Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Blutmagie und das Gesetz

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    Isabella

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do März 30, 2017 8:32 am

    Diese Göre. Bella zog varus mit sich, ehe er wieder los legen konnte.
    "Da ist es."
    Sie fuhren mit dem Fahrstuhl hinauf zu Samanthas Wohnung. Sacht, aber bestimmt, klopfte Bella an. Samantha öffnete die Tür. Sie sah aus, als habe sie den ganzen Tag geweint.
    "Entschuldigen sie die Störung. Mein Name ist Isabella Auditore. Das ist Mr Adams. Er begleitet mich bei diesem Fall. Ich bin Detektiv beim LAPD. Es geht um ihre Freundin Julia und ihren Freund. Können wir einen Moment herein kommen?"
    Samantha ließ die Beiden eintreten. Die Wohnung sah sauber aus. Offenbar war Samantha recht ordentlich. Auf dem Tisch lagen nass geweinte Bilder von Julia und Alexej. Das alles ließ natürlich vermuten, das Samantha vollkommen in Trauer war und auf keinen Fall etwas mit dem Mord zu tun haben konnte. Auf Samanthas Bitte hin, setzte sich Bella auf das Sofa und zog Varus gleich mit.
    "Samantha ... es tut mir sehr leid. Sie und Julia standen sich sehr Nahe, nach allem, was wir wissen. Gab es Probleme zwischen Alexej und Julia? Oder hatten die Beiden Probleme mit jemand Anderem, der ihnen vielleicht schaden wollte?"
    "Warum... müssen sie mich das denn alles noch mal fragen? Ihr Kollege war doch schon hier? Ich kann mir absolut nicht vorstellen, was passiert ist!"
    "Manchmal fällt den Angehörigen und Freunden noch etwas ein, was sie vorher nicht erwähnt haben. Ich weiß, das es schwer ist, aber sie würden uns damit sehr helfen. Alexej hat sich nicht selbst getötet. Er wurde ermordet, genau wie Julia. Es ist deshalb wichtig, das sie noch einmal genau nachdenken, ob vielleicht in letzter Zeit irgendwas anders war. Haben sie sich anders verhalten als sonst? Waren sie nervös? Unruhig? Sie waren doch sehr oft mit Julia zusammen. Ist ihnen irgendwas aufgefallen? "
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do März 30, 2017 8:46 am

    Varus wurde förmlich auf dem Sofa abgesetzt und sah sich um. Er kannte das Apartment. Er hatte es nach der Aufnahme von Julias Blut kurz gesehen. Sie war sehr oft hier gewesen. Er musterte die Frau. Ihre Tränen… Was für eine Heuchlerin. Isabella tastete sich vorsichtig heran und Samantha brach erneut in Tränen aus. „Ich habe keine Ahnung!“, sagte sie nun laut und unter Tränen. Es schien, als sei ihr das alles zu viel. Sie hatte gerade ihre beste Freundin verloren und auch Alexej, schien ihr etwas bedeutet zu haben. Sie verbarg die Hände in ihrem Gesicht und Varus erhob sich. Dieses Gewimmer machte ihn krank. Es war etwas anderes, wenn jemand um sein Leben flehte, aber das hier war einfach nur ekel erregend. Er stellte sich an ein Bücherregel und schließlich sagte er: „Julia war oft hier, hm?“ Sie sah ihn nun verweint an. „Ihr habt genau dort gesessen und über irgendwelchen Quatsch gelacht.“ „Woher… wissen sie das?“ Varus stieß die Luft aus, als würde er einmal freudlos lachen. Dann fragte er: „Ihr hattet wirklich Spaß, hm?“ Verständnislos sah sie nun zu Isabella, während Varus zu ihr kam und ihr ganz sacht die Hand auf die Wange legte. Er sah sie nun mitleidig an, was natürlich nur geschauspielert war. „Du hast sie sehr gemocht und sie dich auch.“, selbst wie er sprach. Er klang sanft und voller Mitgefühl. Samantha nickte nun und sah ihn irgendwie gebannt an. Er wischte mit seinem Daumen ihre Träne weg und wartete noch einen Moment. Samantha spürte dabei kaum, wie kalt seine Finger waren. „Ja… sie war wie eine Schwester für dich… warum also?“ Er beließ es dabei und Samantha fragte zäh: „Warum?“
    „Ja…“ Dieses Wort sprach er noch sanft wie einen Windhauch aus und dann wurde seine Mine ernst und seine Stimme hart wie Stein und schneidend, wie ein scharfes Schwert. „Warum hast du sie umgebracht?“ Samanthas Augen weiteten sich. Sie starrte ihn erst ungläubig an und dann ohrfeigte sie Varus. „Wie können sie es wagen?!“ Varus sah sie ungerührt an und auch ein wenig böse. „Wie ICH es wagen kann? Bete deinen Gott um Vergebung an, denn Julia tut es nicht! Sie reist rastlos umher und fragt sich, warum du ihr das angetan hast. Sie und Alexej sind für deine Selbstsucht gestorben und die beiden wollen wissen wieso!“ Samantha sah ihn vollkommen schockiert an und sie fiel auf ihren Allerwertesten. „Warum… tun sie das?“ sie war vollkommen verstört. Varus verlor langsam die Geduld.
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    Isabella

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do März 30, 2017 9:02 am

    Bella war wirklich erstaunt. An Varus war wirklich ein guter Cop verloren gegangen. Er spielte hier den Bösen und sie den Guten Cop. Das war wirklich ...
    "Hey mach mal langsam. Samantha war doch mit den Beiden befreundet. Sie ist vollkommen aufgelöst. Warum sollte sie sie ermordet haben?"
    Natürlich musste Varus jetzt nur noch verstehen, das Bella ihm damit eigentlich nur zu spielte. Samantha musste doch erst mal glauben, das sie jemanden auf ihrer Seite hatte, dann würde sie sicher einen Fehler machen. Leider hatten sie keinen Durchsuchungsbefehl, um die Wohnung nach Spuren ab zu suchen, aber Samantha, wenn sie denn die Tat begangen hatte, oder zumindest dafür verantwortlich war, war wirklich schlau. Sie wusste genau, wie sie die Sache angehen musste.
    "Verzeihen sie Samantha. Er ist manchmal sehr misstrauisch. Denn noch muss ich sie fragen, ob es zwischen ihnen Probleme gab. Hatten Sie Streit?"
    Wenn Samantha wirklich so sehr an Julia gehangen hat, stand Alexej vielleicht im Weg. Warum dann aber die sizilianische Krawatte? Das passte nicht dazu. Es sollte doch eigentlich bedeuten, das jemand schweigen sollte.
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do März 30, 2017 9:17 am

