Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Schicksal oder Zufall?

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    Jin
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Do Okt 15, 2015 9:24 pm

    Das durfte doch wirklich nicht wahr sein! Jin sah Velkyn an und das Tier schien zufrieden. Dann betrachtete er das Fleisch, was nicht nur wirklich widerlich anzusehen war, sondern auch nicht gerade gut roch. Sicher würde er sich den Magen verderben. Er seufzte und schließlich wagte er sich zu dem Schleimhaufen. Er hob das Fleisch an und betrachtete es angewidert. Das Tier schnurrte derweil zufrieden und Jin holte einen der Schläuche. Er versuchte es irgendwie sauber zu bekommen und von dem Schleim beziehungsweise dem Gestank zu befreien. Es roch zumindest, als sei es schon länger tot. „uhhh…“, machte er leise und schließlich riss er sich zusammen. Wäre doch gelacht. Velkynd war in dieser Gegend die einzige Gefahr und deshalb machte er auch ein Feuer. Er schmorte das Fleisch darüber fast tot und als es richtig durchgebraten und außen schon ziemlich dunkelbraun war nahm er es vom Feuer. Er fragte Aideen nicht, ob sie auch wollte. Schließlich sollte er sie beschützen und dieses Fleisch… wäre ganz sicher ungenießbar! Velkynd schien eher desinteressiert, aber in Wirklichkeit beobachtete er genau, was Jin tat. Dieser schnitt nun ein bisschen ab und probierte. Er hielt inne. Es war… er würgte und schluckte dann. Ekelhaft! Er hielt die Luft an und würgte einen Großteil herunter. Was Aideen aß, war ihm in diesem Augenblick so was von egal. Er sah zu seinem neuen alten Freund und dieser schnaubte leicht. Er hob den Kopf und legte ihn schief. Jin war bleich wie Käse und sagte dann gepresst: „Danke… ich bin… satt…“ Und wie. Er hätte kotzen können. Das Tier schnupperte und Jin beschloss es nun mit dem Rest zu füttern. Er bewegte die Happen immer erst zwei Mal auf und ab und dann warf er sie in die Luft. Das große Geschöpf stellte sich dann auf die Hinterbeine und schnappte danach. Jin musste ja zugeben, dass das wirklich… nun es sah lustig aus und Velkynd schien wirklich Spaß zu haben. Er würde übermütiger und dann war das Fleisch alle. Er peitschte ungeduldig mit dem Schwanz hin und her und Jin erklärte, dass es alle war. Das schien dem Tier nicht zu passen und es duckte sich vor Jin. „Xuz!“(Schluss!), fauchte er Velkynd an und ein bisschen unzufrieden blieb es nun vor ihm sitzen. Jin war schlecht. Er wurde den Geschmack einfach nicht los und er hielt sich den Bauch. Ihm war schlecht.
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    Aideen

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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Do Okt 15, 2015 9:45 pm

    Jin tat Aideen wirklich leid. So ein Wesen konnte schon sehr eigen sein. Aideen machte sich daran, die Vorräte aus zu packen und sah sich an, was sie hatten. Für sie selbst reichte etwas Brot udn ein wenig Käse. Den rest ließ sie eingepackt. Den Sattel hate sie ihrem Freund bereits ab gemacht. Der Hengst schüttelte sich, ehe er ein paar Schritt von ihr weg ging,um zu grasen. Jin war mit seinem neuen Freund beschäftigt, der, wie Aideen fand, ihm wirklich gut tat. Sie selbst nähte weiter an den Sachen für Luxia. Das Oberteil war bereits fertig: Eswr wirklich reine Feinarbeit gewesen udn Aideen freute sich, wenn es Luxia auch gefiel. Für Luxia hatte Aideen etwas von ihrem Brot zurecht geschnitten udn etwas Käse mit drauf gepackt,d amit sie auch ja satt wurde. Mit Jins Freun hätte Aideen sich auch gern angefreundet, aber dieses Wesenw ar völlig auf Jin fixiert, also würde sie selbst nur dann versuchen sich an zu freunden, wenn es selbst kam. zu dem Lagerfeuer hielt Aideen einen gesunden abstand. Hier war zwar kaum die Möglichkeit, das es ausbrechen würde, doch die Bilder, die so fest in irhem Kopf saßen, kamen ihr imemr wieder hoch, sobald sie die Hitze spürte, oder sie in die Flammen sah.
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    Jin
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Do Okt 15, 2015 10:00 pm

    Jin setzte sich irgendwann hin und löschte auch das Feuer wieder. Er hatte festgestellt, dass es Aideen nicht behagte, wenn es irgendwo brannte und zwar mehr, als würden ihr nur die armen Hölzer leid tun. Jin mutmaßte, dass sie vielleicht ein Ereignis in der Vergangenheit verfolgte. Getreu nach dem Motte: „Gebranntes Kind scheut das Feuer.“ Aber im Grunde war es ihm egal. Er würde nur einen Moment noch Pause machen wollen und dann weiter zeihen. Luxia freute sich indess über ihr neues Oberteil. Es war wirklich schon und sie war so glücklich über Aideens Mühe, dass sie sich kaum einkriegen konnte. Stets hatte sie sich ihre Kleidung selbst beschafft. Aus Blütenkelchen oder Blättern, die sie mit Feenmagie zu Kleidung wandelte. Echte Kleidung zu besitzen war für sie eine Premiere! Nach einiger Zeit erhob sich Jin und sein Freund hob den Kopf. Dadurch dass er aufgestanden war, überkam ihn nun aber eine solche Übelkeit, dass er nicht mehr an sich halten konnte. Oh mein Gott! Er wollte sterben. Nicht dass im das nun so überaus peinlich war, aber Velkynd würde es als Beleidigung… Augenblicklich stürzte sich das Tier auf das Erbrochene und Jin sah erstarrt, wie es sich daran gütlich tat. Jin wollte sterben. Widerlich!
    „Komm… Wir müssen… weiter…“, sagte er leichenblass zu Aideen. Scheinbar hatte Velkynd geglaubt, dass Jin ihm auf die gleiche Weise wie er selbst Nahrung anbot. Der Arme. Luxia lachte dieses Mal nicht. Jin tat ihr wirklich leid.
    Sie reisten bis zum späten Nachmittag und Jin wollte nun unbedingt, das Velkynd ging. Sie würden bald in Gebiete kommen, wo Späher waren und es würde ganz sicher mehr als auffallen, wenn ein Dunkelelf auf dem Blutdürster ritt, den eigentlich alle fürchteten. Alle… außer Jin. Er versuchte es dem Tier zu erklären, doch es war stur und schnappte immer wieder nach ihm. Was nicht wirklich ernst gemeint schien, sondern eher unzufrieden. Dennoch… Jemandem ohne Jins Reflexen hätte dieses Tier schlimme Wunden zugefügt oder Gliedmaßen abgetrennt. Jin ließ nicht mit sich verhandeln und beleidigt peitschte der Schwanz hin und her, ehe er sich unsichtbar machte. Jin wusste genau, was das werden sollte. Er wollte unsichtbar folgen und wieder redete er auf das Tier ein. Es fauchte aufgeregt und die Stacheln klapperten leicht. Jin jedoch lief nun einfach zu Fuß weiter. Er war nicht unaufmerksam und wich einer neuen Attacke aus. Es wollte unbedingt mitkommen und so entschied Jin, dass er sich ruhig verhalten sollte und dass er ihn wieder abholen würde, wenn er getan hatte, was er tun musste. Damit schien Velkynd leben zu können.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Do Okt 15, 2015 10:16 pm

