Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Die weite Welt der Fantasy

    Austausch
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Aug 13, 2014 10:57 pm

    Kira sah zu dem Magier.
    „Das es kein Wasser sein würde, war schon irgendwie klar,“
    kommentierte sie.
    In der Ferne war dieser Turm zu sehen, oder diese Festung? Wer wusste das schon. Alles war so unglaublich trist, das man nicht glauben konnte, hier auch nur den hauch von Leben zu finden. Abgesehen natürlich von den Wesen, die hier existierten. Eine ganz eigene Welt, die man sich wohl niemand bewohnen wollte. Tryn und Kiran begannen zu diskutieren. Das war doch jetzt nicht ihr Ernst. Eben wollte Kira ansetzen, etwas zu sagen, als vor ihnen eine Gestalt erschien, die zugleich schön , als auch furchterregend war. Sie sprach die Menschen an, schien noch keinen Angriff starten zu wollen. Kira sah zu Kiran. Er hatte die Führung, er wusste, was sie hier wollten und sie war nur als Verstärkung mit gegangen. Besser er antwortete auf die Frage. Sacht stieß sie Kiran in die Rippen.

    Lilly wollte nicht von Kazel weg. Sie blieb bei ihm, versuchte einfach nur für ihn da zu sein. Wie schlimm musste es ihm gehen, wenn er so behandelt wurde. Dachte denn wirklich niemand daran, was sie ihm damit an taten? Es war zum heulen. Wie sollte sie ihm denn nur helfen? Mehr als einfach nur für ihn da zu sein, war ihr nicht möglich.

    Liv war mit den Anderen unten im Schankraum. Schrecklich nicht zu wissen, was da unten los war. Sie sah sich rastlos um und schließlich hielt sie es nicht mehr aus.
    „Ich geh kurz raus frische Luft schnappen.“
    Sie verließ die Schankstube, schloß die Tür und sah in den Himmel. Keine Sterne, sondern Wolken zogen heran. In der Ferne ah sie dunklere Wolken. Es würde sicher bald regnen. Aus den Schatten hörte sie etwas. War da jemand? Dieses Geräusch war nicht zu zu ordnen, doch plötzlich stand da ein junger Mann, der ihr einen guten Abend wünschte. Er sah einfach atemberaubend aus. Wie unglaublich schön er war. Liv sah ihn ein wenig erschrocken, aber auch bewundernd an. Es verschlug ihr nahezu die Sprache. Für einen Moment stand sie da, wie gelähmt, ehe sie die Sprache wieder fand.
    „Guten Abend mein Herr.“
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Aug 13, 2014 11:41 pm

    Kiransal spürte den leichten Durck in seinen Rippen und sah zu Kira, die offensichtlich wollte, dass er antwortete. Tryndameres Schwert leuchtete ein wenig grün und ehe sie sich versahen, hatte er das Schwert durch die Erscheinung getrieben, die kreischend in zwei Hälften geteilt war und offensichtlich zu Grunde ging. Mit weit aufgerissenen Augen und einem undefinierbaren Geräusch sah Kiran ihn an. Was hatte er sich denn bitte DABEI gedacht?!
    „Bist du wahnsinnig?!“, fragte er prompt.
    „Ich verhandle nicht mit Monstern.“ Tryndamere sah verdammt ernst aus und Kiran sah den Haufen Staub an, von dem er schnell etwas in eine Phiole füllte.
    „Man tötet einen Todesalp aber nicht einfach so!“
    „Wieso nicht?“, wollte Tryndamere wissen und zuckte die Schultern. Er legte die Stumpfe Seite seiner Klinge auf seine Schulter und zog los in Richtung des „Flusses“
    „Unglaublich…“, murmelte Kiran. „Komm… ehe er noch auf die Idee kommt den Abyss auszurotten…“

    Kazel nahm irgendwann die Wange von ihrem Kopf und lauschte. Er wollte offenbar aufstehen und lief zum Fenster. Soweit immerhin ließ die Kette das zu. Dort stand ein Mann und Liv, die sich mit ihm unterhielt. Er sah Lilly an und sein Blick sollte ihr eigentlich bedeuten, bei ihm zu bleiben, doch sie hätte das wohl auch missdeuten können.

    „Eine schöne Nacht.“, sagte der Fremde und sah hinauf in die Wolken. „Nicht wahr?“ Er sah nun wieder zu liv und nahm sich ungefragt ihre Hand und hauchte einen Handkuss auf eben jene. „Ich liebe solche Nächte in denen ich Durst bekomme und mich am liebsten betrinken möchte…“ Er ließ ihre Hand wieder los und Liv hatte fast das Gefühl paralysiert zu sein. Sein Blick fing einen einfach ein und sie empfand absolut keine Furcht nur behagliche Neugier. Der Fremde sah hinauf zum Fenster und betrachtete den Blick des Maskierten. Er lächelte charmant und nickte leicht. Kazel hätte ihn am liebsten angefaucht!
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Aug 13, 2014 11:44 pm

    Kira starrte Tryn ungläubig an. Der Barbar war einfach viel zu einfach gestrickt. Was er als Feind identifizierte, wurde vernichtet. Da gab es offenbar keinen Alternative. Kiran sammelte schnell etwas von dem Staub ein, ließ es sich aber nicht nehmen, erneut mit Tryn zu diskutieren.
    Ja, ich bin auch nicht scharf darauf länger als nötig hier zu bleiben und eventuell mit einer Horde Dämonen im Nacken wieder zu verschwinden, wenn es dazu in einem solchen Fall überhaupt noch kommt.“
    Dieses Mal lief sie einfach vor, um so schnell wie möglich an den Fluß zu gelangen. Blieb zu hoffen, sie erlebten nun nicht noch weitere böse Überraschungen.

    Lilly sah erst auf, als Kazel seinen Kopf hob, auf stand und zum Fenster ging. Hatte er da etwas gehört? Vielleicht. Sein Blick war irgendwie .. sie konnte ihn nicht so recht deuten, doch sie hatte ja noch nie wirklich darauf gehört, wenn er sie weg schickte, also würde sie auch jetzt nicht gleich verschwinden. Anders herum … er war in Ketten und könnte sie nicht beschützen. Aber wer sollte dann ihn beschützen? Vielleicht missverstand sie das alles aber auch, also stand sie auf und kam ebenfalls zum Fenster, wo sie hinaus sah. Da unten stand ein junger Mann mit Liv. Wow ...d as war sicher ein Edelmann oder ein Prinz. Liv hatte ja so ein Glück einem so hübschen Kerl zu begenen. Lilly lächelte und winkte hinunter.

    Liv indes, war wie gelähmt. Sie konnte sich nicht bewegen und sah den Mann einfach nur an.
    „Ja … schöner wäre es … wären da Sterne am Himmel,“
    hauchte sie. Verdammt was war denn nur los? Dieser Mann nahm sie innerhalb kürzester zeit völlig für sich ein. Er war wunderschön, hatte eine wahnsinns Ausstrahlung und war dazu noch höflich und einfach nur nett. Angst verspürte Liv nicht. Es war eher … wer war er? Woher kam er?
    „Ich bin Liv.“
    stellte sie sich ihm einfach vor. Vielleicht wäre er in seiner höflichen Art ja so freundlich, ihr auch seinen Namen zu nennen.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Aug 13, 2014 11:54 pm

    Der Mann kicherte leise und sagte dann: „Hallo Liv.“ Er betrachtete das Mädchen mit den rötlichen Haaren die ihm zuwinkte und sah dann wieder zu Liv. „Freunde von dir?“ Er lächelte immer noch, ehe er sich eine Hand auf die Brust legte und sich vorstellte: „Alucard.“
    Die Wolkendecke riss plötzlich auf und ein Blutorange-farbener Mond war zu sehen. „Ich liebe solche Nächte.“
    Kazel oben sah den Kerl an und dann wanderte sein Blick hinauf zum Mond, den er fast wie gebannt ansah. Er wendete irgendwann den Blick ab und sah wieder zu Lilly, die dem Kerl da unten gewinkt hatte. Sie trug ihr Lächeln auf den Lippen und Kazel spürte wieder dieses Gefühl in seiner Brust.