    Varus verstand Isabella natürlich nicht. In Varus Augen war sie einfach nur rechtschaffen dumm. Er konnte nicht wissen, dass das Taktik war und sah sie nur von der Seite an. „Ich glaub mir wird schlecht.“ Er wusste genau, wo das Bad war und ging nun dort hin, ohne zu fragen. Samantha saß aufgelöst auf dem Boden und weinte weiter. Sie schluchzte irgendwann: „Ist… ist er Hellseher? Ist er… kann er wirklich mit den Toten… sprechen?“ Varus blieb eine Weile im Bad und schließlich hörte man das Waschbecken.
    „Nun er sagt, er sei es. Wenn er mit den Toten sprechen kann ... wird er wissen, wer die Beiden getötet hat.“ Sollte sie ruhig nervös werden. Als Varus jedenfalls wieder kam, sah er finster und wie ein Gott, der seinen Gläubigen richten wollte auf sie herab. „Sag mir Samantha…“ Sie sah ihn an und nun schien sie sogar ein wenig selig zu sein. Das verunsicherte Varus nun. Sie sah ja fast glücklich aus. „Was?“, fragte er nun etwas weniger böse. „Julia?“
    „Eh?“ Varus war nun doch etwas überrascht. Die dämliche Kuh glaubte ihm, dass er mit den Toten sprechen konnte. „Äh… uhm… Ja. Ja! Sie ist hier!“ Samantha rollte eine Träne herab. „Erinnerst du dich an unser Versprechen?“ Varus sah kurz zur Seite und schloss die Augen. Verdammt! Welches meint sie wohl? Seine Augenlieder flatterten ein bisschen, als er Bild um Bild sah. Es dauerte einen Moment und schließlich sagte Varus: „Sie erinnert sich.“ Jetzt war guter Rat teuer. Er öffnete die Augen und musterte Julia. Würde er ihr jetzt das Falsche sagen, würde das ganze als Schwindel auffliegen und so musste Varus einfach ins Blaue schießen. Diese dämlichen Gören hatten sich SO viel versprochen, was sie nicht gehalten hatten… „An all eure Versprechen.“, sagte er schließlich. „Ich meine das, unter der Brücke.“ Varus sah sie ein bisschen genervt an und sagte schließlich: „Ja sie erinnert sich an das Versprechen, dass ihr euch niemals hintergehen wolltet.“ Samanthas Augen weiteten sich und schließlich sagte sie: „Und… warum hast du es dann getan?“ Varus hasste das hier. Er war kein Seelsorger. Er war besten falls ein Betrüger. Das hier war nicht das, wozu er erschaffen war. „Warum?!“, schrie sie Varus nun an und der verschränkte die Arme. Er hatte keine Ahnung, was das Mädchen meinte.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do März 30, 2017 9:26 am

    Bella sah sich das Schauspiel an. Samantha saß auf dem Boden und heulte. Sie war wirklich nicht gerade angetan von dieser Schauspielerei. Nun ... vielleicht war es keine Schauspielerei. Vielleicht war sie wirklich aufgelöst und bereute, was sie getan hatte. Samanthas Frage konnte Bella nun nicht eindeutig beantworten, aber es schien Wirkung zu zeigen. Wenn sie wirklich glaubte, Varus könne mit den Toten sprechen, konnte das helfen, ein Geständnis aus Samantha heraus zu helfen. Varus kam aus dem Bad zurück und fuhr fort. Bella konnte deutlich sehen, wie seine Lider flatterten. Es war unheimlich. Es war als würde varus wirklich mit Julia sprechen können. Denn noch... Als Samantha so ausrastete, musste sie einschreiten.
    "Samantha ... womit hat Julia sie hintergangen, das sie sie töteten und Alexej gleich mit?"
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do März 30, 2017 9:41 am

    Samantha sah Isabella nicht mal an. Sie sagte nur kalt: „Ich habe sie nicht getötet.“ Varus verdrehte die Augen. Er hatte genug. Er ging einfach zu Samanthas Computertisch und zog eine Schublade auf. Samatha folgte ihm und schließlich sagte sie: „Halt! Das dürfen sie nicht!“ Varus kehrte sich nicht dran und holte einen Briefumschlag hervor. Samantha sah ihn mit riesigen Augen an. Sie fragte: „Woher… wissen sie… davon?“ Varus sah sie mitleidlos an und sagte: „Julia hat es mir verraten.“ Samantha war nun wohl irgendwie geschockt. Varus öffnete den Brief und ein Schlüssel kam hervor. Er warf ihn Isabella zu und sie erkannte den Schlüssel als Schließfachschlüssel eines U-Bahnhofes. Varus wusste nicht wo der Bahnhof war, aber er würde ihn erkennen und Isabella sowieso, denn es stand hinten auf dem Chip drauf. „Sie ist wirklich hier.“, hauchte Samantha. Varus kniete sich nun vor sie. Samantha blickte in Varus Augen und sagte schließlich: „Ich… habe ihn geliebt. Du hast ihn mir weggenommen Julia… Und er hat mich fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel, wie hast du mir das antun können?“ „Hast du sie deshalb umgebracht?“, fragte Varus. Samantha schloss die Augen. „Ja…“ „Weil sie dir alles genommen hat?“ „Ja…“ Varus wartete einen Moment, bis er sagte: „Erbärmlich.“ Sie öffnete überrascht die Augen. „Du wolltest Rache üben und jetzt bereust du es… Das ist erbärmlich. Und ich verrate dir noch was: Alexej und Julia haben sich sehr geliebt und DU warst nur das fünfte Rad am Wagen.“ „Nein…“ „Doch. Und noch was: So etwas wie Geister gibt es nicht. Ich habe dich von vorne bis hinten angelogen, damit DU mir erzählst, was ich wissen möchte.“ Sie sah ihn geschockt an. „Aber woher… ich… verstehe nicht!“ „Menschen sind so leicht zu manipulieren, dass es lustig wäre, wäre es nicht so traurig.“ Er erhob sich und sah auf sie herab, wie ein Racheengel. „Menschen wie du… machen mich krank…“, er sprach voller Eiseskälte und dann drehte er sich einfach um und schlenderte zur Tür. „Die Mordwaffen sind hinter der Tür, zu der der Schlüssel passt. Ich warte draußen, wenn‘s beliebt. Ich ertrage das hier nicht.“
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Fr März 31, 2017 12:29 am

