.“ Dann verschwand Specter wieder in seinem Büro und Varus ging zu Isabella. Den anderen stand der Mund offen. Hatten sie ihren Chef je SO entspannt gesehen?
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 10:10 pm

    Bella stieß Varus in die Rippen, als er sich so unmöglich verhielt. Wie konnte er sie nur so vor führen? Als Dean und Varus im Büro verschwunden waren, schlug Bella sich die Hand vor den Kopf. Das konnte doch wohl nicht wahr sein. Der Kerl versaute sich noch alles. Das war Respektlos, ja kam FAST Beamtenbeleidigung nahe. Bellas Blick glitt zu Sam und Caleb, die eben so schockiert schienen. Nun sie alle mussten ihrem Job nach gehen und das taten sie nun auch, bis sich die Tür wieder öffnete und Varus mit Dean wieder heraus kam. Bella war wirklich von Kerlen umgeben, nach denen sich die meisten Frauen die Hände lecken würden. Das Dean nun auch noch so entspannt war, schien vollkommen absurd. Er schien wirklich alle Wut und Anspannung verloren zu haben und war bester Laune. Was lief hier eigentlich falsch? varus bekam einfach so einen Job? Träumte sie? Ihr ungläubiger Blick glitt erneut zu ihren Kollegen.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 10:43 pm

    Varus setzte sich auf Isabellas Schreibtisch. Nun er suchte sich die kleine Freie Ecke, wo er sich anlehnte und verschränkte die Arme. „Dean ist wirklich ein seltsamer Mensch.“, sagte er und ließ den Blick schweifen. Hier und da sahen neugierige Gesichter, schnell woanders hin und Varus sah wieder zu seiner Mentorin. „Er sagte, ich kann als Berater fungieren. Fürs erste.“ Er lächelte und schien zufrieden damit. Dann jedoch stieß er sich leicht vom Schreibtisch ab und fragte: „Also? Was machen wir?“

    Sam kam angelaufen und sagte: „Also ich habe ihn noch nie so entspannt gesehen… Du etwa?“ Auch Caleb und Monica kamen an. „Was haben sie mit Specter gemacht? Habt ihr ihn schon mal lächeln sehen?“ Varus kam sich vor, wie ein Ausstellungsstück… nicht das ihn das nicht bauchpinselte. „Wisst ihr, wenn man weiß, was Menschen wollen und im tiefsten innersten Begehren… so kann man viele Türen aufstoßen. Samantha zum Beispiel. Sie wollte nichts sehnlicher als geliebt zu werden.“ Caleb war dennoch misstrauisch.
    Lucy kam hoch. „Alles sauber J… was ist denn hier los? Ahhh, der etwas Spezielle besorgte Mitbürger vom Tatort. Was geht?“
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 10:51 pm

    Bella sah missmutig zu, wie Varus ihren Schreibtisch als Sitzplatz auswählte. Konnte er sich nicht einfach nen Stuhl nehmen ? Sie betrachtete ihn, wollte eben was sagen, als er schon die frage stellte, was sie nun machen sollten.
    "Als Berater ja? Na, das soll ja was werden."
    Sie erinnerte sich gerade rechtzeitig daran, ihn nicht wieder an zu schnauzen. Ruhig, aber streng sah sie ihn an.
    "Umgangsformen mein Lieber Varus. Du kannst meinem Vorgesetzten nicht solche Fragen stellen. Das war verdammt unhöflich und hätte richtig Ärger geben können."
    Sie schwieg einen Moment, sah zu den Anderen, die sich gerade auf den Weg zu ihnen machten und antwortete beiläufig:
    "Auf den nächsten Fall warten. Kann ja nicht lang dauern, ehe einer rein flattert."
    Schon waren alle um Bellas Schreibtisch versammelt. Ihre Fragen waren nachvollziehbar, aber Bella sagte nichts dazu. Sie mochte Dean und sie mochte auch die Anderen hier. Sie waren Bellas Familie, wenn man so wollte. natürlich gesellte sich Lucy auch noch dazu.
    "Hey Lu ... Er ist der neue Berater der ganzen Sache hier. mal sehen wie gut er sich schlägt. Also nichts was auf einen unnatürlichen Tod hinweißt?"
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 11:07 pm

    Lucy ließ wie immer ihre Kaugummiblase platzen und sagte: „Todesursache ist ein heftiger Schlaganfall. Auslöser waren mehre Blutgerinnsel. Vielleicht hatte sich sie schon irgendwo im Körper und ihre letzte Nacht mit dem Adonis hier, hat sie gelöst. Jammerschade. Sie hatte keine Chance.“
    Das war ja auch der Plan und jetzt gehörst du mir.
    „Ich werde die Blutproben aber noch analysieren. Bisher habe ich nur auf Giftstoffe getestet, aber vielleicht war ja auch was anderes komisch. Wollte nur mal sehen, wies hier oben aussieht.“ Sie musterte Varus noch mal von oben bis unten. „Sie ist wirklich zu beneiden.“ Varus lächelte und fragte: „Dürfte ich mich wohl von ihr verabschieden?“
    „Warum nicht?“ Sie sah zu Abby, die ja immerhin Sargent war und zuckte die Schultern. Varus sah sie nun ebenfalls an und wartete auf ihre Zustimmung. Caleb musterte ihn. „Dich verabschieden? Sie war doch nichts für dich. Was hast du vor?“ „Mein Lieber Detectiv…“ Er beugte sich vor, um das Namensschild zu lesen. „…Daws. Auch wenn ich sie nur einen Tag kannte, so erweist man den Toten doch gebührenden Respekt, nicht?“ „Ja. Oder man vernichtet Beweise.“ Varus Lächeln gefohr und seine Augen funkelten gefährlich. „Haben wir ein Problem Detectiv?“ Daws kam nun näher und blieb eine Hand breit vor Varus Gesicht. „Haben wir?“ Varus Kiefer spannte sich und dann schnappte er gespielt nach Caleb, worauf der zurück wich. „Sag mir Bescheid, wenn ich was ausgefressen hab.“ Er drehte sich einfach von ihm weg und verschränkte die Arme.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 26, 2017 11:35 pm

