Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Blutmagie und das Gesetz

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    Varus

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    Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Feb 17, 2016 11:09 am

    Isabella hatte bereits den ganzen Tag damit vergeudet ein paar Rotzlöffel zu suchen, die sich vermutlich einfach nur einen Scherz erlaubten und ihren Alkoholiker- und Kolleriger-Eltern ärgern wollten. Keine sehr unbekannte Antwort von verzweifelten Jugendlichen. Ihre Spuren führten sie zu einem sehr abgelegenen Gebiet. Es war im Wald und dieser Ort galt bei den abergläubischen Ortsansässigen gemeinhin als Verflucht. Die Kids um die es ging waren angeblich Satanisten, aber sie kannte die meisten von ihnen und wusste, dass sie in der Regel harmlos waren. Der einzige, der ihr Kopfzerbrechen bereitete, war ihr Anführer. Ein ganz übler Kerl, der schon diverse Tiere getötet hatte, um sie als Opfer darzubringen. Sie fürchtete, dass er auch irgendwann Menschen opfern würde.
    Nun jedenfalls war es kurz nach Zwölf und besorgte Bürger hatten die Polizei informiert, dass Leute mit Fackeln in das Waldstück gelaufen waren. Vermutlich waren das auch die Ausreißer. Der Anführer – Ken Woods (vermutlich ägyptischer Herkunft) - musste die Kids hier her geführt haben. Er hatte doch andauernd solche Ideen, sie an irgendwelche okkulten Stätten zu führen. Wie dem auch sei. Sie hatte den Ort fast erreicht und war bereit. Sie hörte das Kreischen eines Mädchens.

    Es war ein ziehen, was er zuerst spürte. Ein Ziehen, als wolle ihm jemand die Seele aussaugen. Nein… Er konnte es nicht beschreiben. Seine dunkle schwarze Welt… tropf Er sah nichts, hörte nichts, und konnte nichts riechen, auch schmeckte und fühlte er nichts… aber was war das? tropf Ein Gefühl… ja, das war… ein Gefühl. Dürre Sehnen und vertrocknetes Fleisch spannten über seine morschen Knochen. Was? Es schmerzte… sehr sogar. Aber Er blieb geduldig. tropf Was war das? Was geschah hier. Etwas Warmes. Was? Alles andere ist so kalt und nun warm? Feucht… rot… Er schmeckte… Er schmeckte Eisen und Leben. Er war überwältigt! Berauscht! tropf Nun kam auch der Geruch zurück. Er roch förmlich, was auf seinen Körper tropfte, er konnte wieder denken und er wagte nicht, sich zu regen… Wo kam dieses Vertraute Gefühl her? Seine Sinne tasteten nach dem blanken Rot. tropf Sein Gehör trat zurück, der Schmerz war aufregend und doch schien er ihn beinahe zu übermannen! Er hörte Gesänge… Was war das? Er wusste nicht, was es bedeutete… Eine fremde Sprache. Nein… nein… Es ergab Sinn. Mit jedem roten Tropfen wurde es mehr. tropf Seine schwarze Welt explodierte in Rot. Er riss die Augen auf. Seine trockenen Lider waren wieder aus Fleisch und seine Augen wieder vorhanden. Schmerz durchströmte jede tote Faser seines Körpers! Er war… wieder ein ganzes. Fast… Er erinnerte sich an das Rot. Blut… Ja… das war der Name. Blut und Fleisch… Es war Menschliches Blut, es berauschte ihn! Süßer Schmerz gepaart mit dem Rausch der Ewigkeit! Er war wieder da. tropf Der Gesang stoppte.

    Die Jugendlichen hatten sich um eine alte Steinplatte versammelt. Sie war längst verwittert und Kann hielt einen gruseligen Vortrag darüber, was hier für ein Monster schlafen sollte. Ein Vampir und ein drei Mal verfluchter noch dazu! Die Platte soll erst vor einigen Tagen vom Regen freigespült worden sein und sie wären die Ersten, die nun hier ein dunkles Ritual vollführen würden. Er sagte er habe dafür etwas ganz besonderes mitgebracht. Er schlug die Kapuze einer jungen Frau zurück, die ihn mit strahlenden Augen ansah. Die anderen fünf neigten nur demütig das Haupt. Diese Frau würde sich opfern! „Nun bitte! Singt, meine Brüder und Schwestern. Unterwerfen wir uns das Monster von „Vernon“!!!“ Sie fingen an zu singen und die Freundin des Jungen schnitt sich in den Unterarm. Blut tropfte in einen Kelch. Langsam verteilte er das Blut auf der Platte und es passierte absolut nichts. Sie sangen nur weiter. Und dann plötzlich: Das Blut bewegte sich. Es strömte links und rechts an der Platte vorbei. Mit großen Augen sah das der „Anführer“ und sprang zurück. Er zog auch das „Opfer“ Zurück und die anderen hörten auch auf zu singen. Was ging da vor. Sie traten zurück und ließen die Fackeln fallen und dann spürten sie irgendwas Komisches. Die Platte wurde förmlich aufgesprengt und die Kids waren starr vor Schreck. Langsam erhob sich der Untote und niemand wagte ein Wort. Dann aber sagte Ken voller Furcht: „D-du… wir… haben… Wir haben dich befreit! Du gehorchst… mir!“ Der Untote sah ihn nicht mal an, sondern blickte nur in der Gegend umher. Er war splitterfasernackt und schien verwirrt. Verständlich. Er sah irgendwann zu den Jugendlichen und dann sagte Ken: „Du… musst mir gehorchen!“ Er fixierte den Burschen und legte den Kopf schräg. Er knackte sein Genick und streckte die Glieder, ehe er ihn fixierte. „Dir… gehorchen?“ Eines der Mädchen fiel in Ohnmacht. „I-i-i-i-ich gab dir Blut.“ Ja… das stimmte. „Was ist dein Begehr?“, wollte der Untote nun wissen. Vermutlich die Gegenleistung, hm? „D-diene mir!“
    Der Untote kam näher und musterte ihn. „B-bitte?“ Nun grinste der Erstandene Bösartig. „So nenne meinen wahren Namen, wenn du Macht über mich willst…“ Dümmlich sah ihn der Knabe an. „Habe ich mir gedacht.“ Er zog ihm die Kapuze zurück und packte in seine Haare. „Warum sollte ich dir dann dienen?“ Der Junge schien panische Angst zu bekommen. Er griff in die Tasche und holte einen Beutel Blut hervor. Es sah aus, wie aus dem Krankenhaus. Varus legte den Kopf schief und der Junge wimmerte: „B-bitte… tu mir nichts!“ Varus ließ ihn los und betrachtete das Blut, was er ihm einfach aus der Hand riss. Er riss den Schlauch ab und dann trank er. Oh? Mh… es war nicht warm, aber sei‘s drum. „Hast du noch mehr davon?“ Das Mädchen, was sich angeblich geopfert hatte, zog nun einen Blutbeutel hervor, der schon halb leer war. Vermutlich hatte sie sich nicht verletzt, sondern hatte das alles nur vorgetäuscht. Er nahm es ihr ab und dann sah er rüber zu den Kids. „Ich verschone euer Leben. Aber… ihr werdet niemandem hiervon erzählen!“ Sie nickten alle und schließlich rannten sie los. Ihre „Freundin“ ließen sie zurück dort liegen. Unglaublich! Der Erstandene betrachtete sie und sie schlug die Augen auf. Er grinste überheblich und sagte: „Buh!“ Sie kreischte auf und rannte los. Einer der Jungs, hatte seine Kutte zurückgelassen, die er nun überwarf und sich eine der Fackeln nahm. Er marschierte los und war einfach nur noch ein bisschen schwach. Er hätte die Kids lieber essen sollen, aber… nun ja. Er hatte heute eben einfach einen guten Tag.

