Nightingale

Es gibt nicht nur Freunde in dieser Welt!


    Licht und Schatten

    Austausch
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 1:52 am

    Dana wusste wirklich nicht was er meinte, aber dann erklärte er sich. Dana kniete sich zu ihm herab und sah nun von unten nach oben,zu dem Enegelsgleichen Mann, den sie so verehrte. Sie verstand ihn sehr gut. "Ich glaube .. als wir alle für Liv gesprochen haben, hast du dich sehr allein gefühlt. Das tut mir so leid, aber .. weißt du Lex ... ich verstehe dich. Du willst sie beschützen udn möchtest nicht, das es nun ein anderer Mann tut. Versuch es doch mal anders herum zu sehen. Du verlierst nicht deine Tochter, sondern gewinnst einen Sohn dazu und ... ich weiß ... ich bin die Tochter unseres Vaters, aber ich bin sicher, er hätte nichts dagegen, wenn du mich ebenfalls als deine Tochter siehst, die immer für dich da ist. Außerdem ... Du weißt ... das Lilias dich liebt ... und sie dir eigentlich gerade etwas sagen wollte? Sie ist sicher nur raus gegangen, weil sie es nicht vor mir machen wollte. Ich habe deine Blicke gesehen Lex. Warum gibst du ihr nicht eine Chance? Sie ist eine gute Frau. Sie hat so viele Talente und ... entschuldige. Ich will dich zu nichts überreden." Sie legte ihre Hand auf die Seine und streichelte sie. "Was unsere Hochzeit an geht ... Wir haben keinen festen Termin und es soll keine Große Feier werden ... Es soll nur eine Feier zwischen uns werden. Er hasst große Feiern und das will ich ihm nicht an tun." Er nahm so viel Rücksicht auf ihre Wünsche, das sie diesen einen wohl auch ihm erfüllen könnte.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 2:42 am

    Lex lächelte ein wenig mehr und meinte: „Ich bin mir sicher der Vater hätte nichts, gegen alles, was du tust.“ Er sprach eigentlich gerne mit Dana. Sie war genau auf seiner Wellenlänge und sie war scheinbar die einzig vernünftige hier in diesem Haus. Lex sah Dana an und lauschte ihren Worten weiter. Sie kam auf Lilias zu sprechen und irgendwie gefiel Lex nicht, dass dieses Gespräch nun ausgerechnet in diese Richtung lief. Er seufzte und sah zur Tür, wo Lilias raus gelaufen war. Er sah zurück zu Dana und meinte dann.
    „Glaubst du, das ist mir nicht auch bewusst?“, sagte er schließlich niedergeschlagen. „Sie ist eine wunderbare Frau, aber... Wie könnte ich Lia verraten indem ich mich in eine andere verliebe?“ Er machte nur eine kurze Pause, ehe er weiter sprach. „Und jetzt komm mir bitte nicht damit, dass sie es so wollen würde... Würdest du denn wollen, dass sich Tales neu verliebt, wenn du nicht mehr wärst? Ich weiß nicht.... Meine Frau war mein Leben und ich habe ihres einfach weggeworfen. Ich habe Lia damals geehelicht, obwohl mein Vater dagegen war. Er hat immer gesagt, dass sie nutzlos sei und dass ich etwas besseres verdiene. Außerdem fand er ihre Ansichten über die Ordnung der Welt verwerflich. Ich glaube am liebsten hätte er sie einfach verhaftet und exekutiert...“ Lex seufzte. „Ich bin mir nicht mal sicher, ob er es nicht vielleicht gewesen ist, der ihren Mord durch Tales in Auftrag gegeben hat.“ Lex sah irgendwie nun wieder traurig aus.
    „Was meinst du würde er tun, wenn er erfahren würde, dass ich ein Halbblut heirate? Ich glaube er würde alles tun, um das zu verhindern. Und eines ist sicher, wenn ich den neuen Bund eingehe... Er WÜRDE es erfahren.“ Lex sah wieder zu der Tür, durch die Lilias jeden Moment wieder zurück kommen musste. „Weißt du wer mein Vater ist, Dana?“ Er machte eine Pause und sah ihr tief in die Augen. „Lord Alram Renoir Oberhaupt des Hohen Ordens und Stellvertreter des großen Drachen, unserem Vater.“
    Jetzt sah er irgendwie noch erbärmlicher aus, als eben grade: „Wie könnte ich sie in eine solche Gefahr bringen? Wenn ich ihr eine Chance gäbe... Ich weiß nicht, ob ich für sie so empfinden könnte. Ich würde immer Lia sehen und sie würde sich vorkommen wie ein Ersatz. Es ist nun schon so lange her, aber könntest du Tales vergessen?“ Er riss sich nun endlich zusammen und straffte seine Brust. Es hatte gut getan mal darüber zu reden. Nun räusperte er sich und sagte dann mit fester und gefasster Stimme: „War's das?“ Dabei lehnte er sich wieder über die Unterlagen.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 3:21 am

