Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten Akt II

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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Do Okt 03, 2013 8:39 pm

    „Glaubst du wirklich, dass Tales das machen würde? Ich kann mir nicht vorstellen, dass er uns auch nur ein Haar krümmt, wenn Dana so unbedingt will, dass er uns gut behandelt. Du hast es doch gesehen. Sie ist uns erschienen. Außerdem lässt er uns doch von sich aus hier leben. Ich denke er wollte diesen Mann nur los werden. Auch wenn ich sein handeln nicht gut heiße, glaube ich, dass wir für ihn anders sind, als dieser Händler.“ Geralt hielt sie ganz fest und zog sie an sich, wo er sie dann umschlungen hielt. Er versuchte sie zu trösten. Er konnte sich wirklich nicht vorstellen, dass Tales sie töten würde, auch wenn er ein skrupelloser Mistkerl war, konnte Geralt nicht glauben, dass er sie alle töten würde. Und wenn doch, würde Geralt alles tun, das zu verhindern.
    Luca hatte das Gespräch mit angehört und sagte nun: „Er braucht uns und wenn Dana befreit ist, wird sie ihm verbieten uns auch nur ein Haar zu krümmen. Er wird auch viel zu beschäftigt sein, als sich über uns Gedanken zu machen. Außerdem sind wir verbündete. Und auch wenn sein Wort offenbar keinen Pfifferling wert ist, glaube ich, dass er in dieser Hinsicht nicht gelogen hat. Diese Frau ist alles für ihn.“ Sie kam auch zu Kyla und legte ihr die Hand auf die Schulter, ehe auch sie sie und Geralt umarmte. „Ich bin so froh, dass ihr bei mir seid.“, gab sie zu und seufzte.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Fr Okt 04, 2013 12:23 am

    Geralt beruhigte sie. Was war denn nur los? Sie hatte doch sonst auch nie so überregagiert. "Du hast sicher recht. Es tut mir leid, das ich dir Sorgen bereite. Ich weiß auch nicht was mit mir los ist." Dana würde es sicher nicht zulassen, das ihnen etwas geschah. Sie war nie Blutrünstig, soweit sie von ihr wusste. Selbst Lex,d er Engel hatte gesagt ihr Herz sei so groß gewesen, dass nicht einmal der Ozean es hätte füllen können. Kyla schmiegte sich eng an Geralt,d er sie so fest hielt, das sie glaubte, er wolle sie nie wieder los lassen. Schließlich kam auch noch Luca dazu. Kyla lächelte, wenn gleich sie noch völlig verheult ausah. "Ja ... ihr habt beide Recht, ich habe wohl nur überreagiert. Es tut mir leid." Irgendwie wirkte sie nun ein wenig niedergeschlagen. Ihretwegen waren die Beiden nun in Sorge gewesen. Selbst der kleine Wolf kam angelaufen, sprang an ihr hoch. Er war so niedlich. Noch imer hatte sie keinen Namen. Rhân ... Ja ... dieser Name wäre passend. Sie hatte ihn im Schnee sterbend gefunden udn an jenem Abend war Vollmond. "Rhân ... er soll Rhân heißen," meinte sie, als sie auf ihn herab sah. Er war wirklich ein Prachtkerl vone inem Welpen. Nun legte sie den Arm umLuca udn zog sie so zu ihnen heran, das sie sich alle umarmen konnten. Da fiel ihr allerdings noch etwas ein. "Luca ... Du hast mir einen Todesschrecken eingejagt. ich habe geglaubt du wirst nie wieder aufwachen. Tu mir sowas nie wieder an, hörst du? Experimentiere nicht mit Zaubern herum, die du noch nicht kennst. Alles braucht seine zeit meine kleine Prinzessin. Ich werde dir alles bei bringen, was ich dir beibringen kann, aber versprich mir, nie wieder einen Zauber aus zu probieren, den du nicht kennst." Sie sah wirklich besorgt aus. "Und ... Ich bin auch froh, das ich euch habe." Nund slegte sie irhen Kopf wieder an Geralts Brust. "Wir müssen noch ein wenig Blut von dir in die Phiole füllen. Möchtest du das allein machen oder soll ich dir dabei helfen?"
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Fr Okt 04, 2013 5:14 am

    „Aber der zauber hätte funktioniert.“, sagte Luca niedergeschlagen und sagte dann: „Ich mach es selbst. Ich werde wieder hoch zu Zel gehen und auf ihn achten. Ich möchte... bei ihm sein, sollte er aufwachen.“
    Geralt nickte und ging dann zusammen mit Kyla wieder hinein, wo Kylar noch saß. Er beobachtete, wie die beiden herein kamen und sagte: „Tales ist Danas Körper abholen.“, kommentierte er und Luca lief hinauf ins Zimmer. Zel schwebte immer noch und sie ging an ihn heran. Sie setzte sich auf den Stuhl neben dem Bett und er öffnete die Augen. Luca war überrascht und sie war schon drauf und dran schnell zu Geralt zu eilen, als er ganz leise etwas sagte.
    „Wie bitte?“, fragte sie und kam dichter heran. Seine Augen hatten sich ebenso verfärbt, wie seine haut. Das weiße war schwarz und die Pupillen weiß. Vermutlich war er blind, so wie sie das beurteilen konnte. „Heute Abend brechen wir den Fluch, Zel...“ Wie hatte sein Meister so lange leben können. Zel musste ihn vor 15 Jahren verflucht haben. Wieso hat er so lange gelebt, während Zel jeden Moment dabei war zu sterben. Doch er sagte nichts mehr. Er schloss die Augen wieder und schien große Schmerzen zu haben.

    Unten dauerte es nicht lange, ehe Tales zurück war. Er brauchte etwa eine Stunde, die Entführer waren nicht weit gekommen. Er brachte Danas Leib zurück und bettete ihn im Zimmer mit den Mondblumen. Die Tür stand offen und Tales saß eine ganze zeit einfach nur da und betrachtete ihren Toten Körper. Dann strich er mit den Fingerspitzen über ihre Lippen, küsste sie ganz zart und kniete sich wieder vor sie. Er betrachtete die Mondblumen in denen er kniete, wohl aber darauf achtend, keine von ihnen zu zerstören. Er strich wie der Flügel eines kleinen Schmetterlings über die Blüten und letztlich brach er eine der Blumen fast liebevoll und legte sie sorgfältig in Danas gefaltete Hände. Dann brach er noch eine. Eben so liebevoll und stand auf. Er nahm die Blume mit in den Ritualraum und legte sie auf den dafür vorgesehenen Platz. Dort befanden sich nun auch das Herz, das Eisstück, Das Wasser in einer Schale, die beiden Drachentränen und die Engelsfeder. Ein Platz war noch frei, wo Lucas Blut ihren Platz finden würde. Es ergab einen Siebenzackigen Stern, an dessen Zacken jeweils eine Zutat war und eine Kerze. Auch sie hatten verschiedene Farben. Violett, Blau, Grün, Gelb, Rot, Weiß und Schwarz. Es war alles so weit vorbereitet und Tales verschloss den Raum sorgfältig mit einem Schlüssel und zusätzlich mit Magie. Dann ging er wieder hinauf und verkündete: „Jetzt müssen wir noch bis Mitternacht warten, wenn der Mond am Himmel steht.“
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Fr Okt 04, 2013 6:24 am

    Luca war so tapfer. kyla drückte sie noch einma, küsste sie auf die Stirn. "ganz wie du willst meine kleine Königin," meinte sie und ließ Luca vor alufen. Sie selbst ghing mit geralt hinein, zurück zum Esstisch. Sie brachte nichts mehr eherutner. "Irgendwas stimmt nicht, Mein Magen rebeliert." Ja, immernoch. "Ich glaube ein Tee wäre ganz gut." Rhân legte sich neben sie. Er musste sich nun daran gewöhnen, nicht dauernd getragen zu werden. Kylar erklärte, Tales sei los gegangen, Danas Leib zu holen. Kyla bewegte es immer wieder, wie sehr er Dana lieben musste. Zwar hatte er ihr fast schon einmal das Leben genommen, doch ... so langsam begann sie zu begreifen,w arum Dana diesen Mann so sehr liebte. Er war, wie auch Kylar sagte, nicht so schlecht, wie er es anderen gern weiß machen wollte. Kyla bekam ihren Tee, wärend sie warteten. Tales tauchte nach einer gefühlten Ewigkeit wieder auf. Inzwischen ging es auch Kyla wieder besser. "Danke Tales. Danke das du das tust." Er hätte sich genau so gut einfach Lucas Blut nehmen können und sie töten, aber er hatte es nicht getan, sondern hatte ihnen geholfen. Kyla musste zugeben, das er dieses geschäft nie hätte ein gehen müssen. Um so dankbarer war sie ihm jetzt.
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Fr Okt 04, 2013 7:44 am

    Tales reagierte erneut nicht auf ihre Danksagung und Geralt lächelte leicht. Irgendwie fand Geralt diesen Kerl ja auch sympathisch. Dass er mit Lob nicht umgehen konnte, machte ihn irgendwie noch drolliger. Hätte Dana gewusst, dass das immer noch so war und dass es ihn immer noch beschämte, wenn man ihn lobte. Nach so langer Zeit, war er immer noch noch nicht in der Lage dazu. Er trommelte ein wenig ungeduldig auf dem Tisch herum. „Ich brauche noch ihr Blut. Das bekommt sie hoffentlich hin, sonst muss ich es aus ihr heraus holen. Wir haben nur eine Chance. Wenn irgendwas schief geht... wir haben keinen zweiten Versuch.“
    Er sagte das mit einer Sachlichkeit die irgendwie... sehr unpersönlich war. An Zel lag ihm scheinbar nichts. Zumindest nicht dass er es nach außen zeigte.

