Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Schicksal oder Zufall?

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    Jin
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mi Feb 15, 2017 11:17 am

    Luxia sah das alles atemlos mit an. Jin hatte sich doch nicht einfach aus Jux in die Han geschnitten. Die Klinge lag noch in der reglosen Hand und Luxia traute sich wieder zu ihm. Sie betrachtete den Dolch und sagte: „Da ist eine Substanz aufgetragen.“ Cana weinte und wusste nicht, was sie tun sollte. Jin schien ab von allem zu sein. Er war am Leben, lag aber da, wie im Koma. Sie kam zu Aideen, als sie sie heran winkte und nahm die Kräuter entgegen. Aideen deutete ihr an, dass Jin sie in den Mund bekommen sollte und so lief sie zu ihm. Sie fasste sein Kinn mit zittrigen Händen und jammerte: „Tut mir leid.“ Dann stopfte sie ihm die Kräuter in den Mund und obwohl er scheinbar gar nicht bewusst in dieser Welt weilte, reagierte sein Körper. Sie sahen, wie sich seine Bauchmuskeln spannten und hörten, wie er Würgegeräusche von sich gab. Dann kam ein Schwall des Schwarzen Zeugs hervor und lief ihm links und rechts aus dem Mund. Immer wieder kontrahierten seine Muskeln und immer wieder würgte er, bis gar nichts mehr kam. Sein Körper zitterte und er fletschte die Zähne, wachte aber nicht auf. Luxia konnte das gar nicht mit ansehen. Vielleicht hatte er sich selbst in diesen komatösen Zustand versetzt, als er die Klinge durch seine Hand gezogen hatte, als er bemerkt hatte, dass mit ihm etwas nicht stimmte? Cana sagte immer wieder: „Tut mir leid.“ Und kniete bei Jin. Luxia ließ Aideen seine Hand verbinden und schließlich sagte sie: „Aideen?“ Sie sah sie traurig an. „Kannst du ihn… fesseln?“ Mit ihrer Kraft konnte sie Jin doch durch Wurzeln irgendwie fixieren oder? Sie blickte auf das Einhorn. Es war so erschöpft und doch unruhig. Dennoch blieb es liegen und schien zu wissen, dass jede Flucht oder Bewegung seinen Tod bedeuten könnte. Die Tiere waren ebenfalls unruhig, griffen aber nicht an. Immernoch würgte Jin, weil ihm die Krüter zwischen Zähnen und Lippe hingen, aber es kam nichts mehr. Er zitterte und atmete stoßweise.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mi Feb 15, 2017 11:25 am

    So schrecklich diese Situation auch war, Aideen biss die Zähne zusammen, sah entschlossen zu Luxia und nickte. Ja, sie konnte Wurzeln und Ranken beschwören, die Jin fest halten würden. Sie legte ihre Hände auf den Boden, schloß die Augen und bewegte stumm die Lippen. Sie schien selbst dabei ihre ganze Umgebung auf einmal wahr zu nehmen. Ihr Geist spürte, ja sah die Wurzeln im Erdreich. Stumm bat sie die Bäume um ihre Hilfe, um des Einhorns willen und schließlich spürte sie die warme Kraft der Natur. Sie durchströmte Aideen wie warme Sonnenstrahlen. Die dicken Wurzeln der nahen Bäume begannen sich zu bewegen. Sie gruben sich einen Weg durch den Waldboden, krochen auf Jin zu und umklammerten ihn so, das er zwar noch gut liegen konnte, aber sich keinesfalls mehr aus den dicken Wurzeln heraus winden könnte. Die Kräuter hatten ihren Teil getan. Nun konnten sie nur noch abwarten. Aideen setzte sich wieder zu dem Einhorn, streichelte seinen Kopf und hoffte, es würde bald alles wieder besser werden. Das Einhorn war intelligent. Es unterdrückte den Fluchtinstinkt und vertraute denen, die bei ihm waren, um es zu beschützen. Cana könnte nichts weiter tun. Jins Hand war verbunden, er war fixiert und sie konnten nun nur noch warten und hoffen.
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    Jin
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mi Feb 15, 2017 11:40 am

    Es war schrecklich. Cana beobachtete, wie ihr Held von den dicken Wurzeln umschlossen wurde und konnte nicht aufhören zu weinen. Immer wieder zuckte Jins Körper und schließlich fragte sie: „Darf… darf ich die Kräuter weg nehmen?“ Sie sah zu Aideen, die behutsam nickte. Sofort holte Cana sie hervor und nach einigen weiteren Würgereflexen, blieb Jin reglos liegen. Luxia flatterte zu Aideen und sagte: „Wir müssen hoffen.“ Vielleicht war das Einhorn das Einzige Wesen, was Jin retten konnte. Er war offensichtlich der Finsternis anheimgefallen oder etwas ähnliches. Cana hielt Jins nicht verbundene Hand und legte den Dolch behutsam beiseite. Sie schloss die Augen und fing an zu beten. Für Jin, für das Einhorn, für sie alle.