    Aideen freute sich,d as Luxia sich nun so sehr über die Kleidung freute, die Aideen ihr gemacht hatte. Am Abend würde sie ihre eine Hose nähen. Diese sollte viel schneller fertig sein, als das Oberteil, welches ja wirklich sehr viel mehr Mühe gekostet hatte. Aideen wusste nicht,. o es hin gehen würde, dochd er Kompass fürhte sie offenbar ghenau in das Reichd er Dunkelelfen. Dort würde es sicher nicht sehr angenehm udn Aideen wusste, das andere Elfen dort nicht gern gesehen waren. Eigentlich ... verachteten sie wohl so ziemlich alle anderen Rassen. Daran ließ sich leider nichts ändern. Wie sie da durch sollten, blieb Aideen ein Rätsel. Sie hoffte nur, das es nicht all zu schlimmn werden würde. Vielleicht hatte Jin eine Idee, wie sie da urch kämen, ohne das es zu viel Theater geben würde. Die Reise ging weiter und schließlich musste Velkynd zurück bleiben. Das er mit wollte, war nur all zu deutlich. Der Hengst schioen eben so unerfreut zu sein, durch dieses gebiet zu müssen, wie Aideen. Wenigstens war das Wesen nun doch ein wenig einsichtig und gab sich damit zufrieden, das Jin ihn später ab holen würde. Aideen sah zurück, wo das Wesen wohl stand. es hatte sich unsichtbar gemacht. Aideens Blickl wirkte entschuldigend. Sie selbst wollte da nicht rein, aber sie musste, wenn sie der Göttin helfen wollte. Sie tippte Jin an, sah ihn ein wenig nachdenklich an und wies schließlich auf die vor ihnen liegende Umgebung und ihn. Wie ollte sie das bloß begreiflich machen. Sie sorgte sich. Vielelicht ... sie wies auf Jin selbst, auf seine Ohren udn schließlich auf ihre eigenen. Sie unterschieden sich, wenn auch nciht sehr. Aber vielleicht verstand er dadurch, was sie meinte? Schließlich wies sie auf seinen Dolch und dann auf sich selbst. Die Dunkelelfen würden sie nicht mit offenen Armen empfangen. Was sollten sie nun tun?
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Do Okt 15, 2015 11:41 pm

    Jin verstand sie sogar sehr gut, aber hatten sie eine Wahl? Er musterte Aiddeen und senkte dann den Blick. Er hollte einmal tief Luft und antwortete dann: „Weißst du… auch ich werde dort nicht willkommen sein. Wir werden uns ein bisschen verstecken müssen und so unauffällig, wie möglich vorgehen müssen.“ Luxia setzte sich auf seine Schulter und er ließ es zu, aber es verstimmte ihn trotzdem sie sagte: „Dein Volk hat nicht nur was gegen andere Völker, sie sind auch untereinander nicht wohlgesonnen, nicht wahr?“ Jin schlug die Augen nieder. Er sah in die Richtung in dies sie gehen wollten. „Du hast Recht.“ Er ging weiter. Luxia sah ihn von der Seite an und schwieg. Dann aber fragte sie: „Erzählst du uns von deinem Volk?“ Jin schwieg weiterhin und dann sagte er leise: „Mein Volk ist… diszipliniert. Sie haben ein hohes Ehrempfinden und würden nie ihr Wort brechen, außer sie sterben dabei, es zu halten.“ Jin sah nur gerade aus. „Sie sind kriegerisch. Die Adelshäuser kämpfen immer um die Vorherrschaft. Intrigen und Mord sind die Tagesordnung. Es gibt fetse Regeln… Wer sie verletzt… wird getötet.“ Er hörte auf zu erzählen. „Ich will nicht darüber sprechen.“, sagte er schließlich und sein Ton hatte eine andere Farbe angenommen Luxia schwieg und dann legte sie ihre zierliche winzige Hand auf seine Wange. „Du bist nicht allein.“ Sie flirrte zu Aideen zurück und sah zu Jin herüber, der nachdenklich schien.
    Sie kamen zu einer großen Erdspalte und dass schien wohl einfach einer der Eingänge ins Unterreich. Jin war agil und leichtfüßig. Er war außerdem akrobatisch und athletisch. Für ihn würde der Abstieg in den Fels kein Problem sein. Das einzige, was Aideen nun noch an Pflanzen finden konnte, waren wohl Pilze. Hinter der Spalte jedoch war ein Lager. Dort standen Pferde und andere Reittiere. „Du musst dein Pferd zurück lassen.“ Es war keine Bitte und das Pferd würde da unten sowieso eingehen. „Es gibt eine Koppel, wir kommen hier her zurück.“ Tatsächlich zog Aideens Kompass die Nadel ein bisschen nach unten, ganz so, als wolle er ihnen sagen, wo sie lang gehen sollten. Den Abstieg konnte das Pferd einfach nicht absolvieren.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Do Okt 15, 2015 11:58 pm

    Aideen lauschte den Worten des Dunkelelfen. Was er beschrieb, war eine reine ... ja ... es war ... schrecklich. Sie kontne sich nun vorstellen,w arum die Dunkelelfen ihn angegriffen hatten. Er musste die Regeln gebrochen haben. Als Luxia meinte, er sei nicht allein, lächelte Aideen. Ja, sie wäre eben so für ihn da. Das sie nund en hengst zurücjk lassen musste, gefiel izhr nicht, aber das Tier kontne da ohnehin nicht rutner. Alles,w as ie brauchten, trugen sie nun so mit sich. Es war so unglaublisch ... bedrückend. Der hengst zog sich zurüück udn würde erst dann wieedr auftauchen, wenn Aideen aus diesem schrecklichen Reich da unten zurück käme. Der Abstieg war schlim genug. Jin schaffte es natürlich mit Leichtigkeit. Aideen konnte gut klettern, aber eher in Bäumen. Eine Steinwand war da schon etwas anderes. Zwar trat sie sicher auf, fand irhen Weg, doch in den Bäumen wäre es viel schneller gegangen. Hier unten wuchsen nur Pilze. Pflanzen gab es hier nicht. Solche Höhlen bargen oft nur Dunkelheit. Aideen fühlte regelrecht, wie Kälte ihren Körper einfing und ihr die Luft raubte. Hier also sollten sie die erste Kette finden? Es war alles andere, als beruhigend hier.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mo Okt 19, 2015 1:12 am

    Da es in dieser Gegend nichts gab, hatte Jin eigentlich geglaubt, dass der Hengst in der Pflegestation unter käme. Scheinbar jedoch wollte er das nicht. Obwohl sich Jin fragte, wie er hier überleben würde. Egal.
    Sie wagten den Abstieg. Jin ging vorweg um Aideen im Notfall auffangen zu können. Der Abstieg war mehr als nur gefährlich und Jin wählte den Weg, der ihm am besten erschien. Aideen kam zügig hinterher, aber dennoch kamen sie langsam voran, weil sie einfach nicht seine Erfahrung damit hatte. Sie erreichten eine kleine Plattform und Jin wartete dort. Er sah sich um, als er das verräterische Knacken. Ein Stein wollte nicht mehr haften und Aideen stürzte Luxia schrie auf und Jin war sofort zur Stelle. Sie war noch ein paar Meter über ihm und Jin sprang behände und flink die Steine hinauf, um ihr entgegen zu kommen. Er schnappte sie aus der Luft, stieß sich vom Felsen ab und landete mit einem Rückwärtssalto wieder auf der Plattform und Sah auf Aideen herab. Er hielt sie so fest, wie es vielleicht ein Ehemann getan hätte, der seine Braut trägt. Es war… ihm irgendwie unangenehm und so ließ er sie schnell wieder los. Jin sah hinab und ging in die Hocke. Er sagte nichts und wies nur mit der Hand an, dass sie es auch tun sollte. Er sah über den Abgrund und beobachtete wie weiter unten eine Patrouille entlang lief. Sie hatten fast die Gleiche Montur an, wie Jin. Er sah fast reglos aus und doch wurde sein Mund zu einem Strich. Er zog sich leicht zurück und dann sagte er leise: „Wenn sie mich nicht erkennen, haben wir Glück. Du wirst meine Sklavin sein.“ Luxia wäre ja fast aus den Klamotten gehüpft! WAS sagte er da? Jin sah Aideen ernst an.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mo Okt 19, 2015 5:09 am

