Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Die weite Welt der Fantasy

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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 10:48 pm

    Jared machte sich über die Fischköpfe und Eingeweide her. Ein Lob aus dem Mund ihrer Schwester war selten, aber wenn sie eines bekam, nahm sie es dankbar an. Wirklich lieb war sie auch zu Tryn. Er schien ja eigentlich so an sich eher nett zu sein, aber so wirklich wusste sie nicht, was sie von ihm halten sollte. Eines stand fest. Sie musste sich doch mal mehr mit dem Weiberkram auseinander setzen, wenn sie noch mal irgendwann so eine Konstruktion bauen wollte, die nicht direkt nach zwei Mal fischen kaputt ging. Immerhin hielt es für den zweiten versuch noch, doch dann lösten sich die Fäden. Fisch hatten sie nun genug, selbst für diesen Muskelberg. "Wir sind auf der Suche anch unseren Eltern. Sie waren plötzlich einfach verschwunden." Schon bis sie sich auf die Lippen und fragte sich, warum sie so freiizügig erzählte, wo Ailish das sicher nicht passen würde. Was wenn der Kerl das Wissen ausnutzte? Nein ... würe er nicht, weil sie ihm halfen ... oder?
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Fr Aug 23, 2013 11:08 pm

    Nun hob Tryndamere den Blick und sah Liv direkt an. Es schien ihn ein wenig zu überraschen, aber dann verhielt er sich wieder ganz normal. Er starrte auf die Fische und sagte nichts dazu. Nun entweder war er wirklich nicht sehr helle – so dachte sich Ailish - oder es war ihm egal. Aber warum hätte er dann fragen sollen? Das Liv es ihm erzählt hatte, fand sie nicht schlimm. Immerhin mussten sie jede Möglichkeit in Betracht ziehen, die es gab und aus diesem Grund war es sogar gut, es jedem zu erzählen. Man konnte nie wissen, ob nicht jemand einen Hinweis hatte.
    Tryndamere erhob sich und das scheinbar ohne Mühe. Alish wollte ihn eben wieder anfahren, als sie etwas bemerkte, was nicht normal war. Seine Wunden heilten. Sie heilten viel schneller, als es normal war. Es war nicht so, dass sie vollkommen weg waren, aber sie sahen viel besser aus. Merkwürdig.
    „Ich suche auch jemanden.“, sagte er schließlich leise. Ailish beobachtete ihn dabei, wie er auf den Höhleneingang zu ging. Es schien fast als suche er in diesem Moment nach diesem jemand.
    „Dann... Wir könnten zusammen suchen.“, schlug Ailish vor, da der Kerl ein ausgezeichneter Schutz sein würde.
    „Nein. Ihr haltet mich nur auf.“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Fr Aug 23, 2013 11:28 pm

    Irgendwie war er sja schon komisch, das er dann aber meinte, sie würdenihn nur aufhalten, passte Liv so gar nicht. "Moooment mal. Soweit ich weiß, wärest du ohne uns noch immer an diesen Baum gefesselt. Vielelicht sogar schon tot. Wir halten dich nicht auf, sondern wir helfen uns gegensitig. Wie wäre es denn mal damit?"B irgendwie war ihr nur aufgefallen, der Kerl konnte sich besser bewsen als vorher. Sie sah zu Ailish. Außerdem würde er sicher wieder eines der Pferde nehmen wollen, aber so weit ließe sie es nicht kommen. Schon stan sie vor dem kerl und sah ihn von unten her an. "Also? Wir sind vielelicht quitt, was das Retten an geht, aber was das Reisen an geht sicher nicht. Ich habe eben für dich noch Fische da raus geholt. Wie bitte sollen wir die allein aufgegessen kriegen, ehe sie schlecht sind? Ich fidne du könntest uns wenigstens eine Chance gebn udn wenn du immernoch der Meinung bist,d as es nicht hin haut, dann kannst du gern gehen." Ihr Blick war ernst udn sie hatte schon fast Tränen in den Augen, jedoch eher vor Wut, als aus trauer.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 24, 2013 12:02 am

    Warum war die kleine denn nun so wütend. Tryndamere sah sie an und schien irgendwie nicht zu begreifen, was gerade los war. Er drehte sich um sah in die Augen der kleinen, die irgendwie fast am heulen war. Nicht doch! Er sah zu den Fischen und sagte: „Ich... Hatte nicht vor, sofort zu gehen.“, beschwichtigte er das Kind, was sie in seinen Augen ja noch war. Wobei sie beide – Liv und Ailish – eigentlich schon junge Frauen waren. Er blickte noch einmal über die Ebene und meinte dann: „Du hast Recht, ich wäre ganz sicher noch dort. Wenn ihr mich nicht gerettet hättet, müsste ich sie nun nicht noch einmal suchen.“
    „Also suchst du diese … Diese Barbarin?“
    „Nein.“
    Ailish sah ihn an und wusste nicht, was sie von ihm halten sollte. Eigentlich war er total frech und undankbar, aber er tat ihr auch ein bisschen leid. In seinen Augen sah sie immer währenden Zorn, ganz so, als sei ihm etwas widerfahren und nun wollte er Rache üben.
    „Wir suchen jemanden der uns verraten kann, wo man die verlorenen Dinge zurückerlangt.“
    Tryndamere hob den Blick. Er sah Ailish an und schien überrascht oder zumindest verwundert. Er dachte nach, zumindest glaubte Ailish das er das tat. „Und... Gibt es wirklich so einen Ort?“
    Ailish sah zu Liv. „Ja, natürlich. Den suchen wir ja.“
    Er gab ein überlegendes Geräusch von sich blickte die beiden Mädchen an. „Also schön. Ich werde euch begleiten, wenn ihr das so unbedingt wollt. Aber wenn ich gehen will, erwarte ich, dass ihr mich nicht aufzuhalten versucht."
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 24, 2013 12:11 am