    Kiransal und Kira gingen gemeinsam mit Tryn gerade einen Abhang hinab. Diese Schräge schien aus grauem Sand zu bestehen. Überhaupt hatte der Abyss so gar keine Farbe und das war irgendwie… absonderlich. Kiran musste sofort an den Limbus denken. Sie liefen mehrere Stunden und blieben scheinbar unbehelligt.
    „Das Blutgras hat spitze Dornen. Und messerscharfe Blätter. Besser man verletzt sich nicht an ihm, das Gibt hässliche Wunden, die sehr schlecht heilen und in manchen Fällen eine Blutvergiftung nach sich ziehen.“, klärte Kiransal sie auf, als sie sich allmählich dem Ufer näherten. Er holte eine Flasche heraus, die sie mit dem Blutgras füllen konnten.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Aug 14, 2014 12:15 am

    Stunden langes Laufen durch eine so triste Welt kontne einen durchaus zermürben. Das war alles andere als schön. Kiran erklärte, wie das Kraut aus sah, welches sie suchten. Eigentlich hatte Kira nicht vor, es auch nur im geringsten zu berühren. Kiran war der jenige, der die Ahnung hatte und nicht sie. Nun zumindest nicht von den Pflanzen hier im Abyss. Sie selbst kannte sämtliche Gift und Heilpflanzen, aber nur die, in ihrer Welt. Bisher waren sie unbehelligt geblieben, doch würde es auch so bleiben? Es kontne doch nicht sein,d as sie so einfach herein und wieder heraus spazieren könnten. Das wäre so ziemlcih unmöglich. Immerhin war das hier der Abyss und kein Park, in dem man spazieren ging.

    Liv war völlig im Bann des Mannes. Er hatte sie so sehr eingenommen, das sie eigentlich schon eher wie in Trance antwortete.
    „Ja … Freunde.“ Mehr musste sie wohl nicht sagen.
    „Alucard … ein sonderbarer, aber schöner Name.“
    Es schien fast, als würde sie wieder normal werden. Ihr Lächeln war unglaublich schön, als sie ihn nun betrachtete, doch sie hatte keine Augen mehr für ihre Umgebung. Es schien, als gäbe es nur noch ihn.
    „Ja, die Nacht ist wunderschön. Ist das nicht ein Blutmond?“

    Lilly stand noch immer am Fenster.
    „Sind sie nicht süß? Ich würde mich für Liv freuen, wenn sie einen netten Mann kennen lernen würde,d er sie auch zu schätzen weiß.“
    Sie sah Kazel an.
    „Was ist mit dir?“
    Sie sah ebenfalls zu dem Mond hoch. Er machte ihr Angst. Er war blutrot und sicher alles andere als schön. Vielleicht sollte sie Liv lieber rein holen?
    „Ich werde Liv besser rein holen. Der Mond macht mir angst. Er sieht aus als habe man ihn in Blut getaucht.“
    Schon drehte sie sich um und ging zur Tür.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Aug 14, 2014 12:35 am

    Als Lilly nun wieder zu dem Mond auf sah, tat er es ihr gleich und war für einen Moment gebannt. Ein Moment der zu lange dauerte um Lilly aufzuhalten. Sie ging zur Tür und war schon verschwunden. Er sah die Tür eben ins Schloss fallen, als er los lief und von der Kette zurückgezogen wurde. Er ging in die Knie und stöhnte. Nun war er allein und Lilly würde da hinunter gehen, wo er sie nicht haben wollte. Wieder ging er zum Fenster und suchte nach Lilly. Der Mann unten sah direkt zu ihm hoch und grinste förmlich, wobei spitze Reißzähne zusehen waren. Kazel bekam nun wirklich Angst. In dem Moment kam Lilly raus. Er konnte nichts sagen, sie nicht warnen. Er drückte seine Schulter gegen das Fenster, welches zerbrach und der junge Mann setzte fast einen bedauernden Blick auf. Kazels Blick wirkte beinahe flehend, als er Lilly ansah.
    Alucard stand da und schien ein wenig überrascht dann reckte er die Nase leicht nach oben und schien irgendeinen Duft wahrzunehmen. „Was für ein Herrlicher Duft.“, sagte er und sah Kazel an. „Du bist ein Dämon… nein, nein. Ein Halbdämon. Kazel blickte ihn so voller Hass an, dass der Fremde nun noch mehr grinste. Er blickte wieder zu Liv und nun auch Lilly herab, da er deutlich größer war und sagte: „In einer so schönen Nacht, macht das jagen noch viel mehr Spaß, als sonst. Ja… ein Blutmond. So rot, wie das Verlangen…“
    „Was geht hier vor?“, fragte Anegin, der nun auch herausgekommen war. Kazel war fast ein bisschen erleichtert und der Vampir mit dem Namen Alucard sah ihn an. Er grinste und gab dann ein Pfeifen von sich, dass überraschte Bewunderung spiegelte. „Ich wünsche einen guten Abend.“
    „Wer bist du und was willst du von Lilly und Liv?“, fragte Anegin relativ freundlich.
    „Mein Name ist Alucard.“ Anegins Blick wandelte sich und er machte zwei Schritte nach vorn, wobei er Liv und Lilly zurück zog und hinter sich schob. „Ich verstehe.“, sagte Anegin und sah hinauf zu Kazel. Er hatte sich am Glas verletzt.
    „Bitte sehe davon ab, den beiden etwas anzutun.“
    Alucard kicherte ein kehliges, amüsiertes Lachen. „Ihnen etwas antun? Sah es so aus, als hatte ich das vor? Wir haben doch nur geredet. Nicht wahr?“ Seine Stimme klang so liebreizend.

    Kiran sammelte ein paar Stängel und gerade, als er die Flasche weg steckte bebte der Boden. Aus dem Fluss erhob sich etwas mit… wirklich vielen Tentakeln und aus dem Boden erschien eine Art Wurm mit unzähligen Augen und Mäulern. Ekelhafte Kreaturen. Eine durchsichtige Gestalt erschien, ähnlich wie der Dame, die sie getötet hatten und zu allem Überfluss krochen sehr viele Insekten(?) aus dem Boden auf sie zu. Kiran wollte eben einen Zauber wirken, als er von den Tentakeln gepackt wurde und in die Höhe gerissen wurde. Laufen… nur wohin? Sie waren umzingelt. Kiran wollte erneut zaubern, als sich eine Tentakel um seinen Mund wickelte, oder hinein? Das war nicht zu erkennen. Jedenfalls hing er da und zappelte. Er schien zumindest ziemlich Probleme zu haben zu entkommen. Tryndeamer stürzte sich auf den Alp, der ihm auswich und seinerseits eine durchsichtige Klinge durch den Leib trieb, die ihn aber nicht verletzte nun zumindest nicht äußerlich. Tryndamere torkelte jedoch leicht, schüttelte den Kopf und bekam wieder festen Stand.
    Kira wurde von einem zweiten Alp angegriffen, der sich eben Manifestierte und immer mehr Kreaturen sammelten sich um die Drei. Es sah wirklich schlecht aus.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Aug 14, 2014 1:05 am

    Ja, sie war eben doch Naiv genug, sich von Kazel zu entfernen. Der Mond hatte ihr Angst gemacht. Liv sollte bei solchem Wetter nicht allein da draußen sein. Sie sollte besser rein kommen. Als sie aus der Tür trat, sah sie, wie Liv den Mann an starrte. War ja fast schon peinlich.
    „Liv? Wir sollten rein gehen. Kommst du?“
    fragte sie ein wenig ängstlich und betrachtete den Mond dabei. Kazels Blick war irgendwie … es schien flehend. Das wiederum verunsicherte sie zu tiefst. Etwas schien nicht zu stimmen. Dann trat Anegin heraus. Er schien sie beschützen zu wollen und schob sie nach einem Moment hinter sich. Nun sah auch Liv wieder auf. Sie schien einen Moment lang verstört. Es war nicht wirklich ein Bann gewesen, als viel mehr pure Faszination.
    „Ja, wir haben uns wirklich nur unterhalten. Mehr nicht, bestätigte Liv, die nun wirklich nicht wusste, was denn so schlimm daran war. Lilly musste sich selbst eingestehen, das er wirklich attraktiv war: ja, er hatte etwas an sich, was auch sie nicht kalt ließ.