    Himmel wer sich mit dem anlegte, hatte wenig Freude am Leben. Wie konnte man denn bitte so sein? Nun wie dem auch sein mochte, sie hatte nun ein halbes Geständnis. Wie aber sollte sie nun erklären, wie sie an den Schlüssel für das Schließfach gekommen war? Sie konnte schlecht sagen, Varus hat ihn aus der Wohnung Samanthas geholt und ihr gegeben. Damit wären die Beweise hinfällig. Bella betrachtete den Schlüssel. Sie wusste, so konnte sie das nicht gelten lassen. Sie betrachtete Samantha voller abscheu.
    "Die Beiden mussten sterben, weil sie so egoistisch waren. Was haben sie geglaubt? Das wenn Julia aus dem Weg geräumt ist, er sich bei ihnen an der Schulter ausweint und sich dann verliebt? Oder war es einfach, das er bestraft werden musste, weil er für sie nichts empfand Samantha?!"
    Isabella stand auf. Sie musste nun irgendwie dafür sorgen, das Samantha einlenkte, sonst wäre alles hinfällig.
    "Sie wissen, das sie die Todesstrafe für ihr verhalten bekommen werden, wenn sie nicht kooperieren. Kommen sie freiwillig mit, legen sie ein Geständnis ab und führen sie mich zu den Mordwaffen Samantha, dann wird ihre Strafe abgemildert."
    Der Staatsanwalt würde sicher auf Lebenslänglich plädieren, was immer noch besser wäre, als die Todesstrafe.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Fr März 31, 2017 2:13 am

    Samantha war geschockt und Isabellas Worte machten sie nur noch verzweifelter und wütender. „Sie hat ihn mir weggenommen!! ICH war seine Braut! Und ihre scheinheiligen Lügen und ihr Getue haben ihn mir weggenommen!! Sie hat ihn mir ausgespannt! Er hat mich geliebt! Aber diese Hure, wollte nur sein Geld!“, schrie sie nun hysterisch. Ihre Augen zuckten wild umher. „Sie… SIE! Sie haben mich reingelegt! Geben sie mir mein Eigentum zurück!“ Sie wollte den Schlüssel haben. „Sie haben nicht mal einen Durchsuchungsbeschluss also geben sie mir den Schlüssel und dann raus hier! RAUS!“

    Varus stand draußen und hörte das Gezeter. Durfte ja wohl wirklich nicht wahr sein… Varus hätte sie längst an ihrem eigenen Blut ersticken lassen und die Sache auf sich beruhen lassen. Aber nein, dieser kleine Moralapostel musste ja unbedingt den schwierigen Weg gehen. Es nervte ihn, dass er hier nun, wie bestellt und nicht abgeholt stand. Varus hob den Blick. Klar! Warum eigentlich nicht? Er sah noch mal zur angelehnten Tür, zuckte die Schultern und ging einfach. Er wusste, wo Isabella wohnte und würde zurück finden. Also ging er nun einfach von dannen.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Sa Apr 01, 2017 9:33 am

    Leider hatte Samantha recht. Bella hatte keinen Durchsuchungsbefehl und den Schlüssel mit zu nehmen, wäre Diebstahl. Die Nummer und den U-Bahnhof dieses Schließfachs, hatte sie sich allerdings schon beim ersten Blick drauf gemerkt. Sie würde die Schlange auf frischer Tat ertappen, egal wie. Bella legte den Schlüssel auf den Tisch, stand auf und ging zur Tür. Dort angekommen, drehte sie sich noch einmal um.
    "Liebe kann man nicht erzwingen. Wenn sie aufrichtig ist, bringt man Opfer, auch wenn es dabei um das eigene Wohl geht. Sie haben ihn nicht geliebt Samantha. ich werde sie kriegen ..."
    Damit verließ sie die Wohnung. Varus war schon gegangen, aber das machte nichts. Bella hatte ohnehin anderes zu tun. Der erste Weg wäre nun zum U-Bahnhof. Natürlich wäre Samantha nicht so blöd, direkt da hin zu fahren um die Waffen verschwinden zu lassen. Bella beabsichtigte etwas anderes. Schließlich wollte sie die Frau dran kriegen.
    Am U-Bahnhof angekommen, sah sie sich die Schließfächer und ihre Umgebung genauer an. Die U-Bahnen waren mit Sicherheitskameras ausgestattet, aber das würde auch Samantha wissen. Bella schnappte ihr Hand und rief auf dem Revier an. Sie brauchte hier jemanden, der die Schließfächer im Auge behalten würde. Vielleicht jemanden der Zivil hier ab stieg. Es gab schließlich genug Möglichkeiten die Frau zu erwischen und dabei auch noch beweise zu bekommen, das sie es war, die die Sachen da raus holte. Bella brannte regelrecht darauf, dieses Biest an den Wickel zu bekommen und sie einer gerechten Strafe zu zu führen.
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 05, 2017 4:26 am

