Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten Akt II

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    Kyla

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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 8:50 am

    "Wer ich bin ... geht euch nichts an, aber ich bin die Lehrerin dieser jungen dame und sie, wie auch ihr Diener, stehen unter meinem Schutz! Ihr überschrietet bei weitem eure Kompetenzen!Ihr taucht hier auf, wollt etwas von ihm wissen, obwohl ihr wisst, das er nicht spricht. Ihr schickaniert ihn und versucht ihn los zu werden! Vielelicht war es ja mal Zeit, das er euch zeigt, das ihr mit ihm nicht machen könnt, was ihr wollt! Er hat eben so ein Recht zu leben wie ihr auch Auron!" Sie giftete ihn an, als wäre er ihr Todfeind. Dann aber ging alles so schnell. Luca war da und schrie. Sie forderte Zel auf sich zu wehren und schon schrie Auron den Haftbefehl. "Ach und mit welcher Begründung? Das er sich auf den Befehl seiner Herrin befreit hat? Ich schlage vor," sie kam ihm ganz nahe und ihre Augen leuchteten erneut sehr sonderbar, "ihr geht nun ganz schnell wieder hinunter und erledigt Eure Aufgaben oder ihr werdet es bereuen, diesen Mann je angefasst zu haben. ich bin sicher ... der König findet euer Treiben sehr interessant." Sie raubte ihm gerade die Erinnerung der letzten Minuten. Sie wurde durch eine Ersetzt, in der er Zel angegriffen hatte, Zel sich auf Lucas Befehl hin gewehrt hatte udn Luca udn sie selbst anwesende Zeugen waren. Den Geist zog sie nicht ab. Sie wollte wissen, was dieser Kerl tat, wann er es tat udn vor allem, ob er ein Verräter war, der sich als freundlich tarnte
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 9:21 am

    Nun... Sie versuchte zumindest seine Erinnerungen zu ersetzen. Gerade noch wollte der gute Mann was sagen, als er irgendwie dümmlich in Kylas Augen schaute und anzukämpfen versuchte, gegen die Magie, die weitaus stärker war, als es sich der Offizier jemals hätte vorstellen können. Er spürte, wie er davon glitt: „Befehl... ist Befehl...“, sagte er irgendwie durch ihre Magie hindurch. Er war scheinbar auch magisch begabt, hatte aber durch Kylas starke Konzentration einfach keine Chance, gegen si anzukommen und dann geschah alles so schnell, dass man es kaum einzeln auseinander nehmen konnte. Kyla bekam einen heftigen schlag gegen den Kopf und dann auch noch einen in den Bauch. Luca schrie während dessen: „ZEL!“ Und der Offizier bekam einen Ellenbogenschlag gegen die Schläfe, dass er bewusstlos zusammen sackte. Zel sah Kyla so erbost an, Dass der Blick vom Vorabend, fast einem milden Lächeln gleich kam. Luca viel auf ihre Knie zusammen und betrachtete ihren Beschützer, der den Offizier, riesig wie er war einfach auf seine Schultern zog. Er kümmerte sich nicht um Kyla, die mit Sicherheit Schmerzen hatte und sich vielleicht sogar was getan hatte, sondern ging einfach hinunter, wo auch zufällig gerade eine Wache ihren Rundgang machte. Erschrocken blieb der Mann stehen und fragte Zel: „Um des Vaters Willen, was ist passiert?“ Unsanft ließ Zel den Mann fallen und sah der Wache in die Augen. „W-Wer war das?“ Zel funkelte den Kerl an und deutete auf seine Brust. Etwas weniger entschlossen, nahm die Wache zittrig das Schwert und richtete es auf Zel. „D-Dann muss ich... dich v-verhaften.“ Zel verdrehte die Augen und streckte seine Hände nach vorn. Die Wache erschrak so heftig, bei seiner Bewegung, dass der arme Kerl glatt das Schwert fallen ließ, Zel aber schnell eiserne Handschellen anlegte. Dann erst entströmte ihm ein zaghaftes: „Waaache!!!“
    Andere kamen rein, sahen die Situation und richteten die Schwerter gegen Zel.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 9:30 am

    Tatsächlich hatte sie vergessen ein Schild um sich zu legen oder besser, sie hatte geglaubt es nicht zu brauchen. Sie hatte nicht einfach nur schmerzen ... sie krümmte sich auf dem Boden. Leise stöhnte sie vor schmerz, verzog das gesicht schmerzferzerrt und hatte die Augen geschlossen. Arme kleine Luca. Nur ihr zu liebe, schrie sie nicht laut auf. Zels Blick hatte sie nicht gesehen, dafür aber regelrecht gespürt. Das würde ihr dieser Mistkerl noch büßen. Er würde sich in den nächsten Nächten wünschen, sie nicht angerührt zu haben. Sie würde Zel da raus holen. Sie kontne den Ruf hören. "Luca ... " ächzte sie. Sie schmeckte Blut. Der Schlag vor den Kopf hatte ihr ordentlich weh getan und sie hatte sich auf die Lippe gebissen. Sie hatte Angst um das Mädchen. "Zel ... Die Wachen ..."
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 9:42 am

    „K-Kyla...“ sie rutschte auf ihren Knien zu ihr herüber und sah das Blut, was ihr aus dem Mund lief. Sie konnte nicht verstehen, was gerade geschehen war. Warum hatte Zel sie angegriffen? Warum hatte ihr Zel... Tränen stiegen in ihre Augen. Sie kannte die Kraft ihres Beschützers. Wusste was er mit Körpern anstellen konnte und hatte furchtbare Angst Kyla zu verlieren. Kyla, ihre einzige Freundin. Sie nahm sie in die Arme. „Nein. Nein, nein, nein!“, sagte sie und zog Kyla an sich. Sie sah so schwach aus so zerbrochen, diese Frau mit dem Namen Kyla. „NEIN!“ Ihr kleiner Körper leuchtete einmal hell auf und ein ganze Impuls von Magie strömte aus ihr heraus in Kyla hinein. Sie hatte das Gefühl geschubst zu werden und mit einem Mal schmeckte sie nicht mal mehr das Blut auf ihren Lippen. Luca jedoch fiel einfach auf den Boden.