    Im Abyss derweil, wurden Kira, Kiran und Tryndamere angegriffen, als sie eben gehen wollten. Natürlich konnte es nicht so einfach sein, wieder zu gehen. Dieses Monster war alles andere als einfach zu besiegen und während Kiransal da oben hing, von Tentakeln gehalten und geknebelt, wurde Tryn von einem Todesalben durchbohrt und Kira von einem anderen Alben angegriffen wurde. Sie wich diesem geschickt aus. Immerhin war sie nicht um sonst gut ausgebildet worden. Sie zog eine Bannschrift, hielt diese zwischen den Händen, faltete die Finger auf sonderbare Weise und, murmelte etwas vor sich hin, ehe sie die Augen auf riss und dem Alben die Schrift auf den Körper warf. Dieser war unmittelbar gebannt und konnte sich nicht mehr bewegen. Ob Tryn nun verletzt war, wusste sie nicht. Blut floß keines, doch dies war eine andere Welt und Tryn und sie mussten sich wohl ihren Gesetzen beugen.
    „Ruft euer Monster zurück und gebt meinen Freund frei.“
    Würde sie den anderen nun auch bannen, würde Tryn ihn ohne Frage einfach erschlage, doch sie brauchten Antworten.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Aug 14, 2014 2:41 am

    Ein Kreischen war zu hören, als ein aus Knochen bestehendes Etwas, was wie ein Drache und doch irgendwie nicht wie ein Drache aussah. Eher als würde es alles Unleben in sich vereinen. Kiran war wie benommen, er hing schlaff da und versuchte zu ertragen, was mit ihm angestellt wurde. Tryndamere spaltete den Schreckensalp, nachdem der grüne Schimmer seines Schwertes einen rötlichen angenommen hatte und Kira meinte eine unheimliche Aura um ihn entstehen zu sehen. Ganz so als würde er sich von der Finsternis des Abyss nähren. Mit einem Lichtblitz befreite sich Kiran und trennte so alle Tentakel um sich herum ab. Er fiel ins „Wasser“, wo er eher umständlich an Land paddelte, dort blieb er auf den Knien und griff sich an den Mund, wo er etwas heraus zog. Eine der Tentakeln. Es war jedoch nicht nur ein Stück, sondern ungefähr einen Unterarm lang! Kiran konnte nichts tun, als angewidert zu husten und sich zu übergeben, ehe er aufstand und torkelnder Weise zurück trat. Er breitete die Arme und mit tiefer und mächtiger Stimme schrie er dem Tentakelmonster etwas entgegen, was daraufhin in alle Einzelteile zerplatzte. Kiran ging in die Knie und hielt sich seinen Bauch. Er murmelte etwas und dann streckte er die Hand nach dem Wurm aus, der sich eben auf Kira stürzen wollte. Aus seinem Zeigefinger schoss ein rotschwarzer Strahl, der keinen wirklichen Schaden anzurichten schien. Zumindest keinen Sichtbaren und dennoch fiel das Vieh einfach zu Boden.
    „Weg… hier…“, keuchte er. Der seltsame Drache setzte zum Sturzflug an und Tryndamere schrie ihm entgegen. Wollte er sich wirklich mit diesem Vieh anlegen?! Kiran schein eine Art Barriere zu erschaffen, die die Insekten fern hielt und schien ziemlich geschwächt.

    Ein belustigtes Lachen drang aus Alucards Mund, was auf seine Weise dennoch verführerisch klang. Er war so ruhig und mystisch, dass selbst Anegin nicht mithalten konnte. Nun kam auch Ailish heraus, die sich die ganze Szene ansah. „Was ist denn hier los?“ Ihr blick fiel auf den Fremden und sie musste sich eingestehen, dass er wahrlich eine Augenweide war. Sie schüttelte den Kopf, als sie an Tryndamere dachte und sagte: „Wir sollten schlafen gehen.“
    „Ich bin nicht hier um den Menschen etwas anzutun.“, sagte Alucard nur leicht hin und ging geradewegs ins Gasthaus, wo er sich einfach in eine Ecke setzte und auf etwas zu warten schien. Anegin betrachtete ihn beim Reingehen und sagte dann zu den Damen: „Haltet euch von ihm fern. Er … ist nicht gut für euch.“
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Aug 14, 2014 3:51 am

    Himmel das half ja alles mal gar nichts. Sie ließ den Todesalben in seiner Starre, versuchte irgendwie den Insekten aus zu weichen und Kiran zu helfen, der es dann doch schließlich selber schaffte, sich zu befreien. Als sie sah wie er sich den Unterarm langen Tentakel da aus dem Mund zog, wurde ihr regelrecht schlecht. Das Vieh hatte wohl vor gehabt aus Kiran einen Dauerlutscher zu machen oder wollte testen, ob er aus seinem Magen nicht etwas heraus holen konnte. Wie er sich da aus dem „Wasser“ schleppte, sah schon irgendwie sehr … erschreckend. Das er noch die Kraft auf brachte, sich dem Vieh zu stellen, bewunderte Kira regelrecht. Sie sah sich noch einmal um. Die Insekten schienen aufgehalten worden zu sein, dafür schien sich eine wirklich grässliche Gestalt dazu entschieden zu haben, sie als Nachspeise oder auch Hauptspeise gebrauchen zu wollen. Was blieb nun übrig, als los zu rennen?

    Liv stand immer noch hinter Anegin, der die Beiden offenbar schützen wollte. Sie wollte eigentlich auch lieber wieder hinein. Wo waren denn nur die Anderen? Warum waren sie noch nicht wieder zurück? Liv drehte sich um und lief in den Schankraum. Irgendwie war das alles sehr unheimlich. Alucard folgte. Er hatte eben gesagt, er sei nicht hier um den Menschen was zu tun, dann würde er ihnen doch sicher auch nichts an tun. Elentari war aufgestanden und starrte ungläubig auf dieses dunkle Wesen, das eben in die Schenke trat. Die finstere Aura war nahezu greifbar. Unweigerlich wich die Elfe einen Schritt zurück. Sie würde Anegin verteidigen … egal ob sie ihr Leben dabei verlieren würde oder nicht, doch für einen Moment, war sie wirklich erschrocken.
    Lilly lief schnell hinein und wieder hinauf zu Kazel. Er war ganz alleine und ungeschützt. Was wenn dieser Mann an ihn heran wollte? Das wäre nicht fair. Sie stürmte in das Zimmer und warf sich Kazel an die Brust.
    „Ich hab solche Angst um dich,“
    meinte sie mit zusammen gekniffen Augen., den Kopf an seine Brust gelehnt und die Arme fest um ihn geschlungen.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Aug 14, 2014 4:33 am

    Überrascht starrte Kazel auf Lilly herab, die soeben hineingekommen war und ihm erklärte, dass sie Angst um ihn habe. Er war froh, dass sie bei ihm war, aber es beunruhigte ihn, dass der unheimliche Kerl nun unten in der Schenke war. Anegin und Elentari waren dort. Auch Ailish und Liv hielten sich unten auf. Wie konnte er Lilly denn nur begreiflich machen, dass sie sie alle hier her holen sollten? Er schloss kurz die Augen und atmete langgezogen aus. Egal. Er konnte ohnehin nichts tun. Das war schrecklich. Wieso hatte Kiran ihm das angetan?

