Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten Akt II

    Austausch
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 11:56 am

    Lia war sich Sicher, das ihr Vater ihr nichts an tun würde, doch das tat er. Er schubste sie einfach in einen tiefen Abgrund. Würde sie nun sterben? Lia schrie auf, jedoch nur Gedanlich. Ihr Körper gab keinen Ton von sich. Sie brallte Schmerzhaft auf. Hier unten waren zwei Wege. Welchen sollte sie nun gehen? Sie versuchte sich zu merken, was da stand, doch sie kannte die Sprache nicht. Welchen Weg sollte sie nun gehen? Lia überlegte, sah sich beide Wege genau an und entschied sich für den Linken. warum sie das tat war ihr selbst nicht klar. Beide Wege sahen gleich aus. NormalerWeise ging jeder automatisch den rechten Weg, also würde sie den Linken nehmen, in der Hoffnung, sie würde nicht fehl geleitet.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 12:04 pm

    Lia betrat den Gang und hinter ihr wuchs eine Mauer nach oben. Es war nun stockfinster und sie musste sich an der Wand entlang tasten. Die Wand fühlt sich nass und … irgendwie organisch an, aber da musste sie wohl nun durch. Irgendwann sah sie ein Licht am Ende und lief darauf zu. Sie betrat einen Raum. In mitten das Raumes sah sie jemanden stehen. Er hatte ihr den Rücken zugewandt und hatte wunderschöne weiße Flügel. Diese waren jedoch so zusammen gebunden, dass es irgendwie traurig aussah. Dann wurden sie mit einer unsichtbaren Klinge scheinbar abgeschlagen. Es gab keinen Schrei und Lia erkannte nicht, ob die Gestalt weiblich oder Männlich war. Jetzt jedenfalls verschwand sie und eine einzelne weiße Feder blieb zurück. Auf dem Boden stand ein neues Wort, was sie jedoch auch nicht lesen konnte. Der Raum an sich war sonst leer. Gegenüber gab es zwei Türen auf der einen Tür war ein Bild, was einen Mann zeigte, der auf einem blutigen Schlachtfeld stand. Das Bild war sehr abstrakt. Auf der anderen Tür sah sie einen Mann von hinten, der scheinbar einen Sonnenuntergang betrachtete. In seinen Armen war eine Frau.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 12:12 pm

    Es war irgendwie ... ekelhaft. Vor allem wusste Lia ja nicht, an was sie da entlangtastete. Als sie jedoch endlich einen raum erreicht hatte, sah sie einen engel, dessen Flügel zusammen gebunden waren. Sie sah wie diese abgeschlagen wurden. Das war schrecklich traurig. Die Gestalt verschwand und zurück blieb nur eine Feder und ein weiteres Wort, welches sie nicht lesen konnte. Lia hob die Feder auf. Sie betrachtete sie und beschloss, sie fest zu halten. Zwei Türen. Die eine verhieß wohl Glück ... die Andere eher Traurigkeit und tot. Lia wünschte sich so sehr, die Tür mit em Paar wäre die richtige, doch sie war in einer geankenwelt gefangen, die ihrem Vater gehörte. Er hatte gekämpft ... immer. Das Schlachtfeld war wirklich schrecklich an zu sehen. Lia wollte dort nicht durch gehen. Sie fürchtete sich vor dem, was sie da sehen würde, doch sie musste irgendwie heraus finden, was geschehen war. Vielleicht stand die eine Tür für die Realität und die Andere für seine Wünsche. Lia entschloss sich schließlich doch für das Schlachtfeld, denn ein schönes friedliches Leben hatte ihr Vater nicht. Sie dachte daran zurück, wie oft er weg musste, weil wieder irgendwo Dämonen an griffen. So entschied sich Lia nun für den Kampf. Sicher ... für ein Kind wäre es sicher logisher gewesen, die Tür mit dem friedlichen Bild zu nehmen, doch wenn sie an ihren Vater dachte ... Er war ein Kämpfer.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 12:24 pm