    Aideen schrie nicht auf. Sie hatte sich zwar erschrocken, doch schreien würde nur Aufmerksamkeit erregen. Ausserdem vertraute sie Jin, der sie sicher auf fing. Sie hielt sich sofort reflexartig an ihm fest. Sie sah ihm in die Augen, ehe er sie herab ließ. Aideenw ar ihm wirklich dankbar. Er machte sich ja keine Vorstellung davon, WIE dankbar sie ihm war. Er ließ sie schnell runter und wies sie an, sich in die Hocke zu begeben. Da unten liefen Dunkelelfen. Diese trugen die selben Sachen wie Jin. Waren die auch Mörder oder war das eine bestimmte Uniform? Aideen hatte keine Ahnung, verstand aber durchaus, warum sie sich als Sklavin ausgeben sollte. Anstatt Jin entsetzt an zu sehen, nickte sie nur. Schließlich hassten Dunkelelfen alles und jeden. Da würde sie als Sklavin weniger auf fallen. Was sollte sie auch sonst tun? Nur so würden sie die Ketten finden und sprengen .
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mo Okt 19, 2015 5:31 am

    Sie verstand ihn und das war auch gut so. Er sah noch einmal kurz hinab und kramte dann in seiner Tasche. Er holte jedoch nichts heraus. Was immer er geucht haben mochte: Entweder es war nicht da oder er war zufrieden, DASS es noch da war. Jin begab sich wieder an den Rand und zog nun doch ein Seil hervor. Er ließ es lang nach unten und prüfte noch einmal, ob dort jemand war. Luxia sah ihn argwöhnisch an. „Ich lasse dich am Seil herab. Warte unten auf mich!“ Gesagt getan. Aideen wurde herab gelassen und Jin hielt sie tadellos und ohne das es groß ruckte, ließ er sie herab.“ Er selbst sprang hinab. Er landete elegant auf einem weiteren Vorsprung und widerholte das so lange, bis er unten war. Er kam neben Aideen auf und sah sich wieder um. Dann sagte er: „Komm…“ Sie liefen eine ganze Weile und ihr Weg wurde von fantastischen Pilzen und Kristallen erleuchtet, die zwar ein Licht warfen, aber dennoch war es stets dunkel. Man konnte nur vermuten, was sich weiter hinten in den Höhlen befand und Jin blieb stehen. Er drückte Aideen ganz plötzlich an die Wand und schmiegte sich selbst ebenso dagegen. Sie glitten in eine Felsspalte und dann marschierte wieder ein Trupp Dunkelelfen vorbei. Jin wartete, nachdem sie vorbei waren noch etwas länger und schließlich konnte es weiter gehen. Er sprach kein Wort und dann blieb er wieder stehen. Si betraten eine riesige Kaverne. Vielerlei Gestalten drückten sich hier herum ganz so, als seien sie auf einem Marktplatz. Jin sah zu Aideen und fragte: „Wohin?“ Sie sollte wohl auf den Kompass schauen. Er betrachtete das Juwel und in welche Richtung es zeigte, An seinem Gesicht war keine Regung zu erkennen, aber er drehte sich schließlich um und sagte: „Du musst vor mir herlaufen.“ Es behagte ihm nicht hier zu sein. Das war GANZ offensichtlich. Was mochte er ausgefressen haben, dass er so ungern hier war und Angst hatte erkannt zu werden? Luxia war misstrauisch. Aber sie versteckte sich in Aideens Gewändern. Jin schob sie also vor sich her – schupste sie sogar zwei mal leicht und als er einen Augenblick woanders hingesehen hatte war Aideen plötzlich stehen geblieben, weil sich ihr ein Elf in den Weg stellte. Er beäugte sie und wollte sie anfassen, als Jin auch schon mit seinem Dolch an dessen Kehle war. Er sagte etwas in seiner Sprache und der andere zog die Lippe leiccht nach oben. Dann wurde das Gesicht fragend und er sagte: „Ussta senger?“ Jins Augen weiteten sich und er nam die Klinge hinab. Er blaffte den Dunkelelfen an und trieb Aideen an, weiterzulaufen, ohne sich noch weiter um den anderen zu kümmern, der ihm misstrauisch nachsah.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mo Okt 19, 2015 5:46 am

    Aideen vertraute Jin, auch wenn sie es vielleicht nicht unbedingt tun sollte, wie manch einer wohl finden würde. Das Seil ruckte kaum, asl er sie herutner ließ. Aideen wagte es nicht, sich auch nru einmal vom Fleck zu bewegen. Das hier war sein Reich ... seine Heimat, in der sie sich nicht auskannte. Die Farben der Pilze udn der kristalle waren wunderschön. Wie gern wäre sie stehen geblieben, um sichd as nöäehr an zu sehen, doch dafür hatten sie keine Zeit. Jin dürckte sie so plötzlich in eine der Wände, das sie wirklich erschrocken war. War das da ein Patroulien Trupp? Vermutlich. Erst als sie schon längst weg waren, ließ Jin sie wieder frei. Sie gingen weiter. Wo sie heraus kamen, waren plötzlich überall Dunkelelfen. Himmel ... Es wirkte wie ein Markt. Aideen sah kurz auf ihren Kompass, ehe sie die Richtung wies. Das Jin sie nun ein paar mal schubste, ggehörte wohl zum Schauspiel dazu. Sie selbst gab sich nun unterwürfig. Taten Sklaven das so? Sie wusste es nicht. Einzig konnte sie sich gut vorstellen, das ein Sklavenleben furchtbar sein musste und sie große Angst hatten. Nun vielleicht nicht alle, aber doch einige. Vor ihr stand plötzlich ein anderer Dunkelelf. Aideen starrte ihn kurz erschrocken an, ehe sie das Haupt senkte. Sicher durfte sie ihn gar nicht an sehen. Er wollte sie anfassen, doch Jin ließ es nicht zu. Wie schnell er war. Nach einem kurzen Wortaustausch und einer frage, die sie ohnehin nicht evrstand, ging es weiter. Offenbar hatte es Jin sehr nervös gemacht. Besser sie gingen weiter. Luxia blieb unter Aideens Umhang versteckt, was vermutlich das beste für sie war. Auch Aideen fühlte sich hier alles Andere als wohl. Lieber wäre sie wieder an der Oberfläche, da wo frische Luft war und auch Wälder. Tapfer ging sie weiter. Vielleicht sollte sie hier nicht evrsuchen zu erfahren, was Jin hier so fürchtete. Besser sie gab scih als Sklavin udn sie kamen um o schneller wieder hier raus.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mo Okt 19, 2015 6:29 am