    Dana hörte ihm zu, denn er brauchte es mal, darüber zu reden. Sie sah ihn verständnisvoll an udn betrachtete seine Sichtd er Dinge. "Weißt du Lex ... Es würde mri schwer fallen, würde sich Tales eine andere Frau suchen, aber ... wenn ich gehen würde, ehe er geht, dann würde ich wollen, das er glücklich ist. Wenn er sein leben im selbst ernannten Zölibat meinetwegen verbringen würde, wäre ich auch nicht glücklich damit. Natürlich will ich für immer bei ihm sein, egal ob im Himmel, in der Hölle oder sonst irgendwo, aber ... ich würde seinem Glück nie im Wege stehen. Das ist es, was wahre Liebe wohl ausmacht. Bedingungslose Hingabe und eben solches Vertrauen. Ich weiß sie sagen alle ... wenn Lia und so weiter. ich verstehe dich wirklich und was deinen Vater an geht ... was er nicht weiß, muss er auch nicht erfahren oder? Ich sehe es nicht als Verrat an deiner Frau, denn schließlich sind Gefühle nun einmal da. Wenn du sie zu lange unterdrückst ... wirst du irgendwann, egal ob du es willst oder nicht, über sie her fallen, denn irgendwann läst es sich nicht mehr unterdrücken." Sie umarmte ihn und drückte ihn leicht. "Ich habe dich sehr lieb Lex Renoir. Egal welchen Rang dein Vater bekleidet ... er wird niemals der Stellvertreter meines Vaters sein. Er ist nur ein Mensch, der leider viel Macht hat. Wenn er erfährt, das Lilias deine Sekretärin ist, dann wird er eh etwas dagegen unternehmen und ... glaubst du es ist jetzt leichter für sie? Was glaubst du wie sie scih fühlt, wenn sie dir jeden Tag so anhe sein kann, dir aber nie sagen darf, was sie empfindet, weil sie weiß, das sie niemals Lias Platz einnehmen kann." Sie ließ ihn wider los, sah auf seine Notizen. "Ehrlich gesagt ... ich denke du willst noch imemr das zweite Buch holen. Wenn Xera es geschaft hat, Tales aus dieser Burg heraus zu holen ... dann wird sie es sicher auch schaffen, das Buch unbemerkt zu stehlen. Meinste du nicht?" wechselte sie plötzlich das Thema.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 3:45 am

    Dieses Mal ging Lex nicht weiter auf Danas Ausführungen ein. Er wollte gar nicht über Lilias reden, außerdem ging das Dana auch überhaupt nichts an. Gut dass sie das Thema wechselte. Dieses mal als sie von dem zweiten Buch sprach fing er an zu lachen. Es war eines von der Art, das vielleicht ein Professor seinem Studenten zukommen ließ, wenn dieser sich in die völlig falsche Richtung bewegte. Es war ein freundliches und verständnisvolles Lachen. Lex schüttelte langsam den Kopf. „Dana, das was du immer als Buch bezeichnest ist kein Buch, was man einstecken könnte. Es ist eine Inschrift gemeißelt auf einen großen schwarzen Würfel, den nicht mal dein Tales von dort wegbekommen würde. Ich MUSS dahin, denn ich bin der einzige, der es lesen kann... Ausgenommen du natürlich. Aber ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass jemand wie du die Kammer betreten kann. Zumindest nicht, ohne die Hilfe von jemandem, der weiß, wie es geht.“ Nein. Das war vollkommen unmöglich. Woher sollte Lex auch wissen, dass Dana das leibliche Kind vom großen Drachen war. Er sah Dana an. „Außerdem würde Cale mich rösten, wenn ich Xera einen solchen Auftrag geben würde. Ich schaffe das zur Not auch allein. Und wenn ich schon jemanden mit hinein ziehen muss, dann wenigstens jemanden, dem es egal ist, wenn er für seine Sünden Buße tun muss.“
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 3:58 am

    Dana sah Lex nun scharf an. "Lex ... Wenn du Tales da hin schicken willst, ok, aber dann .... gehe ich und du wirst hier bleiben. Ich kann es lesen udn ich werde einen Weg hinein fidnen, denn mein Vater wird mich nicht im Stich lassen. Er hat mich vor wenigen Nächten zu sich gerufen und mir viele meiner Fragen beantwortet. Er sagte mir, dass du sein Diener bist. Keinen anderen Namen nannte er, sondern nur deinen. Er sagte mir, das die Menschen schon lange nicht mehr seinen geboten folgen und das seine Frau Rache will. Mein Vater hat vertrauen in dich. Shizu allerdings ... hat sich von ihm ab gewand. Wenn dir einer helfen kann, dann nur er und ich bin sicher, er wird dir jede Hilfe schicken, die du brauhst. Las mich mti Tales gehen. Ich würde es mir nie verzeihen, wenn ich meinen Vater entäuschen würde und seinen einzigen wahren Diener opfern."
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 4:12 am

    „Und was wenn ihr am Hauptsitz seid? Unabhängig davon, dass es mehrere Tage sind, ehe ihr ankämt. Ihr habt keine Ahnung, was zu tun ist und man würde euch nicht hinein lassen...“ Er ließ sich da noch mal durch den Kopf gehen und seine Augen weiteten sich ein wenig, als sie dann erzählte, wer ihr im Traum erschienen war. Er ließ es ein wenig sacken und dann lächelte er. „Dana, wenn euch etwas zustößt, geschieht es mir ebenso. Das ist kein Argument. Ich fürchte du unterschätzt mich, aber wenn du unbedingt mit willst, wenn ich Tales mitschleppe... Werde ich es lieber alleine machen. Je mehr desto auffälliger. Vielleicht kümmerst du dich solang um andere Angelegenheiten. Alram und Nexus werden sich nicht kampflos ergeben und die meisten anderen im Orden auch nicht. Es wird zu einem Kampf kommen, wenn auch nicht so wie Tales ihn sich vorgestellt hatte. Aber am Ende... werden wir kämpfen.“ Lex hob die Hand um jegliche Gegenrede abzuwehren. „Das war mein letztes Wort dazu. Ich werde einfach durch die Vordertür marschieren.“
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 4:23 am