    Die Nacht verstrich ereignislos und alle fanden ein wenig Ruhe. Erst am nächsten Mittag regte sich Jin wieder. Er stöhnte leise und spannte die Muskeln. Gespannt betrachtete Cana ihn und flößte ihm Wasser ein. Das schwarze Zeug hatte sie ihm schon abgewischt. Sie war dabei sehr sorgsam gewesen, um nicht damit in Berührung zu kommen. Gespannt warteten sie. Jin schluckte und dann riss er die Augen auf. Sie waren Blutunterlaufen und er gab einen Schrei von sich. Das Einhorn zuckte zwar, blieb aber liegen, während Cana einen Satz zurück machte und die Wölfe sich erhoben und zusahen. Jin biss die Zähne aufeinander und sein Schrei verebbte in keuchenden Lauten. Er sah nach links und rechts und spannte die Arme an. Scheinbar versuchte er, sich zu befreien, was absolut aussichtslos war. Cana sah panisch zu Aideen und Luxia rief: „Bleib ruhig!“ Jin sah zu der Fee und sein Blick war zunächst sehr zornig. Dann aber schien er endlich zu begreifen, was los war. Er sah fast etwas überrascht aus und schließlich schien er sich zu beruhigen. Er sagte nichts dazu und schloss die Augen. Erst nach einer schieren Ewigkeit sagte er krächzend: „Tötet… mich…“ Erneut spannte sich sein Körper. Doch er schie nicht. Dennoch schien ihm etwas unsägliche Schmerzen zu bereiten. Ob körperlich oder Seelisch oder vielleicht beides, war nicht auszumachen. „Elgg uns'aa!“ (Tötet mich!) Schweiß stand ihm auf der Stirn und Tränen liefen seine Wangen herab, als er die Augen wieder schloss und gegen die Wurzeln ankämpfte.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mi Feb 15, 2017 11:49 am

    Aideen war bei dem Einhorn eingeschlafen. Eigentlich hätte sie nicht von Jins Seite weg gebracht, doch dieses Wesen hier, war wichtiger, als sie alle zusammen. Erst am nächsten Morgen, schrack auch Aideen bei Jins Schrei zusammen. Er war sonst so tapfer, riss sich so sehr zusammen, doch nun ... Aideen stand auf. Sie ging zu iohm, sah ihm ins Gesicht. Das es ihm nicht gut ging, sah sie natürlich. Sie würde ihn nicht einfach so aufgeben. Er hatte schon schreckliche Dinge überstanden, ehe er das Laufen erlernt hatte und nun sollte er einfach so aufgeben? Aideen hörte seine Worte, doch sie schüttelte den Kopf. Sie würde ihn nicht einfach aufgeben. Er konnte sich nicht wehren und so hatte sie die Chance, ihn zu berühren, ohne das er etwas dagegen tun konnte. Sie kniete neben ihm, legte ihre Hand an seine Wange und küsste ihn auf die Stirn. Dann sah sie ihn an. Es tat ihr unendlich leid ihn so zu sehen und nichts tun zu können, aber sie würde ihn nicht einfach so sterben lassen, geschweige denn töten. Sie kramte in ihrer kleinen Tasche. Sie beförderte einen Samen hervor, den sie Jin in den Mund steckte. Er würde ihn nicht töten, aber er würde ihm Schlaf bringen. Tiefen Schlaf, der ihn von seinem Schmerz ablenken würde. Jin würde mit seinem Geschrei nicht nur die Ruhe des Waldes stören, sondern auch Wesen anlocken, die sie hir wahrlich nicht brauchen konnten, doch in erster Linie tat Aideen das, um ihn nicht mehr leiden zu lassen, als es nötig war. Als sie mit Jin fertig war, kümmerte sie sich wieder um die Wunde des Einhorns.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mi Feb 15, 2017 12:20 pm