    Es war vielleicht auch besser, dass Aideen sich so sklavenhaft wie nur irgendwie möglich verhielt. Sie machte ihre Sache gut und Jin war egal, ob sie sich mit dieser Rolle wohl fühlte. Er wollte einfach nur schnell zur Kette und dann wieder von hier fort. Er wusste nicht, was der Besuch hier nach sich ziehen würde und dass sie noch einiges hier unten erleben würden, ehe sie sich zur nächsten Kette aufmachen konnten. Außerdem würde er feststellen… Nun, erst mal mussten sie durch dieses scheinbare Chaos an Elfen hindurch.
    Nicht nur Elfen waren zu sehen. Es gab auch allerhand andere Völker und Rassen. Nur Menschen schienen … keinen hohen Stellenwert hier zu haben. Wenn es überhaupt einen Menschen gab, so war er ganz klar ein Arbeitssklave, der irgendwelche sachen schleppte. Es gab auch eine öffentliche Sklavenschau, wo es solche Muskulösen Männer Gab. Sklavenfrauen waren jedoch durchweg Elfischer Natur. Jin hielt den Kopf gesenkt, aber seine Augen suchten ständig nach Gefahr oder nach neugierigen Blicken, die er zu vermeiden suchte. Er lief zielstrebig hinter Aideen her und Luxia verhielt sich sehr ruhig. Für sie wäre es besser gar nicht gesehen zu werden.
    Sie kamen an Ständen vorbei, wo es die merkwürdigsten Sachen gab. Pflanzen und Tiere, die Aideen nie zuvor gesehen hatte. Ein Kampf zwischen zwei merkwürdigen Kreaturen und eine Gruppe von Frauen, die ihre männlichen Dunkelelfen-Sklaven gegeneinander Kämpfen ließen, bis die Kontrahenten tot waren. Es war grotesk. Jin versucte einfach schnell durchzukommen, aber dann geschah es. Eine Gruppe von drei in dunklen Rüstungen gekleideten Elfen stellte sich ihnen in den Weg. Sie sahen zu Jin, der ausfah. Der Blick des einen war messerscharf und Jin befürchtete das schlimmste. Doch dann gingen sie auseinander und eine junge Elfin trat hervor. Ihre roten Augen waren das einzige, was von ihrem verschleierten Gesicht zu sehen war und als sie diesen löste reagierte Jin und auch einige andere Elfen um sie herum sofort. Er schlug Aideen grob, aber nicht schmerzhaft in die Kniekehlen, wobei er selbst auf die Knie ging. Aideen krachte ebenso auf ihre, wobei sie sie sich leicht am Gestein aufschürfte. Jin hatte den Blick gesenkt und die Frau legte den Schleier wieder an. Um sie herum wurde es still und ein leises Raunen war hin und wieder zu stören. Dann sprach die Frau in Gemeinsprache: „Steh auf!“ Jin erhob sich und sagte nichts. „Ist dieses Geschöpf dein Eigentum?“ Jin nickte nur. „Dann gehört sie nun mir.“ Jin sah noch immer nicht auf und sagte nichts. „Wo hast du sie gefunden?“ Jin erklärte ihr irgendwas in seiner Sprache und sie sah Aideen an. „Versteht sie was ich sage?“ Jin nickte. „Du gefällst mir, Geschöpf. Ich nenne dich Elg'caress.“ Jin sah kurz zu Aideen und es schien nicht in seinem Sinne, das hier zu unterbinden. Die Frau sah Jin noch einmal an. „Kenne ich dich?“ Jin schüttelte leicht den Kopf. „Hm… Bringt ihn zu den anderen, ich will, dass er kämpft.“ Eine der Wachen machte eine Handbewegung und von irgendwo her kamen nun noch weitere Wachen, die Jin links und rechts packten und ihm Handschellen anlegten. Er sagte weiterhin nichts und die Dunkelelfin erklärte Aideen: „Komm. Du wirst sehen. Bei mir hast du es gut, solange du hörig bist. Dein alter Herr wird nun an meine besten Kämpfer verfüttert. Es wird dich freuen zu sehen, wie sie ihn abschlachten.“ Scheinbar glaubte sie, Aideen sei gewaltsam von Jin gefangen worden. Aber selbst wenn nicht. Es würde diese Frau nicht interessieren, unter welchen Umständen sie sich kennen gelernt hatten und irgendwas sagte Aideen, dass sie DIESER Frau besser nicht widersprach…
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mo Okt 19, 2015 6:40 am

    na toll. Das hatte ja auch gerae noch gefehlt. Was sollte sie denn nun machen? Eben noch frei, hatte nur so getan, als sei sie eine Sklavvin, war sie es nun wirklich und Jin ... Hilfesuchend sah sie zu ihm, aber er würde ihr nicht helfen können. Sie musste der Frau wohl gehorchen, wenn sie nunirgendwan einmal wieder frei sein woltle. Hier bleiben? Niemals. Denn noch ... fürs erste gab es keine andere Möglichkeit. Aideens Knie waren aufgeschürft, was brannte, aber nun nicht egrade all zu schlimm war. Schlimmer fand sie, einen Namen zu bekommen, den sie nicht verstand. Ausserdem ... nein ... allein wegen Jin dürfte sie sich jetzt nicht wehren. Diese Frau schien wirklich macht zu haben. Offenbar sogar mehr, als alle Anderen hier, denn alle schienen regelrecht vor ihr zu kriechen. Aideen wage es nicht einmal auf zu sehen, sondern ging der Frau nach. Sie wollte das gar nicht sehen. Tatsächlich lief ihr eine Träne über die Wange. Freude daran finden,w enn jemand getötet wurde? Wie konnte man sich daran erfreuen? Sie verstand es nicht. Eine Hand wanderte unter ihren Umhang, wo sie Luxia berührte. Sie durfte sich auf keinen Fall zu erkennen geben. Luxia wäre vielelicht der Schlüssel, um aus diesem Alptraum auf zu wachen. Hier unten hatte Aideens Magie kaum eione Macht, es sei denn, es gäbe heir Wurzeln, die sie beeinflussen könnte. Was wollte diese Frau überhaupt von ihr?
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mo Okt 19, 2015 6:53 am

    Luxia blieb ganz ruhig. Sie wollte auf gar keinen Fall in einem dieser Käfige landen und sie wollte sich und Aideen auch nicht verraten. Jin wurde förmlich abgeführt und Aideen musste der Dame folgen. Sie liefen ein ganzes Stück, ehe sie durch ein Portal traten. Sie fanden sich in einem Anwesen wieder, was scheinbar in einer anderen Welt zu liegen schien. Der Palast war hell und die Wände mit wunderschönen Kristallen ausgeleuchtet. Prunk und Gold, sowie Juwele schmückten die Wände und alles strahlte in Gold. Die Gewänder der Frau waren sehr hell und sie war von zierlicher Gestalt. Ihre Haut war heller als die anderer Dunkelelfen aber lange nicht so hell, wie die von Jin. Sie sagte irgendwas zu ihren Wachen und dann ging sie mit Aideen auf einen Balkon. Unten standen gerüstete Dunkelelfen die einen Kniefall machten, als sie sie erblickten. Jin wurde eben auf den Boden gestoßen. Auch dort unten war alles hell erleuchtet. Aideen konnte feststellen, dass man ihn ganz offensichtlich misshandelt hatte. Er hatte im Gesicht blaue Flecken und auch sonst wies sein Körper Blutergüsse und Schrammen auf. Die anderen Elfen traten zurück. Außer einem, der nun auf Jin zu lief. Dieser erhob sich und kam torkelnd zum Stehen. Er hatte schwere Handschellen um.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mo Okt 19, 2015 7:09 am

    Aideen war nicht glücjklich. Sie war alles andere als das. Sie sah diesenfurchtbaren Palast, der nur aus Stein udn Kristal bestand. Das war kein schönes Zuhause, wenn gleich die Kristalle hier sehr schön wirkten. Die Frau führte sie zu einem Balkon, von wo aus sie Jin unten sehen konnten. Aideen konnte nicht glauben, was sie mit ihm gemacht hatten. Völlog fassungslos sah sie zu ihm herunter. Seine Blessuren waren ganz offensichtlich. Aideen hätte aufschreien mögen und weinen, aber sie tat es nicht. Statt dessen wandte sie den Blick ab. Sie sah nur auf den Boden. Das gemetzel woollte sie sich nicht an sehen. es war ihr egal, was diese Frau schön fand und toll. Aideen würde hier unten nicht lange überleben. Sie brauchte den Wald, brauchte die Sonne und die frische Luft da oben. Hier unten würde sie erst langsam immer schwächer werden und schließlich so krank, das sie irgendwann sterben würde. Sie spürte schon jetzt, wie schlecht es ihr hier unten ging. Denn noch blieb ihr nichts anderes über. Sie sah nicht zu den Spielen. Es war grausam und herzlos. Wer erfreute sich denn daran, das ein leben genommen wurde? Nein ... sollte diese Frau allein gucken. Aideen konnte da nicht zu sehen. Jin würde sicher nicht verlieren, aber es war denhn noch ein Leben, welches er nicht verschonen dürfte.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mo Okt 19, 2015 7:45 am

