Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Die weite Welt der Fantasy

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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 15, 2014 6:17 am

    "Du bist wertloser als Müll. Du bist widerliches Ungeziefer. Was soll diese lächerliche Aufmachung? Nicht einmal im Karneval solltest du damit auf die Straße gehen. Eine peinliche Maskerade, eine Schande sondergleichen. Und genau das macht die zu einer minderwertigen Kreatur. Du bist Wertloser als Müll und ich werde deine Armselige Existenz nun beenden.“ Kein Mitleid in seiner Stimme und keinerlei ernst. Er machte sich ganz klar über sie Lustig. „Für dich ist nicht mal Platz in der Hölle!“ Er richtete eine Armbrust auf die Frau. Der Bolzen löste sich, doch die Vampirin war offensichtlich schnell genug auszuweichen. Für sie musste Alucard wie ein schwacher Mensch rüber kommen, da er Waffen benutzte und auch so, konnte sie keine vampirische Aura an ihm fest stellen. In ihren Augen würde es ein leichtes Werden, ihn zu vernichten…
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 15, 2014 9:47 pm

    Wertloser als Müll? Wusste dieser Sterbliche denn nicht, mit wem er hier sprach? Das war doch wohl nicht sein Ernst. Empörend.
    „Du mickriges unbedeutendes Lebewesen willst mich als Müll bezeichnen? Das wirst du bitter bereuen.“
    Schon stand sie vor ihm, attakierte ihn mit unnormal langen Fingernägeln. Sie schien regelrecht aus zu rasten und ihn in tausend Stücke zerfetzen zu wollen. Niemand sprach so mit ihr. NIEMAND. Sie verschwand wie ein Schatten, aus dem sie nun in Form eines ganzen Schwarms Ratten heraus geschossen kam und über den Mann her fiel. Sie wusste nicht, das er ebenfalls ein Vampir war, doch selbst das hätte sie nicht davon ab gehalten, ihn bis aufs letzte an zu greifen. Schließlich nahm sie ihre normale Gestalt wieder an und stand nun über den aus sämtlichen Wunden blutenden Mann, der wohl nur noch ein paar wenige Atemzüge vor sich hatte. Sie beugte sich über ihn.
    „Das hast du nun davon. Dabei hättest du ein Paradebeispiel in meiner Armee ab gegeben. Die Menschen sind es nicht wert, sie am leben zu lassen. Sie sind nicht mehr als Vieh, welches wir zum überleben brauchen. Das ist der einzige Grund, warum WIR uns noch nicht die Herrschaft genommen haben. Glaub mir Mensch … deine Rasse wird versklavt werden, aber du … du wirst davon verschont bleiben … und hier sterben.“ Sie stieß ihm die Fingernägel durch den Hals und ließ ihn nun verenden, wie sie glaubte. Sie wandte sich von ihm ab, ließ ihn liegen und ging wieder zurück, zu dem Hau, hinter dem sie hervor gekommen war.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 15, 2014 10:25 pm

    Alucard stand einfach da und als sie ihn angriff schlug sie blutige Wunden in sein Fleisch zerfetzte seine Kleidung und riss ihm Teile der haut ab. Ratten fielen über ihn her und als er am Boden lag und eigentlich tot sein müsste, stieß sie ihm sie Krallen durch den Hals und erklärte ihm, was sie von der ganzen Sache hielt. Alucard lag mit weit geöffneten Augen da und sie erhob sich, wobei sie sich in Sicherheit wähnte. Sie rechnete einfach nicht damit, dass er wieder aufstehen könnte.
    Alucards Stimme wehte leise durch das Dorf. Es war ein tiefes kehliges Lachen. Lachte er die Dame nun aus? Das Lachen wurde lauter und dann schien er wirklich richtig amüsiert zu sein. Er erhob sich gegen alle Regeln der Schwerkraft, wie ein Brett und sein Blutiger und zerfetzter Körper heilte innerhalb von Sekunden. Das Blut floss zurück und selbst das Blut von ihren Fingernägeln schaffte es zurück zu seinem Herrn. Er stand einfach nur da und lachte die gute Frau aus.
    „Deine Armee aus Guhlen?“; wieder ein Lachen und das überhebliche, diabolische Grinsen. „Entschuldige, wenn es nicht so widerwertig wäre, wäre es lustig. Jedes Leben eines jeden Menschen ist mehr wert als das eines Monsters.“, klärte er die Gute Frau auf. Der Mantel den er trug, wehte im Wind und die Innenseite dieses Mantels hatte eine merkwürdige… nun Gestallt? Es schien, als sei er ein Fenster zur Hölle selbst. So wie Alucard dort stand sah es so aus, als müsse er die Heerscharen der Hölle zurück halten, da er seine Hände so hinter sich spreizte, als drücke er sie zurück.
    „Du kannst dich in einen Schwarm Ratten verwandeln? Und genau das bist du… Eine Ratte. Ihr jämmerlichen Kopien eines Vampirs, ihr vermehrt euch wie Ungeziefer, widerlich! Ich zeige dir den Unterschied, zwischen einem echten Vampir und dir!“ Plötzlich tauchte er vor ihr auf. Seine Reißzähne entblößt und seine roten Augen sie in seinen Bann ziehend. Für IHN, war selbst der älteste Vampir nichts weiter als eine Kopie… „Lauf, kleine Ratte. Lauf! Der Tag bricht bald an und du hast keinen Unterschlupf, wo ich dich nicht finden würde… Lauf, kleines Mädchen, bring mir Spaß! LAUF!!“ Seine Augen strahlten nichts als das pure Böse aus.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 15, 2014 10:42 pm

