Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten Akt II

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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi Sep 25, 2013 1:16 am

    Tales sah zu Kylar, der ein wenig beschämt auf den Boden starrte. Tales fragte sich, warum dieser Kerl so einen Narren an ihm gefressen hatte. Er hatte ihn vor kurzem Gefragt, ob er den Tod fürchte und zur Antwort hatte er bekommen, dass er den Tod fürchtete, weil er Angst habe, Tales nie wieder zu sehen. Nun wenn schon. Er nickte kurz und sagte: „Er kann bleiben.“ Er wollte sich ohnehin erst mal ordentlich ausruhen. Er hatte es bitter nötig. Luca sprach schließlich aus, was sich Kyla schon überlegt hatte: „Welches Ritual meinst du?“ Tales lächelte dünn und sagte: „Natürlich holen wir erst Zel zurück.“ Sie schien erleichtert und gleichermaßen froh. Doch dann sagte sie: „Dann holen wir ihn jetzt gleich!“
    „Ich kann nicht.“
    „Warum nicht?“, fragte Luca nun herausfordernd.
    „Weil auch ich Grenzen habe.“
    „Zel leidet...“, Stellte sie fest und nun nahm Geralt sie von hinten in den Arm, drehte sie dann zu sich herum und sagte: „Hör mal, wir verstehen dich. Auch mir fehlt er und ich mache mir schreckliche Sorgen. Aber wenn wir blind drauf los stürzen, ist ihm auch nicht geholfen.“
    „Ihr könnt ja alleine gehen...“, sagte Tales und nun war Luca wieder Feuer und Flamme. Geralt sah Tales vorwurfsvoll an, der jedoch zuckte nur die Schultern und ging dann hinaus. Er hatte keinen Nerv sich damit jetzt zu beschäftigen. Luca sah Geralt fragend und fordernd an. Sie wollte scheinbar unbedingt los und der sah nun fast hilfesuchend zu Kyla herüber.
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    Kyla

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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi Sep 25, 2013 1:34 am

    Kylar konnte also bleiben. Das war gut. Tales wollte gehen, doch Luca woltle wissen, welches Ritual. Zuerst wäre Zel dran ... nun gut, das würde Luca durchaus beruhigen, doch Luca gab natürlich keine Ruhe. Tales würde Ruhe brauchen udn a er selber auch noch etwas von seinem Sohn haben wollte, würde er ohnehin früher oder später auf ihn treffen wollen. Geralt versuchte Luca zu bremsen, jedoch erfolglos. Kyla sah zu Luca herab, nahm sie an die Hand und setzte sich dann aufs Bett, um mit ihr auf Augenhöhe zu sein. "Luca ... Wir wissen nicht ob Aloisius überhaupt schon geredet hat. Wir werdden Zel befreien, das weißt du. Ich sorge mich genau so um ihn, wie du, aber ... wenn wir jetzt überstürzt handeln, wird der Meister ihm etwas schrecklichs an tun und das willst weder du noch wollen wir das. Wir brauchen alle ein paar Tage Ruhe. Warte noch bis Tales sich erholt hat. Wir brauchen ihn, damit wir Zel da heraus holen können. Ausserdem, brauche ich die zeit um euch das Teleportieren bei zu bringen. Oder zumindest schon mal kylar, damit ihm nichts zu stößt, wenn er uns teleportiert." Kyla war sich nicht sicher, ob es eine gute Idee war, es ihr bei zu bringen, zumindest nicht jetzt, denn Luca war stur wie ein Esel und würde allein gehen, wenn sie die Gelegenheit hätte. Sacht streichelte kyla ihr über den Schopf, nahm sie in die Arm. "Meine kleine Königin ... manchmal brauchen wir Geduld ... und schau .. das Gegenmittel ist noch nicht zusammen gebraut. Wenn wir das haben, können wir Zel auch heilen. Du möchtest ihn befreien, weil er leidet, doch er wird eben so leiden, wenn er hier ist Luca. Du MUSST Geduld habe." Es blieb ihr nichts anderes übrig. Selbst Kyla wurde nun klar, das es nicht noch vier Tage dauern würde, ehe sie aufbrachen und das die wenige Zeit die sie hatten, wohl kaum dazu dienen würden, sich aus zu spannen. Sie musste die Beiden unterrichten, Geralt musste Tränke brauen udn auch Tales hatte Vorbereitungen zu treffen.
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Do Sep 26, 2013 3:47 am

    Luca stiegen die Tränen in die Augen und dann schien alle Energie aus ihrem kleinen Körper zu weichen. „Und... Und was wenn sie ihn schon getötet haben?“, schluchzte sie. Geralt verstand ihre Sorge, aber eigentlich war er sich ziemlich sicher, dass der Meister mehr mit ihm anstellte, als ihn einfach nur umzubringen. Das jedoch würde er nun nicht auch noch sagen, sonst würde er ihr nur unnötig mehr Sorgen bereiten. Er sah Kyla ernst an und verkündete: „Morgen schmeißen wir Tales ganz früh raus und dann gehen wir auch gleich los. Ja?“
    Luca sagte nichts dazu und ging ans Fenster. Sie hing ihren eigenen Gedanken nach und irgendwie vermisste sie Zel so sehr, dass es ihr kleines Herz zerstören wollte. Sie lehnte ihre Arme auf dem Geländer auf und blickte hinab. Tränen liefen ihre Wangen herab und sie weinte still vor sich hin. Sie hatte immer gewusst, dass sie traurig sein würde, wenn man ihr Zel nehmen würde, aber das hier, hätte sie nie im Leben erwartet. Er war der einzige, der aus ihrem alten leben übrig war. Selbst Kyla hatte sie nur wenige Tage gekannt und nun? Sie hatte ein neues Leben angefangen, aber durfte sie deshalb ihr altes vergessen? Sie sah zurück, zu Kyla dann zu Geralt. „Ich seh mir die Festung an.“
    „Ich komme mit.“, sagte Geralt und Luca rief erstaunlich aggressiv: „NEIN!“ Scheinbar wollte sie alleine sein. Geralt wusste nicht so ganz was er machen sollte, als sie dann einfach hinaus ging und die Tür ins Schloss warf. Luca fühlte sich bevormundet und ungerecht behandelt. Und obwohl sie genau wusste, dass sie nicht alleine zu dem Meister gehen sollte entschied sie sich für den Weg in den Kerker. Sie wurde auch zu dem Gefangenen gelassen und sie wusste, dass er sie dort hin bringen könnte.
    „Al!“, schrie sie ihn an, damit sie seine Aufmerksamkeit hatte. „Du weist wie man in die Festung kommt. Wenn ich dir die Fesseln löse, die dich daran hindern zu zaubern... bringst du mich dann dahin?“ Ihr Blick war feurig und böse. „Wenn nicht... sorge ich dafür, dass man dich an Ort und stelle tötet! Ganz langsam und qualvoll... Ich kenne Tales mittlerweile. Es wird ihm nichts ausmachen, die die Haut in streifen abzuziehen.“ Alleine die Vorstellung gruselte sie.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Do Sep 26, 2013 4:04 am

    Kyla war froh,d as Geralt es auf diese Art und Weis versuchte, doch besclich sie das ungute Gefühl, Luca würde etwas sehr dummes anstellen. Sie hatte die Tür so heftig ins Schloß geworfen, das es an Trotz grenzte. Sie kontne sehr unvernünftig sein und Kyla ahnte, das sie wirklich Dummheiten anstellen würde. "geral? Ich habe ein sehr ungutes Gefühl. Ich glaube ... Luca wirds auf eigene Faust versuchen." Sie sah zu Kylar. "Wo wird Al gefangen gehalten? Bring uns bitte sofort zu ihm." Sie dachte ja gar nicht daran so lange zu warten, bis Luca wirklich allein und auf eigene Faust gehen würde.