    Jin stöhnte und krampfte und merkte nicht mal, dass Aideen zu ihm kam, Erst als sie ihn berührte öffnete er die Augen und hielt ganz still. Er erwartete den Tod und glaubte, sie würde ihn ihr bringen. Sie holte einen Samen hervor und einen Moment war er dankbar, dass sie ihn einfach in den ewigen Schlaf sinken lassen würde. Er ahnte zunächst nicht, dass es nur ein vorrübergehender Schlaf sein würde. Bereitwillig schluckte er den Samen und dann ging alles sehr schnell. Er schloss die Augen und sagte dabei leise: „Zexen'uma… wun… l'barra…“ Luxia glaubte nicht, dass sie ihn umgebracht hatte und sagte ganz leise: „Ich habe das schon mal gehört.“ Sie sah traurig auf Jin herab. „Es gibt kein Wort für ‚Danke‘ in seiner Sprache.“ Sacht landete sie auf seiner Brust und strich sanft seinen Kiefer. „Was er gesagt hat, bedeutet allerdings so etwas wie ‚Danke‘ Es heißt: Mögest du im Schatten wandeln“ Eine Träne lief ihr herab. „Sie sagen es ihren liebsten, wenn sie sterben.“ Cana fragte panisch: „Du… hast ihn aber… nicht getötet oder?!“ Aideen gab aber sehr schnell und eindringlich zu verstehen, dass sie so etwas nie tun würde.
    Allerdings tat sich nun ein neues Problem auf. Eine Furcht, die Aideen bereits verspürt hatte. Grausiges Kreischen durchbrach die Schönheit des Tages und das Einhorn reagierte panisch, jedoch lieb es weiterhin liegen. Vier grässlich entstellte Monster traten auf die Lichtung und dazu noch ein Wesen, was ihn einer schwarzen Rüstung dort stand. Unter dem Helm glommen eisblaue kalte Augen hervor und in der Hand trug die Kreatur ein Zepter. Die Temperatur fiel um einige Grade und eine kreischende eiskalte Stimme wehte über die Lichtung. „Der Meister… ruft…! Holt was unser ist!“ Die Kreaturen stürzten sich auf die Gruppe und die Waldtiere – die Geister des Waldes – setzten ebenfalls zum Angriff an. Doch bevor die Parteien aufeinander prallten huschte eine weitere Gestalt aus dem Dickicht. Sofort sprang er auf eine Kreatur zu, die eben aus der Erde zu wachsen schien, wobei sie einen schwarzen Teerartigen Film hinterließ und den Boden verunreinigte. Die Kreatur war direkt bei Aideen aufgetaucht und sie konnte einen kurzen Blick auf die Gestalt erhaschen, die den Kopf des Monsters abschlug. Er packte den Körper und schleuderte ihn mit sehr viel Kraft gegen eine andere Kreatur. Der Neuankömmling hatte ein Tuch vor dem Mund und seine Augen glühten weiß. Er sagte keinen Ton und schwang ein mit Runen verzierte Schwert, welches ebenfalls weiß leuchtete. Seine Geschwindigkeit war atemberaubend und es schien, als würde er einfach an einer Stelle verschwinden und wieder auftauchen. Als würde er sich einfach in Schatten auflösen oder durch die Zwischenwelten huschen. „DU!“, schrie der Kerl in der Rüstung und schien sich nun dem Unbekannten zuzuwenden. Das große gebogene Zweihändige Schwert jedoch schlug auf ihn ein. Schwarzblaues Eis explodierte von dem gerüsteten aus in diverse Richtungen und Aideen würde alle Hände voll zu tun haben, ihre Gemeinschaft zu schützen, während der Krieger sich mit dem puren Bösen – so schien es – befasste.

    Tatsächlich war der Kampf schnell entschieden und die Geister zerfleischten die Kreaturen der Finsternis förmlich. Schließlich floh der Gerüstete schwerstverletzt und der Krieger stand mitten auf der Lichtung. Ein schwarzes Cape umwehte ihn, welches schon ziemlich abgerissen war. Er hatte eine Kapuze auf und trug schwarze Lederkleidung. Er hatte außerdem Handschuhe an und schließlich drehte er sich um. Seine Augen glühten noch immer, aber das Schwert hörte nun auf. Er ging auf Die Gruppe zu. Von seiner Statur sah er menschlich aus, aber das hieß ja nichts. Aber er hatte ihnen auch geholfen nicht? Das Glühen in seinen Augen wurde schließlich schwächer und letztlich war es nur noch ein ganz zartes weißes Glimmen.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mi Feb 15, 2017 12:53 pm