    Was? Er stand wieder auf? Was zum Henker war das nur für ein Monster? Das konnte nicht sein! Erschrocken war sie, denn wusste sie doch nur einen,d er das fertig brächte. Kein anderer, als dieser konnte es sein.
    „Nichts als Abschaum bist du! Du hast deine eigene Rasse verraten! Glaubst du etwa, du wirst wie sie, wenn du ihnen hilfst? Keiner von ihnen wird dir jemals das bringen, was du dir wünscht du Narr!“
    schrie sie ihn an, ehe sie tat, was er von ihr verlangte. Sie rannte, jedoch nicht, wie ein normaler Mensch, sondern sie nutzte die Schatten und die Schnelligkeit ihrer Art, um zu fliehen. Ihr Ende war besiegelt, doch warum nicht noch die letzte Chance nutzen? Nie hatte sie die Gerüchte glauben wollen, doch nun hatte sie ihn selbst gesehen, ihn erlebt und musste zugeben, das er mehr als einfach nur beeindruckend war. Wenigstens würde sie ihr Ende nicht durch irgend einen anderen Jäger finden, sondern durch den einzige wahren. Irgendwie erfüllte es sie nun doch mit stolz, wenn gleich sie ihn vollkommen verachtete.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 15, 2014 11:25 pm

    Alucards Stimme war erbarmungslos und ohne Mitleid, als er erneut lachte. Die Vampirin floh. Was sie sagte, kümmerte ihn nur wenig und er genoss die Jagd. Er tauchte links neben ihr auf und sagte: „Warum ich den Menschen diene, ist meine Sache…“ Dann war er plötzlich links von ihr. „Aber wünschen, tue ich mir gar nichts, verehrte.“ Seine Hände griffen nach ihr und dann packte er sie. „Ich hab dich…“ flüsterte er und mit einer einzigen fließenden Bewegung schmetterte er sie gegen einen Baum. Er hielt sie fest und sie konnte sich nicht mal verwandeln. Irgendwie blockte er ihre Fähigkeiten. Seine roten Augen glühten mit einem Mal und seine Reißzähne waren deutlich zu sehen. „Ich werde dir aber nicht den Gefallen tun, dein Blut zu trinken…“, sagte er dann und ließ sie los. Willst du den Sonnenaufgang mit mir betrachten?“ Er grinste. Die Sonne schickte ihren ersten Gruß über das Land und die Sonnenstrahlen trafen auf die Vampirin. Alucard stand nur da und sah ihr dabei zu wie sie verbrannte und zu Asche zerfiel. Sein Grinsen erstarb und er betrachtete den Haufen Asche. Wie oft hatte er das schon gesehen?
    Er drehte sich um und verschwand im Schatten der Bäume. Dabei summte er ein Lied und er summte es immer noch, als er wieder in der Burg war. Er tauchte aus einer Wand auf und sagte dann: „Das ist wirklich nicht zu glauben, wie schnell sie sich vermehren, das ist widerwärtig.“ Der Butler des Hauses, der eben bei der Lady stand sagte amüsiert und ein wenig sarkastisch: „Gesellschaftskritik, ist nicht dein Fachgebiet, werter Alucard.“ Der Vampir grinste und sagte: „Ziel eliminiert. Ich würde jetzt gern schlafen.“

    In einem anderen Teil dieser Welt wachten die drei Gefährten auf und Kiran streckte sich. Er gähnte herzhaft, weckte Tryn mit einem beherzten Stoß in die Seite und ging zu Kira. Sie wäre sicherlich alleine durch sein aufstehen aufgewacht.
    „Auf, auf. Wir wollen den Halbdämon doch nicht warten lassen!“

    Besagter Halbdämon lag in seinem Bett. Unbequem war es, so mit den armen hinter seinem Rücken. Aber nicht zu ändern. Auch er war früh wach und er verfluchte Kiran innerlich. Nun er konnte es wohl nicht ändern… mit einem übellaunigen Blick sah er an die Decke.
    Anegin hatte lange mit Elentari gesprochen und ihr gesagt, dass er seinem Vater helfen wollte, den Mörder seines Bruders zu finden. Sie würde ihm sowieso überall hin folgen.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 16, 2014 1:40 am

    Die Vampires war alles andere als Glücklich und schrie aus Leibeskräften, als die Sonne sie zu Asche verbrannte. Es ging jedoch recht schnell, was für den Vampir eventuell enttäuschend sein würde.

    Viktoria hatte zwar nichts für Untote übrig, doch auf Alucard konnte sie sich durchaus verlassen. Schon tauchte er wieder auf, während sich Viktoria gerade einen Tee gönnte. Ihr Butler stand neben ihr, die Teekanne eben weg stellend. Natürlich hatte er jedes Recht sich ebenfalls zu äußern.
    „Sehr gut. Du bist bis auf weiteres frei gestellt zu ruhen. Sicher werden wir noch mehr als genug zu hören bekommen. Bereite dich also darauf vor, heute Abend wieder los zu müssen.“
    Mehr gab es dazu wohl kaum mehr zu sagen.

    Andernorts war Kira schon wach, ehe Kiran den ersten tiefen Atemzug gemacht hatte. Sie blieb einfach nur deshalb liegen, weil sie keine Lust hatte auf zu stehen. Nun aber war es an der Zeit auf zu stehen. Auch sie wollte zu den Anderen zurück kehren. Schließlich hatte sie noch immer ein gewisses Gefühl für Kazel, wenn gleich es keine Liebe mehr war, wie man sie für einen Mann empfand, mit dem man sein Leben verbringen wollte. Sie liebte ihn wie einen Bruder, für den sie alles tun würde, also schwang sie die Beine von der gepolsterten Liege und war bereit zu gehen.