    Das stimmte. Weder durfte er es verschonen, noch wollte er das. Doch wie sollte er sich wehren, wenn er gefesselt war? Er konnte ja kaum richtig laufen. Jin riss sich zusammen. Er würde seinen Körper einfach zwingen zu tun, was er wollte. Es war ja nun auch nicht unbedingt so, dass er ein Schwächling war, wie? Er wehrte den Dolch mit seinen Händen ab. Dann wehrte er einen Tritt, mit seinem Fuß ab und schließlich entwendete er den Dolch seines Gegners indem er die Handschallen benutzte. Er hielt den Dolch fest und rammte ihn in die Schläfe seines Gegners. Die anderen schienne verwirrt und die Lady oben noch mehr. Sie sagte zu Aideen. „Weißt du wieso ich dich mitgenommen habe? Du hast eine schöne helle Haut. Ich mag sie.“ Wohingegen sie Jin zu verabscheuen schien. Ein Dunkelelf trat an ihre Seite. „Eine neue?“
    „Dieses Mal wirst du sie nicht bekommen, Xandir.“ „Nicht?“ Er grinste und sah hinab. „Wer ist das?“ „Einer den ich auf der Kreuzung gefunden habe. Ich habe seine Sklavin mitgenommen und er soll nun sterben.“ „Also wirklich. Und das nur, weil er eine hellere Haut hat als du?“ „Zügle dein Zunge, sonst reiße ich sie dir heraus!“ Er lächelte still und sah hinab. Die Lady befahl Aideen: „Sie hin!“
    Jin wurde von zwei weiteren Elfen nun angegriffen, während der eine schon tot auf dem Boden lag. Geschwind undeinem Tanz glleich spielte er sie gegeneinander aus. Jin war wirklich ein begnadeter und eleganter Kämpfer. Er verstand es wirklich zu glänzen. Die Elfin rief irgendwas und nun gingen alle – es waren noch 7 übrig – auf Jin los. Er war noch immer gefesselt und es war klar, wer gewinnen würde. Gegen acht würde er keines Falls schadlos… Wie ein Todesengel mezelte er sich durch die Kämpfer, die nicht schlecht waren, aber Jin war besser. Er steckte einige weniger schlimme Hiebe ein, wehrte drei Mal mit seinem Unterarm ab, wobei die Handschellen Funken ließen, aber auch sein Blut spritzte hin und wieder. Auch die Schiene an seinem Arm trug ihren Teil bei, dass er relativ unbeschadet blieb. Als nur noch zwei seiner Gegner standen war er schon tüchtig außer Atem und die Lady schien mehr als nur erbost. Sie rief etwas in ihrer Sprache und plötzlich traf ein Armbrustbolzen auf Jin. Von einem anderen Rang hatte jemand gefeuert und der Bolzen steckte nun in seinem Oberschenkel. Er torkelte kurz und kassierte einen Hieb über den Bauch und der andere fegte ihm die Beine weg. Er landete auf dem Rücken und eben wollte der eine zustechen, als Jin noch einmal das Bein hob, gegen den Dolch trat und dem anderen diesen in den Körper trat. Der erste bekam einen Tritt gegen den Kehlkopf, weshalb er na ch Luft rang, während Jin wieder auf die Beine sprang. Er brach diesem kurzerhand das Genick, tötete den letzten, indem er ihn vor sich hielt, als der zweite Bolzen flog. Er riss das Messer, was er zuvor in diesen Elfen getreten hatte aus dem Körper und schleuderte ihn auf den Schützen, o es in dessen Stirn spickte. Dem Elf, der bei Aideen stand, blieb der Mund offen, ebenso wie der Frau. Jin hatte kein interesse daran zu sterben, aber das hier, würde ihm Ärger bringen. Ärger, den er ganz und gar nicht wollte. Er stand und nun, drehte er sich zu der Frau, die ihn sprachlos musterte. Sein Bein zitterte und er ging in die Knie. Er riss den Bolzen heraus und senkte das Haupt. Er sagte nichts und die Dame schien aus ihrer Starre zu erwachen. „Wer… bist du?“ Auch der männliche Elf schien darüber zu grübeln.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mo Okt 19, 2015 8:03 am

    Aideen wollte das nicht sehen. Auch wenn sie wusste, Jin würde es schaffen. Diese grauenhafte Frau erklärte ihr, warum sie sie mit genommen hatte. Das war Aideen so egal. Irgendwie würde sie hier entkommen. Die geister würden sei nicht im Stich lassen. Egal wo sie war, sie würden sie beschützen. Das sie ausgerechnet jetzt nichts taten, lag eher an der Menge, vond er sie umgeben war. Diese schreckliche Frau befahl Aideen hin zu sehhen, doch freude würde sie nicht empfinden. Statt dessen stand sie da, sah in die Arena und weinte still. Ihr liefen de Tränen und Aideen verschwamm die Sicht. Sie versuchte sich an den Wald zu erinnern, versuchte sich daran zu erinnern, wie schön es da oben gewesen war. Es war ihr doch völlig egal, wer diese Frau war, was dieser Kerl da wollte. Niemals würde sie diesen Kerl da an sich heran lassen. Sie hatte hier unten vielleicht keine Macht, doch wäre hier irgendwas aus Holz oder anderen Pflanzenfasern, würde sie es zu nutzen wissen. Alles was sie wollte war zu Jin kommen und ihm die Wunden verarzten. Sie woltle mit ihm hier weg. Das hier würde sie töten, würde es lange dauern. Das gespräch hinter ihr, war ihr eben so egal, wie der Kerl und die Frau selbst. Was sie wirklich erschreckend fand, war der grund, warum Jin sterben sollte.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mo Okt 19, 2015 8:21 am

    Tja, was sollte Jin nun antworten? Wenn sie wusste wer er war und warum er so lange fort gewesen war, würde es sie nur in eine noch misslichere Lage bringen zumal Jin ganz genau wusste, wen er da vor sich hatte. Der andere Elf sah misstrauisch herab und schließlich sagte er: „Shaiith’gul…d’Xandar…“ (Namenloser Geist von Xandar) Die Augen der Frau weiteten sich und Jin erhob sich nun weniger elegant. Er sagte nichts, aber jetzt sah er hinauf und der Frau mitten ins Gesicht. Es war nun ohnehin egal. Sie würde sich erinnern und er würde sterben… „Unmöglich…“, sagte sie und sie schien nun irgendwie ihre Farbe zu verlieren. Jin sah nun zu Aideen ganz kurz und schließlich wieder zu ihr. „UNMÖGLICH!!!“, schrie die Frau Jin an und der konnte nichts tun, als hinaufzusehen. Der Mann hinter ihr musterte die junge Elfin und entschied schließlich: „Al'doer rath ussta senger.“ Die Frau sah sich zu ihm um und kochte vor Zorn, während Jin versuchte nicht das Bewustsein zu verlieren. Jin sagte nun in der Gemeinsprache: „Ich will mein Eigentum zurück.“ Der Elf grinste und sah fast angewidert auf die junge Dunkelelfin vor sich, die nun nicht nur zornig, sondern fast ein bisschen ängstlich aussah. Was war denn jetzt los? Unglaublich. Was war denn da nur los. Der Elf sagte: „Ihr solltet ihm seinen Wunsch gewähren, Schwester.“
    „Halt den Mund! Das ist unmöglich! Der Blutdürster hat ihn mitgenommen!!!“ Jin sah zu Aideen und dann wieder zu der Frau: „Mein Eigentum… Ich hab… eure Spiele…“ Jin musste den Satz abbrechen. Ihm war schwindlig und er spürte, wie er sein Bewusstsein verlieren wollte… Er riss sich zusammen. „Ich… mh!“, Er schien Schmerzen zu haben. „Schwester? Er wird sterben… Wollt ihr das verantworten?“ Sie biss sich auf die Lippe und Blut quoll hervor. Sie packte Aideen und schupste sie über die Brüstung. Jin sprang sofort nach vorn und fing sie halb. Beide schlitterten über den Boden und die Elfin ging in ihr Schloss. Jin stöhnte und keuchte. Er hielt sich seinen Oberschenkel und der andere Dunkelelf sprang behände herab. Er kniete sich zu den beiden und betrachtete Aideen. Er fragte leise: „Du bist nicht seine Sklavin…?“ Jin versuchte still zu sein, aber sein Körper stand förmlich in Flammen.