    Unten saß der Fremde nun. Er lächelte vor sich hin und Ailish fand, dass er sehr überheblich aussah. Sie sah Anegin an. „Kennst du den Kerl etwa?“, fragte sie nun und Anegin musterte den Vampir lange. „Ja… Ich kenne ihn.“
    Der Wirt näherte sich ihm und schien extrem nervös zu sein. „Darf… darf ich euch etwas… bringen?“, wollte er wissen und Alucard sah zu ihm auf, wobei er sehr schön lächelte. „Ja… Es dürstet mich…“
    „W-was… soll ich euch… ähm… bringen? Ich habe… Wein, Bier, Wasser… Orangensaft oder…“
    „Hmmmm.“, sagte der Fremde eher wenig zufrieden und faltete die Hände, sodass sich die Fingerspitzen vorne berührten. Ähnlich wie Kiran es immer tat. „Wie wäre es denn mit einem schönen… roten Glas voll Blut?“
    „W-was?“, fragte der Wirt und das schöne Lächeln Alucards wurde fast verführerisch. „Bitte?“
    „Genug!“ Anegin stand auf. „Alucard, was treibst du hier?“ Der Vampir sah wenig interessiert zu dem Drachen und Anegin schien sich selbst nicht unbedingt als ihm überlegen zu sehen, sonst hätte er schon viel eher Klartext gesprochen und ihn von hier weggeschickt. „Anegin Ocard. Ich weiß nicht, was dich aufregt, aber im Gegensatz zu dir MUSS ich trinken, um …“ Er lächelte leicht „Am Leben zu bleiben.“ Nun grinste er.
    „Wieso bist du hier?“, fragte Anegin erneut.
    „Hmmm, ich kann mich nicht erinnern, dir Rechenschaft schuldig zu sein, werter Drache, aber… ich will mal nicht so sein. Ein Unruhestifter… Jemand der billige Kopien erschafft treibt hier sein Unwesen. Ich bin gekommen ihn aufzuhalten.“ Anegin schien nun etwas erleichterter zu sein. Er entspannte sich sichtlich. „Verstehe.“ Alucard grinste und sagte: „Ich warte hier auf ihn.“
    Ailish konnte dem ganze nicht wirklich folgen. Sie wusste nicht viel über Vampire und die Erkenntnis reifte erst spät in ihr. Sie umarmte ihre Schwester fast ängstlich und sagte dann: „Ist… ist er ein Vampir?“

    Kiran war es nicht möglich aus eigener Kraft aufzustehen und zu laufen. Er war in die Knie gegangen, nachdem er den Schutzkreis gezogen hatte und Tryndamere, lief eben aus dem Kreis um sich dem Vieh entgegenzuwerfen. „Tryn…damere…“ Er wollte es rufen, aber er kämpfte eben mit einer neuen Übelkeitswelle und alleine die Vorstellung. Er würgte. „Kira… ich brauche deine Hilfe, das Portal zu öffnen.“, krächzte er. Er ließ sich aufhelfen und versuchte mit Asche ein Symbol auf den Boden zu rieseln. „Dieser Irre… er wird noch sterben.“ In diesem Moment lies Tryndamere solch einen Schrei verlauten, der mehr als dämonisch klang. Die rötliche Aura umgab nun nicht nur das Schwert, sondern auch ihn. Seine Augen leuchteten rötlich und er sah viel wilder aus, als sonst. Was war mit ihm passiert? Wieso… war er so furchtbar gruslig? Kiran betrachtete ihn sprachlos, als er die Klinge nach vorne Schwang und diese in den Knochenschädel der Bestie tauchte. Ein ekelhaftes Knacken war zu hören und dann riss Tryn die Klinge heraus. Er packte den Spalt und mit einem neuerlichen Schrei riss er den Kopf des Monsters in zwei Teile. Kirans Augen waren riesig als er das sah und als Tryndamere dann auf das Monster einhackte und ihm alle Knochigen Teile seines Körpers zertrümmerte, bis nur noch Knochensplitter übrig waren, zogen sich auch alle anderen Kreautren zurück. „Ach du...“, brachte Kiran hervor und schluckte.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Aug 14, 2014 7:12 am

    Ja, Lilly hatte sogar große Angst um Kazel. Schließlich konnte er sich hier nicht wehren und die Anderen hätten sicher alle Mühe ihn zu beschützen, sollte hier etwas passieren und sie selbst war wohl das hilfloseste Geschöpf unter dem Himmel. Es schien alles so Hoffnungsvoll und sie ürde Kiran gehörig zusammen falten, wäre er wieder hier.

    „B-blut?
    Fragte Liv, als sie mit bekam, was der Mann da bestellte. Wie konnte ein so gut aussehender … ein Vampir … das erklärte natürlich alles. Anegin kannte ihn offensichtlich von früher her. Elentari mochte ihn scheinbar gar nicht und ließ sich auch nicht von seinem Charme einwickeln, wie die Menschen. Dazu gehörte wohl deutlich mehr. Wie eine Leibgarde, stand sie bei Anegin, um ihn zu beschützen, während sie den Vampir deutlich im Auge behielt. Liv hingegen klammerte sich eben so an ihre Schwester, wie diese sich an sie. Es behagte ihr nicht, mit einem Vampir im selben Raum zu sein.

    Kira war sofort bei Kiran und half ihm, so gut es eben ging. Auch sie starte Tryn an, der da eben einen … ja … so was wie einen Drachen mal eben in zwei Teile gerissen hatte … zumindest den Kopf.
    „Was hat der denn Gefrühstückt?“
    Das war unglaublich.
    „Ich glaube nicht das er stirbt, aber der Abyss ist alles andere als sicher vor ihm. Das ist als habest du einem Kind einen Ort gezeigt, an dem es sich austoben kann.“
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Aug 14, 2014 8:14 am

    Oh man… Ailish war vollkommen aus dem Häuschen. Aber er wollte ihnen ja offensichtlich nichts tun und der Wirt stand sprachlos vor diesem Mann, der ein Vampir sein sollte. Natürlich. So viel Charme und so viel Arroganz… das konnte niemand sonst als ein Vampir sein. Das konnte doch wirklich nicht wahr sein oder?
    „Und wieso sollte er hier her kommen?“, fragte Anegin nun ein wenig im Plauderton. Er setzte sich sogar an den Tisch des Vampires. Elentari musste wohl wieder tausend Tode sterben und Alucard grinste. „Weil er sich mit mir messen will… deshalb.“
    Anegins Blick verfinsterte sich. Er musterte den Vampir und dann sagte er: „Und warum musst du dann hier warten, wo unschuldige zu schaden kommen können?“
    „Wo soll ich sonst warten?“, fragte er nun fast bestürzt. „Im Waisenhaus? Vor der Schule? Auf dem Marktplatz umgeben von Wohnhäusern in denen Mütter ihren Kindern gute Nacht sagen?“ Aneign verstand worauf er hinaus wollte und fragte dann: „Und warum gehst du nicht zu ihm?“ Alucard fing leise an zu kichern und sagte dann: „Seit wann kommt denn der Berg zum Propheten?“ Anegin lächelte ebenfalls und sagte: „Und doch bist du hier.“ Das schien den Vampir nun zu überraschen. Er sah zumindest so aus und dann lachte er. Er schien das ja alles sehr amüsant zu finden.
    „Der Halbdämon, gehört zu euch, hab ich Recht?“ Nun stutzte Anegin. Alucard grinste. Er sah zu Liv und im Gleichen Moment erspürte sie ein unbändiges Verlangen, diesem Vampir zu verfallen. War er schließlich auch nur ein Wesen und Kazel war auch ein Hallbdämon nicht wahr? Er lächelte und sagte dann zu Anegin: „Sein Blut roch köstlich.“
    „Du wirst dich nicht an ihrem Blut vergreifen. Weder an seinem, noch an dem der anderen hier.“ Alucard sah Anegin an: „Nein, nein… Ich will schließlich nicht, dass er sich wandelt…“
    „Wie meinst du das?“ Ailish hatte scheinbar ihren Mut gefunden und war nun aufgestanden. „Er wandelt sich erst, wenn er auch das Blut trinkt, oder nicht?!“
    Alucard lachte wieder und fragte: „Wo habt ihr denn den Schwachsinn her? Ein Biss genügt…“ Anegin sah hinauf zum Zimmer. „Er ist mit Lilly allein…“

    Oben im Zimmer saß Kazel immer noch da und Lilly war bei ihm. Hin und wieder betrachtete er sie. Er wusste nicht wieso, aber er wusste, dass er sie schützen wollte. Vor allem und jedem. Der Fremde war unten bei Anegin und somit schon mal unter Aufsicht, was gut war. Wo blieben denn nur die anderen.