    Dieser elene Sturkof. Gerade trat Lilias ein. Ihr fiel der Becher aus der Hand und sie erschrak heftig. Schnell kniete sie sich hin, sammelte die Scherben wieder auf und entschuldigte sich viel mals dafür. Dana beteuerte, das es nur ein becher war und es nicht weiter schlimm war. Dann sah sie wieder zu Lex. "Und du meinst sie ... nein würden sie nicht. Du hast recht Lex. Nicht einmal die Tochter des großen FDrachen würde gehör finden. Aber ... du weißt, wenn ich dich bitte ... auf euch auf zu passen ... das ich es euretwegen will udn nicht um meiner willen." Damit ließ sie ihn nun sitzen. Lilias allerdings ging zu ihm, wartete, bis Dana hinauis gegangen war und kniete sich vor ihn. Sie legte ihre Hand auf seinen Arm. "Lex ... wir haben in den letzten Tagen kaum miteinander gesprochen. Ich weiß .. ich habe dir sehr weh getan udn es tut mir leid, auch wenn es wahr ist, aber darum geht es mir jetzt nicht. Ich habe gehört was du vor hast. Bitte ... pass auf dich auf. Und wenn du ... wenn du reden willst ... egal worüber ... ich bin für dich da. Ich möchte ... das du das weißt. Egal was passiert .... ich bin immer an deiner Seite oder hinter dir, um dir den Rücken zu stärken."
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 4:35 am

    Ja... Oder vor mir um ein Messer abzufangen..., dachte er. Lex sah sie einfach nur an. Sie entschuldigte sich bei ihm, wegen der Sache mit Lia und Lex fand zwar die Geste nett, aber er hatte ihr ja schon längst vergeben.
    „Danke.“ Er dachte daran, wie ihm alle in den Rücken gefallen waren, als Liv mit Suzaku... Egal. „Schon in Ordnung.“ Eine weile sah er Lilias an und nichts geschah. Sie konnte ihm natürlich nicht ansehen, was in ihm so passierte, aber nach einem sich endlos ziehenden Moment sagte er: „Du aber auch.“ Er wusste, wie sie darunter litt, dass sie ihn nie haben konnte, aber er wusste nicht, ob sie wusste, dass er wusste, wie sehr sie ihn liebte. Vielleicht könnte er auch einfach selbst damit anfangen. Schließlich hätte sie dann immerhin Gewissheit. Er hob ihr demütig geneigtes Kinn und sagte: „Lilias... Ich weiß, wie sehr du mich liebst.“
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 4:40 am

    Lilias hörte ihm zu und dann ... er hob ihr Kinn. Sie sah ihn nicht einmal verwundert an. Sie sah ihn ernst an udn ihre Augen füllten sich mit Tränen. "Nicht ... bitte ... Ich weiß wo ich stehe und jedes weitere Wort würde es nur schlimmer machen. Belassen wir es einfach dabei. Ich bin deine Sekretätrin und werde nie mehr als das sein und das reicht mir völlig. Ich weiß das ich sie nicht ersetzen kann ud will es uch gar nicht." Sie wollte nichtd arüber sprechen. Sie wollte das s so blieb wie es war. Es tat weh, aber sie musste eben damit leben. Sie drehte den Kopf wieder weg udn wollte auf stehen, um ihrer Arbeit weiter nach zu gehen.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 4:57 am

    Lex betrachtete seine „Sekretärin“ und sie tat ihm unendlich leid. Sie hatte es nicht verdient so behandelt zu werden, aber was sollte er tun? Er konnte nun mal nicht einfach einen Schalter umlegen und so tun, als sei er niemals verheiratet gewesen. Er war nun einmal so. Er seufzte, als sie aufstand und den Kopf weg drehte. Nun hatte er sie vermutlich noch mehr verletzt. Das war nicht seine Absicht gewesen.
    Jedes weitere Wort... Er sollte sie vermutlich einfach aus seinem Dienst entlassen, wie er es schon mal gemacht hatte, aber das würde ihr auch weh tun. Lex hatte keine Ahnung, wie er damit umgehen sollte. Und sie trug nicht gerade dazu bei, ihm zu zeigen, wie es besser gehen könnte. Er wollte sie nicht unglücklich sehen. Aber wie sollte sie glücklich werden, wenn sie sich nach ihm verzehrte. Noch ein Problem, um das er sich nicht kümmern konnte. Es war zum verrückt werden. Was hatte er eigentlich verbrochen, dass man ihm immer wieder neue lasten und Prüfungen auferlegte?
    „Dann... belasse ich es dabei.“. Sagte er ein wenig niedergeschlagen. „Es tut mir leid.“ Ja, was eigentlich? Er hatte ja gar nichts verbrochen. Was hatte er denn bitte getan? Eigentlich brauchte er sich gar keine Vorwürfe machen. „Vielleicht nimmst du dir einfach für eine Weile frei. Dann kannst du auch gleich an Livs Kleid schneidern.“, sagte er schließlich und setzte sich wieder so an den Tisch, dass er in Ruhe arbeiten konnte.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 5:04 am

    Er hatte sie einfach so aufstehen lassen, ohne sie auf zu halten. "Das macht es nicht besser. Ich habe dir gesagt, das ich weiß wo ich stehe. Es ist gut so wie es ist. Du solltest dich lieber um das kümmern was du vor hast. Und ... Vielleicht solltest du mal deine Scheuklappen ab nehmen. Du hast nicht verstanden, was Dana dir gesagt hat." Lilias sah ihn ein wenig verärgert an, jedoch nicht wegen dem, was er zu ihr gesagt hatte, sondern weil er einfach so ... ja so gar nicht WIRKLICH zu hörte. "Du hörst ihr genau so wenig zu, wie mir. Ich bin zufrieden wie es ist, egal wie du fühlst. Aber SIE ... Dana IST die LEIBLICHE Tochter deines Vaters." Wenn er woltle, das sie frei nahm, würde sie sich frei nehmen. Da gab es kein Wenn udn kein Aber, aber wenigstens diese Nachricht musste sie ihm irgendwie ein trichtern.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 5:30 am