    Während dessen stand Zel unten von Wachen umringt. Er hatte Handschellen an und einer der Wachen versuchte den Offizier zu wecken. Der wachte auch irgendwie benommen auf. Zwei Mal wurde er von Zel niedergeschlagen, wie er sich erinnerte und nun war der natürlich stinksauer. Er rappelte sich hoch und schlug Zel in den Magen, dass der sich nach vorne krümmte. Gleich darauf kam das knie hoch, was den armen Sterne sehen ließ. Blut zeichnete sich unter der Maske ab und sickerte nach außen durch. Benommen lag er da und wurde wieder hoch gezogen, als Lucas Vater aus dem angrenzenden Saal herbeigelaufen kam. Er stieß die Tür auf und rief: „Was ist hier los!?“ Er sah Zel in Ketten und wollte zur nächsten Frage ansetzen, als er den Offizier sah und erschrocken schwieg.
    „Dieser Wurm hat mich angegriffen, nachdem ich ihn zur Rede stellen wollte! Ich werde ihn erst mal mit nehmen und in den Kerker sperren, bis das geklärt ist!“
    Richard sah ihn kreidebleich an und schluckte.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 9:50 am

    Zel ... Dieser Idiot. Irgendwie wurde sie plötzlich gestärkt. Dieses kleine Mädchen hatte ihre ganze Kraft gebraucht, um Kyla zu heilen. Sie stand auf, hob das Kind auf ihre Arme und stürmte hinaus. Sie sah Zel und den Ofizier, der Zel so mieserabel behandelte. "DU IDIOT!" schrie sie Zel an, Luca dabei in den Armen haltend. Nun wendete sie sich an Richard. "Es geht ihr gut ... sie ist nur erschöpft, aber wir ... müssen reden. Ich werde sie in irh Bett bringen und wenn sie dann einen Moment Zeit für mich haben ... ich bin gleich da." Dnn sah sie zu Zel. "Mit dir bin ich auch noch nicht fertig!" Sie sah ihn so böse an, dass selbst die Wachen nicht mehr wussten, wen sie mehr fürchten sollten. Sie sah aus wie eine Rachegöttin, die ihr Kind in den Armen hielt. Kyla drehte sich um, brachte Luca auf ihr Zimemr und legte sie ins Bett. "Ich bin gleich wieder da meine kleine Principessa," versprach sie und machte sich auf den Weg zurück nach unten zu Richard. "My Lord? Habt ihr bitte einen Moment? Es ist wichtig."
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 9:58 am

    Der Blick, den sie ihm zu warf, rührte ihn kein Stück. Sollte sie ruhig wütend auf ihn sein, dann würde sie wenigstens nicht wieder versuchen mit einem so törichten Rettungsversuch zu kommen, der ihr das Leben kosten könnte. Und sie würde vermutlich nicht wieder versuchen, seine Freundin zu werden. Schön, denn er konnte sie immer noch nicht ausstehen und sein Blick, stand dem ihren in nichts nach. Auch als sie nun wieder herunter kam. Oh, wie er sie für diesen törichten Einsatz der Magie vor Lucas Augen hasste.
    „N-Natürlich, hab ich den.“
    Zel wurde das ganze hier zu blöd, er marschierte einfach los und ob nun bewusst, oder unbewusst, folgte der Offizier ihm, um ihn in den Kerker zu bringen. Er folgte Zel. Merkwürdig sah das aus. Der Beschützer von Luca, der man mit den Bandagen... Er sah so unheimlich stolz und unnahbar aus, dass es nicht zu seinem Rang passte. Ganz im Gegenteil.
    „Was ist denn mit Luca passiert? Hat sie zu viel geübt und warum...?“ Er sah den Wachen hinterher. „Warum hat Zel den ersten Offizier meines Königs angegriffen? Das... passt gar nicht zu ihm.“ Richard schien scheinbar wirklich überaus verwirrt.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 10:06 am

    Zel konnte denken was er wollte, aber er irrte sich, wenn er glaubte, sie so los zu werden. Sie wusste wohl,d ass er sie mit seiner Aktion gerettet hatte, den was sie getan hatte, war nicht nur geährlich, sondern auch überaus töricht. "er wird offenbar schon länger von diesem Mann schickaniert udn wie ein Sklave behandelt. Er tut vor Luca so, als sei er nett zu ihm, aber heute musste Luca mit ansehen, wie dieser Mann Zel behandelte. Es hat ihr weh getan." Sie sah ihn ernst an. "Ich habe versucht Zel zu helfen, aber er hat mich niedergeschlagen, um mich nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Luca beherrscht ihre magischen Fähigkeiten noch nicht und hat versucht mir zu helfen. Sie hat zu viel Energie frei gesetzt, was ihren kleinen Körper sehr schächte. Sie wird nun schlafen und so die Energie wieder aufbauen. Zel ist sehr wichtig für sie. Ich will heraus finden, was dieser Mann im Schilde führt. Er ... hat offenbar nicht verstanden, wofür Dana gestorben ist. Ich bitte euch my Lord ... haltet ihn von eurer Tochter fern." Sie wirkte sehr besorgt udn zugleich sehr ernst. "Und ... wenn ihr so freundlich wäret, dafür zu sorgen, dass Zel nicht so hart bestraft wird. Er hat Luca nichts getan und sich auf Lucas Befehl hin, zumindest bei dem zweiten Niederschlag, verteidigt. Er würde nicht ohne Grund zu schlagen my Lord. " Sie wusste gar nicht, warum sie so schrecklich besorgt um ihn war, aber sie schob es einfach mal auf ihre Zuneigung zu Luca.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 10:23 am