    Luca kam herunter und brachte Tales das Blut. Es war fein säuberlich in die Phiole gelangt und sie hatte sich die Wunde selbst geheilt. Sie machte wirklich Fortschritte. Sie hatte schon so viel gelernt und gleich würde sie dabei helfen, Zel von dem Fluch zu befreien. Sie warteten bis zum Abend, ehe Tales Kyla bat, Zel herunter zu bringen. Da sie ihn schweben lassen konnte, könnte sie ihn ja auf diese Weise auch in den Kreis bringen.
    „Es ist so weit. Noch eine Stunde bis Mitternacht. Ich geh runter. Bringt ihn mir und dann verhaltet ihr euch möglichst still. Ihr dürft zusehen, aber stört mich nicht.“, sagte Tales immer noch genauso sachlich. Luca nickte. Natürlich hätte sie Zel nicht alleine gelassen.
    Als Zel unten war und alle da waren, die da sein wollten, betrachtete Tales noch einmal alle Zutaten prüfte alles noch einmal und dann zur mitternächtlich Stunde stellte er sich über Zel, der nicht wach war, aber auch nicht ruhig schlief und fing an Formeln vorzubeten. Er wiederholte die Abfolge der Worte immer wieder. Es war eine scheinbare Ewigkeit, als Schwarze... Masse von Tales Fingern tropften und sich auf dem Boden und Zel ergossen. Tales Adern am Hals traten hervor und Zel fing an zu stöhnen. Tales sprach immer weiter und nach einigen Augenblicken zuckten rötliche Blitze von seinen Händen in Zels Körper, während sich die Gegenstände in die Luft erhoben. Sie begannen zu leuchten und das sanfte Licht tauchte in Zels Körper ein, während Tales die Zähne fletschte. Es schien sehr anstrengend zu sein. Dann leuchtete Zels Körper und er hob sich an, während Tales wallende Bewegungen mit seinen Händen machte. Er hob ihn förmlich an. So sah es zumindest aus. Dann legte er irgendwann seine Hand auf Zels Stirn und mit einem heftigen Lichtblitz wurde Tales davon geschleudert, während Zel mit einem fürchterlichen Schrei, im Kreis verblieb. Dann schien seine Haut zu reißen und das Schwarz blätterte ab, wobei gesunde normale Haut darunter hervor kam. Tales richtete sich mühsam auf beobachtete das ganze, als er sicher war, dass alles richtig lief, kippte er nach hinten und blieb liegen. Er war nicht bewusstlos oder der gleichen, aber erschöpft. Zel leuchtete am ganzen Körper und der Schrei verebbte im Nichts, als er zurück auf den Boden fiel und dort heftig zitternd hustete. Er hätte sich gern übergeben, aber da war nichts mehr und dann saß er da und sah sich verwirrt und wie als hätte er sich berauscht um...
    Luca hielt es nicht mehr aus, aber sie wollte auf keinen Fall etwas kaputt machen also blieb sie zurück. Zel zitterte am ganzen Leib und fiel dann hin, wo er liegen blieb. Er wollte hoch kommen, schaffte es aber nicht, während Tales sich nun sehr mühselig an der Wand hoch drückte. „Sollte... funktioniert... haben“, sagte er und blickte auf den Kreis. Es war alles zerstört, jede Zutat verschwunden. Tales grinste schief und Luca stürmte zu Zel, weinte heftig und nahm ihn in die Arme, während Zel versuchte Luft zu holen und bei Besinnung zu bleiben.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Fr Okt 04, 2013 8:15 am

    Warum reagierte er eigentlich nie auf sowas? Nun wie auch imemr. Der tag verging, wenn gleich es auch allen schien, es ziehe sich wie Kaugummie. Tales schien sogar sehr ungeduldig zu sein. Auf Lucas Wort war imemr verlass. Sie brachte das Blut udn schien nicht mal was verschüttet zu haben. Stolz war kyla auf das Mädchen. Sie lernte unglaublich viel udn auch kylar hatte bereits viel aufgeholt. Er schien das gelernte direkt wi ein Schwamm auf zu saugen. Sie schien doch nicht eine so schlechte Lehrerin zu sein, wie sie dachte.

    Am Abend war es endlcih so weit. Kyla ließ zel zum gefporderten Ort schweben. es wurde Zeit, das er geheilt wurde. Er sah furchtbar aus und Kyla befürchtete, der Fluch würde ihn schneller um bringen, als in einem Jahr. Tales hate ihenen eingebäut nicht zu stören, was keiner von ihnen tat. Kyla hatte sich an Geralt geschmiegt, wobei sie Luca in einem Arm hielt. Sie lauschte den Worten, würde sie wohl nie vergessen. Die Dryade hatte ihr leben gelassen, um ihren Freund zu retten. Irgendwie tat es Kyla noch immer leid. Vermutlich würde es sie immer ein wenig verfolgen. Tales machte seine Arbeit gut. Eine unglaubliche Macht ströhmte von ihm aus. Schließlich und letzten endes, wurde Tales von Zel weg geschleudert. Die schwarze Haut fiel ab, das Blut war weg. Kyla liefen Tränen der Freude über das Gesicht. Zel war ihr ans Herz gewachsen, wie ein Bruder und nun war er endlich gerettet. Luca lief zu ihm, wärend Kyla Geralt gleich mit hin zog. Zel sah so verwirrt aus. Kylas Blick fiel auf Tales. Sie kontne ja gar nicht anders. Sie lief zu ihm, fiel ihm um den Hals und bedankte sich überschwänglich, achtete jedoch darauf, das er Halt fand und nicht um kippte. Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange, ließ ihn wieder los udn eilte zu Zel zurück. Ihm galt nun alle Aufmerksamkeit. Kyla sah wieder auf zu Tales, lächelte dabei wirklich glücklich. "So ... und wann werden wir Dana zurück holen?" Sie wollte ihn nun auch endlich glücklich sehen.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Sa Okt 05, 2013 4:31 am

    Tales beobachtete das ganze aus sicherer Entfernung und gerade, als er gehen wollte, kam Kyla auf ihn zu. Er betrachtete ihr kommen und dann fiel sie ihm plötzlich um den Hals. Sie stützte ihn gleichzeitig, weil er sonst umgefallen wäre. Damit aber nicht genug, sie küsste ihn auch noch auf die Wange. Sie Küsste ihn! Tales stand da wie der Ochs vorm Berg und Kyla ging zurück zu Zel, der immer noch verwirrt schien. Unglaublich diese Frau. Sie sah ihn an und fragte ihn, wann sie Dana zurückholen würden. Er sah sie immer noch total geschockt an und sagte dann mechanisch. „Neumond.“ Er drehte sich um und verschwand. Das war zu viel für ihn und er musste sich ausruhen. Draußen rannte er Kylar über den Haufen, wobei er selbst hin fiel und aber von Kylar gestützt wurde. Er sah Kylar entgeistert an und der lächelte mild.
    „Diese Zauberei... macht mich krank.“, sagte er und Kylar half ihm auf. Er sagte: „Ich... Ich bring euch in euer Zimmer.“ Tales nickte und gemeinsam gingen sie los. Irgendwann sagte Tales: „Du kannst mich ruhig beim Vornamen ansprechen. Du musst nicht immer „Herr“ sagen.“ kylar lächelte nun sehr glücklich und sagte: „Wie du wünschst.“

