Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Die weite Welt der Fantasy

    Teilen
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mo Sep 09, 2013 9:57 am

    "Ja klar so weit kommts noch! Du bist wohl nicht mehr ganz gescheit! Erst ziehst du mich in die Lügengeschichte frü Tryn mit rein, lässt diese Wachen noch auf uns los gehen udn zu allem überfluß reißt du immer wieder deine Klappe auf! Du dumme Kuh bringst uns ständig in Schwierigkeiten! Kannst du nicht zur Abwechslung einfach mal die Klappe halten? Ja, ich bin los gerannt, weil ich eigentlich doch sehr an meinem Leben hänge und es eigentlich noch genießen wollte, aber nein ... mein Fräulein Schwester, die Zicke, muss ja das Buch unbedingt mit nehmen, anstatt es in einer lauschigen Ecke IN der Bibliothel zu lesen! Ja Ailish sowas geht auch, das amn es IN der bibliothel liest! Dafür gibt es sogar Räume! Nein, wir machen lieber eine völlig Sinnlose Hetzjagd durch die Stadt und verstecken uns, nur um direkt, nachdem sie an uns vorbei gerauscht sind wieder heraus zu kommen und uns schnappen zu lassen! jetzt lass dir mal einfallen,w ie wir da wieder raus kommen! Was willst du nun tun? Dich wieder hin stellen und heulen? Das hat schon beid en anderen Typen nicht geklappt! Glaubst du vielleicht es interessiert hier irgendwen, wenn du auf niedlich machst und heulst?" Die geschichte mit dem in die Hose machen, ließ sie lieber bei Seite. Liv war so sauern, sie hätte Ailish eine kleben können. Das Gavin da saß und selbstgefällig grinste, war ihr gerade vollkommen schnuppe.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mo Sep 09, 2013 10:11 am

    „Na sag mal, ich denke ja wohl ich spinne!!“, rief Ailish erbost. Das Buch in ihrer Hand flog durch das Zimmer, genau auf Liv zu, doch es traf sie nicht. Gavin zuckte zusammen und betrachtete das Buch mitleidig. „ICH soll die Klappe halten? Du bescheuertes Weibsbild, wärst doch ohne mich nicht mal in die richtige Richtung gegangen! Und das Hennet verkauft wird, glaubst du doch wohl selbst nicht! Schwimm doch zurück und hol ihn dir! Na los! Vielleicht nimmst du Tryndamere gleich mit, wenn du so ein Mitleid mit ihm hast! Wenn du mich so zum kotzen findest, dann such unsere Eltern doch alleine! Wenn du meinst es geht ohne mich, dann verschwinde ich eben!“ Sie bebte vor Zorn und ihre Fäuste waren geballt. „ICH HASSE DICH!!!“
    Ohne noch weiter zu warten, tat sie nun, was Liv vielleicht vor ihr hatte tun wollen. Sie verließ das Zimmer und knallte die Tür so sehr ins Schloss, dass man Angst haben musste, dass sie zerbrach. Sie war Blau und so glatt, wie der Spiegel eines Sees. Der Rest des Raumes War Grünlich und milchig. Gavin saß nun still da und sah mit großen Augen zur Tür. Er sah ganz ein deutig überrascht aus und schien nicht glauben zu können, wie die beiden sich von jetzt auf gleich an die Gurgel haben gehen können. Er seufzte und atmete langsam wieder ein.
    „Also das... so was habe ich noch nie erlebt.“, sagte Gavin.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mo Sep 09, 2013 10:24 am

    Liv funkelte ihre Schwester einfach nur noch an. Sie wich dem Buch aus, welches ihr eben entgegen geworfen worden war und ließd en Redeschwall über sich ergehen. Sie wusste genau, wie sehr es Ailish getroffen hatte, aber sie hatte es einfach nicht mehr ausgehalten, dauernd nach irher pfeife zu tanzen. Ihretwegen war sie von Zuahuse weg gegangen, ihretwegn hatten sie die Suche begonnen, anstatt Zuhause zu bleiben und zu warten. Viellicht waren ihre Eltern längst zurück? Nein ... da steckte mehr dahinter, aber Ailish fand sich ja immer im recht. "DU BIST EINE ARROGANTE ZICKE!" schrie sie ihr noch nach, als sie die Tür zu geknallt hatte. Schließlich hörte sie Gavin, der offenbar wirklich überrascht war. Ailish würde sich noch wundern. Vielelicht würde sie ja ihre Wege allein gehen udn dann wäre sie aufgeschmissen. Tränen liefen ihr nun über das Gesicht. Sie wandte sich von Gavin ab. Sie hasste es so schwach zu sein und haste es noch mehr vor anderen Leuten zu weinen. "Die regt sich wieder ab," brachte sie ziemlich zerknirrscht hervor, wobei das eher daran lag,d as sie die Wut nicht mehr hatte aufhalten können und einfach drauf los geschrien hatte. Sie war so wütend und verzweifelt, das sie einfach nur noch weinte. Klar wünschte sie sich gerade Trost, aber auf der anderen Seite hatte sie scih vorgenommen niemals so ein Weichei zu sein, wie Ailish. Sie war eben wie Mutter. Zickig und eben Vollblutfrau. Liv hingegen war sonst eigentlich eher lieb, interessierte sich aber nicht für den Haushalt, sondern fand es viel schöner draußen herum zu tollen, auf Bäume zu klettern und möglichst viel über alles mögliche zu lernen. Für Männer hatte sie sich schon alleind eshalb nicht interessiert, weil bei ihnen ja nur solche wie Karl ehrum rannten. Groß, Schultern wie ein Kleiderschrank und über das Aussehn ... nun da liß sich wohl streiten. Gavin war wohl der erste, für den sie sich, biss zu der Aussage der Bibliothkarin, interessiert hatte. Nun stand sie da, versuchte die Tränen unter Kontrolle zu kriegen, wärend er da saß ud nicht fassen kontne, was da eben geschehen war. Diese Zicke. So sie hasste sie also? Nun dann brauchte sie sie ja nicht mehr. Sollte sie doch allein gucken wie sie klar käme. Sie würde auch allein weiter kommen udn das wesentlich besser als mit dieser Heultriene. "Es tut mir leid ... " brachte sie leise hervor. "Es ist ... einfach alles zu viel."
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mo Sep 09, 2013 10:34 am

    Gavin betrachtete das Mädchen. Sie fing an zu weinen und wenn es etwas gab, was Gavin hasste, dann war es, wenn Mädchen weinten. Er konnte es einfach nicht ertragen und selbst, wenn er nicht dafür verantwortlich war traf es ihn. Allerdings gestand er es sich nicht zu, sie nun in den Arm zu nehmen und sie zu trösten. Eigentlich wollte er sich nur mit den beiden unterhalten und nun war das ganze so eskaliert. Er wiederholte noch einmal: „So etwas ist mir wirklich noch nicht passiert.“ Er räusperte sich und ging hinüber zu dem Buch, welches er sogleich auf hob und es auf einen Tisch stellte, der aus eben dem gleichen Material bestand, wie der Rest, des Bootes.
    „Vielleicht solltet ihr euch wieder vertagen. Es ist doch alles gut gegangen. Ich habe keine Zeit mich damit auseinander zu setzen. Eigentlich wollte ich nur wissen, wer ihr seid und was ihr in der Bibliothek gesucht habt. Aber offenbar seid ihr nicht in der Lage mir das genau zu erklären.“ So wie er nun sprach klang er wirklich wie ein Mann der sich um wichtigeres Sorgen musste, als um die Streitigkeiten von zwei kleinen Mädchen.
    „Wenn ihr euch vertragen habt, könnt ihr mir ja vielleicht erklären was vorgefallen ist. Bis dahin seht zu, dass ihr mein Schiff ganz lasst.“, nun gestattete er sich doch ein kleines Lächeln. Machte die Tür auf und ließ Liv zurück. Draußen angekommen seufzte er und wendete den Blick zum Horizont. Die Sonne schickte gerade ihren letzten Gruß über das Meer und Gavin ging hinauf zu Eisenfaust, der am Bug stand und die Wellen beobachtete.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mo Sep 09, 2013 10:42 am