    Al sah auf. Er hatte in diesem Kerker durchaus eine gute Behandlung erfahren. Was Luca nun jedoch von ihm verlangte und ihm an drohte, war mehr als er tun oder ertragen könnte. "Ahhh. Die kleine Königin gibt sich also die Ehre." Er sah sie an, prüfend und lang. "Was er mit mir anstellen wird, wenn dir was passiert, fürchte ich mehr, als das, was er mir antut, nur weil du ihm irgendwas erzählst, was ihn vermutlich dazu treibt mich zu foltern. Er wird der Einzige sein, dem ich sagen werde, wie er da hin kommt kleine Königin." Er war ja nun auch nicht gerade größenwahnsinnig und würde irgendwas tun, was Kyla oder Tales oder vielleicht sogar den Hexer dazu treiben könnte, ihm irgendwas an zu tun. "Für dich allein, egal ob ich dabei bin oder nicht, ist es zu gefährlich dort hin zu gehen."
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Do Sep 26, 2013 6:39 am

    Tales befand sich in seinem Zimmer. Es war dunkel und Bell war bei ihm. Er hatte mit ihr gesprochen und sie ausgefragt, was sie getan hatte, dass Kyla ihr so sehr misstraute. Als er ihre Erklärung gehört hatte, tat er es als Nichtigkeit ab. Sie hatte ihn Jahrhunderte begleitet und sie war eine mächtige Verbündete, wenn auch nicht unbedingt eine Freundin. Im Moment saß sie an seinem Bett und sah nur auf ihn herab, wie er schlief und sich erholte. Sie hatte einen Zauber gewebt, der diese Erholung beschleunigte und auf Grund dessen er sehr ausgeruht und frisch erwachen würde. Tales bekam von diesem ganzen Trara natürlich nichts mit und schlief friedlich und traumlos.

    Unten im Kerker war das komplette Gegenteil der Fall. Luca zeterte und ohrfeigte Al, sodass sie schließlich von einem Diener aus dem Käfig gezogen wurde. Sie konnte nicht fassen, dass Al ihr nicht verriet, wie sie Zel retten konnte. Es war zum Heulen – was sie selbstverständlich auch tat. Sie sah aber ein, dass sich Al natürlich mehr vor Tales fürchtete, als vor ihr. Woran sie j mal gar nicht gedacht hatte. Luca rüttelte an seinen Gitterstäben und rutschte dann heftig weinend daran herab. Sie fürchtete, dass Zel bereits tot war und konnte nicht verstehen, wie die anderen solche Ruhe bewahren konnte. Ihr kam eine neue Idee. Sie konnte versuchen Zel zu orten. Zel und Kyla hatten das schon einmal getan. Schnell wie der Wind rannte sie in die Bibliothek, wo sie bei ihrer letzten Rundreise Zauberbücher gesehen hatte. Vielleicht konnte sie auch Belesa fragen. Denn im Gegensatz zu Kyla misstraute sie der Dame nicht so sehr. Sie ging jedoch erst mal zur Bibliothek.

    Kylar nickte auf ihre Worte und sagte: „Vermutlich ist er im Kerker und wird dort verhört.“ Er führte Geralt und Kyla hinunter in die tiefste Tiefe der Festung, wo nur noch Kerzen- und Fackellicht die Gänge erleuchtete und man nicht genau wusste, wie weit man sich eigentlich unter das Erdreich begeben hatte, doch als sie im Kerker ankamen, war von Luca keine Spur und niemand der Anwesenden, wusste, wo sie hingegangen war. Kyla zuckte die Schultern und sagte: „Hier ist sie nicht.“
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Do Sep 26, 2013 6:49 am

    Dieses Kind. Es war zum verzweifeln mit ihr. War sie sonst so vernünftig, stellte sie sich gerae als echte Plage heraus. "Al .. war sie hier?" wollte Kyla wissen. "Ja ... sie will Zel allein retten." Kyla wurde blass. Wenn sie nur nicht so ein Dickschädel wäre. Kyla überlegte, lief auf udn ab. "Sie wird es nicht aufgeben. Sie kommt hier nicht weg ohne sich zu teleportieren. Das hat sie aber noch nicht gelernt, nur ... dieses kleine Biest ist nicht auf den Kopf gefallen. Wir müssen uns beeilen. Sie hat dei Burg ausgekundschaftet ..." Ein Licht ging ihr regelrecht auf. "Kylar ... habt ihr eine Bibliothek? Eine mit Zauberbüchern?" Kylar nickte und Kyla wurde noch balsser, als sie es ohnehin schon war. "Teleportiere uns hin, sonst ist sie schneller weg, als wir uns überhaupt dort einfinden."
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Do Sep 26, 2013 8:50 am

    Nun immerhin war sie hier gewesen. Kylar sah Kyla seltsam an, dann aber nickte er und fasste sowohl Geralt, als auch Kyla an der Schulter. Er teleportierte in die Bibliothek. Sie war vollkommen leer und dann sah er Kyla fragend an. Geralt sah sich um. Nichts. Keine Spur von Luca. Was nun? Geralt sah Kyla an. Ein furchtbarer Gedanke kam ihm, was wenn Al gelogen hatte? Was wenn... Nein, dann wäre er auch geflohen, nicht wahr? Und so schnell konnte Luca nicht lernen, wie man teleportierte. Oder doch? Vielleicht sollten sie Tales Bescheid geben.