    Hinter der erwartete das Mädchen ein wahres Bild des Grauens. Der Gang war über und über mit Blut besudelt. Die Wände waren rot der Boden voller Leichen und Lia musste über einige sogar drüber steigen. Doch Lia war in ihrer Entschlossenheit ihrem Vater zu helfen nicht aufzuhalten. Es war ein furchtbares Erlebnis, aber letztlich kam sie wieder an eine Weggabelung. Der linke Weg führte hinab der rechte hinauf. Der Linke Weg verhieß noch mehr Tod und Blut, während der Rechte sauber und fast ein wenig strahlend aussah. Lia ging tiefer hinab und fiel sogar ein Mal hin. Es war wirklich ekelhaft und ihr kleiner Körper zuckte in der Realität erneut. Voller Mut und Hoffnung rappelte sie sich jedoch auf und ging weiter. Bis sie eine weitere Tür erreichte. Sie öffnete sie – ungewiss was dahinter lag und trat in einen weiteren Raum. Gegenüber waren dieses Mal drei Türen mit je einem Wort darüber und in der Mitte des Raumes standen drei verschiedene Wesen. Einer glich ihrem Vater, wie er vielleicht als Kind ausgesehen haben mochte. Ein anderer sah aus, wie ein Menschenjunge und ein dritter wie ein böse aussehender Mann vor Lia lag eine Klinge auf einem Tisch. Es stand dort zum ersten Mal Text, den Lia lesen konnte. Benutze mich
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 12:34 pm

    Was Lia nicht alles für ihren Vater durch machte. Sie kletterte über Leichenberge, fiel dauernd wieder in Blut und Kadaver, doch sie fand den Weg udn schließlich kam sie erneut in einen Raum. Drei Türen ... drei Wesen. Wieder Worte, die sie nicht lesen konnte. Der eeine Junge hätte ihr Vater sein können, als er klein war. Der andere war ein mesnchensjunge und konnte nicht sein Vater sein. Der dritte war ein wirklich böse aussehender Mann. Auf einem Tisch lag eine Klinge. Sie sollte sie benutzen? Für was denn? Sie konnte doch niemanden einfach Grundlos töten. Lia nahm die Klinge zwar in die Hand, war aber nun vollkommen unsicher, was sie tun sollte. Wäre sie ihre Mutter ... Dana hätte den Menschen jungen vielleicht als Suzaku erkannt, den Tales getötet hatte und den böse aussehenden Mann vermutlich als jemanden, der Tales einst schrecklich behandelt hatte. So schwer es Dana gefallen wäre, aber sie hötte sich für den jungen tales entschieden, denn Tales war als Kind bereits auf eine gewisse Art gestorben, aber hier stand nicht Dana, sondern ihre Tochter, die das alles nicht wissen konnte. Sie machte einen Schritt auf den böse drein sehenden Mann zu. Er könnte dafür verantwortlich sein,d as hier ein solches Chaos herrschte. Den Menschenjungen kannte sie ja nicht. Er wirkte nicht gefährlich. Ihr Vater war der einzige, der wirklich gefährlich war. Lia wechselte die Richtung und ging nun auf den Jungen zu. Ihr Vater war wie eine Marionette. Warum war er so? Sie wusste es nicht, aber etwas in ihm schien gestorben zu sein und Lia wusste nicht, ob ihre Entscheidung richtig wäre. Sie konnte nicht einfach einen der Drei töten, in der Hoffnung, es wäre der Richtige. Sie ließ die Klinge sinken und versuchte erst einmal hinter die Tür des jungen Halbblüters zu gelangen.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 12:52 pm