    Lucas Vater sah sie durchdringend an. Er hörte ihr zu, bis sie am Ende angelangt war. Sein Blick war streng und irgendwie merkte Kyla schon, dass sie bei ihm mit ihrer Ansprache nicht wirklich Gehör fand. Auch wenn Richards Blick mitleidig wurde, so war er auch ebenso entschlossen. Er seufzte langgezogen und dann sagte: „Das musste ja passieren.“ Er lagte sich die Hand auf sein Gesicht.
    „Auron ist ein guter Offizier.“, begann er schließlich setzte sich auf einen der Stühle, die an der Wand standen und bot ihr an, sich auch zu setzen. „Hört mir zu, Fräulein Kyla. Es ist anders, als es vielleicht für euch aussieht. Zel ist... nun ja, er IST ein Diner. Dass er Auron zwei Mal niedergeschlagen hat, spricht nicht gerade für einen sanftmütigen Charakter, auch wenn er es aus irgendwelchen Gründen getan hat, es steht ihm nicht zu. Auron ist auf Befehl des Königs hier.“ Er schüttelte den Kopf. „Nun ja. Vielleicht hat der König es nicht so gesagt, sondern so etwas, wie: 'Finde raus, was genau geschehen ist!'“, Wieder machte Richard eine lange Pause. Dann sah er Kyla an und sagte: „Das zwischen Auron und Zel... Ihr seid noch nicht lang genug hier, das zu begreifen. Auron hasst Zel. Er hasst ihn nicht, weil er ein in seinen Augen aufgrund seiner Herkunft oder sonst etwas auf ihm herum hackt. Nein, nein. Er hat viel mehr einen guten Grund, Zel zu hassen. Bei seiner ersten Begegnung mit Zel... hat ihn der Junge fast umgebracht. Er hat ihn förmlich in Stücke gerissen, weil er Luca zu nahe gekommen war. Ein guter Grund genügend Hass auf jemanden aufzubauen. Man hat Zel dafür natürlich bestraft...“ Er schluckte und sagte dann. „Ausgiebig... Worauf ich hinaus will ist: Möglicherweise hatte Zel einen Grund, aber es stand ihm einfach nicht zu...“

    Zel wurden die Fesseln abgenommen, als er in der Zelle saß und den großen Mann vor sich anfunkelte. Dieser schaute zurück und sagte dann: „Meinst du nicht, dass du den Bogen heute ein bisschen überspannt hast?“ Er lehnte sich an die Gitterstäbe und blickte auf Zel herab. „Du wirst mir nicht antworten ich weiß. Dieses Mal... Zel, dieses mal beschützt dich niemand. Ich werde dich schon zum Reden bringen...“ er grinste und Zel erhob sich von seinem Ruhesitz in seinen Augen glühte Spott und Hohn und der Blick schien zu sagen: 'Glaubst du das wirklich?'
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 10:34 am

    kyla setzte sich. Sie hörte Richard ebenfalls zu. Als er fertig war, sah sie ihn ernst an. "Der Unterschied zwischen einem Diener und einem Sklaven ist der, das ein Diener bezahlt wird my Lord. Meine Urahnen würden sich im Grabe um drehen, wenn sie das heir mit bekämen. Das kann doch wohl nicht euer Ernst sein. Wenn dieser Mann Luca zu nahe kam, dann hat er sie beschützen wollen. Wenn ihr ihn als ihren Beschützer hier habt, dann soltle es egal sein vor wem er sie beschützt. Luca wird untröstlich sein, wenn sie erfährt, was sie mit Zel da machen. Ich kann ihre Haltung verstehen, aber gerade die Adelshäuser sollten es sein, die mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn ich weiß, das einer meiner Bediensteten ungerecht behandelt wird, sorge ich dafür, das es auf hört. Zel ist hier und tanzt nach Lucas Pfeife. Ich bewundere ihn wirklich und heiße gewiss nicht gut, wenn er Grundlos jemandem anderen etwas an tut, aber wenn jemand dauerhaft von einem Anderen tyrannisiert wird, bringt es das Fass zwangsläufig irgendwann zum Überlaufen my Lord. Glaubt ihr denn wirklich ... das sei so richtig? Verzeiht mir my Lord, aber das ist es nicht. Eben so wenig wie es nicht richtig ist, Kinder mit Männern zu verheiraten, die sie nicht lieben." Sie wusste nicht ob Luca versprochen war, aber sie wusste, das viele Adelshäuser ihre Töchter weitaus älteren Männern versprachen. Das war furchtbar, denn die Kinder wussten, sie mussten gehorchen und Gefühle spielten dabei keine Rolle sondern nur die Gute Partie. "Damit will ich ihnen sowas nicht unterstellen, aber ich weiß, das es in anderen Adelshäusern so Gang und Gebe ist."

    Im Kerker schwebte der Geist um den Offizier. Dieser Mann wollte dem Schützling seiner Herrin etwas an tun, was er vermeiden musste. Er hatte von ihr alle Kräfte erhalten, die er brauchte udn diese würde er auch nutzen, würde dieser Offizier dem jungen Mann in irgendeiner Form etwas an tun.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 10:56 am

    „WENN du es mir nicht unterstellen willst, dann sprich es auch nicht an!“, rief Richard nun erbost. „Was bildest du dir eigentlich ein, hm?“ Nun war klar, woher Luca ihr Temperament hatte. „Du bist gerade mal zwei Tage hier und denkst, du hast die Welt verstanden? Soweit ich weiß, kennst du dich mit den Gesetzen die in der Oberen Gesellschaft herrschen nicht aus. Und ich will dir noch was verraten: Zel ist ein Diener des Hauses, dass er nicht bezahlt wird, ist nicht meine Schuld, sondern seine! Er hat nie auch nur eine Münze angenommen. Er war stets und ständig nur für Luca da. Rund um die Uhr hängt dieser Kerl mit meiner Tochter zusammen und solange sie das glücklich macht, werde ich das dulden! Du weißt nichts über diesen Mann und lässt dich von kindischen Emotionen leiten, die dir vermutlich auch einfach meine Tochter ins Ohr gesetzt hat. 'Zel ist so toll! Er ist mein Beschützer! Er hat mich lieb! Der einzige der mir zuhört!' Ich kann das nicht mehr hören! Soll er von mir aus im Kerker sein, bis die Sache untersucht und geklärt ist! Zel ist nicht das Unschuldslamm, für den du ihn hältst. Ich bestrafe niemanden ohne Grund! Und zu deiner Information, hoch verehrte Magierin: ICH bin es nicht, der ihn festhält sondern der König und ich rate euch wirklich euch nicht mit ihm anzulegen!“
    Anlegen vielleicht nicht, aber vielleicht durfte sie ja um eine Audienz bitten?
    „Nun geht mir aus den Augen, ehe ich mich vergesse und ihr euch eine neue Arbeit suchen dürft!“