    Das mit dem Vertragen war natürlich so ene Sache. Warum sllte sie nun hinauf gehen udn mit ihr reden und anstallten amchen, sich mit ihr zu vertragen? Warum musste eigentlich immer sie nachgeben? Ausserdem ... wer ahte denn geschrien, jemanden zu hassen? Gavin hatte wirklich wichtigeres zu tun. Die ganze Welt starrte auf ihn, vertraute auf sien Entscheidungen. Nein, er war wirklich beschäftigt und konnte sich um das hier nicht kümmern. Was sollte sie denn nun tun? Sie stand da, starrte in eine Ecke inder etwas scheinbar hochinteressantes sein musste und wartete, bis Gavin gegangen war. Liv fühlte sich verlassen von allen. Ihre Eltern waren fort, ihre Schwester hasste sie, weil sie es einmal gewagt hatte die Klappe auf zu machen udn Gavin ... von ihm erwartete sie keinen Trost oder Verständnis. das Schiff ganz lassen. Wer war denn hier die Irre die mit Büchern um sich warf? Im Gegensatz zu Ailish, war Liv ja ein Engel. sowas würde ihr nicht in den Sinn kommen. Auch sie verließ nun die Kajüte, machte sich auf das Deck, wo sie allen möglichst aus dem Weg ging, die da rum liefen. Vor allem aber woltle sie Ailish nicht begegnen. Liv suchte sich eine kleine Ecke, die recht uneinsichtig war und hockte sich, wie sie es zuhasue auf dem Dachboden immer getan hatte, hin, um nach zu denken. Wieder liefen ihr die Tränen udn sie hatte nicht die geringste Lust nun heraus zu kommen und auch nru im Ansatz mit Ailish zu sprechen. Die musste sich erst mal beruhigen udn ein kriegen, ehe man mit ihr wieder reden kontne udn das ... konnte dauern.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mo Sep 09, 2013 11:31 am

    Gerade als sich Liv hingesetzt hatte und mit sich und der Welt im Unreinen war, torkelte Tryn vorbei und sah wirklich, WIRKLICH schlecht aus. Der arme. Scheinbar war das alles zu viel für ihn. Er bemerkte Liv nicht mal, als er sich schon wieder die Hand vor den Mund hielt und erneut zur Reling rannte. Ailish war nirgends zu sehen und das war auch Absicht. Sie hatte sich nämlich versteckt und weinte hemmungslos, aber leise. Sie machte sich Gedanken über Liv und sie machte sich Sorgen um ihre Eltern. Es schien vollkommen egal, dass sie nun an Bord des Schiffes, des Prismas waren, denn so wie es aussah, würde sie nun für den Rest ihres Lebens alleine sein. Sie hasste Liv natürlich nicht wirklich, aber sie war ihre Schwester und Ailish war die ältere von beiden, was bedeutete, dass Liv immer bevorzugt wurde. Während sie sich mit Hausarbeit ab mühte um ihre Mutter stolz zu machen, durfte Liv machen was sie wollte! Es war ungerecht! So furchtbar ungerecht! Und nun, wo sie alleine waren, ohne ihre Eltern fuhr sie ihr derart über den Mund? Nein, Ailish würde sich nicht entschuldigen, zumal Liv ja auch angefangen hatte. Aus heiterem Himmel hatte sie sie beschimpft und als dumm dargestellt und das auch noch vor dem Prisma!! 'Gavin', rief sie sich ins Gedächtnis. Ailish stiegen erneut die Tränen ins Gesicht. Es waren Tränen des Zorns und Tränen der Trauer. Wenn Liv doch nur nicht so stur wäre!

    „Lord Prisma?“
    „Mha... Also diese beiden... Sie sind wie Hund und Katz... Da versteh einer die Frauen...“, beschwerte sich Gavin bei Eisenfaust, der ein bisschen grinste.
    „Also ich kenne zwei Burschen, die sich da in nichts nachgestanden haben...“
    „Hör doch auf... Du warst selber noch ein Bursche. Außerdem ist das zwischen Männern normal.“
    „Oh ich meine nicht die harmlosen Prügeleien. So weit ich mich erinnere, habt ihr beinahe einen ganzen Kontinent vernichtet, weil ihr euch...“
    „Jetzt reicht's aber!!“, unterbrach ihn Gavin forsch und Eisenfaust schwieg. Gavin drehte sich von ihm weg und blickte nun auf den Horizont, der nur noch einen schmalen Streifen Licht offenbarte. Ailish lauschte gerade, denn sie hatte sich zwischen ein paar Kisten versteckt, um nicht beim weinen gesehen zu werden.
    „Hauptman...“, sagte Gavin, „Ich fürchte ich werde euch bald wirklich brauchen.“ Angesprochener sagte nichts, sondern hob lediglich die Brauen. „Es wird Krieg geben. Ich spüre es. Es ist wie damals. Es ist genau wie damals, als Dazen... als das falsche Prisma in den Krieg gegen mich gezogen ist. Es ist wie damals, als ich meinen Bruder ermordet habe. Die Welt ist nicht im Gleichgewicht und ich fürchte...“
    „Lord Prisma. Gavin!“ Der Mann hielt sich den Kopf und Eisenfaust stützte ihn. Ailish verhielt sich wie ein Mäuschen und machte sich ganz klein. „Schon gut. Lass mich los... Ich werde schlafen gehen. „Lord Pr...“
    „Kümmere dich um die Mädchen! Sie sollen gut versorgt sein!“ Er torkelte davon und Eisenfaust ließ ihn gehen. Er ging hinunter in den Bauch des Schiffes. Leise und unauffällig folgte Ailish dem Mann der sie drei mal mit seinem Blick und seiner freundlichen Art gefangen hatte. Es schien ihm schlecht zu gehen. Und gerade, als er auf dem Weg in seine Kammer war und an Livs Versteck vorbei kam. Hielt er sich erneut die Stirn und gab einen erstickten Laut von sich, ehe er einfach zusammen klappte. Ailish erschrak heftig und schlug sich die Hand auf den Mund, ehe sie aus ihrem Versteck sprang. Sie wollte ihm helfen, was sie nicht wusste, dass Liv ja auch unmittelbar dort war, aber selbst wenn, sie hatte den Streit vollkommen vergessen. Gavin lag auf dem Boden des Schiffes und schien höllische Schmerzen zu haben, so wie er sich die Stirn hielt. Sie musste Hilfe rufen und was wenn er genau das verbergen wollte?
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mo Sep 09, 2013 8:15 pm

    Auch Liv saß in ihrem Versteck und weinte. Noch nie hatte sie ihrer Schwester gesagt sie hasse sie. Das hatte gesessen. Statt nun zu ihr zu gehen udn sich zu entschuldigen, saß sie da und weitne still vor sich hin. Von wegen sie durfte imemr tun was sie wollte. Wie oft hatte sie sich mit Mutter egstritten, weil Ailish im Haushalt so fleißig war. Wie oft hatte sie sich schon verletzt, wen sie Vater beim Holzhacken half oder wenn eine der vier Kühe kalbten, wobei sie dann helfen musste, das Kalb heraus zu ziehen. Mehr als einmal war sie gegen die Stallwand geflogen, weil sie den letzten Ruck unterschätzt hatte. Nein, sie wurde nicht bevorzugt, denn das was sie im Haushalt nicht tat, machte sie auf dem Hof wieder gut. Auch sie hatte darunter zu leien, das Ailish doch so perfekt war und sicher eine ganz hervoragende Ehefrau abgeben würde. Schön war das nicht. Denn noch hielt Liv die Klappe und durchstand da alles. Mama udn Papa waren auf beide Stolz, aber Ailish war eben älter und durfte sich mehr erlauben, als Liv es sich zu träumen wagte. Noch wärend sie so nachdachte, rannte zunächst Tryn an ihrem Versteck vorbei. Kurz drauf, kam Gavin wieder herein. Er sah nicht gut aus. Was Ailish gehört hatte, wwusste sie natürlich nicht. Das Prisma schien krank zu sein. Als er einfach so zusammen sackte, sprang auch sie aus ihrem Versteck um ihm zu helfen. Ailish war ebenfalls sofort zur Stelle. So schnell hatte Liv einen Streit noch nie vergessen. "Oh nein ... Komm wir bringen ihn in seine Kajüte. Und dann schauen wir ob er aufwacht udn ob wir noch was für ihn tun können. Vielleicht gibtes einen Arzt an Bord." Liv klang höchstbesorgt. Am liebsten würde sie sofort los rennen und den Hauptmann holen, aber wenn Ailish noch nicht los gerannt war, war es wohl besser zu warten.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Di Sep 10, 2013 10:11 am