    Lia konnte sich einfach nicht entscheiden, wen sie auswählen sollte. Sie wollte niemanden umbringen. Auf der anderen Seite, war sie auch nur in Gedanken… Es war so schwer für ihre Gedanken. Sie versuchte erst Mal eine Tür zu öffnen. Doch das klappte nicht. Dann versuchte sie die Türen mit dem Messer zu öffnen, was auch unmöglich war. Sie verbrachte wirklich viel Zeit hier und schließlich musste sie eine Entscheidung treffen, wenn sie weiter kommen wollte. Sie ging auf den Halbblutjungen zu und dieser wehrte sich nicht mal, als sie ihm die Klinge durch die Eingeweide trieb. Der Junge lächelte leicht, ehe er zu ihren Füßen zusammen brach. Der Menschenjunge sah schockiert zu Lia und der wirklich böse Mann lachte. Dann verschwanden alle drei und die ganz linke Tür ging auf. Lia konnte weiter und dieses Mal war es ein ganz normaler Gang. Sie betrat eine Art Gaststube und lief auf eine Frau zu sie freundlich lächelte. Als sie näher kam verschwand die Frau und Blut war auf dem Boden. Sie sah einen Durchgang vor dem der kleine Halbblutjunge saß, den sie zuvor getötet hatte. Er schien zu weinen. Ein anderer Durchgang war von einem wehenden Vorhang verhängt. Auf diesem jedoch zeichneten sich Blutspritzer ab. Es war alles sehr verwirrend. Der Junge antwortete nicht auf irgendwelche Anfragen oder reagierte sonst wie und Lia wusste ganz genau, sie Musste zu dem Vorhang. Woher sie es wusste… das war ihr ein Rätsel. Sie schob ihn zur Seite und dann rutschte sie ganz plötzlich aus und schlitterte eine spiegelglatte und glitschige Rutsche hinab. Sie landete in einem See aus Blut und in der Mitte stand ein Mann. Er hatte ein Schwert in der Hand und es war das Schwert, vor dem sie sich so fürchtete. Der Mann war ihr Vater und er stand da einfach nur und blickte auf den Boden. Er sah furchtbar gruselig aus. Die zerfetzten Flügel, die dunklen Augen in denen aber nun eine rote Iris brannte und er war über und über mit Wunden übersäht. Zu seinen Füßen lag ein Engel. Und er blickte auf diesen hinab. Außerdem hatte dieser Engel ein Amulett um den Hals. Tales bückte sich, nahm das Amulett und hielt es vor sich hoch. Dann schloss er die Augen und blickte Lia direkt an. Er schien ein bisschen überrascht. Er stand auf einem Leichenberg und rings um ihn herum dieser See aus Blut. Scheinbar traute er sich nicht durch das rote Wasser zu waten, auf dessen Grund man nicht sehen konnte…
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 9:31 pm

    Lioa tat es so unendlich leid, diesem Jungen das Messer in den Leib gerammt zu haben.
    "verzeih mir,"
    flüsterte sie, als sie traurig darauf wartete, was als nächstes geschehen würde. Der Junge und die Anderen verschwanden und Lia konnte durch diese Tür gehen. Sie sah eine freundlich lächelnde Frau, die jedoch verschwand. An ihrer Stelle war wieder nur Blut übrig. Bestand Papas Welt denn nur aus Blut und Tot? Lia ging weiter und fand den Jungen, dem sie eben das Messer durch den Leib gerammt hatte. Er reagierte auf gar nichts sondern weinte nur immer weiter. Hinter einem, mit Blut vollgespritztem Vorhang, stand ein Junge. Lia musste zu ihm gehen. Sie wusste es einfach. Sie ging hin und zack ... rutschte sie einfach weg und wurde an einen ganz anderen Ort geschmissen. Ein See voller Blut und ihr Vater stand mitten drin auf einem Berg von Leichen. Vor ihm lag ein Engel. Er musste ihn getötet haben. Lia war sich nicht sicher, was sie nun tun sollte, doch Papa hatte sie bereits angesehen.
    "Papa! Papa bitte komm her! Wir brauchen dich doch!"
    Lia sah wohl, das er offenbar Angst hatte durch das Blut zu laufen, doch hatte er da eine Wahl? Lia streckte die Hand nach ihm aus und machte einen Schritt auf ihn zu. Auch sie konnte nicht durch das Blut hindurch sehen. Das war so ... Lia fand es schrecklich, aber sie musste doch ihrem Papa helfen und er sollte doch auch wieder normal werden.
    "Bitte Papa. Du musst das nicht allein machen. Ich helfe dir! Bitte komm zurück!"
    Er sah so unheimlich aus ... so böse. Was sollte Lia nur tun. Sie hatte keine Ahnung.
    "Papa du musst dich erinnern. Mama liebt dich und eine Freunde vermissen dich so sehr und ich ... ich vermisse dich auch ganz doll. Soll Yuki denn keinen Papa haben, der sie liebt, wie mich?"
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 10:06 pm

    Ihr Vater sah sie weiterhin an und streckte ihr die Hand entgegen, aber er bewegte sich keinen Millimeter. Er hatte ganz offensichtlich Angst, was aber noch viel schlimmer war, war diese tiefe Verzweiflung in seinem Blick. Lia sprach zu ihm, aber er antwortete nicht. Lia fasste sich ein Herz. Sie musste ihm helfen. Sie war die einzige, die ihn retten konnte. Sie stieg vorsichtig in das Meer aus Blut und Tales ließ die Hand sinken. Sie schwamm auf ihn zu, denn es gab keinen Boden unter ihren Füßen und doch musste sie feststellen, dass sie irgendwie nicht näher kam. Auch das rettende Ufer war nun auch so weit entfernt, als sei sie schon zu weit hinausgeschwommen, um umzukehren. Lia spürte, wie ihre Muskeln bereits zitterten und ihr bald den Dienst versagen würden, aber sie durfte doch nicht aufgeben! Hatte Cale irgendwas gesagt, ob man in seinem Geist auch einfach sterben konnte? Nicht dass sie sich erinnerte. Lia musste einsehen, dass sie ertrinken würde. Sie schaffte es nicht. Und schließlich ging sie einfach unter. Sie erstickte langsam und als sie schon das Blut verschluckte und es in ihre Lunge spülte, zog sie jemand hinauf. Es war der Tales der sie in dieser Welt begrüßt hatte. Er sah sie mit diesen grusligen Augen an und legte erneut den Finger auf die Lippen. Mit der anderen Hand hielt er sie immer noch fest und sie bemerkte, dass sie über dem Abgrund hing. Erneut ließ er sie fallen.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 10:12 pm