    Lilly lag in ihrem Bett und versuchte zu schlafen. Etwas, was Liv gerade so gar nicht konnte. Sie saß auf ihrem Bett, zog die Beine an und wippte vor sich hin. Sie hatte dieses wunderschöne Gesicht und dieses bezaubernde Lächeln noch immer vor sich, aber sie hatte auch eben so vor sich, wie dieser Vampir den Anderen so vollkommen kalt getötet hatte ihn regelrecht zerfetzt hatte. So etwas wie Mitgefühl oder Reue, suchte man bei ihm vergebens. Sie hatte einfach nur Angst.
    Elentari hatte sicher kein Problem Anegin und seinem Vater zu helfen. Genau das wäre doch das,w das sie tun sollten, auch wenn sie glaubte, Anegin sei viel zu zart besaitet dafür.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 16, 2014 5:56 am

    Nun Alucard war weder enttäuscht gewesen, dass es so schnell ging, noch hatte es ihm besonders viel Freude gebracht. Sie war eine Made, die er zerquetscht hatte und sie war es nicht wert nur einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden.
    In der Villa grinste Alucard und sagte: „Jup!“, Wobei er halb durchlässig wurde und nach hinten in der Wand verschwand. Dazu flötete er: „Bis Morgen.“

    Kiran sagte Tryndamere erneut, dass er aufzustehen hatte, weil er sonst hier bleiben müsse und das schien offensichtlich zu helfen. Er sprach die Formel und schon waren sie wieder im Gasthaus. Nun sie waren davor. Kiran ging schnell hinein und auch hinauf. Er sagte laut und deutlich guten Morgen. Kazel sah in verständnislos an und dann wurde sein Blick zornig. Er sprang auf und wollte offensichtlich auf Kiran losgehen, der ihn nur an sah, wobei sich die Kette verkürzte und Kazel nicht mal in Kirans nähe kam, eher er wieder in die Knie ging und sich krümmte.
    „Langsam solltest du es mitbekommen haben Kazel. Das hier ist zu deinem Besten und deine Art mit dieser Sache umzugehen, ist wirklich nicht schön. Schließlich mache ich das alles hier um DIR zu helfen!“ Kazel schien irgendwas sagen zu wollen und Kiran schnippte mit dem Finger, wobei die Maske aufgelöst wurde.
    „Ich bring dich um du elender Bastard! Hörst du ich…“ Die Maske erschien wieder und Kiran sagte lässig: „Und ich dachte, du hättest etwas wichtiges zu sagen.“ Kiran machte sich daran das Gegenmittel gegen Vampirismus zu brauen und schien an diesem Morgen wirklich gut gelaunt zu sein. Kazel hingegen hockte auf seinen Knien und starrte Kiran hasserfüllt an.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 16, 2014 6:12 am

    Auch Kira wurde ungeduldig und begann langsam auf der Stelle hin und her zu gehen. Tryn bewegte sich nun endlich und sie kamen endlich wieder bei den Anderen an, wo Kazel sich gerade furchtbar aufregte.
    „Kazel!“
    schnauzte sie ihren besten Freund nun an, der offensichtlich gar nicht daran dachte, das Kiran ihm das Leben erleichtern wollte.
    „Deinetwegen wären wir alle fast drauf gegangen. Du ahnst nicht, was wir deinetwegen erlebt haben und gerade Kiransal. Du wirst dieses Zeug schlucken und dann wieder gesund werden. Ich bin doch nicht umsonst da hinunter gegangen.“
    Lilly kam ebenfalls zu Kazel. Sie sah ihn mit ihren großen blauen Augen an und küsste ihn auf die Stirn.
    „Ich weiß das es schrecklich für dich ist, was er getan hat, aber wenn er recht hat und du dich wandelst … du wärst eine große Gefahr für uns alle und würdest vor keinem von uns halt machen. Bitte beruhige dich … und … nimm an, was sie für dich getan haben.“
    Kiran hätte ihn wirklich nicht so gemein behandeln müssen, doch er hatte es getan.
    Liv war inzwischen irgendwann eingeschlafen. Sie schien schlecht zu träumen und wachte schließlich erschrocken auf. Sofort sah sie zum Fenster. Es war Tag, also musste sie keine Angst haben. Kiran war wieder da, was sie ungemein freute, doch sie wollte nun wirklich mit niemandem mehr sprechen. Der Vampir hatte ihr deutlich gezeigt, das jemand, der Böse ist, auch wirklich böses tut. Erst jetzt war ihr bewusst, welches Glück sie hatte, das Kiransal nie wirklich böse gewesen war.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 16, 2014 6:20 am

    Kazel sah Lilly an, die nun auf ihn einredete und ihm erklärte, dass sie das doch alles nur für ihn taten. Er schloss beinahe gequält die Augen und konnte ja auch gar nichts dazu sagen. Lediglich genervt und grimmig stand er nun auf, wobei es ihm fast egal war, dass er Lilly so unsanft von sich weg drückte. Er setzte sich aufs Bett und wartete. Dabei funkelte er Kiran an, als sei er das aller letzte.
    „Wenn du mich weiterhin so anstarrst, warte ich einfach, dass du dich verwandelst und töte dich dann Kazel.“, sagte Kiran schließlich, der Kazels Blick förmlich im Nacken spürte. Kazel sah ihn natürlich weiterhin so an und Kiran stellte irgendwann einfach alles ab, warf die Hände in die Luft und sagte: „Wie du willst!!“ Er ließ alles stehen und liegen und ging aus dem Raum. Zeternd lief er über den Flur und begegnete unten dem Drachen und seiner Begleitung. „Dieser Kerl ist sturer als ein Maulesel! Wieso tue ich das?! Ich hasse dieses Balg!“ Damit ging er nach draußen und Anegin sah erst Elentari fragend an und dann sah er nach oben zum Raum. Was war denn jetzt wieder los.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 16, 2014 7:26 am