    Sie war total überfordert, während Gavin am Boden war und ächzte. Er sagte irgendwas von: „alles in Ordnung...“ und dann noch was von: „Mein Zimmer“ also schien der Auftrag klar. Gemeinsam würden sie dem Mann helfen können. Wo waren seine Wachen wenn man sie brauchte?
    Sie trugen Gavin mehr oder weniger schnell in Richtung seiner Kajüte. Gemeinsam schafften sie es. Von Eisenfaust war keine Spur, wo war der Kerl hin, so einer konnte sich doch nicht einfach in Luft auflösen. In Wirklichkeit suchte der Mann natürlich nach ihnen und war am anderen Ende des Schiffes.
    Sie kamen schließlich in Gavins Kajüte und legten ihn gemeinschaftlich ins Bett. Er hielt sich nun die Stirn und schwitzte leicht, aber es schien ihm schon jetzt besser zu gehen und die beiden Mädchen beobachteten ihn. Ailish wartete darauf, dass er irgendwas brauchen würde und Liv schien das gleiche zu wollen. Sie beobachteten ihn eine ganze Weile und als nichts mehr von ihm kam, sagte Ailish ganz leise und flüsternd: „Es tut mir leid. Wich hasse dich nicht...“ Sie sah verstohlen zu ihrer Schwester und meinte weiter: „Ich wollte doch auch nicht, dass das alles passiert.“ Nun sah sie ihre Schwester mit riesigen Augen an und sie schien es wirklich ernst zu meinen. Sie gestand sich ein, dass sie sie ganz schön in die Scheiße geritten hatte, aber wenn sie ganz lieb fragen würden, würde das Prisma ja Hennet vielleicht bringen lassen?
    „Braucht ihr etwas?“, fragte Ailish schließlich leise und sah zu Gavin. Er lächelte dünn und schüttelte leicht den Kopf, dann fragte er leise: „Wart ihr beiden schon mal in der Chromeria?“
    Ailish schüttelte den Kopf, bemerkte, dass er es nicht sehen konnte und sagte dann leise: „Nein.“
    Natürlich nicht. Dann sagte er schwach und wirkte dabei unendlich müde: „Dann werdet ihr staunen.“ Es war ziemlich dunkel, weil die Sonne nun untergegangen war und als es eben noch so schön still war, kam jemand ins Zimmer. Eisenfaust blieb stehen. Ein bisschen schockiert war er schon, als er die beiden vor dem Bett des Prismas knien sah.
    „Was, aber was...“, sagte er fassungslos und Gavin grinste, während er in den Halbschlaf sank.
    „Schon... ok.“, sagte er leise und Eisenfausts Gesicht zeigte zur Abwechslung mal eine echte Regung. Nämlich Sorge und ein Gewisses Maß an Mitleid.
    „Nun, lassen wir... ihn doch besser alleine.“, gab er den Mädchen zu verstehen und Ailish ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Sie hatte den Blick des großen schwarzen Mannes wohl gesehen und irgendwas sagte ihr, dass es wohl nicht einfach war der mächtigste und populärste Mann der Welt zu sein. Vielleicht fraß einen das ja auch auf. Zumal sie mal gehört hatte, dass so jemand nur 7 Jahre zu leben hatte, ehe er von dieser Welt ging, wenn man ein mal diese prismatischen Augen bekam.. Eine furchtbare Vorstellung. Sie folgte Eisenfaust und schwieg. Irgendwie tat ihr der Mann leid.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Di Sep 10, 2013 10:01 pm

    Schrecklich diesen Mann da so zu sehen. So gut es ging, erfüllten sie ihm den Wunsch in sein Zimemr zu kommen. Er sah so schwach aus ... so zerbrechlich. Als sie es geschafft hatten, ihn ins Bett zu legen, überlegte sie, ob Wasser vielleicht helfen könnte. Der Gedanke an sich war nicht verkehrt, doch irhe Schwester flüsterte ihr etwas zu, was sie nun doch staunen ließ. Sie entschuldigte sich tatsächlich? Liv lächelte leicht, als sie irhe Schwester an sah. "Dankr ... Mir tut es auch leid ... das ich so ausgerastet bin." Nun sie hätte es ja auch mal in Ruhe versuchen können ihr mit zu teilen, das sie viellicht zu viel redete. Ailish versuchte ja auch nur alles richtig zu machen. Gavin lag da, wie ein Schwerkranker und Liv fragte sich, ob er wieder gesund werden würde. Hatten sie vielleicht schuld daran, das es ihm so schlecht ging? Weil sie sich s gestritten hatten? Es tat Liv ohnehin schon leid, aber das es vielleich ... neind as war doch blödinn. Vielleicht war es einfach nur die ganze Last die auf seinen Schultern ruhte, das er so schlecht zurecht war. Chromeria ... Nein dort waren sie noch nie gewesen. Ailish beantwortete seine Frage gleich. Staunen ... wenn es genau so war wie in der Stadt am Morgen, würde sie dankend darauf verzichten. Ailish und sie knieten da, nicht wissend, was sie tun könnten, als Eisenfaust herein kam. Am gesichtd es Hünen kontne man die Sorge deutlich ablesen, die sich Eisenfaust offenbar machte. Es schien also nicht das erste Mal gewesen zu sein, das es Gavin so schlecht ging. Nur wiederwillig stand Liv auf, um den Raum zu verlassen. Sie wollte am iebsten gar nichts von diesen sieben Jahren wissen. Nachdem sie das Zimmer verlasssen hatten, umarmte sie ihre Schwester. "Ich hab dich lieb Ailish und ich bin froh, das ich dich habe." Wann hatte sie das zuletzt getan? Wohl noch nie. Jetzt war es eben Zeit das nach zu holen. Müde war sie nun auch udn gähnte herzhaft, nachdem sie ihre Schwester wieder frei gegeben hatte, nun Eisenfaust wieder folgend. Was Gavin an ging ... Er musste viele Sorgen haben. Abgesehen davon ruhten sämtliche Hoffnungen der Bewwohner dieser Welt auf ihm.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Di Sep 10, 2013 11:08 pm

    Nun damit hatte Ailish nun nicht gerechnet, vor allem nicht mit so einer stürmischen Aktion seitens Liv. Sie umarmte ihre Schwester jedoch und sagte leise: „Ich dich auch.“ Als sie dem großen schwarzen Mann wieder hinterher liefen, dachte Ailish gerade daran, dass sie ja schon wieder dieses merkwürdige Buch auf dem Tisch in Gavins Zimmer hatten liegen lassen. Ein bisschen ärgerlich fand sie das schon, aber auch sie war hundemüde und Tryn? Wo war er eigentlich? Sie hatten ihn da ganz schön in was hinein gezogen. Sicher wollte er alles andere als auf diesem Kahn durch die gegen schippern. Besonders, wo er schon angekündigt hatte, dass er Seekrank werden würde. Wie lange würde die Reise wohl dauern? Und was war mit Hennet?
    „Ähm... Sir?“, sagte sie zu Eisenfaust, der sich ein bisschen nach hinten umdrehte.
    „Wäre es wohl möglich, dass wir unser Pferd irgendwann zurück bekommen?“
    „Da wo wir hinfahren, braucht ihr keine Pferde.“
    Ailish zog die Brauen zusammen und sah deshalb ein bisschen zornig aus. „Aber es gehört uns und wir wollen nicht, dass es verkauft wird!“, protestierte sie.
    „Das hättet ihr euch überlegen sollen, bevor ihr ein Buch stehlt.“
    „Wir HABEN es aber nicht gestohlen nur ausgeliehen!“
    Der große Mann lächelte ignorierte Ailish dann aber, weshalb sie wieder schmollte. Na toll. So ein blöder... sie brummte irgendwas, was jedoch nicht mal Ailish verstehen konnte und trottete dann weiter hinter dem Mann her, der sie nun in einen Raum führte, wo zwei Betten standen. „Gute Nacht.“, sagte er und stand noch einen Moment in der Tür, falls die beiden noch fragen hatten.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 12:09 am