    Zel sah den Offizier schadenfroh an. Er blickte den Geist an und trat dann den Offizier anschauend an die Gitterstäbe, der die Fäuste ballte. „Du hältst dich für ganz schlau was? Hast du was mit dem Angriff auf den König zu tun oder nicht?“ Insgeheim wusste Auron es doch besser. Zel zog die Brauen zusammen als würde er überlegen, dann zuckte er mit den Schultern und sein Blick war so frech, dass Auron nach ihm griff und ihn heran zog. „Jetzt hör mir mal zu, Freundchen. Das sind schwerwiegende Anschuldigungen und deine Tat, mich niederzustrecken spricht nicht gerade für deine Unschuld. Deine Karten sind schlecht, das einzige das für dich spricht, ist, dass du dich gestellt hast. Zel hob den Finger und schwenkte ihn ein wenig hin und her, ganz so, als würde er Auron tadeln. Der guckte ihn wie deppert an und ließ ihn los. „Was?“ Zel ging im Raum einmal auf und ab und hob dann die Hände, so als wisse er nicht, was Auron hier noch wollte.
    „Verdammt noch mal!“ Er ging in den Kerker und packte Zel am Schlafittchen er schüttelte ihn, das Zel die Zähne aufeinander schlugen und dann drückte er ihn gegen die Wand. „Du willst scheinbar sterben, was?“
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 11:08 am

    Kylas Miene verfinsterte sich. "Schön. Ihr habt recht ... ich bin erst zwei Tage da ... und kenne mich mit der Aristokrtie nicht aus, aber ich sehe, das Aristokraten nichts anderes, als normalsterbliche sind, die etwas mehr Geld haben. Ich lüge nicht und selbstz wenn ich etwas ausspreche, heißt das nicht, das ich jemandem damit etwas unterstelle. Da ich mir eben selbst die Arbeit verscherzt habe, werde ich mich wenigstens von Luca, die ihr Temperament offensichtlich von euch hat my Lord, verabschieden udn meinen Umhang holen." Mehr sagte sie dazu nicht. Sie begab sich erst einmal auf Lucas Zimmer, um nach ihr zu sehen. Sie lag da wie ein kleiner Engel. Es brach Kyla fastd as herz, aber sie hatte es sich gerade selbst verbockt udn Zel helfen würde sie so auch nicht mehr können. Was musste sie auch imemr ihr Herz auf der Zunge tragen.
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 11:32 am

    Der Hausherr sah ihr stumm hinterher, wie sie nach oben ging. Er verschränkte die Arme und drehte sich mit einem „Tze.“ weg. Er brauchte nicht noch eine Frau, die ihm auf der Nase herumtanzte. Er würde schon noch einen anderen Magier auftreiben, der seine Luca unterrichten könnte. Er brauchte diese aufgeblasene Kuh nicht! „So eine bescheuerte Kuh...“, fluchte er und drehte sich um: Marianne stand hinter ihm und hatte die Faust geballt, bereit jeden Moment zu explodieren.
    „Richard?“
    „J-Ja mein Engel?“
    „Hast du gerade die einzoige Lehrerin gefeuert, die unsere liebe kleine Tochter jemals akzeptiert hat?“
    „W-Was? Das würde ich nie tun.“ Sagte er und wehrte sich indem er die Hände hob.
    „Gut. Für mich sah es nämlich so aus, als würde diese Frau soeben ihre Sachen packen.“ Richard versuchte gar nicht erst gegen an zureden und sagte dann leise: „Ich... Kümmere mich darum...“
    „Schön.“ Jetzt lächelte sie wieder liebevoll und gab ihrem Mann einen Kuss auf die Wange. „Ich liebe dich mein Schatz.“
    „Ja.... Ich dich auch...“ Er zog ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter.

    Zel grinste unter seiner Maske, was natürlich niemand sehen konnte. Er schüttelte den Kopf und Auron nahm ihn sich zur Brust. „Was, Zel... Was eigentlich hindert dich mich hier nicht einfach zu töten? Was genau ist es, dass dich hindert mich hier nicht einfach in Stücke zu reißen?“ Zel wandte den Blick ab. „Was bindet dich so sehr an Luca, dass du alles auf dich nimmst?“ Er ließ ihn fallen. „Du antwortest mir sowieso nicht...“ Zel blickte wieder den Geist an. Er stand auf und riss Auron an der Schulter herum. Dieser funkelte ihn an und packte ihn wieder am Hals. „Was ist dein Problem?!“ Zel zeigte mit dem Finger auf ihn und Auron schien die Fassung zu verlieren. Er gab ihm eine Kopfnuss und trat ihm in die Flanke. „So? Ich bin dein Problem? Ich kann dein Problem sein, wenn du das willst, du kleiner Scheißer!“
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 11:42 am

    Kyla begab sich nun in ihr Zimmer. Sie würde der kleinen Luca eine Nachricht zu kommen lassen, wo sie ist udn wie sie sie finen könnte, aber nun war es Zeit ihren Umhang zu holen. Mehr als das und das wunderschöne Bild von Zel, welches Luca gemalt hatte. Sie nahm es in die Hand, zusammen gerollt. Der Umhang war natürlich noch nicht fertig, also nahm sie den Stoff und kam aus dem Zimmer, um die Treppe hinuntzer zu gehen und das Haus zu verlassen.

    Der Geist zog eine Augenbraue hoch. "Sag bloß du siehst mich?!" entfleuchte es ihm. Er schwebte zu dem Offizier und wisperte ihm ins Ohr: Das war aber keine gute Idee. Es wird dir noch leid tun." Im nächsten Moment stach ihn irgendwas in den Hosenboden. Der geist hatte ihn gezwickt, denn er sollte diesen kerl ja nur in den Wahnsinn treiben, wenn er Zel nicht langsam in Ruhe ließ.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 11:54 am