    Himmel … Kazel war aber auch so was von stur. Selbst Lilly wurde von ihm einfach weg gestoßen. Die fühlte sich natürlich dadurch vollkommen verletzt. Zwar verstand sie ihn wirklich, aber hier oben wollte sie nun auch nicht mehr bleiben. Sie ging hinunter und ließ sich dort auf dem Stuhl nieder, bei Anegin und Elentari.
    Kira war oben geblieben. Sie sah Kazel an, stellte sich vor ihn und war alles andere als bester Laune. Kiran war hinaus gelaufen um wohl mal frische Luft zu bekommen.
    „Weißt du … Kiran wäre fast um gekommen. Er hatte den Tentakel eines Monsters bis in den Magen im Hals. Er wäre beinahe daran erstickt … und das nur um dir zu helfen. Ich finde du könntest ihm wenigstens dafür dankbar sein. Er hätte dich so nicht knebeln dürfen und auch nicht fesseln, aber .. er tat es um die Anderen und dich zu schützen. Das solltest du nicht vergessen.“
    Nun ging auch sie hinunter, so das Liv nun mit Kazel allein war.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 22, 2014 12:57 am

    Kazel sah Kira trotzig an und wendete den Blick dann ab, bevor sie selbst ging. Nun war er alleine mit Liv und er saß da, wie ein Gefangener. Er versuchte erst gar nicht sich zu befreien, sondern wartete einfach ab. Irgendwann stapfte Kiran unten durch den Raum, ging die Treppe hoch und lief direkt auf Kazel zu, den er an den Klamotten packte und hoch zog.
    „Ich will dir mal was sagen, du undankbares Würstchen! Ich werde den Trank nur fertig stellen, weil Lilly SEHR traurig wäre, wenn du tot wärest! Hast du denn überhaupt keine Angst, dass du dich selbst verlierst, indem du zu einem Monster wirst?“ Kazels Blick schien nun fast belustigt zu sein und Kiran, stockte. Er sah ihn an und dann rammte er Kiran seine Stirn direkt ins Gesicht. Dieser ließ ihn los, taumelte zurück und hielt sich die gebrochene blutende Nase.
    „Du…“, sagte er böse und sein Zorn wuchs ins unermessliche. Er packte Kazel an der Stirn und sagte: „Höllenpein zerreiße dich!“ Kazel sank augenblicklich in die Knie und wand sich. Er krümmte sich zusammen und ein gedämpfter Schrei war zu hören. Er stöhnte und kniff die Augen zusammen. Während Kiran ihm dabei zusah. Wenn Kazel sich SO wand, schien er unsägliche Schmerzen zu haben.
    Kiran sah Liv an und wendete dann den Blick ab. Eigentlich wollte er nicht, aber er würde den Trank fertig stellen und wenn es sein musste, würde er Kazel zwingen! So ein Kindergarten. Seine Nase pochte, aber Kiran arbeitete gewissenhaft weiter.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 22, 2014 2:13 am

    Allein mit dem Mann, der vielleicht auch zu einem Vampir werden könnte. Keine verlockenden Aussichten, doch dann kam Kiran schon herein und stauchte Kazel zusammen. Natürlich erfolglos und er rächte sich an Kazel für die gebrochene Nase. Liv war noch immer völlig verängstigt. Selbst Kiran machte ihr gerade eine riesen Angst. Konnte den heute keiner mal normal sein und sich nicht streiten oder sie einfach in den Arm nehmen und sagen, das alles gut ist? Sah eigentlich überhaupt jemand, wie sehr sich Liv fürchtete? Sie wünschte sich nur jemanden, der sie einfach in die Arme nahm. Kira war unten geblieben und redete mit Anegin und Elentari. Niemand kam bei Kazel weiter und Lilly … nun sie saß da und schien einfach nur zu grübeln. Was wenn er wirklich ein Vampir werden würde? Er würde ihnen allen das Blut rauben, sie alle töten. Dann wäre er WIRKLICH gefährlich.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 22, 2014 3:08 am