    „Ich...“, fing er an und wurde gleich wieder unterbrochen. „Ich höre nicht zu?“, fragte er aufgebracht, aber doch eher überrascht, als zornig. Was war denn nun mit ihr los? Was hatte er denn jetzt wieder falsch gemacht? Und seit wann war sie so selbstbewusst? Und... was sagte sie da? Lex sah sie überrascht an und nachdem sie fertig war geschah eine ganze Weile nichts. Er schien zu denken, versuchte es zumindest. Versucht sich an das zu erinnern, was Dana gesagt hatte, was er gesagt hatte, was Lilias gesagt hatte und woran er andauernd dachte. Lex sah auf das Papier vor ihm und dann sah er Lilias wieder an.
    „Ich höre nicht zu? Tut mir leid, wenn ihr euch andauernd so unmissverständlich ausdrückt!“, das war die pure Ironie in seinen Worten. „Weißt du was? Ich habe andere Sorgen, als mich damit zu beschäftigen, es jedem Recht machen zu wollen. Und wenn sie die Mutter des alten Drachen wäre! Ist mir vollkommen gleich, ich habe keine Zeit und keinen Nerv dafür, mich andauernd irgendwelcher Dinge anzunehmen, die einfach nicht in meinem Aufgabenbereich liegen. Hochzeit hier, Hochzeit da... Diese... Diese Herzensangelegenheiten halten mich andauernd auf. Was meinst du wie oft ich da sitze und darüber nach denke, wie ich damit klar komme, dass meine einzige Tochter jetzt heiratet und ich ihr nicht mal ein Wort der Gratulation geschenkt habe. Genauso die anderen. Andauernd verliebt sich irgendwer in irgend wen und bringt alles einfach nur durcheinander. Wie oft hab ich schon hier gesessen und gegrübelt. Auch über dich!“ Lex war aufgestanden und auf sie zugekommen. „Es ist nicht fair, dass du kein Wort darüber verlierst. Es ist einfach unmöglich für mich effizient zu sein, wenn ich andauernd darüber nachdenken muss, wie ich welchen Schritt mache, um DIR nicht weh zu tun. Ich wollte die Fronten klären und was bekommen ich? Ein „Belassen wir es dabei!“. Was soll ich denn bitte davon halten?“ Er ging an ihr vorbei und öffnete die Tür. Es sah jedoch nicht so aus, als wolle er gehen. „Andauernd quält mich jemand mit meiner Frau und versucht mir so irgendwelche Dinge aufzuzwingen, die schlicht und ergreifend alles nur noch schlimmer machen. Mich fragt auch niemand, ob ich DARÜBERG reden will!“ Er blieb an der Tür stehen und wartete darauf, dass Lilias etwas dazu sagen würde.
    „Aber wenn DU nicht reden willst, dann mach irgendwas anderes und steh nicht einfach nur da!“
    Er schlug die Tür wieder zu und sah Lilias an. Er sah nicht wirklich wütend aus, sondern eher enttäuscht und verzweifelt. Ein Bild was nicht so recht zu ihm passen wollte.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 5:41 am

    Lilias sah ihn an. Was war denn nun los? Sie hatte ihm nur gesagt, das es so in Ordnung war, wie es war und was Dana wirklich war. Sie stand da, wie der Ochs vor dem Berg, doch sie fing sich schließlich wieder. "Fein ... Alle Welt geht dem Hern Remoir auf den Nerv mit Problemen und alle versuchen ihm etwas gutes zu tun, aber das wird als Attake gegen den Herrn Abgesandten gesehen. Ja glaubst du denn, wir haben es alle leichter? Was glaubst du wie sich die Welt drehen soll? Alles nach deiner Nase? Sie haben eben alle Gefühle, genau wie ich und ja verdammt. Ich liebe dich, aber ... ich weiß das es für dich nur Lia gibt. Ich weiß das ich nie mals ihren Platz einnehmen könnte udn wille s nicht. Das habe ich dir eben schon erklärt. Was willst du von mir hören Lex? Das ich mich deshalb schlecht fühle? Ja, das tue ich, aber ... ich bin mir sehr wohl im klaren darüber, das ich ein Halbblut bin und somit nicht einmal das recht haben dürfte dir überhaupt auch nru das geringste Gefühl entgegen zu bringen. Du hättest mich sterben lassen sollen, dann müsstest du dich nicht damit rum quälen, wie du mir NICHT weh tust. Was die Anderen an geht ... Ich freue mich für sie und ich werde auch Dana ein Kleid schneidern, ob sie will oder nicht. Warum kannst DU es nicht einfach so hin nehmen wie es ist? Wenn du keine Gefühle für mich hegst, ausser Freundschaft, dann kann ich damit leben, auch wenne s manchmal weh tut. So nun sind die Fronten geklärt und DU soltlest endlich zu deiner Tochetr und Suzaku gehen, ihnen alles Gute wünschen und dich nicht dauernd in deiner Arbeit verkriechen, um nicht über diese Dinge nach zu denken." So wütend, hatte er sie wahrscheinlich nie erlebt udn schon gar nicht so selbstbewusst.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 7:18 am