    „Heißt das euer Freund wurde gebissen?“, fragte Alucard ein wenig amüsiert und Anegin nickte langsam. „Ist er denn noch Jungfrau?“ Ailish lief rot an und sie sagte: „Wo-woher sollen wir DAS denn wissen?!“ Alucard betrachtete sie und sein grinsen verriet, dass ihn das alles hier zutiefst amüsierte. „Weil er sonst zu einem willenlosen Guhl wird und nicht zu einem Vampir…“


    Im Abyss hatte Tryndamere ordentlich aufgeräumt, wie Kiran schien und der Barbar kehrte zu ihm und Kira zurück. Er sah wieder vollkommen normal aus und sagte dann nur trocken: „Ich laufe nicht weg…“ Kiran schien irgendwie alle Anspannung zu verlieren und fast zusammenzuklappen, hätte Kira ihn nicht gehalten. „Also gut… dann machen wir uns auf den Heimweg… Oder willst du erst noch den gesamten Abyss auseinander nehmen?“ Tryndamere sah ihn nur an und schüttelte leicht den Kopf: „Ich fühle mich hier nicht wohl.“ Nun trat ein Gesichtsausdruck auf Kirans Gesicht, den man ihm schlicht weg nicht zugetraut hätte. Es war irgendwie etwas Ungläubiges gepaart mit einem Hauch von Zorn und auch Spott… „Ach ja? Hatte nicht den Eindruck, dass du dich unwohl fühlst.“ Ihm war immer noch speiübel und er versuchte einfach nicht daran zu denken…
    Er sprach eine Zauberformel und ein Tor ging auf. Gemeinsam mit den anderen Beiden ging er hindurch und fand sich in seinem Schloss wieder. Er seufzte leise und sagte: Wenn wir noch einen Weile warten, kann ich uns zu den anderen zurück bringen. Im Moment… will ich nur schlafen.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Aug 14, 2014 9:04 am

    Liv lauschte dem ganzen einfach nur. Sie war sich gar nicht so sicher, ob sie diesem Mann vertrauen sollte, doch schon hatte sie das unbändige Gefühl, sich von ihm nicht mehr los reißen zu können. Er war unglaublich schön und dazu noch so … so charismatisch, das es unglaublich war. Wie könnte sie ihm denn widerstehen? Er war so unglaublich … langsam löste sie sich von Ailish und machte einen Schritt auf Alucard zu.
    Elentari hasste es, das dieser Vampir so nah bei ihrem Schützling war und am liebsten hätte sie Anegin nun gegriffen und mit sich gezogen, doch der schien es viel besser zu finden, sich mit dem Mann zu unterhalten. Und dann noch im Plauderton. Leider konnte sie nicht gegen seinen Willen handeln, also würde sie einfach nur aufpassen. Leider begann dieser Mistkerl schon damit, eine der Damen in seinen Bann zu ziehen. Es ging Elentari nichts an. Sie hatte nur ein Auge auf Anegin.

    Kira war heilfroh, das Kiran endlich diesen verdammten Ausgang geschaffen hatte und sie endlich wieder in der realen Welt waren. Ein Frettchen huschte direkt mit einer Hähnchenkeule im Maul an Kira vorbei, die dem Tier verwundert nach sah.
    „Schlafen ist ne gute Idee. Wo sind wir hier eigentlich und was zum Teufel … war das eben?“
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Aug 14, 2014 9:43 am

    Anegin musterte den Vampir und fragte ihn, ob sich ihn vielleicht mal ansehen könne. ER müsste es doch gleich merken, ob er sich wandeln würde oder nicht. Alucard grinste nur und sagte, dass ihn das überhaupt nichts anginge. Liv war wieder Herrin ihrer Sinne. Und doch übte dieser Vampir selbst auf Ailish eine wundersame Faszination aus.
    „Bitte… Es muss doch einen Weg geben, wie man es aufhalten kann!“, sagte Ailish. Alucard sah sie nun daraufhin an: „Den gibt es…“ Dann hatte Kiran also doch Recht! Ailish war ein wenig erleichtert. „Aber nur, wenn er sich vorher nicht wandelt…“
    „Wir sollten nach ihm sehen.“, legte sie fest. „Bitte großer Vampir Alucard. Du musst uns helfen!“
    Nun fing der Vampir lauthals an zu lachen: „Großer Vampir Alucard?“, fragte er amüsiert und sagte dann: „Ihr Menschen seid wirklich sonderbar. So lange existiere ich schon unter euch und es ist nur eine ach zu menschliche Eigenschaft sich den mächtigeren unter euch zu unterwerfen, um irgendetwas zu erreichen oder zu bekommen.“ Ailish war zu verängstigt um gegenan zu reden, doch dann stampfte sie auf. „Du bist arrogant und überheblich. Mag sein, dass wir in deinen Augen nicht würdig sind zu leben, aber ein Freund braucht Hilfe und da ist mir jedes Mittel recht!“
    Das schien den Vampir nun doch zu überraschen. Einen Moment hielt er inne und betrachtete Ailish, deren Mut wieder ein wenig bröckelte.
    „Du irrst dich, junges Fräulein… In meinen Augen seid ihr Menschen die einzigen, die es würdig sind zu leben…“ Anegin musterte ihn und Alucard schien das zu bemerken, jedoch sagte er ohne sich dabei zu ihm umzudrehen. Das Zeitalter der Legenden und Mythen geht zur Neige… Die Elfen verlassen die Welt, die Zwerge ziehen sich unter Stein zurück um dort zu verrotten und die Drachen… werden dezimiert…“ Es traf Anegin, dass er das sagte, Weil er an Amras dachte. „Ich diene meiner Herrin, weil sie es würdiger ist zu leben, als ich… Weil sie ein Mensch ist.“ Nun das überraschte Ailish nun ein wenig. Sie suchte eine Lüge, doch als er von seiner Herrin gesprochen hatte, war sein Blick so weich geworden… er meinte es ernst. Dann legte er den Kopf schief und schien zu lauschen.
    „Endlich…“, sagte er in freudiger Erregung und wandte sich zum Ausgang. „Ich empfehle euch nun hier drin zu bleiben, Menschen, denn draußen könnte es etwas gefährlicher werden und ihr wollt sicherlich nicht mein wahres Ich kennen lernen.“ Nun lachte er und es klang dieses Mal schaurig und gruselig. Er nahm sich ein Glas mit Wein, was noch auf dem Tisch stand und einen Stuhl. Er trug beides hinaus und setzte sich vor das Gasthaus, wo er nun wartete.