    Irgendwie machte es Liv glücklich,d as der Kerl nun doch wenigstens zum Essen bliebe. Sie sah zu ihrer Schwester, als sie meinte, es gäbe einen Ort an dem man verlorene Dinge fand. Man der Kerl war doof wie ein Stück Brot. Das er ihr das auch noch ab kaufte. Dann die Barbarin. "Warum willst du sie noch einmal suchen? Ich meine .... sie hat dich doch nach Strich udn Faden vermöbelt. Und was suchst du eigentlich? Ich schätze, du wirst es an jenem Ort finden." Vermutlich seinen Verstand, mit dem er ja nun wirklich nicht egrade gesegnet war. Liv schob sich an ihm vorbei zurück in die Höhle, wo sie sich dnun daran machte, die Fische auf den Stock zu schieben und über das Feuer zu halten. Sie würden wohl bald weiter müssen ... vielleicht morgen. Dann würen sie doch wenigstens bald an kommen. "Wenn du gehen willst, werden wir dich sicher nicht aufhalten, aber ... ich denke bis wir den ort gefunden haben, wird es noch ein wenig dauern. Es gibt nur ganz wenige die wissen, wo er ist." na wenn ihre Schwester so flunkern konnte, kontne sie es doch erst recht.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 24, 2013 2:18 am

    Ailish sah ein wenig verschwörerisch zu ihrer Schwester herüber. Sie spielte hervorragend mit und irgendwie zeigte ihr dass ein weiteres Mal, wie nahe sie sich standen. Das der Kerl vermutlich sein hirn verloren hatte, stand außer Frage und irgendwie fand sie das niedlich. Auch wenn das nicht zu seiner Statur passte. Dennoch erinnerte sie das auch an Karl. Ihr schauderte.
    „Schön. Dann können wir ja gleich essen und noch eine Nacht ausruhen. Morgen reisen wir weiter.“, legte sie fest und lächelte Liv an. Es war sicher gut ihn nur dabei zu haben. Wer würde sich schon freiwillig mit so einem Kerl anlegen? Alleine sein Aussehen dürfte abschrecken. Und seine Argumente, die sich bei ihm auf seine beiden Arme und dem riesigen Schwert beschränkten, aber besser als nichts.
    Gemeinsam aßen sie die Fische und der Kerl konnte wirklich ordentlich was weg putzen. Am Ende blieb gerade mal ein Fischlein für Jared übrig. Ganz schön gierig der Kerl. Aber bei seiner Größe und seinem Energieverbrauch... Ailish jedenfalls war zufrieden und befand, dass die Fische sehr lecker gewesen waren.
    „Und ihr kennt jemanden, der weiß, wo dieser Ort ist?“, fragte Tryn schließlich nachdem sie eigentlich den Abend recht stumm gewesen waren. Ailish sah ihn viel sagend an und sagte dann: „Nicht direkt.“
    „Aber ihr wisst, wo man anfangen muss zu suchen.“
    „Malvelyn.“
    Nun blickte Tryndamere etwas überrascht auf. „Die Stadt im Süden?“
    Ailish sah ihn an und meinte ganz langsam: „Jaaa... Wieso?“
    Der Krieger starrte Ailish nur an und sagte dann nach einer ganzen Weile: „Schon... gut.“
    „Sag mal, warum wollte dich die Frau umbringen? Warum hast du sie gesucht? Was läuft da zwischen euch?“, Ailish hatte es einfach nicht mehr ausgehalten. Sie musste einfach fragen, weil ihre Neugier einfach nicht wegzuschieben war.
    „Sejuani? Sie ist das Oberhaupt der Eisklauen. Ich muss sie dazu bewegen Frieden zu schließen.“
    Jetzt sah Ailish aus, als sei sie nicht ganz dicht oder als fehle ihr ein Stück Hirn. Sie schien das zu verarbeiten und meinte dann: „Und... Um das zu erreichen... willst du sie... verprügeln?“, fragte sie ungläubig und Tryndamere antwortete vollkommen überzeugt von seiner Meinung: „Ja.“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 24, 2013 9:18 am

    Klar spielte sie mit. Ihre Schwester würde sie bestimmt nicht im Stich lassen. Ob Tryn sein Hirn verloren oder bheraus geprügelt bekommen hatte, war eh nicht wichtig, denn er würdees eh nicht wieder finden. Vielleicht suchte er aber auch genau danach. Für die nacht noch heir ausruhen, war sie äußerst Dankbar. Als Begleiter war Tryn jedenfalls bestens geeignet. Er aß zwar viel und sie würden für ihn vermutlich mehr zu essen brauchen, als sie bezahlen könnten, aber dieses Opfer mussten sie wohl auf sich nehmen. Die Fische schmeckten ausnehmend gut und tatsächlich wurden alle satt. Sogar jared, denn obwohl er nur einen kleinen Fisch bekam, hate er sich die Köpfe der Tiere schmecken lassen. Wenigstens wurde so alles verbraucht. Die Gräten ließen sie liegen. Die fragen Tryns nervten, aber Ailish hate auf alles eine Antwort. Scheinbar zur Zufriedenheit des Hünen. Malvelyn ... Sie fragte sich ernsthaft, wie sie dort weiter kommen sollten, aber ok. Die Stadt war dem Hünen schon mal ein bgriff und ihm weiß zu machen, die Pferde gehörten den Mädchen, wäre sicher alles andere als schwer, bei seinem Verstand. Ailish war eben so neugierig, wie Liv udn so ließen sie ihn reden. "Warum .... was bringt es dir, wenn du sie verprügelst? istd as so eine Art Sitte? Das ihr erst dann Frieden schließt, wenn der andere ordentlich verprügelt wurde und auf gibt?" na das wäre was. Würden sich alle so verhalten, wäre die Welt nur noch ein einzige prügelnder Haufen.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 24, 2013 9:30 am