    „Was Gutes?“, fragte er entrüstet. „Was Gutes?! Was bitte ist den daran gut?“ Er hatte nicht damit gerechnet, dass sie so mit ihm reden würde. Jetzt wurde er doch wütend. Er konnte nicht fassen, was sie da von sich gab. Es hatte ihm schlichtweg die Sprache verschlagen. Lex war es nicht gewohnt, dass man so mit ihm redete, aber mittlerweile war es weniger schwer zu verstehen, weil er eben genau dieses Verhältnis, dass man Furcht davor haben musste, mit dem Herrn Abgesandten ungebührlich umging, nicht mehr haben wollte.
    „Siehst du das so? Siehst du das wirklich so?“, seine Stimme war nun ruhiger und auch seine ganze Haltung war wieder entspannter. „Mir etwas Gutes zu tun, heißt in meiner Vorstellung, mir gegenüber ehrlich zu sein und zu respektieren, wenn ich etwas NICHT möchte. Habe ich dir jemals das Gefühl gegeben, dass du NUR ein Halbblut bist, was sich mir zu beugen hat? Du hast jedes Recht dieser Welt zu fühlen, wie du lustig bist UND du hast auch das Recht zu tun, was du willst!“ Obwohl er energisch sprach versuchte er ihr nicht das Gefühl zu geben, dass er böse auf sie wäre.
    „Nein Lilias. Das ist genau der Punkt. Die Welt dreht sich nicht um mich, aber ständig gibst du mir das Gefühl, dass du dich in eine Kiste zwängst, die genau meinen Wünschen entspricht, weil ich ein gottverdammter Abgesandter bin! Ich bin ein Mensch! Ich HABE Fehler, ich weiß und ganz besonders, wenn es um meine Tochter geht!“
    Lex merkte, wie sich schon wieder Tränen empor zu kämpfen versuchten. Er unterdrückte sie erfolgreich und sprach dann weiter. Man konnte jedoch deutlich hören, dass er am liebsten losgeheult hätte. „Was meinst du, wie ich mich dabei fühle, dich jedes Mal aufs neue leiden zu sehen? Mir läge nichts ferner, als dir weh zu tun.“
    Lex setzte sich wieder. Sein Herz schmerzte, gerade WEIL sie offenbar immer den Abgesandten in ihm sah. Sie war „nur“ seine Sekretärin. Er schwieg eine Weile.
    „Hätte ich gewollt, dass du stirbst, hätte ich meinen Herrn nicht darum gebeten, dir zu helfen.“, sagte er schließlich resignierend. Die Fronten waren NICHT geklärt und Lex brachte es einfach nicht über sich. Wenn er diesen Schritt wagen würde, gäbe es kein zurück mehr. „Glaubst du etwa, mir fällt es leicht so mit dir zusammen zu sein?“ Er wusste nicht, was er sagen sollte. Er sah an die Decke. „Der Fluch tut mir leid, Herr.“, sagte er schließlich. Lia war tot. Und Lex empfand mehr und mehr, dass er sie endlich los lassen musste. Dass er ihr vielleicht endlich Frieden geben sollte. Er sah zu Lilias. Nun lief ihm doch eine Träne die Wange herab. Er machte sich nicht die Mühe, sie wegzuwischen. Er war immer noch unschlüssig, dabei wusste er längst, dass er für Lilias nicht nur Freundschaft empfand.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 7:37 am

    Lilias hörte ungerhrt zu. Er kontne sauer auf sie sein, wie er wollte. Er hatte es verdient, nicht dauernd so zu leiden. Als er endlich fertig war, ging sie auf ihn zu, kniete sich wieder vor ihn und meitne:"Lex ... genaud as ist es doch. Gerade weil du mich eben nicht so behandelst, mir nicht das Gefühl gibst udn mir zeigst, das du mich als Person schätzt, allein deshlab bin ich geblieben und nicht gegangen, als mir meine Freiheit wieder gegeben wurde. Ich habs nicht über das Herz gebracht. Du warst immer anders, als alle anderen udn das du nun Angst hast ... allein deiner Tochter willen. Das ist verständlich. Aber ... du machst alles zu deinem Problem udn lässt dir von niemandem was sagen. Jeder fängt an dich mit Lia zu erpressen, weil du sie nicht los lassen kannst." Sie wischte ihm die Träne weg. "Was glaubst du, warum sie alle dich so sehr lieben, das sie dir alle nur immer wieder etwas gutes tun wollen udn gegen deine Meinungen rebellieren? Du bist ihr Vorbild, du bist zu ihnen streng aber gerecht. Das ich mich in diese Kiste zwänge ... ist Gewohnheit, auch wenn ich weiß das du mich nicht so siehst. Ich weiß nicht, wie ich es dir noch recht machen soll. Ich habe versucht es vor dir zu verbergen, habe versucht dir alles recht zu machen und heute ... ist mir der Kragen geplatzt. Es tut mir leid dir das alles vor geschmissen zu haben, aber es musste einfach mal raus." Sie blieb noch imemr vor ihm knien. "Wnn du möchtest, lasse ich dich für ein paar Minuten allein, damit du dich wieder beruhigen kannst. Wenn du es aber nicht willst, werde ich bei dir bleiben."
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 8:27 am