    Lia tat, was sie tun musste. Sie betrat dieses Meer voller Blut und wollte zu ihrem Vater schwimmen. Es war so ... widerlich, aber ihr Vater brauchte sie. Lia schwamm und schwamm, so lange sie konnte, doch dann ... sie wusste, sie würde sterben. Sie ertrank im Blut. Sie schmeckte es, spürte, wie es ihr in die Lungen eindringen wollte. Das war wirklich schrecklich, doch im letzten Moment wurde sie aus aus dem Meer gezogen und hing wieder über dem Abgrund. Sie fiel und kam wieder schmerzhaft unten an. Dieses mal schlug sie jedoch den rechten Weg ein. Vielleicht war dieser Weg ja anders?
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 10:18 pm

    Sie ging erneut diesen… ekelhaften Gang entlang und betrat wie beim letzten Mal ein Zimmer. Sie konnte Tales sehen, wie er dort stand. Er sah ganz normal aus, so wie er immer ausgesehen hatte, bevor er zu Azeral gegangen war. Er stand mit gesenktem Kopf da und trug in seiner Hand ein Schwert. Es sah aus wie das schwarze Schwert, aber… die klinge war weiß und leuchtete in einem warmen und Hoffnung spendenden Licht. Als Lia das nächste Mal blinzelte befand sie sich erneut auf einem Schlachtfeld. Die getöteten Kreaturen waren Menschen und Lia konnte den Geruch des Todes wahrnehmen. Es war der gleiche furchtbare Anblick, wie bei den anderen Leichenbergen. Wie viele Kreaturen mochte Tales in seinem Leben wohl schon getötet haben? Sie konnte es nicht sagen. Tales trat hinter sie und blickte in die Ferne. Erst als sie sich ihm zuwendete, sagte er: „Niemand verdient den Tod… Ich will nciht mehr töten...“
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 10:25 pm

    Lia wusste nicht, was sie von diesem Anblick halten sollte. Ihr Vater stand da und hielt dieses wundervolle Schwert. Was hatte es denn nur damit auf sich? Lia betrachtete ihren Vater und im nächsten Moment sah sie das Schlachtfeld vor sich. Überall war der Tod zugegen und Leichen türmten sich. Lia wusste nicht, ob sie den richtigen Weg gegangen war, aber es dämmerte ihr, das sie zuvor den Weg in seine Vergangenheit gegangen war. Plötzlich stand ihr Vater hinter ihr. Seine Worte ließen Lia sehr traurig werden.
    "Du hast recht Papa ... aber wenn du die Dämonen nicht tötest, werden viele Menschen sterben. Auch die, die dich lieben und die du liebst. Alle deine freunde, die Engel ... und auch Mama, Yuki, Azeral, Kylar und ich."
    Sie sah zu ihm auf.
    "Wir brauchen dich Papa."
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 10:29 pm

    Tales sah seine Tochter an und erklärte: „Niemand braucht mich.“ Er blickte wieder über das Schlachtfeld. Dann ließ er Lia los und vor ihren Augen drehte sich alles. Ihr Horizont kippte und sie fiel. Als sie die Augen das nächste Mal aufmachte fand sie sich wieder in einem Zimmer. Dort saß ein Mann auf einem Stein. Er hatte … nein, sie wusste nicht, ob er Ähnlichkeit mit jemandem hatte, denn da, wo ein Gesicht sein sollte, war nur der Schwarze Schatten der Kapuze.
    „Willkommen, Prinzessin.“, sagte die Stimme. Sie konnte nicht mal sagen, ob diese Stimme weiblich oder männlich war. Es war unheimlich. „Leiste mir doch etwas Gesellschaft, wir können uns ein bisschen unterhalten.“ Lia wusste nur eins: Diese Person machte ihr mehr Angst, als all die Formen von Tales zusammen.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 10:34 pm