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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mo Okt 19, 2015 8:41 am

    Aideen verstand nicht, was hier los war. Sie sah die Frau ungläubig an, eben so den Elfen, der die Frau mehr akls nur angewiedert an sah. Jin forderte Aideen ein, die nun wirklich hoffte, sie würde zu ihm können und ihn wirklich edlich verarzten können. Es ging ihm so schlecht. Die Elfin schien wirklich ausser sich zu sein. Der Elf redete auf sie ein, doch die Frau schien wirklich mehr als erbost. Sie stieß Aideen herunter, die aber gleich von Jin aufgefangen wurde. Wo nahm er denn nur die Kraft her? Aideen sah ihn schockiert an. Er hatte schon wieder viel Blut verloren und war schrecklich zugerichtet. Offenbar war er hier wirklich bekannt. Der Elf,d er eben noch oben gestanden hate, sprang nun herunter und stellte ausgerechnet die Frage, dei Aideen die ganze Zeit mit ja hatte beantworten sollen. Schließlich sah sie auf den Boden und schüttelte den Kopf. Sie wusste nicht, ob das nun für sie bedie den Tod und somit auchd as Ende der Göttin Celestria bedeutete, oder ob sie leben und gehen durften. Einzig wusste sie, das Jin hilfe brauchte.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mo Okt 19, 2015 9:35 am

    Woher er die Kraft nahm, hätte er selbst nicht so genau sagen können. Aber er shatte es geschafft. Auch, wenn er jetzt das Gefühl hatte, als müsse er jeden Moment sterben. Der andere Elf mit dem Namen Xandris musterte die Elfe, die ihm gegenüber zugab, nicht nur die Sklavin Jins zu sein. Er sah wieder zu Jin, der sich den Oberschenkel hielt und legte seine Hand schließlich auf die Wunde. Jin wäre ihm am liebsten an die Gurgel gegangen, aber er konnte nicht. „Er ist vergiftet.“, sagte Xandris. Er sah sich kurz um und winkte ein paar Wachen herbei. Er erteilte scharfe Befehle und einer verschwand, während die anderen Jin anheben wollten. Der jedoch wehrte sich nun heftig und Xandris sprach zu ihm auf dunkelelfisch. Es dauerte jedenfalls nicht lange und der eine Wachmann kam zurück und schmierte Jin irgendwas in die bereits offene Wunde. Jin gab keinen Ton von sich und nach kurzer Zeit wurde er ruhig. Er hatte die Augen geschlossen und schien eingeschlafen. Er schwitzte ganz schön und die Wunden und Blutergüsse waren furchtbar anzusehen. Seine Haut war noch bleicher als sonst und Xandris ließ ihn nun von den Wachen aufsammeln. Er sagte zu Aideen: „Du bist wichtig für ihn. Aus diesem Grund wirst du nun auch bei mir bleiben. Ich kann dich vor Zezara schützten. Bis er wieder ansprechbar ist. Ich habe viel zu fragen und DU bist ein herrliches Druckmittel. Wenn du nicht freiwillig kommst… Werde ich dich Zezara überlassen und was SIE mit die anstellen könnte, willst du nicht wirklich wissen.“ Er schien es ernst zu meinen und auch wenn eine gewisse arglist von ihm ausging, so war er doch… er schien zu meinen was er sagte.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mo Okt 19, 2015 9:50 am

    Aideen wollte doch nur bei Jin sein. Sie woltle ihn weder verraten, noch irgendwie allein lassen. Was sollte sie denn nur tun? Wenigstens war Luxia nichts geschehen. Sie war immernoch unter dem Umhang, wo sie sich bei dem Sturz vermutlich festgekrallt hatte. Der Elf war Aideen nicht geheuer. Er wusste, der Pfeil, der in Jins Bein gesteckt hatte, war mit Gift getränkt. Das wiederrum bedeutete, das Jin nun vergiftet war, was wiederrum Aideen dazu veranlassen woltle, ihm ein Gegengift zu geben, doch leider konnte sie es so oder so nicht, denn sie wusste nicht, welche Gifte diese Elfen hier unten verwendeten. Es kam jedoch schnell jemand, der ihm ein Gegengift gab, wie es schien. Xandris wollte Aideens Angst ausnutzen. Er hatte ja so gar keine Ahnung, wie schrecklich falsch er mit dem Gedanken lag, sie sei Jin wichtig. Sie interessierte ihn doch gar nicht. Er ging doch nur seinem Job nach, nur wenn sie sich nun nicht von diesem Elfen mit nehmen ließe, wäre sie der Frau ausgeliefert und diese wollte Aideen nun wirklich nicht mehr sehen. Verzweifelt sah sie zu Jin, dann zu Xandris. Sie zeigte auf Jins Bein und schließlich auf sich. Schließlich nahm sie ein Stück des Uhangs und wickelte es vorsichtig um den Arm. Ob er verstand? Sie woltle doch nur Jins Wunden verbinden. Sie würde sich nicht wehren, würde mit dem Mann gehen, wenn es sein msuste, aber sie kontne Jin, der sie nun schon mehrfach beschützt hatte, nicht einfach so zurück lassen.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mo Okt 19, 2015 10:00 am

    Die Dunkelelfen waren nun auch nicht gerade für ihr Taktgefühl oder ihr Mitleid bekannt, aber scheinbar schien dieser hier irgendwas an Aideen oder Jin zu finden, sodass er sagte: „Also gut. Ich möchte ohnehin lieber bei ihm bleiben, bevor diese Schlange ihr Gift verspritzen und ihn töten kann. Er folgte den Wachen und ließ Jin in ein Privatgemach bringen. Er sagte nichts und als Jin in diesem Bett lag, was wirklich unfassbar weich aussah, durfte Aideen ihm tatsächlich seine Wunden verbinden. Anschließend durfte sie auch sein Fiieber kühlen und so wie sie mit ihm umging fragte der Dunkelelf schließlich: „Du hast keinen blassen Schimmer, hm? Du hast keine Ahnung, wer er ist oder?“ Natürlich nicht. Woher auch. Der Dunkelelf sah ein wenig belustigt aus und die Wachen an der Tür starrten reglos nach vorne. Aideen hatte keine Ahnung und er sagte: „Na, ich will die Spannung nicht verderben. Am besten er sagt es uns selbst, wenn er wach ist, denn auch ICH habe Fragen an ihn.“
    Es dauerte auch gar nicht lange, ehe Jin wieder erwachte und gleich in Aideens Augen blickte. Er sagte ganz leise ihren Namen und er sah erleichtert aus. Der andere Elf war kurz zuvor hinaus gegangen. Jin ließ den Blick kurz schweifen und beschloss dann scheinbar, seine Muskeln zu überprüfen. Er fragte leise: „Wo… hin?“ Er meinte ganz klar den Kompass doch SO konnte er ganz unmöglich irgendwo hin. Jin war total erledigt und außerdem verwundet… schon wieder. Es ärgerte ihn. Warum hatte er von allen Elfen, die hier untern herumlungerten ausgerechnet IHR begegnen müssen?! Er stöhnte leise und sagte: „Wir… müssen hier… weg.“
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mo Okt 19, 2015 10:11 am