    Isabella sah, wie ihr jemand mit einer Fackel entgegen lief.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Feb 17, 2016 11:28 am

    Immer die selben Plackereien mit den Kids. Wer sollte sich auch sonst um sie kümmern? Niemand.
    "Madonna mia! Porca Mieria!"
    schimpfte sie vor sich hin, als sie mitten im Dunkeln den Wald betrat. Dieser verflixte Bengel hatte och wirklich nichts als Unfug im Kopf. Irgendwann würden sie mal an den Richtigen kommen und dann würden sie schon sehen, was sie davon hatten. Nun aber hörte sie das schreien eines Mädchens. Dieser Schrei ließ sie direkt schneller laufen. Sie wollte nicht, das einem der Kinder etwas zu stieße. Nirgends was zu sehen. Ziemlich plötzlich kam irgendwer mit einer Fackel auf sie zu. War das eines der Kinder? Diese Figur da hatte eine Art Gewandt an, wie es für gewöhnlich in Filmen oder Sekten hohe Priester trugen, die okkultistischen Orden angehörten.
    "Hey Sie da! Was Machen sie hier? Es ist nicht gestattet mit brennender Fackel im Wald herum zu laufen! Sie können alles in brand stecken!"
    Nun zumindest hatte er nicht die Statur eines der Kinder, die sie suchte.
    "Haben sie hier Jugendliche gesehen?"
    War ja nicht aus zu halten. Warum musste eigentlich immer sie die Drecksarbeit machen?
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Feb 17, 2016 11:34 am

    Der Mann hielt an, als sie sagte, es sei nicht gestattet, mit brennenden Fackeln herumzulaufen. Er fragte sich, wie die Leute dann im Dunkeln sahen und betrachtete das merkwürdige Licht, was aussah, als habe es Mondlicht gespeichert. Unfassbar! War sie eine Hexe? Er kam näher und hielt ihr die Fackel vors Gesicht. Er musterte sie und fragte: „Ach? Und wer bist du, MICH aufzuhalten?“
    „Detectiv Auditore. LAPD!“
    „Was immer das auch bedeuten mag…“ Er sah sich kurz um. „Wo sind wir hier?, fragte er nüchtern und musterte sie dann: „Kennen wir uns?“ Irgendwie … er hatte das Gefühl sie zu kennen. Aber er wusste nicht woher. Er wusste nicht mal, wie lange man ihn gefangen gehalten hatte… unter Stein und Erdreich. Er betrachtete die Taschenlampe und fragte: „Was ist das?“ Ihm fiel außerdem auf, dass sie ganz außergewöhnliche Kleidung trug.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Feb 17, 2016 11:52 am

    Wenigstens hielt er an. Das war doch schon mal sehr viel Wert. Unverschämter Lümmel. Gut ... sie hätte sich auch direkt vorstellen können, aber da sie eigentlich dachte, sie sei hier bekannt, hatte sie es nicht getan. Allerdings hatte sie diesen Mann hier auch noch nicht gesehen.
    "Wo wir hier sind? Im Wald von Vernon und nein, wir kennen uns nicht! Wer sind sie eigentlich und was suchen sie hier?"
    Der kam doch wohl hinter dem Mond weg.
    "Haben sie noch nie eine Taschenlampe gesehen?"
    Sie sah ihn genauer an. Himmel wie blass der Kerl war.
    "Hören sie. Ich bin wirklich nicht zum Spaßen aufgelegt. Wenn sie ihr Gedächtnis verloren haben, kann ich sie zu einem Krankenhaus bringen. Wenn sie mich hier aber verarschen wollen, sollten sie schon früher auf stehen."
    Sie ließ den Schein der Taschenlampe kurz über den Boden scheinen. Da waren frische Spuren. Offenbar von den Kids. Schön. Wenigstens waren die schon mal wieder hier raus. Sie waren einen anderen Weg hinaus gelaufen, als Isabella kam, aber sie waren raus hier. Das war wenigstens schon mal sicher.
    "Also gut. Kommen sie. ich werde sie hier raus bringen."
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Feb 17, 2016 12:01 pm

    Der Mann sah die junge Frau mit dem Namen Isabella Auditore an und schien nachzudenken. „Als würde ich dir sagen, wer ich bin. Pha! Lass mich einfach in Frieden, wenn dir dein Leben lieb ist. Und überhaupt! Was soll dieses Vernon sein? Das hast du dir doch ausgedacht!“ Taschenlampe… leuchtete ein, sie passte wirklich in die Tasche. Wurde das nicht heiß? Wie auch immer. Er sah zurück zu ihr und erklärte: „Ich habe mein Gedächtnis nicht verloren. Ich…“ Er hielt inne. Ja… nun… Hatte er nicht? Er fürchtete, dass er… sich an nicht viel erinnern konnte. Das letzte war… uhm… Er schloss kurz die Augen. Sein Tod. Man hatte ihn getötet und in den Sarg gesperrt. Eine Gänsehaut lief seinen Nacken herab. Keine Schöne Vorstellung. Er wusste nicht wieso, aber irgendwie… diese Sprache, dieses Land… Bilder zuckten vor seinem inneren Auge. Er glaubte zu wissen, was sie meinte mit… LAPD Eine Art Exekutive. Er hatte Kopfschmerzen. Eigentlich tat ihm alles weh und die Bilder hörten nicht auf. Sie verwirrten ihn. Noch nie… Er schwankte kurz und ließ die Fackel fallen.
    „Welches Jahr haben wir?“, fragte er ächzend, ehe er sich an einen Baum lehnte.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Feb 17, 2016 12:08 pm