    Zel sah den Geist wieder an. Sein Blick fixierte diesen kleinen Unruhestifter und es war deutlich, dass er ihn sehen konnte, denn er folgte ihm mit jedem seiner Blicke. Bis her schien Auron noch nicht bemerkt zu haben, das Kyla ganz klar einen Geist an ihn gebunden hatte, aber vielleicht würde er es bald begreifen. Ja. Der Geist verriet sich ja scheinbar sogar von selbst, indem er dem Mann etwas flüsterte. Auron ließ von Zel ab und drehte sich um, konnte niemanden erkennen und verspürte das Stechen. Er blickte auf Zel herab und schien erbst. „Du nerviger Wurm!“, rief er konzentrierte seine Macht, ergriff den Geist und ließ ihn einfach zerplatzen. „So... Das gefällt dir also, hm?“ Zel sah natürlich, dass sich der Geist nur in aller letzter Sekunde gerettet hatte und blickte den kleinen Störenfried erneut an. Zel erhob sich. Misstrauisch sah Auron ihn an und im letzten Moment, machte er einen Ausfallschritt und drehte sich hinter die Gitterstäbe, die er hinter sich zufallen ließ, um Zel wieder einzusperren, er machte ein paar Schritte zurück bis an die Wand und Zel lehnte lässig an den Gitterstäben. Scheinbar hatte er nicht angegriffen, aber auf jeden Fall so getan. „Weißt du was? Mit deinem Tode hat die Welt etwas zu feiern, du kleiner Bastard.“ Er ging wieder an den Käfig zu und packte Zel am Kiefer durch die Stäbe hindurch. „Es wäre mir ein Leichtes dir diese Maske vom Gesicht zu reißen, Zel...“ Nun schien er doch ein wenig erschrocken. „Ich fühle die Magie, die auf dieser Maske liegt... Ich fühle, wie sie irgendetwas einsperrt. Was ist es wohl, was da hinter ist?“ Zel packte die Pranke dieses riesigen Mannes und schien es wirklich mit der Angst zu tun zu kriegen.

    Woanders im Palast stand der Hausherr da und wartete auf Kyla, die nun endlich wieder herunter kam Er fragte sie streng: „Was soll das werden? Ich kann mich nicht erinnern, euch entlassen zu haben, Fräulein.“ Er kam sich selbst albern dabei vor und weiter hinten im Raum stand Marianne und winkte ganz freundlich und als hätte sie überhaupt nichts damit zu tun, zu ihr herüber. Sie lächelte nett und Richard schluckte. Was für eine Blamage.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 12:06 pm

    Der geist hatte sich tatsächlich gerettet udn das wörtlich genommen im letzten Moment. Er tauchte in Zels nähe wieder auf. "Man der kann aber ungemütlich werden. Vielleicht sollte ... ich besser das weite suchen. Anders herum ... " Der Geist hatte einen Auftrag und müsste diesen Erfüllen. Er könnte nicht einfach so fliehen. Stattd essen blieb er in Zels Nähe. Als der Kerl ihn packte und ihm drohte die Maske ab zu reißen, tat er nichts, aber er würde dafür in der Nacht, oder wann imemr er schlief, sein blaues Wunder erleben.

    Kyla kam die Treppen herunter und schon wurde sie vom Hausherren angehalten, was sie denn bitte vor hätte. Verwirrt stand sie da, glotzte den Hausherrn an als habe er sie nicht mehr alle und sah dann Marianne, die so freundlich zu winkte. "Ähm ... also ..." Das war mehr als Peinlich, nicht nur für ihn, sondern auch für sie. Vielleicht ließ sich die Situation retten. "Also es it ein so schöner Tag udn da Luca schläft, dachte ich ich führe meine Näharbeit im Garten ... fort?" Sie sah den Hausherrn an, als wäre sie die Unschuld vom Lande ... naja war sie ja auch, aber dieser Blick war eher die wahre Konversation. Er sagte damit: "Irgendwie is die Situation tierisch peinlich für uns beide. Wollen wir nicht einfach so tun als sei nie was gewesen?" Kyla lächelte der Hausherrin zu. Sie war viel umgänglicher als er.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 12:29 pm

    Der Hausherr lächelte Kyla an und sagte: „Ach so, na wenn das so ist. Dann nur hinaus mit, euch. Luca ist auch immer den ganzen Tag draußen. Viel Spaß.“, flötete er und Marianne lächelte einfach nur. Peinlichkeit beendet. Richard lief ein Schweißtropfen herab und er suchte schnell das Weite. Herr im Himmel was war das nur wieder für ein Tag.

    Während dessen im Kerker: Zel versuchte sich von Auron loszureißen und irgendwann schaffte er es auch und fiel auf seinen Rücken zurück in die Zelle, wo er den Mann vor sich anschaute, als wolle er ihn gerne hinrichten. „Was ist denn? Auf einmal nicht mehr so mutig? Pass mal auf, Bürschchen. Er erzeugte magisches blaues Feuer in seiner Hand und ließ die Flamme zu Zel schweben. Der wich dieser Scheußlichkeit aus und ließ sich von ihr bis in die letzte Ecke des Raumes drängen. „Na da schau mal einer an. Hast du etwa Angst, vor dem kleinen Flämmchen?“ Zel funkelte Auron an Hass blitzte auf und mit einem einzigen Sprung überbrückte er die Länge der gesamten Zelle und trat Auron durch die Stäbe hindurch mitten ins Gesicht. Der war außer Gefecht. Er hörte ein Klatschgeräusch es war der König der da stand. Alleine. Auch der König sah den Geist an und lächelte leicht, wobei er weiterhin in die Hände klatschte. Zel warf sich auf die Knie und verharrte so.
    „Nicht doch, nicht doch.“, sagte der König. „Du bist ein wirklich starker Kämpfer. Auron mit einem Schlag, die Lichter auszuknipsen... Das ist selten.“ Der König ging vor der Zelle auf und ab. „Du bist etwas besonderes und ich will wissen warum. Das hat mich schon immer interessiert, mein Freund. Besonders, was es mit diesem Siegel auf sich hat.“ Er deutete auf Zels Gesicht. „Weißt du. Normalerweise fällt es ja gar nicht auf. Es sieht aus wie ein Verband und selbst wenn man es magisch befühlt, hält man es besten Falls für eine leichte Nachschwingung einer äußerst schwachen Magie.“ Er schob Auron ein Wenig zur Seite mit einer Handbewegung und stellte sich vor Lex. „Nein, du bist kein Meuchelmörder. Du hast deine angeblichen Kameraden nicht am Leben gelassen, weil du dich ihnen Verbunden fühlst. Nein, du hast sie nicht getötet, weil du viel zu sanftmütig bist stimmt's?“ Zel schüttelte den Kopf und schien den König zu überraschen. „Also steckst du doch mit ihnen unter einer Decke?“ Wieder Kopfschütteln. Der König zog die Brauen hoch. „Das ist aufregend. Wenn du nicht zu sanft bist und nicht mit ihnen unter einer Decke steckst, was ist es dann?“ Er musterte Zel, der ausweichend woanders hin schaute. „Hm... Zel, ich werde dir nicht den Befehl geben, diese Maske zu entfernen. Außerdem bin ich fast davon überzeugt, dass du es gar nicht kannst, oder?“ Zel schwieg und machte nichts. Der König Gab ein kurzes „Hm.“ von sich und meinte. „Wenn Auron aufwacht... Wird er dich zur Rechenschaft ziehen, Zel. Aber nicht der Attentäter wegen. Es ist nun mal Gesetz, einen aufmüpfigen Diener zu bestrafen, das kann ich nicht ändern. Zel verbeugte nicht, es schien ihn nicht zu stören. Der König sah wieder zu dem Geist. Er lächelte. Dann legte er Auron eine Hand auf, womit er ihn weckte und halbwegs heilte. Komm Auron, du bist heute schon zu oft verprügelt worden. „Sehr wohl... Majestät.“
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 12:42 pm