    Luxias Übersetzung berührte Aideen sehr. Sie mochte Jin so gern. Sie würde ihn sicher nicht einfach so sterben lassen oder töten. Sie konnte das einfach nicht. Es gab für alles eine Lösung, man musste sie nur finden. Cana fürchtete, Aideen habe Jin getötet. Aideen schüttelte heftig den Kopf, so das ihre Haare regelrecht mit wehten. Leider hatten sie nicht lange Ruhe. Sie wurden unterbrochen und das auf sehr rüde Art und Weise. Aideen griff in ihre Tasche, warf ein paar Samen, die sie daraus hervor holte, auf den Boden und ließ sie gedeihen. Schnell waren die Ranken da, die sich sofort über die Überreste der der schon getöteten Wesen her machten, während Andere eine Art Schutzwall um das Einhorn und Aideens Freunde bildeten. Das Geflecht würde natürlich zerstört werden können, jedoch nicht so schnell, wie dieser Gerüstete Kerl es denn wohl erwartete. Jemand schaltete sich in den Kampf ein. Aideen hatte keine Ahnung, wer das war oder warum er half, aber sie war für jede Unterstützung dankbar. Als endlich alles vorbei war, ließ Aideen die Ranken wieder verschwinden. Sie bildeten sich zurück, wurden wieder zu Samen, die sie einsammeln und wieder in die Tasche stecken würde, wenn sie erst mal näheres wüsste. Vorsichtig betrachtete sie den Krieger, der aus dem Nichts gekommen war. Sie war unsicher, ob sie ihm vertrauen konnte. Was wenn er auch nur wieder ein Häscher der Dunkelelfen war? Was wenn er gekommen war um Jin zu töten? Er könnte das Vorrecht darin sehen, Jin den Gar aus zu machen. Aideen war sonst nicht so misstrauisch, doch nun musste sie ein heiliges Wesen und ihre Freunde beschützen. Sie legte die Hand auf ihre Brust, schloß kurz die Augen und nickte dem Fremden zu. Ihre Art sich zu bedanken. Sie ließ den Fremden nicht aus den Augen. Er war viel zu schnell, als das sie ihn aufhalten könnte, aber sie hoffte auf jemanden, der ihnen freundlich gesonnen war.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mi Feb 15, 2017 11:35 pm

    Der Fremde ging weiter auf die Gruppe zu. Er schien keine Eile zu haben und auch keine Furcht, obwohl er hatte sehen müssen, wie Aideen Magie gewirkt hatte. Luxia stand ihrer Freundin bei und sie flatterte neben sie, während Cana bei Jin hockte. Der Fremde blieb wortlos direkt vor Aideen stehen, die ihm jedoch kühn entgegen sah. .SO dicht, wie er stand, war es schon unhöflich. Sie konnte nun aber direkt in seine Augen sehen. Ungeachtet der Tatsache, dass sie komplett leuchteten, sah sie, dass dort eine Schwarze Iris war und weiße Pupillen. Er schwieg weiterhin, aber dann senkte er den Blick und sah an ihr vorbei zu dem am Boden fest gemachten Jin.
    „Was willst du von uns?“, fragte Luxia schließlich keck. Der Fremde sah wieder auf und schwieg, dann fragte sie: „Wer bist du und was willst du?“ Sie sah zu Aideen. Versteht er uns überhaupt? Er sagte wieder nichts und schließlich hob er die Hand. Er deutete auf Jin und fuhr sich mit dem Finger über die Kehle. Luxia sah ihn zornig an und sagte: „Du wirst ihn nicht töten!!“ Der Fremde setzte nun einen Blick auf, der unzufrieden aussah. Er schüttelte leicht den Kopf.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mi Feb 15, 2017 11:42 pm