    Ihr Vater war der Meinung, das niemand ihn brauchte. Lia wollte gerade protestieren, als sich ihre Welt drehte und sie sich plötzlich wieder in einem ganz anderen Raum befand. Auf einem Stein saß eine Gestalt, die Lia wirklich Angst machte. Und wie sie ihr Angst machte, aber vielleicht konnte diese Gestallt ihr gerade helfen? Voller Angst saß sie da. Sie wusste nicht, was nun auf sie zu käme, aber sie hatte nicht viel zeit. Vor allem .. warum nannte er sie Prinzessin.
    "I-ich bin keine Prinzessin,"
    erklärte sie. Sie konnte den Blick von diesem Wesen nicht abwenden. Vermutlich lag es daran, das sie lieber sah, was es tat, als das sie überrascht werden würde.
    "Wer seid ihr?"
    wollte sie wissen. immerhin waren sie hier im Kopf ihres Vaters. Was hatte er denn hier dann bitte zu suchen? Wer war er?
    "könnt ihr meinem Papa helfen?"
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 10:42 pm

    Die Gestalt bewegte sich keinen Millimeter und auf die Fragen Lias schien er zunächst keine Antworten zu haben. Dann aber sagte ES: „Doch. Du bist SEINE Prinzessin.“ Auf die anderen beiden Fragen schwieg es noch weiter doch schließlich erhob es sich von seinem Stein. Jetzt konnte sie sehen, dass es festgekettet war. Zumindest führte die Kette unter den langen weißen Überwurf und war am Stein festgemacht. „Ich bin er und doch bin ich nicht er. Ich bin sein Fluch und doch sein Segen. Ich bin Mörder und Schöpfer zugleich. Wo ich bin, kann er nicht sein und doch sind wir stets beisammen.“ Das war ja alles sehr kryptisch. Lia hörte es nun sogar kichern, ob es helfen konnte, schien es nicht sagen zu wollen. Hinter der Gestalt jedenfalls war eine weitere Tür. Sie konnte sehen, wie scheinbar jemand mit allen Mitteln versucht hatte, sie zu öffnen. Blutige Kratzspuren waren zu sehen.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 10:46 pm

    Dieses wesen war wirklich sonderbar. Aber es schien ... wenn auch auf sonderbare Art und Weise, ihrer Bitte nach zu kommen.
    "Hm ... aber wie kannst du dann er sein und zugleich wieder nicht? Das klingt komisch. Wei´ßt du denn, was mit Papa ist? Er ist ... so ... so als würde er ... er fühlt einfach nichts."
    Sie sah zu der Tür. War diese Tpür vielleicht die Lösung zu dem Problem?
    "Was ist hinter dieser Tür udn warum bist du in Ketten gelegt?"
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 10:53 pm

    Die Gestalt kicherte erneut und trat nun näher an Lia, doch dann wurde sie von der Kette aufgehalten. Die Gestalt blieb stehen und sagte dann: „Das liegt daran, dass er in seinem Wunsch nach Frieden von deiner Mutter ausgelöscht wurde.“ Die Figur tänzelte zurück zum Stein und stellte sich darauf. Sie drehte sich einmal um sich selbst und sagte: „Dein Vater hält mich gefangen, weil er ein Narr ist.“ Die Gestalt beugte sich wieder nach vorn. „Weißt du, was ein Narr ist? Ein Tor, der der närrische, verdrehte, einfältige Dinge tut, halb mutwillig und halb wahnsinnig.“ Die Gestalt hüpfte erneut von dem Stein herab und sagte: „Dein Vater fürchtet sich vor seiner Stärke und er fürchtet sich vor seiner Vergangenheit an die er sich nur halb erinnert. Er ist so eine erbärmliche Existenz, die in Selbstmittleid und Verzweiflung strampelt und doch nichts erreicht.“ Jetzt setzte sich die Gestalt wieder. Sie schlug die Beine übereinander und dabei rasselte die Kette. „Ich könnte ihm helfen, aber er lässt mich nicht hinaus.“
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 10:59 pm