    Nun. Kazel war auch so gefährlich. Und er bemerkte es auch, das Liv Angst hatte. Er hatte sich auch aus diesem Grund nicht weiter mit ihr befasst, um ihr nicht noch mehr Angst zu machen. Kiran war viel zu beschäftigt, als dass er das konnte und Kazels Leid hörte auch schon nach zehn Minuten wieder auf, weswegen er sich erschöpft gegen das Bett lehnte und zu warten schien. Wenn dieser dumme Magier ihm wenigstens mal die Maske abnehmen würde. Dann könnte er wenigstens sagen, was ihm durch den Kopf ging! Ärgerlich! Höchst ärgerlich!
    Kiran arbeitete eine ganze Weile weiter und schließlich verkündete er: „Endlich!“ Er drehte sich zu Kazel um. Dieser erhob sich und wich leicht zurück. „So, so. Kazel, wenn du dich weigerst, werde ich dich zwingen. Du bist doch noch Kazel? Oder bist du schon das Monster?“ Kiran grinste. Kazel ging nun auf die Knie und sah fast panisch zu Kiran auf. Er schüttelte schnell den Kopf und Kiran stand grinsend und erbarmungslos über ihm. „Wie du willst!“ Er sah zu Liv, die wohl verängstigt war. Na sie konnte er nun schlecht fragen. „Liv? Kannst du mir bitte Kira hier her holen?“
    Sie tat es und verschwand schnell. Kazel sah auf den Boden und schien wirklich Angst zu haben. Doch Kiran war da erbarmungslos. Er ging langsam auf ihn zu und schwenkte das Fläschchen leicht.
    „Du kommst nicht drum rum Freundchen und nebenbei: Ich rette dein Leben.“
    Kazel sprang auf und wollte Kiran wohl umstoßen oder ihm das Fläschchen entreißen und zerstören, aber Kiran hielt ihn einfach auf, indem er die Kette noch kürzer und Enger machte. Kazel stöhnte und Kira kam rein.
    „Bitte halt ihn fest! Freiwillig trinkt er das Zeug nicht!“, sagte Kiran und Kazel versuchte sich gegen Kiras Kraft zu wehren, aber er war zu schwach. Die magischen Ketten zehrten an ihm. Kiran nam die Maske weg und packte Kazel am Kiefer. „Nicht!“, presste er verzweifelt durch seine zusammengebissenen Zähne. „Das ist ein Fehler, ich bin kein Vampir!“
    „Das stimmt, sonst müsste ich dich töten. Das hier hält nur die Verwandlung auf.“, gab Kiran zurück und ehe sich Kazel versah, bildete sich ein Trichter in Kirans Hand, der sogar seine Zähne aufstemmte. Er weigerte sich zu schlucken und Kiran ergriff Maßnahmen, die es nicht notwendig machten. Kazel riss die Augen auf und würgte, was jedoch so gar nichts brachte. Dann endlich war Kiran fertig. Der Trichter löste sich auf und Kazel holte tief Luft. Er keuchte und kippte einfach in Kiras Arme. Er war total verschwitzt und nun, wo er so schwach rum lag, sagte er: „Du… irrst dich, Kiran. Ich bin kein Vampir...“ Er stöhnte und Kiran grinste nur auf ihn herab. „Ganz recht. Dank mir!“ Er hatte nun doch ein wenig Mitleid und löste die Ketten. Kazel lag in Kiras Armen und dann sagte er: „Du bist ein verdammter Narr, Kiran!“
    „Weihwasser hat dich verletzt. Das ist der Beweis.“ Nun sah Kazel ihn fast hasserfüllt an und richtete sich langsam auf. „Du bist so ein riesen Dummkopf!“, rief er ihm entgegen. Er schien wirklich sauer zu sein. „Natürlich verletzt es mich!“ Kiran sah ihn merkwürdig an und Kazel versuchte zu Luft zu kommen. „Ich bin ein verdammter Halbdämon!!!“ Er hielt sich den Bauch und fügte an: „Ich KANN gar kein Vampir werden!!!“ Kiran wurde blass wie Käse… Er schien alles noch mal Revue passieren zu lassen und sah Kazel an, wie eine Kuh wenn’s donnert. „D-du… kannst gar nicht… Aber… das Sonnenlicht… das…“ Er setzte sich erst mal. Kazel sah auf den Boden. „Hast du dir meine Augen mal angesehen?! Auch die sind dämonisch. Wenn ich direkt in die Sonne schaue, tut das eben weh! Man! Du bist so dumm, ich geh kaputt!“ Nun schien Kazel wenigstens nicht mehr den Versuch zu unternehmen Kiran umzubringen. „Ich hoffe sehr, dass dieses widerwertige Gebräu keine Auswirkungen auf mich hat, sonst werde ich dich mit mir in die Hölle nehmen, du ignorantes Arschloch!“ Kira hatte Kazel zuletzt so gesehen, als sie noch zusammen im Lager waren. Er verwendete Wörter, die er sonst nicht benutzte und er redete überhaupt recht viel. „Deine Arroganz macht mich krank!“
    Kiran sah zu ihm herüber, betrachtete die Hand auf Kazels Bauch und sagte dann fast betäubt: „Das… du… musst es ausspucken.“
    „Hm?“, fragte Kazel nun mit echter Verwunderung. Kiran stand auf und ging zu ihm rüber. „Das Zeug muss raus aus dir!“ Nun war es Kiran, der ein wenig Angst hatte. Kazel sah ihn verwirrt an und blickte dann, als könne Kira nun einfach alles ändern, zu ihr herab.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 22, 2014 3:27 am

    Liv hatte die ganze Zeit auf ihrem Bett in der letzten Ecke gekauert. Erst als Kiran sie bat, Kira zu holen, ging sie hinunter. Sie lief schnell, als könne sie noch einmal von einem Vampir aufgesucht werden. Als sie wieder hoch kam, setzte sie sich sofort wieder auf ihr Bett und quetschte sich in die letzte Ecke. Kira hingegen sah Kazel die Angst förmlich an. Sie hielt Kazel auf Kirans Bitte hin fest .
    „Verzeih mir Kazel. Ich hab dich wirklich lieb, aber eben deshalb muss ich das tun. Ich will nicht das dir was passiert.“
    Kiran verabreichte ihm das Mittel und ließ Kazel dann endlich in Ruhe, der in Kiras Armen da lag und völlig fertig war. Kazel schien verdammt sauer. Die Worte die er gebrauchte, waren wirklich .. nun er war eben wütend. Natürlich traf auch sie die Erkenntnis wie ein Blitz. Nun war es Kiran der einen wirklich verdammt bösen Blick erbte. Auch Liv sah irgendwie wenig begeistert aus. Das Kira daran nicht dachte, war ja nicht weiter verwunderlich, doch bei Kiran … Herr „Ich weiß alles“ eben doch.
    „Soll das heißen, wir haben diese verdammte Expedition völlig umsonst gemacht?“
    Kiras Blick war nahezu schneidend.
    „Wir waren völlig umsonst da unten? Und das nur weil DU geglaubt hast er könne sich verwandeln?!“
    Es sah fast aus, als wolle sie nun Kazel zur Seite werfen und sich auf Kiran werfen, als sei er frische Beute. Das Zeug sollte nun wieder raus?
    „Kein Problem. Das haben wir gleich.“
    Sie zog ein Büschel Silberwurz aus einem kleinen Beutel und hielt es Kazel unter die Nase. Allein der Geruch sollte ihn zum erbrechen bringen.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 22, 2014 3:42 am