    Das war doch wohl die Höhe. Der Kerl patzte sie auch noch an. Konnte doch wohl nicht angehen.
    "Schluss damit, sonst zwingen sie mich sie fest zu nehmen wegen Beamtenbeleidigung!"
    Ausgedacht. Was war denn bei dem nicht richtig?
    "Hier ist nichts ausgedacht! Was bilden sie sich eigentlich ein?"
    Sie sah durchaus, das es ihm nicht gut ging. Was sollte sie nur machen. Ihm fiel die Fackel herunter, die sie sofort aus trat. Wäre ja wohl noch schöner, wenn hier ein Waldbrand entstehen würde.
    "Also gut ... Wir haben 2016. man was ist denn mit ihnen passiert? Lassen sie sich wenigstens von mir helfen."
    Schon ging sie auf ihn zu.
    "Gibt es irgendwas, was ich für sie tun kann?"
    Sie konnte ihn so jedenfalls nicht hier zurück lassen. Er würde sich noch irgendwie verletzen oder sich irgendwas an tun.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Feb 17, 2016 12:22 pm

    2016… Was war denn bei ihr nicht in Ordnung? Was sollte das denn für eine Jahresangabe sein? Egal. Er hielt sich die Stirn und dann stöhnte er leicht. Ob sie ihm helfen konnte? Ja wie denn? Er hatte furchtbare Schmerzen und doch zeigte ihm dieser Schmerz, dass er am Leben war. Auf der anderen Seite verhinderte dieser Schmerz auch erfolgreich, dass er irgendwelche Magie anwenden konnte. Geschweige denn, dass ihm gerade irgendein Zauber einfiel. Hatte er wirklich sein Gedächtnis verloren? Wie war sein Name? Er spürte wieder diesen ziehenden Schmerz und dann viel er ihm tatsächlich ein: Varus… Ja… Das stimmte. „Sie… können nichts…“ Er blickte sie fast fiebrig an. Dann ging er in die Knie. Sie würde einen Krankenwagen rufen müssen. Oder ihn dort selbst hinbringen. Diese Schmerzen die er zu haben schien, waren ja nicht normal! Sie sah, wie er anfing aus der Nase zu bluten und dann würgte er und erbrach auch jede Menge Blut. JETZT würde sie auf jeden Fall einen Notarzt holen müssen. Varus verstand nicht, was hier los war. Wieso… Wieso wollte das Blut wieder heraus? Er hatte es nicht unter Kontrolle? Was war hier los? ER war ein Blutmagier, wie konnte es sich dieses verdammte Blut erlauben, wieder aus ihm heraus zu wollen?! Wieder flogen Bilderfetzen vorbei und schließlich umarmte ihn erneut die tiefe Schwärze der Bewusstlosigkeit.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Feb 17, 2016 12:37 pm

    Was bei ihr nicht in Ordnung war? Sie wusste wenigstens wo sie waren und das ER definitiv NICHT in Ordnung war. Himmel! Nun begann er auch noch aus der Nase zu bluten! Nein nicht nur das! Er erbrach einen ganzen SCHWALL Blut! Sofort kniete sie neben ihn, das Handy schon in der Hand, den Notruf gewählt.
    "Detektiv Auditore. Sofort einen Krankenwagen in den Wald von Vernon. Eingang befindet sich westlich. Ein Mann ist zusammengebrochen; Er blutet aus der Nase und hat eben Blut erbrochen. ich bleibe bei ihm. Bitte beeilen sie sich."
    Sie drehte den mann auf die Seite. Das er starke Schmerzen hatte, war ja offensichtlich gewesen. Es dauerte nicht lang, ehe sie die Sirenen schon hören konnte. Sie waren nicht sehr tief im Wald, so das sie recht schnell gefunden wurden. Die Sanitäter versorgten ihren Patienten sofort, ehe sie ihn auf eine Trage verfrachteten und ihn ins Krankenhaus bringen wollten. Isabella ging mit ihnen. Sie wollte den Kerl nicht aus den Augen lassen. Er war schon ein komischer Kauz.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Feb 17, 2016 12:51 pm

    Varus hatte das Bewusstsein nur kurz verloren und als er aufwachte kehrte der Schmerz zurück. Er blickte nach oben, seine Augen waren blutunterlaufen und die Äderchen deutlich sichtbar. Das Blut lief ihm nicht nur saus der Nase sondern auch aus Augen und Ohren und die Sanitäter spritzten ihm sofort irgendwas in die Venen. Varus stöhnte. Was machten sie mit ihm?! Er wollte sich eben wehren, als ihn ein federleichtes Gefühl überkam. Was.. war denn jetzt? Kurz darauf war er auch schon wieder im Schummerland. Er wachte erst wieder auf, als er bereits im Krankenhaus in einem Zimmer lag. Er zog kurz die Brauen zusammen und sagte nichts. Dann aber öffnete er die Augen und erschauderte. Er befand sich in einem vollkommen weißen Zimmer. Das konnte unmöglich sein! Er konnte nicht im Himmel sein! Wenn es einen Platz gab, zu dem er gehörte, war das wohl eher die Hölle. Er hob kurz den Arm. Schläuche hingen an ihm. Was zum Teufel? Er betrachtete merkwürdige… Glaskästen und spontan fiel ihm das Wort Monitor ein. Was sollte das sein? Er oh man… Er sah zur anderen Seite. Dort saß die Frau, die ihn im Wald gefunden hatte. Er zuckte zusammen, weil er sich erschreckte. „Wo… bin ich…?“ Er versuchte sich aufzurichten und rieb sich die Stirn. Noch bevor Isabella antworten konnte, kam ein Arzt herein.
    „Sie sind wach, Sir!“ Varus sah auf und erklärte: „Ich bin alles, aber kein Sir!“
    „Bitte?“ Varus schüttelte leicht den Kopf. „Also… Ich würde ihnen gerne ein paar medizinische Fragen stellen. Ist ihnen das schon mal passiert?“ Varus sah ihn kurz an und dann senkte er den Blick und sah auf seine Hände. „Noch nie…“ „Wir konnten leider keine Ursache feststellen. Diese heftigen Blutungen das Erbrechen… Wir haben sie sehr genau untersucht, aber…“ Varus schien gar nicht zuzuhören. „Sir?“ Auch jetzt keine Reaktion. „Hallo? Sir?“ Varus sah ihn an. Der Arzt musterte ihn. „Wie heißen sie?“ Wieso wollten alle seinen Namen kennen? Er sagte schließlich: „Varus.“ „Und weiter?“ „Nur Varus. Sind sie vielleicht nicht ganz bei Verstand?“ „Ähm… Bitte?“
    „Wer ist dieser Narr?“ Der Arzt sah Isabella nur fragend an. Dann sagte er: „Ich bin Doctor Stinger und…“
    „Doctor? Ganz toll… Kein Wunder, dass einer wie sie nichts findet. Ich werde jetzt gehen.“ Er machte Anstalten zu gehen.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Mi Feb 17, 2016 1:01 pm