    Unter dessen unterhielt sich luca mal mit der Vampiress. Sie hatte sie auf dem Gang getroffen und befragte sie nach Ortungszaubern und teleportation. Außerdem fragte sie sie, ob sie ihr dabei helfen könne. Zuerst schien sie sich ein wenig zu sträuben, dann jedoch lenkte sie ein.
    „Na gut. Komm mit Luca. Ich zeige dir etwas. Dort wisst du Zel orten können.“
    „Wirklich? Und du hilfst mir dann?“
    „Ja ganz sicher.“ Sie lächelte und dann blieben sie vor einer Tür stehen. Nein eigentlich vor einer Wand. „Du musst nur kurz hier warten.“ Luca stellte sich hin und Bell wischte mit der Hand über die Wand, wo sich ein Geheimgang öffnete. Luca grinste und dann wartete sie geduldig. Bis die Vampiress den Kopf hinaus streckte und sagte: „In Ordnung, du kannst jetzt rein kommen.“
    „Na endlich!“, freute sich Luca und ging der Dame durch einen dunklen Gang nach in einen eben so dunklen Raum. „Ich kann nichts sehen!“, sagte sie und schon legte sich eine Hand von hinten um ihren Mund. Sie quiekte kurz auf, wurde auf einen Stuhl gesetzt und dann festgebunden, nein nicht festgebunden. Magisch festgehalten.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Do Sep 26, 2013 9:08 am

    Ja, sie sollten Tales benachrichtigen. Kyla hatte keine Ahnung wie, aber Luca war verschwunden. "Das hast du gut gemacht Kylar. Ich werde dir bei Gelegenheit zeigen, wie du die Ströme lenken musst. Wir müssen erst Luca wieder finden." Zusammen eilten sie nun zu Tales Zimmer, sparten sich jedoch das Anklopfen. Sofort stürmten sie hinein. "Tales!" rief Kyla, blieb dann aber stehen, als sie Luca entdeckte, die scheinbar durchaus entspannt auf deinem Stuhl saß. Bell war ebenfalls da. Tales saß auf seinem Bett. Kyla wusste nicht, was sie sagen sollte. "Zum Glück ist sie hier. Sie wollte unbedingt Zel befreien. Sie war sogar bei Al unten. Dieses Mädchen ist so dickköpfig, das ist nicht mehr feierlich." Sie war sichtlich wütend.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Do Sep 26, 2013 11:11 am

    Tales saß auf seinem Bett, als auch schon die Tür aufflog und eine vollkommen in Aufruhr versetzte Kyla herein schneite und panikartig nach Luca ausschau hielt, die sie jedoch recht schnell ruhig da sitzend vor fand. Tales sah sie erst nach einigen Augenblicken an, als würde sie nicht bis drei zählen können. Dann schüttelte er leicht den Kopf, hob die Hand und Luca marschierte auf Kyla zu. Dabei war nicht er es, der den Zauber webte, sondern die Vampirn. Beherrschungsmagie... Tales sah Kyla an, als sie sich erklärte und auch Lucas Blick brannte wie Feuer. Immer noch hielt Bell sie
    „Vielleicht, bindet ihr sie irgendwo fest oder sperrt sie in den Kerker...“, sagte Bell und ließ den Zauber von ihr abfallen. Prompt drehte sie sich um und warf einen Feuerball auf Bell. Das sogar mit erstaunlicher Präzision sie war wirklich schon gut darin geworden. Doch Tales war dazwischen gesprungen und hatte den Ball einfach aufgehalten. Seine Haut hatte keinen Kratzer davon getragen oder war in irgendeiner Form verbrannt. Luca war immer noch sehr wütend.
    „Vielleicht stecken wir dich lieber in ein Kalter Grab, Lügnerin!“
    „Oder ich versiegel dir deinen Mund Prinzessin. Das ist ganz leicht.“
    „Oder cih ramm dir einen Pflock aus Eis in die Brust!“
    „Es hilft leider nur Holz.“
    „GENUG!“, rief Tales nun sichtlich erbost. „Raus hier! Alle!!!“
    Bell sah ihn kurz an und neigte dann den Kopf, wobei sie leicht knickste. Luca sah sie zornig an doch die Frau ignorierte sie und verschwand ganz plötzlich in den Schatten, wobei sich auch der Zauber löste. Tales ließ sich zurück auf sein Bett fallen und die Kerzen erloschen.
    „Ich will nicht noch einmal gestört werden.“, murrte er nun weniger aufgebracht. Doch die unausgesprochene Warnung, war deutlich genug. Luca schubste Kyla beiseite und wollte eben den Flur entlang rennen, als Geralt sie schnappte hoch hielt und sie dann mittels Hexermagie aufhielt. Sie war nun wieder gefesselt und zeterte und murrte. „Du lässt mir ja keine Wahl...“, brummte Geralt, nahm sie unter den Arm und wartete auf Kyla um mit ihr gemeinsam zurück zu gehen. Luca durfte sich bestimmt gleich was anhören. Aber erst mal weg von den Gemächern des Burgherren.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Do Sep 26, 2013 11:37 am

    Kyla war wirklich sauer, zugleich aber auch sehr Dankbar. Zwar konnte sie die Vampirin nicht ausstehen, aber sie hatte offensichtlich Luca fest gehalten. Tales hatte recht. Sie würden das Mädchen irgendwo fest binden müssen, oder sie einsperren. kaum das Bell sie aus dem Zauber entließ, bekamen sich die Beiden auch schon in die Haare. Kyla riss sich noch schwer zusammen. Sie würde scih Luca gleich noch vor nehmen. Tales warf sie alle hinaus. Geralt hatte Luca auf gehalten und Kyla war nicht mal dazu gekommen, sich zu bedanken. Tales unterschwellige Warnung, war ihr nicht entgangen. Sie würde sicher dafür sorgen, das keiner von ihnen mehr heute in Tales Gemächer stürzen würde. Sie sagte nichts, als sie zu geralt kam, der glücklicher Weise Luca im Schach hielt. Zusammen, ohne Luca auch nur einen Ton zukommen zu lassen, gingen sie in die Gemächer zurück. Selbst Geralt dürfte nun gesehen haben, wie wütdend Kyla war. Sie hatte die Lippen fest aufeinander gepresst und selbst ein Ausgewachsener Bergtroll würde bei dem Gesichtsausdruck das Weite suchen. In den Gemächern ließ sie Geralt Luca weiter fest halten. Kyla lief vor ihr hoch und runter, schien sich noch beruhogen zu wollen, doch tatsächlich überlegte sie sich, wie sie Luca etwas sagen wollte. Schließlich blieb sie stehen, sah wirklich bitter Böse auf Luca herunter, doch sah man durchaus auch, wie besorgt sie um Luca war. "Wißt du eigentlich, was du hättest anrichten können? Du handelst sonst nicht so unüberlegt Luca. Du hättest nicht nur Zel in Gefahr bringen können, sondern auch uns alle udn vor allem DICH. Glaubst du ernsthaft Zel würde wollen, das du allein da auftauchste und dem Meister in die Arme läuft, der mal nebenher deine FAMILIE ausgelöscht hat und dem nicht lieber wäre, als auch dich tot zu sehen? Luca was hast du dir nur dabei gedacht? Tot kannst du ihm icht mehr helfen." Sie war so wütend, das sie das Mädchen am liebsten Geohrfeigt hätte, doch auf der anderen Seite wollte sie sie in die Arme schließen. Sie begab sich alo auf eine Höhe mit Luca, legte ihr die Hände auf die Schultern und sah sie nicht einfach besorgt, sondern mit Tränen in den Augen an. "Was glaubst du denn, wie du ihn da allein heraus bekommst? Luca ... du hast gesehen, wie er ist. Zel würde sich selbst das Leben nehmen wenn dir etwas gescheiht. Zel lebt. Dem Kerl ist nicht daran gelegen ihn einfach so zuu töten. Warum glaubst du hat er ihm diesen schrecklichen Fluch verpasst?" Kyla liefen die Tränen herab. "Verdammt ich weiß wiesehr du ihn vermisst und uns gehtes doch nicht anders Luca, aber wir können nicht einfach so aufbrechen udn ihn da versuchen raus zu holen. Wir wissen nicht, was uns erwartet und ... ich will dich einfach nicht verleiren ... Du bist nicht nur meine kleine Freundin ... du bist für mich wie eine kleine Schwester ... Ich habe meinen Bruder verloren ... ich will nicht auch dich noch verlieren. Versprich mir bitte, das du mit mir jetzt noch die zweiTage durch hälst. Wir werden ihn befreien, aber wir brauchen Tales. Ohne ihn .. werden wir gegendiesen Kerl nicht an kommen. Und dein Versprechen gegenüber ihm ... willst du doch nicht brechen oder?" Kyla war wirklich ausser sich. Ihre Stimmung war von Sorge in Wut und gleich wieder in Traurigkeit und Sorge gewechselt.
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Do Sep 26, 2013 12:02 pm