    Während dessen kam Zel langsam aber sicher zu sich er blickte in Lucas tränenreiches Gesicht und legte ihr eine Hand auf die Schulter, als sie ihn nun wieder direkt ansah. Er lächelte ganz leicht und sagte dann: „Weine nicht... Ich bin hier... Alles ist gut.“
    Er sah zu Kyla und Geralt auf, während Luca ihr Gesicht an ihn schmiegte und trotzdem weiter weinte. „Ich danke euch...“ Zel wusste, dass er tief in ihrer Schuld stand. Er würde sie auf jeden Fall begleichen und als er nun wieder zu Luca sah, fielen ihm all die Dinge ein, die Azeral ihm angetan hatte. Er schauderte und eine Gänsehaut lief seinen Rücken herunter. Er war so unsagbar dankbar da wieder heraus zu sein und er war glücklich, dass der Fluch gebrochen war. Er umarmte Luca immer noch, als er versuchte aufzustehen. Vergeblich. Erst als Geralt ihm ein wenig unter die Arme griff, schaffte er es. „Und da sagst du immer „alter Mann“ zu mir...“ Zel lächelte und antwortete: „Bist du ja auch.“ Luca lachte einmal durch ihre Tränen hindurch auf und Zel streichelte ihr den Schopf. „Ich hab dich so vermisst, Zel. Das du mir das nie wieder an tust. Versprich es mir!“
    „Ich verspreche es. Ich werde vorsichtiger sein.“
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Sa Okt 05, 2013 4:55 am

    Tales stand da, steif wie ein Brett, als Kyla ihm so um den Hals gefallen war. Sie war unglaublich glücklich und der Vorfall vom Vormittag war vergessen. Tales ging. Er würde vermutlich nie damit zurecht kommen, das man sich bei ihm bedankte. Zel ging es wieder gut und das war für sie alle wohl das Wichtigste im Moment. Tales verschwand wie imemr, wenn sich jemand anderes auch bei ihm bedanken könnte. Geralt half Zel auf die Beine. Natürlich neckten sie sich. "Nicht so alt wie du dich manchmal verhälst," grinste Kyla. Luca war ebenfalls glücklich. Alles in Allem war es doch gelungen. Kyla hatte tales durchaus gehört. Neumond ... Wenn der Mond nicht zu sehen wäre. Ein paar Tage nur udn er würde Dana endlich wieder bei sich haben .. Kyla hatte sich vorgenommen, Dana nicht von selbst an zu sprechen. Sie würde sicher erst mal gar nicht fassen können, aus der Hölle zu kommen udn müsste sicher erst mal verstehen, was sich zugetragen hätte. Besser sie göntne ihr die Ruhe und wartete, was da kommen mochte. Auf Zel warteten ja auch noch zwei kleinere Überraschungen. "ich glaube ... wir bringen ihn erst mal auf ein Zimmer udn lasen ihn etws essen udn trinken. Was meinst du Zel? Ein Bad und frische Sachen?" Wäre doch das mindeste oder?
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Sa Okt 05, 2013 6:25 am

    Zel nickte auf kylas Frage hin. „Ja... Ein Bad währe whl ganz schön. Und... Diese Lumpen kann ich dann auch ausziehen. Nun es war ja eigentlich nur seine Kleidung, aber sie war zerrissen, zerschnitten und voller Dreck und Blut. Man konnte sich in etwa vorstellen, was der arme Kerl mitgemacht haben musste, als er gefangen war. Luca wich nicht von seiner Seite und doch musste sie sich lösen, als er in die Wanne steigen wollte. Er versprach ihr nicht zu ertrinken und vorsichtig zu sein. Geralt schmunzelte darüber und blieb mit den beiden Damen draußen.
    „Endlich ist er zurück. Ich hab schon gedacht, ich würde nie wieder seine selbstgefälligen und spitzbübischen Sprüche hören.“ Luca lächelte und knuffte Geralt. Es war wundervoll, wie sie wieder alle zusammen waren und Luca hatte nun auch wieder ihr liebenswürdiges Lächeln. Ihre Augen strahlten wieder und sie war die Alte. Nun ja fast. Man konnte in ihren Augen erkennen, dass sie manchmal eine so schwere Last zu tragen hatte, dass es für ein Kinderherz eigentlich unvorstellbar war.
    Sie hörten, wie im Bad irgendwas polterte und dann ein fluchen und noch ein Poltern. „Zel!“, quietschte Luca. Geralt zog die Brauen zusammen und stand auf. Er ging zum Bad. „Alles in Ordnung?“
    „Ja verdammt!“, schimpfte Zel und er klang viel wacher und stärker, als zuvor. Geralt grinste. „Bist du auf der Seife ausgerutscht?“, fragte er spitzbübisch und Zel antwortete: „Mach dich nur lustig. Wenn ich aus der Wanne komme, zeig ich dir, wie fiel Kraft noch in mir steckt.“
    Geralt lachte und ging zu den beiden Damen zurück.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Sa Okt 05, 2013 6:35 am

    Zusammen brachten sie Zel endlich zurück. Die Sachen,d ie er zuvor getragen hatte, entsorgte Kyla direkt im Feuer. Jemand hatte zel ein paar frische Sachen bringen lassen und nun .. tja er schien das bad wirklich zu genießen, wärend die Anderen auf ihn warteten. Etwas zu essen woltle Kyla noch besorgen, doch es stand ja schon alles auf dem Tisch, als sie an gekommen waren. Tales schien wirklich an alles zu denken. Er würde sich bestimtm egrade ausruhen. Kyla dankte dem Vater und der Mutter innerlich für ihre Hilfe. Sie ahnte nicht, welche Sorgen die beiden plagte. Auch ahnte sie nicht, was sich in ihrem Körper tat. Rh^n hingegen war ganz vorsichtig bei ihr. er sprang zwar an ihr hoch, aber wenn er zum kuscheln an kam, war er sehr vorsichtig. Kyla hatte ihn fast als Kinderersatz angenommen. Er war einfach nur niedlich und brauchte noch richtig viele Kuscheleinheiten Eben wi ein Kind. Im Bad schien es Zel ein wenig bunter zu treiben, als es gutfür ihn war. Geralt ging zur Tür udn natürlich neckten sie sich wieder. Kyla schmunzelte und lachte leise. "Ja Luca ... ich habe ihn auch sehr vermisst." Sie drückte Luca an sich und woltle sie im Moment gar nicht los lassen. Es war schön, das sie alle wieder zusammen waren. Tales fehlte jedoch irgendwie. Zu schade, das er sich darauf nicht einlassen wollte, aber was wolte er denn machen wenn Dana wieder da war? Er könnte sie doch nicht von allen isolieren, weil er alle wieder verlieren würde? kyla ließ Luca wieder los udn schmiegte sich an Geralt. Sie sah zu ihm hoch, ein wenig schwermütig wohl, aber glücklich.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Sa Okt 05, 2013 9:35 am

    Geralt hielt Kyla fest und drückte sie ein wenig. Sie kuschelte offenbar sehr gern in letzter Zeit und Geralt ließ sie gerne gewähren. Luca war glücklich und sagte dann: „Wenn Tales das Tor zur Hölle öffnet... Kommen dann nicht … Dämonen?“, fragte sie schließlich vorsichtig und Geralt sah nachdenklich aus. Er sah ernst auf Luca herab und sagte: „Vermutlich müssen wir das ihn fragen, obschon ich glaube... Das er es selbst nicht wirklich weiß. Er hat die Höllenpforte schließlich nie zuvor geöffnet.“ Dann lächelte er aber. „Ich glaube kaum dass er Dana in eine Dämonenverseuchte Welt zurück führen wird.“ Obgleich er sich da nicht ganz sicher war. Er traute Tales ALLES zu. Er fand, dass seine Gier nach diesem Mädchen beängstigend und irgendwie krankhaft war. Aber er konnte sich auch gut vorstellen, dass Jahrhunderte des Wartens und der Verzweiflung einen Mann dazu trieben alles zu tun, um das wiederzubekommen, was er am meisten liebt. Nun sah Geralt ein bisschen besorgt aus. Er wollte nicht, dass die Welt nur wegen den Sehnsüchten zweier Spielbälle der Götter aus den Fugen geriet. Was mochte das Schicksal für diese beiden und die Gruppe um sie herum bereit halten? Was mochte auf sie zukommen? Er wusste es nicht und würde es erst erfahren, wenn es so weit war.
    „Was ziehst du denn so ein Geischt?“, fragte Zel, der gewaschen und voller Lebenslust im Türramen zum Bad stand. Luca hüpfte auf und sprang ihn direkt an, so wie sie es früher immer getan hatte. Er fing sie auf und drehte sich einmal mit ihr, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Sie jauchzte und geralt grinste wieder. Es hatte was gefehlt. Seit Zel wieder da war, war alles wieder farbiger, wenngleich er ohnehin sehr auf Kyla fixiert gewesen war. Er war nicht mehr so jung, alles in rosarot zu sehen, aber auch noch nicht zu alt, dass sein Herz schneller schlug, wenn er Kyla in ihre strahlenden Augen sah. Er war glücklicher als jemals zuvor in seinem Leben. Viel glücklicher, als je gewagt hatte zu glauben. Er küsste Kyla. Und schmuste mit seiner Nase gegen ihre.
    Zel schien jetzt erst zu realisieren, dass Kyla und Geralt so eng beieinander waren und stand da, wie zu Stein erstarrt. Luca kicherte und Geralt grinste, Kyla an.
    „Ihr... also ihr... eh...“ Zel versuchte eins und eins zusammen zu zählen und kam zu folgendem Schluss: „Ihr... seid... ein Paar?“ Es klang so, als sei es ein fette Lüge oder besser noch eine Unmöglichkeit. Geralt küsste Kyla erneut und Zel bekam ohne es zu wollen rote Wangen. „Das ist doch...!“, protestierte er und Luca lachte.
    „Jetzt hab dich nicht so, als hättest du bisher in Unschuld gelebt.“, neckte ihn Geralt.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Sa Okt 05, 2013 10:18 am