    Isabella war mit ins Krankenhaus gefahren. Dort hatte sie im Zimmer auf sein Erwachen gewartet. Der arme Kerl war vollkommen durch den Wind. Sie behielt ihn im Auge, als er so da lag und ließ ihn auch nicht aus selbigem, als er erwachte. Der Arzt kam herein und schon nahm das ganze wieder seinen Lauf.
    "Erst einmal ... bleiben sie bitte liegen Mr Varus. Sie scheinen eine Gefahr für Andere und sich selbst zu sein. Ich denke es ist besser, wenn sie erst einmal die Untersuchungen über sich ergehen lasen und dann eine Erklärung für den offensichtlichen Gedächtnisverlust finden."
    Sie sah den Dr an.
    "Könnte er einer dieser Larper sein, die vielleicht einen Schlag zu hart abbekommen haben und sich nun einbilden, das sie die Figur sind, die sie gespielt haben?"
    Das würde zumindest erklären, warum er offenbar kaum irgendwas erkannte oder benennen konnte.
    "Dieses hier ist eines der besten Krankenhäuser LAs Mr Varus. Sie können hier nicht einfach raus spazieren, wie ihnen der Sinn danach steht. Da ich sie gefunden habe, wurde mir die Aufsicht über sie zugeteilt, was bedeutet, ohne mich machen sie keinen Schritt irgendwo hin, außer aufs Klo, wenn sie mal müssen."
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Mi Feb 17, 2016 1:13 pm

    Varus sah die Frau ungläubig an. Er sagte: „Und sie glauben, sie können mich aufhalten?“ Er musste über den Gedanken irgendwie lächeln. Er sah sie tief an und schien irgendwas versuchen zu wollen, aber es schien einfach nicht zu klappen. „Ich… brauche Blut.“ Ihm war schlecht.
    „Genau das ist ja das Problem.“ Der Arzt sah ihn an. „Sie haben genauso viel Blut, wie sie brauchen. Wir fragen uns, wie das andere Blut in ihren Körper gekommen sein konnte.“ Varus blickte ihn nicht nur zornig, sondern auch etwas überrascht an. Blutmagie… Noch nie haben die Menschen gut darauf reagiert, aber diese hier, schienen das ja nicht mal zu kennen… Er schüttelte leicht den Kopf und sagte leis: „Und ich frage mich, wieso es heraus kam…“ Er blickte nun zu Isabella. „Also angenommen, ich möchte auf ihr Urteil hören. Wie lange wird es wohl dauern, bis ich gehen darf?“ Der Arzt sah ihn an. „Im Grunde genommen steht dem nichts im Wege, aber… wir haben weder einen Ausweis, noch eine Versichertenkarte bei ihnen gefunden und wir empfehlen dringendst, sie zu einem Psychater weiterzuvermitteln.“
    „Aha.“ Er sah Isabella an. Dann fragte er: „Was ist eine Versichertenkarte?“ Der Artzt blickte nun Isabella an. Er sah sich Varus noch mal näher an und fragte. „Geht es ihnen gut?“
    „Nein. Mir ist schlecht und ich habe durst.“
    „Ich meine… Können sie sich daran erinnern, was sie im Wald gemacht haben? Ganz alleine? Und… mit dieser Kutte.“ Varus sah den Mann an. „Ich war...“ Nein es war unklug Leuten davon etwas zu erzählen. Es war nicht alltäglich ins Leben zurückgerufen zu werden. Selbst für einen wie ihn. Außerdem kam man ihm sonst noch auf die Schliche. Er wollte nicht wieder eingesperrt, gefoltert und getötet werden! „Ich habe geschlafen.“
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do Feb 18, 2016 3:00 am

    Gut ... der Kerl hatte also nicht mehr alle Nadeln an der Tanne. Schön. Denn noch schien es ihm nicht so schlecht zu gehen, das er nicht aufstehen durfte. Was der Arzt da von sich gab, war schon ein wenig sonderbar. Sie fragte sich, ob der Kerl glaubte, ein Vampir zu sein und ob er da vielleicht irgendwas im Wald gerissen oder gefressen hatte oder eben nur das Blut des armen ... Opfers ... getrunken hatte. Wenn dem so war, würde sie ihn einlochen müssen ... zumindest wenn es ein menschliches Opfer war. Bei einem Tier müsste sie ihn tatsächlich einweisen lassen.
    "Was ist eine Versichertenkarte? Ja wo kommen sie denn her? Haben sie hinter dem Mond gelebt? ich glaube ... sie gehören doch zu einem Psychiater. Vielleicht haben sie doch einen heftigen Schlag abbekommen ... vor einiger Zeit und irren deshalb so durch die Wälder. Kommen sie ... ziehen sie sich an. Ich glaube, fürs erste gehen wir mal was essen. Sie scheinen ja total ausgehungert. Danach kümmern wir uns um den Psychiater."
    Sie warf ihm frische Sachen aufs bett. Hose, Shirt, eben alles, was er brauchte. Auch Schuhe hatte sie ihm besorgen lassen.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do Feb 18, 2016 3:17 am