    Irgendwie war es ein schönes Gefühl ihre Schwesterzu umarmen. Es war nicht einfach nur angenehm, es tat richtig gut. Langsam löste sie sich und lief dem schwarzen Mann anch. Ailish fragte ihn lieb udn höflich, doch die Antwort gefiel beiden Mädchen gar nicht. Sie woltle das Tier gern wieder haben. Schließlich würden sie nicht in alle Ewigkeit mit dem Prisma herum reisen können. Der Raum in dem sie schliefen, war eigentlich wirklich schön. "Sir? Henneth bedeutet uns wirklich viel ... Und die beiden anderen Pferde ... wir hätten sie gern irgendwann wieder ... nicht sofort, aber bitte ..." Sie sah ihn mit großen Augen an. Weinen würde sie jett nicht, aber die Bitte war unausweichlich in ihren Gesichtsausdruck gekehrt. "Und ... Wird es dem Lord denn wohl bald besser gehen?" Noch imemr dieser Blick, nun aber erfüllt von Sorge. Sie machte sich wirklich Gedanken um Gavin und seinen Zustand. Wie schrecklich wenn alle Hoffnungen auf einem lagen. Diese verantwortung würde sie nie tragen wollen.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 12:41 am

    Eisenfaust Mine war streng. Aber trotzdem fand er ihre Frage gerechtfertigt. Wenn sie so an den Tieren hingen, musste es wirklich schwer für sie gewesen sein, sie zurückzulassen. Dennoch konnte er wenig für sie tun. Dann kam die nächste Frage. Eisenfaust war nicht gewillt über ihr Oberhaupt zu sprechen, besonders nicht, mit zwei dahergelaufenen Mädchen, die bisher nichts als Ärger gebracht hatte und ihn auch noch rotzfrech angelogen hatten, als er Gavin auf den Fersen gewesen war. Dennoch konnte er sie nicht einfach so zurücklassen, zumal Gavin ja sogar befohlen hatte, dass man sich gut um sie kümmere. Er seufzte und sagte: „Lord Prisma braucht Ruhe. Weiter nichts.“
    Ailish glaubte ihm nicht, aber sie wollte ihr Schicksal nun nicht noch länger herausfordern und legte sich auf eines der Betten . Dann sagte sie leise: „Dann bete ich dass es ihm bald besser geht.“
    Irgendwie rührte das Eisenfaust und doch wollte er nicht mehr preis geben, als er es schon getan hatte. Er nickte, drehte sich um und ging hinaus. Bevor er die Tür schloss, sagte er allerdings noch: „Sobald wir in der Chromeria sind, wird es ihm besser gehen.“
    Ailish lächelte und dann schloss sie die Augen. Sie schlief relativ schnell ein und bekam um sich herum gar nichts mehr mit.
    Draußen an Deck stand Tryn nun am Bug des Schiffes und schaute in die Dunkelheit. Scheinbar ging es ihm nun besser, nachdem er den ganzen Tag nun ja über der Reling gehangen hatte. Er sah aus wie eine mächtige Galionsfigur und starrte auf das Meer hinaus. Eine warme Brise fuhr ihm durchs Haar und er seufzte. Offenbar hing er seinen Gedanken nach und Eisenfaust kam von hinten an ihn heran getreten, was Tryn jedoch gleich bemerkte und ihm zu verstehen gab, dass ihm durchaus bewusst war, dass Eisenfaust hinter ihm stand. Er räusperte sich und fragte: „Was treibt einen wie dich dazu an, mit den beiden Mädchen zu reisen?“, fragte er rund heraus und Tryn antwortete nicht.
    „Was ist? Du solltest mir besser antworten, da du nur aufgrund meiner Gnade an Bord bist.“
    „Du bist ein Mann der immer alles bekommt, was er sich wünscht, was?“ Eisenfaust sah ihn nun verdutzt an und einen Moment dachte er über Tryns Worte nach. Dann sagte er: „So ist es.“
    „Und nun lügst du? Du bist seltsam, genau wie deine Haut.“
    Nun musste Eisenfaust doch wirklich lachen und Tryn verstand nicht, was so witzig war, behielt das aber für sich.
    „Meine Haut ist so dunkel, weil Orholam mich angemalt hat.“
    „Wirklich?“, nun sah Tryn ihn mit hoch gezogenen Brauen an. Eisenfaust lachte noch mal und schüttelte leicht den Kopf ehe er sagte: „Nein vermutlich nicht.“ Tryn brummte und sah zurück auf das Meer. „Was machst du hier eigentlich und wie ist dein Name?“
    „Ich bin Tryndamere und halte Wache.“
    „Wache? Nun ja, es kann nicht schaden, hm? Ich bin Hauptmann Eisenfaust.“
    Eisenfaust tellte sich neben ihn und irgendwie herrschte nun zwischen den Beiden eine Art Übereinkunft. Sie verstanden sich ohne ein weiteres Wort und hielten die Nacht über Wacht. Erst als die Sonne ihre Ersten Strahlen über das Meer schickte, sagte Tryn – wenn auch ziemlich verspätet: „Ich begleite Liv und Ailish, weil sie einen Ort finden wollen, an dem man die Dinge zurück bekommt, die man verloren hat.“ Eisenfaust sah ihn lange an, doch dann blickte er wieder auf das Meer hinaus.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 1:15 am

    Liv betete ebenfalls für Gavin. Sie hatte ihn gern, auch wenn er ein Weiberheld und ein wirklich wichtiger Mann war. Er hatte sicher viel zu tun udn konnte sich kaum mit zwei Mädchen abgeben, die ihre Eltern suchten. Das er Ruhe brauchte, glaubte sie schon, nur glaubte sie nicht, dass das alles wäre. Gavin war Krank udn brauchte Hilfe. Vielleicht fanden sie auf ihrer Suche doch noch jemanden, der ihnen und Gavin helfen könnte. Es war nicht fair, das er als Einzelner für die ganze Welt dasein musste und dann auch noch so früh sterben musste. Lange lag sie noch wach, dachte nach udn wollte schließlich auf noch ein wenig an die frische Luft, doch das war wohl heute Nacht nicht mehr drin. Von Eisenfaust wollte sie sich lieber nicht erwischen lassen. jared hingegen machte sich schon wieder unbeliebt. er geisterte durch das Schiff, suchte sich die Kombüse und stahl dort ein ganzes Huhn, welches er genüßlich auf einem der Regale futterte. Enzig die Knochen fielen auf den Boden hinunter, doch wen soltle das in der Nacht schon interessieren. Der kleine Kobold hatte ein Schlupfloch gefunden, durch das er locker passte. Als er zurück kam, schien er deutlich überfresen und legte sich neben Liv, die zu der Zeit schon schlief. Er wickelte sich selbst ein, blieb dann liegen und gab keinen Mux von sich.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 1:25 am