    Lex sah auf sie herab. Es war wie immer. Sie beugte das Knie vor ihm, stellte sich unter ihn. Sie wollte es allem Anschein nach nicht begreifen. Auch was sie am Ende sagte... Sie war wie eine Untertanin. Sie machte alles von ihm abhängig. Was sollte er denn noch machen? Sie verstand es nicht. Er wollte keinen Untertan, er wollte einfach nur eine Person, die er lieben konnte, aber wie konnte er das, wenn sie sich wie ein Lakai verhielt. Manchmal... Manchmal war es nicht so. Manchmal bot sie ihm die Stirn, wie eben und in diesen Momenten vergaß er Lia und sah eine wunderschöne, starke Frau vor sich. Aber nun?
    „Lilias? Wäre es dir lieber, wenn ich kein Abgesandter des Ordens wäre?“
    „Würde das einen Unterschied machen?“, fragte sie zurück.
    „Würde es das?“
    „Nein, denn du wärst immer noch der selbe Mann.“
    Lex sah sie an. Seine Augen waren wie Nebel, aber sie funkelten. Lex' Herz schlug ihm bis zum Hals. Er konnte es richtig spüren und hoffte, dass man es nicht sehen konnte.
    Er sah vor seinem Geistigen Auge, wie Lia an der Haustür stand ihm zuwinkte... Es war ein Bild das Abschieds. Sie sah glücklich aus. Er wusste, würde er wieder nach Hause kommen, würde sie auf ihn warten und ihm das bereits fertige Essen hinstellen. Sie würden reden und lachen und sie würden ihrem Kind gemeinsam gute Nacht wünschen. Doch im Moment war sie glücklich und dieses Bild, was er vor sich sah war so endgültig. Er würde nicht zurückkommen, sie nicht warten und Liv... Sie würde vermutlich gerade ihren Suzaku so verabschieden. In Gedanken drehte er sich um und sah Lia, wie sie die Tür schloss. Ja, sie ging und er auch. Sie würde die Tür nie wieder öffnen, dafür öffnete nun Lex endlich eine. Seine eigene und hinter dieser Tür würde nicht Lia auf ihn warten, sondern jemand ganz anderes.
    Ohne ein weiteres Wort zog er Lilias sanft hoch. Er stand dabei auf und führte ihr Gesicht, mit seiner linken Hand bis hinauf zu seinem. Mit der rechten hielt er sie fest und küsste sie. Seine Augen waren geöffnet und erst, als sich küssten, schloss er sie. Dieser Moment hatte etwas so magisches und der ganze Raum schien zu strahlen. Lilias konnte deutlich spüren, wie sein Herz gegen seine Brust schlug. Kräftig und schnell.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 8:35 am

    Manchmal glaubte sie, das er sie nicht verstand. Sie woltle es ihm schon irgendwie recht machen. Das sie sich dabei wie eine Untertanin verhielt,. merkte sie eigentlich nicht, weil sie es einfach so gewohnt war. Sie wollte noch etwas sagen, als er sprach doch dann geschah etwas, womit sie im Leben nicht gerechnet hatte. Er zog sie sanft hoch, hielt seine Hand an ihrer Wange, und küsste sie. Was war denn nun passiert? Sie schloß die Augen udn gab sich diesem einen Kuss voll udn ganz hin, in dem Glauben, es wäre der Einzige, den sie je von ihm erhalten würde. Sie war völlig überrumpelt. ihre beine wurden regelrecht weich und sie schmolz regelrecht in seinen Armen dahin. Nie hätte sie damit gerechnet, dass er sie so küssen würde, schon gar nicht nach einem solchen ... Streit. Sie erwiederte seinen Kuss. Wie sehr hatte sie sich genau das von ihm gewünscht.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 8:44 am

    Der Kuss war wie ein lang ersehnter Freund, der nun endlich mal wieder vorbeigekommen war. Lex hatte es jedenfalls nicht verlernt. Er konnte es förmlich fühlen, wie Lilias in seinen Armen dahin schmolz. Er hielt sie fest, damit sie nicht noch zusammen brach. Als er seine Lippen von ihren löste sah er sie wieder an. Dieses Gefühl zu ihr, hatte ihn ganz und gar überschwemmt. Jede Faser seines Körpers fühlte sich zu ihr hingezogen. Sein Blut rauschte in seinen Ohren und er küsste sie erneut. Wieder war es als sprängen Funken zu ihm herüber. Er war glücklich. Er war einfach nur glücklich. Als er dieses Mal seine Lippen löste lächelte er sehr glücklich und sah Lilias eine Weile nur in ihre wunderschönen Augen. Er war fast berauscht und küsste sie noch einmal. Und gerade weil seine Hormone gerade vollkommen verrückt spielten und er deshalb überhaupt nicht wahrnahm, wo er sich befand und was um ihn herum passierte, bemerkte er auch nicht, dass Cale in der Tür stand. Als Lex wieder aufhörte Lilias zu küssen, räusperte sich selbiger grinste und meinte: „Soll ich vielleicht später wieder kommen?“ Lex sah ihn irgendwie erschrocken an und Cale kicherte, ehe er die Tür schnell wieder zu machte und verschwand. Lex sah irgendwie fassungslos auf die Tür und sah dann zu Lilias. Sein Blick war fragend und das sah irgendwie richtig niedlich aus.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 8:55 am

    Mit allem rechnete sie, wieder von ihm los gelassen zu werden, eine Entschuldigung für sein Ungebührliches Verhalten, aber nichts von dem kam, sondern er küsste sie erneut udn hielt sie wirklich fest an sich gedrückt. Ihre Arme schlangen sich um seinen Oberkörper und hielten sich an ihm fest, als wäre er die letzte Rettung ihrer geschundenen Seele. Sie erwiederte jeden seiner Küsse udn wägte sich im siebten Himmel, als Cale herein kam. Sie selbst wirkte wohl erschrocken. Lex aber sah sie irgendwie fragend an und es sah nicht einfach nur niedlich aus, sondern zuckersüß. Sie konnte sich ein herzliches Lachen einfach nicht verkneifen, gerade weil es so süß wirkte. Nun war sie es, die seine Wangen zwischen ihre Hände nahm und ihn zärtlich küsste. Alssie ihn wieder los ließ, flüsterte sie: "Ich liebe dich Lex Renoir und es ist mir völlig egal, ob du ein Mensch, ein Abgesandter oder sonst irgendwas bist. Nichts und niemand .. kann mir meie Liebe zu dir nehmen und du ... du hast es schon so lang in deinen Händen. Nun mussten wir uns erst streiten, damit du es endlich über dich bringst?" Sie war nicht streng, sondern liebevoll. Ihr Augen schimmerten, wie tiefe Seen, die so klar waren, wie Kristallene Bergseen.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 9:04 am