    Nun… Da konnte man wohl nichts machen. Varus fühlte sich sehr schwach und er musste dringen essen, das stimmte… Er sah die junge Frau an und der Arzt erklärte: „Nur leichte Kost. Wir wissen nicht, wieso er Blut erbrochen hat.“ Varus sah den Mann unzufrieden an. Na weil ich es getrunken hab und mir schlecht geworden ist. Besser nicht verraten. Jede Art von Blutmagie wäre ein Verrat über sich selbst und er wollte noch eine Weile leben. Schlimm genug, dass er im Eifer des Gefechts sogar seinen Namen verraten hatte, den er so gerne benutzte. Bisher schien es aber niemandem aufgefallen, wer er war. Wie auch immer. Er musste hier weg und sich irgendwo nieder lassen. Er ging nicht davon aus, dass seine einstigen Gefährten noch am Leben waren. Aber vielleicht konnte er sich diese Frau zu eigen machen. Sie kannte sich gut aus und konnte ihm helfen zurecht zu kommen. Wie auch immer. Sie wollte mit ihm essen und er würde es sich nicht zweimal sagen lassen. Sie legte ihm… Stoff hin. Es sah aus wie Kleidung. Ganz so wie auch ihre. Sehr merkwürdig. „Das ziehe ich nicht an“, verkündete er und der Arzt musterte ihn erneut. Er kam näher und leuchtete ihm in die Augen. Es blendete ihn so sehr, dass er ein animalisches Geräusch von sich gab und den Arzt beider Kehle packte. Er fühlte sich scheinbar angegriffen, doch Isabella schritt gerade noch ein, ehe was schlimmes passierte. Varus musterte den Arzt unzufrieden und schließlich sah er seine Führerin an. Nach eine scheinbar endlosen Diskussion ließ er sich endlich breit schlagen, sich anzuziehen und ging dazu ins Bad. Er brauchte eine gefühlte Ewigkeit und betrachtete sich im Spiegel. Er wusste, dass es ein Spiegel war und doch faszinierte ihn diese glätte. Es war ein gestochen scharfes Bild und er betrachtete sich. Er hatte sich nicht so in Erinnerung, aber das war nun eigentlich auch egal. Er tippte mit dem Finger gegen das Glas und strich dann sacht über die Fläche. So makellos und glatt… Unfassbar! Varus betrachtete noch mal sein Gesicht und seine Augen. Sie strahlten lebendig und er war es ja auch wieder. Wie auch immer. Er kam raus und sah sogar ziemlich normal angezogen aus. „Es ist unbequem.“ Das stimmte nicht, aber er wollte seinen Unmut über diesen Fummel noch mal kundtun.
    Sie gingen zum Essen und Varus wurde an einen Tisch gesetzt. Die ganzen Eindrücke, dieser Kantine waren einfach überwältigend. Seine Auffassungsgabe war da sehr hilfreich, aber selbst mit seinen Scharfen Sinnen waren es einfach zu viele Eindrücke. Er schloss einfach die Augen und hielt sich wieder die Stirn. Es machte ihn regelrecht müde nachzudenken. Seine Erinnerungen waren nicht gänzlich verschwunden, aber sie vermischten sich mit Fetzen, der jetzigen Zeit und es fiel ihm außerordentlich schwer in seinem Kopf aufzuräumen.
    Isabella brachte das essen auf einem Tablett. Varus wusste, dass es Plastik war, konnte mit dem Begriff aber nichts anfangen. Er ließ es zu fragen und betrachtete das Essen. Es gab Eine Hühnersuppe und ein bisschen Brot dazu. Dazu einen Tee. Er sah sie an. „Warum tun sie das für mich? Und was ist ein Psychiater? Auch haben sie mir nicht beantwortet, was eine Versicherten Karte ist. Ich… glaube ich habe während meines Schlafes einiges verpasst…“
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do Feb 18, 2016 5:52 am

    Die Sachen standen ihm gut. Auch wenn er meinte, sie seien unbequem, nahm sie es ihm nicht wirklich ab. Zusammen gingen sie etwas essen, wobei sie sich nicht sicher war, ob so eine Hühnersuppe das richtige war. Es war leichte Kost, wie der Arzt es verordnet hatte und sollte eigentlich kräftigend wirken. Na da war sie ja mal gespannt, ob er sie vertrug.
    "Weil sich offenbar sonst niemand um sie kümmert. Sie scheinen offenbar eine Art Amnesie zu haben. Wenigstens konnten sie sich an ihren Namen erinnern. Ein Psychater würde ihnen ein paar Fragen stellen und ihnen eventuell ein paar Tabletten verschreiben, wenn sie denn nötig wären. Ein Psychologe würde feststellen, ob sie wirklich einen Gedächtnisverlust haben, oder aber einfach nur einen Wahn haben. Eine Versichertenkarte ist sowas hier."
    Sie nahm ihre karte aus ihrer Tasche.
    "Man muss sie abgeben, wenn man versichert ist, damit das Krankenhaus mit der Krankenkasse abrechnen kann."
    Sie aß einen Löffel voll Suppe, betrachtete ihr gegenüber und überlegte.
    "Schlaf? Sie haben geschlafen? Ich verstehe nicht so ganz, wie sie etwas verpasst haben könnten, wenn sie geschlafen haben.So wie sie sich benehmen, könnte man glauben, das sie aus dem tiefsten Mittelalter stammen."
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do Feb 18, 2016 6:00 am

    „Wenn sie es so nenne wollen.“ War es ungewöhnlich geworden, dass man als Magier einfach mal ein paar Jahre verschlief? Besonders wenn man tot war?! Er musterte sie. Tabletten… Kleine weiße Pastillen zum Einnehmen, aber… Was sie bewirkten? Vermutlich, dass es einem besser ging. Er musterte sie, wie sie die Suppe aß und schaute dann auf sein eigenes Essen. Er tunkte das Brot in die Suppe und biss ab. Es gab ihm absolut nichts, dieser Fraß, aber scheinbar musste er seinen Körper wieder an Nahrung gewöhnen, wieso sonst, hatte er all das Blut wieder ausgespuckt? Wobei… Es war ja auch sonst aus ihm herausgelaufen, das konnte nicht nur mit seinem Bauch zusammen hängen. Er seufzte. Ihm war immer noch schlecht, aber die warme Suppe und der Tee halfen ein bisschen.
    „So etwas besitze ich nicht.“ Varus stockte und sah sie ein bisschen merkwürdig an. Dann meinte er: „Also… ich besitze anscheinend überhaupt nichts mehr. Damals – als ich eingeschlafen bin – war ich ein ziemlich… äh… bekannter Mann und hatte einigen Besitz, allerdings glaube ich, dass das Zeug nun verloren ist.“ Auch mit Krankenkasse, konnte er nichts anfangen, aber er war zumindest froh, dass er dieses Krankenhaus verlassen durfte. „Sag… willst du nicht meine Dienerin sein? Im Gegenzug werde ich dich beschützen. Ich muss nur erst mal wieder zu Kräften kommen. Das kann aber nicht mehr lange dauern.“
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do Feb 18, 2016 7:09 am