    Als die Sonne nun schon halb aufgegangen war, wachte Ailish auf. Sie gähnte und streckte sich. Sie musste sich erst mal orientieren. Sie hatte ganz vergessen, wo sie eingeschlafen war und erschrak nun für den Moment. Sie fand jedoch schnell zu ihren Erinnerungen zurück und nun musste sie sogar ein wenig grinsen. Sie waren gestern dem Prisma begegnet. Etwas, wovon die meisten Menschen nicht mal träumten und nicht nur das, sie hatten sogar mit ihm gesprochen. Ailish kicherte und stand auf. Es gab eine Waschschüssel, die sie nun benutzte und dann sah sie zu Liv.
    „Aufwachen, Schlafmütze!“, sie lachte glockenklar und dann ging sie hinaus. Sie ging an Deck und sah, wie Eisenfaust mit Tryn redete. Ein lächeln war auf ihren Lippen, dann jedoch dachte sie wieder an Gavin und ihr wurde ein wenig schwer ums Herz. Sicher ging es ihm immer noch nicht gut. Langsam ging sie zu den beiden Männern herüber und plötzlich hob Tryn sein Schwert auch Eisenfaust begab sich in Kampfhaltung und ganz plötzlich fingen sie an zu kämpfen. Schockiert blieb Ailish stehen und rief: „NICHT!!!“ Doch die beiden Männer schienen sie gar nicht zu hören. Eine riesige Blaue Klinge erschien ganz plötzlich in Eisenfausts Hand und sie droschen aufeinander ein. Ailish wusste nicht was sie tun sollte und suchte eine Möglichkeit das ganze zu beenden, traute sich aber auch nicht, dazwischen zu gehen. Immer mehr Männer und Frauen kamen, die den beiden zu schauten, doch niemand schien eingreifen zu wollen. Im Gegenteil sie grinsten und genossen das. Tryn hatte bereits eine Schnittwunde im Arm und Ailish kamen die Tränen.
    „Hört doch auf...“, sagte sie leise. „Hört doch endlich auf...!!!“ Sie ging auf die Knie und schrie: „AUFHÖREN!!!“
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 3:04 am

    Ailish weckte Liv nach einer für sie doch eher kurzen Nacht. Unausgeschlafen stand Liv auf, rieb sich verschlafen die Augen und wusch sich erst einmal. Endlich konnte sie sich wieder blicken lassen. Ob es Gavin schon besser ging? Sie wollte gern nach ihm sehen. Langsam ging sie in Richtung seiner Kajüte. Was an Deck los war, ahnte Liv ja nicht. Immerhin waren die ja am anderen ende des Schiffes. Kurz blieb Liv vor der Tür der Kajüte Gavins stehen und überlegte, ob sie wirklich anklopfen sollte. Sie fasste sich ein Herz und klopfte doch eher zaghaft. Sicher würde es Ärger geben, würde Eisenfaust das mit bekommen, doch Liv hatte die letzte Nacht kaum geschlafen udn das allein wegen dieses Mannes hier. Sie wollte ja auch nur sicher gehen,d as es ihm wirklich besser ginge. Böse absichten hegte sie nicht.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 3:22 am

    Was Liv vor hatte, würde ohne jeden Zweifel schlimme Folgen haben, wenn sie jemand erwischen würde. Aber nicht für sie, sondern wohl eher für die Wachen die eingeteilt waren das Prisma zu beschützen. Wer konnte schon ahnen, ob Liv nicht vielleicht doch eine Mörderin war oder eine Spionin? Jedenfalls war sie nun hier unten ganz alleine es war dunkel, was ungewöhnlich war, wo das Schiff doch eigentlich aus Glas zu bestehen schien. Dennoch wurde kaum Licht nach hier unten durchgelassen. Verrückt. Als sie zaghaft an die Tür des Prismas klopfte öffnete sich die Tür einen Spalt breit und ein feiner Schimmer trat durch eben diesen hauchzarten Spalt. Die Tür wurde weiter aufgeschoben, während das Mädchen eine hauchzartes „Hallo?“ von sich gab. Und als sie zwischen Tür und Angel stand, bot sich ihr ein Anblick, den sie vermutlich niemals auch nur erträumt hätte.
    Gavin saß auf dem Boden mit nichts als seiner Decke bekleidet, die ihm im Schoß lag. Er hatte ihr den Rücken zugewandt und beide Arme von sich gestreckt. Er sah alles in allem eigentlich entspannt aus, aber das war es nicht, was ihre Augen fesselte. Nein. Gavin saß in dieser dunklen Kammer und badete förmlich im Licht. Sein ganzer Körper schillerte in den verschiedensten Farben und er sah aus, als würde ER dieses Licht abstrahlen... Nein, es sah nicht nur so aus. Es geschah wirklich so. Von seinen Fingern tropften diese Farben und lösten sich in Licht und Staub auf, wobei es im Raum nun nach den verschiedensten Dingen roch. Einmal wie ein kalter Wintertag und auf der anderen Seite wie Weihrauch. Irgendwie auch ein bisschen nach Schießpulver und frisch geschlagenem Tannenholz. Es waren so viele Eindrücke für Liv, dass sie beinahe nicht mehr wusste wo ihr Kopf stand. Sie konnte den Blick einfach nicht abwenden und ganz plötzlich erstrahlte ein Lichtblitz und Liv spürte den Schmerz in ihren Augen. Sie war so geblendet, dass es schmerzte. Das es wirklich schmerzte. Sie stöhnte auf und im gleichen Augenblick hörte sie, wie sich Gavin bewegte.
    Er hatte sich ziemlich erschrocken, als er das Stöhnen hinter sich vernahm und sofort brach er, was auch immer er gemacht hatte ab und sprang auf. „Nicht doch!“, rief er aus. „Ich hatte doch gesagt...“ Liv spürte nur, wie jemand zu ihr kam – nicht jemand, sondern Gavin – und sie festhielt. Ihr war gar nicht aufgefallen, dass sie in die Knie gegangen war. Sie befand sich nun direkt in den Armen des Prismas und er strich ihr sanft über die Wange. Dabei sagte er ganz leise: „Nein... nein, nein, nein...“ Er hielt sie vor sich und verlangte: „Sieh mich an.“ Er wartete nur ein paar Augenblicke: „Um Himmels Willen! Sieh mich an!“ Doch als Liv die schmerzenden Augen öffnete, sah sie absolut nichts und sie hörte, wie Gavin den Atem an hielt und dann ein klägliches „Nicht doch...“ hervor brachte. Er zog sie ganz langsam an sich und hielt sie ganz sanft fest. „Es tut mir leid...“, hauchte er.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 3:38 am

    Was sie sah, verschlug ihr den Atem. Liv kontne nicht fassen,d as er regelrecht im Licht badete, oder reinigte er sich mit eben jenem Licht? Wie wundervoll es aussah. Sie kontne den Blick einfach nicht abwenden und dann ... diese vielen Düfte. Sie schwamm regelrecht in einem Meer von Düften und Eindrücken. Wie schön das,w as sie da sah, wirkte. Es war traumhaft und Gavin ... er saß mitten drin. Der Lichtblitzschmerzte wirklich in den Augen. Sie kniff die Augen zusammen, kniete nieder und stöhtne auf. Das tat wirklich weh. Sie hörte, wie sich jemand bewegte, auf sie zu kam und dann war da seine Stimme. Sie hörte ihn, doch die Augen öffnen konnte sie in dem Moment noch nicht. Er klang so schrecklich besorgt, hielt sie fest und wollte das sie ihn an sah. Sie öffnete die Augen doch alles war schwarz. Dunkelheit ... sie war geblendet und ihre Augen somit nicht mehr länger in der Lage etwas zu erkennen. Panik kroch in ihr hoch. "W-was .. was ist passiert? Warum seh ich dich nicht?" fragte sie mit leichetr Panik in der Stimme udn versuchte sich zu orientieren. Sie streckte die Arme vorsichtig nach vorn, um vielleicht zu ertasten, wo sie gerade war. Gavin zog sie an sich heran, hielt sie sanft ind en Armen udn beteuerte, das es ihm leid tue. "I-ich wollte doch nur sehen .. wie es dir geht," versuchte sie zu erklären. "Da war niemand ... und ich wollte doch nicht ..." Tränen liefen ihr über die Wangen. Sie war blind und nun ihrer Schwester keine Hilfe mehr. Sie vergrub ihr Gesicht an Gavins Schulter und weinte.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 4:06 am