    Kiran blinzelte irgendwie und saß auf dem Boden, während Tryn sich umsah. „Das ist dein Schloss.“ Er setzte sich ebenfalls und schien sich ebenso ausruhen zu wollen. Kiran sah zu ihm herüber. „So ist es…“ Er ließ sich auf den Rücken fallen und sah an die Decke. Es ist nicht leicht aus dem Abyss zu fliehen und dann auch noch an einer Stelle zu landen, die man erst ein paar Tage kennt. Ich musste absolut sicher sein, dass wir an einem Ort ankommen, den ich sehr genau kenne.“ Tryn nickte und sagte: „Ich verstehe.“ Er legte sich auch hin und sagte: „Dann… morgen erst zurück.“
    Niemand schien auf Kiras Frage zu antworten. Doch dann sagte Kiran noch: „Das war der Abyss… Was denn sonst?“ Dass sie vielleicht Jared gemeint haben könnte, fiel ihm nicht auf. Außerdem wusste er ja auch gar nichts von diesem kleinen Satansbraten.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Aug 14, 2014 10:10 am

    Liv wusste nun endlich wieder wo sie war, doch sie fand den Mann durchaus immer noch vollkommen attraktiv. Wie konnte er eine solche Macht auf sie ausüben? Vielleicht … weil sie niemanden hatte, der sie auch mal hielt, der ihr eine gewisse Art von Zuneigung zeigte. War es das? Sie hatte so ziemlich überhaupt keine Ahnung aber das Bedürfnis, ihre wirren Gedanken nun endlich ins Reich der Träume zu schicken oder einfach erneut heulend raus zu rennen, was wohl gerade mehr als tödlich wäre.
    „E-entschuldigt mich bitte. Ich .. ich will nur … bis nachher.“
    Liv rannte die Treppe hinauf, blieb dann aber vor der Zimmertür stehen. Lilly war bei Kazel und wen sie nun da rein platzte … Kazel würde Lilly nichts an tun, da war sie ganz sicher. Vielleicht sollte sie … es gab doch einen Balkon. Da könnte sie vielleicht frische Luft schnappen, ein wenig Einsamkeit genießen und sich über ihre Gedanken und Gefühle im Klaren werden. Sie suchte also das andere Zimmer auf und setzte sich dort auf den Balkon, in eine Ecke.

    Kira betrachtete den Raum in dem sie gelandet waren und die beiden Kerle, die da auf dem Boden lagen.
    „Ach … und ich dachte wir hatten eben nen Spaziergang im Park. ICH MEINTE DAS FRETTCHEN,“
    motzte sie schließlich.
    War ja nicht aus zu halten.
    „Ich bin nicht von gestern. Ich war zufällig dabei als das Monstrum uns angegriffen hat.“
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Do Aug 14, 2014 10:34 am

    Kiran grinste amüsiert, als sie ihn so anschnauzte und fragte: „Welches Gott verdammte Frettchen denn?“ Tryndamere schien schon am Einschlafen zu sein: „Na das von Liv…“, säuselte er und Kiran sagte nur: „Aha…“ Er schien sich nicht dazu äußern zu wollen. Im Gegenteil auch er marschierte direkt in Richtung Traumland. Scheinbar waren die Jungs ganz schön geschafft.

    Alucard saß da auf dem Stuhl und ein Mann trat hervor. Er hatte einen Weißen Mantel an und blondes langes Haar. Er grinste übers ganze Gesicht und seine Blauen Augen sahen verführerisch aus. „Hier versteckst du dich also…“, sagte er laut genug, dass man es hören konnte. Seine Stimme war aalglatt.
    „Ich verstecke mich nicht, wie du siehst. Ich warte…“, antwortete der andere Vampir mit dem Namen Alucard. Er schwenkte das Glas in seiner Hand. „Alucard… Da w ich bsher war, habe ich deinen Namen gefürchtet, doch dann, als ich mein neues Leben begann, habe ich dich verehrt und nun ist es mir vergönnt den einen wahren Unsterblichen zu treffen!“
    „Es gibt keine echte Unsterblichkeit…“, sagte Alucard und grinste dabei überheblich.
    „Ja richtig… und deswegen, werde ich dich heute von dieser Welt fegen und dir diesen Titel wegnehmen! Du wirst der Grund sein, warum man meinen Namen überall kennen wird! Ich! Nialathotep!“ Alucard lachte und schien sich eine Freudenträne wegzuwischen. Er klatschte in die Hände und schien sich über den Auftritt zu freuen. „Lach du nur… es wird dir vergehen. Ich bin keiner dieser widerlichen Blutsauger. Niemand, den man einfach so zerquetscht!“
    Damit griff er an und schlitzte Alucard regelrecht auf. Dieser stand nur da und der andere Vampir bewegte sich so schnell, dass man ihn gar nicht sehen konnte immer mehr Wunden sammelten sich auf seinem Körper. Das Blut spritzte und als der Spuk vorbei war fing Alucard erneut an zu lachen!
    „Ich bin dir ebenbürtig, nein ich übertreffe dich! Alucard!“, schrie der andere Vampir.
    „Ist das so? Dann werde ich dich als eine Kategorie A klassifizieren, Vampir…“ Er stellte sich hin und betrachtete den Vampir durch seine Hände, die ein Viereck ergaben, wie es vielleicht ein Maler machte. „Wie war noch gleich dein Name?“, fragte Alucard und grinste.
    „Nialathotep!“, schrie ihn der andere an.
    „Also schön. Bannsiegel 3,2 und 1 aufheben… Ich zeige dir wie ein echter Vampir kämpft…“ Alucard lachte und sein Körper schien irgendwie zu verschwimmen. Tausende roter Augen erschienen in einem Sachetten, den sein eigentlicher Körper angenommen hatte. Reißzähne, wie die eines Hundes waren zu sehen und sein Gesicht war eine Fratze des Schreckens. Der andere Vampir war wie ersterrt und ehe er sich versah hatten Hundeköpfe seine unterschenkel abgebissen. Die Gestallt, die Alucard sein sollte ging langsam auf ihn zu und dann erschien sein Gesicht wieder. Er lächelte zufrieden und fragte: „Was ist? Heile deine Wunden, Vampir! Los, los! Kämpfe… kämpfe… Kämpfe! Wo sind deine Diener, die du herbei rufen kannst? Wo sind deine Fähigkeiten?“
    „DU MONSTER!!“, schrie der andere verzweifelt, der sich versuchte wegzuschleifen.
    „Dir fehlen doch nur deine Unterschenkel… Los, regeneriere deinen Körper und ersetze sie… Heile dich und dann kämpfe!“
    „Du Ausgeburt der Hölle, was bist du!?“, schrie der Vampir verzweifelt. Und nun blieb Alucard stehen. Seine Form wurde wieder annährend menschlich und er sagte: „Wirklich schade und ich habe geglaubt, ich würde gegen einen echten Vampir antreten…“ Hatte er nicht…
    „Bitte… wir sind doch Brüder!“, flehte der Vampir nun.
    "Stell mich nicht mit euch minderwertigen Wesen auf eine Stufe. Ihr seid nicht besser als Kakerlaken! Ehe man es sich versieht, wimmelt es nur so von euch und das, mein Lieber, das hasse ich. IHR BESITZT KEINEN FUNKEN STOLZ! Du bist nichts weiter als Hundefutter…“ Ein diabolisches Grinsen breitete sich aus und dann schoss erneut einer dieser Schattenhunde aus seinem Körper hervor, der den Vampir zur Gänze zerfleischte. Alucard hielt den Kopf in der Hand und leckte über den offenen hals um das Blut aufzufangen.
    „Ist das nicht eine wundervolle Nacht? Ich liebe solche Nächte in denen ich mich am liebsten betrinken möchte.“ Er lachte leise dann lauter und dann wieder leiser, wobei er hinauf zu Liv sah.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Do Aug 14, 2014 10:56 am

    Kira sah die Beiden mit einer hoch gezogenen Braue an. Wie es wohl im Rest der Burg so war? Sicher war sie auch müde von der Aufregung, aber sie war nie in einer SOLCHEN Burg gewesen. Vielleicht aber, sollte sie in der Burg des Magiers nicht allein umher schleichen. Besser sie legte sich nun auch in. Sie bevorzugte allerdings einen weicheren Platz. Auch sie wollte es mal gemütlicher haben als sonst. Sollten die Beiden sich da ruhig auf dem Boden tummeln. Sie fand, das dieses Sofa da drüben durchaus gemütlicher aus sah.