    Kylar hatte Posten vor den Gemächern seines Herrn bezogen, während Geralt das kleine Biest ruhig stellt und Kyla ihr eine Strafpredigt hielt. Oder besser ihr ins Gewissen redete und obwohl jeder andere auch die Sorge in Kylas Blick sah, sah Luca nur Zorn und sie blickte Kyla mit dem selben Zorn entgegen. Eben so schien sie sehr trotzig zu sein. Allerdings weichte der Zorn etwas auf, als Kyla so ruhig und besorgt mit ihr sprach. Dennoch. Sie hasste es, wenn Geralt sie so fest hielt und sie hasste es, nicht zu wissen, ob Zel noch lebte und wo er war. Schließlich sah Luca auf den Boden und sagte: „Ich bleibe.“ Geralt sah Kyla nun ein bisschen überrascht an. „Ich bleibe hier und versuche nicht wieder alleine dort hin zu gehen.“ Sie blickte Kyla mit Tränen in den Augen an. Ich gebe dir mein Wort, aber jetzt lasst mich frei!“
    „Nun das Wort einer Königin, sollte Gewicht haben.“, bemerkte Geralt und erinnerte sie so daran, es besser zu halten.
    „Ich weiß...“, sagte sie leise. Geralt ließ den Zauber abfallen und seufzte ein kleines bisschen gequält. IHM schien es nicht so leicht zu fallen, Magie zu wirken, wie den meisten Magiern. Aber das war bei der Art, wie er die Magie wirkte, wohl kein Wunder.
    Luca würdigte Geralt keines Blickes und auch das Gespräch mit Kyla schien sie für Beendet erklärt zu haben. Sie ging zum Balkon, öffnete die Türen und sah hinaus. Sie war offensichtlich beleidigt, aber nicht gewillt, einen weiteren Versuch zu unternehmen, sich davon zu stehlen.
    „Wenn er stirbt, dann könnt ihr euch die Schuld an seinem Tod geben!“, sagte sie bissig und mit Tränen erstickter Stimme. Geralt seufzte und nahm Kyla in den Arm. Er wusste, dass ihr dieser Satz ganz sicher weh tun würde und er wusste auch, dass sich Kyla ohnehin immer die Schuld an allem gab, aber er wollte sie einfach fest halten und sie trösten. Und er wollte nicht, dass ein neuer Streit vom Zaum brach.

    Schließlich zog der Abend heran und Geralt erinnerte Luca noch mal an ihr versprechen, als er die Tür zum Nebenzimmer offen ließ. Sie hatte den ganzen tag nicht mehr mit ihnen gesprochen. Nicht mal, wenn sie sie angesprochen hatten. Luca ging jedoch an die Tür und sagte: „Und? Willst du mir etwa beim Umziehen zuschauen?“ Geralt suchte eine gewisse Heimtücke hinter ihren Worten, fand aber keine, also lehnte er die Tür an. „Fein!“, sagte Luca schnippisch und man konnte ihre Klamotten auf den Boden fliegen hören. Geralt schüttelte den Kopf und ging dann ins Bett. Er lag lange wach und lauschte. Ebenso, wie Kyla, aber letztlich übermannte ihn der Schlaf.

    Spät in der Nacht, war Luca jedoch wieder wach. Sie zog ein Pergament hervor und schloss ganz leise die Tür. Sie hatte kein Geräusch von sich gegeben und Luca war sicher, dass die anderen beiden Schliefen. Aira wachte zwar auf, war aber beruhigt, als Luca den Finger an die Lippen legte, lächelte und ganz leise „pssst.“, sagte. Luca hatte nicht vor abzuhauen, aber die Ungewissheit, gab ihr keine Ruhe. Sie baute den Kreis so auf, wie er angezeigt war und stellte die Kerzen hin, dann zog sie den Kreidekreis und legte einen Ring in die Mitte. Zel hatte ihn ihr Geschenkt. Zum Geburtstag. Vor einigen Jahren. Sie flüsterte ganz leise die Formeln und wollte nichts weiter wissen, als ob Zel noch am Leben war und wo er sich befand. Was Luca nicht wissen konnte, war die Tatsache, dass Selbst Tales diese Art der Aufspürung versucht hatte. Und zwar um seinen Bastard zu finden, aber auch er hatte schmerzlichst feststellen müssen, dass es unmöglich war. Tales hatte bei dem Versuch damals sein Leben gelassen, Luca hingegen entwich ein kurzer Schrei und dann lag sie auf dem Boden. Sie lag da, rührte sich nicht, lebte aber immerhin. Aira war aufgesprungen und schlich um sie, wobei sie immer wieder leise ihren Namen sagte.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Do Sep 26, 2013 12:20 pm

    Na wenigstens würde sie doch irh Wort halten. Kyla war froh, das Geralt bei ihr war und sie tröstete. Ja,d er Satz hatte gesessen und sKyla gab sich natürlich an allem die Schuld. Sie sah Luca oft an diesem Tag an, betrachtete sie, versuchte mit ihr zu reden, doch das alles brachte rein gar nichts. Wie lange hatte sie in geralts Armen wach gelegen udn gelauscht udn anch gedacht, doch es brachte alles nichts. Irgendwann war auch sie eingeschlafen, doch mitten ind er Nacht, wurde sie durch den kurzen Aufschrei Lucas geweckt. Sofort schnelte sie hoch, versuchte Geralt zu wecken und sprang aus dem Bett. Ledglich im Nachtgewand udn barfuß, eilte sie hinüber. Aira schlich um Luc herum. Auf dem Boden war der Kreis, den Luca offensichtlich gezogen hatte, um zel ausfindig zu machen. Kyla erkannte ihn sofort. Was hatte sie sich nur dabei gedacht. "GERALT!" rief sie und kneite schon neben Luca, die sie gleich hoch zog und sich in den Arm legte. "Oh Luca bitte nicht!" rief sie udn streichelte ihr über da Gesicht und das Haar. Kyla wigte sie wärend ihr Tränen über da Gesicht liefen.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Do Sep 26, 2013 12:31 pm