    In der Tat war sie wirklich schmusebedürftig, was wohl nicht daran lag, das sie an Geralt ihre Unschuld verloren hatte. Eigentlich wusste sie selbst nicht, warum sie so unglaublich kuschelbedürftig war. Sie liebte ihren Geralt und wollte sicher nicht nerven, aber im Moment wollte sie ihn einfach dauernd bei sich wissen. Lucas Frage ließ auch Kyla auf sehen. Sie alle wussten nicht, was geschehen würde, wenn sie die Höllenpforte öffnen würden. Das Ausmaß dessen, was geschehen könnte, wurde ihnen vermutlich allen erst jetzt bewusst, aber ... sie hatten ihr Versprechen gegeben. Zel stand schließlich ind er Tür. Er sah ziemlich verwirrt aus und schien erst begreifen zu müssen, was da vr sich ging. Kyla musste lachen. Das war doch nun wirklich nichts schlimmes. "Na ... ich musste eben feststellen, das ich ihn wirklich liebe," erklärte Kyla noch imemr lächelnd. "Du wirst doch jetzt nicht eifersüchtig werden oder?" Einmal war er es geworden, als Gerald zum ersten Mal versucht ahtte, sie zu küssen, doch nun ... Kyla war glücklich mti Geralt. Sie hatte akzeptiert,d a Zel seine verstorbene Verlobte nicht vergessen kontne udn fand irhe Rolle als einfache gute Freudin wirklich ok. Dafür nahm sie in Kauf, keine Kinder mit Gerald zu haben. Kyla liebte diese kleinen Schmuseeinheiten, die Geralt ihr zukommen ließ. Er war liebevoll udn er liebte sie aufrichtig. Sie könnte sich neimanden vorstellen, der besser zu ihr passte, oder den sie lieber wollen würde.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Sa Okt 05, 2013 10:52 am

    „Ich... also...“ Zel sah auf den Boden und Luca pikte ihm in die Seite. Natürlich war er mal wieder nicht kitzlig aber er zuckte dennoch zusammen und schien wie aus Gedanken gerissen. „Eifersüchtig...“, überlegte er laut, dann lächelte er ein wenig unbeholfen: „An dir ist doch gar nichts dran.“ Luca sagte „Hey! Und was sasgt du dann über mich, hä?“ Zel sah sie überrascht, ertappt und vor Scham im Boden versinkend. „D-Das ist was anderes.“
    „Ach ja? Ich bin auch eine Frau!“
    „Für mich nicht.“, nun klang er sogar ernster und bitterer als beabsichtigt. Luca sah ihn fragend und überrascht an, dann ließ sie ihn los. „Wie meinst du das?“ Zel sah weg und nun, war die Situation plötzlich nicht mehr so komisch. „Ich... Hab mir... vermutlich gar nichts dabei gedacht. Du bist ja eine Frau. Entschuldige.“
    Zel sah auf und Luca war verwirrt. Sie verstand ihn nicht. Geralt atmete tief ein und dann langgezogen aus. Er schien etwas zu ahnen und das schon eine ganze Weile vielleicht sollte er mal ein Männergespräch mit ihm führen. Zel kratzte sich am Hinterkopf und sagte dann: „Ich hab's, euch ja gesagt!“
    „Äh? Was denn?“, sagte Geralt nun aus den Gedanken gerissen
    „Man kann Aloysius nicht trauen!“, irgendwie sagte er das triumphierend, wenn man bedachte, dass dieser kerl fast an seinem Tode Schuld gehabt hatte, klang er recht zuversichtlich.
    „Konnte.“, sagte Geralt nun und Zel sah ihn fragend an. „Tales hat ihn ermordet.“
    „So ist das.“ Ein bisschen niedergeschlagen klang Zel schon, auch wenn es nur sehr kurz war. „War abzusehen. Tales ist... offenbar nicht bereit Kompromisse zu machen.“
    „Das muss ich mir von einem wie dir nicht anhören.“ Tales tauchte aber auch immer auf wie ein Schatten. Manchmal fragte sich Luca, ob er das absichtlich machte. Der Herr der Festung schien schon wieder sehr fit zu sein. Tales lehnte sich an die Wand und sagte: „Hat Azeral dir gegenüber etwas erwähnt, ob er noch ein anderes Versteck hat, wo sich dieser Feigling zurückziehen kann?“ Zel schaute ihn sprachlos an und Tales hob eine Braue. „Was ist? Hat er?“
    „Ohhh, er hat einiges zu mir gesagt. Solche Dinge wie: „Heute wirst du sterben.“ und „Ich hab es mir überlegt, du sollst noch ein wenig länger leiden!“ oder: „Na? Tut's weh?“ Manchmal auch...“
    „Ja schon kapiert!“, fauchte Tales. „Ich dachte, es hätte wenigstens einen Nutzen gehabt, dass er dich so drangsaliert hat.“ Zel funkelte ihn an, dann jedoch atmete er genervt aus. „Auch, wenn ich dich nicht leiden kann, ich danke dir für deine Hilfe.“ Tales gab ein „Tse.“ von sich, verschränkte die Arme und sagte: „Sag das noch mal, wenn du's ernst meinst.“
    „Einverstanden.“, zischte Zel und luca stand nur der Mund offen. Tales funkelte Zel einen Augenblick an, dann wendete er sich an Kyla, Geralt und Luca und sagte: „Nun, nachdem diese unverschämte Peinlichkeit vorüber ist, würde ich gerne mit den Erwachsenen über das eigentlich Ziel reden.“ Zels Kiefer spannte sich denn mit „Nicht-Erwachsen“ meinte Tales ganz sicher ihn. Er verschränkte ebenfalls die Arme.
    „Schön.“, stellte Tales fest und sagte dann: „An Neumond wird das Ritual stattfinden. Ich selbst habe die Höllenpforten nie geöffnet und man findet kaum etwas da rüber, da der Hohe Orden damals alles darüber vernichtet und als Ketzerei verdammt hatte. Davon abgesehen. Sollen es auch nicht all zu viele überlebt haben. Luca du musst nur ein paar Worte sprechen und zwei Dinge tun. Und noch einmal...“ Er sah zu Kyla, dann wieder zu Luca: „Dir wird nichts geschehen, verlass dich drauf.“
    Geralt dachte bitter, dass sein Wort keinen Pfifferling wert war, aber sie hatten wohl nun kaum eine Wahl. Außerdem hatte er gelogen. Es ging nicht um ihr Blut, sondern um ihre Anwesenheit. Also hätte er sie auch niemals töten können. Wie verschlagen dieser Kerl war.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Sa Okt 05, 2013 11:09 am