    Also… Kiran sah zu Kira und auch Kazel, war etwas überrascht. Ja, sie hatten die Expedition umsonst gemacht. Kiran hob abwehrend die Hände und sagte: „Na ja… vielleicht nicht GANZ umsonst. Ich hatte kein Blutgras mehr und es bot sich an…“ Er schluckte. „Ich konnte nicht ahnen, dass Halbdämonen gegen Vampirismus immun sind.“ Kira sah aus, wie die Todesgöttin… Er machte ein zwei Schritte zurück und Kazel wunderte sich ein wenig, dass es sie störte in den Abyss gegangen zu sein, aber nicht, dass er nun möglicher Weise drauf ging… Nun ja doch schon irgendwie.
    „aber so habe ich auch wieder was gelernt. Weißt du, ich…“ Er hielt lieber den Mund, er hatte das Gefühl, es nur schlimmer zu machen. Kazel konnte gar nicht so schnell reagieren, wie sie plötzlich irgend ein kraut nahm und es ihm vors Gesicht hielt. Eben noch, wollte er fragen, was das sollte, aber schon im nächsten Moment roch er das Zeug und es kam ihm hoch. Er nahm die Hand vor den Mund und stellte fest, dass das überhaupt nichts brachte. Er spuckte alles wieder aus, was er zu sich genommen hatte und würgte selbst dann noch, als gar nichts mehr da war.
    „Sehr gut gemacht.“, sagte Kiran anerkennend und nickte. „Vielleicht wird es dir die nächsten Tage ein wenig schlecht gehen, aber, ich denke es sollte ausreichen. Zur Sicherheit würde ich vorschlagen, dass du viel trinkst und die…“ Er räusperte sich. „Prozedur ein paar Mal wiederholst.“ Wie eine Magenspülung eben.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 22, 2014 4:23 am

    Kira war wirklich sauer. Kazel ging ihr vor, wshalb sie ihm das Gras unter die Nase hielt, doch Kiran musste jetzt nicht glaubenn, das er jetzt einfach so davon kam. Sie half Kazel erst mal von da weg udn brachte ihn ins Bett.
    Ihr Blick ging schließlich fragend zu Kiran.
    "Eine Magenspülung ... "
    Es hörte sich gerade an, als würde sie überlegen.
    "Ja ... soweit ich es weiß hattesdt du ja gestern bereits eine und weißt wie schönd as ist, nur mti dem Unterschied, das das DING dich von innen nach außen krempeln wollte! Vielleicht soltle ich dir auc mal ne Magenspülung verpassen! Er hats ausgekotzt, das reicht."
    Nun wandte sie sich an Liv, die sie leibevoll lächelnd fragte:
    "Würdest du mitte einen Tee für ihn machen?"
    Liv nickte und verschwand erneut.
    Kira wandte sich wieder an Kiran.
    "Du willst was lernene? Ich kann dir ssicher noch so einiges bei bringen oh allwissender Trottel! Wir wären fast umgekommen wegen deiner bescheuerten Idee!"
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 22, 2014 5:09 am

    Kiran sah Kira fast schneidend an. Woher hätte er das denn wissen sollen. Etwa aus dem großen Buch der Dämonologie? Also echt! Hätte sich Kazel nicht so bescheiert aufgeführt und gleich gesagt, was los war, dann hätte er das auch gar nicht machen müssen.
    „Und wenn ich Recht gehabt hätte?! Wenn ich ihn gerettet hätte?! Wärst du dann auch so wütend auf mich gewesen?! Weißt du was? Ihr zwei seid so undankbar, dass ich kotzen könnte! Wenn du meinst, du weißt es besser, dann sieh Kazel doch dabei zu, wie er stirbt!“ Kiran ließ sein Labor verschwinden und sagte: „Ich werde NIE wieder auch nur einen Finger für euch beide krumm machen! Nur damit du das weißt!“
    Er drehte sich um und schwartete die Tür hinter sich ins Schloss. Dabei lief er nach unten setzte sich an die Bar und schmollte. Tryn setzte sich zu ihm und Ailish ging hinauf.
    „Was hat er denn?“ Sie sah Kazel im Bett liegen und lächelte. Schön dass es dir besser geht, Kazel.“
    Der stöhnte nur und versuchte gegen die Übelkeit anzukämpfen.
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 22, 2014 7:22 am

    Kira bedauerte es sicher nicht ihn so angefahren zu haben, aber irgendwie … tat es ihr dann doch widerrum leid. Nun er tat ja auch immer, als wisse er alles. Sie legte das Silbergras so hin, das Kazel es riechen musste, aber selbst nicht weg tun konnte.
    „Tut mir leid Kleiner … aber du hast es gehört. Ich will dich gesund und fit sehen.“
    Ailish kam herein.
    „Was er hat? Ich hab ihn zur Sau gemacht weil er uns umsonst in Gefahr gebracht hat. Das ganze wäre nicht nötig gewesen, aber der Herr hatte das offensichtlich übersehen. Ailish tu mir den gefallen und lass das Gras da liegen ja? Er muss sich übergeben, damit das zeug aus ihm wieder raus kommt. Wenn er gar nichts weiter als klare Flüssigkeit erbricht, darf es weg. Ich muss das wieder gerade biegen.“
    Liv war bei jedem lauteren Wort Kirans zusammen gezuckt und erst recht, als die Tür so zugeknallt wurde. Ailish kam endlich hinauf. Vielleicht blieb ihre Schwester ja ein wenig bei ihr?
    Kira war sich gar nicht so sicher, ob sie hinunter gehen sollte oder lieber nicht. Schließlich war Kiran ganz schön sauer, aber sie musste sich irgendwie bei ihm entschuldigen, ihm aber auch gleichzeitig erklären, warum sie so angefressen war.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 22, 2014 7:51 am