    Gavin sah darüber hinweg, dass sie ihn einfach duzte, da ihm ohnehin gerade andere Sorgen im Kopf herum flogen. Er hatte das arme Mädchen geblendet. Vermutlich würde sie nie wieder sehen können und das alles nur... Er flüsterte böse: „...Eisenfaust...“ Nun es war nicht wirklich böse, aber enttäuscht und ärgerlich. Sie fragte was geschehen sei und das niemand vor seiner Tür gewesen war außerdem fing sie nun an zu weinen und warf sich gegen seine Schulter. Er hielt sie fest und sein Zorn war verraucht. „Es tut mir so leid. Du hättest nicht her kommen dürfen.“ Er streichelte ihr Haar und erhob sich. Er hatte immer noch nichts an, als seine Decke und die hielt auch nur solange er saß, aber egal, sie würde ihm bestimmt nichts ab gucken. Er trug sieh zu seinem Bett und legte sie ab. „Warte einen Augenblick.“, sagte er. Er zog sich schnell an, wobei er sich Mühe gab sich möglichst laut zu verhalten, damit sie bemerken würde, dass er noch da war. Als er sich angezogen hatte, kam er wieder zu ihr, ergriff ihre Hand und nahm sie noch einmal in den Arm. Er sah es als seine Pflicht, ihr Trost zu spenden. Das arme Ding. „Deine wunderschönen Augen...“ Es klang gequält. Er gab sich natürlich die Schuld und flüsterte dann: „Danke, für deine Sorge. Ich werde alle in meiner Macht stehende tun, um diesen Schaden zu beheben, den ich angerichtet habe. Versprochen. Bis dahin...“ Er schluckte und hob sie nun auf, wobei sie ihr Gesicht wieder an seine Schulter lehnen konnte. Denn sie weinte ja immer noch. Wenn auch nur still. „Bis dahin werde ich auf dich Acht geben. Du stehst unter meinem persönlichen Schutz, Liv.“
    Er bewegte sich. Seine Tür fiel hinter ihm ins Schloss und Liv spürte wie sie das untere Deck verließen und hinauf gingen. Gavins starke Arme trugen sie, als sei es nichts und als sie oben angekommen waren, spürte Liv das Sonnenlicht auf ihrem Körper. Sie nährten sich dem Bug und Gavin sah, dass Eisenfaust und ihr Gast miteinander kämpften. Seine Stimme schallte über das ganze Schiff, weshalb er Livs Ohr mit der einen Hand kurz zu hielt und das andere Ohr an seine Brust drückte. „EISENFAUST!!!“
    Angesprochener erstarrte, Ailish riss den Kopf herum, Tryns Schwert wurde in letzter Sekunde abgelenkt und knallte mit einem schrillen Ton und Funken auf den Boden, als sie eine blaue Scheibe zwischen ihn und Eisenfaust bildete. Er sah zu dem Mann, den alle als Prisma bezeichneten und ließ so von Eisenfaust ab.
    „Was...“, fragte Ailish zaghaft und stand auf. Sie lief wie in Trance auf Gavin zu und sagte dann ganz langsam: „Was hast du mit ihr gemacht?“
    „Lord Prisma, was ist geschehen?“
    „Stellt ihr euch so Schutz vor?!“, fuhr Gavin den Hauptmann an, der aus allen Wolken fiel. Gavins Stimme ließ keinen Widerspruch zu und auch Ailish schwieg. „War ich nicht deutlich genug, als ich sagte, dass niemand meinen Raum betreten darf?!“ Eisenfaust schluckte. Ailish begriff, dass Liv offenbar in seiner Kajüte eingedrungen sein musste.
    „Lord Prisma, sie war...“
    „Schweig!“ Er schien ganz offensichtlich wirklich böse zu sein. „Sie ist blind! Wegen euch!“ Der Hauptmann schluckte und suchte nach den Wachen, die eingeteilt waren, fand sie schnell und sie standen schon demütig das Haupt gesenkt da.
    „Was soll ich nun machen? Soll ich euch das gleiche Schicksal erfahren lassen?“
    „Lord Prisma... Ich...“
    Gavin bewegte sich nun wieder und ging langsam weiter Richtung Bug, dass konnte Liv spüren, weil der Fahrtwind ihnen entgegen blies. Eisenfaust fasste sich ein Herz und stand nun wieder wie ein Fels vor dem Prisma, als er sagte: „Lord Prisma!“ So viel Kraft und eiserner Wille lagen in seiner Stimme. „Ihr habt Recht meine Männer waren nicht auf ihren Posten, dafür kann die Schwarze Garde zur Rechenschaft gezogen werden. „Er machte eine Pause und sagte: „Von mir.“ Gavin blieb stehen, holte Luft, um etwas zu sagen, wurde aber von Eisenfaust unterbrochen: „Aber! Unsere Aufgabe ist es euch zu schützen. Nicht dieses Mädchen, Lord Prisma, sondern EUCH. Wir sind eure Leibwache, aber wie ihr wisst, nicht eure Sklaven.“
    Gavin knirschte mit den Zähnen, dann sagte er mit wenig erfreuter Stimme: „Du... elender...“ Doch er brach ab, drehte sich um und seufzte. Er sah zu Ailish, die weinte und dann zitternd hervor brachte: „Was... was hast du mit ihr gemacht!? LIV! Was ist passiert! Oh Liv!“
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 5:18 am

    Liv weinte und schien sich nicht mehr beruhigen zu wollen, doch Gavin tröstete sie. Ob er es nun als seine pflicht an sah oder nicht, war ihr in dem Moment so ziemlich egal. Wie hatte sie nur so dumm sein können. Es war geschehen und konnte nun erst mal nicht wieder rückgängig gemacht werden. Wenn sie Glück hatte, würden irhe Augen irgendwann wieder normal werden doch nun ... sie war geblendet, wusste nicht so recht, was sie nun machen sollte und hatte fürchterliche Angst. Gavin war so lieb. Er tröstete sie, hob sie hoch und legte sie in SEIN Bett. Jedes andere Mädchen wäre vermutlich vor Freude halb gestorben, aber Liv ... sie weinte weiter. leise und stll, aber sie konnte sich auch erst einmal nicht beruhigen. Das er nackt war, kam ihr erst einmal nict in den Sinn. Schließlich sah sie es ja auch nicht. Offenbar war er extra laut, als er sich an zog, was sie wirklich zu schätzen wusste. Als er wieder zu ihr kam, sie wieder umarmte und tröstete, woltle sie etwas sagen, doch kein Wort kam über ihre Lippen. Er versprach ihr, alles zu versuchen, das zu beheben. Liv gab ihm nicht die Schuld, sondern sich selbst. Was sagte er da? Ihre wudnerschönen Augen? Waren sie denn nun weiß? Waren sie verbrannt? Nein ... da waren sie noch ... Er sagte, sie stünde unter seinem persönlichen Schutz, bis sie wider sehen könnte. Wieder hatte er sie hoch gehoben und trug sie vor sich ehr. Ihr Gesicht war an seine Schulter gepresst, wären sie noch imemr heiße Tränen vergoß. gavin war wirklich wütend. Sie konnee spüren, wohin er sie trug, oder zumindest ahm sie an, sie gingen in Richtung Deck. Es war komisch. Alles war schwarz udn sie kontne sich nun nicht mehr auf ihre Augen verlassen. Eine Tür öffnete sich udn eine Brise schwang ihnen entgegen. Das war ... angenehm. Der Duft des Meeres. Irgendwoher kam Lärm ... Es klang als bekämpften sich Leute. gavin hielt ihr das Ohr zu und drückte das Andere an seine Brust. Er rief den Namen des Hauptmanns und schließlich herrschte für einen Moment Stille. jemand kam auf sie zu. Ailishs Stimme drang an ihr Ohr. Als hätte Gavin das extra gemacht aber sie sorgte sich ja nur. Gavin stauchte Eisenfaust zusammen. Der wehrte sich natürlich auf eine sehr sonderbare Weise. Liv schluckte. Sie weinte zwar noch immer, doch sie kontne das so nicht stehen lassen. Ailish weinte, wie sie hören kontne, als sie sprach und fragte, was passiert war. Wieder schluckte Liv. "Lord Prisma .... ihr dürft diese Männer ... nicht verantwortlich machen. Es ist meine Schuld allein. Ich habe geklopft, aber ihr habt nicht geantwortet ... und ich ahtte Angst ... euch sei etwas geschehen. Was ich sah ... war atemberaubend schön ... es war das letzte was ich sehen durfte ... etwas schöneres ... würde ich mir nicht träumen lassen können. Ich trage s als Strafe ..." Schluchzend brachte sie das ganze hervor. Ailish tat ihr leid. Liv wäre für sie doch nur noch eine Belastung. "Es ... es tut mir so leid," meinte sie, ehe sie erneut in Tränen ausbrach. Nie wieder den Himmel sehen ... nie wieder Bäume und nie wider das Meer. Was sie ein wenig tröstete, war die Tatsache, das alles gesehen zu haben und sich erinenrn zu können. Wieder schmiegte sie sich an gavin, vergrub ihr Gesicht an seiner Schulter und weinte.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 5:35 am