    Was hatte er denn nur? Er hatte nie gezeigt, das er irgendwie was für sie über hatte, schien nun aber auch nicht egrade bstürzt darüber zu sein. Kyla legte ihren Kopf wieder an geralts Schulter und lächelte. Vielelicht wäre es wirklich mal an der Zeit, Geralt und Zel müssten sich mal unterhalten. Immerhin war Luca auf dem besten Wege dazu, eine Frau zu werden, und das auf körperliche Art. Zel schien darüber nie nachgedacht zu haben. Eben das war es doch, weshalb sie sich schon einige Male gestritten hatten. Sie sprachen nur kurz über Al ... Kyla woltle gar nicht mehr an ihn denken udn verstand nun ihren eigenen Meister auch, warum er sie nie hatte mit ihm gehen lassen. Plötzlich war Tales im Raum. Es war erschreckend, wie ähnlich sich Zel und er wahren, was Kyla wirklich nicht aufs Aussehen bezog, sondern eher auf ihr Verhalten. Schlimm die Beiden. "Tales ... was ist, wenn dort Dämonen heraus kommen ... werden wir sie bezwingen können?" Sie hatten ihr Versprechen gegeben udn auch wenn Tales keinen Pfifferling wert war, so würden sie das ihre doch halten, wobei ... Tales hatte sein versprechen gehalten, Zel zu befreien udn das auch von dem Fluch.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Sa Okt 05, 2013 1:57 pm

    Tales sah kyla lange an, ehe er antwortete. Er schien abzuwägen und nachzudenken. Dann schüttelte er irgendwann den Kopf. „Ich hoffe nicht, dass da irgendwas raus kommt. Un dich weiß nicht, ob ihr einen Dämon besiegen könnt. Ich kann es mir kaum vorstellen. Ihr mögt stark sein, aber ich weiß nicht, ob ihr es mit einem Gehörnten aufnehmen könnt.“ Er sah zu Geralt der ihm genau zuhörte. Dann grinste Tales frech, aber Freudlos und sagte: „Ich habe viel über Dämonen gelesen und meines Wissens, sind die schlimmsten, die mit den Hörnern. Je mehr Hörner um so gefährlicher und mächtiger. Ich habe ein Mal einen gesehen...“ Nun schienen seine Gedanken abzuschweifen. „Allerdings habe ich die Hörner, seiner hässlichen Visage nicht gezählt...“ Er dachte daran, dass Dana ihm auch gegenübergetreten sein musste und er dachte an das, was Er dabei empfunden hatte... nämlich echte und tief sitzende Furcht. Ihm schauderte und eine Gänsehaut lief seinen Rücken herab. Bald... Bald würde sie erlöst werden. Tausend Jahre in der Hölle... Er konnte sich nicht vorstellen, was sie durchmachte und außerdem konnte er sich auch nicht vorstellen wie es sie verändert haben mochte. Denn das hatte es ganz sicher. So wie es auch ihn verändert hatte. Und das nicht zum guten wie er fand. Früher hatte er alles daran gesetzt seine Seele nicht noch mehr zu belasten, doch nun war es ihm einfach egal. Er konnte sowieso nicht sterben und aus diesem Grund brauchte er die Hölle auch nicht zu fürchten. Auch nicht die Siebte.
    „Vielleicht irre ich mich und ihr seid stärker als ich annehme.“ Er sah zu Zel, dann zu Kyla. „Aber eigentlich hatte ich vor, einen Bannkreis vor der Tür zu hinterlassen. Der einzige Moment, wo es interessant werden dürfte, ist der, wenn ich es betrete und es wieder verlasse... Denn...“ Er blickte in die Ferne und sagte dann: „Ach schon gut...“
    „Was? Kannst du nicht durch deinen eigenen Bannkreis laufen?“, fragte Zel spitzzüngig und Tales sah zu ihm herüber. „Nein, kann ich nicht.“ Nun, damit hatte Zel einfach nicht gerechnet und er schien nachzudenken, warum das wohl so war. „Bist du etwa nicht gut genug darin? Dann lass uns das doch machen.“, sagte er weiter und Tales Augenbrauen zogen sich leicht zusammen. „Ich bereue langsam, dass ich dich gerettet habe.“
    „Damit kann ich leben.“
    Geralt räusperte sich und fragte sich innerlich, was Tales tausend Jahre getrieben hatte, dass er immer noch so ein Sturkopf war.
    „Wenn... du deinen eigenen Kreis nicht durchschreiten kannst, kann das nur eins bedeuten...“ Nun hatte Geralt, Tales Aufmerksamkeit. „Auch in deines Sohnes Festung, als du... Als dich der Kreis umgab.“ Tales verschränkte die Arme vor der Brust und sagte: „Ganz recht.“ Er blickte nun zu Kyla und sagte: „Du fragst ob ihr einen Dämon aufhalten könnt... Nun könntest du mich besiegen? Und ich bin nur zur Hälfte einer.“ Jetzt verschlug es Zel den Atem. Klar... Langsam ergab es Sinn. Die schwarze böse Aura, die Veränderung, wenn er mehr Macht brauchte, als er eigentlich besitzen dürfte. Die blutrünstige Ader und der Hang dazu Leute zu ermorden. Tales musste einen Pakt geschlossen haben. „Das... Aber das. Du bist...“, stammelte Zel und er wusste nicht wirklich was er dazu sagen sollte.
    „Was denn? Glaubt ihr wirklich ein normaler Mensch kann einfach in die Hölle spazieren und unversehrt zurück kommen?“
    „Du bist wohl auch so kaum ein normaler Mensch! Du bist unsterblich!“, sagte Zel und Luca nickte verunsichert.
    „Jetzt regt euch ab. Ich habe die Kontrolle und ich brauche den Dämon. Er dient mir und nicht umgekehrt.“
    „Was für ein abscheuliches Ritual hast du gemacht, dass du einen Dämon unterwerfen kannst?“, fragte geralt nun finster, während Tales nur die Hände in die Luft warf und fluchte. Er schüttelte den Kopf und sagte dann gereizt: „Also wollt ihr nun euer Wort halten und mir helfen? Oder nicht.“
    „Euer Wort?“, fragte Zel und sah Kyla und dann Luca an. Sie antwortete: „Ich habe versprochen Dana zurückzubringen und ICH halte mein Wort.“ Zel verstand die Welt nicht mehr und irgendwie war das alles zu viel. Die Höllenpforte öffnen, Lucas Versprechen, ein Halbdämon??? Was war denn hier los?!
    „Gut. Ich gebe dir den Text. Präge ihn dir ein und versaue es nicht. Sonst beschwörst du womöglich sonst was.“ Luca nickte ernst und auch Geralt schien nun sehr ernst zu sein. Scheinbar hatte die Existenz eines Dämons in Tales einiges verändert. Zumindest für Geralt. Tales blickte ihn an und sagte dann: „Krieg dich ein! Wenn es vorbei ist, werde ich ihn zurück in die Hölle schicken.“
    „Worauf du Gift nehmen kannst.“, antwortete Geralt und Tales lachte. „Verstehe, Dämonenjäger-Hexer Geralt von Riva.“ Geralt brummte nur und setzte sich wieder.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So Okt 06, 2013 12:23 am

    Es hatte schon was unheimlichs, wie Tales sie an sah. Er hatte wohl eben so die Hoffnung, da käme nichts heraus, wie sie alle es hofften. Kyla dachte über seine Worte nach. Einen Dämon zu besiegen .... wär alles andere als einfach. Sie hatten bisher noch keinem Gegenüber gestanden und ehrlich gesagt .. wollte sie das auch gar nicht. Wär es aber nötig, würde sie ihrer Kraft freien Lauf lassen, allein um sie alle zu beschützen. "gehörnte .... die die amn Teufel nennt?" Vermutlich. Wie er da seinen gedanken nach ging war ja irgendwie ... besorgniserregend. Er könnte Probleme mit dem Bannkreis bekommen? Das war schon wirklich besorgniserregend. Natürlich klingetlen alel Alarmglocken bei Kyla. Zel machte sich mehr oder weniegr lustig über Tales udn natürlich würde das nur wieder auf Ärger heraus laufen, würdern sie nicht gleich aufhören. Gerald brachte es schließlich auf den Punkt. Tales war zumindest zum Teil ein Dämon. kyla hatte gegen ihn schon keinerlei Chance. "Allein vielleicht nicht," überlegte sie. "Aber wir haben uns nie gemeinsam gegen dich gewandt und ehrlich gesagt ... zumidnest ich hatte das nie vor. Luca hat irh Wort gegeben udn ich werde ihr bei stehen. ich habe dir eben so mein Wort gegeben, alles zu tun, was ich kann um dir zu helfen. Ich stehe dazu." Sie sah ihn ernst an. Sicher würde geralt sie nicht im Stich lassen. "Tales ... du kennst mich .. du weist wer ich bin ... du wusstest von uns allen, wer wir sind. Ich kann deinen Dämon beschwören ... ihm Befehle erteilen ... dann muss er in der Hölle bleiben ... wärend du mti Dana durch den Bannkreis gehen kannst." Bisher hatte sie nie darüber gesprochen, diese Gabe zu besitzen, denn bisher gab es ja auch keinen grund dafür. "In mir schlummert Xeras Erbe. ich habe ihre Gabe geerbt." Nun ... wer gab schon gern zu nekromantisch begabt zu sein? "Ich kann es wenigstens versuchen oder willst du ihn selbst verweisen, ehe du mit ihr zurück kehrst?" Geralt würde ihr sicher helfen können und wenn sie alle vier zusammen arbeiteten, würden sie es ganz sicher schaffen.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So Okt 06, 2013 2:16 am