    Mitten in der Nacht, wurde Geralt aus dem Schlaf gerissen. Den Schrei hatte er geglaubt, sich eingebildet zu haben, aber als Kyla aus dem Bett sprang, er schlaftrunken durch die Gegend blickte und dann laut sein Name gerufen wurde, wachte auch er vollends auf. Er sprang ebenfalls aus dem Bett und hastete ins Nebenzimmer, wo Luca in Kylas Armen hin und her gewiegt wurde. Geralt sank zu den Beiden auf den Boden und fühlte sofort nach Lucas Puls. „Sie lebt.“, kommentierte er und nahm Kyla nun ebenso wie Luca in seine Arme. Was hatten sie getan? Soe hätten besser aufpassen müssen. Sie hätten... Er wusste selbst nicht, was sie hätten tun können... Das arme kind. Er verstand nicht, was sie getan hatte, aber er wusste sehr wohl, dass sie einen zauber ausgeführt haben musste, der ihr alles an kraft gekostet hatte. Er kannte jedoch kein Mittel gegen solch eine Sache. Sie würden tales doch noch mal wecken müssen. Oh man. Die arme kleine. Hoffentlich wurde sie schnell wieder gesund und und hoffentlich würde es geschehen, ehe Zel zurück war. Er würde sie eigenhändig töten.
    „Sie wird wieder.“, beruhigte er Kyla. „Ganz gewiss. Sie wird wieder die alte sein. Sie hat sich überanstrengt. Du musst es doch kennen. Du weißt, dass sie wieder wird. Nicht war?“ ER war sich da nicht so sicher. Aber er war auch kein Magier. Nun, Kyla wusste, dass es gefährlich war zu zaubern, aber sie wusste auch, dass man nicht im Nachhinein dran sterben konnte... Außer man wurde nicht gefunden und verdurstete im komatösen Zustand... Aber Kyla wusste auch, dass es manchmal Tage oder Wochen dauerte, ehe ein Magier erwachte, wenn der Zauber fehlgeschlagen war. Aira war total besorgt und aufgeregt, sodass auch sie nun von Geralt an die Hand genommen wurde. Er war offensichtlich gerade der Strohhalm für beide Damen...
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Do Sep 26, 2013 12:42 pm

    Kyla war völlig fertig. Warum war der Zauber denn so fehlgeschlagen? Wie froh war sie, das geralt da war, sie in den Armen hielt und sie versuchte zu beruhigen. Kyla nickte auf seine Worte hin. Tales wecken? Er würde sie vermutlich töten. Kyla drückte Luca an sich, und schmeigte sich zugleich an Geralt, der sie ja hielt. "Ja ... ja, sie wird wieder ... sie wird eine weile brauchen ihre Kräfte auf zu laden ... aber sie wird wieder." Kyla wirkte wie in Trance. Wiederweinte sie. Warum musste Luca nur immer wieder so dumme Sachen machen. Kylar war nichtd a. Er würde sich nun um Luca kümmern müssen, wenn Tales, Geralt und sie auf den Weg wären, Zel zu holen. Bell traute sie noch imemr nicht. Sie war eine Vampirin und eine Magierin. Ausserdem war sie unberechenbar, selbst wenn sie eine verbündete für Tals war. Sie würde Kyla bestimtm nicht fragen. Irgendwie war ihr schlecht. "Wenn wir ihn jetzt wecken ... "Sie sah zu Geralt auf. "Ich weiß nicht ... ob es eine so gute Idee ist. Er klang ziemlich ernst, als er sagte nicht mehr gestört werden zu wollen. Anderer Seits ... Vielleicht hat er eine Ahnung was geschehen ist." Kyla war hin und her gerissen. Luca ging es nicht gut. Sie würde sich erholen, doch sie war noch immer ein Kind ... Bei ihr kontne es durchaus länger dauern, ehe sich irh Zustand besserte.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Do Sep 26, 2013 9:04 pm

    Geralt sah Kyla besorgt an, aber sie sagte auch, dass Luca wieder werden würde. Das immerhin erleichterte ihn. Er erhob sich. „Ich nehme seinen Zorn gern auf mich. Ich will nicht wissen, wie sein Zorn sein wird, wenn wir es ihm verschweigen. Andererseits... Hat das vielleicht auch noch bis morgen Zeit?“ Er war sich nicht ganz sicher, schüttelte dann aber den Kopf und ging aus dem Raum. War ihm doch egal, ob er gestört werden wollte oder nicht. Es ging hier um Luca und nicht nur das. Es ging hier um weitaus mehr für Tales. Er hämmerte unmissverständlich an die Tür. Obwohl Kylar ihn gern aufgehalten hätte.
    „Tales! Es ist ein Notfall!“ Er hört von drinnen ein Fluchen, als sich offenbar jemand den Fuß an irgendwas an haute und dann noch ein Fluchen, als irgendwas zu Bruch ging. Scheinbar hatte er ihn sehr plötzlich geweckt, denn er hatte gehört, dass Halbblüter im Dunkeln sehen konnten. Dann wurde die Tür aufgerissen und rote, schlaftrunkene Augen starrten ihn finster an. „Was ist so wichtig? Sag mal Geralt, ich habe gehört, dass Hexer sehr anziehend, auf das weibliche Geschlecht wirken sollen und nicht nur auf die... Hast du jemals das Bett mit einem Teufel geteil? Kannst du dir in etwa ausmalen, was es bedeutet mit..“ Er schien daran zu denken und ein Schauer lief ihm über den Rücken. Seine Stimme klang gefährlich und er wollte offenbar wirklich nichts als seine Ruhe...
    „Aber...“
    „Es ist nicht gerade das, was ICH als schön betrachten würde und in meinen Adern fließt dämonisches Blut, also... wenn du jetzt nicht wirklich einen guten Grund hast, Herr Hexer...“
    „Luca.“, brachte Geralt nun hervor und Tales' Blick wandelte sich, von verstimmt zu fragend. „Sie hat irgendwas gemacht und rührt sich nun nicht mehr. Ich schätze ein fehlgeschlagener Zauber.“ Tales schloss die Tür wieder und zog sich einen Morgenmantel an... Nun er versuchte es zumindest, fand aber keinen. Er beschloss, dass es ein Handtuch auch tun würde. Als er wieder heraus kam, ging er schnurstracks in Richtung Gästeberreich. Geralt konnte sehen, dass sein Körper übersäht mit Blutergüssen war und er hatte überall Kratzer. Keine tiefen Wunden, aber schon blutige Kratzer, die jedoch schon von einer Hautschicht bedeckt waren. „Ich dachte deine Wunden heilen besser.“, brummte Geralt. „Nicht wenn sie von Teufeln zugefügt werden.“ Geralt beschloss besser den Mund zu halten.
    Nach einer Gefühlten Ewigkeit kam Tales in den Raum, wo Kyla mit Luca war. Er betrachtete den Kreis und schüttelte den Kopf, dann sah er Lucas leblosen Körper. Er kniete sich hin fühlte wie zuvor schon Geralt ihren Puls und stellte fest, dass sie ganz kalt war. Er erhob sich wieder und blickte zu Geralt. „Deswegen weckt ihr mich?“ Nun stand Geralt ein bisschen verdattert da. „Ja?“, gab er ihm zu verstehen und Tales stöhnte leise.
    „Sie hat sich überanstrengt. Na und? Verdammt noch Mal! Ein Notfall wäre es gewesen, wäre sie tot! Ein Notfall wäre es gewesen, wenn sie sich in ein Schleimmonster verwandelt hätte! Aber doch nicht das hier!“ Tales massierte sich die Schläfen. Er hatte wirklich das Bedürfnis, jemanden anzuschreien. Aber er riss sich besser zusammen.
    „Haltet sie warm...“ Er ging zur Tür.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Do Sep 26, 2013 11:06 pm