    Eigentlich hatte sie so viel Freundlichkeit nicht erwartet. Warum wollte der Mann Jin unbedingt befragen? Egal. Wichtig war ihr nur, das sie ihm die Wunden verbinden und das Fieber senken durfte. Aideen legte die Hand aufs Herz und verbeugte sich zum Dank. Der Dunkelelf, der sie nun mit sich nahm, war irgendwie anders, als die Anderen. Was auch immer er wollte, es konnte nicht wirklich etwas gutes sein oder? Jin wurde in ein Privatgemach gebracht, wo er in ein bett gelegt wudrde, von dem Aideen dachte, es könne eben so gut eine Wolke sein. Aideen kümmerte sich um Jins Blessuren. Der Elf hatte wirklich ordentlich was ab bekommen. Sie ging sanft mit ihm um und als der Elf seine Frage stellte, sah sie ihn nur lächelnd an und schüttelte den Kopf. Woher sollte sie es denn wissen? jin hatte ja nie gesagt, wer er war, geschweige denn, das er hier so bekannt war. Offenbar amüsierte es ihn wirklich. Er glaubte scheinbar, das sie ohnehin von hier nicht verschwinden könnten udn verließ das Zimmer. Jin wachte bald darauf auf. Er sah Aideen direkt ind ie Augen. So schwach wirkte Jin. Aideen hätte nie geglaubt, das er so schwach sein könnte. Nun ... sie hatte es einmal gesehen, aber das hier ... war anders. Sie lächelte, strich einmal sacht über seine Wange und schob ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Enttäuscht schüttelte sie den Kopf, als er nachd em Weg fragte. Er würde es nicht schaffen. Luxia durfte noch imemr nicht aus ihrem Versteck heraus kommen, um sie zu unterstützen. Aideen wies auf die Tür. Wachen standen draußen und der Elf würde bald zurück kehren. Sie zuckte mit den Schultern, als sie durch den Raum zeigte, auis dem es offenbar kein Entkommen gab und schließlich auf Jins Verletzungen. Er war zu schwach. Das konnte nicht gut gehen.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mi Okt 21, 2015 1:37 am

    Ja, warum wollte er Jin befragen? Das konnte Aideen natürlich nicht erahnen und jetzt, wo sie Jin zu verstehen gab, dass er lieber liegen bleiben und nicht durch die Gegend turnen sollte, war zumindest klar, dass Jin etwas zu verbergen hatte, was er unter keinen Umständen prei geben wollte. Aber was war es? Er sah sie nun etwas wacher an und setzte sich hin. Wenn ihm etwas weh tat, zeigte er es nicht. Er betrachtete die Verbände und wusste, dass Aideen es gewesen war, die ihn behandelt hatte. Ein seltsames Gefühl entstand in seiner Brust. Sie strich ihm eine Strähne aus dem Gesicht und ihre Berührung verstärkte das Gefühl nur noch. Er sah sie nicht an und schloss seine Augen. Er hatte leicht Kopfschmerzen und ihm war übel, aber nicht schlimm. Er konnte hier nicht bleiben, doch sie wollte nicht von hier weg. Zumindest deutete alles darauf hin, dass sie nicht wusste, wie sie hier weg kommen sollten. Besonders jetzt, wo er eher schwach als stark war.
    Die Tür ging auf und Xandris kam zurück. Im selben Moment sah Jin auf und ihm ins Gesicht. Sein Blick war alles andere als freundlich und Xandris sah überheblich, ja fast höhnisch aus. Er schloss die Tür hinter sich und lehnte sich leicht dagegen, wo er einen Schlüssel umdrehte und diesen dann in seine Tasche steckte. „Wir haben viel zu bereden, Aphyon (ein Name)…“
    „So heiße ich… nicht mehr.“, sagte Jin und sein Blick wurde noch fieser. Der andere Elf lächelte still und sagte dann: „Und wie ist es dir lieber? Soll ich dich Shaiith’gul d‘Xandar oder lieber Og'elend nennen?“ Jin sah zur Seite weg und sagte nichts dazu. Xandris sah Aideen an und meinte indem er auf einen Stuhl wies: „Setzt dich!“ Es klang nicht wie eine Bitte und Jin sah wieder auf. „Was willst du wissen.“
    „Oh, Aphyon! Da gibt es SO Vieles! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Da wäre erst mal die Frage, wieso du hier bist? Also ich meine im Diesseits und dann auch, wieso du zurückgekommen bist. Ich will wissen, was passiert ist, nachdem wir dich eigentlich deinem Tode überlassen hatten. Zahari sagte, sie habe gesehen, wie du dein Leben ausgehaucht hast und nun sitzt du vor mir. Was also soll ich nun glauben? Lügt Zahari… oder bist du untot?“ Jin schwieg und krallte die Hände um die Knie. „Du musst nicht gleich antworten, aber du solltest dir gut überlegen, WAS du mir antwortest. Ich will wissen, wer diese Elfe ist und warum sie keinen Ton sagt.“ Er musterte Jin nun eindringlich und Jin sagte schließlich: „Ich suche etwas. Zahari lügt und wer sie“, er deutete auf Aideen, „ist, geht dich einen Scheißdreck an!“ Xandris kam ein bisschen näher, aber noch immer nicht so nah, dass Jin ihn überwältigen könnte. Noch immer lächelnd. „Was suchst du?“ Jin schwieg. „Wie hast du Vlos’drital überlebt?“ „Ich hatte Glück.“ Nun lachte der Elf freudlos. „Niemand überlebt eine Begegnung mit ihm nur weil er Glück hatte! Wie bist du entkommen?! Ich sah, wie er sich auf dich stürzte und von den Füßen riss! WER hat dir geholfen?!“ Jin schwieg weiter und nun wurde der Elf mit dem Namen Xandris ungeduldiger. „Gut. Wenn du nichtreden willst, werde ich dich zwingen. Sie bedeutet dir was, hm?“ Jin sah auf und es war klar, dass der Kerl Aideen meinte. „Wie fändest du es, wenn ich ihr an deiner statt die Qualen zufüge, damit du endlich redest? Jins Mundwinkel zucken leicht nach oben und er sagte lässig: „Tu dir keinen Zwang an, sie bedeutet mir nichts.“ Es schien ihm schon besser zu gehen als eben noch. Oder er verbarg die eigene Schwäche extrem gut. Der Elf grinste nun und sagte: „Weißst du Aphyon… Du warst einer der besten. Du warst stets besser in deinem Handwerk als andere. Du warst ein besserer Auftragnehmer, derr efizienteste Mörder, den dein Haus je hervorgebracht hatte. Du beherrschtest deine Waffen am besten und du konntest mit Silberzungen reden. Aber lügen … das konntest du noch nie…“ Er schien sich nun wohl doch an Aideen vergreifen zu wollen, aber bevor er auch nur etwas versuchen konnte sagte Jin: „Warte!“ Der Elf lächelte Aideen nun einfach nur freundlich an und sagte: „Oh? Es stört dich wohl doch?“ Jin schwieg erneut und nun schien der Elf wohl langsam Gefallen an diesem Verhör zu finden. Er lief zur anderen Seite des Raumes und schenkte Wein ein. Alles hier… war aus Kristall oder Stein. Es schien kein Leben hier zu geben. Es war eine schreckliche Gegend… Der Raum leuchtete zwar, aber es war dennoch kalt und leblos. „Sag mir, Elfe… Hat er dir erzählt, wer er war und was er hier getrieben hat?“ Er wartete nicht mal die Antwort ab. „Hast du nicht, Aphyon?“ Jin schwieg. Der Name… er tat weh. „Hast du gewusst, dass dein Freund hier ein ganz übler Schurke und Verräter ist? Uns Dunkelelfen sagt man nach, dass wir sehr zuverlässig sind und an Abmachungen halten, aber vor allem niemals unser Wort brechen. Wenn das das einzige ist, was positiv ist… Dann ist Aphyon hier nichts weiter als eine ganz üble erbärmliche Existenz ohne Daseinsgrund.“ Jin biss sich auf die Unterlippe.
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Aideen am Mi Okt 21, 2015 2:10 am