    Ailish sah auf das Gras, schnupperte und sagte: „Hä? Es duftet herrlich!“ Kazel machte nicht den Anschein irgendwas dazu sagen zu wollen, während er die Hand nach dem Zeug ausstreckte, um es weg zu tun, aber es gelang ihm nicht. Ailish war ratlos. Sie ging zu Liv und setzte sich vor sie. „Du sihst furchtbar aus Liv. Was erschreckt dich denn so? Hat Kiran wieder irgendwas gemacht?“ Ailish blickte zur Tür. Komisch. Klare Flüssigkeit? Nun auf dem Boden war… Eeeek! Sie seufzte und krempelte ihre Ärmel hoch. „Also gut. Ich werde mal sauber machen und Wasser für Kazel bringen. Willst du mir vielleicht ein wenig zur Hand gehen?“ Sie sah zu Kazel. „Also ich habe eher das Gefühl, dass es Kazel schlechter geht, als besser. Was ist denn nur passiert? Ich hab auch Kira nicht verstanden. Ws will sie gerade biegen? Und vor allem: Warum muss sich Kazel denn… na ja du weißt schon…“ Sie sah Liv fragend an.
    Kiran saß unten und trank Wein. Tryn hatte Met vor sich stehen und die beiden Männer schwiegen sich an. Bis Kiran endlich das Schweigen brach: „Frauen sind doch wirklich nicht zu fassen! Wenn du sie links liegen lässt weinen sie, wenn du ihnen hilfst rasten sie aus… Was ist nur los mit denen?!“ Tryn brummte und nickte leicht. „Offenbar können Männer ja nur alles falsch machen in deren Augen!“ Er seufzte und Tryn hob den Becher zum Anstoßen. Dann tranken beide einen Schluck und Kiran erzählte Tryn, dass er sich geirrt hatte und Kazel gar kein Vampir werden würde. Tryndamere sah ihn nur an und meinte: „Das ist doch ein Grund zum Feiern und nicht zum traurig sein.“
    „Ja… Bloß wirft mir diese kleine, kranke Killerin vor, dass ich das hätte wissen müssen!“ Tryndamere fing plötzlich an zu lachen. Er sagte: „Ich verstehe die kleinen Menschen nicht. Sie weinen wenn sie glücklich sind, lachen, wenn andere leiden und werden wütend, wenn Probleme gelöst sind!“ Er schlug Kiransal auf die Schulter. „Wird er überleben?“
    „Ähm… ja denke schon. Es wird… ihm nur nicht so gut gehen, bis sein Körper das Gift verdaut hat…“
    „Aber dann ist doch alles gut!“ Tryn grinste und Kiran sah ihn einen Moment an, ehe er auch lächelte.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 22, 2014 8:09 am

    Liv erklärte ihrer Schwester weitestgehend, was geschehen war und warum alle so aufgebracht waren. Allerdings sagte sie ihr nicht, warum sie so verängstigt war.
    „Sicher helf ich dir beim sauber machen,“
    erklärte sie leise und stand auch schon auf. Irgendwie schien sie noch immer unter Schock zu stehen. Wie konnte ein einziges Wesen nur so schön und so brutal sein?
    Kira war inzwischen unten angekommen. Kleine kranke Killerin also ja? Na warte. Ein Wurfmesser landete so geschickt vor ihm, das er unweigerlich auf sehen musste. Was sie damit hatte bezwecken wollen? Nun sie ging herüber, zog ihn aus dem Holz und siehe da, ein Chamäleonskorpion hing tot an dem Messer.
    „Die kleine kranke Killerin hat dir eben das Leben gerettet. Weißt du .. vielleicht wäre ich ja gar nicht so sauer gewesen, wenn du nicht sonst auch so allwissend tun würdest. Ich meine … egal was man sagt oder wohin man geht … man braucht eigentlich nicht mal in einem Buch nach zu schlagen, weil du alles zu wissen scheinst. Wie kann dir dann eine so lächerliche Kleinigkeit entgehen?“
    Sie setzte sich zu ihnen.
    „Es tut mir leid dich so angeschnauzt zu haben. Im Nachhinein ja … es war eine neue Erfahrung und wir alle haben daraus etwas gelernt. Wichtig ist, das wir alle noch leben.“
    Lilly war noch immer ganz in Gedanken versunken. Sie sah ab und zu nach Oben, aber wirklich gebraucht wurde sie ja scheinbar dann doch nicht.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 22, 2014 8:52 am

    Kiran sah Kira an, als sie loswetterte und er hatte sich tierisch erschreckt, wegen des Wurfmessers. Tryn beobachtete sie nur und als sie den Skorpion vorführte erklärte sie ihm, ihm das Leben gerettet zu haben. Kiran machte einen Gesichtsausdruck, der fast von Missbilligung kündete und sagte nur: „Dann sind wir wohl quitt, hm?“ Er war wenig beeindruckt von ihrer Aussage und dann sah er wieder in seinen Krug. „Ich tue nicht allwissend. Ich weiß viel, aber eben auch nicht alles. Und jetzt mal im Ernst! DU wusstest es auch nicht. Soll ich dir nun jedes Mal einen Vorwurf machen, wenn du etwas nicht weißt?!“ Er war beleidigt.
    Tryndamere sagte nichts dazu. Er hörte nur zu und trank den Met.
    Während dessen holte Ailish nun Wasser und einen Eimer für Kazel, dem es hundsmieserabel ging. Sie brachte alles hoch und gab ihm das Wasser. „Trink… Ich weiß, es ist unangenehm, aber wenn dir schlecht ist… dann ist es immer noch besser, als gar nichts im Magen zu haben…“ Sie mochte Kazel nicht besonders, aber sie würde einen verbündeten nicht im Stich lassen. Dann nahm sie Liv an die Hand und sagte: „Wir sollten ihn allein lassen, oder?“ Sie zog sie mit sich nach unten.
    Kazel trank alles aus und… nun es verließ seinen Körper auch wieder auf dem gleichen weg. Er war nicht dumm. Er wusste, dass es notwendig war und hielt sich den Bauch. Dann erhob er sich wackelig und floh vor diesem… was war das eigentlich?! Noch nie hatte er so was gerochen. Alleine der Gedanke daran, machte ihn krank.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 22, 2014 9:47 am

    „Ja, wir sind quitt und oh doch … du tust allwissend, aber das spielt nun auch keine Rolle mehr. Ich habe mich entschuldigt. Von mir aus schmoll nun rum wie ein kleines Kind. Ach ja und .. ich weiß vieles über das Morden, über das Tanzen und auch über Gifte und Heilpflanzen. Sogar ein wenig Alchemie und auch Erdkunde, aber das ist bei weitem nicht das Wissen, welches du dir in den ganzen Jahr... hunderte? Aneignen konntest. Das solltest du nicht vergessen mein lieber. Und nun wünsche ich den beiden Herrschaften einen gesunden Durst, aber übertreibt es nicht. Ich möchte euch nicht auch noch krank im Bett liegen haben.“
    Damit drehte sie sich um und verließ das Gasthaus. Sie brauchte Ablenkung.