    Varus ging durch die Straßen von LA. Er fand es noch immer fast ein bisschen Furchterregend, wie diese Stadt war. Diese ganzen Fahrzeuge… Er lief eher Ziellos umher und schließlich kam es auch, wie es kommen musste. Er verirrte sich. Hier sah aber auch alles gleich aus. Er ließ den Blick gerade die Straße hinauf und hinunter schweifen und stieß dann die Luft aus. Es war kühl, aber nicht kalt und er fror ohnehin nicht. Nichts konnte mit der Kälte und Dunkelheit konkurieren, in der er begraben gelegen hatte. Er lief weiter und sprach den nächstbesten Passanten an. „Ich suche Isabella Auditore. Oder viel mehr ihre Unterkunft.“ „Sehe ich aus, wie die Auskunft?“, fragte der Mann patzig zurück und lief kopfschüttelnd weiter. Varus sah ihm nach. Sehr unfreundlich, die Leute in dieser Zeit. Er legte es nun aber nicht darauf an, wieder aufzufallen. Es war gut, so, wie es war. Er sprach die nächste an. Eine aufreizend angezogene Dame, am straßenrand. Sie sah nicht sehr schön aus, aber zeigte viel Haut. Zu seiner Zeit, war das … eher gewagt gewesen. „Ich suche jemanden.“ „50 Dollar.“ „Was?“ „50 Dollar und du hast sie gefunden.“ „Ähm…“ Er musterte sie und sagte: „Du weißt doch nicht mal, WEN ich suche.“ „Nimm einfach mich.“ Varus stieß die Luft aus und die Dame sagte: „Wir können‘s gleich da hinten machen. Ich mach‘s aber nur mit Gummi.“ Sie deutete in die Gasse. Varus sah in selbige und ging hinein. Als die Frau ihm nachkam, packte er sie am Kinn und schmetterte sie gegen die Wand. „Ich nehme an, du bist eine Hure, ich suche, aber keine Hure, sondern eine Frau, namens Isabella Auditore!“ Sie würgte, weil er sie nun mit der Kehle an die Wand drückte. „Wenn du also die Güte hättest, mir zu sagen, wo oder wie ich sie finde, lasse ich dich vielleicht am Leben!“ Er ließ lockerer und sie hustete. „Alter! Was stimmt nicht mit dir! Geh zu den Bullen, wenn du wen suchst!“ Varus gab ihr eine saftige Ohrfeige. Er hatte es wirklich satt, dass man ihn dauernd als alt bezeichnete. Sie spuckte aus und fragte: „Was willst’n du von mir, man! Ich kenn die Schnalle nicht mal!“ „Sie ist ein Gesetzeshüter.“ „Dann geh doch verdammt noch mal zur Polizei!“ Varus packte ihr Kinn. „Du bringst mich jetzt da hin!“ „Ich kann nicht, man!“ „Das war keine Frage.“ Die Frau sah ihn nun an und dann sagte sie leiser: „Tyson bringt mich um, wenn ich hier weggehe! Und dich auch!“ „Er kann es versuchen…“
    Just in diesem Augenblick kam ein Kerl mit zwei weiteren im Schlapptau in die Gasse. Er hatte ein Messer bei sich, die anderen Stahlrohre. Varus würdigte sie nicht eines Blickes und die Frau wimmerte: „Tyson…“
    „Hey Arschloch!“, rief der Kerl in der Mitte – vermutlich Tyson – und kam näher. „Lass meine Wahre in Ruhe!“ Nun sah Varus zu ihm rüber und sagte ganz ruhig: „Verschwinde…“ Der Mann sah kurz seine Kollegen an und gab einen einzelnen Lacher von sich. „Hältst dich wohl für stark, wie? Wer nicht zahlt, darf auch nicht ran.“ „Ich bin sicher nicht hier, um eine Hure zu nehmen.“ „Dann verpiss dich, und lass sie in Ruhe!“ Jetzt stand er nur drei Schritte weg. Die Frau sah Varus nun flehentlich an. Sie wimmerte: „Bitte…“ Varus ließ sie los und sie rutschte an der Wand herunter. Tyson entspannte sich und Varus musterte ihn. „Sie gehört also dir?“ „So ist es.“ „Ich will sie haben.“ Nun fing Tyson an zu lachen. „Und ich soll sie dir einfach schenken?“ „Ganz genau. Dann lasse ich dich für deine Respektlosigkeit, vielleicht sogar am Leben.“ Der Zuhälter sah ihn nun ungläubig, dann aber wütend an. „Ich Prügel dir Hirn ein, Arschloch!“ Das ließen sich die Jungs nicht zwei Mal sagen, aber Tyson selbst blieb noch zurück. Das erste Stahlrohr fuhr hernieder und Varus fing es einfach auf und entriss es dem Mann mit solch brutaler Kraft, dass dieser einfach mitgerissen wurde und Varus vor die Füße fiel. Das zweite Stahlrohr traf auf seine Seite und Varus blickte den Kerl an, wie der Satan höchst selbst. Er sagte nicht mal was dazu und packte den Kerl einfach im Gesicht, wo er ihn mit Schwung auf den Boden schmetterte. Dem Andere zog er das Rohr über und sah dann zu Tyson, der ihn sprachlos ansah. „Los, kleiner Mann! Ich warte nur drauf.“ Tyson bekam es scheinbar mit der Angst zu tun und lief weg. Die Frau heulte und Varus kam zu ihr zurück. „So und jetzt bring mich zur Polizei.“ Sie schluchzte und wimmerte und flehte und weinte. Varus hatte wirklich keine Geduld mit ihr und zerrte sie nun nach oben. „Beweg dich!“ Sie lief nun weinend vor ihm her und Varus achtete darauf, dass sie ihm nicht weg lief. Er rieb sich die verwundete Seite und sah unzufrieden aus.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 05, 2017 4:52 am

    Bella wartete noch etwas, aber die Frau ließ sich nicht blicken. Sie informierte die Zentrale und ließ ein paar verdeckte Ermittler, wie auch versteckte Kameras anbringen. Sie selbst machte sich erst auf den Weg, als die ersten Ermittler da waren. Wäre ja noch schöner, wenn die Frau mit so etwas davon käme. Bella machte sich auf den Weg zurück ins Revier. Wahrscheinlich würde der Captain ihr die Ohren lang ziehen, wenn er aus dem Urlaub käme. Immerhin hatte der Mann den Urlaub mehr als nur verdient. Bella stellte den Wagen auf ihrem Parkplatz ab und ging hinein. Varus musste noch ein wenig warten. Es war Arbeit liegen geblieben, die sie nun aufarbeiten müsste. Hoffentlich hatte er den Weg auch allein gefunden.
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 05, 2017 6:17 am