    Wie kalt sie war. Kyla hockte noch imer mit Luca auf dem Boden. Irgendwann erschien Geralt mit Tales. Tales schien nicht gerade begeistert udn dasHandtuchum seine Hüften erklärte, er war wirklich verdammt müde. Woher hatte er nur diese ganzen Kratzer udn blauen Flecke? Das war ja fürchterlich. Denn noch ging es hier um Luca udn nicht um Tales. Kyla wusste ja,d as sie sich überanstrengt hatte. Sie hatte Tales nicht wecken wollen. Ihr war noch immer schlecht, schob es einfach auf die Aufregung. Tales war wirklich nicht begeistert. Er war sogar wirklich sauer udn Kyla spürte regelrecht, wie er es zu unterdrücken versuchte, jemanden an zu schreien. So nickte sie nun einfach auf seine Worte hin und versuchte mit Luca auf zu stehen. Luca war nicht schwer, aber Kyla fühlte sich gerade nicht wirklich gut. "Geralt ... mir ist übel., ich glaube ich habe mir den Magen verstimmt," meinte sie. "Kannst du sie bitte in unser Bett legen? Wir sollten sie wämen." Sie wusste ja, wie warm er war und bedauerte es fast, ihn teilen zu müssen, doch Luca war ihr sehr wichtig und sie wollte, das es dem Mädchen gut ginge. Sie sollte zwischen ihnen liegen und sich erholen. Geralt hob Luca hoch und legte sie in ihr Bett, swo Kyla sich auch gleich zu ihr legte um sie zu wärmen.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Do Sep 26, 2013 11:17 pm

    Geralt tat was Kyla verlangte und Tales verschwand wieder. Geralt war der Überzeugung, dass er ganz anders wäre, wenn Dana hier wäre. Aber er konnte sich auch gut vorstellen, dass er total angespannt war. Immerhin würde er sie bald zurück holen, nicht wahr? Geralt sah ein, dass sie ihn von nun an besser in Ruhe ließen. Er dachte sich auch, dass sie seine Geduld schon mehr als überstrapaziert hatten. Vor allem, weil sie unbedingt hatten dabei sein wollen, die Zutaten zu beschaffen. Nun ja. Mit diesen Gedanken und natürlich auch denen, die auf Luca gerichtet waren, schlief er ein. Luca war zwischen ihnen und Aira lag am Fußende des Großen Bettes. Dass Kyla sich den Magen verstimmt hatte, war bedauerlich, aber nicht zu änder. Wenn es ihr am nächsten morgen nicht besser gehen würde, wollte er ihr einen Trank brauen. Doch nun mussten sie alle schlafen.

    Am nächsten Morgen war die ganze Situation unverändert. Luca war nicht aufgewacht und Tales war wie vom Erdboden verschluckt. Kyla lag neben Geralt und Aira trieb sich sonst wo herum. Herzhaft gähnend stand Geralt auf und wusch sich erst mal. Er streckte sich und zog sich an. Ein ganz normaler Morgen, wenn man davon ab sah, dass sie in zwei Tagen einen Fluch brechen würden, der als Unüberwindbar galt. Und das merkwürdigste an der Sache war wohl, dass derjenige , der den Fluch erschaffen hatte, diesen selbst erfunden hatte. Ganze Arbeit Zel... Immerhin hätte es viel schwerer fallen können, die Zutaten zu beschaffen.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Do Sep 26, 2013 11:31 pm

    geralt hatte sich nun ebenfalls dazu gelegt. Kyla schlief schnell wieder ein, doch am nächsten Morgen ging es ihr nicht besser. Im Gegenteil. Sie sprang aus dem Bett und eilte ins Bad. An sich ging es ihr gut, doch die Übelkeit ließ sie sehr böass wirken. Sieging zu Geralt und kuschelte sich an ihn. Luca war noch immer nict wieder aufgewacht. "Sie wird länger brauchen .... Es hätte  sie umbringen können." Leise sprach sie nur. Tales würde sie nun nicht hinzu holen, weil Luca noch immer nicht aufgewacht war. Blieb nur zu hoffen, Luca würde sich erholen. Anders herum würde es sicher eine schöne Überraschung, würde Zel auftauchen, ehe sie wieder ach wäre udn er köntne sie begrüßen. Das Schlimmste, was sich Kyla vorstellen konnte, war eine Art Seelenfalle. Sie hoffte es wäre nicht das, was sie befürchtete. "Ich werde Kylar nun anfangen zu unterrrichten. Kannst du mir bitte etwas gegen diese Übelkeit zusammen mischen?" Aira würde sicher bei Luca bleiben und Kyla müsste den Raum nur zum Teleportieren verlassen. "Wir könnten auch schon mal mit Al sprechen. Er wird uns sagen können, was auf uns wartet, welche Fallen auf uns zu kommen."
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Fr Sep 27, 2013 8:51 am

    Geralt sah, wie Kyla aufsprang und ins Bad rannte, sie sah blass aus und es schien ihr immer noch recht schlecht zu gehen. Sie musste ihn nicht darum bitten einen Trank anzufertigen, denn er tat es von sich aus. Merkwürdig. Dabei hatten sie alle das gleiche gegessen. Sehr merkwürdig, das alles. Nun ja, er machte sich besser an die Arbeit, während Kyla Kylar suchen ging.
    Geralt holte allen möglichen Krempel aus seinem Rucksack und setzte sich an das Kaminfeuer. Er vermischte verschiedene Zutaten und mörserte sie klein. Da er nicht wusste, was genau sie hatte, machte er einfach das Gleiche wie bei Zel. Nämlich Symptom-Bekämpfung und keine Ursachenbekämpfung. Irgendwann stellte er alles in das Feuer und wartete einige Augenblicke. Er hatte bereits Wasser bereit gestellt und nun, wo er fertig war, kühlte er die Steinschale im Wasser ab und versetzte den Sud mit Wasser. Dann filterte er alles durch ein Stück Stoff und kippte die Lösung in seine Flasche. Das ganze hatte nicht ganz zehn Minuten gedauert. Offenbar war Geralt ein wirklich fähiger Alchemist. Er begutachtete sein Werk und nickte zufrieden. Dann Stellte er es Auf Kylas Nachttisch. Eine andere Flasche wurde gefüllt und mitgenommen.
    Auch Tales war schon fleißig und baute in einem Hell erleuchteten Raum verschiedene Dinge auf. Er zog einen Kreis aus Kohle und malte Symbole, Zeichen und Schriftzüge dazu. Er brauchte auch die Zutaten, die den Fluch brechen würden. Also machte er sich auf zum Zimmer von Luca, Geralt, Aira und Kyla. Im Schlepptau hatte er Kylar. Auch Kyla war schon unterwegs, wie Tales fest stellte und er ging auch gleich auf sie zu. „Sehr gut. Ich brauche die Zutaten von Luca. Weißt du wo sie sie aufbewahrt? Ist sie schon wach?“ Er lief einfach weiter, sodass sie ihm folgen musste, wenn sie Kyla trainieren und ihm antworten wollte. Er nahm nämlich an, dass die Sachen im Zimmer waren.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Fr Sep 27, 2013 1:21 pm