    Langsam beschlich Isabella das Gefühl, der Kerl hatte sie nicht mehr alle. Als er DAMALS eingeschlafen war. Der Verdacht, er habe sich eins Überziehen lassen und lebte nun einen vollkommen anderen Charakter,wurde bei ihr immer stärker.
    "Was heißt Damals? Ich habe noch nie etwas von einem Mr Varus gehört, der bekannt sein sollte."
    Sie sah ihn an, nahm einen weiteren Löffel Suppe und lauschte seinen Worten. Er hatte also überhaupt keine Papiere.
    "Ich fürchte darum werden wir uns kümmern müssen. Sie brauchen einen Ausweiß. Hatten sie einen Führerschein? Wir müssen das alles neu beantragen und uns um eine Krankenversicherung für sie kümmern."
    Noch ein Löffel Suppe und dann ... die Fragen aller fragen. Fast hätte sie sich an dem Schluck verschluckt.
    "Bitte was? Sonst gehts aber noch was? Ihre Dienerin? Von wegen. Ich bin bisher noch mit jedem fertig geworden und brauche keinen Schutz. Ich glaube bei ihnen tickt wirklich was nicht richtig. Essen sie ihre Suppe auf und dann fahren wir zum Psychologen."
    Wäre ja wohl noch schöner. Dienerin ... sie diente dem Staat, das musste ja wohl reichen. Auf weitere Gespräche ließ sie sich erst gar nicht ein. Sie schob den Teller bei Seite. Der Hunger war ihr gründlich vergangen. Außerdem würde eine selbstgemachte Hühnersuppe deutlich besser schmecken. Als Varus nun auch fertig war, nahm sie ihn direkt mit zu ihrem Auto in der Parkgarage.
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do Feb 18, 2016 8:51 am

    Varus folgte ihr zu ihrem Auto. Er wusste zumindest, dass dieses Gebilde so hieß, aber er wusste nicht, was es machte. Er blieb vor dem Ding stehen und sah hinein. Er musterte die Sitze und meinte. „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass ist ein sehr kleines Gebäude. Nicht mal Schlafen kann man darin. Bestenfalls sitzend.“ Er betrachtete es von außen. „Nein, nein. Es hat Räder, also muss es eine Art Kutsche sein? Ich sehe kein Gespann und auch keine Aufhängung für ein solches. Fährt es mit Magie?“ Er hatte ja keine Ahnung, wie es in dieser Zeit zu ging. Deshalb wusste er auch nicht, was er nun eigentlich bei dem Psychologen sollte. Ihm war immerhin nicht mehr übel. Varus hatte keine Vorstellung davon, wie er für andere rüber kommen musste und selbst, wenn er wüsste, dass er mehrere hundert Jahre geschlafen hatte, er hätte sich anders verhalten… Stiller vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Varus jedenfalls stieg ein und ließ sich anschnallen. Erst als sie los fuhren hielt er sich überrascht am Türgriff fest. Er blickte sich um und schien erstaunt. Es war so neu und… ungewöhnlich. Er musste so viel lernen, dass ihm der Kopf schwirrte. Er fühlte sich äußerst unwohl und sehnte sich nach einem Alchemistischen Labor, was tief unter der Erde… nein von unter der Erde hatte er auch genug. Er wollte auf eine Wiese oder einen Wald. Auf jeden Fall weg von… Ihm stockte der Atem, als sie aus der Tiefgarage kamen. Diese Stadt war gigantisch! Er sah aus dem Fenster. Riesige Gebäude! Wolkenkratzer, wie er in seinem Kopf fand. Oh ja, das taten sie wirklich – die Wolken kratzen. Ihm blieb fast die Luft weg. „Das ist…“ Er fand keine Worte. Isabella fuhr zu einem befreundeten Psychologen und Varus ignorierte sie. Sie hatte seinen Vorschlag, ihm zu dienen abgelehnt und er würde sie so bald wie möglich loswerden. Oder verspreisen. Im Moment brauchte er sie aber, damit sie ihm half, in dieser Welt klar zu kommen. „Unglaublich… In diesen Palästen wohnen Menschen?“, fragte er vollkommen entgeistert. Sie fuhren nach Down Town und irgendwann hielten sie wieder an. Varus war noch ganz betäubt, von der Riesenhaftigkeit dieser Stadt und schließlich sah er Isabella an. Er beobachtete, wie sie die Tür öffnete und auch wie sie sich abgeschnallt hatte und tat es ihr gleich. Dann stieg er aus und machte die Tür zu. Er sah sich kurz um und fragte: „Wo sind wir?“ Sie waren am Rande des Paks und er betrachtete das Grün. „Wessen Reich ist das hier? Ich möchte ihn treffen. Ich brauche einen Turm, wo ich forschen kann und… hey!“, sie schob ihn einfach vor sich her ins Haus. Es war offensichtlich, dass er einen Sprung in der Schüssel hatte. Dr. Jones war ihr Kindheits-Freund Chris gewesen und sie wusste, dass sie ihm vertrauen konnte.
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    Isabella

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do Feb 18, 2016 9:14 am

    Isabella sah Varus ungläubig an. Wollt er wirklich behaupten, das er kein Auto kannte? Der wollte sie doch auf den Arm nehmen.
    "Oh klar ... mit der Magie des Geldes und des Benzins,"
    meinte sie sarkastisch, ehe sie einstieg und sich anschnallte. Das sie Varus beim Anschnallen helfen musste, war ja kein Wunder. Eine kutsche ... ja sicher ... von unsichtbaren Pferden gezogen am besten noch. Sie fuhr hinaus auf die Straße. Varus sah sich um und machte riesige Augen.
    "Paläste? Das sind keine Paläste. Das sind Mietwohnungen und Büros."
    Sie fuhr weiter. Himmel der hatte doch nicht mehr alle Latten am Zaun. Sie fuhren weiter und kamen schließlich an Chris Grundstück an. Es war wirklich schön hier.
    "Wem das Land gehört? Du brauchst nen Turm? Sag mal ... da müssen aber einige Schrauben nachgezogen werden was? Komm. Ich bringe dich erst mal zum Doc. Der soll sich mal ansehen, was bei dir da nicht richtig ist."
    Schon zog sie ihn mit sich zur Tür und klingelte an.
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do Feb 18, 2016 9:48 am