    Kyla lächelte, winkte beiden noch einmal zu und verflüchtigte sich in den Garten, wo sie sich einen Ort suchte, an dem sie in ruhe nähen konnte. Das war gerade noch mal gut gegangen. Sie würde sich bei marianne revangieren und Luca so gut ausbilden, wie sie es konnte. Das Mädchen war ihr in den zwei Tagen so mächtig ans Herz gewachsen, dass sie das gefühl hatte, sie schon ewig zu kennen. Kyla saß mitten in einem Feld aus weißen Lilien und der Umhang nahm mehr und mehr Gestalt an.

    Der Geist indes, wischte mit der Hand vor Zels Gesicht herum. "Warum könnt ihr Beide mich eigentlich sehen?" fragte er irgendwie sehr verwirrt. "Hach is das schön. Endlich jemand der mir mal zu hört," freute er sich udn klatschte in seine Hände. "Das wird sicher ganz toll. Wir werden uns sicher wunderbar verstehen." Er drehte sich zum König. "Euer Hoheit noch einen schönen Tag." Nun drehte er sich wieder zu zel. "Man da bist du ihm ja gerade noch mal so davon gekommen. Ich hätte ihm doch in die Hand beißen sollen," meitne er unzufrieden und schien zu schmollen.
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    Luca
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 12:54 pm

    Zel wunderte sich, warum dieser nervtötende Geist nicht mit Auron verschwand, er war doch an ihn gebunden und nicht an Zel war´s für ein nerviges Objekt. Da war die Magierin schon so dreist, Auron diesen Zauber aufzubürden und dann konnte sie es nicht mal richtig machen. Genervt sah er hinauf zu dem kleinen … Ja was. Er hatte keine Gestalt. Und er war sich sicher, dass dieses Ding gleich Fluchend weg fliegen musste. Nichts der gleichen geschah jedoch. Nun, ein Geist in der realen Welt, war nicht mit Magie zu vergleichen, das wusste Zel ja auch. Außerdem ängstigte ihn nicht die Magie an sich. Es waren viel mehr die Leute die diese Magie einsetzten, die er nicht ausstehen konnte. Der Geist quasselte und quasselte. Eine Weile Ertrug Zel das, doch dann: Er packte den Geist. Wie konnte er... einen Geist anfassen? Zog ihn zu sich herunter und funkelte ihn an. Sein Blick schien zu sagen: 'Verschwinde oder du stirbst noch mal!' Er schlug mit der Faust mitten durch den Geist hindurch, traf die Gitterstange und Blut spritze so hart hatte er selbst getroffen. AUTSCH! uh... das war nicht gut. Er betrachtete seine Hand, die alles andere als natürlich aussah. Was war er aber auch wütend. Erst Auron und dann der König und Kyla!!! Sie machte ihn wahnsinnig. Alles war perfekt gewesen, bis sie hier aufgetaucht war! Der Geist schien verpufft. Zel ließ die Hände wieder sinken und versuchte die Rechte still zu halten.
    Er hatte sich jedoch gewaltig geschnitten... Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Geist war nämlich keineswegs verschwunden, wie auch, er hatte ihn ja nur geschlagen, wobei... Ganz konnte sich der kleine Kerl nicht erklären, wie er auf einmal an Zel gebunden war, außer vielleicht der ein oder andere Blutstropfen, der ihn erwischt hatte. Zel setzte sich jedenfalls in der Zelle auf den Boden und bettete seine Hand in seinem Schoß. Toll. Noch mehr verletzt. Was für ein furchtbarer Tag. Zel schloss die Augen und legte sich hin, als er sie wieder öffnete glotzte ihn dieser dämliche Geist doch tatsächlich an. Vollkommen erschrocken riss er die Augen auf und stöhnte dann gequält.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 8:53 pm

    Da soltle er sich mal mit seiner Rede beeilen, denn er musste ja dem Anderen da hinterher. Was zum Teufel tat er denn da?N Warum kontne er ihn eigentlich greifen? Völlig perplex sah er die Faust auf sich zu kommen und schon krachte es. Ein paar Blutstropfen flogen umher und schließlich hatte es auch ihn erwischt. Der Geist wollte dem Offizier hinterher, aber es ging nicht ... nun es wäre gegangen, aber im Moment war da ja mal gar nichts zu wollen. Irgendwas war geschehen, aber as? Zel legte sich hin und der Geist schwebte direkt über ihn und starrte ihm ins Gesicht. "Wie hast du das gemacht?" Das gesicht eines jungen von vielleicht 17 Jahren sah Zel direkt an. "Bist du n Necromant?" Der Blickd es Geistes lagte sich auf die Hand Zels. "Man Junge das sieht aber gar nicht gut aus. Vielleicht solltest du das nächste Mal nicht versuchen einen Geist zu schlagen. Ich meine ... Hey ich habe keine Materie!" Irgendwie schien er auf dem gute Laune tripp zu sein und Zel kam im gerade recht. Jemand der so miesepetrig war, musste doch mal auf gute Laune gebracht werden.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 9:35 pm