    Sie lauschte den Worten dieser Gestallt, doch was sie sagte, machte Lia nur wütend.
    "Du bist gemein! Mein Papa ist kein Narr. Ist es denn nicht normal,d as man diesen innigsten Wunsch hat? Ist es nicht normal, das er sich so sehr nach Frieden sehnt? Warum bist du so böse? Kein Wunder das er dich nicht frei lässt. Ich würde es auch nicht tun, wenn ich wüsste, das jemand so bböses in mir ist und Mama ... sie hat es sicher nicht extra getan! Sie liebt Papa so sehr. ich hab sie oft weinen gehört, als es ihm so schlecht ging. Sie würde alles tun, um ihm zu helfen! Genau wie ich! Also! Was ist hinter der Tür da! Und warum glaubst du,d as er nur die Hälfte seiner Vergangenheit kennt?"
    Lia hatte das Gefühl, das dieses Wesen eher der Verrückte war und das Papa schon recht damit hatte, ihn gefangen zu halten. Was würde wohl geschehen, wenn sie ihn frei ließe? Nun sie war nur ein Kind ... wie sollte sie schon diese Ketten durchbrechen?
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 11:06 pm

    Die Gestalt kicherte erneut und dann fing sie sogar irre an zu lachen. „Ich weiß es besser.“ Die Gestalt stand wieder auf und lief um den Stein herum. „ICH bin nicht böse. Ich betrachte nur und wäge ab und ich kenne keinen schwächeren und erbärmlicheren Wicht, als deinen Vater. Er verkriecht sich in seinen eigenen Schatten, lässt alles geschehen und ist der Meinung, dass es immer besser ist, sich selbst zu verletzen, als andere. Er weiß nicht, was er aufgibt und er weiß nicht, wie viel er verliert um nur eine Sache zu bewahren von der er glaubt, sie sei es wert…“ Die Figur hob den Zeigefinger,. Er war unter einem Handschuh verborgen. „Menschlichkeit! Aleine das Wort macht mich wütend. Da kommt einem ja die Galle hoch!“ Wieder ein irres Lachen. „Lass mich frei und dein Vater wird sich wieder an seinen Schmerz erinnern!“ Aber wollte Lia das? Sie wollte ihm ja gar nicht wehtun. „Und nun… Prinzessin… Was willst du tun? Umkehren? Weiter gehen? Wie willst du jemals wieder entkommen?“
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 11:11 pm

    Lia wusste wirklich gar nicht mehrm, wie sie ihre Wut noch im Zaum halten soltle. Sie sah dieses Wesen, welches ihren Vater, der ein so liebevoller Mann war, so schlecht machte.
    "DU bist sein verderben! Du kannst ihm nichts geben, ausser Schmerz udn Elend. Er ist weit aus stärker, wenn er das tut, was du sagst, als du es je sein kannst!"
    Lia sprang auf. Seine Frage interessierte sie schon agr nicht mehr. Sie rannte auf diese Gestalt zu und boxte einfach in sie hinein. Sie war so wütend, das ihr Tränen übner die Wangen liefen. Auch ihrem Körper, der inzwischen neben Tales lag, flossen tränen über das gesicht.
    "Ich will nur das Papa wieder zurück kommt, das Mama wieder glücklich ist und das Papa uns wieder lieb hat!"
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 11:23 pm

    In der Realität konnten Kylar und Dana beobachten, wie Lia die Tränen aus den Augen liefen und dann wie Tales Körper leicht zuckte.
    In seinem Geist traf Lia die Gestalt und verpasste ihr einen Boxschlag. Sie Gestalt lachte und schien Lia für ihre Antworten und ihre Wünsche auszulachen. Auch für ihren kläglichen Versuch die Gestalt zu verletzen, lachte diese. Sie fing Lia einfach ein und drückte sie an sich. Dann flüsterte sie ihr ins Ohr: „Du kannst ihn nicht retten… Du…“ Die Tür flog auf und sie sah die Form ihres Vaters, die sie begrüßt hatte. Er rammte der Gestalt sein Schwert in den Leib und diese löste sich in Staub auf. Tales sah auf Lia herab und dann drehte er sich zu der Tür und ging hindurch. Er hatte Lia herangewinkt und nun betrat sie einen weiteren Raum. An den Wänden spielten sich unzählige Szenarien ab. Bewegte Bilder. Sie konnte sehen, wie Menschen, Engel und Dämonen aus der Ichperspektive starben. Sie sah seine Erinnerungen, sah die Gewalt und die blutigen Taten ihres Vaters. Was sie aber vermutlich als erstes sah und nie vergessen würde war das Gebilde in der Mitte. Sie sah ihren Vater. Er hing in Ketten an einem Kreuz. Blutige Wunden zierten seinen Körper und tiefe Narben seine Haut. Die Ketten waren wie feingliedriger Stacheldraht und in seiner Brust steckte etwas. Das schwarze Schwert lag zerbrochen vor dem Kreuz und an der linken Hand hing das gleiche Amulett, was er dem Engel zuvor abgenommen hatte. Als sie näher kam erkannte sie, was ihm in der Brust steckte. Es sah aus, wie eine Lilie. Sie war aus silbrig weißem Material und sein eigenes Blut befleckte die weiße Schönheit ihrer Blüte. Von der anderen Gestalt war nichts mehr zu sehen.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 11:29 pm