    Tryndamere sah Liv nun an, nachdem si9e auch noch mal nach der Sitte gefragt hatte. Er schien eine Weile zu überlegen und sagte dann. „Nein. Es ist nicht direkt Siotte jemanden zu verprügeln, um einen Friedensvertrag zu schließen, aber Sejuani... Sie wird niemals aufhören die Stämme zu überfallen, wenn sie nicht in einem Kampf besiegt wird.“
    Ailish ließ den Satz Revue passieren. Er hatte echt einen so langen Satz ausgesprochen? Sie sah ihn ungläubig an, dann warf sie Liv einen Blick zu. „Hör mal... Findest du nicht, dass man mal mit ihr reden könnte?“
    „Würdest du?“, fragte er rund heraus und Ailish sagte: „I-Ich? Wieso denn ich?“
    „Siehst du. Ihr wurde ein Friedensangebot gemacht. Man hat sie mit Nahrung überschüttet, da ihr Stamm so gut wie keine Ressourcen hat, aber sie hat das Getreide einfach nur nieder gebrannt und hat dies als Kränkung empfunden. Erst wenn ich sie besiege, wird sie zuhören.“
    Schon wieder so ein langer Satz, war er vielleicht doch nicht so dumm, wie sie glaubte. Nun er war auf jeden Fall ehrlich. Zumindest meinte Ailish, dass er ehrlich war. Tryndamere schaute von dem Platz aus, wo er saß zum Höhleneingang und hinaus. Es war noch hell, aber bald würde es dämmern. Langsam und vorsichtig erhob er sich und ging zum Höhleneingang.
    „Und... Wen suchst du eigentlich Tryndamere?“
    Er schwieg eine ganze Weile. Er schwieg sehr lange und scheinbar wollte er nicht antworten. Sie sahen nur, wie sich seine Hände ballten und er dann schließlich doch antwortete: „Ich weiß es nicht.“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 24, 2013 9:38 am

    Liv fühlte sich irgendwie schlecht. Tryn war ehrlich udn sie nutzten ihn so gemein aus. Das war nicht in Ordnung. Sie drehte sich von ihm weg, um in die Grotte zu schauen. Irgendwie empfand sie es gerade als wirklich schrecklich von sich selbst, zu glauben, Tryn sei ein muskelbepackter Idiot. Er war doch kein schlechter Kerl, sondern einfach nur ... vielleicht nicht so helle, wie er sein solte, aber ... er handelte einfach nach bestem Gefühl. Seine Erzählung über diese Frau, war irgendwie traurig. Warum empfand sie es als Kränkung, wenn man ihrem Volk helfen wollte, ihnen ja schon fast huldigte? Sonderbare Leute. eben so wie er die beiden Typen getötet hatte. Den Grund kannten sie auch nicht, aber anderer Seits war es doch auch völlig egal. Er hatte sie beide damit vor einem wirklich widerlichen Schicksal bewahrt. "ich glaub ich leg mich hin," meinte sie schließlich udn gähnte herzhaft. Sie war mit sich selbst nicht im Reinen. Das mit Tryn war gemein.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 24, 2013 9:45 am

    Was war denn nun mit Liv los? Ailish konnte sich keinen Reim auf ihr Verhalten machen. Vermutlich war sie einfach nur müde, da sie auch wenig geschlafen hatte. Ailish sah zu Tryndamere und er schien noch eine Weile hinaus schauen zu wollen.
    „Soll ich mir... noch mal deine Wunden ansehen?“
    „Nicht nötig.“ Er ging hinaus. Er würde nicht gehen. Nicht ohne sein Schwert und das lag immer noch hier. Also würde er zurück kommen. Ailish wusste nicht so recht, was sie nun machen sollte und blickte zu Liv. Sie kam zu ihr herüber und fragte: „Was meinst du? Denkst du er findet heraus, dass wir ihn angelogen haben? Was meinst du macht er, wenn er es raus findet? Wir müssen ihn in dem Glauben lassen, als würden wir wirklich glauben, was wir erzählen.“ Sie flüsterte dabei sehr leise. Sie hatte ja keine Ahnung, dass ihre liebe Schwester von Schuldgefühlen geplagt wurde. Wie sollte sie das auch wissen. Ailish log zwar nicht ununterbrochen, aber wenn sie etwas haben wollte, dann erreichte sie das auch. Mit allen Mitteln.
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 24, 2013 10:16 am

    Wirklich begeistert war sie wirklich nicht. Ailish kam zu ihr, flüsterte ihr etwas zu, das sie bei der Lüge bleiben mussten. Vielleicht war es besser so, aber anders herum ... Tryn war doch eigentlich kein schlechter Kerl. "Es ist eine Lüge Ailish ... Was wenn er wirklich erfährt das wir gelogen haben? Er wird niemandem mehr vertrauen können." Armer Tryn. Nun sie mummelte sich in die Decke ein und wollte scheinbar darüber nicht mehr reden. Sie schlief bald ein, doch der Schlaf war so gar nicht von dauer. Bald ind er Nacht wurde sie wach, von einem plätschernden Geräusch. Irgendwie war das Unheimlich. Als sie die Augen öffnete, sah sie eine nasse Spur, die von der Grotte durch die Höhle fürte und bei einer jungen Frau endete, die da stand und die Gräten der Fische ein sammelte. Liv versuchte die Augen zusammen zu klneifen, um diese Gestallt nicht sehen zu müssen, doch sie schien bemerkt zu haben, das Liv aufgewacht war. "Ihr habt meine Fische gegessen ... wie konntet ihr nur?" fragte sie traurig. Liv sah sie an und es tat ihr unendlich leid, wie traurig die Frau war. "Es ... es tut mir leid. wir hatten Hunger ... aber ... sie haben nicht leiden müssen." "Denn noch habt ihr sie genommen, ohne zu fragen. Eigentlich sollte ich euch dafür bestrafen." Liv bekam große Augen. sie hatte sich entschuldig, doch diese Frau schien rachsüchtig zu sein. Oder aber ... sie wollte etwas. "Mehr als entschuldigen kann ich mich für uns alle nicht. Zurück geben, kann ich sie dir nicht, eben so wenig wie die Anderen." Die frau sah sie lange an, ohne ein Wort zu sagen. Schließlich kam sie auf Liv zu. Sie sah schön aus, das Haar schien aus Wasser zu bestehen, das Kleid, welches sie trug, aus Schuppen. "Ich verstehe ... Denn noch ... geb mir etwas von eurem Brot." Liv stand auf, schlich zu dem Beutel, in dem Ailish das Brot verstaut hatte. Sie nahm es heraus udn gab es der Wasserfrau. Diese ging zur Grotte und streute etwas davon ins Wasser. Die Fische fraßen gierig, teilten sich plötzlich und ließen neue ihr Art entstehen. Sonderbare Tiere, aber die Menge schien wieder genau so groß, wie am Tage, als sie fischte. "Es tut mir leid. Ich werde keine eurer Fische mehr nehmen. Wir werden etwas anderes zu essen finden." Die Wasserfrau gab ihr das restliche Brot zurück, lächelte und verschwand wieder. Gerade als Liv das Brot wieder weg gepackt hatte und sich wieder hin legen woltle, hörte sie ind er Nähe der Höhle etwas brüllen. Augenblicklich saß sie Kerzengerade. "Ailish ... Ailish werd wach," flüsterte sie. Sie hatte wirklich angst.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 24, 2013 9:11 pm