    Jetzt sah Lex überrascht aus, als sie anfing zu lachen, was irgendwie noch niedlicher aussah. Dann lächelte er jedoch liebevoll und lauschte ihr. „Ich? Wer von beiden, hat es denn in sich hinein geschwiegen?“, neckte er sie. Er schloss kurz die Augen und küsste sie dann flüchtig auf die Stirn. „Die Versöhnung nach einem Streit, gibt einem Streit doch erst seinen Sinn.“, sagte er philosophisch und spielte mit einer Haarsträhne von ihr.
    „Da bin ich nun schon über vierzig Jahre in dieser Welt und es gibt immer noch Dinge, die mich überraschen.“ Er drückte sie noch einmal an sich und ließ sie dann frei. In diesem Moment war sein Kopf vollkommen leer. Immer wieder sah er zu Lilias hinüber und man konnte ihm ansehen, wie glücklich er war. Sogar seine Wangen waren leicht gerötet. Auf einmal sah er die Dinge so leicht und gelassen, wie nie zuvor. Er war regelrecht beflügelt.
    „Jetzt sollte ich mit Liv sprechen. Und dann mit Cale, der mich zurück aus den Wolken geholt hat. Nun... vielleicht nicht ganz zurück.“ Er schnappte sich Lilias' hand und hauchte ihr einen zärtlichen Kuss auf.
    „Die Welt hat sich scheinbar wirklich weiterbewegt...“, sagte er nachdenklich und ging dann mit Lilias an der Hand zum Zimmer von Liv und Suzaku. Dort ließ er Lilias los und setzte ein ernstes Gesicht auf. Ganz so, als wolle er sie gleich wieder schelten oder ihr die Heirat ausreden. Er wollte sich einen kleinen Scherz erlauben. Er klopfte lauter an, als notwendig und sah wirklich finster aus.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 9:17 am

    Dieser Mann wusste genau, wie er einer Frau den Kopf verdrehen wollte udn sie war so überglücklich. Nach all diesen Jahren, hatte auch sie endlich ihr Glück gefunden. "Ja, das habe ich ... aber nur, weil ich es dir nicht schwerer machen woltle, als es war und ... weil ich die Fesseln der Sklaverei nicht ablegen konnte." Sie woltle es ihm wenigstens erklären. Nie zuvor war sie so behandelt worden. Er war immer gütig ihr gegenüber gewesen, und sie hatte ihn imemr aus der Ferne angehimmelt, aber nun war alles anders. "Ja ... ich glaube, das die Beiden nun wirklich ein paar schöne Worte von dir hören sollten." Er führte sie mit sich, küsste ihre Hand so hauchzart, als sei ein Schmetterling darauf gelandet. Vor Livs Tür setzte er eine ernste Miene auf. Sie ahnte, was er vor hatte und so legte sie eine typische ruhige Miene auf, senkte den Kopf und hielt die Hände vor ihrem Bauch gefalltet.

    Liv stand eben am Fenster und schaute hinaus. Suzaku war bei ihr udn hielt sie in den Armen: "Ich wünschte mein Vater würde endlich etwas zugänglicher und verstehen, das wir ihm nichts böses wollen. Warum nimmt er das ganze so persönlich?" Sie sah ein wenig betroffen aus, doch plötzlich klopfte es sehr barsch an der Tür. Sie drehte den Kopf zu Suzaku herum und sah ihn von unten her fragend an. Dann sah sie zur Tür. "Ja bitte?"
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 9:32 am

    Suzaku sah zu Liv herab, als sie aus dem Fenster sah und über ihren Vater sprach. Er konnte es ihr nachfühlen, aber er war nicht so anmaßend sich über Lex zu beschweren. Immerhin war dieser Mann wahrlich ein echtes Vorbild, wenn er manchmal nicht so verbohrt sein müsste. Er war der Inbegriff des Rittertums und der Lehren Ezras. Suzaku sah zu Liv herab und küsste ihre Schläfe. „Er kommt bestimmt noch zur Vernunft, Liv.“, redete er ihr zu und dann klopfte es barsch an der Tür. Suzaku ahnte schon, wer das sein musste.

    Lex trat ein, als ein verunsichertes Ja bitte ertönte. Er riss die Tür auf und sah die beiden finster an. Schuldbewusst ließ Suzaku von Liv ab und sah betroffen zu Boden. Lex musste sich schon fast das Lachen verkneifen. Warum noch mal wollte er nicht, dass Suzaku seine Tochter bekam? Ach ja! Es gab keinen Grund. Lex ging auf die beiden zu und sagte: „Du liebst meine Tochter?“
    „J-ja?“, antwortete Suzaku.
    „Was denn, war das etwa eine Frage?“
    „Was?“
    Ich habe dich gefragt, ob du sie liebst und du antwortest mit:“ Er äffte ihn ein wenig nach: „J-ja? Liebst du sie oder nicht?“
    „Ja! Ich würde alles für sie tun.“
    „Auch dich einfach von ihr fern zu halten?“
    Suzaku biss die Zähne aufeinander, dass sie hörbar knirschten. „Wenn das ihr Wunsch wäre, ja!“
    „Nun dann sehe ich keinen Grund...“ Er sah zu Liv und allen war klar, dass der Satz enden musste: ... warum du dann immer noch hier bist. oder so was in der Art. Doch stattdessen hellte sich nun seine Mine auf und Lex nahm Livs Hand. „...warum ihr nicht heiraten solltet.“ Suzaku wollte gerade etwas sagen, ehe ihm bewusst wurde, was Lex da gesagt hatte. Er glotzte ihn stumpf an und Lex führte Livs Hand zu der von Suzaku. „Ich wünsche euch, dass ihr glücklich sein werdet.“ Er sah zu Suzaku: „Sie hätte es vermutlich nicht besser treffen können.“ Dann zu Liv. „Und du, mein Engel... Ich bin sehr stolz auf dich.“ Er strahlte förmlich so glücklich sah er aus.
    Suzaku stammelte etwas unverständliches und schien wie betäubt. Damit hätte aufer Lilias wohl niemand gerechnet.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 9:49 am