    Varus und die Frau gingen die Straßen entlang. Immer wieder schluchzte sie und irgendwann wurde es Varus wirklich zu blöd: „Jetzt hör auf zu heulen, ich tu dir doch gar nichts!“ Sie blieb stehen und ranzte ihn nun an: „Bist du bescheuert?! Du hast gerade meinen Boss vertrieben und an wem wird er es auslassen?! Ja richtig! An mir!“ Varus sah sie ungerührt an. „Warum hältst du dich dann nicht einfach fern von ihm?“ Sie sah ihn an, als sei er nicht ganz dicht. „Bist du wirklich so dämlich? Ich mach das sicher nicht freiwillig! Ich habe keine andere Wahl!“ Sie fauchte es regelrecht und Varus verschränkte die Arme. „Man hat IMMER eine Wahl.“ Oh ja, die hatte man. Sie gab nur ein „Pfff“ von sich und fragte: „Ach ja? Und du kennst dich in der Welt aus, hä? DU weißt nicht mal, wie man die beschissene Auskunft anruft!“ Wusste er wirklich nicht. Anrufungen beschränkten sich früher auch eher auf Gebete… „Und überhaupt! Du kommst mir vor, wie der hilfloseste Kerl, der hier rum läuft! Und was ist das? DU solltest in ein Krankenhaus und nicht zur Polizei!“ Sie deutete dabei auf sein Hemd, wo schon wieder sein Blut durchdrückte. Wieso hatte er das nicht mehr unter Kontrolle?! Wenn er sich nicht ganz genau konzentrierte, lief es einfach aus seinem Körper. Er hatte dort vorhin das Rohr dagegen bekommen. „Ein Wunder überhaupt, dass du noch laufen kannst!“ Varus musterte sie und sie sah ihm keck entgegen. „Wie heißt’n du eigentlich?“ Sie nickte mit dem Kopf in die Richtung, die sie einschlagen mussten und er folgte ihr weiter. Er wusste gar nicht, was er erwidern sollte. Dann sagte er leise: „Varus…“
    „Wo kommst her? Klingt nicht, wie ‚n amerikanischer Name.“ Varus sah sie nicht mal an. Er war es leid zu lügen und so entschied er die Wahrheit zu sagen: „Keine Ahnung.“ „Also hast du dein Gedächtnis verloren?“ „Nein… Ich bin einfach nicht aus dieser Zeit.“ Sie musterte ihn und hielt ihn einfach für verrückt. „Ich bin Sue.“ Varus sah zu ihr rüber und dann sagte er: „Sue… Du willst diesem Mann namens Tyson nicht mehr dienen?“ Sie sah ihn ungläubig an und sagte dann: „Ich diene ihm nicht. Ich arbeite für ihn.“ Das war doch das gleiche… Egal. „Willst du vielleicht lieber mir dienen?“ „Du bist echt schräg. Was machste denn so?“
    „Ich reise viel… Zumindest früher. Im Moment wohne ich bei Isabella Auditore.“ „Also… was soll ich denn für dich tun und wie willst du mich bezahlen?“ Varus sah sie an und blieb stehen. „Ich kann dir Sicherheit geben. Und ein Dach über dem Kopf und Nahrung.“ Sie sah ihn erst so an, als würde er scherzen, dann aber ungläubig. „Meinst du das ernst?“ Varus nickte. Er fühlte sich komisch. „Du solltest dir wirklich Hilfe suchen. Wir sind gleich da. Da vorne ist es. Ich hab es nicht so mit den Bullen. Vielleicht..." Varus spürte, wie ihm wirklich schlecht wurde und dann kippte sein Horizont. Sue konnte ihn gerade noch so weit bremsen, dass er nicht mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug. „Hey man! Ich sag doch, du musst in ein Krankenhaus, eh!“ Varus versuchte wieder aufzustehen, weshalb ihm nur wieder übel wurde. „Komm hoch man! Wir sind gleich da, die können dir helfen! Na komm schon!“ Sie zerrte ihn hoch und würde seinen Arm um die Schultern legen. Ihre High-Heels waren sehr hinderlich beim Laufen, weshalb sie sie vorher auszog und in die eine Hand nahm. Dann begleitete sie Varus in die Wache. „Von wegen, für meinen Schutz sorgen. Du kannst nicht mal auf dich selbst achten.“ Sie betraten nun die Wache und sie rief: „Hilfe! Wir haben hier einen Verletzten!“
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 05, 2017 6:27 am

    Im Revier angekommen, war Bella nun doch der Meinung, das es recht spät war und sie vielleicht doch besser nach Hause fahren sollte. Varus würde sicher schon schlafen. Leise öffnete sie die Tür, schloß sie eben so leise und begab sich ins Wohnzimmer. Überall war das Licht aus. Der Fernseher lief auch nicht. Komisch. Vielleicht ... Bella öffnete vorsichtig die Tür zu Varus Zimmer. Sie spähte hinein, konnte jedoch niemanden entdecken. Das bett war unberührt. Bella sah sich in der ganzen Wohnung um, sah aus dem Fenster, sah im Bad nach, doch kein Varus. Na toll. Er musste sich verlaufen haben. Dieser Dussel. Bella war sau müde aber sie konnte den armen Kerl doch nicht allein in den Straßen herum irren lassen. Sie nahm ihr Handy, wählte direkt die nächste Wache an und gab, während sie die Treppen runter lief, eine Beschreibung von Varus an, die direkt an alle Reviere geschickt werden sollte, falls er dort Hilfe suchen sollte. Sie selbst wäre auf dem Handy erreichbar, sollte jemand ihn finden, während sie die Straßen nach ihm ab suchen würde.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 05, 2017 6:47 am

    „Ich hab was gut bei dir, du durchgeknallter Tölpel.“, sagte sie leise, als die Wachhabenden direkt angelaufen kamen. Varus wurde auf einen Stuhl gesetzt. Er sah Sue an und sagte: „Träum weiter.“ Sie musste lächeln und schließlich sagte sie: „Du bist trotzdem Süß, mein Hübscher. Gute Besserung.“ Sie gab ihm einen Zettel, wo sie eben ihre Nummer drauf schrieb und steckte ihn Varus in die Hosentasche.
    „Sir! Was ist passiert?“ Varus sah Sue nach und sie wurde von einer Polizistin direkt verhört und nahm die Personalien auf. „Sir?“ Varus sah den Mann an und sagte dann ärgerlich. „Nichts ist passiert! Ich suche nur Isabella Auditore!“ War doch wohl wirklich zum kotzen. Er fühlte sich hilflos. „Sir, sie müssen in ein Krankenhaus.“ Varus schloss die Augen und als er sie das nächste Mal öffnete sagte er nun mit düsterer Stimme und rötlich schimmernden Augen. „Du bringst mich jetzt sofort, zu Isabella!“ Der Mann sah ihn etwas lethargisch an und nickte. „Jawohl, Sir… Das kann ich machen.“
    „Jeff! Jeff! Das ist er! Isabella! Sie sucht nach ihm!“
    „Ich bringe ihn zu ihr.“, sagte Jeff und Varus löste den Zauber. Wenn sie schon nach ihm suchte, musste er auch keine Zauberei veranstalten. Die junge Frau rief direkt bei Isabella an und Jeff blinzelte und schüttelte leicht den Kopf. „Was…?“ Er hatte einen kurzen Filmriss und sah zu seiner Kollegin. Sue dampfte schnell ab und Varus rieb sich die Augen. So warteten nun alle auf Isabella. Wobei Jeff Varus immer wieder fragte, ob es ihm wirklich gut ging, was Varus jedoch jedes Mal bejate. Er wollte einfach nur weg und seine Ruhe.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 05, 2017 6:57 am

    Bella saß gerade ein paar Minuten im Auto, als das Handy schellte. Sie nahm ab, stellte auf Lautsprecher. Varus war in einem Revier aufgekreuzt. Das war gut. Was weniger gut war, war das er verletzt war.
    "Ich bin gleich bei euch!"
    erklärte sie und gab Gas. Sie musste so schnell wie Möglich zum Revier. Das lag ein ganz gutes Stück weg von ihrer Wohnung. Er musste sich direkt verlaufen haben, als er einfach gegangen war. Dieser ... Isabella fand gar keine Worte dafür, so wütend war sie auf ihn. Allerdings spielte dabei auch ein großes Stück Sorge eine Rolle. Ohh sie würde ihn sich noch zur Brust nehmen. Als sie endlich an kam, was natürlich länger als gedacht dauerte, schlug sie die Wagentür mit Wucht zu. Das Auto erbebte kurz, gab ein klägliches Piepsen von sich, als Bella das Türschloß aktivierte und war dann, im Gegensatz zu Bella, recht ruhig. Bella stürmte direkt ins Gebäude. Sie kannte die Reviere und wusste, wer ihr sofort weiter helfen konnte. Eine junge Beamtin kam auf sie zu und führte sie gleich zu Varus.
    "Du siehst scheiße aus,"
    stellte sie fest.
    "Das da muss behandelt werden,"
    war die zweite Feststellung. Natürlich würde er wieder sagen, das er das nicht will und das es schon von selbst heilen würde. Darauf war Bella auf jeden Fall gefasst.
    "Also? Krankenhaus ... ah ... nein. Du möchtest lieber in meiner Wohnung verrecken, nicht wahr?"
    Sie sprach zwar ruhig, aber schneidend.
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 05, 2017 7:11 am