    Tales hob eine Braue, als Kyla ansprach, was sie von Xera geerbt hatte. Er erinnerte sich, dass Xera sich ein Mal in seinen Weg gestellt hatte, als Le von ihm verlangt hatte ein paar Hohe vom Hohen Orden auszuschalten. Sie hatte gesagt, er habe seine Seele genug belastet. Wenn sie doch nur gewusst hätte, was am Ende auf ihn wartete. Auch sie war nicht frei von schuld gewesen, von daher... Sie war schon verdammt gewesen, bevor sie Tales kennen gelernt hatte... War ja auch egal.
    „Du willst ihn beschwören?“ Tales überlegte und meinte dann: „Alles zu seiner Zeit. Als erstes Dana. Der Rest fügt sich.“ An ihn war schon einmal ein Dämon gebunden gewesen, ohne dass er es überhaupt bemerkt hatte und dieser Dämon hatte ihm viel Leid gebracht, doch dieser Dämon war ein Witz gegen das, was er nun an sich gebunden hatte und dessen Macht er nun ausnutzen konnte, wo er sein Schwert wieder hatte. Tales blickte an Kyla vorbei und dachte sich, dass er diese Gruppe von Menschen einfach zerquetschen konnte, wenn er wollte. Aber wollte er denn? Nein. Er … hatte Dana gesehen, wie sie ihm gesagt hatte, das ihr an ihnen lag und obwohl Tales nicht wirklich daran glaubte, dass es wirklich SIE gewesen war, klammerte er sich an die Vorstellung, dass sie es doch wirklich gewesen sein könnte. War ja auch egal.
    „Vielleicht kannst du ihm Befehle erteilen... Auch wenn ich nicht wirklich daran glaube. Nein, ich denke wirklich nicht, dass du das kannst, aber vielleicht belehrst du mich eines besseren.“ Er sah Kyla in die Augen. „Lex hat versucht einen Dämon aus mir herauszubekommen und er ist gescheitert. Vielleicht hilft er euch ja, wenn Dana zurück ist.“ Der letzte Satz klang sarkastisch und ein bisschen so, als würde sich die dämonische Präsenz in ihm über Kyla lustig machen. Zel beobachtete das ganz nur und sagte dann: „Gemeinsam bekommen wir ihn schon gebannt.“ Tales blickte zu ihm herüber und sagte dann nichts mehr dazu. Er ging zur Tür und sagte, bevor er ging: „Ihr könnt euch wie zuvor auch, wie zuhause fühlen. Ich werde euch nicht aufhalten, irgendwo hinzugehen. Nur die verschlossenen Türen solltet ihr in Frieden lassen, es könnte sein, dass der Tod dahinter lauert. Es wäre nur Ratsam, wenn ihr die Schattenebene nicht verlasst.“
    „Schattenebene?“ Zel legte sich die Hand an die Schläfen und gab dann zu: „Ich hab wohl einiges verpasst...“
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So Okt 06, 2013 2:31 am

    Kyla war sich sicher, mit Zels und Geralts Hilfe, würde sie es schaffen können. Sie schaffte es dem Blick Tales stand zu halten. Er glaubte nicht an sie, doch wenigstens tat Dana es. Sie würde alles tun, um sie zu befreien. Was würde sie alles durch gemacht haben. Kyla würde Dana sicher nciht so kennen lernen, wie sie damals zu ihrer eigenen Zeit gewesen war. Traurig .. aber vielleicht ... nein ... Tausend Jahre Hölle ... das wäre ein unwiederruflicher Schaden an ihr. Sie würde sicher verrückt sein oder .. wahnsinnig? Hoffentlich wusste Tales, worauf er sich da ein ließ. er war regelrecht besessen von Dana. Dabei hate Kyla immer geglaubt, sie sei es, die völlig besessen von ihr war, doch das war sie nie geween. Sie war imemr nur ... Dana war imemr ihr Vorbild gewesen. Sie hatte irhen Leichnahm gesehen ... und Geschichten gehört. In Cales Buch hatte sie nie weitre gelesen denn sie hatte sich vor dem Moment gefürchtet, da Dana starb. Abgesehen davon war sie sicher, das da nicht so viel drin stand. Sie irrte sich, aber das würde sie noch heraus finden. Tales verließ sie mit den Worten, die verschlossenen Türen nicht zu öffnen. Kyla würde es beherzigen, doch würde Luca das auch tun? Sie warf einen wirklich strengen Blick auf die kleine Königin. "Du hast es gehört. Du wirst nicht versuchen zu teleportieren udn auch nicht die Türen öffnen, die er verschlossen hält." Zel begriff, wie viel er verpasst hatte. "Ich glaube wir haben dir viel zu erzählen Zel. Komm. Wir erzählen dir alles, wärend du dir etwas zu essen gönnst." gemeinsam setten sie sich nun an den Tisch. Abwechselnd erzählten sie Zel, was er alles verpasst hate ud schließlich kam auch Rhân endlich zu ihnen. Er durfte auf Kylas Schoß liegen. Der Welpe wuchs ziemlich schnell, wie sie zu geben musste. Er passte wirklich fast gar nicht mehr auf ihren Schoß. Ob Geralt wusste, was es damit auf sich hatte? Der kleine dürfte doch eigentlich gar nciht so groß sein, wenn sie ihn vom Tag des Fundes an so betrachtete.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am So Okt 06, 2013 11:54 am