    Das dieser Unglaublich nervige Geist jedoch genau das Gegenteil erreichte, schien ihn nicht zu interessieren. Zel stöhnte leicht auf und sah den Geist an. Warum er Geister sehen konnte? Das hing wohl mit seiner Vergangenheit zusammen. Warum sie ihn einfach nicht in ruhe ließen? Das war eine Frage auf die er wohl niemals eine Antwort finden würde. Er schüttelte leicht und gequält den Kopf auf die Frage des Geistes, ob er ein Necromant sei, aber das war im Prinzip ja auch egal. Was hatte er sich da nur wieder eingebrockt. Er blickte auf seine rechte hand und stimmte dem Geist zu. Das war dumm gewesen, aber es war nicht zu ändern und deshalb, lohnte es sich nun auch nicht mehr sich darüber zu ärgern.
    Zel fragte sich, was dem Jungen zugestoßen war, dass er schon so früh gestorben war. Aber diese Frage sprach er nicht us. Ha. Er sprach ja auch sowieso überhaupt nie.
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 9:45 pm

    Der Geist nahm seine einstige Körperliche Gestallt an. "Ich glaube so ist es viel angenehmer," meinte er und legte seine Hand auf die Zels. Er war kein Mageir gewesen, aber man sagte Geistern ja ohnehin eone gewisse Kälte nach, alo ließ er eben jene in die Hand fließen, um die Zels kühlen zu können. Dann setzte er sich an die Kante der Pritsche und betrachtete Zel. "Ich nerve dich .. ich kanns an deinen Augen sehen," meinte er irgendwie entäuscht. "Weißt du .. es is nicht so einfach, wenn man ständig nur mit wenigen Personen reden kann. Ich meine ... es gibt nicht viele, die mich sehen können udn noch weniger die mich hören." irgendwie klang er gerade traurig, doch schon im nächsten Augenblick grinste er Zel wieder an. "Aber das hat ja nun ein Ende," trällerte er und schwebte schon wieder über Zel. "na? Wie siehts aus? Soll ich dich noch ein bisschen aufheitern? Die kleine Prinzessin is ja wirklich zauberhaft. Du bist ja so wahninnig redseelig, da brauche ich ja nicht mehr fragen, warum du sie überhaupt beschützt. Wahrscheinlich ist es einfacher, wenn ich nur Fragen stelle, die man mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Also ... Was ist mit der kleinen? ist sie wie ne kleine Schwester für dich?"
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 9:58 pm

    Da konnte dieser dämliche Geist sich vielleicht den Mund fusslig reden. Zel spürte den kühlen Hauch des Geistes und es fühlte sich gut an. Er gab ein seufzen von sich und schloss kurz die Augen. Es war keine wirkliche Magie die von einem Geist aus ging und deshalb begrüßte Zel diese Berührung des Geistes auch. Dann jedoch wurde es alles einfach nur wieder vollkommen ätzend. Na suuuper. Dieser Kerl konnte labern, dass selbst Luca stumm gegen ihn war. Irgendwie tat ihm der Geist leid, aber das war nicht sein Problem stumm schaute er hinauf und war nicht gewillt, sich noch länger mit diesem Tölpel zu befassen. Oh man, wie er diesen Geist schon jetzt hasste. Es war fürchterlich! Wie lange hatte der Geist denn vor hier zu bleiben? Zel schlug erneut nach ihm, aber mehr so, als wolle er eine Fliege verscheuchen. Auf die Frage mit Luca antwortete er nicht.
    Was dem Geist nicht verborgen blieb, waren seltsame Symbole auf dem Verband, den Zel um den Mund trug. Offenbar waren sie nur für Geister zu sehen und nur für diese. Zel selbst wusste vielleicht, was es damit auf sich hatte, aber das... nun er würde ja nicht Antworten.
    ...
    Es wurde Abend und schließlich Nacht. Zel fragte sich, wie es der kleinen Luca ging und es machte ihn wahnsinnig, nicht bei ihr sein zu können. Warum hatte sich diese furchtbare Magierin eingemischt und Luca, wie sie da auf ihren Armen gelegen hatte. Sie war der Magie zum Opfer gefallen und Zel... er wusste, dass es so weit kommen würde. er hatte es gewusst und diese Frau, hatte sich scheinbar zum Ziel gemacht, Luca vollständig zu verderben. Er sah zu dem Geist, der scheinbar wehklagend, weil er nun endlich jemanden hatte der ihn sehen und hören konnte, aber nicht gewillt war zu antworten, in der Gegend umher schwebte. Aus irgendeinem Grund, war dieser Geist nun an ihn gebunden und Zel befürchtete, er würde einen Fluchbrecher benötigen, um ihn wieder loszuwerden. Geister...
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 10:10 pm

    Ja, der Geist würde sich nicht einfach so bannen lassen. Er war immerhin nicht irgendein Geist, sondern er war einmal ein wandernder Mönch gewesen. Eigentlich eher ein Lehrling, aber er war gerade dabei, die Reise der Erleuchtung an zu treten, als er starb, aber das gehörte ja nun zu einer Vergangenheit, die er nicht mehr hatte. "Na gut ... Du willst mir nicht antworten. Diese Zeichen da auf dem verband ... man die haben dir aber n heftiges Siegel drauf geknallt. Was hast du gemacht? Den Falschen beleidigt?" Er gab einfach keine Ruhe. "Was solls. Vielleicht solltest du endlich mal pennen. Man du siehst furchtbar aus," stellte er fest und verzog sich erst mal hinaus aus dem Fenster. Weit käme er nicht, weil er an Zel gebunden war, aber er würde ihn mal ein bisschen in Ruhe lassen. Irgendwann mussten die Lebenden schlafen udn da es schon dunkel war, wäre jetzt wohl der Zeitpunkt gekommen.