    Varus wartete übellaunig auf Isabella und als sie endlich kam, stand ein kopfschüttelnder Jeff vor der Tür. „Reizender Bursche.“, kommentierte er und ließ Isabella rein, die auch gleich ihrem Herzen Luft machte. Varus sah sie nur nüchtern und leicht unzufrieden an und antwortete: „Ich sehe, du kannst Gedanken lesen. Nur der Teil mit dem Verrecken wird sicher schwer. Hat schon einmal nicht so geklappt, wie es sollte.“
    Er stand also auf und ging erhobenen Hauptes auf sie zu und dann wollte er scheinbar an ihr vorbei. „Worauf warten wir?“ Kein Danke, kein Entschuldigung und keine Rechtfertigung. Er war wirklich ein echtes Herzchen.
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    Isabella

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 05, 2017 7:23 am

    Bella hatte nicht weniger schlechte Laune. Sie kam rein nickte nur auf Jeffs Bemerkung. Sie wusste, Varus würde wieder frech werden, denn lange konnte ihr Vortrag vom Vorabend kaum bei ihm haften geblieben sein. Natürlich war er frech. Bella sah zum Fenster hinaus in den dunklen Nachthimmel.
    "Santa madre di Dio! Con cosa si strafst me e soprattutto per cosa? Perché si vuole aiutare qualcuno e il ringraziamento è un ragazzo rude, egoistico, ingrato, che non è ovviamente anche allora un po' amichevole, se hai cercato lui e trovato, per riportarlo a casa." (Heilige Mutter Gottes! Mit was strafst du mich und vor allem wofür? Da will man jemandem helfen und der Dank ist ein unverschämter, egoistischer,undankbarer Kerl, der offensichtlich nicht einmal dann ein wenig freundlich ist, wenn man ihn gesucht und gefunden hat, um ihn Heim zu bringen.)
    Balla sah wieder zu Varus, der schon an ihr vorbei war und scheinbar nach Hause wollte.
    "Worauf wir warten? Entschuldigt euer Hochwohlgeboren, das ich nicht mit einem Fingerschnippen bei dir war, um dich sofort in einer Sänfte Heim bringen zu lassen! GEHTS NOCH? Was bildest du dir eigentlich ein? Ich kann dich keine zwei Minuten aus den Augen lassen, ohne das du irgendwas anstellst. Du bist undankbar, egoistisch und zu allem Überfluss erschreckst du hier alle und verweigerst Hilfe! Schieb deinen Arsch hier raus, setz dich in den Wagen und dann bringe ich dich Heim! Über das da,"
    sie zeigte auf die Blutige Kleidung,
    "reden wir auch gleich noch! Wenn sich das nicht bald ein Arzt an sieht, wird es sich entzünden und dann?"
    Das mit dem schon mal versucht und nicht geklappt, wie gesollt, ignorierte sie gefließendlich. Wahrscheinlich war er sauer und gab wieder einfach nur Unsinn von sich.
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 05, 2017 7:35 am

    Varus verstand nicht, was sie sagte und es war ihm auch egal. Er blieb jedoch stehen, als sie ihn wieder in der Landessprache anfuhr. Jeff hatte sich lieber verkrümelt, er wusste, wie Isabella war, wenn sie böse mit jemandem war. Varus drehte sich nun zu ihr um und funkelte sie an. Er verschränkte die Arme. „Was willst du eigentlich? Ich hab mich verlaufen und die Leute hier haben dich angerufen. Jetzt wollte ich gerade mit dir nach Hause und du hast nichts Besseres zu tun, als mich anzuschreien?“ Er sprach ganz ruhig und sachlich. „Weder benötige ich eine Sänfte, noch bin ich hochwohlgeboren. DU bist einfach nur anstrengend. Ich habe mehrfach versucht dir zu helfen, aber du hast andauernd nur gebrabbelt, dass das so nicht geht. Weißt du was? Vermutlich komme ich ohne dich auch einfach besser klar. Er ließ die verschränkten Arme nun sinken und erklärte weiter: „Es entzündet sich nicht. Hat es noch nie. Ich bin immun gegen Krankheiten.“ Er drehte sich nun von ihr weg und sagte, als er schon weiter marschierte. „Ich wette deine Mörderin läuft immer noch frei rum. ICH wollte nur eine Wegbeschreibung. Du hättest nicht herkommen müssen, aber diese Leute wollten mich nicht gehen lassen.“ Warum gab er sich eigentlich Mühe? Brauchte er sie wirklich so dringend?
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    Isabella

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 05, 2017 7:53 am

    Eigentlich hatte er ja recht, aber anders herum ... er verstand nicht, das Bella sich an ihn gewöhnte, das sie sich um sein Wohlergehen sorgte. Vermutlich hatte er nie jemanden gehabt, der sich WIRKLICH um ihn gesorgt und gekümmert hatte, oder er hatte einfach nie begriffen, wie wichtig das sein konnte. Sie ging ihm nach, biss die Zähne zusammen, wobei sie die Augen einen Moment schloss. Sie würde Varus jetzt nicht weiter ankeifen. Brächte eh nichts.
    "Ohne mich wärst du vermutlich längst irgendwelchen banden zum Opfer gefallen und ja ... sie läuft noch herum. Wir sind nicht im Mittelalter, wo man jeden anzeigen kann, ohne ECHTE Beweise. Allein zu wissen, wo sie die Sachen hat, nützt mir nichts. Wie soll ich für dieses blöde Fach einen Durchsuchungsbefehl bekommen? SIE muss irgend einen Fehler machen, es zugeben, das sie es war! Anders kriege ich sie nicht, oder ich muss sie erwischen, wie sie die Waffen da aus dem Schließfach holt. Anders ist ihr nicht bei zu kommen, es sei denn ich finde einen Augenzeugen, der sie dabei gesehen hat!"
    Er marschierte einfach weiter und sie lief ihm nach. Bella legte ihm die Hand auf die Schulter, drehte ihn zu sich herum und sah ihm direkt in die Augen. Sie war wirklich besorgt um ihn.
    "Hör zu ... es tut mir leid, das ich dich so angefahren habe. Ich bin müde, gereizt, weil ich dieses Weib nicht an den Wickel bekomme und ich habe mir Sorgen um dich gemacht, als du nicht zuhause warst. Wenn ich dann so aufgeregt bin, geht mein Temperament mit mir durch und dann noch zu sehen, wie du da sitzt und blutest ... das war eben irgendwie zu viel. Lass uns nach Hause fahren. Du musst doch hunger haben. Ich mach noch eben was warm und geh dann schlafen. Es sei denn ... du willst gehen und auf der Straße bleiben."
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Apr 05, 2017 8:06 am