    Aideen wusste nicht, was sie von dem Fremden halten sollte, aber er schien eher zu fragen, als eine Antwort zu geben. Spätestens, als er den Kopf schüttelte, nachdem Luxia ihn zurecht gewiesen hatte, verstand Aideen, was der Fremde wirklich wissen wollte. Sie schüttelte den Kopf, legte ihre Handinnenflächen aufeinander und hielt sich den Handrücken an ihre Wange. Den Kopf hatte sie dabei schräg gelegt und die Augen geschlossen. Er schlief nur. Anschließend zeigte sie auf den Fremden, dann auf Jin und zuckte mit den Schultern. Ihre Mimik war eher fragend. Sie verstand nicht, was der Fremde hier wollte. Warum war er hier? Diese Augen ... Solche Augen hatte sie noch nie gesehen. Die Geister hatten meist sehr helle Augen, aber meist mit einem stich blau darin. Dieser Fremde hier, hatte aber gänzlich weiße Augen. Aideen sah ihn noch immer an. Wer war er? Warum war er hier? Was wollte er von Jin?
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mi Feb 15, 2017 11:46 pm

    Der Fremde widmete sich wieder der Frau und sie deutete an, dass Jin nur schlief. Er sah sie nun eindringlich an und schüttelte erneut den Kopf. Er deutete auf Jin und fuhr wieder mit dem Finger über die Kehle. Dann deutete er auf sich und hielt die Hände vor die Brust und ließ sie dann leicht nach vorne kippen, wo sie eine Schale bildeten. Dann legte er beide Hände aufeinander, als würden sie im Innern was behüten. Luxia folgte dem Ganzen ungläubig und glaubte zu verstehen.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mi Feb 15, 2017 11:50 pm

    Aideen war sich nicht sicher, ob sie verstand. Er wollte etwas behüten, etwas wertvolles? Sein Herz? Aideen war ein wenig verwirrt. Sie war selber stumm, wusste manchmal nicht, wie sie jemandem etwas begreiflich machen sollte und wusste auch, wie schwer es war, wenn jemand sie nicht verstand. Aideen betrachtete die Hände des Fremden. Vielleicht wusste er mehr? Vielleicht könnte er Jin heilen? Fragend sah sie zu Luxia.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Do Feb 16, 2017 12:19 am

    Sie sah ebenfalls zu Aideen und dann wieder zu dem Fremden. „Du… kannst du ihm helfen?“ Der Fremde nickte. Er sah wieder zu Jin und dann deutete auf die schwarzen Überreste die hier überall herumlagen, anschließend wieder, dass sie den Tod bringen würden. Luxia verstand. „Sollen wir es ihn versuchen lassen?“ Besser als nichts oder? Aideen ließ ihn also vorbei. Er kniete sich zu Jin herab und legte seine Hand auf Jins Stirn. Er schloss die Augen und dann geschah eine ganze Weile gar nichts. Er erhob sich wieder und ging über die Lichtung, wo er den Kopf einer der Kreaturen aufhob und einen Becher unter den Hals hielt. Dort ließ er das Blut hineinlaufen und anschließend versetzte er es mit irgendetwas, was er aus seiner Tasche holte. Ein bisschen füllte er nun wieder in die Phiole, die er eben hineingeschüttet hatte. Er lief zurück zu Jin und hob seinen Kopf an. „Was machst du denn?!“. Luxia flatterte vor ihn und versperrte ihm den Weg, zu Jins Mund. „Das Zeug hat ihn doch erst so krank gemacht!“ Der Fremde sah Luxia missmutig an und schob sie einfach zur Seite. Er wusste anscheinend, was er tat und Luxia umklammerte seine Finger sie wollte, dass er aufhörte, aber er war gnadenlos. Es dauerte keine drei Sekunden und etwas tat sich. Jin regte sich und schließlich versuchte er sich auch aufzubäumen, aber die Wurzeln hielten. Er schrie nicht, aber gab Erstickungsgeräusche von sich. Schrecklich! Cana quietschte auf und schlug die Hände vor den Mund. „JIN!“, rief sie laut und der Fremde betrachtete ihn mitleidlos. Er erhob sich und schüttete den Rest aus dem Becher weg. Dann spülte er ihn aus und stellte ihn zurück zum Lager. Jin öffnete die Augen und nur das Weiße war zu sehen. Er keuchte und stöhnte und schrie kurz auf. Die Adern unter seiner Haut wurden dunkel und schwarz, wie bei diesen Bestien sein Verband an der Hand färbte sich ebenfalls schwarz, als dort frisches Blut hervor kam. Luxia schrie panisch auf. Was hatte er ihm angetan?! Der Fremde saß jedoch ungerührt neben Jin und schien auf etwas zu warten. Auch Jins Augen färbten sich nun schwarz und er schrie herzzerreißend gequält auf und dann plötzlich blieb es still. Er verharrte absolut reglos und sackte zurück auf den Boden, wo er weder atmete noch irgendetwas anderes tat. Der Fremde schloss die Augen und wandte sich ab. Es lag etwas Resignierendes in dieser Geste. Dann aber holte Jin einen tiefen keuchenden Luftzug und überrascht drehte sich der Fremde wieder zu ihm. Jin atmete schnell und unregelmäßig. Sofort schob der Fremde seine Augenlider hoch und begutachtete, die Augen. Sie waren wieder so wie sie sein sollten und auch die Adern verloren ihre Schwarze Farbe, während das Blut auch wieder rot floss, wenn auch nicht viel. Der Mann schien zufrieden und Jin verfiel in einen unruhigen Schlaf. Luxia flatterte langsam zu Jin und legte ihr Köpfchen auf seine Brust. Sein Herz schlug kräftig und etwas schneller, aber auch nicht zu schnell. Cana war vollkommen erstarrt und schien etwas apathisch und der Fremde erhob sich. Er schaffte die Leichen zusammen, oder das was davon übrig war und nahm ein Scheit aus dem Feuer, um sie zu verbrennen. Dann ging er zurück zu der Gruppe und kniete sich zu dem Einhorn. Es schien keine Angst vor ihm zu haben, blieb aber aufmerksam. Er zog den Handschuh ab und seine Haut, war so dunkel, wie es für einen Dunkelelfen normal gewesen wäre. Aber die hatten doch keine leuchtenden Augen und vor allem, waren seine ja auch noch so… seltsam. Das Einhorn ließ den Kopf sinken und schien beruhigt. Dann zog er den Handschuh wieder an.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Do Feb 16, 2017 3:10 am