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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Luca am Mi März 13, 2013 10:30 pm

    Zel sah den Geist überrascht an, als er ihn auf die Siegel ansprach. Den falschen Beleidigt? Er hatte ja gar keine Ahnung, wie nahe er an der Wahrheit gekratzt hatte. Zel musste unter seiner Maske lächeln, aber es war ein trostloses und freudloses Lächeln. Eigentlich sah es er grimmig aus und dann schien der Geist ihn in Ruhe lassen zu wollen.
    Und al er verschwunden war dachte Zel gar nicht daran, nun einfach einzupennen. Er starrte an die Decke, sah das Mondlicht aus dem Fenster hinein scheinen und betrachtete die Sterne. Mit Luca hatte er das manchmal gemacht, wenn sie sich heimlich aus dem haus geschlichen hatte , um noch ein bisschen Zeit mit ihm zu verbringen. Er würde alles für Luca tun und trotzdem glaubte sie, dass er keine Gefühle hatte? Irgendwie verletzte ihn das, aber es war egal, solange die kleine einfach nur glücklich war. Wie eine Schwester? Nein... Sie war weit mehr für ihn. Sie war alles auf dieser Welt für ihn. Sein Licht, seine Luft, einfach alles. Sie war für ihn Schwester, Tochter, Herrin und Geliebte zu gleich. Er wusste gar nicht, was am meisten auf dieses Kind zutraf und er hinterfragte auch nicht, woher diese Zuneigung kam. Es war gut so, wie es war und er würde sie so lange beschützen, bis er bei dem Versuch sterben würde. Mit seinen Gedanken schlief er ein.
    Am nächsten Morgen wurde er geweckt, indem man barsch seine Zellentür aufstemmte. Auron sah nicht gut aus. ganz im Gegenteil, sein Gesicht sah eben so Farbenfroh aus, wie das von Zel und irgendwie erfüllte das den Maskierten mit Freude.
    "Deine Strafe: Fünf Hiebe mit der Peitsche. Dann bist du wieder frei. Offenbar hast du nichts mit den Angreifern zu tun. Sie haben gestanden." Er zog Zel hoch und bemerkte, dass dieser eine... "verletzte" Hand war die Untertreibung des Tages. Ein bisschen verdutzt, sah er Zel an, der ihn müde anfunkelte. "was hast du angestellt?"; fragte er mit einer plötzlichen Sanftheit in der Stimme, die Zel überraschte.
    Zel wurde hoch gebracht in einen Raum, der Hoch genug war eine Peitsche zu schwingen. Zel konnte Blut auf dem Boden sehen. Getrocknetes und frisches. Was hatten sie mit den armen Teufeln gemacht, die er niedergeschlagen hatte? Zel verabscheute diese Gewalt. Menschen taten anderen Menschen immer wieder etwas an und warum? Weil sie sich im Recht sahen. Zel ließ sich auf den Boden knien und ließ sich das Hemd ausziehen. und dann knallte die Peitsche vier mal über seinen Rücken. Zel erwartete den letzten Schlag, aber er blieb aus und Auron hob ihn auf. "Den letzten schenke ich dir.", sagte er und lächelte dabei nicht. "Und jetzt ruh dich aus." Zel riss sich von ihm los und hob mühsam sein Hemd auf, ehe er in die Morgensonne hinaus torkelte. Auron sah ihm nach. Irgendwie hatte er ja auch Respekt vor diesem Sturkopf, aber... er seufzte und drehte sich zudem Kerl, der die Peitsche geschwungen hatte. Nein kein Kerl, es war eine Frau gewesen. "Warum hast du abgebrochen, Auron?"
    "Hast du nicht seine hand gesehen? Deswegen hab ich ihn auch nicht gefesselt."
    "Weichei...."
    "Nein. Ich will ihn ja nicht umbringen, Morgan."
    "Das stimmt, das wäre Verschwendung..."
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    Re: Licht und Schatten Akt II

    Beitrag  Kyla am Mi März 13, 2013 10:48 pm

    Der Geist hatte Kyla einen besuch abgestattet udn ihr erklärt, das er nun an Zel gebunden sei. Kyla war alles andere als Erfreut. Auch die absurd gebrochene Hand fand sie nicht witzig. Sie gab sich doch alle Mühe ihn nicht zu erschrecken oder ihn einen Anlas zu geben, sie zu fürchten. Warum konnte dieser Vollidiot sie nicht eifnach akzeptieren und sich mit ihr gut stellen, anstatt immer diesen ... diesen Widerwillen auf zu zeigen? Er hatte es zu verantworten, das Luca auf einen Schlag so viel Energie frei gesetzt hatte und das würde sie ihm bei Zeiten auch noch unter die Nase reiben. Sie saß noch lange draußen auf dem Balkon, sah zu den Sternen hinauf und fragte sich, wie das Schicksal spielte. Die Runen hatten ihr weis gesagt, dass sie hier ihre Zukunft hatte. Wundervoll, wenn man damit mal wieder gar nichts anfangen konnte. Der Geist war fort. Er würde ihr nicht mehr gehochen müsen, denn sein neuer Meister war Zel. Wie hatte er das nur hin gekriegt? Sie nahm das Portrait von ihm und sah es sich an. Er fehlte, wenn er nicht da war, auch wenn er sie hasste, vermisste Kyla den Beschützer ihrer kleinen Principessa. Seine Augen ... sie waren meist emotionslos, aber wenn sie mal Emotionen zeigten, dann richtig. Sie packte das Protrait wieder weg und legte sich endlich hin.

    Am nächsten Morgen, führte ihr erster Weg, nachdem sie sich frisch gemacht hatte, in das Zimmer Lucas. Sie wollte sehen, ob es der Kleinen wieder besser ging und sie wollte da sein, wenn sie auf wachte, damit sie sich nicht so allein fühlte, wenn Zel nun nicht da war. So setzte sie ssich einfach neben ihr Bett und wartete ab. Die Gesichtsfarbe war wieder normal und sie war sich sicher, dass sie bald aufwachen würde.

    Der Geist hatte sich inzwischen wieder zu Zel bewegt. "Man das sieht aber gar nicht schön aus. Vielelicht solltest du mal Kyla um Hilfe bitten. Sie wird das bestimmt gut versorgen können." plapperte er drauf los. Sie kannten sich schon lang und der Geist war nicht zum ersten mal ihr Beauftragter gewesen, aber das hatte ja nun ein Ende. Wenn einer wirklich viel über sie sagen könnte, dann dieser Geist.

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    Re: Licht und Schatten Akt II

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