    Lucy war schon ein Schätzchen. Bella schätzte sie sehr als Kollegin und mochte es auch ganz gern mal mit ihr raus zu gehen. Sie war etwas verrückt, aber genau das machte diese Frau einzigartig. Bella lächelte, als Lucy so sprach. Sie war schon goldig und trug das Herz auf der Zunge. Sie nahm nie ein Blatt vor den Mund. varus wollte sich also von Samantha verabschieden ja? Nun so viel Mitgefühl hatte sie gar nicht von ihm für diese Frau erwartet und irgendwie ... machte es sie wütend, aber sie sagte nichts. Statt dessen stand sie auf, als die Beiden Kerle sich wie im Kindergarten benahmen.
    "Jetzt ist aber Schluß hier. Wir sind hier nicht im Kindergarten. Wir arbeiten hier zusammen und ohne Zusammenhalt gibt es kein Team. Mag sein, das ihr euch misstraut, aber meinst du nicht, das es äußerst unwahrscheinlich ist Beweise zu vernichten, wenn Lucy dabei ist?"
    Nun wenigstens konnte sie nun ein wenig Luft raus lassen. varus ging und Isabella schickte alle Anderen an die Arbeit. Zu tun gab es immer irgend was. Bella setzte sich wieder auf ihren Platz und begann den Schreibtisch auf zu räumen.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 26, 2017 11:51 pm

    Varus folgte Lucy hinab in die tieferen Geschosse. Er verhielt sich ruhig und hatte auch nichts mehr auf Bellas Aussagen und Forderungen gesagt. Er bekam schließlich Kittel, Brille und Handschuhe und Lucy fing an, ihm zu erklären, was sie hier trieb. Er verstand kaum etwas, aber das war notwendig. Er brauchte Lucys Blut. Er konnte nicht wissen, was sie finden würde. Die moderne Alchemie und… äh Technik konnte vielleicht keine Spuren von Magie nachweisen, aber dafür vielleicht andere. Er musste vorsichtig sein. Er strich der Frau mit den Gummihandschuhen über das Gesicht. „Hast du dich in die Olle verliebt?“
    „Ich empfinde für keinen Menschen Liebe.“ Lucy überraschte das. Dann aber lächelte sie. „Na dann! Also nur zum Vergnügen?“ Varus lächelte nun und drehte sich zu Lucy. „Ich gab ihr, was sie sich gewünscht hat und dafür hat sie meiner Bitte entsprochen. Das hatte absolut nichts mit Vergnügen und Liebe zu tun. Lucy musterte ihn und sagte: „Du bist echt schräg. Also hast du ihr das Blaue vom Himmel versprochen und dafür hat sie gestanden? Was bist du Überzeugungskünstler?“ Varus lächelte nun noch breiter. „Ich versichere dir, Lucy…“ Nun nahm seine behandschuhte Hand die ihre und er sagte: „Der Himmel hat hier mit rein gar nichts zu tun.“ Sie sah auf ihre Hand und auf seine und dann wieder in sein Gesicht. „Ne… du scheinst mir eher ein Teufelchen, hm?“ Sie machte einen Schritt zurück und fragte dann: „Noch einen letzten Kuss?“ Sie meinte es aus Spaß und Varus fragte: „Darf ich?“ Er beugte sich schon hinab. „Wa-wa-was? Nein! Weg da! Husch! Das ist… das verfälscht Indizien!“ Varus richtete sich wieder auf. „Hm.“ „Und außerdem ist das schon nicht mehr nur noch schräg.“ „Hmhm.“ Lucy sah kurz noch schockiert aus und dann sagte sie. „Ah… ja. Verstehe. Du hast mich auf den Arm genommen.“ Varus nutzte das und grinste. „Und wie.“ „Haha. Echt komisch. Du bist ein echter Scherzkeks.“ Varus hatte trotzdem noch ein anderes Problem. Wie sollte er sein eigenes Blut aus der Frau und den Proben von Lucy bekommen?

    Caleb oben giftete Isabella noch ein bisschen an und sagte dann: „Du wirst sehen. Ich spüre sowas. Der Kerl ist nicht normal.“ Sam winkte nur ab und sagte: „Er ist doch nett. Was regst du dich so auf?“ „Ich vertraue auf meinen Bauch und dieser Mann… Es mag nicht den Anschein haben, aber der ist kalt wie Eis und empfindet absolut nichts.“ „Du kennst ihn doch gar nicht!“ Caleb beließ es dabei und sagte. „Ich geh Akten sortieren.“ Er klang beleidigt. Eigentlich konnte man sich auf Calebs Bauchgefühl verlassen. „Vielleicht hat er eine Magenverstimmung?“, fragte Sam und sah ihm nach.
    „Hör mal, Bella. Ich wollte heute Abend mit den anderen was trinken gehen. Komm doch auch mit und bring ihn mit.“

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

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