    Aideen gefiel es nicht, aber Luxia hatte recht. Wenn dieser Fremde Jin helfen konnte, dann sollte er es tun. Allerdings, war auch Aideen nicht begeistert, von dem was der Fremde tat. Im Gegensatz zu Luxia verstand sie aber wohl, das er etwas mit dem schwarzen Blut vermischt hatte, um dieses zu reinigen. Nun zumindest glaubte sie es zu verstehen. Aideen wusste, das man manchmal auf andere grausam wirkte, wenn man jemanden zu heilen versuchte und so erging es nun auch ihr, als sie sah, wie sehr Jin litt. Sie schlug die Hände vor den Mund, während ihr Tränen über die Wangen liefen. Als er plötzlich reglos liegen blieb und der Fremde so resigniert war, glaubte sie, ihr Herz müsse zerreißen. Das durfte nicht sein. Er durfte nicht sterben. War der Fremde zu spät gekommen? Hatte sie einen Fehler gemacht, als sie ihm die Kräuter hatte geben lassen? Sie war starr, konnte sich für den Momennt nicht rühren, doch als plötzlich keuchte, strahlte sie über das ganze Gesicht. Sie wischte sich die Tränen weg und ging zu ihm. Der Fremde hatte offenbar etwas vollbracht, was Aideen niemals hin bekommen hätte. Sie kniete neben Jin, streichelte ihm über den Schopf und schließlich sh sie dem Fremden nach, als er zu dem Einhorn ging. Sie folgte ihm. Das Wesen blieb ganz ruhig. Es legte sich bereitwillig hin, als der Fremde seinen Handschuh ausgezogen hatte. Er konnte kein Dunkelelf sein ... das war ... anderseits ... was wenn er ein Auserwählter der Geister gewesen war? Wenn er, wie Jin, wegen seiner Andersartigkeit verbannt wurde? Aideen sah den Fremden an, legte ihre Hand auf seine Schulter. Sie zeigte auf ihn und dann auf das Einhorn. Sie zeigte ihm die Naht, die Salbe und hoffte, der Fremde könnte dem Einhorn helfen. Wieder war ihr Gesichtsausdruck fragend. Cana hatte sie natürlich nicht vergessen. Das Mädchen war am Ende. Ihr Held war dem Tod einmal mehr von der Schippe gesprungen und sie hatte eben einmal mehr erleben müssen, wie grausam Heilung wirken konnte. Aideen wusste, Cana würde Jin nun nicht von der Seite weichen.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Do Feb 16, 2017 3:37 am