    Die nächsten Tage verliefen normal in ihren Abläufen. Gerald sorgte sich um Kyla, da ihr immer schlecht war. Zumindest morgens. Im laufe des Tages verlief sich diese Übelkeit dann, aber er bekam es durchaus mit, auch wenn Kyla es nicht jeden Tag erwähnte. Er wüsste zu gern, was mit ihr los war. Vielleicht bekam ihr die Schattenebene nicht? Es war jedenfalls nicht schon und er behandelte sie wie ein rohes Ei. Streichelte morgens sanft ihren Bauch und hoffte es würde sich bald geben.
    Luca verbrachte viel Zeit mit Kylar und wenn Kyla sie gerade nicht unterrichtete, tauschten sich die beiden aus. Und übten bereits bekannte Zauber. Zel hielt sich die meiste Zeit bei ihr auf und betrachtete Kylar mit misstrauen, aber es war eine freundlichere Art des Misstrauens, als bei anderen fremden. Selbst Tales ließ sich hin und wieder dazu herab, seinen Gästen Aufmerksamkeit zu spenden und schien sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass sie mehr als nur irgendwelche Fremden waren. Hin und wieder aßen sie zusammen und heute war es sogar so weit gekommen, dass Zel und er in einem speziellen Raum gemeinsam trainierten. Und obwohl Zel sehr schnell einsehen musste, dass er Tales einfach nicht im geringsten gewachsen war, bracht ihn das Training sehr weit. Gerade wurde er wieder von Tales besiegt, indem dieser ihm durch ein flinkes Manöver die Klinge aus der Hand schlug und eine zweite Klinge seine Kehle berührte, als er Tales im gleichen Moment eine magische Waffe ins Genick hielt.
    „Ich hätte dich mitgenommen.“, sagte er triumphierend, als Tales grimmig grinste und meinte: „Nur, dass ich gleich wieder auferstanden wäre.“ Zel ließ die Klinge langsam sinken und gab zu: „Ich habe genug, für heute.“ Auch Tales ließ die Waffen sinken und sagte leise: „Wie war er so?“
    „Hm?“
    „Bevor du ihn verlassen hast.“ Jetzt war klar, dass Tales wohl Azeral meinte und Zel sah ihn lange an, ehe er sagte: „Es gab eine Zeit, da wäre ich für ihn gestorben.“ Tales nickte und steckte die Waffen weg. „Verstehe.“ Zel nickte bedächtig und fügte an: „Jetzt würde ich nichts lieber tun, als ihn zu töten.“ Tales grinste und sagte daraufhin: „Wir sind uns ähnlicher, als es mir lieb ist.“
    Zel grinste grimmig und dann lachte er einmal freudlos auf. „Er gleicht dir kein Stück.“
    Gemeinsam gingen sie zu den Bädern, die weiter unten in der Festung waren und ließen es sich gut gehen. Die meiste Zeit schwiegen sie und die Situation zwischen den beiden hatte sich sehr entspannt. Es war überhaupt eine recht entspannte Zeit.
    Am nächsten Tag, als sie alle beim Frühstück saßen trat ein Diener an Tales heran und sagte: „Es verschwinden Lebensmittel aus dem Lager.“ Tales blickte leicht verwundert drein und der Diener fügte an: „Vorrangig Fleisch, aber auch Brot.“
    „Wer klaut denn bitte Lebensmittel?“
    „Das haben wir noch nicht herausgefunden.“
    „Sind auch andere Sachen verschwunden?“
    „Nicht, dass wir wüssten.“
    „Hm...“ Tales blickte in die Runde und gerade verschwand eine Scheibe Wurst von Lucas Teller unter den Tisch. Sie grinste und sah ganz unschuldig aus. Unter dem Tisch befand sich ein namhafter Wolf und sie kicherte. „Klaust du Fleisch für den Wolf?“, fragte Geralt und Luca schüttelte den Kopf. „Ehrlich?“
    „Ja doch. Er bekommt ja auch so genug Futter.“
    Tales wies den Diener an, der Sache auf den Grund zu gehen. Man konnte an Lucas frechem Grinsen erkennen, dass in ihrem Kopf ein Plan heran wuchs. Sie plante ganz klar einen Streich und Zel wusste diesen Blick nur all zu gut zu deuten. Irgendwas hatte die Kleine vor und er wusste noch nicht genau was es war, aber er machte sich sorgen, dass vermutlich er das Opfer ihres Streiches werden würde. „Was hast du vor?“, fragte er rund heraus und Luca tat so, als würde sie ihren Mund abschließen und den Schlüssel wegwerfen. Er sah ein bisschen finster drein und Kylar grinste ein kleines bisschen. Wusste er etwa etwas? Tales beobachtete die Blicke zwischen Kylar und Luca und war sich sicher, dass sie etwas ausheckten, aber eigentlich lag es weit außerhalb seines Interesses, was die beiden planten. Er dachte in letzter zeit eigentlich nur noch an eins: Dana. Er schüttelte leicht den Kopf und trank seinen Tee. Dennoch freute es ihn, dass Kylar offenbar eine Freundin gefunden hatte und nicht wie sonst nur an seinem Rockzipfel herum hing.
    „Ich werde mich zurück ziehen.“, sagte er nun, stand auf und schlug der länge nach hin. Luca schlug die Hand vor den Mund und schien fast zu platzen. Tales sah ächzend auf seine Schuhe, deren Schnürsenkel zusammengebunden waren und die Stille die eintrat, war beängstigend. Dann sagte Kylar: „Alles... alles in Ordnung?“
    Tales schien gar nicht zu begreifen, was da gerade passiert war und er fragte sich, was eigentlich geschehen war. Es sah fast aus, als habe er noch nie Schnürsenkel in seinem Leben gesehen und er knotete sie irgendwie unbeholfen auf. In seinem Hirn schien es zu rattern, nicht begreifend, was soeben geschehen war, dann stand er verwirrt auf und blickte sich räuspernd um ehe er sagte: „Also...“ Ihm fehlten die Worte und dann verließ er geschwind das Zimmer, während Luca in schallendem Gelächter Kylar an der Hand nahm und schnell aus dem Zimmer flüchtete. Dann kam Tales wieder zur anderen Tür herein und sagte: „Luca! Was... Wo ist sie?“
    „Raus gelaufen.“, kommentierte Zel trocken und prüfte gerade, ob seine Schuhe zusammengebunden waren. Tales ging zur Tür heraus, die Luca und Kylar genommen hatten. Er sah nicht wirklich zornig aus, als er raus ging, aber auch nicht sehr zum Spaßen aufgelegt. Zel erhob sich und sagte dann: „Wir sollten sie, vor ihm finden.“
    Das Spiel war eröffnet. Luca war Meisterin im Verstecken und selbst mittels Aufspürungsmagie, war sie nicht zu finden. Kylar hatte ihr offenbar auch einiges beigebracht, wovon Kyla sie nicht unterrichtet hatte. Zel lief los, blieb an der Tür noch mal stehen und sagte: „Wir sollten uns aufteilen.“ Eben wollte er raus laufen, als er gegen die verschlossene Tür lief. Er hielt sich die Stirn, als er ungläubig auf die abgeschlossene Tür blickte. „Das gibt es doch nicht!“ Mit einem bläulichen zischen ging das Schloss auf und Zel trat hinaus. Es schien, als würde hier irgendein Schabernack im Gange sein. Geralt sah zu Kyla, grinste und sagte dann leise: „Unsere Königin, hat offenbar ihren Sinn für Schabernack und Kindereien nicht verloren. Besser wir finden sie vor Tales.“ Er erhob sich.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am So Okt 06, 2013 7:28 pm

    Was immer die Übelkeit verursachte, Kyla hatte keine Ahnung, was es sein konnte. Immer erzählte sie Geralt davon nichts. Er sollte sich nicht zu sehr sorgen. Alles in Allem war es doch wirklich schön ind en nächsten Tagen. Was Kyla am meisten freute war, das Luca und Kylar sich so sehr angefreundet hatten. Die Beiden waren wirklich niedlich und schienen sich bestens zu verstehen. Auch Zel und Tales wurden mehr oder weniger zu Freunden. Irgendwie gefiel es Kyl zu sehen, das sich Tales sogar ab damit ab zu finden schien, das sie nun doch nicht einfach nur ein paar Fremde waren, die ihn bald wieder verlassen würden. Er ließ sich öfter bei ihnen blicken, aß öfter mit ihnen zusammen, was irgendwie wirklich schön war. Auch an diesem Morgen saßen sie zusammen. Ein Diener berichtete davon, Lebensmittel wurden gestohlen. Sonderbar. Luca fütterte Rhân mit Wurst und schien sich gar nicht mehr vor lauter Vergnügen ein zu krigegen. Als Geralt wissen woltle ob sie das für den kleinen Wolf tat, verneinte Luca. Allerdings war auch Kyla allein bei Lucas Anblick klar, sie heckte was aus udn offensichtlich hatte sie dabei Kylar ins Vertrauen gezogen. Tales wollte gehen, doch anstatt zu gehen, fiel er der Länge nach hin. Zunächst starrte Kyla ihn ungläubig an. Dann musste auch sie aufpassen nicht laut los zu lachen und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, das sie selbst jeden Moment loslachen müsste. Dannd achte sie daran, das Dana bald da sein würde udn endlcih wieder spaß haben würde. Das amchte sie glücklich, doch dann dachte sie daran, wie lange tales sie nicht gesehen hatte und wie sehr er sie doch liebte. Sie hatte es ja wirklich gesehen. Nun war sie wirklich traurig. Das Lachen verging ihr und Tränen liefen ihr über das Gesicht, wärend Luca udn Kylar hinaus liefen. Irgendwie wusste Kyla gerade nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Als Zel nun vor die zue Tür lief, lächelte sie zwar wieder, doch dann ... "Warum bist du dann noch nicht unterwegs?" fauchte sie Zel an. Sie stand auf und folgte ihm. Sie suchten wie die Weltmeister, doch von Kylar unr Luca gab es keine Spur. "Glaubst du ihr ... ihr wird doch nichts passiert sein?" fragte sie Geralt schließlich völlig besorgt. Dann drehte sie sich zu Zel. "Du bist das schuld. Immer wieder hast du ihr alles durch gehen lassen und hast getan was sie wollte. Wenn sie sich nun versucht hat zu teleportieren! Sie kann sonst wo sein!" Es war ein wahres Schaspiel, wie sich Kylas Launen von eine Sekunde auf die Andre wandelten. jedes Mal ohne Vorwarnung. Nachdem sie Zel nun angeschnauzt hatte, schmiegte sie sich wieder besorgt an Gerald. "Sie wird solche Dummheiten doch nicht machen oder?"
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mo Okt 07, 2013 7:15 pm