    Niemandem mehr vertrauen? Das klang ja so, als sei er noch nie unter Menschen gewesen. Na dann durfte er es eben nicht erfahren, oder? Sie könnten sich ja auch einfach geirrt haben und ihm dann weiß machen, dass sie wirklich dran geglaubt hatten. Nun ja. Sie würde das schon hinbekommen. Mit ihrem Verstand war sie ihm wohl doch weit überlegen. Wo war er nur wieder hin gelaufen? Na ja.
    Die ganze Sache mit der Frau aus der Grotte, hatte sie nicht mitbekommen, aber dass sie wachgerüttelt wurde, das bekam sie dann doch mit. Sie wurde von Liv geschüttelt und machte verschlafen die Augen auf. Liv sah sie panikartig an und Ailish hörte irgendwas von wach werden. Scheinbar hatte Liv irgendwas gehört.
    „Warum weckst du mich? Er da hat das Schwert!“, flüsterte sie zurück, aber es war eigentlich ein Anflug von Panik, als von ärger. Tryndamere lag seelenruhig auf dem Rücken. Alle Vier Von sich gestreckt und ruhig atmend hörte man sogar ein ganz leichtes Schnarchen.
    „Pssst! Psssssssst!“, rief Ailish zu ihm rüber und zuckte zusammen, als sie erneut das Brüllen hörte, was deutlich näher war. Sie quiekte ganz leise auf und kroch auf allen Vieren zu ihm herüber, wobei sie sich das Knie leicht aufschürfte. Sie rüttelte an ihm rum und als das nichts half, schlug sie ihm mit der flachen Hand auf die Brust. Nun machte er die Augen auf und sah Ailish verschlafen an. Sie sah panisch aus und auch ihre Schwester war offensichtlich verängstigt.
    „Was ist l...“ Da war es wieder. Tryndamere sprang förmlich auf und griff nach dem riesigen Schwert, was er nur mit dem Rechten Arm schwang. Wow. Er lief vorsichtig zum Eingang und wollte gerade um die Ecke lugen, als er im letzten Moment den Oberkörper zurück bog, um der Pranke auszuweichen, die ganz sicher seinen Kopf zerschmettert hätte. Ein... Ja ein Was? Ein Monster schaute in den Eingang und Brüllte aus Leibeskräften.
    Ailish schrie ob der Grässlichkeit des Ungetüms spitz auf und Tryndamere rammte der Kreatur sein Schwert in den Bauch. Das Monster brüllte ihn an und besprenkelte ihn mit ekelhafter Spucke. Es packte ihn und versuchte ihn zusammenzuquetschen, es gelang ihm jedoch nicht, weil Tryn einfach viel zu stark war. Er schleuderte ihn weg und geradewegs auf die Höhlenwand, wo er abprallte, kurz  auf den Knien aufkam, aber dann auch schon wieder auf das Monster zu stürmte. Er riss sein Schwert aus dem Leib und schlug mit einem gekonnten hieb den Arm, des Monsters ab, welches aufschrie, ihn erneut packte und immer wieder auf den Boden schmetterte.
    Ailish meinte, ihr letztes Stündlein habe geschlagen. Tryndamere, würde nie wieder aufstehen, dessen war sie sich sicher und dann schleuderte es ihn erneut weg, dieses Mal außerhalb der Höhle, wo man ihn scheppernd auf krachen hörte.
    „Oh Gott!“, schrie sie auf. „Oh mein Gott!!! Es wird uns kochen und fressen!“ Wie sie auf kochen kam, wusste sie nicht. Was sie aber wusste, war das silbrige Gefühl, zwischen ihren Beinen. Oh nein, nun hatte sie sich in die Hose gemacht. Sie sank auf die Knie und weinte bitterlich.
    Gerade als das Monster nach ihnen greifen wollte, hörten die beiden ein vertrautes Geräusch, nämlich das Schwert Tryndameres, wie es durch Fleisch schnitt. Erneut brüllte das Monster und drehte sich zu ihm um. Aus seinem Rücken ragte plötzlich die blutbesudelte Spitze von dem Schwert und die Kreatur verstummte. Weiterhin zog sich eine sehr tiefe Wunde hinten am Rücken entlang. Als das Monster torkelte und taumelte, sahen sie, wie Tryndamere vorne auf der Brust heftete und nun das Schwert versuchte herauszuziehen. Im gleichen Moment fiel das Monster um und begrub ihn unter sich.
    Ailish schlug sich die Hände vor den Mund und wagte nicht auch nur zu atmen. Es war toten still. „Ist... Ist er tot?“, fragte sie ganz leise und dann bewegte sich das Monster wieder. Ailish war ganz blass und dann hörten sie einen wütenden Ausruf von Tryndamer, wobei er den fetten schweren Körper der Bestie einfach von sich drückte und sich drunter hervor rollte. Ailish weinte vor Glück und dass sie eingemacht hatte, war vergessen. Tryndamere lag ein paar Augenblicke auf dem Rücken, ehe er sich erhob und dann mit einem Wutschrei dem Biest den Kopf abtrennte.
    „Was... war das?“, fragte Ailish leise und zitternd.
    „Troll. Ein Bergtroll.“, antwortete Tryndamere und setzte sich gegen die Höhlenwand.
    „Alles... in Ordnung?“, fragte sie, traute sich aber noch immer nicht, sich zu bewegen. „Ich habe so was noch nie gesehen und du hast gegen es gekämpft, wie der Teufel. Du bist... Danke.“
    „Es wollte mir den Kopf zertrümmern. Das hat nichts mit euch zu tun.“ Er sah auf den Boden und meinte: „Hört auf euch dauernd zu bedanken.“ Offenbar kam er damit nicht klar und nun musste Ailish darüber lächeln. Er war wirklich lieb.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 24, 2013 10:06 pm