    Der Fremde zuckte ein bisschen, als Aideen ihn berührte. Er hatte nicht bemerkt, wie sie sich genähert hatte und sah sie erschrocken an. Er wich zurück und folgte ihren Ausführungen. Er blickte auf die Wunde und kniete sich wieder herab. Er schien zu prüfen, als er den Verband kurz anhob und dann nickte er nachdenklich. Er sah Aideen an und nickte nachdrücklicher. Dann stand er aber wieder auf und sah nach Jin. Luxia betrachtete das Ganze nur und irgendwie… Der Kerl schien ebenso stumm, wie Aideen oder konnte er ihre Sprache nicht… ahh doch er hatte auf ihre Aussage den Kopf geschüttelt. „Wer bist du?“, fragte sie schließlich. „Woher kommst du?“ Der Mann sah auf und deute mit einer großen Handbewegung an dass er von Überall her kam. Sie flirrte vorsichtig näher. „Bist du zufällig hier?“ Er zuckte nur die Schultern. „Kannst du schreiben?“ Langsam schien sie ihm auf die Nerven zu gehen, denn er zog die Brauen leicht zusammen. „Ich meine, wie ist dein Name?“ Als ob das nun s wichtig wäre. Er senkte den Blick. Sie fragte: „Kannst du nicht sprechen?“ Er sah sie nun ärgerlich an und sie betrachtete ihn genau. Sie wüsste gerne, wieso er die Maske trug, aber sie konnte schlecht fragen, ob er sie abnehmen wollte, nicht? Er schrieb seinen Namen in den Waldboden: RAZIEL
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Do Feb 16, 2017 3:58 am

    Offenbar hatte Aideen alles richtig gemacht bei dem Einhorn. Sie war froh, das sie nicht falsch gelegen hatte. Die Natur gab und nahm, wie sie es brauchte, doch ein Einhorn ... es war selbst für die Natur zu Wertvoll, um es zu nehmen. Sacht streichelte Aideen dem Wesen über den Kopf. Es hatte sich wieder beruhigt und schien absolutes Vertrauen zu haben. Aideen war hin und her gerissen. Jin ging es momentan wohl schlechter als dem Einhorn. Sie entschied sich erst mal zu Jin zu gehen. Sie kniete neben ihn, sah Cana an, lächelte aufmunternd und streichelte ihr über den Kopf, ehe sie sich Jin zu wandte. Er war unruhig, was den Umständen entsprechend kaum verwunderlich sein dürfte. Sie sah, wie der Fremde seinen Namen in den Waldboden schrieb. Fragend sah sie zu Luxia. Schließlich war Aideen nicht bewandert in der Sprache der Menschen.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Do Feb 16, 2017 4:08 am

    „Raziel…“, sagte Luxia als sie es las und er nickte nur. Dann sah er auf Jin zurück, während Aideen sich ebenso dazu begab. Luxia vermittelte nun. „Also ich bin Luxia, das ist Aideen und das Cana. Er trägt den Namen Jin. Danke dass du ihn gerettet hast.“ Raziel sah auf und blickte dann zu Jin, wobei er nur den Kopf schüttelte. Hatte er nicht? Was denn dann? Schließlich wachte Jin mit einem halbherzigen Schrei auf. Er riss die Augen auf und sah sich schnell um. Er zappelte kurz, aber die Wurzeln hielten. Er blickte Aideen an und sagte leise ihren Namen. Er entspannte sich und dann schien er sich zu erschrecken. „Habe ich euch verletzt?“ Luxia verschränkte die Arme. „Du hast mich durch die Gegend gefeuert!“ Er hob den Kopf um sie anzusehen und sagte dann: „Das wollte ich nicht.“ Luxia sah auf den Boden erst jetzt trat der Fremde wieder in Jins Blickfeld. Erneut erschrak Jin, aber er beruhigte sich auch wieder, weil der Kerl offenbar noch nichts gemacht hatte. „Das ist Raziel. Er hat… äh… dir geholfen.“ Jin senkte den Blick und ihm stand noch immer der Schweiß auf der Stirn, aber es schien ihm viel besser zu gehen.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Do Feb 16, 2017 4:22 am