    „Es steht dir nicht zu, den Lord Prisma zu duzen!“, sagte eine Stimme und meinte damit Ailish und ein anderer sagte: „Wie kann das sein. Dieses unbedeutende Mädchen, Lord Prisma lasst sie besser...“
    „Schluss jetzt! Ich entscheide, wer in meiner Nähe ist, verstanden! Und ICH entscheide, wer mich duzen darf!“ Gavin war offenbar immer noch wütend über das ganze und Livs Worte berührten ihn zutiefst. Ganz sanft sprach er wieder zu ihr: „Nicht doch. Es ist nicht deine Schuld. Eigentlich hätten dich die Wachen davon abhalten müssen in mein Gemach zu kommen. Dich trifft keine Schuld.“ Es machte ihn nicht gerade glücklicher, als das Mädchen sagte, dass er das letzte war, was sie gesehen hatte und es tröstete ihn auch nicht, dass sie es als schön empfunden hatte.
    „Und wenn von euch noch irgend jemand wagt mich auch nur anzusprechen, werde ich euch zeigen, was es heißt sich meinen Zorn zu zuziehen!“ Er blickte auf Ailish herab und sagte: „Komm!“ Sie traute sich gar nicht noch etwas zu sagen und folgte ihm und Liv zum Heck des Schiffes. „Möchtest du hier draußen bleiben?“, fragte er Liv, denn er konnte sich vorstellen, dass es hier allemale besser war, als in der stillen Kammer unter Deck. Dann sagte er zu Ailish: „Es tut mir außerordentlich leid, Ailish. Deine Schwester ist blind und ich trage die Schuld daran, wenn ich...“
    „Was soll das heißen, sie ist blind?!“, fuhr Ailish ihn an.
    „Das was es eben heißt!“, antwortete er ein bisschen verstimmt, über die Unterbrechung. Ailish war unendlich traurig über diese ganze Situation. „Dann mach es rückgängig!“
    „Wenn ich einen Weg wüsste würde ich...“
    „DU BIST ABER DAS PRISMA! Wenn du es nicht kannst, kann es niemand!!“ Ailish war außer sich und es schien ihr egal, mit wem sie da sprach. Später würde sie ganz sicher wieder schockiert über ihr tun sein, aber jetzt.
    „Jetzt reicht es mir aber.“, entgegnete Gavin und bewegte sich, was Liv deutlich spüren konnte. „Vergiss nicht, mit wem du sprichst!“
    „Mit einem... ganz üblen... Kerl... der meine... Schwester.... geblendet hat!!!“, würgte Ailish irgendwie hervor. Dann spürte Liv, wie Gavins Herz schneller schlug und er sagte: „Ich tue mein möglichstes diesen Fehler wieder gut zu machen.“
    Liv hörte, wie etwas oder jemand zu Boden ging und sie hörte Ailish husten. Dann atmete Gavin etwas langgezogen aus und rieb sich die Schläfen. Er schien nachzudenken und blickte Ailish dann wieder an, der die Tränen aus den Augen liefen. „Du hast Recht... Ich BIN ein ganz übler Kerl...“
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 6:00 am

    So ein Wirbel ... es war nun mal geschehen udn Gavin war wirklich sauer. Denn noch war er zugleich absolut libevoll und sanft ... zumindest zu ihr. Er wies die Wachen zurecht, die erneut gegen Ailish udn Liv aufbegehrten. Er entschied und nicht sie. Nach dem sie die Schuld auf sich genommen hatte, tröstete er sie wieder, versicherte ihr, sie trüge keine schuld. Dabei .. war sie es irgendwie doch selbst schuld oder? Sicher hätten die Wachen sie aufhalten sollen, doch sie waren eben nicht da. Wenn es Orholams Wille wäre, würde sie irgendwann vielelichtd as Augenlicht zurück erhalten. Bis dahin ... würde sie lernen müssen, damit zu leben. Der Strom an Tränen versiegte einfach nicht. Eigentlich konnte sie gar nicht fassen, wie wütend er war. Seine Wachen sollten ihn nicht mehr ansprechen, aber das würden sie doch früher oder später müssen. Gavin gab Ailish zu verstehen mit zu kommen. So wie Liv ihre Schwetser kannte, würde sie mit kommen. Ja ... tatsächlich. Sie kontne hören, wie ihnen jemand folgte. Gavins Gang war schwer, eher bedrückt, wie Liv fest stellte. Am Heck angekommen, fragte er sie, ob sie heir draußen bleiben wollte. "Hier draußen ... oder da drin ... es macht keinen unterschied mehr," seufzte sie, wärend sie sich wieder an ihn schmiegte. Es war kein kuschelndes anschmiegen sondern eher ein ängstliches ... verzweifeltes Anschmiegen. Ein Schutzsuchendes. Er wollte Ailish erklären, was geschehen war, doch wie immer, wurde Ailish aufbrausend und fuhr Gavin an. Gavin bewegte sich, was sie deutlich spüren konnte. Ailish würgte irgendwie die Worte hervor, als würde man ihr die Luft abschnüren. "BITTE! Streitet euch nicht!" Etwas ging zu Boden. gavin schien angespannt udn gab ihrer Schwester sogar recht. "NEIN! Das ist nicht wahr! Ich bin es schuld. ich bin ohne Erlaubnis herein gekommen. Du wusstest nicht ... Ailish? Ailish er wusste nichtd as ich da bin. Ihn trifft keine Schuld. Es ist meine ganz allein!" Wieder Tränen. Sie hatte doch irgendwie schuld. Gavin traf die Schuld nicht. Eigentlich niemanden ausser ihr selbst und dabei blieb sie. "Bitte streitet nicht ... Ich werde lernen damit um zu gehen ... und ich werde irgendwann bestimmt wieder sehen können." Wieder drückte sie ihr Gesicht an seine brust. "Bitte streitet nicht ... Ailish bitte sei nicht böse."
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 6:24 am