    In der Tat war Kyla auf der Suche nach Kylar, den sie in Tales Schlepptau fand. Tales woltle von kyla wissen, wo die Zutaten waren. Kykla war sich nich sicher. "Ich hoffe in irhem Rucksack im Zimemr. Nein ... sie ist noch imemrn nicht aufgewacht. Sie ist noch ein Kind ... vielleicht braucht es bei ihr länger." Tatsächlich folgte sie Tale, nicht nur um mit ihm zu reden. "Du .. wirst es heute zusammen mischen? Hält es denn bis wir ihn zurück haben?" Oh Kyla hoffte inständig, es ginge ihm nicht so schlecht wie sie befürchtete. Leider war ihre Befürchtung, er würde schreckliche WQualen erleiden müssen bvermutlich nicht gerade bei den Haaren herbei gezogen. "kylar ... ich werde dich heute unterrrichten. Tales? Warst du schon bei Al? Weißt du schon wo und wie wir Zel da raus holen können?"
    Es würde Luca das herz brechen, würde sie Zel nicht an einem Stück wieder bekommen. Im Moment sorgte sich kyla wahnsinnig um sie. "Tales? Meinst du ... meinst du es könnte sein .. eine art Seelenfalle? Oder ist es wirklich nur weil sie ein Kind ist?" Kyla war völlig verunsichert. Sicher war sie sich momentan mit gar nichts mehr. Ausserdem war sie blaß. Sie marschierten weiter zu Airas und Lucas Zimmer, wo Kyla sofort in Lucas Rucksack nach den Sachen suchte, die sie brauchen würden.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Sa Sep 28, 2013 10:05 pm

    Kyla fand Lucas Sachen natürlich sofort und Tales erklärte: „Nicht zusammen Mischen. Du wirst schon sehen. Und wenn ich das Vorhaben damit gefährden würde, hätte ich nun ganz sicher nicht nach den Zutaten gefragt. Ich will schließlich, dass die Kleine mir dienlich bleibt.“ Geralt sah dem ganzen Treiben zu und reichte Kyla eine Flasche. „Für dich.“, kommentierte er und sah Kyla liebevoll an. Er wusste nicht, ob es ihr schon besser ging oder ob ihr immer noch so schlecht war.
    „Ich denke sie wacht bald wieder auf. Ich weiß nicht was wir tun können, das zu beschleunigen, ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt das zu tun, aber Fakt ist, dass sie wieder zu sich kommen wird. Um das Ritual durchzuführen, Dana zurückzuholen, muss sie nicht unbedingt Wach sein.“ Er überlegte kurz und sagte dann: „Außerdem denke ich nicht, dass sie von einer Seelenfalle betroffen war. Als ich es versucht habe, das letzte mal, ist mir nichts dergleichen aufgefallen und ich... habe dabei mein Leben gelassen. Du siehst sie ist stärker, als du denkst.“
    Er nahm die Sachen entgegen und sah Kylar an. Dann gab er ihm zu verstehen, dass er ruhig hier bleiben konnte und machte sich zurück auf den Weg, Das Ritual weiter vorzubereiten. Damit sie Zel schnellstmöglich von dem Fluch befreien konnten. Dennoch wollte er ihn schon so früh wie möglich zurück holen, da sie nicht wissen konnten, wie lange sie brauchen würden. Ein Einbruch in die Festung – selbst mit Aloysius Hilfe – war nicht einfach und voller Gefahren. Dennoch Tales würde dort mal ordentlich aufräumen.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So Sep 29, 2013 9:10 am

    Kyla reichte tales, was er wollte. Geralt reichte ihr etwas gegen die Übelkeit, wie sie hoffte. D"Danke," lächelte sie eben so liebevoll, wandte sich dann aber wieder Tales zu. Er war also bei seinem letzten versuch um gekommen. Sowas ... Sie durfte sich gar nicht vorstellen, was gewesen wäre, wäre Luca was schlimmeres passiert. Sie hoffte wirklich, es sei keine Seelenfalle und sie brauchte einfach nur länger, um sich wieder zu regenerieren. Das sie nicht wach sein musste, um Dana zurück zu holen, war sonderbar, aber vermutlich brauchte er nur ein wenig Blut von ihr. Alle wollten Zel so schnell wie möglich aus den Fängen des Meisters befreien. Hoffentlich würden sie dabei keine Fehler amchen. Es könnte durchaus wahnsinnig gefährlich werden, würden sie da einbrechen. Hoffentlich kannte Al alle Fallen. Kylar bleib, was Kyla direkt zu nutzen gedachte. Ihr war imemrnoch schlecht, also trank sie erst einmal das Gebräu, welches geralt ihr gereicht hatte. Es würde bestimmt einen Moment dauern, ehe es wirkte. Kyla gab einen sonderbaren Laut von sich, als sie das Zeug getrunken hatte und verzog das Gesicht. Es war bitter, aber es würde sicher helfen. Sie kontne sich auf Geralt verlassen. "Das war bitter," meitne sie schließlich, sah dann Kylar an udn begann mit dem Unterricht. Sie erklärte ihm, wie er die Ströme lenken kontne, ohne die Formeln aus zu sprechen. Sie zeigte ihm, wie man Zauber webte, was er auch wirklich gut machte. Immer wieder lobte sie ihn. Er war ein guter Schüler.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So Sep 29, 2013 7:20 pm