    Sie hatte Chris im Vorhinein ja schon bescheid gegeben und er erwartete sie. „Ah, da bist du ja. Komm rein.“ Er musterte Varus, der sich immer noch nach draußen umschaute. Er wurde aber schnell hereingezogen und Chris stellte sich vor. „Hall. Ich bin Chris Jones und möchte mit ihnen reden. Was halten sie davon?“
    „Was ich davon halte? Das kommt ganz drauf an, was sie wissen wollen.“
    „Kommen sie erst mal rein.“ Er bat ihn rein, bat ihm Tee und Gebäck an und Varus lehnte ab. Er verschränkte die Arme und Chris sah ihn durchdringend an. „Wollen sie mit mir reden?“ „Bringen wir‘s einfach hinter uns. Was wollen sie eigentlich von mir?“
    „Wo kommen sie her?“ „Vernon.“ „Aha. Wurden sie dort geboren?“ „Nein?“ „Und wo dann?“ „Warum wollen sie das wissen?“ „Ist es ihnen unangenehm, dass ich es wissen möchte?“ „Ja.“ Chris machte sich Notizen und Varus stieß genervt die Luft aus. „Was haben sie so getrieben? Bevor sie… aufgewacht sind?“ Varus musterte ihn eingängig. „Sie wollen mich wohl auf den Arm nehmen?“ Er erhob sich und packte dann nach dem Hemd von Chris. „Wer bist du? Wer schickt dich?!“ Chris sah ihm tief in die Augen. „Niemand schickt mich, ich bin nur neugierig!“ „Neugier ist der Katze tot, Freundchen! Halt dich aus meinen Interessen raus und dir wird kein Leid geschehen!“ Chris gab Isabella ein Handzeichen, dass sie sich nicht einmischen sollte. „Schön. Alles klar! Keine Fragen, über ihre Interessen.“ Varus musterte ihn kurz. Dann schien er mehr oder minder zufrieden und ließ ihn wieder los. Er sah zu Isabella und sagte: „So kommen wir nicht weiter. Vielleicht… Würden sie sich hypnotisieren lassen?“ Varus grinste belustigt und sagte: „Versuchen sie es.“ Chris war ein Meister-Hypnotiseur! Er ließ sich Zeit, wusste, dass dieser Kerl sich wehren würde, aber er würde ihn dazu bekommen. Unterschwellig baute er eine Verbindung auf, indem er mit ihm über belangloses Zeug sprach und schließlich hatte er ihn wohl endlich so weit. Varus schien ein bisschen weggetreten. Sein Blick war leer und Chris fragte: „Was geschah, bevor sie… eingeschlafen sind?“ Varus zog die Brauen leicht zusammen und nuschelte: „Menschen… Feuer… sie… fangen mich… Ich… muss weglaufen.“ Er blieb stumm. „Und was war dann? Was ist dann geschehen?“ „Sie kriegen mich nicht.“ Wieso jagen sie dich.“ „…“ „Varus? Wieso jagen sie dich?“ „Sie verstehen es nicht… Ich will doch nur… leben… ich…“ Er krallte sich in die Sessellehne. „Wer jagt dich?“ Varus hatte die Augen nun zu die Lider flackerten und er sagte: „Groß… es ist groß und… dick… Geifer und Schaum vor dem Mund… Es… uhm… Gleich… hat es mich!“ Er war ganz unruhig. Chris sah ihn ungläubig an. „Dann machte Varus die Augen halb auf. „Ich kann es sehen… Es ist… so…“ Nun sah er Chris direkt an und sagte: „Ich glaube… ich habe ihre Mutter gesehen.“ Chris sah ihn einen Moment noch sprachlos an, ehe Varus anfing zu grinsen und dann lachte er halb zufrieden. Er hatte ihn von vorn bis hinten verarscht. Chris legte die Stirn auf seine Hand und dann sagte er: „Gut gespielt…“ Er musste auch kurz auflachen. „Sie haben ein Problem, Sir. Ich weiß nur noch nicht, ob sie dieses Problem Schauspielern oder ob sie wirklich Hilfe brauchen.“ „Von dir? Pff.“ Er sah zu Isabella. „Können wir nun gehen?“
    „Sie sind nicht unzurechnungsfähig, aber aus irgendeinem Grund, glauben sie, dass sie aus dem frühen Mittelalter kommen.“ Schon wieder dieses Wort. „Hören sie. Ich brauche eine Bibliothek und dann werde ich mich schon zurechtfinden.“
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    Isabella

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do Feb 18, 2016 10:02 am

    Armer Chris. Wie sollte Isabella denn bitte damit umgehen? natürlich würde sie erst einschreiten, wenn Chris es zu ließe, doch das schien nicht nötig zu sein. Auch Chris schien davon überzeugt zu sein, das Varus nicht ganz dicht war, wenn gleich nicht unzurechnungsfähig. Komischer Kerl. Isabella sah ihn an.
    "Ehrlich ... diese Nummer hättet ihr euch beide sparen können. So kommen wir jedenfalls nicht weiter. Und eine Bibliothek? Himmel sie sind eben in einem Wald aufgewacht, glauben sie seien aus dem Mittelalter und wollen in eine Bibliothek? Nicht mal da kommen sie ohne Ausweiß rein. Sie sollten kooperieren und endlich mit arbeiten. Wenn wir dann endlich Papiere haben und so weiter, können sie jede Bibliothek aufsuchen, die sie wollen, aber ERST wäre es nett, wenn sie endlich wenigstens mit Chris sprechen, damit wir endlich dahinter kommen, wer sie sind."
    Sie warf die Hände in die Höhe und fluchte auf italienisch vor sich hin.
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do Feb 18, 2016 10:13 am

    „Ich versichere ihnen, Lady Auditore“ sagte Varus mit einem Lächeln, wie nur er es konnte, „Der Himmel hat wenig mit meinem Erwachen zu tun.“ Chris schüttelte den Kopf. „Sie glauben wirklich, dass sie … Glauben sie auch an Fabelwesen?“ Er sagte es nur so salopp dahin. „Mein Herr.“, sagte Varus nun belehrend. „Wer bitte tut das nicht?“ Chris lächelte leicht. Er sah zu Isabella. „Der Mann hat ein ernstes Problem. Oder er spielt mit mir. Ich bin mir immer noch nicht sicher. Nichts deutet darauf hin, dass er eine psychische Störung hat, baer er glaubt wirklich an das, was er sagt.“ Varus fühlte sich ein wenig übergangen. Er war doch anwesend, wieso sprach der Mann über ihn, als sei er nicht da. „Ich habe schon für weniger getötet, Bürschchen. Hab gefälligst ein bisschen Respekt!“
    „Sie haben getötet?“ Varus sah ihn kurz etwas erschreckt an und sagte dann lächelnd. „Ständig.“ Chris sah keine Lüge, aber würde man das einfach so erzählen? Er wusste es nicht. Er konnte sich keinen Reim darauf machen. „Ich halte ihn potentiell nicht für gefährlich Isabella, aber nun wenn er unter Aufsicht ist. Ich könnte ihn einweisen lassen. Du wirst sicher selbst genug zu tun haben, als auf ihn aufzupassen.“
    „Niemand muss auf mich aufpassen! Und hör auf über mich zu reden, als sei ich nicht da! Alles was ich brauche ist eine Bibliothek und ein wenig…“ Er verschluckte sich. Lieber nichts über Blut sagen. Blutmagie war schließlich… nun ja. Ungern gesehen und dafür vertraute er den Leuten hier nicht gut genug. Er würde schon irgendwie Blut bekommen. Was er dann hoffentlich auch drin behalten konnte.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do Feb 18, 2016 10:20 am