    Gavin hörte Liv und es brach ihm beinahe das Herz, wie sie es sagte, dass es für sie keinen Unterschied mehr machen würde. Er zuckte kaum merklich zusammen, als Liv sie anflehte nicht zu streiten. Ailish kroch zu ihr herüber und griff nach ihrer Hand, Gavin ließ es geschehen und Ailish schmiegte ihre Wange an Livs Hand. „Warum hast du... Du warst schon immer zu neugierig... Ich will nicht streiten.“, versprach sie nun.
    „Natürlich...“, sagte Gavin resignierend. „Wenn irgendetwas Großartiges passiert... dann werde ich dafür gepriesen und verehrt. Das Prisma macht keine Fehler... Ich hätte warten sollen, bis ich in der Chromeria bin. Aber genug davon. Geschehen ist geschehen.“ Gavin traute sich nicht, Liv los zu lassen, obwohl sein weißes Gewand schon vollkommen nass war, war es ihm nicht möglich.
    „In Ordnung. Wir finden einen Weg... Wenn es doch nur wirklich diesen Ort gäbe.“, sagte Ailish nun ganz leise. Gavin horchte auf. „Welchen Ort?“
    „Wo man das wiederfindet, was man verloren hat...“ Sie seufzte. „Eine schöne Vorstellung.“
    Gavin sah auf und blickte dem großen Barbaren, der sich genährt hatte in die Augen. Er sah irgendwie ein bisschen... gechockt aus. Ailish hatte ihn noch nicht bemerkt, aber Tryndamere sagte schließlich: „Heißt das... Es gibt ihn gar nicht?“
    Ailish erstarrte und sah mit riesigen Augen hinauf zu ihm. Er hatte sein Schwert auf der Schulter liegen und blickte auf sie herab, als sei sie ein unwirkliches Ding. „Heißt das... ihr habt gelogen?“ Er schien das nicht so ganz zu verstehen.
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 7:01 am

    Etwas schien auf dem Boden zu schleifen, ehe eine schmale Hand die ihre ergriff. Ailish ... das konnte nur ihre sein. Liv strich mehrmals mit dem Daumen über ihre Wange. "Es ist geschehen ... und wenn wir einen Weg finden, es rückgängig zu machen, dann werden wir das auch tun." Sie lauschte Gavins Worten, die ihr wiederrum weh taten. Er war doch kein schlechetr Mensch. Mit der anderen Hand ertastete sie seine Wange, die sie sanft streichelte, ehe sie sprach. "Nein ... Niemand ist ohne Fehler, aber ... du hast nicht gewusst das ich da bin ... es ist nicht deine Schuld. Ich allein trage Schuld daran. Ich wollte sehen ob es dir gut geht ... und deshalb bin ich unerlaubt herein gekommen, als du nicht antwortetest. Ich dachte dir sei etwas passiert. Niemand darf dich dafür verantwortlich machen, denn auch wenn du das Prisma bist, bist du doch auch Gavin, der Mensch." Immerhin hatte er wohl keine Augen am Hinterkopf oder hellseherische Kräfte. Wieder schmiegte sie sich so verloren an ihn, lauschte den Worten Ailishs und hörte dann plötzlich Tryn. Die Lüge war aufgeflogen. Tryn fühlte sich belogen udn genau das war es, was Liv nun zusetzte. Es tat ihr so unendlich leid. "Tryn? Unsere Eltern haben uns von diesem Ort erzählt. Wie wusten nicht, ob es ihn gibt oder nicht. Wir haben ihnen geglaubt und gehofft, ihn zu finden." Sollte sie nun weiter sprechen? Sie hasste es zu lügen, aber das ar ganz klar eine Notlüge. ""Ailish wusste es nicht besser. Es ist nur ... ohne Hinweise auf diesen Ort ... ist die Hoffnung gering, das es ihn wirklich gibt." Nun eigentlich war das nicht direkt eine Lüge. Noch immer lag sie angeschmiegt an Gavin da. Sie wollte nicht von ihm weg, auch wenn sie es bald müsste, doch nun ... sie war gern bei ihm udn sie mochte ihn gern. Er tröstete sie, auch wenn er es als Pflichterfüllung sah, sie wollte im Moment wirklich bei ihm sein udn sich trösten lassen. Ailishs Hand ließ sie jedoch auch nicht los.
    avatar
    Ailish

    Anzahl der Beiträge : 582
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Mi Sep 11, 2013 7:14 am

    Ailish sah zu ihrer Schwester. Auch Tryn sah Liv an und irgendwie schien sein Gehirn zu arbeiten. Gavin hingegen starrte Liv an, als sei sie ein Geist, was sie natürlich nicht sehen konnte. Sein Herz schlug schneller und er holte einmal tief Luft. Dann räusperte er sich und lächelte Tryndamere an. Er sagte: „Aber gewiss gibt es diesen Ort.“ Ailish verschlug es die Sprache und sie sah Gavin ungläubig an. Tryn schien abzuwägen und Gavin sprach weiter: „Und wenn ich, das Prisma, es sage, muss es wohl stimmen...“
    „Was sagt ihr da?“, fragte Ailish atemlos.
    „Ganz Recht. Es gibt einen Ort, wo man das wieder findet, was man verloren hat, aber der Weg dort hin... ist alles andere als leicht. Außerdem... ist dieser Weg schwer zu finden.“ Ailish konnte nicht glauben, was sie da hörte und sie fand, dass es Gavin mit dieser Lüge ein bisschen übertrieb. Seine Stimme hatte sich verändert und er klang mehr wie ein junge, als ein Mann. Sie sah zu Liv, um ihre Reaktion zu sehen, dann zu tryn, als er sprach: „Wenn das so ist, müssen wir uns eben mehr Mühe geben.“
    Gavin lächelte und sagte zu Liv, ganz leise und er flüsterte es nur: „Siehst du... dort finden wir dein Augenlicht...“
    Was war nur los. Ailish stand auf, stampfte mit dem Fuß auf und sagte: „Jetzt reicht es aber! Aufhören! Nicht noch mehr Lügen! Wie kannst du es wagen, Liv so etwas zu versprechen?!“
    Liv spürte, wie Gavins Brust zuckte. Ganz so als würde er lachen.
    „Lügen? Ich dachte ihr wollt den Ort finden.“ Ailish war wütend und Tränen stiegen schon wieder auf, als sie ihre Schwester an sah. „Dieser Ort... IST MEINE EIGENE ERFINDUNG!!!“, schrie sie Gavin an und der lachte nun auch laut. Er bewegte sich und stand auf, wobei er Liv absetzte, aber weiter ihre Hand hielt. „Du irrst dich.“
    „Du meinst...“
    „Ja.“
    „Also gibt es diesen Ort nun oder nicht?“, fragte Tryndamere nun zwischen rein. Gavin grinste und sagte: „Gewiss.“
    avatar
    Liv

    Anzahl der Beiträge : 585
    Anmeldedatum : 23.08.13

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Mi Sep 11, 2013 7:36 am

    Liv hatte nur ein wenig an der Wahrheit herum gebogen, dch schien es seine Wirkung zu tun. Sie konnte es nicht sehen, aber sie hatte das gefühl angestarrt zu werden. Gavins Herz ... es schlug plötzlich schneller. Allein an der Art wie er es sagte, kontne sie sein Lächeln hören und sah das spitzbübische Gesicht aus der Bibkliothek vor ihrem inneren Auge. Er sagte es gäbe diesen Ort. Ihr Antlitz wendete sich zu dem seinen. Was hatte er da eben gesagt? Hoffnung erweckte es in ihr.Ailish schien das nicht glauben zu können, wie sie am Tonfall hörte. Gavin beharrte jedoch darauf, berief sich sogar auf seinen Rang als Prisma. Liv konnte ja nicht sehen was geschah, sondern musste ihre ganzen Sinne nun auf Hören und fühlen verlegen. Ihr Ausdruck war Hoffnungsvoll. Gavin flüsterte ihr zu, das sie dort ihr Augenlich wieder finden würden. "Und du ... du bleibst so lange bei mir?" Ailish war Wütend. Sie stampfte, wie sie es immer tat, mit dem Fuß auf und schimpfte. Gavin schien das ganze hingegen nur lustig zu finden. Er lachte und schien das alles wirklich komisch zu finden. Er stand auf und setzte Liv auf den Boden ab, hielt sie jedoch an seiner Hand. Tryn war jedoch scheinbar verunsichert. Gavin versicherte noch einmal, es gäbe diesen Ort. Liv schöpfte Hoffnung ... aber sicher war sie sich nicht, das es diesen Ort wirklich gab. Sie versuchte bei Gavin zu bleiben, war aber sehr unsicher, was das laufen auf dem Schiff an ging. Noch standen sie ja da.

    Gesponserte Inhalte

    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Gesponserte Inhalte


      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Di Aug 14, 2018 9:56 am