    Das Brüllen kam immer nächer und schließlich weckte Ailish Tryn. Der sprang auf, als er das Brüllen hörte und wäre fast direkt drauf gegangen. Er hatte wirklich großes Glück, diesem Monster ausweichen zu können. Liv hatte panische Angst, hatte sich in die letzte Ecke die sie finden konnte gequetscht und hoffte, das Vieh würde nicht hereim kommen. Noch nie hatte sie eine solche Angst ausgestanden. Tryn kämpfte tapfer gegen das Monster. Er schien nicht den Hauch von Angst zu haben. Nun immerhin schlug er dem Ding erst mal den Arm ab, doch das machte dieses Ding nur wütender. Auch Liv glaubte, ihr letztes Stündlein habe geschlagen. Das konnte doch nicht ... es war schrecklich mit an zu sehen, wie dieses Wesen Tryn immer wider auf den Boden schlug udn letztlich hinaus schleuderte. Es wollte die beiden Mädchen ganz klar fressen. "Kochen? Der wird uns einfach so runter schlucken," komentierte sie Ailishs Aussage. Der würde ja doch nun nichts anderes in ihnen sehen als Futter. Tryn schien irgendwie nicht tot zu kriegen. Das Schwert, welches er sein Eigen nannte, zog sich durch Haut und Knochen der Bestie, um sie schließlich zu töten und Tryn unter sich zu begraben. "Ob es tot ist? Sieht doch wohl so aus, aber was ist mit Tryn?" Sie wollte gerade langsam auf das Ding zu gehen, als es sich bewegte, sie einen Satz zurück machte. Tryn lebte udn Liv lächelte glücklich. Ailish bedankte sich bei ihm, aber Liv .. ÖLiv rannte auf ihn zu, umarmte ihn. "Du lebst! Du hast es geschaft!" Ihr war es völlig egal, das er das vielleicht nicht mochte und schon erst recht,d as sie sich nicht bedanken sollten. Er hatte sie gerettet und er lebte.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 24, 2013 10:23 pm

    Das Liv ihn so stürmisch umarmte brachte Ailish zum lächeln. Sie war so gerührt von der ganzen Situation und sie war immer noch total verstört. Sie saß ebenso immer noch an ort und Stelle und weinte still, während Tryndamere auf Liv herab sah. Sie hatte ihre zierlichen Ärmchen um seinen äußerst breiten Brustkorb gelegt und kuschelte nun mit ihm. Er saß da, wie erstarrt und schaute sie nur an. Nicht wagend sich zu bewegen, aus angst ihr irgendwie wehzutun.
    „Ich... Natürlich lebe ich.“, kommentierte er und sah dann fast Hilfe suchend zu Ailish. Sie weinte jedoch nur. Na toll. Er hatte keine Lust sich zu erheben und so nahm er Liv vorsichtig bei den Schultern und drückte sie von sich. Er stöhnte ein bisschen genervt und sagte dann wirklich sehr gelassen: „Also, ihr seid ja zwei... Ihr seid schwach, könnt euch nicht verteidigen und wisst offenbar überhaupt nichts, über die Gegend. Wie seid ihr nur auf die wirklich dumme Idee gekommen, alleine nach Malvelyn zu reisen?“
    Ailish wusste, wie sie auf die Idee gekommen waren. Wegen ihrer Eltern, die sie wirklich sehr liebten. Sie hätte sich ja nie ausmalen können, wie gefährlich es sein könnte. Aber Tryndamere hatte Recht. Sie waren schwach und sie hatten keinerlei Kampffertigkeiten. Sie waren nutzlos und würden ihre Eltern niemals finden oder befreien können, wären sie wirklich in Gefahr.
    „Weil... Weil wir unsere Eltern finden müssen...“
    Tryndamir sah sie ernst an und konnte einfach nicht verhindern, dass Liv an ihm klebte und sich dankbar an ihn schmiegte, weshalb er es nun einfach geschehen ließ.
    „Ihr nützt niemandem, wenn ihr tot seid.“ Ailish wollte gerade protestieren, als er die Hand hob und weiter sprach. „Aber ihr seid entschlossen.“ Er blickte kurz zu Liv, dann wieder zu Ailish. „Und deshalb werdet ihr es auch schaffen.“
    Nun es war nicht das was sie erwartet hatte und sie verstand auch nicht woher er diese Weisheit nahm: Ihr schafft es weil ihr entschlossen seid... Das ergab in ihren Ohren einfach keinen Sinn. Sie würde einfach nicht aufgeben und nun erhob sie sich. Wohl darauf achtend, dass man nicht sah, dass sie sich vor Angst in die Hose gemacht hatte. „Dann bring es uns bei!“
    Tryndamere sah sie verdutzt an und dann fing er einfach an zu lachen, was Ailish nur wieder böse werden ließ. „Hör auf zu lachen! Du... DU ungehobelter, unfreundlicher Klotz!!!“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 24, 2013 10:30 pm

    Liv mochte Tryn, auch wenn er manchmal so gar nicht der Hellste war und auch,d as er sie von sich schob, ließ sie nicht davon abhalten, ihm ihre Dankbarkeit zu zeigen. Mit großen Augen sah sie Tryn an, der nun seine Weisheiten von sich gab. Er hatte recht. Tot nützten sie niemandemm etwas, aber sie waren immerhin entschlossen genug, einfach auf eine wirklich gefährliche Reise zu gehen, um ihre Eltern zu finden udn so viele Dinge in Kauf zu nehmen. Ailish forderte Tryn auf, ihnen bei zu bringen, wie man kämpft worüber Tryn nur lachte. Kein Wunder. Sie waren klein und eher zierlich, wärend er groß und verdammt stark war. "Tryn? Wenn du uns bei bringst, wie man kämpft ... dann schaffen wir es doch erst recht oder? Und wir können dir auch helfen die Barbarin zu ver ... nein das wäre nicht fair, aber wir würden dir dann auch nicht immer danken müssen. Ausserdem .. du bist so ein großer udn starker Krieger. Du bist bestimmt ein toller Lehrer," meinte sie und sah ihn dabei mit großen flehenden Augen an.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 24, 2013 10:44 pm