    Wenn es etwas gab, was Aideen wollte, dann war es wohl, hier weg zu kommen. Was sie nicht wusste, war wie sie es bewerkstelligen sollten von hier zu fliehen. Aideen wich direkt einen Schritt zurück, als der andere Dunkelelf eintrat. Er wollte sie als Druckmittel, wie sie wusste. Das bedeutete, er erhoffte sich, das sie Jin wichtig war, aber das war sie nicht. Sie war ihm doch egal. Der Elf kam iohr vor, wie ein gefährliches Raubtier, welches erst mal um seine Beute herum schlich, oder sich langsam darauf zu bewegte, um dann plötzlich ausd er Dunkelheit heraus zu springen, wie ein Schatten um sich seine Beute zu holen. Aideen hatte generell eine Abneigung gegen diesen Ort. Sie woltle hier nicht sein. Nicht einmal auf diesen fürchterlichen Stühlen sitzen. Gab es denn hier nichts Lebendiges? Nichts, was von Oben kam? Der Elf begann seiner schrecklichen Taktik nach zu gehen. Er befahl ihr, sie solle sich setzen, was sie ungern tat, aber sie tat es. Das Jin versuchte dem Kerl weiß zu machen, sie bedeute ihm nichts, nahm sie Jin ungesehen ab, doch der Elf fiel nicht darauf herein. Aideen sah auf. Sie sah zu Jin, der scheinbar doch nicht wollte,d as man ihr etwas tat. Sie verstand ihn nicht. Er war ein Eiskalter Killer, wollte eigentlich nicht mal mit ihr reisen und nun ... nun beschützte er sie ... ah das war es. Er beschützte sie, weil es sein Auftrag war. Aideen sah wieder auf den Boden. Wie sollten sie heir nur wieder raus kommen?
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    Re: Schicksal oder Zufall?

    Beitrag  Jin am Mi Okt 21, 2015 2:48 am

    Xandris musterte Aideen. Es schien sie nicht mal zu interessieren, was Jin so furchtbares verbrochen haben sollte. Doch er wusste, dass es „Aphyon“ zumindest wirklich ärgern würde, wenn er weiter sprach. Nun… er vermutete es. „Ich will dir mal eine kleine Geschichte über deinen Freund erzählen.“
    „Hör auf!“, sagte Jin nun fest und bestimmt. Xandris sah ihn nur kurz an und sagte: „Dabei bist du es, der die Geschichte doch auch mal hören sollte, wie sie wirklich war…“ Jin ballte die Hände zu Fäusten und funkelte den Elfen an, der sich nun hinter Aideen stellte, die noch immer auf dem Stuhl saß. Sein langen schmalen Finger legten sich auf ihre Schultern und seine Stimme wurde nun viel… Furchterregender. „Dein Freund hat das schlimmste Verbrechen begangen, was man in unserem Reich tun kann. Er hat Hochverrat begangen.“ Jin schloss die Augen. Aideen saß ihm zugewandt und konnte die Regung deutlich sehen. Es tat ihm weh. Die Erinnerung schien wirklich keine schöne zu sein. Dennoch war diese Regung nur kurz zu sehen. Der Elf wollte eben wieter sprechen, als Luxia nun aus dem Umhang hervor schoss und dem Elfen gegen die Stirn treten wollte, doch er packte sie mit einer Hand blitzschnell. „So so. Na hast du endlich entschieden, hervor zu kommen, kleine Fee, hm?“ Luxia hatte Angst aber sie sagte: „Lass Jin in Ruhe!“
    „Jin?“, der Mann legte den Kopf schräg und dann grinste er. Er fing sogar an zu lachen. „Sehr originell!“ Er lachte wieder und Luxia befreite sich. Nein der Elf ließ sie los. Sie war wütend. Jin war gemein, aber sie mochte ihn trotzdem und sie wollte nicht, dass er leiden musste… auch wenn sie nicht viel ausrichten konnte. „Was gibt’s da zu lachen?!“, rief sie böse. „Jin…“ Er lachte nochmal kurz und sagte dann an Luxia gewandt: „Das klingt wie Xin und ist die zweite Silbe des Wortes X’ianxin.“ Luxia schien nicht zu verstehen und dann sagte sie: „Und?“ Xandis sagte: „Das bedeutet Mörder.“ Luxia verstand, was nun so lustig war und Jin schwieg. Er schien nachzudenken. Er überlegte sich hoffentlich einen Plan von hier zu entkommen…
    „Wie auch immer. Du gäbest einen Hübschen Preis, kleine Fee.“ Luxia flüchtete sich nun zu Jin, der gar nicht reagierte. „Er wird dich nicht retten können, aber genug davon. Ich hege kein Interesse daran dich zu fangen. Noch nicht. Wenn Jin mir meine Antworten gibt, lasse ich euch gehen. Doch vorher will ich euch noch erzählen, mit wem ihr euch da abgebt. Vielleicht wollt ihr ja dann gar nicht mehr bei ihm bleiben.“ Sein Ziel war nur Jin zu ärgern. Eigentlich hatte er keinerlei nutzen davon, Jins Leben auszubreiten, er tat es nur aus Schadenfreude darüber, dass es Jin scheinbar nicht einerlei war, was damals gewesen war.
    Jin wurde damals unter ganz besonderen Umständen geboren. Es kommt nicht oft vor, dass ein Kind in der Symbolik der Spinne am Tage von Elghinn unter dem Zeichen des X’ianxin geboren wird. Es war perfekt. Ihm haftete der Tod förmlich an. Man wusste, dass er der perfekte Auftragsmörder werden würde. Sofort machte man ihn zu dem, was er eigentlich sein sollte. Man setzte große Erwartungen in ihn, doch als er dann aus dem Schoße seiner Mutter hervorgebrochen war, waren alle Anwesenden entsetzt! Zuerst glaubte man, der Vater sei keiner der unsrigen gewesen. SO helle Haut konnte niemand haben. Das nächste war die Tatsache, dass seine Mutter bei der Geburt starb, doch man konnte sie durch schnelle Hilfe zurück ins Leben holen. Man sagte ihm nach er sei verflucht und seine Mutter verstieß ihn. Sie ertrug weder die helle Haut ihres Sohnes, noch verzieh sie ihm, dass er sie umgebracht hatte. Er sollte durch den bis von Aphyon’orbb getötet werden. Sie ist die große Spinne in den tiefen Wegen. Doch als man ihn ihr als Opfer anbot… tat sie nichts dergleichen. Das Neugeborene streckte nur die Hand gegen dieses Monster und sie ließ ihn am Leben. Und nicht nur das. Sie wob eine Schicht, da das nackte frierende Kind ganz auf kaltem, harten Stein lag. Als man am nächsten Tag nach ihm sah und ihn so vorfand kostete es dreien der unsrigen das Leben, der großen Spinne das Kind wieder zu entreißen. Denn die große Mutter und Königin über die dunklen Lande verfügte, dass man ihn zurück bringen solle, er sei von den finstern Göttern gezeichnet und wichtig für unser Volk… Was für ein Irrtum, wie sich wohl herausstellen sollte.“ Jin hatte während dessen aufgesehen. Es sah aus, als würde ihn das alles überhaupt nicht interessieren, aber sein Herz schlug wild und seine Augen spiegelten seine wahren Gefühle wieder. Er war nicht nur etwas verwundert sondern über die Maßen verwirrt.

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