    Geralt sah Kyla verdutzt an, was denn mit ihr los? Sie wechselte ihre Stimmung, als sei sie ein Chamäleon. Was war denn jetzt los? Irgendwie verhielt sie sich merkwürdig in letzter Zeit. Auch dass ihr andauernd schlecht war! Was war denn nur passiert, dass sie so reagierte? „N-nein. Ich denke nicht, dass ihr etwas zustoßen wird. Auch Zel wunderte sich über ihre Aussagen. Irgendwie... er hatte das Gefühl, als würde er dauernd die freche Kyla abbekommen. Als sie ihm ihm nun die Schuld an Lucas Verschwinden gab, platzte ihm jedoch der Kragen.
    „Na ich denke ja wohl ich spinne? Was ist denn mit der los?“, fauchte er Geralt an, der ihn nur ansah. Dann sagte Zel zu Kyla: „Hast du deine Tage, oder was?“ Er drehte sich beleidigt um und versuchte Kyla aufzuspüren. „Ich bin schuld? Dass ich nicht lache! Wer von uns beiden, wollte ihr denn unbedingt die Magie beibringen, hm?“
    Irgendwo im Schloss war ein poltern zu hören und dann ein lauter Fluch. Es klang nach Tales und gerade, als Zel sich umdrehte und dem Geräusch folgen wurde, sah er, wie sich eine Tür ebenso noch schloss. Er ging zu selbiger, trat ein und schwupp ein Eimer Wasser kam von oben und machte ihn nass. Im Zimmer selbst, war niemand zu sehen. Zel stand da, wie ein begossener Pudel und kam wieder raus. Dann sagte er unzufrieden: „Kann dein bescheuerter Hund nicht die Fährte aufnehmen?“, es war keine Echte Frage nur ein an sich selbst gerichteter Kommentar. Eben kam Tales auch herunter und auch er war von oben bis unten nass. Er wollte eben etwas sagen, als eine neuerliche Tür zu ging und die beiden Männer fast Schulter an Schulter hin rannten, die Tür förmlich auftraten und … weißes Mehl puffte ihnen entgegen und beide blieben wie erstarrt stehen. Während Zel neuerlich fluchte und in den Raum ging, blieb Tales an der Tür stehen. Er schien in Gedanken zu sein und es waren keine schönen. Er erinnerte sich an ein Kind, was er längst vergessen hatte... Nunnaly. Er hatte sie getötet... Der Dämon hatte sie einfach getötet. Geralt schien zu überlegen. Er lächelte still vor sich hin und hielt sich erst mal zurück. Er glaubte zu wissen, womit sie es hier zu tun hatten.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mo Okt 07, 2013 7:41 pm

    Was mit ihr los war, wusste nicht mal Kyla selbst. Sie überhörte Zels Komentar schlicht und ergreifend. Da kontne Zel noch so beleidigt sein. "Ach und wer wollte sie in Watte packen udn sie am liebsten wie ein Baby herum tragen?" Sie sah mit Tränen in den Augen zu Geralt hoch. "Er ist so gemein zu mir," meinte sie und fing an zu weinen. Solche heftigen Stimmungsschwankungen kannte sie von sich selbst auch nicht. irgendwie ... ihre Tage ... Nein ... sie hatte sie nicht. Sie hatte sie nicht. Sie hätte sie allerdings haben müssen. Sicher hatten sie sich durch den Stress der letzten Tage verschoben. Man hörte ein Poltern und ein Fluchen. Sie alle sahen eine Tür zu gehen. Tales öffnete sie und bekam direkt eine kalte Dusche. Kyla kicherte vor sich hin. Zel sah aus wie ein begossener Pudel. "Nein! Kann er nicht! Er is ein Wolf und kein Hund und außerdem ist er noch ein Baby!" fauchte sie Zel empört an, als er so zu sich selbst sprach. Tales kam dazu. Eine weitere Tür schloß sich. Tales und Zel hätten tatsächlich Brüder sein können. Gemeinsam öffneten sie die nächste Tür udn wurden von Kopf bis Fuß eingemehlt. Kyla bekam einen Lachanfall. Sie gluckste vor sich hin, wies mit dem Finegr auf die Beiden. "Wenn wir euch jetzt ind en Ofen packen haben wir Zel und Talesbrot!" Sie kontne sich kaum halten vor lachen. Sie würde Luca und Kylar wirklich ein Kompliment machen, nachdem sie sie zusammengestaucht hätte.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Di Okt 08, 2013 7:39 am

    „Sie wie ein Baby herumgetragen?!“, sagte Zel und drehte sich nun zu ihr um, während Tales immer noch da stand und verarbeitete, was hier passierte. Zel ging auf Kyla zu und sagte: „Du spinnst wohl? Was ist denn mit dir?“ Geralt schaltete sich nun dazwischen. „Hey, hey! Langsam...“ Zel sah ihn an und Kyla antwortete auf seinen Satz mit dem Wolf. Da war es schon wieder... Dieses Wort: Baby. Was hatte sie nur mit diesem Wort?
    „Wir können ja mal dich in den Ofen stecken, dann kommst du vielleicht wieder zu Verstand!“
    „Zel... Hüte deine Zunge!“
    „Als würde ich mir das von dir sagen lassen, alter Mann!“ Geralt war viel zu sanftmütig, um Zel eine Lektion zu erteilen, oder einfach zu nett, während Tales sprachlos schien, wie sich die beiden in der Wolle lagen. Er blickte abschätzig zu Kyla herüber. Wie sie sich verhielt wie sich ihre Stimmungen wechselten und auch diese Übelkeit, die er mitbekommen hatte. Tales hatte nur einen Gedanken an diese Umstände und den behielt er erst mal für sich. Er wusste schließlich, dass Hexer keine Kinder zeugen konnten und er wollte keinen Krieg zwischen Kyla und Geralt anzetteln. Er drehte sich um und mit einem Fingerschnipp, fielen alle Teigreste von ihm ab. Er würde Luca die Tracht Prügel ihres Lebens erteilen, wenn er sie erwischen würde.
    „Außerdem hat das hier nichts damit zu tun, dass ich sie bevormundet hätte! Es sind deine Flausen, die sie hier an uns auslässt!“ Schmerzlich wurde ihm bewusst, dass Luca Kylar eingeweiht hatte, nicht ihn... Er verschränkte die Arme und fragte sich warum.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Di Okt 08, 2013 7:52 am

    geralt ergfriff partei vfür Kyla, nahm sie in Schutz, wärend Zel wirklich sauer wurde. Kein wunder, so wie ihn Kyla reizte. "Ach hör doch auf Zel. Ich will nichtd as sie kämpfen lernt, ich will ncihtd as sie Magie lernt ... Das ist das, was du nicht willst. Selbst wenn sie die Magie dafür ein setzt. Hätte ich es ihr nicht bei gebracht, hätte es jemand anderer getan. Sie ist eben noch nicht erwachsen und hat nun mal Unsinn im Kopf, aber du bist keineswegs unschuldig daran mein lieber freund. Du hast sie früher schon immer dabei unterstützt ihren Willen zu kriegen! Wenn sie irgendwas angestellt hast, hast du ja imemr fleißig die Strafe ausgebadet. Bei mir hat sie das erste Mal gemerkt, wie es ist, wenn sie die Strafe allein tragen muss." Sie war wütend und im nächsten Moment wieder total daneben. Sie hielt sich die Hände vors gesicht, begann zu weinen. "E-es tut mir leid," schluchzte sie. "Ich weiß überhaupt nicht, was mit mir los ist." Ihr war klar das sie Zel gerad ziemlich angefahren hatte und ihn eigentlich nicht so hatte behandeln wollen. Verzweifelt sah sie zu Zel und Geralt auf, schmiss sich dann aber erneut in geralts Arme udn weinte. Sie war völlig verwirrt und wusste nicht, was sie machen sollte. Irgendwie war das alles sehr sonderbar.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Di Okt 08, 2013 8:30 am

    Auch Geralt musste einsehen, dass Kyla ziemlich unfein gegenüber Zel war, aber im zweifel würde er auf ihrer Seite stehen, auch wenn sie im Unrecht wäre. Geralt würde immer für sie sein, während Zel langsam nun echt genug hatte. „Es tut dir leid?!“, fauchte er. „Ich bin ihr Leibwächter gewesen und nicht ihr Erzieher, klar? Es stand mir nicht zu, ihren Befehlen nicht zu gehorchen! Und außerdem hast du ÜBERHLAUPT KEINE Ahnung, wie ich mein Leben mit ihr verbracht habe!!! DU kennst sie gar nicht!!“ Ohne es zu wollen, hatte Kyla nun eine wirklich tiefe Wunde in Zels Herz gerissen. Er wandte sich ab und sagte sarkastisch und voller Zorn zu sich selbst: „Es tut ihr leid!. Pff.“ Nun ging er und ließ kyla zurück bei Geralt, der sie nun in den Armen hielt und verwirrt war. Erst als sie aufhörte zu weinen beugte er sich ein klein wenig vor, schob sie von sich um sie anzuschauen und fragte: „Was ist los mit dir? Du bist ganz anders als sonst.“ Sein Blick war besorgt und irgendwie forschend. Vielleicht fürchtete er ja eine Art Besessenheit, denn so wie sie sich verhielt, war sie nicht seine Kyla.

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    Re: Licht und Schatten Akt II

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