    „Medizin ist meistens bitter.“, sagte Geralt und lächelte dünn. Es würde nicht lange dauern, ehe das Mittelchen anschlug. Als Tales gegangen war fing Kyla auch schon an den jungen Mann mit den roten Augen und dem weißen Haar zu lehren, wie man Magie einsetzte.
    Kylar war in der Tat ein guter Schüler. Er war ruhig und gefasst. Er machte den Eindruck als habe auch er sehr schnell erwachsen werden müssen. Er hörte Kyla genau zu und hing an ihren Lippen, wie ein Kind das zum ersten mal zur Schule gehen durfte. Wirklich niedlich das ganze. Und doch schien da eine Geschichte hinter zu stecken, die nicht niedlich, sondern traurig war. Denn alles in allem, machte Kylar immer einen recht verschlossenen und traurigen Eindruck. Irgendwie....
    Er lernte vieles und in seinen Augen machten plötzlich alle möglichen Sachen irgendwie mehr Sinn und er freute sich darüber, dass Kyla ihm so vieles beibrachte.
    „Weißt du...“ Sie machten gerade eine kleine Pause. „Als ich meine Magie entdeckt habe, war ich gerade beim Herrn Tales im Zimmer.“ Er druckste ein wenig herum. „Ich war wütend und da habe ich ihm Feuer entgegengeschleudert.“ Er lachte kurz und schien sich daran zu erinnern. „Alles um ihn herum war verbrannt, ich hatte mich tierisch erschrocken und der Herr hat mich angesehen, wie...“ Er lachte noch einmal. „Na eben wie eine Kuh wenn's donnert. Er war vollkommen unversehrt. Er kann durch normales Feuer nicht verletzt werden. Ich war erleichtert und fürchtete eine furchtbare Strafe.“ Jetzt wurde er wieder etwas ernster. „Aber er hatt nur ein bisschen gelächelt. Und zwar wirklich richtig gelächelt, Kyla...“ Ich habe mir geschworen, dieses lächeln noch einmal zu sehen und als er mir auftrug, diese Magie zu lernen und zu trainieren, war ich so voller Stolz, dass ich mich jede freie Minute damit beschäftigte. Ich habe das Gefühl, dass der Herr Tales mich absichtlich weniger oft beansprucht hatte und das machte mich nur noch glücklicher.“ Kylar hatte sich alles, was er wusste selbst beigebracht.... „Was ich sagen will. Er ist nicht so böse, wie er gerne tut und auch nicht so böse, wie manch einer ihn gerne hätte. In Wirklichkeit, hat er einfach nur Angst und ist verzweifelt. So wie ihr ihn erlebt, war er nicht immer. Es gab andere Zeiten. Dunklere Zeiten. Zeiten in denen er … nicht wusste, wie man die Tore der Hölle öffnete.“
    Geralt hatte aufmerksam zugehört. Irgendwie tat ihm dieser Mistkerl ja auch leid. Nun, wie man sich doch in Menschen irren konnte. Geralt war sich sicher, dass in dem harten Burschen ein ganz weicher Kern verbarg.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So Sep 29, 2013 11:00 pm

    Tatsächlich dauerte es nicht lang, ehe das Mittel wirkte. Kylas Übelkeit verging schnell und so konnte sie sich ganz auf den Unterricht konzentrieren. Es war wirklich schön Kylar zu unterrichten. Er erzählte, wie er seine Magie gefunden hatte. Wenn selbst Kylar etwas anderes in Tales sah ... musste das schon irgendwie erklären, warum Dana ihn so sehr geliebt hatte. Kyla tat Tales wirklich leid. Sie freute sich nicht ihret wegen auf Danas Wiederauferstehung, sondern weil sie ihren geliebten Tales wieder hätte. Was sie gesehen hatte, als Tales ihr die Energie geliehen hatte, war unglaublich gewesen. Eine so tiefe Liebe .. sie selbst liebte Geralt, würde alles für ihn tun, aber es würde vermutlich nicht mal annähern so stark sein, wie bei Tales. Was er in Dana sah, war so viel mehr, als ein Mensch, den er liebte. "Du meinst ... es ist eher eine Art Maskerade?" Das Angst und Verzweiflung der Grund für tales benehmen war, hatte sie sich auch schon mal durch den Kopf gehen lassen. Angst wieder jemanden zu verlieren, Verzweiflung, weil er es nicht ändern konnte. Kein Wunder das er sich mit Werwölfen und Vampiren ein ließ. Kyla schritt allein bei dem Gedanken an die großen Gefühle, die Tales für Dana hatte, zu Geralt udn schmiegte sich an ihn. "Kylar ... wir werden ihm helfen ... auch wenn er wirklich manchmal so unglaublich ... selbstherrlich udn boshaft ist." Also zumindest sie würde es tun udn vielelicht würde sich durch Dana auch einiges wieder ändern. "Wer heilt ihre Wunde? Wenn sie aufersteht, wird sie an der Wunde doch direkt wieder sterben oder?"
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mo Sep 30, 2013 3:34 am

    Kylar nickte. „Na klar. Ich kann mir nicht annähernd vorstellen,was er all die Jahrhunderte erdulden musste und auch Dana, die für ihn in der Hölle sitzt. Er spricht, wie schon mal erwähnt, nicht oft darüber, aber er würde Danas Schmerz lieber tausendfach erleiden, als zu wissen, dass sie seinetwegen nun da unten schmort.“ Er sah auf den Boden, als sie nun sagte, sie würde ihm helfen, um ihn aus dieser Hölle zu befreien. „Ja... und diese Hilfe braucht er auch. Was die Wunde betrifft, so hat er sich denke ich schon längst Gedanken darüber gemacht, aber er hat es mir nicht gesagt. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass er so etwas essentiell wichtiges vergisst.“
    Kylar lächelte und dann drängte er Kyla ihn weiter zu lehren, was sie auch für den Rest des Tages dann tat. Er lernte viel und schnell und es war beängstigend, wie schnell er war. Er saugte alles in sich hinein, was Kyla sagte und schien in dieser Beziehung ein wahrliches Genie zu sein. Ganz so, als sein ihm Magie und verstand gerade zu in den Schoß gefallen.
    Geralt sah den beiden zu und hing nebenbei seinen eigenen Gedanken nach, während Aira wie vom Erdboden verschluckt war. Sie wurde offenbar woanders unterrichtet und schien zu einer normalen Frau ausgebildet zu werden. Luca ging es unverändert und Tales, nun der war auch nicht mehr gesehen. Erst zum Abendessen, konnten alle von den Strapazen des Tages Abstand nehmen und zusammen speisen. Selbst Tales war anwesend, auch wenn er ziemlich gestresst und ein bisschen angepisst wirkte. Nun ein bisschen war vielleicht sogar noch untertrieben. Sehr glücklich schien er nämlich nicht, sondern eher wütend über irgendwas, aber offensichtlich nicht, über einen der Anwesenden. Denn er versuchte sich so normal wie möglich zu verhalten. Kylar saß neben ihm und erklärte gerade, dass Kyla eine wirklich gute Lehrerin sei und dass er schon heute viel gelernt hatte. Einen Moment schwieg er und dann fragte er, als würden es nicht alles schon längst bemerkt haben: „Ist irgendwas?“ Er sah Tales an, der ihn zurück an sah und dann wieder auf seinen Teller blickte. „Alles... in Ordnung.“, presste er hervor und aß weiter. Kylar war ratlos und unterließ es besser, weiter nach zu bohren. Wer konnte schon wissen, ob er nicht gleich wieder an die Decke gehen würde.

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    Re: Licht und Schatten Akt II

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