    Was war nun los? Tryndamere sah Liv in die riesigen Augen, die scheinbar die Sterne verschluckt hatten. Sie funkelten richtig und er konnte nicht umhin in sie hinein zu starren, als seien sie nicht von dieser Welt. Er blickte irgendwann zur Seite und hörte ihr zu, wie sie ihn versuchte zu überreden, etwas unmögliches zu tun.
    „Sie hat Recht! Bring es uns bei, dann musst du dich auch nicht immer vor uns werfen. Und du musst uns nicht mehr auslachen!“
    Tryndamere musste über ihren letzten Satz grinsen und sagte dann: „Ausgeschlossen.“
    „Muuuaaarrr! Du bist gemein!“
    „Ich bin ein Barbar. So weit ich weiß, sagt man uns diese Eigenschaft nach.“
    Nun sah Ailish ihn verdutzt an. Sie schmollte und stapfte zur Grotte, wo sie sich samt klamotte kurz eintauchte und sich wusch. Sie war ziemlich wütend und nicht nur das, sie war auch enttäuscht sie blickte immer wieder finster zu Tryndamere und der zupfte gerade an den Fäden herum.
    „LASS DAS!“
    Tryndamere blickte auf und sie sah ihn böse an, während er ein wenig fragend aussah. Er ließ die Hand sinken und hatte immer noch dieses schelmische Lächeln im Gesicht. Er drückte Liv erneut von sich und drückte leicht Prüfend ihre Armmuskeln. Sie waren praktisch nicht vorhanden und weich wie Butter.
    „Ich bin ein verdammt schlechter Lehrer.“, gab er schließlich zu. „Und mit diesen dünnen Ärmchen, könnt ihr nicht mal ein Schwert hochheben. Geschweige denn es schwingen. Ich kann euch nicht helfen.“
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 24, 2013 10:52 pm

    Liv sah ihn noch imemr so an, wärend Ailish wütend in die Grotte stieg. Ob die Fischfrau heute Nacht wohl wieder auftauchte? besser sie sagte nichts, sonst würde Ailish sich noch beim versuch heraus zu kommen umbrnigen. Wie sie ihn an fuhr, als er dan den Fäden gherumdoktorte. Er schmunzelte nur udn prüfte ihre Muskeln. Sie waren sehr wohl vorhanden. Immerhin half sie auf einer Farm und arbeitete sogar hart. Kraft hatte sie durchaus, doch eben nicht so wie Tryn. "Und wenn wir trainieren? Wir sind nun mal nicht aus deinem Volk, aber wenn wir trainieren, werden wir auch stärker und vielleicht nicht gerade dein Schwert schwingen können, dafür aber ein ... anderes, welches unserer Größe entspricht. Es gibt doch noch mehr Waffen als nur Schwerter." Klar gabs die. Pfeil udn Bogen, Dolche, Stäbe ... Warum also sollten sie nicht versuchen es wenigstens zu lernen? Sie löste sich nun von Tryn. "Aber gut ... wenn du uns das Kämpfen nicht bei bringst ... wird uns irgendwer umbringen, wenn du nicht mehr da bist um uns zu begleiten und dann wirst du schuld haben weil du es uns nicht bei gebracht hast." Sie legte die Decke zusammen udn sahauf dem Platz, an dem ihre Schwester gesessen hatte, eine dunkle stelle. Kurz sah sie zu ihr auf. Die Ame. Aufziehen würde sie sie gewiss nicht. Sie hatte selber fast in die Hosen gemacht.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 24, 2013 11:05 pm

    Tryndamere folgte ihren Ausführungen und als sie ihm die Schuld an ihrem Tod gab, sah er sie fast ein wenig entsetzt an. Dann schien er noch mal drüber nachzudenken. Sie wollten ihn ganz klar erpressen. Was in seinen Augen nicht fair war. Er stand auf und sah auf die beiden herab.
    „Wenn ihr getötet werdet, ist das die Schuld eures Mörders und nicht meine.“, sagte er entschlossen. „Und was das Kämpfen betrifft, kann ich euch nur den Schwertkampf beibringen und keine Albernheiten mit anderen Waffen.“ Er ging zu dem Troll und schlug das Rechte Bein in drei Stücke., dann machte er das gleiche mit dem linken.
    „Und ich lasse mich von euch nicht über den Tisch ziehen. Ihr wollt lernen zu kämpfen? Dann tut es einfach. So wie jeder andere auch.“
    Er zerstückelte den Troll immer weiter und dann legte er die Stücke vor die Höhle, wo er dann Feuer machte und ihn verbrannte. Den Kopf des Trolls spießte er auf einen langen geraden Ast, den er von einem Baum ab schlug und rammte ihn am Höhleneingang in den Boden. Sichtbar für jeden weiteren Angreifer, der es wagen sollte, die Höhle erneut zu betreten. Als er wieder rein kam stand Ailish in einem neuen Kleid vor ihm und hatte die Hände in die Hüften gestemmt.
    „Wir sind nicht so schwach wie du denkst! Du aufgeblasener Egoist!“
    „Nein? Doch ich glaube schon.“ Ailish funkelte ihn angriffslustig an. „Fein! Dann musst du uns eben begleiten, bis wir unsere Eltern gefunden haben. Tryndamere zuckte die Achseln und setzte sich wieder an die Höhlenwand, wo er dann auf den Boden starrte.
    „Schlaft jetzt.“
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    Liv