    Liv hatte oben auf dem Balkon in einer dunkleren Ecke gesessen. Sie hatte gesehen, was sich da unten tat und es hatte sie wirklich schwer schockiert. Sie war wirklich erschrocken. Es brachte sie nur noch mehr durcheinander und als Alucard dann so hinauf sah, sie seinen Blick sah, musste sie unweigerlich weinen. War sie denn wirklich ein so einfaches Opfer? Sie wollte doch nichts weiter, als ein wenig Nähe. Ihre Schwester hatte ihren Tryn … Elentari ihren Anegin, auch wenn sie nicht zusammen waren, so gab er ihr doch immer wieder Zuneigung und schien sie wirklich gern zu haben. Ja, selbst Lilly schien mit Kazel eine ganz besondere Beziehung zu haben. Kira war die Einzige, die das alles kalt zu lassen schien. Liv freute sich für sie alle, aber es wäre schön, wäre sie nicht immer so allein, so … nun sie konnte nicht sagen das sie ausgeschlossen war, aber es wäre doch schön, wäre da jemand, der sie zu schätzen wüsste, sie auch mal einfach nur so in die Arme nahm, der sie nicht einfach nur allein in einer Wärmeblase schlafen ließ, wenn es kalt war, sondern ihr wirklich Nähe schenkte. Was zum Teufel brachte sie denn nun eigentlich so durcheinander? Eigentlich war doch alles ok. Das auftauchen dieses Vampirs hatte sie völlig durcheinander gebracht. Er war begehrenswert, doch das war alles nur Schein. Er war böse … und grausam … er ließe sich nicht bekehren, wie Kiransal. Kiran … hoffentlich ging es ihm gut.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 15, 2014 12:44 am

    Aluard leckte sich das Blut von den Lippen und aus dem Gesicht. In diesem Augenblick hatte er ncihts von der romantischen Vorstellung, dass Vampire die schönsten Lebewesen dieser Erde waren. Er war grausam und schrecklich und Liv musste sich eingestehen, dass ER – der wahre Untote viel mehr mit der Erzählung Kirans zu vergleichen war. Kiran hatte behauptet alle Vampire seien böse und üble Kreaturen und nicht nur das, sie waren Monstren und töteten ohne Skrupel und Reue. Alucard ging zu ihr herüber und stand nun unten am Balkon, wie ein Romeo vor seiner Julia, nur dass er nicht gekommen war, sie um ihre Liebe zu bitten. Er sprang einfach hoch und landete fast lautlos neben ihr, wo er grinste. Er blickte in Livs Augen, die Furcht wiederspiegelten. Er sah sie ein Weile an und sagte dann: „Es ist gut… dass es Leute wie dich gibt…“ Er wandte sich ab: „Mädchen, die sie sich abends im Dunkeln fürchten.“
    Unten vor dem Wirtshaus lag überall das Blut das Vampires verstreut und Alucard schien sich nicht die Mühe machen zu wollen, aufzuräumen. Er sah wieder hinauf zu dem Blutmond und grinste. „Es ist getan, Gebieterin. Ich komme zu euch zurück.“ Damit löste er sich scheinbar einfach auf und tauchte im Schatten seiner Herrin wieder auf, wo er auf einem Knie vor ihr Kniete und sagte: „Ich habe den Abschaum aus dieser und der nächsten Welt entfernt, wie ihr es mir auftrugt.“ Dann sah er auf und seine roten Augen blitzten fast vor Erregung. „Es tat gut, wie sein Blut meine Kehle hinab lief. Der Geruch von Tod und Verderbnis. In einer solch schönen Nacht… Bekomme ich immer Lust auf mehr…“ Die Halsschlagadern seiner Herrin waren deutlich mit seinen Vampiraugen zu erkennen. Er konnte förmlich sehen, wie ihr Blut durch diese Adern drängte. Doch er konnte sie nicht angreifen. Nein. Ein Schwur band ihn an diese Frau. Diese Frau, die ihm so teuer war. Eigentlich machte er ja auch nur einen kleinen Scherz, auch wenn er wusste, dass seine Herrin, Untote wie ihn verabscheute und in solchen Fragen eher nicht zum Scherzen aufgelegt war.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 15, 2014 4:04 am

    Es war einfach furchtbar gewesen, was sie da gesehen hatte. Liv konnte die Schreie des anderen Vampirs nicht vergessen, das Flehen … Kiran hatte recht gehabt. Vampire waren grausam und töteten ohne das es ihnen etwas aus machte. Sie fragten nicht nach, wer ihre Opfer waren, warum sie etwas taten. Sie waren wahre Monster, die keine Gefühle kannten. Alucard sprang zu ihr hinauf, was sie wahnsinnig erschreckte. Wollte er sie nun als Nachspeise? Liv schreckte zusammen, gab jedoch keinen Laut von sich, sondern rutschte noch näher an die Wand, an der sie lehnte. Leider war es ihr nicht möglich, gänzlich in ihr zu verschwinden, sonst hätte sie es vermutlich getan. Ja, sie hatte Angst … vor ihm. Hatte sie sonst so gern den Mond und die Sterne in der Nacht gesehen, so fürchtete sie diese nun um so mehr. Alucard verschwand direkt vor ihren Augen. Er hatte von einer Herrin gesprochen … Vielleicht würden sie ihn niemals wiedersehen?

    In der Burg lief Victoria hin und her. Er brauchte viel zu lange für diese Aufgabe Anders herum wusste sie ja, wie unglaublich selbstgefällig dieser Vampir war. Alucard war ein Untoter und sie hasste diese Kreaturen, doch er war durchaus nützlich und glücklicher Weise stand er unter ihrer Fuchtel.
    „Perfekt.“
    Ihr Blick lag streng auf ihm, die Lippen zusammen gepresst.
    „Spare dir deinen dummen Witze. Gab es Zwischenfälle oder irgendwas, was ich wissen müsste?“
    Ihr hellblondes langes Haar war hoch gesteckt. Sie vertrat einen gewissen Adelsstand und musste sich eben so auch öffentlich zeigen. Von ihrem Untergebenen wusste niemand etwas.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 15, 2014 4:51 am

    Alucard kniete noch immer vor seiner Gebieterin und sah zu ihr auf. Sein grinsen strahlte nicht nur Arroganz und Selbstgefälligkeit aus, sondern auch eine gewisse Hingabe. Es schien fast, als würde dieser Vampir seine Herrin zutiefst verehren, ihr gar verfallen sein. Ein tiefes Lachen drang leise aus seiner Kehle, als er sich nun erhob und noch immer demütig sein Haupt gesenkt hielt.
    Zwischenfälle? Wie kam sie denn auf eine solche Idee? Er sagte schließlich: „Keine Zwischenfälle meine Herrin. Ich tilgte den Vampir von dieser Welt. Das ist alles.“ Was sollte denn sonst passiert sein? Alucard stellte sich nun normal hin und betrachtete das Antlitz seiner Gebieterin. „Ich habe keinen Witz gemacht…“, sagte er schließlich und leckte sich über die Lippen. „Wisst ihr, was ich mich schon so lange frage? Seit dem Tag, als ihr mich aus der Finsternis meines Kerkers befreit habt in dem euer Vater mich hatte verrotten lassen… Seit jenem Tag, als euer vergeudete am Boden verteiltes Blut trank… stellt sich mir eine Frage… Wollt ihr wissen welche, Lady Victoria van Hellsing?“ Sein grinsen war immer noch das, des Vampires, der die junge Frau vor sich irgendwie verehrte. Es war ein milderes Lächeln, als es seine Feinde bekamen.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 15, 2014 4:59 am