    Hatte er sie eben Lady genannt? Man der Schlag auf den Schädel musste wirklich übler gewesen sein, als sie dachte. Fabelwesen ... Chris schien nicht mal überrascht zu sein, als er die Antworten Varus hörte.
    "Wer das nicht tut? Kinder. Kinder glauben an Fabelwesen."
    Sie sah zu Chris.
    "Also ich weiß nicht. Er scheint ja niemanden zu haben,d er sich wirklich kümmert, also ... eigentlich habe ich wirklich mehr als genug zu tun, aber ... vielleicht kannst du mich als Vormund auf Zeit eintragen lassen. Dann hat er wenigstens jemanden, der ihm bei dem ganzen Mist zur Seite steht. Er ist ja völlig von der Rolle."
    Er hatte getötet? Isabella sah ihn nahezu fassungslos an.
    "Sie haben also mehrere Morde begangen? Und wo sind die Opfer bitte?"
    Wäre ja wirklich nur zu schön, wenn sie durch einen blöden Zufall einen Serienmörder erwischt hätte.
    "Wir fahren gleich zu einer Bibliothek, aber erst erklären sie mir mal, wen sie wo getötet haben!"
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    Varus

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do Feb 18, 2016 10:35 am

    „Wen?“, fragte er ungläubig. „Als würde ich mir von jedem den Namen merken, geschweige denn, ihn kennen! Das ist doch lächerlich. Und die Leichen? Tja, keine Ahnung. Ist doch auch egal? Ein paar Huren, Bettler und Banditen, weniger oder mehr stören das Gleichgewicht schon nicht. Ein paar Hexen, Magier… Einige Drachen, Untote… Gott, wie ich Untote hasse!“
    „Alles klar! Isabella, der Mann gehört in die Geschlossene.“
    Varus musterte ihn. Die Geschlossene. Was sollte das denn sein? Er sagte zu Isabella. „Können wir jetzt bitte gehen, dieser Quacksalber macht mich ganz irre. Ich finde es ja schön, dass er meiner geistigen Gesundheit wegen, besorgt ist, aber ich brache diese Sorge wirklich nicht. Ich bin gesund und die einzigen, die sich seltsam verhalten seid ihr beide! Was ist nur los? Wurde die Magie abgeschafft, oder wieso findet ihr das alles so unglaubwürdig?“ Chris sah Isabella ernst an. „Wenn sie weiterhin solchen Unsinn reden, Varus wird man sie einsperren.“ Varus musterte ihn nun doch etwas interessierter. Er überlegte und sein Gehirn arbeitete auf Hochtouren. Es dauerte eine ganze Weile. Dann sagte er. „Also schön. Sie haben mich. Ich hab mir das alles ausgedacht, um ihnen einen Streich zu spielen. Natürlich weiß ich wo ich bin. Das hier ist Los Angeles und ich habe sie auf den Arm genommen. Ich wurde hier geboren und wuchs in einem Kinderheim auf. Im Wald war ich nur, weil ich eben gerne in die Haut der alten Zeit schlüpfe. Fabelwesen gibt es natürlich nicht. Mein Nachname lautet…“ Er blickte kurz an Chris vorbei. „…Adams.“ Chris glotzte ihn ungläubig an. „Welches Kinderheim?“ „St. Barbara.“ Nun lächelte Varus. „Das lässt sich nachprüfen.“ Varus nickte und sah dann zu Isabella. „Zufrieden? Können wir jetzt gehen? Ich habe nämlich trotzdem all meine Sachen verloren. Ich habe… in einer Hütte gewohnt. Außerhalb der Stadt. Sie ist abgebrannt. Mit all meinen Sachen.“ Er lächelte kurz. Dann hob er den Finger und sagte: "UND natürlich habe ich niemanden umgebracht."
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Isabella am Do Feb 18, 2016 10:45 am

    Isabella sah erst Chris und dann Varus an. Der hatte echt ein Rad ab.
    "Den Eindruck habe ich auch. Drachen? Untote? Wir haben kein Halloween und sind auch nicht in einem bescheuerten Spiel! mach die Papiere ruhig fertig."
    Irgendwie war sie unschlüssig, was sie von dem ganzen halten sollte. Allerdings konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen, als er meinte, er hasse Untote.
    Schließlich und zum krönenden Abschluß, wurde er sehr nachdenklich. Offensichtlich wollte er nicht eingesperrt werden.
    "Das sollte nur ein Spaß sein? Wissen sie eigentlich, wie viel Arbeit sie uns damit machen? Das ist doch wohl die Höhe! Stupido!"
    Wieder begann sie wild auf italienisch zu schimpfen. Der Kerl trieb sie noch in den Wahnsinn.
    "Also damit ich das richtig verstehe ... Sie heißen varus Adams, sind hier geboren und im Kinderheim aufgewachsen. Ihre Hütte ist mit allem Hab und Gut verbrannt und das konnten sie nicht direkt sagen? Wo ist ihr verdammtes Problem? Kommen sie schon."
    Motzte sie ihn an und schob ihn schon zur Tür hinaus.
    "Entschuldige Chris. Es tut mir echt leid. Ich machs irgendwie wieder gut. versprochen."
    Schon schob sie mit Varus ab. Immerhin ... bei seiner verdrehten Geschichte und dem ganzen bescheuerten gequatsche könnte er wirklich wunderbar in die Adamsfamily passen. Mortischa war sicher sowas wie seine Großmutter oder irgendwie so etwas.
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    Re: Blutmagie und das Gesetz

    Beitrag  Varus am Do Feb 18, 2016 10:51 am

    Varus war nur froh. Endlich draußen zu sein. Chris hatte noch mal gelacht und winkte bloß ab, dass es schon in Ordnung sei. Er fand es auch irgendwie lustig und er bewunderte Varus Schauspielerische Leistung. Varus lächelte nur etwas und stieg dann ins Auto Er sah rüber zu Isabella. „Man… Ich dachte schon, ich darf dort nie mehr raus.“ Er sah kurz in seinen Schoß Er brauchte Blut. Sonst würde er… diese Maskerade auf keinen Fall aufrecht halten können. Er sah rüber zu Isabella und sagte: „Ich… möchte, bevor wir nun durch die Gegend fahren… Also ich möchte gerne noch mal.“ Eine Idee kam ihm. Er wusste nicht viel über diese Welt. Aber er wusste, dass es in Krankenhäusern Blut gab. „Noch mal ins Krankenhaus.“ Er sah aus dem Fenster. „Ich fühl mich nicht gut.“

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    Re: Blutmagie und das Gesetz

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