    Raziel ... ein schöner Name wie Aideen fand. Sie war sich noch nicht schlüssig, was sie von dem ganzen halten sollte, aber der Fremde hatte ihnen geholfen und er schien auch nicht daran interessiert, etwas anderes zu tun. Aideen sah Jin direkt an, als dieser wieder aufwachte. Raziel hatte ihm nicht geholfen? Natürlich hatte er das. Es ging Jin doch schon viel besser, oder meinte er, es sei noch nicht vorbei? Aideen lächelte sanft, streichelte Jin beruhigend über die Wange. Sie wusste, wie schrecklich es für ihn sein musste, so gefesselt zu sein. Auf Jin Frage hin schüttelte Aideen den Kopf. Luxia war zum Glück nichts geschehen. Jin entschuldigte sich auf seine Art. Er war eben nicht so, wie man es von anderen Wesen vielleicht gewöhnt war oder von ihm erwartete. Er kam dem Ruf über seine Art recht nahe und doch war er so völlig anders. Aideen meinte sogar, er sei in letzter Zeit etwas aufgetaut. Er war nicht mehr so kalt, sondern er sorgte sich sogar und half, auch wenn er dafür mal kein Geld oder Ähnliches bekam. Aideen zog ein Tuch aus ihrer Tasche und tupfte Jin den Schweiß ab. Vermutlich gehörte noch etwas mehr dazu, ihn zu heilen. Sie würde die Wurzeln noch nicht entfernen, denn wenn er einen Rückfall erleiden würde, wären sie alle in größter Gefahr und würden vermutlich nicht mit dem Leben davon kommen.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Do Feb 16, 2017 8:25 pm

    Oder er, würde nicht mit dem Leben davon kommen. Denn sie hatten Raziel in Aktion gesehen. Er war so schnell, dass selbst Jin Probleme haben würde und das wo der sonderbare Fremde so ein großes Schwert schwang. Der Fremde musterte Jin und der fühlte sich wirklich unbehaglich. Die ganze Zeit noch hatte er zu Aideen gesehen, aber jetzt ging sein Blick zu dem Fremden. „Was ist?“, fragte er ärgerlich. Der Fremde musterte ihn aber nur weiter und Jin beschloss ihn zu ignorieren. Er wusste, wieso er gefesselt war und aus diesem Grunde fand er es auch nicht so schlimm. Ein eigenartiges Gefühl, war es aber doch. Er fühlte sich so schutzlos. Die Lichtung war voll von schwarzem Blut und er fühlte sich äußerst unbehaglich. Luxia setzte sich auf seine Brust und betrachtete ihn mitleidig. „Wie geht es dir?“ Jin sah sie etwas verdutzt an. Er sah zur Seite und Luxia fand das so niedlich, dass sie lächeln musste. „Ganz gut.“ Luxia stand auf und beugte sich etwas über ihn. „Wirklich?“ Jin senkte den Blick. „Mir ist heiß.“ Aideens sanfte Berührungen hatten ihm gut getan. Dennoch war ihm heiß. „Du warst so unruhig gewesen.“ Jin schwieg. Ja er hatte Alpträume gehabt und nun beugte sich Raziel sogar über ihn. Er verharrte so einen Moment und schließlich ließ er wieder von ihm ab, erhob sich und ging ein Stück weg von den anderen. Luxia fragte sich, was er hier wohl noch machte.
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    Aideen

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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Sa Feb 18, 2017 11:36 pm

    Aideen schüttelte lächelnd den Kopf, als Jin Raziel so anknurrte. Sie kannte Jins ungehobelte Art und wusste, das er im Moment auch noch wie ein Tier in der Falle saß, was ihm die Reaktion auf einen Fremden nicht leichter machte. Das er ebenfalls nicht sprach, würde das ganze sicher nicht leichter machen. Immer wieder sah sie zu Raziel, um zu sehen, was er gerade machte. Sie würden das ganze schwarze Blut hier verbrennen müssen, damit es dem Wald nicht auch noch Schaden zufügen würde. Schließlich krochen auch in der Erde Tiere herum und wie sich das Blut auf Pflanzen auswirkte, konnten sie auch nicht erahnen. Jin war heiß. Das wider rum ließ Aideen ein wenig besorgter werden. Hitze war nicht immer schlecht, aber auch keineswegs unbedingt gut. Wenn ihm heiß war, rebellierte entweder etwas in seinem Körper gegen etwas anderes oder aber es lag an der Mischung, die Raziel ihm gegeben hatte. Offenbar war das ganze noch nicht durchgestanden. Was Raziel hier machte? Vielleicht war er eben so ein Wächter des Waldes? Das Einhorn war noch nicht wieder gesund und es würde jeden Schutz brauchen, den es bekommen konnte, solange es so verletzlich war. Es musste beschützt werden. Wahrscheinlich blieb Raziel deshalb und weil er vielleicht wusste, das die Sache mit Jin noch nicht durchgestanden war.

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    Re: Schicksal oder Zufall?

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