    Varus hörte ihr zu, aber er lief weiter. Erst als sie ihn berührte und zu sich herum drehte, stieß er die Luft aus und wollte eben ansetzen, was zu sagen, als sie aber auch schon weiter sprach. Sie sah wirklich bedauernd aus und er seufzte. „Also schön… Hör einfach auf, mich so anzusehen.“ Sorge! Wie er es hasste. Genauso wie Mitleid und dergleichen. Es machte ihn krank, wenn sie ihn so ansah. Das hatte sie jetzt schon sehr oft getan. Er sagte: „Ja… fahren wir einfach.“ Hunger hatte er nicht. Sie konnte aber auch nicht wissen, dass er schon… sehr viel gegessen hatte, heute. Nämlich als er „gesungen“ hatte.
    Sie fuhren zu Isabellas Wohnung und Varus saß auf einem Plastiksack, denn am Rücken, war sein Hemd ja auch blutig. Da hatte er einmal nicht aufgepasst. Was hatte dieses Arschloch aber auch auf ihn schießen müssen! Varus sah rüber zu Isabella und war wie erstarrt. Dann wurde seine Mine finster und er hätte sich ohrfeigen können! Er hatte Isabella doch sein Zeichen verpasst! Wieso hatte er nicht daran gedacht, sie einfach so aufzuspüren?! Scheinbar war sein Gehirn noch etwas weich, durch den langen schlaf. Er massierte sich die Schläfen und grämte sich innerlich über so viel Blödheit.
    Zuhause angekommen gingen sie hoch und Isabella bestand darauf, sich das ganze noch mal anzusehen. Auf seiner Seite zeichnete sich ein dunkler Bluterguss ab und sie schien zu erschrecken. Varus hingegen sagte nur: „Mich haben zwei so Kerle angegriffen. Halb so wild.“
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Apr 05, 2017 9:30 am

    Warum konnte dieser Kerl nicht einfach akzeptieren, das sie sich sorgte? Sie sollte ihn nicht so an sehen ... Wie sah sie ihn denn bitte an? Sie fuhren Heim, wo Isabella sich das ganze Ausmaß der Verletzung noch einmal an sehen wollte. Da war ein ganz schön großer blauer Fleck, der verdammt Schmerzhaft sein müsste. Bella sah Varus fragend an und noch ehe sie fragen konnte, sagte er ihr schon, das er angegriffen worden war.
    "Wer war es, wo und warum? Was ist denn passiert?"
    Eigentlich war sie in Gedanken schon wieder auf der Straße, suchte nach zwei Typen die aussahen, als würden sie jemanden zusammen schlagen wollen und wollte sie zum Verhör einkassieren, aber ohne Beschreibung wäre das kaum möglich.
    "Weißt du ... wenn du nicht immer so stur wärst, wäre es vielleicht einfacher. Gab es denn in deinem Leben nie jemanden, der sich um dich sorgen gemacht hat? Jemanden der dir so viel bedeutete, das es schmerzt von ihm oder ihr getrennt zu sein? Und wenn es so jemanden gibt ... bist du mit ihm oder ihr auch so umgegangen, als sei er oder sie einfach nur ein Gegenstand, der keine Gefühle braucht und einfach nur tut, was du willst, ohne dir jemals darüber Gedanken zu machen, das du jemandem sehr weh tun kannst?"
    Natürlich hatte sie ihre erste Frage nicht vergessen, aber das hier lag ihr auf der Seele. Es musste doch einen Grund geben, warum er so ... so schrecklich egoistisch und eigensinnig war. Bella trug eine Salbe auf den blauen Fleck auf. An die Wunde selbst wagte sie sich nicht direkt ran. Sie war erneut auf gegangen. vermutlich durch diesen Schlag. Wäre sie nur bei ihm geblieben. Sacht legte sie einen neuen Verband an. Wenn Varus nicht reden wollte, konnte sie ihn nicht zwingen. Abgesehen davon war sie wirklich müde und das Sofa schrie bereits nach ihr.
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do Apr 06, 2017 12:24 am

    Während sie all ihre Taten vollführte und Salbe auftrug redete sie. Sie fragte, was passiert war und Varus sagte nur: „Ist doch egal.“ Dann aber redete sie weiter. Sie wickelte den Verband um und klebte gerade eben das Tape drüber, um den Verband zu fixieren, als Varus sichtlich der Geduldsfaden riss. Er saß auf dem Sofa und sie kniete vor ihm, während sie so dahinredete und dann ganz plötzlich, sprang Varus sie förmlich an. Er sah äußerst zornig, wenn nicht gar verletzt aus, als er ihr in die Augen blickte. Seine Hand an ihrer Kehle und dabei böse erklärend: „Erzähl DU mir nichts, von Dingen die weh tun!“ Er drückte nicht mal zu. Er hatte sie nur auf den Rücken umgestoßen, ohne sie dabei zu verletzen. „Ich brauche kein Mitleid oder Sorge!“ Sie hatte ja keine Ahnung, wie treffend ihre Worte gewählt waren. Zyra war die einzige gewesen, der er vertraut hatte und auch die einzige, die sich um ihn gesorgt hatte. Und genau diese Haltung, war ihr zum Verhängnis geworden. Im Bestreben ihn zu beschützen, hatte sie den Tod gefunden… sein kleines Mädchen… Was hatte es ihn damals zerrissen, sie sterben zu sehen. Das war kurz bevor man ihn in diesen Schlaf geschickt hatte. Ihm schien aufzufallen, wie überzogen er reagiert hatte und er ließ Isabella los. Er setzte sich neben sie und ließ den Kopf hängen. Er sah irgendwie verloren aus und als er schließlich sein Gesicht auf sein angewinkeltes Knie legte und leise sagte: „Ich… Du… uhm…“ klang er schon ziemlich bitter und einsam. Er brachte es einfach nicht fertig, sich zu entschuldigen. Er sah auf. Er wollte auf ihre Frage antworten und schließlich kehrte die alte Härte zurück. Sein Gesicht war wie immer und seine Stimme wieder fest. „Ich war es gewohnt, dass Leute einfach taten, was ich wollte. Ich kenne es nicht, dass man mir widerspricht. Ich werde versuchen mich daran zu gewöhnen.“ Er strich sich einmal durchs Haar und sagte dann: „Es gab jemanden. Das ist aber lange her und es würde sich deiner Gesundheit als förderlich erweisen, wenn du nie wieder danach fragen würdest.“ Er wollte es ganz aus der Welt schaffen, um nicht erneut verletzt zu werden. „Ihr Name war Zyra und ja, sie tat immer genau, was ich sagte. Außer dieses eine Mal und deshalb hat sie mit ihrem Leben bezahlt. Und was Gefühle betrifft: Ist mir scheißegal, ob sich jemand albernen Gefühlen hingibt. Niemand ist gefühllos, aber es interessiert mich einfach nicht.“ Ja selbst er hatte Gefühle und davon auch nicht zu knapp. Schließlich war er fast dauerhaft zornig. Vermutlich kannte er einfach keine schönen Dinge und seit er hier war, war ihm ja auch nur Schmerz und Ablehnung begegnet. Davon mal abgesehen, dass Isabella so freundlich war, sich zu kümmern, so hatte sie ja auch dauerhaft was an ihm auszusetzen.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do Apr 06, 2017 4:32 am