    Lia wurde von ihrem Vater gerettet udn empfand es als richtig, diese Gestalt nicht zu befreien versucht zu haben. Lia folgte der Aufforderung ihres Vaters. Sie kam in einen Raum, in dem sie diese unendlich vielen Bilder und Tode sah. Kein Wunder das er sich nicht erinnern wollte. Lia sah all das, was da geschehen war. Wie hatte er nur so viele Leben auslöschen können? Das ihr Papa da in Ketten gelegt an diesem Kreuz hing, war wohl das schlimmste für Lia. Sie wollte zu ihm, ihn ab machen und ihn retten, aber kontne sie das überhaupt? Lia rannte auf ihn zu. Sie wusste, sie würde sich total ein sauen, aber das war ihr egal. Sie sah diese Lilie, die ihm in der Brust steckte und das Amulett, welches er scheinbar nie wieder los lassen wolte. Die schöne Lilie, war vom Blut völlig besudelt, aber das war wohl die geringste Sorge Lias. Sie suchte nach einer Möglichkeit die Ketten zu lösen: Was würde wohl geschehen, wenn sie die Lilie entfernte?
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Fr Nov 20, 2015 11:40 pm

    Als Lia nach einer Möglichkeit suchte, ihren Vater zu befreien und ihn dabei berührte öffnete er langsam die Augen und sah auf seine Tochter herab. Sie bekam es zunächst nicht mit und erst als er sagte: „Lia…“ bemerkte sie, dass er wach war. Die Augen waren nur halb geöffnet und das war wohl alles, was er sagen wollte. Scheinbar war er nicht tot, aber von Leben konnte man wohl auch so direkt nicht sprechen. Er reagierte auf nichts und so entschloss sich die Kleine Lia ihm das aus dem Herzen zu ziehen, was ihn wohl in diesem Zustand hielt. Sie kletterte an ihm hoch und ignorierte den Heftigen Schmerz der messerscharfen Ketten. Sie streckte die Hand nach oben und als sie die Lilie berührte wurde ihr inneres Auge von Bilden geflutet. Sie sah immer aus seiner Sicht ein und dasselbe Bild. Eine weiße Frau, an Schönheit nicht zu übertreffen. Jedes Mal sah sie ein bisschen anders aus, aber immer lächelte sie ihn an und immer streckte sie die Hand nach ihm aus und immer wieder hörte sie den Gleichen Satz: „Vergib ihnen…“ Und immer wieder antwortete er: „Ich kann nicht…“ Worauf sie wieder sprach: „Dann sind wir...“ Ein lauter Schrei drang an ihr Ohr.
    In der Realität schrak Lia heftig atmend auf. Sie war am Leben und weitestgehend unbeschadet… Nun, sicher wäre sie nun erst mal traumatisiert. Tales Körper lag noch immer schlafend dort und doch… links und rechts lief eine Träne herab.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Fr Nov 20, 2015 11:53 pm