    Liv dagegen, half ihrer Schwester beim sauber machen und ging dann mit ihr hinunter. Eigentlich wollte sie Kazel nicht allein lassen. Er quälte sich ganz schön und es tat ihr wirklich leid. Denn noch könnte sie auch nichts gegen Kazel ausrichten, wenn er denn nun wirklich irgendwas anstellen würde. Im Moment wollte sie einfach nur nicht an das, was geschehen war, denken. Hoffentlich würde dieser Vampir weg bleiben und sie nie wieder auf suchen.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 22, 2014 10:27 am

    „Kleines Kind… Du kannst den Begriff, Kind doch gar nicht anwenden!“, rief er ihr hinterher und trank. Anegin schüzttelte nur leicht den Kopf und sah zu Elentari. „Wir brechen auf, wenn sich die Rasselbande wieder vertragen hat, ja?“ Er lächelte entschuldigend. Kiransal trank an diesem Abend viel, aber auch nicht zu viel. Er konnte imemr noch ins Bett gehen – alleine. Kazel hatte sich woanders hingelegt und ertrug die Nachwirkungen des Trankes still. Denn obwohl er eigentlich so gut wie alles wieder ausgespuckt hatte, hatte ein Bruchteil davon seine Wirkung getan. Sein Körper kämpfte dagegen, was Fieber und Bauchweh zur Folge hatte, doch Kiran meinte, dass er es auf jeden Fall überleben würde.
    Ailish war besorgt, wegen ihrer Schwester, aber sie wollte nicht reden und so wie sie verängstigt war, musste doch irgendwas passeirt sein. Sie nahm sich vor später noch mal zu fragen. Tryndamere hatte sich auch einfach hingelegt und nun krabbelte Ailish zu ihm ins Bett um sich von ihm wärmen zu lassen.
    Kiran blieb noch lange wach. Er konnte nicht schlafen und als alle schliefen… zumindest dachte er das, sah er kurz nach Kazel, der unruhig schlief. Er schwitzte und sah erschöpft aus. Kiran kniete sich hinab und seine hand breitete sich über seiner Stirn. Kühle Luft stig hinab und kühlte seine Stirn. Kiran seufzte und sagte: „Es tut mir leid… Ich hatte Panik… Ich wollte nicht, dass wir dich töten müssen, du sturer Teufelskerl…“ Ein wenig lächelte er und deckte Kazel zu. Er prüfte noch den Puls und es war erstaunlich, dass Kazel nicht erwachte.
    Dann ging Kiran auf den Balkon und atmete frische kühle Nachtluft…
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 22, 2014 10:47 am

    Kira ließ sich davon nicht ärgern. Ihre Stunde würde kommen und dann würde er schon sehen. Nun im Moment jedenfalls, war sie froh, ein wenig Ruhe zu haben.
    Elentari nickte auf Anegins Worte hin. Hoffentlich konnten sie bald los.
    Lilly hatte sich bald hoch begeben und sah nach Kazel,dem es wirklich elend ging. Natürlich tat er ihr sofort wieder leid und sie kümmerte sich Herz erwärmend um ihn. Leider brachte es eben nicht viel. Denn noch blieb sie bei ihm und legte sich in das Bett, welches ihm am nächsten war.
    Liv lag in ihrem Bett. Sie hatte jetzt sogar noch mehr angst und traute sich nicht, auch nur ein Auge zu zu machen. Später kam Kira zurück und legte sich wortlos ins Bett. Nun war nur noch Liv wach. Sie konnte vor lauter Angst, ein Vampir könnte wieder hier herum schleichen, gar nicht schlafen. Es war wirklich süß, wie sich Kiran um Kazel kümmerte. Irgendwie schien er ihn ja wohl doch zu mögen. Ohhh auch Kira hatte es mit bekommen, denn schließlich wachte sie beim kleinsten Geräusch schon auf. Den Namen geändert und das alte Leben hinter sich gelassen zu haben, änderte sie nicht. Sie konnte nicht ab lassen, von dem, was sie in der Zeit gelernt hatte. Denn noch tat sie, als würde sie schlafen. Liv stand auf. Sie hatte so furchtbare Angst, selbst Kiran könnte jeden Moment überfallen werden, das sie sich wirklich nichts sehnlicher wünschte, als das er herein käme und das Fenster schloß.
    „Kiran? B-bitte kommst du bitte rein?“
    Man konnte ihr die Angst regelrecht an sehen.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 22, 2014 11:26 am

    Kiran bemerkte Liv erst, als sie direkt hinter ihm stand und ihn bat hereinzukommen. Sie war noch wach? Nun das war… irgendwie interessant. Wieso schleif sie denn nicht. „Liv? Was ist denn?“ Sie war so ängstlich und sie wollte, dass er unbedingt herein kam. Komisch. Er tat es jedoch, ohne noch mal gegenanzureden. Sie schien sichtlich erleichtert und Kiran stand schließlich vor ihr und hockte sich ein wenig herab. „Liv? Was ist los? Was bedrückt dich?“ Er sah sie durchdringend an. Himmel sie zitterte ja fast vor Furcht. Er schloss das Fenster und setzte sich auf sein Bett, wo er sie dazu aufforderte sich neben ihn zu setzten. „Du siehst aus, als hättest du einen geist gesehen. Ist alles in Ordnung?“
    Irgendwie… Manchmal fühlte sich Kian, als sei er hier der große Bruder oder der Papa. Er sorgte sich andauernd um alle! Auch um die, die er nicht leiden konnte… Ungewöhnlich und irgendwie… Er seufzte…

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

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