    Normaler Weise ließ sich Bella nicht so leicht überrumpeln lassen, aber sie ließ es über sich ergehen, als sie merkte, das er wirklich nichts tat, sondern nur erschüttert war. Auch böse, aber das schien dann doch eher Schmerz zu sein. Bella spürte, wie sich sein Griff lockerte, als er sprach. Sie hatte ihn unwissentlich verletzt und das tat ihr sehr leid. Als er seine Wut raus gelassen hatte, sie los gelassen und mit gesenktem Kopf da saß, setzte sie sich auf.
    "Das ... es tut mir sehr leid. Eigentlich ... ich kenne dich nicht. Ich habe dir viel zugemutet und ich habe wirklich viel an dir herum gemeckert. Woher sollte ich wissen, wie dein Leben bisher gewesen ist? Es ist ... Ich weiß nicht wie ich sagen soll ... Du bist wie ein Geist. Es gibt keine Fingerabdrücke von dir ... es gibt keinen, der sich an dich erinnert ... du hast einen starken Gedächtnisverlust ... oder ... Varus ... Ich bitte dich ehrlich zu mir zu sein. Es gibt viele Dinge die wir vielleicht nicht verstehen, viele Dinge die wir irgendwann abgelegt haben, die heute als Märchen gelten oder als Produkt unserer Fantasy. Es gibt Dinge die unglaubwürdig erscheinen und doch ... gibt es immer wieder Dinge, die zwar unerklärlich sind, aber wahr. Ich möchte verstehen, warum du so bist, wie du bist wie du bist."
    Sie wollte ihm die Hand auf die Schulter legen, ließ es dann aber doch. Sie wollte ihn nicht schon wieder reizen.
    "So wie die Welt heute ist ... braucht man sehr viel Kraft, um allein durch zu kommen. Besser ist es, jemanden zu haben, der sich für einen einsetzt. Ich war vom ersten Moment, da wir uns über den Weg gelaufen sind, für dich da und ich werde es auch weiterhin sein. Ich versuche weniger an dir zu nörgeln und dir zu helfen, dich wieder zu erinnern, oder hier zurecht zu finden."
    Bella war sich gar nicht mal mehr so sicher, ob Varus tatsächlich aus LA war, aber das mit seiner Amnesie .... das konnte sie nicht mehr glauben. Schließlich erinnert er sich noch an das Mädchen mit dem außergewöhnlichen, aber doch schönen Namen.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Di Apr 25, 2017 6:17 am

    Varus sah seine Gönnerin an und lauschte ihr. Sie hatte sich die ganze Zeit gekümmert und Varus wusste nicht so genau, wie er sich in dieser Welt verhalten sollte. Seine Magie war sehr… schwach geworden und doch funktionierte sie noch. Wie konnte es sein, dass hier niemand mehr darauf zurückgreifen konnte? Varus musste das unbedingt geheim halten. Zumindest offensichtliche Dinge. Sie versprach ihm, weniger zu nörgeln und er ließ nun die Luft langsam aus seinen Lungen strömen, was fast erleichtert aussah.
    „Und ich werde versuchen, mich anzupassen.“ Ja, war vielleicht auch besser für seine Gesundheit. Im Zweifelsfall konnte er sich verteidigen, aber diese fremdartig schnellen Waffen… da musste er sich was Besseres einfallen lassen. Er würde wohl mal an seinen Veränderungszaubern arbeiten müssen.
    „Ich sag dir was, Frau Polizistin. Ich werde dir helfen, diese Frau zu überführen, wenn du mir genau sagst, was du brauchst. Als Zeichen meines guten Willens.“ Er wirkte ja mal gar nicht arrogant. „Nimm es als mein Friedensangebot.“
    Er blickte noch mal auf seinen Verband hinab und schließlich wieder zu Isabella.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Di Apr 25, 2017 9:12 pm

    Bella hatte keine Ahnung, wie Varus dafür sorgen wollte, die Frau zu überführen, aber es war wirklich nett von ihm, ihr helfen zu wollen.
    "Ok ... Ich will versuchen dir zu helfen und werde auch versuchen dich zu unterstützen. Was ich brauche, ist entweder ein freiwilliges Geständnis, jemanden der gesehen hat, wie sie die Beiden getötet hat oder eben einen anderen Hieb und Stichfesten Beweis. So etwas, wie die Tatwaffe mit ihren Fingerabdrücken oder sowas. Etwas, was sie zu hundert Prozent überführt und ihre Schuld ganz deutlich zeigt. Die Gerichte entscheiden über ihr Schicksal und um so besser sie lügt, um so eher kommt sie aus der Sache raus. Wenn sie einmal unschuldig gesprochen wurde, kann man sie wegen dieses Mordes nicht mehr anklagen, wie du sicher weißt. Ich möchte niemanden ins Gefängnis bringen, der unschuldig ist, also müssen die Beweise wirklich eindeutig sein. Nicht einmal ein Geständnis ist immer das beste. Da könnte sie ausweichen und behaupten sie wollte damit jemanden schützen."
    Es war zum verzweifeln. Bella wusste nicht, wie sie der Frau nachweisen sollte, diese Morde begangen oder in Auftrag gegeben zu haben.
    "Selbst wenn sie jemanden dafür angeheuert hat, muss ich den hieb und stichfesten beweis haben, das sie den Auftrag gegeben hat."
    Wie sollten sie an solche Beweise kommen?

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

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