    Lilias spielte einfach mit. Sie traten in das Zimmer ein. Liv war völlig verdutzt und wagte es erst gar nicht ihrem Vater ins Wort zu fallen. Was war denn nun wider in ihn gefahren. Lilias stand neben ihm und schien einfach nur ziemlich daneben zu sein, oder? Ihrendwie wirkten ihre Wangen rötlicher. Als ihr Vater aber Suzaku nach äffte, war sie ziemlich sauer. Sie wollte ihm gerade irgendwas sagen, als Suzaku ihm antwortete und ihr vater auch gleich ihre Hand ergriff. Was war das denn nun wieder? Sie sah ihn an, wie die Kuh wenns Blitzt. "hab ich was verpasst?" fragte sie völlig perplex. Lilias sah auf udn lächelte. Sie lächelte, wie Liv es noch nie gesehen hatte und ihre Augen funkelten, wie ein kleiner Sternenhimmel. Sie starrte ihren Vater an ud murmelte: "Danke Papa ... aber was ..." Auch seine wangen hatten Farbe udn seine Augen waren alles andere als Streng. Er sah irgendwie glücklich aus. "Was ... was ist denn passiert, das du plötzlich ..." Liv wusste gar nicht, was sie sagen sollte.
    avatar
    Tales
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 1576
    Anmeldedatum : 11.04.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Tales am So Jan 06, 2013 9:59 am

    Suzaku stand sinnentleert rum und stammelte dann ein Danke. Lex lächelte seiner Tochter zu und sagte dann: „Ich dachte, du würdest dich freuen.“ Er trat nun einen Schritt zurück. Er deutete auf Lilias und meinte dann. „Ich habe ihr frei gegeben, um dein Kleid fertig zu stellen. Wenn es fertig sein sollte, könnt ihr dann eine Doppelhochzeit feiern.“ Er sagte es, als sei es nichts und irgendwie freute er sich über die verdutzten Gesichter.
    „Tales und Dana werden auch heiraten.“, sagte er dann. Suzaku schien nun endlich aus seiner Trance zu erwachen. „Tales und Dana auch?“
    „Hui! Ist etwa das Hochzeitsfieber ausgebrochen?“, sagte Cale und lehnte am Türrahmen mit verschränkten Armen. Lex drehte sich zu ihm und er konnte Cale genau ansehen, was nun kam. „Wollt ihr zwei dann nicht auch noch einsteigen?“, fragte er Lex und Lilias. Ungeachtet der Tatsache, dass Lex Wangen rot wurden, wusste Cale schon von sich aus, dass das ein guter Moment war, wieder zu verschwinden. Und als ob es nicht gerade schon genug gewesen wäre, traten nun auch Danavis und Ignis durch die Tür und Danavis meinte: „DU? Und Lilias?“ Ignis lächelte still und klatschte in die Hände. Nun fühlte Lex sich vorgeführt, wo er doch eigentlich seine Tochter reinlegen wollte. Wo kamen die plötzlich alle her? Fragte er sich und sah dann mit einer Mischung aus Schuldbewusstsein und Verliebtheit zu Lilias. Wie konnte ein einzelner Mann nur so oft so niedlich sein? Er musste das einfach absichtlich machen, sonst konnte man das nicht hinbekommen, oder doch? Lex hatte es jedenfalls nicht verlernt, Frauen um den Verstand zu bringen. So hatte er auch Livs Mutter gewonnen, doch an die, dachte er nun gerade überhaupt nicht.
    avatar
    Dana

    Anzahl der Beiträge : 1417
    Anmeldedatum : 13.07.12

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Dana am So Jan 06, 2013 10:22 am

    Liv woltle ja eigentlich gerade ganz etwas anderes sagen, als Lex auch schon damit heraus platzte, das tales und Dana auch heiraten wollten und Cale um die ecke kam, um zu fragen ob Lilias und er nicht auch einsteigen wollte. Sie sah zu Lilias udn ihrem Vater. Beide wurden rot udn Ignis und Danavis kamen auch noch dazu. "Istd as wahr? Ihr beide habt endlich .. Oh das ist so wundervoll." Sie fiel erst Lex udn Lilias um den Hals udn dann ihrem Schatz Suzaku. "Oh das ist wso wunderoll. Eine Dreierhochzeit. Stell dir das nur mal vor Suzaku. Wir alle sechs." Eigentlich hatten weder Suzaku noch Lilias zu gestimmt, aber sie Lilias sah Lex so verliebt an, dass man hätte glauben können, sie hätten es doch acuhsc hon längst beschlossen. Gott Lilias war so verliebt in diesen Mann,d ass sie alles für ihn getan hätte. Sie verstand Dana so gut. "Aber ..." Lilias brachte es nicht fertig zu antworten. Lex war so niedlich. Er sah mal wieder aus, wie ein junger verliebter Bursche, der nicht ahnte, was es zu tun galt. ja, er verstand es wirklich Frauend en Kopf zu verdrehen.

    Gesponserte Inhalte

    Re: Licht und Schatten

    Beitrag  Gesponserte Inhalte


      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do Okt 19, 2017 4:24 pm