    Aufmerksam war sie … vorsichtig. Sie hatte ihren Diener beleben müssen, ihm ihr Blut geben, auf das er wieder auf leben konnte, denn er war gefangen gewesen in einem Sarg aus Holz. Ein Siegel hatte jeden Anderen daran gehindert, ihn zu öffnen und den Vampir somit heraus zu lassen.
    „Gut.“
    Keine Zwischenfälle waren immer gut. Manchmal gab es eben doch welche. Alucard war etwas besonderes. Zwar ein Untoter, aber ein ganz unverschämt besonderer.
    „Ich bin sicher, du wirst es mir gleich sagen. Danach kannst du weitere Monstren jagen … bis ich dich wieder brauche.“
    Es gab genug Abschaum in der Welt,d er vom Angesicht der Erde getilgt werden musste. Wen könnte man da besseres schicken, als einen so untergebenen Vampir, wie Alucard? Tatsächlich wusste sie von seiner Hingabe, denn sie sah seine Blicke. Sie war nicht dumm und konnte eben so erkennen, das sein Lächeln ihr gegenüber anders war, als das, welches seine Feinde ernteten.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 15, 2014 5:19 am

    „Die Frage, die mich all die Jahre beschäftigt, Mylady…. Habt ihr jemals darüber nachgedacht, mir euer Blut erneut opfern zu dürfen?“ Sein Grinsen wurde nun doch noch ein wenig arroganter und selbstgefälliger, als sonst und er wusste, dass er den Bogen vielleicht überspannte: Seine Herrin würde ihr Blut niemals freiwillig opfern. Nur in dieser einen Nacht hatte sie es getan, als sie im Begriff war alles zu verlieren, wofür ihre Familie je gekämpft und geblutet hatte. In dieser Nacht, hatte sie ihm ihr Blut geschenkt und den Pakt erneut aufgefrischt.
    Es klopfte und Alucard legte einen Finger auf seine Lippen, grinste und verschwand vor ihren Augen zu nichts. Herein kam eine bedienstete des Hauses. Sie schien fast ein wenig aufgelöst zu sein und sagte: „Lady Hellsing. Dort unten ist einer der Grafen. Er wünscht sie sehr dringend zu sprechen. Wie es scheint ist etwas Schreckliches vorgefallen.“
    Alucard’s Stimme wehte durch den Raum. Nun viel mehr sein Lachen. Die junge Frau schreckte zusammen und verließ schnell wieder das Zimmer. Unten stand Lord Karlen der unruhig hin und her lief. Es war kein Geheimnis, dass Victorias Haus und ihre Männer und Frauen Jagd auf Untote machte. Die meisten wendeten sich an sie, wenn etwas Derartiges Bekannt wurde.
    „Lady Hellsing! Wie gut, dass ihr noch wach seid. In Flusswald geschieht etwas grauenhaftes! Dort muss ein … Untier sein Unwesen treiben. Unmengen Tter erheben sich aus den Gräbern und es richt nach Tod und Blut und … Es ist schrecklich!“ Alucard erschien hinter dem Man, ohne das er es merkte und sagte: „Der Geruch des Krieges…“ Der Mann fuhr herum und erschrak so heftig, dass er Alucard beinahe einen Dolch ins Herz gerammt hätte, doch der Vampir war schnell genug ihn aufzuhalten. Er schnalzte mit der Zunge und pfiff anerkennend. „Das war knapp.“ Seine Hand hielt die Klinge umklammert und der Graf fiel auf seinen Allerwertesten. „V-verzeiht…“
    Alucard ging zu seiner Herrin und kniete nieder. „Soll ich mich darum kümmern?“
    Der Graf fand, dass Alucard unheimlich war, aber er erkannte keinen Vampir in ihm.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 15, 2014 5:36 am

    Wie konnte er nur so unverfroren sein. Alucard hatte tatsächlich Glück, das es gerade geklopft hatte, sonst hätte sie ihm vermutlich zunächst einmal klar gemacht, was er wirklich war und ihr zu gehorchen hatte. Ja, er war ihre letzte Rettung gewesen, den sonst wäre wirklich alles verloren gewesen. Sie hatte es sich nicht leisten können, die Burg mit all seinen Geheimnissen zu verlieren. Allein deshalb war es Alucard vergönnt gewesen, ihr Blut zu trinken. Nur dieses eine Mal. Er waer ein Untoter und diese würde sie nicht unterstützen. Das hatte sie nur einmal getan und sicher nicht, weil sie den Vampir so gern hatte. Er verschwand und sie ging hinunter.
    „Lord Karlen … Was führt sie zu mir.“
    Im Flusswald standen also die Toten wieder auf ja? Nun dann … das war eindeutig ein Fall für Alucard.
    „Ja. Es gibt niemandem, den ich das sonst anvertrauen würde. Erledige das so schnell wie möglich.“
    Ihr Blick ging zurück zu Karlen.
    "Bringen sie bitte keinen Waffen mit in dieses Haus, wenn sie zu besuch kommen. Mein Diener ist leider sehr leise und ich möchte ihn ungern verleiren Lord Karlen."
    Streng, aber denn noch wunderschön.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 15, 2014 5:46 am

    Mit einer rauen und irgendwie doch geschmeidigen Stimme sagte Alucard: „Oh… das rührt mich…“ Er meinte wohl damit ihren letzten Satz. Der Graf verabschiedete sich und Alucard erhob sich er blickte seine Herrin an und sagte: „Aber ihr wisst, dass ich nicht sterben kann. ICH bin der wahre Untote, ein lächerlicher Dolch in meiner Brust kann mir nichts anhaben, Gebieterin.“
    Nein. Tatsächlich war Alucard unsterblich. Noch niemals hatte es jemand geschafft IHN zu töten. Er war eben verdammt gut in dem was er tat und alle hatten mit ihrem Leben bezahlt, die es versucht hatten, seine Existenz zu beenden. „Ich mache mich sofort auf den Weg, Lady Hellsing. Die Nacht ist noch jung…“ Er lachte abermals. Seine Frage hatte sie ihm nicht beantwortet, aber das machte nichts. Denn er kannte die Antwort. Er wusste die Antwort auf diese Frage ganz genau.
    Er löste sich förmlich auf und schon wendete er sich der nahegelegenen Bedrohung zu. Als er in Flusswald ankam, glich die Stadt, einer Totenstadt. Niemand schien hier am Leben zu sein. Selbst die Wachen des Grafen schienen verwandelt… Das war äußerst merkwürdig.
    „Ach herrjeh… das ist doch nicht zu glauben. Kaum dreht man sich um wimmelt es von Ungeziefer wie dir.“, sagte er ganz leise in der Annahme der Vampir würde ihn hören und auf diese Stichelei herein fallen. Er war unbewaffnet und seine schwarzen wüsten Haare wehten im Wind. „Es riecht nach Müll und ich bin hier um den Müll zu entsorgen. Komm schon, muss ich wirklich erst suchen kommen?“ Er lachte arrogant und Selbstgefällig.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 15, 2014 6:09 am

    Viktoria würde ihm ihr Blut nur dann noch einmal geben, wenn es wirklich notwendig war, um ihn am Leben zu halten, oder den Packt erneut zu besiegeln, was nicht nötig wäre, da der Pakt bei jedem neuen Familienmitglied sein leben lang galt. Also war die Frage wirklich überflüssig gewesen. Sie verabschiedete den Lord, sah dann Alandual an.
    „Denn noch wünsche ich hier keine Waffen. Andere Bedienstete könnten eben so zu Schaden kommen. Geh nun und erledige dieses Ungeziefer.“ Es sollte ein Leichtes für ihn sein, das zu erledigen.

    Gerade eben hatte die schwarzhaarige Schönheit den letzten Mann gewandelt, als sie dieses Nervtötende gesabbel vernahm.
    „Müll entsorgen? Aber das habe ich doch bereits erledigt. Ich frage mich, welchen Müll es dann sonst noch zu entsorgen gibt,“
    meinte sie, als sie nun geschmeidig wie eine Katze und elegant wie eine Königin der Nacht in ihrem blutroten, durchaus eng geschnittenem Kleid hinter einem der Häuser hervor trat.

    Gesponserte Inhalte

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Gesponserte Inhalte


      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mi Nov 22, 2017 10:45 am