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 24, 2013 11:11 pm

    Na fein. Wie sie sich es gedacht hatten, war er nicht ganz so bescheuert wie er aus sah udn tat. Liv ging zu ihm zurück, nachdem er den Troll zerstückelt und vor die Höhle gelegt hatte. "Du hast recht ... es tut mir leid. Wir hätten nicht versuchen dürfen dir die Schuld zu geben. Es ist nur ... du KANNST kämpfen und wir haben keinerlei Ahnung. Wie ist es denn bei euch zuhause? Habt ihr keinen Unterricht? Werden euch einfach Schwerter gegeben udn das wars dann?" Sie wusste, sie sollten sich wirklich schlafen legen, aber Tryn ... er war irgendwie ein lieber Kerl, selbst für einen Barbaren. "Vielleicht hast du recht ... und wir solten es einfach versuchen." Sie wandte sich von ihm ab, ging zurück zu irher Decke udn legte sich hin. Das Fleisch des Trolls stank wiederlich. Denn noch mussten sie enlich schlafen. Morgen würden sie weiter reisen und mit etwas Glück würden sie bald in Mavelyn ankommen und dort Hinweise finden. Wenn sie rasteten, könnten sie imemrnoch überlegen, was sie machen wollten.
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    Ailish

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 24, 2013 11:19 pm

    Ailish hatte auch bemerkt, dass er nicht ganz so dumm war, wie sie angenommen hatten, wenngleich er auch nicht unglaublich intelligent zu sein schien.Nun ja. Egal, sie würde ihn schon so weit kriegen, dass er ihnen wenigstens ein bisschen was bei brachte. Wenn sie es einfach versuchen sollten, würden sie sich doch nur gegenseitig verletzen. War das bei denen etwa so? Und dann stellte Liv die Frage, wie er es gelernt hatte. Tryndamere hob nicht einmal den Blick. Er sagte auch eine ganze Zeit lang einfach gar nichts und sie glaubte schon er sei eingeschlafen, was sie auch schon wieder wütend machte. Wie konnte man nur so sein?
    „Ich habe kein Zuhause.“, sagte er dann leise. „Mein Klan wurde ermordet und jetzt schlaft.“
    Nun, das nahm Ailish allen Wind aus den Segeln. Sie sah ihn sprachlos an und schämte sich für ihre Gedanken. Er tat ihr leid. Sie hätte ihn am liebsten getröstet, aber... sie fürchtete es würde nichts helfen. Sofort fielen ihr die Worte ein, die sie gesprochen hatte ...Einen Ort wo man das findet, was man verloren hat... Sie schlug sich innerlich dafür und sank auf ihrer Decke nieder. Wie gemein sie waren. Wie unglaublich gemein sie war! Sie würde sich was überlegen ihm am nächsten Tag eine Freude zu machen. Dazu musste sie jedoch auch erst mal herausfinden, was ihm überhaupt Freude bereitete. Was wohl auch gar nicht so leicht war. Sie seufzte.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 24, 2013 11:28 pm

    Tryn War also allein auf der Welt.... Es brach Liv fast das Herz. Sie hatte sich von ihm weg gedreht und weinte still und leise in ihre Decke. Wie furchtbar. Er war allein, hatte niemanden mehr und dann erzählte Ailissh ihm noch von einem solchen Ort. Er würde so entäuscht sein und sie selbst fühlte sich so unendlich schlecht wegen dieser Sache. Sie hatte mit gelogen und hatte ihm versucht weiß zu machen, sie würden das Finden was er suchte. Es betrübte sie sehr und sie usste nicht, wie sie das wieder gut machen sollten. Entgegen Ailish aber, nahm sie sich vor, Tryn zu zeigen, das sie wirklich lernen wollte und sie würde trainieren, egal wie und womit. Sie wollte nicht wehrlos sein, sondern wollte sich wehren können und seie s nur mit einem Knüppel. Imemr musste sie an Tryns Worte denken. Wer hatte ihm das nur an getan? Wer war so grausam, und tötete einen ganzen Clan? Als sie edlich ein schlief, dachte sie darüber nach, wie sie Tryn trösten könnte. Ihr war etwas eingefallen, aber ob es tryn gefallen würde?

    Am nächsten Morgen stand sie früh auf, packte irhe Sachen zusammen und sah nachd en Pferden. Ailish würde sicher noch ein kleines Frühstück machen wollen. Ind er zeit konnte Liv anfangenm, ihren Körper ein wenig zu trainieren, indem sie sich damit vergnügte, erst mal Liegestütze udn andere Aufwärmende Dinge zu tun. Sie wollte wenigstens schon mal Muskeln auf bauen. Immerhn dürfte sie wohl mehr haben, als Ailish, die ja lieber immer dem Weiberkram nach gegangen war, wärend sie selbst lieber auf dem Hof geholfen hatte.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am Sa Aug 24, 2013 11:43 pm

    Auch Ailish dachte noch lange nach, ehe sie einschlief. Ihr jedoch fiel nicht wirklich etwas ein. Sie war ja auch viel zu Müde. Tryndamere selbst war auch noch eine ganze Weile wach. Er dachte darüber nach, in was für eine Situation er gekommen war und er dachte darüber nach, wo sich dieser Ort wohl befinden mochte. In Gedanken daran schlief auch er ein und träumte von einer langen Reise, deren Ende ungewiss war.