    Lia sah diese Bilder vor sich. Sie sah diese Frau ... diese wunderschöne Frau, die ihn immer bitter bat, jemandem zu vergeben. Sie erinnerte sie an ihre Mutter, denn auch sie war so, das sie vielen auch schlimme Dinge vergab. Warum kontne ihr Vater nicht einfach aufwachen und wieder so sein, wie er war? Lia wurde bewusst,d as sie die Lilie nicht aus seinem herzen ziehen durfte. Das war auch gar nicht nötig, denn plötzlich fand sie sich stark keuchend in ihrem eigenen Körper wieder. Sie war völlig verwirrt, sah sich panisch um und kroch hoch ans Kopfende des Bettes, wo sie die Beine eng an den Körper zog und hin und her wippte. Was sie gesehen hatte, war schrecklich gewesen.
    "Papa ... Papa ... wir müssen ihm helfen .... So schrecklich ..."
    Dana sah irhe Tochter mit Erleichterung, aber auch mit Angst und Sorge an. Sie mochte sich nicht vor stellen, was ihre Tochter gesehen hatte.
    "Lia ..."
    Dana setzte sich aufs Bett, berührte ihre Tochter am Arm und legte schließlich en Arm ganz um sie. Was war denn nur passiert?
    "Du bist wieder zuhuase."
    Natürlich hätte Dana nun zu gern gewusst, was Lia gesehen hatte, doch sie wollte sie nun nicht überfordern. Lia war traumatisiert, was Dana deutlich sehen konnte. Das arme Kind. Dana wiegte sie in ihren Armen.
    "Mama ... er ist so verzweifelt ..."
    flüsterte Lia.
    "Er braucht Hilfe ... dringend ... Ich muss wieder zu ihm."
    Dana würde Lia ganz bestimmt nicht noch mal da rein schicken, nur lief ihnen die Zeit davon und Lia brauchte erst einmal Ruhe, um sich zu erholen. Wenn sie dann berichtet hätte, könnte jemand anderer da rein gehen.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Tales am Sa Nov 21, 2015 12:10 am

    Aber wie? Wie konnten sie ihm da helfen? Kylar entfernte das Feld um ihn herum und Tales schlug die Augen auf. Er starrte an die Decke und dann ging sein Blick zu Dana. Er setzte sich hin und wartete. Nichts hatte Lia erreicht. Absolut gar nichts. Außer das die kleine nun total verstört war, hatten sie nichts erreicht. Es war zum Heulen.
    Sie sprachen erst am nächsten Tag über das Erlebte, denn es war ja schon fast wieder Morgen gewesen, als Lia zurückgekommen war. Sie saßen in der Runde und Lia berichtete noch immer verstört, was sie alles erlebt hatte. Lia beschrieb die Wörter, die sie gesehen hatte. Lex sagte: „Die Wörter über den Korridoren waren Vergebung und Vergeltung. Und das bei dem Engel könnte so was wie „Bestrafung“ bedeutet haben. In dem Raum mit den drei Personen und dem Dolch hatten auch drei Wörter gestanden. Lex sagte: „Hinter Tales stand wieder „Vergebung“, hinter dem Mann „Vergeltung“ und hinter dem Jungen „Vergessen“. Sehr merkwürdig.“ Sie alle empfanden Mitleid für Lia und auch für Tales. Was sie alles gesehen hatte, war doch wirklich zu viel, für eine kleine Kinderseele. Cian jedenfalls hielt ihre Hand und stand ihr bei. Er war immer für sie da. „Also… Was tun wir?“ Tales saß neben Dana und war teilnahmslos wie jedes Mal. Ob sie überhaupt etwas tun konnten war die andere Frage.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Dana am Sa Nov 21, 2015 12:18 am

    Dana war fix und fertig. Sie hielt Lia udn schlief mit ihr neben TZales ein. Die Amme kümemrte sich um Yuki. Dana war heute nicht mehr dazu in der Lage. Erst am Mittag, saßen sie alle zusammen und redeten darüber, was da alles geschehen war. Dana schossen augenblicklich die Tränen in die Augen, als sie hörte, was Lia erlebt hatte und was Dana getan hatte.
    "Es ... ist also ... alles meine Schuld,"
    flüsterte sie und sah Tales an. Sie umarmte ihn und küsste ihn auf die Wange. Es würde nichts bringen, aber sie woltle ihm so etwas schreckliches niemals an tun. Warum hatte sie nur versucht ihn zu heilen. Sie kontne es doch nicht.
    "Wir müssen es noch einmal versuchen ... Irgendwie in ihm ... muss er noch sein. Er kann nicht vollkommen ausgelöscht sein."
    Dana dachte nach. Sie musste wohl doch selbst gehen, denn sie war doch die Einzige, die sein Innerstes verstand ... oder würde sie alles nur schlimmer machen udn missdeuten? Dana war verzweifelt. Sie konnte doch nicht einfach die Hände in den Schoß olegen und weiter amchen, als sei nichts gewesen. kyla sah ihr die Verzweiflung an.
    "Nein Dana ... du solltest wirklich nicht gehen. Ich bin imemr noch bereit es zu wagen. Vielleicht habe ich mehr Glück als Lia. Sie ist vollkommen traumatisiert und allein durch das, was sie erzählt hat, kann ich vielleicht anders handeln, oder andere Wege einschlagen."

    Gesponserte Inhalte

    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Gesponserte Inhalte


      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do Okt 19, 2017 4:18 pm