    Am nächsten Morgen, als Ailish aufwachte, war Tryndamere verschwunden und Liv schien Frühsport zu machen. Sie beäugte sie misstrauisch und wusch sich in der Grotte. Sie sah in das Glasklare Wasser und sagte: „Sag mal... Die Fische, haben die sich vermehrt?“
    Sie dachte sich nichts weier dabei und wusch sich erst mal. Dann ging sie hinaus und streckte sich der Sonne entgegen. Sie fragte: „Wo ist Trynda...“ Als sie sich während dieser Worte umdrehte, fiel ihr der Trollschädel auf und sie ließ einen erschrockenen Schrei los, der über die ganze Ebene hallte, wobei sie auf ihren Hintern fiel. Dann realisierte sie, dass es nur der Kopf war und ihr wurde schlecht. In diesem Moment kam Tryndamere angelaufen und hatte sein Schwert in der Hand. Er sah sich um zählte wohl eins und eins zusammen und rammte das Schwert wieder in den Boden, wobei er sich ausschüttete vor lachen. Ailish sprang wütend auf und ging auf ihn zu. Sie hämmerte mit ihren zierlichen Fäusten auf seinen Brustkorb und schrie ihn an, dass er gefälligst aufhören sollte, bis er ihre Handgelenke packte und sie an eben jenen hoch zog.
    „Lass mich auf der Stelle wieder runter!!!“, schrie sie ihn an und zappelte wie ein Fisch, was Tryndamere nur noch mehr zum Lachen brachte. Zwischen den Lachsalven fragte er: „Du hast angst vor einem abgetrennten Kopf? Was machst du, wenn der Körper noch dran hängt?“
    „DAS – IST – NICHT – WITZIG!!!!“, rief sie und trat ihm auf die Brust, wobei sie von ihm absprang und durch den Schwung einen Rückwärtssalto machte. Erstaunlicher Weise landete sie auf ihren Füßen, war darüber aber so überrascht, dass ihre Knie einknickten und sie rückwärts stolpernd zum stehen kam, was wiederum nicht mehr so elegant aussah. Tryndamere sah sie verdutzt an und sagte dann: „Nun, das war unerwartet.“
    Ailish wollte ihm gerade zustimmen, als sie sehr von sich überzeugt aussah und meinte: „So ein Quatsch, das war Absicht!“, sie grinste überlegen und ging wieder in die Höhle, wo sie mal eben noch prüfte, ob alles noch dran war. Er hatte sie ganz schön grob an den Handgelenken gepackt...
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am Sa Aug 24, 2013 11:59 pm

    Der Frühsport war ja auch zu etwas gut, nähmlich zum Muskelaufbau. Sie würde nie so stark sein, wie Tryn oder die andere Barbarin, aber sie wollte doch wenighstens versuchen, sich wehren zu können, sollte jemand auf die Idee kommen, sie an zu greifen. Sie woltle ja auch irhe Schwester schützen, die gerade heraus kam udn nach Tryn fragte. Natürlich schrie sie, als sie den Trollkopf sah udn eben so wie Tryn, musste Liv lachen, als sie begriff, warum ihre Schwester so laut geschrien hatte. Liv schüttete sich aus vor lachen, als sie dann aber abrupt aufhörte und zu sah, wie Tryn ihre Schwester einfach so hoch zog. Mit einer beachtlichen akrobatischen Leistung, befreite sich Ailish aus dem Griff. Das kontne ja nur Zufall gewesen sein. Sowas hatte Ailish doch noch nie gemacht. na immerhin war sie ganz schön wendig. Liv ging ihrer Tätigkeit weiter nach, wobei sie fragte: "Sag mal ... wie wurden bei euch eigentlich Feste gefeiert Tryn? Und zu welchen Anlässen?" Sie war bneugierig auf das Leben der Barbaren.. Er war so riesig und so stark. Ob sie alle so waren? Vor allem aber ... Wenn doch sein Clan tot war ... was sollte das dann noch mit der anderen Barbarin?
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Ailish am So Aug 25, 2013 12:41 am

    Tryndamere ging gerade zurück um das fallengelassene Wild wieder aufzuheben, was er erlegt hatte, um später zum Abend etwas essbares zu haben, als Liv ihn nach Festen fragte. Er hakte die Kaninchen am Sattel fest und sagte dann: „Zu welchen Anlässen? Mal überlegen. Natürlich nach einer glorreichen Schlacht. Oder wenn sich zwei vor den Göttern binden. Wenn ein Kind geboren wird. Oder wenn einem einfach danach ist. Es braucht keine wirklichen Ereignisse. Wieso fragst du?“ Er ging nun auf sie zu und sagte: „Aber wenn wir gefeiert haben, dann richtig. Mit viel Bier und Unmengen Fleisch. Ein riesiges Lagerfeuer in der Mitte und dann wurde erzählt und geworben.“ Er schien daran zurückzudenken. Er sah in den Himmel und dann auf den Boden. „Es wurde viel gelacht und gekämpft. Aber... das ist lange her.“
    Irgendwie klang es nicht wirklich traurig, sondern nun ja bedauernd. Oder aber er hatte es drauf, Trauer wirklich zu verstecken. Er stieg auf eines der Pferde und sagte: „Sie sind groß genug, ihr könnt euch eins teilen, bis wir etwas anderes Finden. Wir sollten los.“
    „Und was ist mit Frühstück?“, fragte Ailish fast traurig und Tryndramere sah ein bisschen bedröppelt zu ihr. „Also... Äh...“ Er stieg wieder ab. Ailish hatte drinnen bereits alles aufgebaut und freute sich, dass er nicht versuchte seinen Willen durchzusetzen.
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    Re: Die weite Welt der Fantasy

    Beitrag  Liv am So Aug 25, 2013 12:54 am

    Liv lauschte seinen Worten. Ein solches Fest würde sie sicher nicht zustande bringen können, denn dazu fehlten einfach Leute, mit denen er auch raufen könnte. Hm alo fiel diese idee ja nahezu flach, aber .. vielleicht fand sich etwas anderes, womit sie ihn ein wenig erfreuen könnten? Tryn hatte die kaninchen bereits an die Pferde geheftet und war der Meinung, die beiden köntnen sich ein Pferd teilen. Klar könnten sie das, aber wollten sie das auch? eigentlich nicht, aber sie hätten keine andere Wahl, denn Hennet musste die Sachen tragen, die sie mit genommen haten. Im Nachhinein betrachtet, wäre wohl einiges nicht nötig gewesen. War man erst draußen, wurde einem bewusst, wie wenig man wirklich brauchte und wie bequem man durch so viele Dinge wurde. Gerade war tryn aufgesessen, als Ailish zum Frühstück rief. Oh sie wäre wirklich entäuscht gewesen, wären sie nun nicht herein gekommen. Das mit den Fischen war ihr sogar aufgefallen, wie Liv im Nachhinein bemerkte. Denn noch sagte sie dazu nichts. Sie kam dem Frühstück gern nach, denn sie hatte wirklich hunger. Ausserdem bräuchten sie ja auch Energien für den Tag.

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    Re: Die weite Welt der Fantasy

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